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Antrazyt. Üblicher Wahnsinn des Lebens in der „LVR“

Die Söldner haben das Gebäude der Antrazyter Stadtverwaltung verlassen und besetzten eine neues Objekt, wie die Insider von InformNapalm berichten. Die Informanten, die sich auf den okkupierten Territorien befinden, behaupten, dass erstmals seit April 2014 die Söldner das Gebäude der Antrazyter Stadtverwaltung im Luhansker Gebiet vollständig geräumt haben.

„Es ist nun keiner da, die Symbolik der Kosaken-Formationen an der Stadtverwaltung und auf dem Platz wurde vollständig weggeräumt. Das Gebäude ist versiegelt.“

„Denken Sie, das sei alles? Sie sind weg oder diese Formationen sind aufgelöst? Nein, sie sind einfach ins andere Objekt umgezogen, und organisierten sich eine neue Basis an der Einfahrt zum Dorf Krepenski im Raum vom Antrazyter Betrieb für Gewächshäuser („Teplitschni“) und dem geschlossenen Bergwerk Nr. 54 („namens 50 Jahre sowjetischer Ukraine“– ist der Name de Bergwerks))) berichten unsere Informanten.

Wir erinnern, dass Ende Juni der Ataman prorussischer Kosaken-Bandenformationen Nikolai Kosizyn in einem Interview ans lokale Antrazyter Fernsehen erklärte, dass auf ihn ein Attentat seitens der LVR-Söldner geplant wird. In einem weiteren Interview vom 3. Juli gab Nikolai Kosizyn zudem eine Erklärung ab, dass „LVR-Anführer“ 200 Menschen gefangen halten, unter welchen auch Staatsbürger Russlands sind – Mitglieder der illegalen bewaffneten Bandenformationen (IBFs).

Der Ex-Anführer der Söldner versprach, dass er sich über die Vorgehensweise der Luhansker Anführer bei der russischen Regierung beschweren wird. „Gegen die Gefangenen werden keinerlei Beschuldigungen erhoben. Nur illegaler Waffenbesitz. Und nach welchem Gesetz leben sie denn selbst – sie, die Selbsternannten und von niemandem Anerkannten?“- sagte er in seinem Interview.

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