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Die festgenommenen russischen Speznas-Soldaten könnten Sonderaufgaben in der Ukraine ausgeführt haben

*Foto: Oleg Slobodjan

Heute, am 27. November, teilte der Vertreter des Vorsitzenden des staatlichen ukrainischen Grenzdienstes und Leiter der Pressestelle Oleg Slobodjan auf seiner FB-Seite [1] mit, dass am 26. November die Grenzsoldaten der Luhansker Abteilung zwei russische Militärangehörige der Innentruppen Russlands am Grenzübergang „Melowoje“ festgenommen haben.

Laut Oleg Slobodjan, dienen die festgenommenen Soldaten in einer Einheit der Innentruppen des Innenministeriums Russlands und waren auf dem Weg nach Armawir (Russland). Nach deren Aussage, sind sie „rein zufällig in die Ukraine geraten, haben sich verlaufen und sind auf dem Weg zur Prüfung gewesen, um das Recht zu bekommen, das dunkelgrüne Barett tragen zu dürfen“.

Wie die Pressestelle des ukrainischen Grenzdienstes mitteilte, werden zurzeit Maßnahmen durchgeführt, um den Sachbestand der Straftat zu klären und Prozessentscheidungen zu treffen.

In diesem Zusammenhang weist die internationale Freiwilligengemeinschaft InformNapalm auf die jüngsten OSINT-Untersuchungen hin, in denen die Beteiligung von Militärangehörigen des 15. Speznas-Trupps der Innentruppen „Wjatitsch“ [2] (Einheit Nr. 6761, Stationierungsort: Stadt Armawir, Krasnodarer Gebiet, Nordkaukasisches Militärkommando, Russland) an den IBFs (illegalen bewaffneten Formationen) der sogenannten „DVR“ nachgewiesen wurde.

Vyatych [3]

Unter anderem wurden von uns Fotofakten gesammelt, die belegen, dass der russische Speznas-Soldat Ajtugan Junusow, der in der o.g. Militäreinheit dient, in den Reihen der „DVR“-Söldner kämpfte.

Ausgehend von diesen Tatsachen empfiehlt die Freiwilligengemeinschaft InformNapalm dem SBU wie auch den anderen Sicherheitsstrukturen der Ukraine maximal sorgfältig an die Ermittlung dieses „zufälligen Aufenthalts“ der russischen Speznas-Soldaten aus Armawir in der Ukraine heranzugehen.

(CC BY 4.0) InformNapalm [4]