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Das Selfie eines Militärangehörigen der 175. Nachrichtenbrigade und die Eloka-Station „Rtutj-BM“ im Donbass

Ein Militärangehöriger der 175. Nachrichtenbrigade des Südlichen Militärbezirks posiert vor der EloKa-Station „Rtutj-BM“

Zu einer Arbeitsrichtung von InformNapalm gehört die Aufdeckung und Identifizierung von Spezialmitteln: Funkstationen und anderen EloKa-Stationen, die von den Streitkräften Russlands im Donbass eingesetzt werden. In über 2 Jahren unserer Tätigkeit haben unsere Freiwillige einige neueste EloKa-Systeme im Donbass entdeckt, die ausschließlich im Dienst der russischen Armee stehen. Diese Publikation ist nicht nur der EloKa-Station „Rtutj-BM“ gewidmet, sondern auch russischen Militärangehörigen und Selfie-Anhängern, die ihre illegale „ukrainische Dienstreise“ mitsamt der genannten EloKa-Station auf den Photos festgehalten haben.

Die von uns identifizierten Personen sind Militärangehörige der 175. Führungsbrigade des Südlichen Militärbezirks (175. Führungs- und Nachrichtenbrigade, Militäreinheit 01957, Stationierungsort: Aksai, Rostower Gebiet, Russland). Die Militäreinheit besteht aus einer Führungs- und Nachrichten-Abteilung, sowie einigen Divisionen.

Zu Aufgaben der 175. Brigade gehört die Gewährleistung von Funkverbindung zwischen dem Kommando und dem Stab des Südlichen Militärbezirks, sowie das Funktionieren von verschiedenen Führungssystemen, von den stationären bis zu mobilen.

Die Militäreinheit besitzt neueste Satellitenmittel. Der Personalbestand eignet sich aktiv die neuesten Waffensysteme an und beteiligt sich an umfassenden Mänövern wie „Kaukasus-2016“.

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Im Hintergrund sieht man auf dem Foto [6] ein Fußballtor auf dem Feld, das direkt gegenüber von Militäreinheit 01957 liegt. Die Stelle ist auf der Karte [7] markiert.

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Betrachten wir das Photo [9], auf dem russische Militärangehörige vor EloKa-Stationen abgelichtet worden sind. Die Umrisse des Fahrerhauses sind für EloKa-Systeme RB-341W „Leer-3“ charakteristisch. Fotos von diesem Waffensystemen sind nicht schwer im Netz zu finden, sie wurden sowohl in Syrien als auch mehrmals im besetzten Donbass festgehalten.  [10]

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Dmitry Kartaschow (links) und Roman Roschko (rechts)

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Iwan Remisow (links) und Roman Roschko (rechts)

Gehen wir zurück zu Dmitry Kartaschow, der es sich nicht verkneifen konnte, ein Selfie [16] vor dem Hintergrund der russischen Waffensysteme zu machen, die sich im besetzten Teil von Donbass befinden.

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Zwei Photos zum Vergleich:

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Der russische Militärangehörige der 175. Führungsbrigade des Südlichen Militärbezirks vor der EloKa-Station „Rtutj-BM“, die auf ukrainischem Boden steht.

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Anmerkung: EloKa-Station „Rtutj-BM“ ist eine moderne EloKa-Station, die zur Reduzierung der Einwirkung von Artilleriegeschossen auf eigene Truppen und Militärgerät bestimmt ist, mittels Einwirkung auf das Arbeitsregime des Funkzünders. Die Station ist fähig, das Geschoss auf einer sicheren Höhe zu sprengen oder aber das Arbeitsregime des Funkzünders in ein Kontaktregime überzuführen. Der Haupteinsatzort dieser Systeme sind die vordersten Truppen, Führungsstellen, Stellen mit Truppenkonzentration und Startanlagen. Auch kann „Rtutj-BM“ für die Deckung von mobilen Objekten und Übersetzstellen eingesetzt werden. Detaillierte Informationen unter folgendem Link.  [22]

Entsprechend der Geländeanalyse wurde das Bild im Raum des Dorfes Jelisawetowka [23] des Antrazyt-Bezirks gemacht, das im durch Russland besetzten Teil vom Luhansker Gebiet liegt.

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Dieses Material wurde von Vidal Sorokin [25] und Victory Krm [26] exklusiv für InformNapalm [27] vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel [28]. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.

CC BY 4.0

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