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Das italienische Urteil für den Ukrainer Witalij Markiw als Folge der dubiosen Verbindungen des italienischen Politikums zu Russland

Letzte Woche verurteilte die italienische Justiz den ukrainischen Freiwilligen-Kämpfer und ATO-Veteranen Witalij Markiw zu 24 Jahren Haft wegen angeblichen Mordes am italienischen Journalisten Andrea Rocchelli [1] im Mai 2014 im Donbas. Die Absurdität dieser Anklage war von Anfang an jedem klar, der sich mit dem Fall auch nur fünf Minuten beschäftigte, denn Markiw befand sich zum Zeitpunkt des Todes des Journalisten in so einer Entfernung [2], dass es für ihn rein physisch unmöglich war, Rocchelli zu töten.

Aber alles der Reihe nach: Witalij Markiw [3] wurde am 30. Juni 2017 in Italien festgenommen, als er seine Mutter während seines dienstlichen Urlaubs zu besuchen gekommen war. Vor dem Maidan lebte Markiw selbst lange Zeit in Italien, und besitzt neben der ukrainischen auch die italienische Staatsbürgerschaft. Während der Revolution der Würde kam er zurück in die Ukraine und war ein aktiver Teilnehmer des ukrainischen Maidan, später schloss er sich dem Freiwilligenbataillon namens Kultschizki an und ging in den von Russland entfesselten Krieg im Donbas. Sein Bataillon stand unweit von Slowjansk, wo im Mai 2014 der italienische Journalist getötet wurde. Nach Angaben der Ermittlung starb A.Rocchelli infolge eines Mörserbeschusses seitens der russischen/prorussischen Terroristen. Die ukrainische Armee besaß zu dem Zeitpunkt diese Art von Waffen gar nicht – und schon gar nicht ein Freiwilligenbataillon. Ukrainische Anwälte kämpften jahrelang im italienischen Gericht für die Freilassung von Markiw – nun mussten wir jedoch Zeugen dieses absurden Urteils werden, das nun vor einem Berufungsgericht angefochten wird.

Wir haben unsere eigene Meinung, warum Italien nicht etwa seine Bürger vor Gericht bringt, die auf der Seite der russischen Terroristen im besetzten Teil des ukrainischen Donbas gegen die ukrainische Armee kämpften und ukrainische Zivilisten töteten,

Siehe unsere Artikel mit Namen- und Passangaben der italienischen Söldner im Donbas:

Europas Schattenleben: Italienische Söldner im okkupierten Donbas [4]
Russland erteilt Visum für den Terror in der Ukraine: Passdaten der ausländischen Söldner im Donbas [5]

sondern gerade ukrainische Militärangehörige verklagt, die ihr Land verteidigten. Wie es aussieht, hat Russland nun endgültig Italien und seine Beamten korrumpiert und bearbeitet, und startet in Italien als erstem europäischen Land Prozesse gegen ukrainische Militärangehörige, um die Weltgemeinschaft von seiner fünfjährigen monströsen Lüge über einen „Bürgerkrieg in der Ukraine“ zu überzeugen und die Welt von seiner jahrelangen imperialistischen Aggression gegen seine Nachbarn abzulenken.

Nachfolgend im Text präsentieren wir Ihnen unsere Übersetzung einer aufschlussreichen Untersuchung des Zentrums Myrotworez [6] zu Verbindungen italienischer Politiker nach Russland sowie der Verbreitung von Ideen der „Russischen Welt“ in Italien, die allesamt Elemente des russischen „soft power“-Konzepts in Europa darstellen.

 Irina Schlegel [7]


Zentrum Myrotworez [6]: Das politische Ziel Russlands ist die Erreichung des Status eines Schlüsselzentrums auf geopolitischem Niveau, oder mit anderen Worten – den Status einer Supermacht, eines Weltpols.

