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Angaben zu russischen Diversanten, die heute in Mariupoler Richtung vernichtet wurden

Heute, am 21. Februar 2016, erschien auf der Webseite des Militärnachrichtendienstes (GUR) der Ukraine eine Meldung, dass in Mariupoler Richtung im Lauf eines Gefechts eine weitere diversive Aufklärungsgruppe der Streitkräfte Russlands vernichtet worden ist. Nach GUR-Meldung sind 3 Militärangehörige der Streitkräfte Russlands getötet und 5 – verwundet worden. Im Bericht figurieren die Namen der getöteten Soldaten: Kommandeur der Abteilung, Feldwebel der russischen Streitkräfte Leonid Nikitin (geb. 24.09.1995, Archangelsk, Russland), zwei gemeine Soldaten Igor Sidorow und Wasily Petratschenkow.
Die internationale Freiwilligengemeinschaft InformNapalm beschloss, zusätzliche Informationen zu erfassen und eine Bestätigung für die Existenz der angegebenen Militärangehörigen zu finden. Als erstes wurde das Profil des Feldwebels Leonid Nikitin gefunden. Weiter unten sind die Archive zu seinem Profil und Fotos angeführt.
Gerade in seinem Profil haben wir das pathetische Foto oben (das Titelbild) mit dem Kommentar über Mariupol gefunden: „Mariupol, wir haben dich nicht vergessen. Sind bald da“. Auf vielen Fotos posiert Nikitin im Bestand der Bandenformationen von „DVR“.

Eins der letzten Fotos von Nikitin, hochgeladen am 19. Februar 2016:

Links zu Archiven:

  1. https://archive.is/pplyWhttps://archive.is/RYuF5;
    Album: https://archive.is/MECSy; Kontakte: https://archive.is/seBwF;
  2. https://archive.is/CSg0Z; Album: https://archive.is/LjeNv; Kontakte: https://archive.is/dLPaA
  3. https://archive.is/348ZZ; Album: https://archive.is/wQsrq; Kontakte: https://archive.is/5RJW1

Den Namen des zweiten Getöteten – nach der GUR-Version heisst er Wasily Petratschenkow – haben die Geheimdienste höchstwahrscheinlich verwechselt. Am meisten passt zur Beschreibung des getöteten russischen Militärangehörigen der Soldat Alexander Wiktorowitsch Petratschenko, der sogar ein Dankschreiben „Für soldatischen Heldenmut, Tapferkeit und Mut“ von einem Bataillon der Bandenformation „Tscheburaschka“ besitzt.

Archive:

https://archive.is/YgnNO; Album: https://archive.is/4wlRY; Kontakte: https://archive.is/diQPv

Zum jetzigen Zeitpunkt wird unsere Suche nach dem dritten in der Meldung angegebenen getöteten russischen Soldaten fortgesetzt, wegen der Häufigkeit des Namens „Sidorow“.

Als ein indirektes Indiz für Glaubwürdigkeit der GUR-Meldung über den Tod der regulären russischen Soldaten dient hier der aufschlussreiche Kommentar (Er lautet wir folgt: „Im Gedenken und Trauer“) zu den Fotos von Nikitin und Petratschenko (und wahrscheinlich auch Sidorow) auf der Pinnwand eines Soldaten, der sich im sozialen Netzwerk Alexander Sumrakow nennt und die Getöteten persönlich kennen könnte.

Leider haben wir noch keine weiteren persönlichen Informationen zu den getöteten Militärangehörigen, die im GUR-Bericht angeführt sind, finden können. Womöglich werden ukrainische Geheimdienste die Angaben aufklären und diese mit konkreten Nummern der Militäreinheiten und Truppenverbände ergänzen, zum Bestand derer die russischen Diversanten gehörten.

 

Roman Burko für InformNapalm; übersetzt von Irina Schlegel

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