- InformNapalm (Deutsch) - https://informnapalm.org/de -

Bei den „Sapad-2017“-Manövern feuerte ein Hubschrauber drei Raketen auf Zuschauer

Am 16. September 2017, um 14:00 Uhr, sind zwei Hubschrauber Ka-52 zwecks Durchführung von Schießübungen vom Flugplatz Puschkin im Raum des Truppenübungsplatzes Luschski im Gebiet Leningrad gestartet. Besatzung: Oberstleutnant A.W.Smachtin und Oberleutnant A.S. Woltschkow. Um 14:47 Uhr, als die Hubschrauber sich auf einer Höhe von 50 Metern befanden, bei 200 Km/h Geschwindigkeit, haben die Besatzungskommandeure vom Kommando der „Sapad-2017“-Manöver die Erlaubnis erhalten, einen Kampfkurs einzunehmen und sich aufs Schießen vorzubereiten. In diesem Moment fand ein spontaner Start von drei ungelenkten Flugkörpern S-8 der Maschine von Oberleutnant Woltschkow statt. Die gestarteten Raketen explodierten in unmittelbarer Nähe von Zuschauern – Militärattachés, Experten des militärisch-industriellen Komplexes und Journalisten. Infolge der Explosion erlitten drei Menschen Verwundungen. Zwei Lastwagen wurden ebenfalls beschädigt.

Video №1 Die Hubschrauber nehmen Kurs an:

Video №2 Aus einem anderen Blickwinkel:

Video №3, Folgen:

Video №4 aus der Pilotenkabine:

Nach einer detaillierten Analyse der Videos, haben die Freiwilligen von InformNapalm festgestellt, dass, während die Hubschrauber einen Kurs annahmen, einer der Hubschrauber drei Raketen abgeschossen hat – und nicht eine, wie viele Medien behaupteten. Unter den beschädigten LKWs wurde ein Drohnen-Führungsfahrzeug des RB-341W „Leer-3“-Systems (Störstation) identifiziert. Ins Bild ist auch folgendes Militärgerät geraten: Transportcontainer für die „Orlan-10“-Drohne, bewegliche Führungsstelle P-230T und das Funksystem P-260T „Redut-2US“.

Zum Vergrössern bitte drauf klicken:

[1] [2] [3] [4] [5] [6]


Dieses Material wurde exklusiv für InformNapalm [7] vorbereitet.

Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich (Creative Commons — Attribution 4.0 International — CC BY 4.0 [8] )

Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der Öffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tatsächlich brechen.

Besuchen Sie uns beim Facebook: InformNapalmDeutsch [9]