Realisationsrichtungen:

  1. Russische Dominanz im postsowjetischen Raum (auf dem Weg der Verwirklichung von “zwischenstaatlichen” Projekten wie “GUS”, “Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft”, “Organisation eines Vertrags über kollektive Sicherheit”);
  2. Desorganisation der Außen- und Innenpolitik der EU (Entzug des Status der EU auf Weltarena, ihr Auseinanderfallen, Erschaffung eines gemeinsamen Raums “vom Atlantik bis zum Pazifik” unter Dominanz Russlands im Rahmen der “Eurasischen Strategie”);
  3. Neutralisierung des Einflusses von USA im eurasischen Raum.

Mechanismen, die Russland dabei einsetzt:

  1. Militärisch: direkte oder indirekte Intervention russischer Streitkräfte (wie es zu verschiedenen Zeiten in der Ukraine, Georgien, Moldau etc. geschah);
  2. Ausführung des “soft power”-Konzepts.

Das “soft power”-Konzept von W.Putin: Eine Zusammensetzung von Instrumenten und Methoden zur Erreichung von außenpolitischen Zielen Russlands ohne Einsatz von Waffen sondern mithilfe von informativen und anderen Einwirkungsmechanismen.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei nach wie vor solche staatlich-politische Projekte wie “Rossotrudnitschestwo”, der Fonds “Russische Welt”, der “Gortschakow-Fonds” sowie das “Weltweite Bündnis der Russischen Presse” und andere.

[8]Folie Nr. 1

Eine der Möglichkeiten, diesen Plan auf europäischem Territorium zu verwirklichen, ist die Schaffung von durch Russland kontrollierten öffentlich-politischen “Experten”-Bündnissen in führenden Ländern Europas und die weitere aktive Nutzung dieser Gemeinschaften zur Bildung einer eigenen politischen und politischen Lobby auf europäischem Territorium.

[9]Folie Nr. 2

Insbesondere dient den Interessen der sogenannten „internationalen” Legitimation die 2004 von Russen (und dank der unmittelbaren Initiative des Anführers des „International Eurasian Movement” (“IEM”) A. Dugin) gegründete “Internationale Organisation zur Wahlbeobachtung CIS-EMO”.

Über 100 “loyale” Vertreter europäischer Länder waren an CIS-EMO-Aktivitäten beteiligt, insbesondere waren sie als “unabhängige Beobachter” in den meisten Brennpunkten der russischen Intervention in Europa und im Nahen Osten vertreten.

Das Hauptergebnis dieser “Missionen” war:

Dabei bildeten die russischen „Eurasier“ gerade aus der Anzahl der Aktivisten der CIS-EMO eine kontrollierbare propagandistische Expertengemeinschaft in europäischen Ländern, indem sie eine Reihe von verschiedenen “eurasischen” und “geopolitischen” öffentlichen Strukturen eingerichtet hatten, die anschließend eine aktive Verbreitung der Ideen der “russischen Welt” in Europa gestartet haben.

[10]Folie Nr. 3

Seit dem Beginn der aktiven Umsetzung der „eurasischen Strategie“ in den 2000er Jahren wurde Italien eine der vorrangigen Regionen für Aktivitäten von entsprechenden von A. Dugin angeführten russischen Ideologen in Europa.

Eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des russischen «Eurasianismus» auf der Apenninhalbinsel spielten die Funktionäre derselben „CIS-EMO”, die im Rahmen des «Instituts für höhere geopolitische Studien und die Nachbarwissenschaften» (ISAG) organisiert sind.

Die ISAG hatte eine koordinierende Rolle bei der Bildung eines Netzwerks von pro-russischen öffentlichen Bündnissen (sowohl “linker” als auch “rechter” politischer Gesinnung), deren Aufgabe es ist, Russlands aggressive Außenpolitik und seine Aggression gegen die Ukraine zu unterstützen.

Von der ISAG wurde eine Reihe von regionalen, sogenannten «kulturellen» italienisch-russischen Vereinen auf der Basis von rechten politischen Kräften geschaffen:

– die rechte separatistische Partei «Lega Nord», die darauf abzielt, die Unabhängigkeit des Nordens des Landes zu verkünden;

– die rechtsradikale nationalistische Bewegung «Casa Pound»;

– die Mitte-Rechts «Forza Italia», angeführt von dem alten europäischen “Genossen” von W. Putin S. Berlusconi.

Zu den „linken” Gestalten des pro-russischen Netzwerkes gehören die langjährigen Partner des sowjetrussischen Regimes, Kommunisten und mit ihnen verbundene Gewerkschaften, die sich im «Antifaschistischen Komitee der Ukraine» zusammenschlossen. Der tatsächliche Gründer des angegebenen Netzwerkes, wie im Fall mit den Rechten, war die ISAG.

Im Auftrag des italienischen Büros der «Rossotrudnitschestwo [11]»:

– für Kommunikation mit den Rechten: die Jugendbewegung „Russisch-italienische Jugend“ (I. Osipova);

– für Kommunikation mit den Linken: das Komitee „Für den Anti-Nazi-Donbas“ (W. Juchnina).

Die „rechte Flanke“

[12]Folie Nr. 4

Die Bildung eines rechtsorientiertenprorussischen Netzwerks in Italien geht auf den Dezember 2013 zurück (zeitgleich zum Beginn der Revolution der Würde in der Ukraine): Im Dezember 2013 fand in der Stadt Turin ein Kongress der Partei «Lega Nord» unter Beteiligung der Staatsduma-Abgeordneten von der Partei «Einheitliches Russland» und den Vertretern von Alexander Dugin statt.

Im Januar 2014 begann jedoch unter der Schirmherrschaft von «Rossotrudnitschestwo» und «Lega Nord» die Bildung von italienisch-russischen Kulturbündnissen im Norden und zum Teil in zentralen Regionen Italiens. Im Zeitraum 2014-2015 wurden 8 solche Verbände aus der Anzahl der Mitglieder von «Lega Nord», «Casa Pound» und «Forza Italia» gebildet.

Außerdem wurden in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt vier Konferenzen von A. Dugin von den Geheimdiensten der Russischen Föderation zur Aktivierung der rechten Kräfte veranstaltet, es werden systematisch Reisen nach Russland, auf die besetzte Krim und in die sogenannten «DVR»/«LVR» organisiert.

Als Partner für «Lega Nord» und «Forza Italia!» wurden von den Russen «Einheitliches Russland» und für viel radikalere «Casa Pound» – entsprechend die russische Partei „LDPR“ (Schirinowski) ausgewählt.

Hauptrichtungen der Tätigkeit von «kulturellen Bündnissen»

Zur Legitimation von “DVR”/”LVR”:

1) Organisation von Besuchen auf das besetzte Territorium im Donbas: Über 30 italienische Staatsbürger aus der Partei “Lega Nord” (90% – “DVR”, 10% – “LVR”);

2) Eröffnung eines “diplomatischen Zentrums der DVR” in Italien am 14.12.2016 in der Stadt Turin, geleitet von E. Bertolasi, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des “Instituts für höhere geopolitische Studien und Nachbarwissenschaften”;

3) Versuche, die Anerkennung von “DVR”/”LVR” in nördlichen Regionen Italiens (Toskana, Lombardei, Veneto) zu initiieren (seit Sommer 2016).

Auf dem Territorium von Italien im Interesse Russlands:

1) Aktionen (Kundgebungen, Mahnwachen, Konferenzen, Medienauftritte usw.) bezüglich:

2) Organisation von Foren “Italien-Krim” für Wirtschaft, Investitionen, Kultur und Tourismus u.a.;

3) Verabschiedung von “Appellen” der regionalen Räten Norditaliens an die Regierung Italiens, die EU möge die Politik hinsichtlich der Krim überdenken und die Sanktionen gegen Russland abschaffen: 18.05.2016 – Veneto, 29.06.2016 – Ligurien, 06.07.2016 – Lombardei und Toskana;

Bezeichnend ist, dass die Vertreter der “Lega Nord” danach strebten, Ende 2017 die Durchführung von regionalen Referenden in der Lombardei und im Veneto über ihre Autonomie (zur “Föderalisierung Italiens”) zu initiieren.

Im EU-Parlament:

(Die Partei “Forza Italia!” besetzt 17 Plätze im EU-Parlament, die Partei “Lega Nord” – 9 Plätze).

Die „linke Flanke“

[13]Folie Nr. 5

Bei der Mobilisierung der «linken Flanke» haben die Russen folgende Organisationen hinzugezogen:

Sie haben in enger Zusammenarbeit ein Koordinationskomitee der antifaschistischen Ukraine mit entsprechenden Zentren in 11 Regionen geschaffen. Seine Basis bildeten vor allem Mitglieder und Anhänger von folgenden linken Kräften:

Partei der kommunistischen Wiedergeburt;

Partei der italienischen Kommunisten;

Zentrale Gewerkschaft Italiens.

Hauptrichtungen der Aktivität des “antifaschistischen” Komitees

Zur Legitimation von “DVR”/”LVR”:

1) Organisation von “Besuchen” auf das besetzte Territorium im Donbas (ORDLO): etwa 40 italienische Staatsbürger (80% – “LVR”, 20% – “DVR”);

2) Wiederherstellung einer engen Zusammenarbeit zwischen den Anführern der sogenannten “Föderation von Gewerkschaften der LVR” und der italienischen Gewerkschaft USB: etwa 20 gemeinsame Veranstaltungen im Rahmen eines im Juni 2016 abgeschlossenen “internationalen” Vertrags, darunter auch auf dem Territorium Italiens;

3) Versuche, die Verabschiedung über die Anerkennung von “DVR/LVR” durch das italienische Parlament zu initiieren: Im Juni 2017 wurde auf eine Initiative des sogenannten “Koordinationskomitees der antifaschistischen Ukraine” eine entsprechende digitale Petition registriert;

3) Die Durchführung von vielfältigen antiukrainischen Aktionen auf dem Territorium Italiens (Konferenzen, runde Tische, Kundgebungen und Verbreitung von Flugblättern zur Unterstützung der “D/LVR”-Bevölkerung, Organisation von Fotoausstellungen über die “Verbrechen der ukrainischen Armee und des SBU im Donbas”).

Auf dem Territorium Italiens im Interesse Russlands:

Aktionen (Kundgebungen, Mahnwachen, Petitionen, Konferenzen, Auftritte in den Medien usw.) bezüglich:

– “Anti-NATO, Anti-EU, Anti-USA, Antiglobalismus – nein zur kolonialen Politik des Imperialismus!” (zugleich wird Russland als ein folgerichtiger Verteidiger der “volksgewählten” Regierungen von Kuba, Venezuela und Syrien propagiert, der sie vor Einmischung in ihre innere Angelegenheiten seitens imperialistischer Staaten schützt);

– der Notwendigkeit der Abschaffung von Sanktionen gegen Russland (die Wirtschaft Italiens werde durch antirussische Sanktionen zerstört, der Handelsumsatz von nördlichen Regionen Italiens sei um 50% gefallen).

Im EU-Parlament:

(“Partei der Kommunistischen Wiedergeburt” – 1 Platz im EU-Parlament)

Zusammenfassung: Die «hybride» Taktik der Russischen Föderation in Italien

[14]Folie Nr. 6

– Eine «Schlüsselrolle» bei der Ausführung des Projekts spielen die russischen Geheimdienste, «Rossotrudnitschestwo», die “Internationale Eurasische Bewegung” und das “Komitee zur Rettung der Ukraine”;

– Die Koordinierung findet über das italienische Netzwerk von «Rossotrudnitschestwo» und das «Institut für höhere geopolitische Studien und verwandte Wissenschaften» (ISAG) statt;

die Linken betreuen die sogenannte «LVR» (80% der Fahrten in die «LVR», 20% in die «DVR»);

die Rechten betreuen die sogenannte «DVR» (90% der Fahrten in die «DVR», 10% in die «LVR»).

– «politische» Betreuer aus der Russischen Föderation:

            a) die Kommunistische Partei Russlands für die Linken;

            b) “Einheitliches Russland” und “LDPR” für die Rechten.

Zugleich, trotz der offensichtlich bestehenden ideologischen Unterschiede in ihrer Tätigkeit, sind die für die Aktivität beider «Flanken» der jeweiligen prorussischen öffentlich-politischen Kräfte folgende Maßnahmen gemeinsam:

Die Schaffung von parteiübergreifenden Gruppen «Putins Freunde» in den Regionalräten Italiens;

Die Appelle an italienische Behörden (die Regierung und das Parlament), die Sanktionen gegen Russland aufzuheben und die sogenannten «DVR»/«LVR» anzuerkennen;

Die Entgegenwirkung der Einführung/Fortsetzung von antirussischen Sanktionen im Europäischen Parlament;

Die Organisation von systematischen Veranstaltungen unter den Slogans «Anti-NATO», «Anti-EU»;

Die Popularisierung Russlands als einen «mächtigen» Staat und Putin als einen «herausragenden» Politiker.

Außerdem gibt es Anzeichen für «Föderalisierung» Italiens nach russischem Szenario:

die Rechten vertreten die Ideen der Unabhängigkeit der nördlichen Regionen (Piemont, Veneto und Lombardei);

die Linken der südlichen Regionen (Sardinien und Sizilien).

Die neue italienische Regierung, deren Mitglieder ihre prorussische Gesinnung noch in der Phase des Wahlkampfes offen demonstrierten, wurde am 1. Juni 2018 ernannt.

[15]Folie Nr. 7

Das Rückgrat der neugewählten Regierung bildeten die rechtspopulistischen und euroskeptischen politischen Kräfte «Lega Nord» und die «Fünf-Sterne-Bewegung», eine ihrer wichtigsten Aktivitäten ist die Umsetzung des Konzeptes eines konstruktiven Dialogs mit Russland und die obligatorische Abschaffung von anti-russischen Sanktionen, da diese vermeintlich erhebliche Verluste für die italienische Wirtschaft verursachen (gemäß der gemeinsamen Agenda der Parteien, die im Mai dieses Jahres vereinbart wurde).

Und obwohl die Umsetzung dieses Konzepts von italienischen Politikern als ausschließlich «proitalienisch» (zur Unterstützung der Wirtschaft des Landes) vorgestellt wurde, weist seine schnelle Entwicklung in den ersten zehn Tagen nach der Ernennung auf etwas anderes hin.

So erlaubte die Analyse der vereinbarten Aktionen italienischer Regierungsbeamten, die Hauptlinien der russischen Lobby auszusondern, die keineswegs «proitalienische» Absichten haben, sondern ausschließlich darauf abzielen, der Russischen Föderation bei der Erreichung ihrer eigenen geopolitischen Interessen nicht nur in den EU-Ländern, sondern generell in der Welt beizustehen.

Insbesondere kann zwischen folgenden Linien unterschieden werden:

Die pseudoökonomische Linie wird durch Direktiven italienischer Regierungsbeamten verwirklicht, die entsprechenden antirussischen Sanktionen abzuschaffen (wird aktiv von den nördlichen Regionen Italiens unterstützt);

Die politische Linie wird durch die Unterstützung der italienischen Politik beim Prozess der Rückkehr von Russland in die G7 und der Vertiefung seiner Teilnahme am NATO-Russland-Format umgesetzt;

Die Energielinie steht mit der Schwächung der Diversifizierung der Transitwege von Erdgas nach Europa in Verbindung, was Russland weiterhin den Status eines Monopolisten in dieser Frage überlässt.

Lesen Sie weitere Artikel zum Thema des russischen Einflusses in Europa:

RBC-Untersuchung: Wer sind Russlands Freunde in Europa? [16]

Reiseführer zu Putins Freunden in Europa [17]


Die Untersuchung wurde uns exklusiv von Myrotworez  [18]bereitgestellt; übersetzt und zur Veröffentlichung vorbereitet von Irina Schlegel [7]; editiert von Klaus H. Walter [19].

Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich ( Creative Commons — Attribution 4.0 International — CC BY 4.0 [20] )

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