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Die Weltgemeinschaft muss radikale Massnahmen gegen Russland ergreifen

Das, was heute in Kramatorsk passiert ist, das ist viel mehr als ein Terroranschlag, das ist ein Kriegsverbrechen.

Terroranschläge – das ist, wenn ein Paket mit einer Bombe in einem Abfallkorb zurückgelassen wird. Hier dagegen werden Raketenwerfersysteme gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Heute hat der Gegner die neuesten russischen Raketenwerfersysteme „Tornado-S“ [1](auf der Basis von 9K58 „Smertsch“) eingesetzt, die erst 2012 in die Bewaffnung der Armee Russlands aufgenommen worden waren.

Die Geschichte kennt noch keine Beispiele dafür, dass derartig schlagkräftige Geschütze gegen die Zivilibevölkerung eingesetzt worden wären. Und die Verantwortung für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit liegt bei der Russischen Föderation. Die Terroristen hätten in keiner „Militärhandelsorganisation“ der Welt solche Systeme erwerben können.

Wir sind Zeugen einer planmäßigen Vernichtung der Bevölkerung der Ukraine. Putin wird keinen Halt machen: Gestern gab es in seinem Arsenal der „diplomatischen Mittel“ Mörser und GRADe, mit denen ukrainische Zivilisten in Bussen, Wohngegenden und an Bushaltestellen getötet wurden – heute sind es „Tornados“ und „Smertschs“. Was erwartet uns morgen: taktische Atomangriffe oder Gasattacken?!

Wieviele Beweise und Blut braucht man noch, damit die Weltgemeinschaft endlich ihre Entschiedenheit demonstriert?! Wieviele „Friedenspläne“ braucht es noch, damit die russischen Söldner und Soldaten aufhören, Ukrainer zu töten? 100? 200? 1000?

Wir als Nation werden natürlich überleben und siegen, trotz allem. Aber sollen sich doch heute alle schämen, die die Zurverfügungsstellung echter militärischer Hilfe an die Ukraine verzögern, wer unter der Maske der „Friedfertigkeit“ seine Feigheit und Käuflichkeit versteckt, wer zum Komplizen nicht nur von Terroristen sondern von Kriegsverbrechern wurde.

Hier ist die Liste der umfangreichsten Kriegsverbrechen der Russischen Föderation im Laufe des unerklärten Krieges gegen die Ukraine:

– Die Boeing 777- Katastrophe im Donezker Gebiet;

Artilleriebeschuss der Bushaltestelle „DonezkGorMasch“ in Donezk; [2]

Beschuss des Busses in Wolnowacha [3];

Beschuss des Wohnbezirks „Wostotschny“ in Mariupol  am 24. Januar 2015; [4]

Beschuss von Kramatorsk mit Raketenwerfersystemen „Tornado-S“ am 10. Februar 2015 [1].

Ist es denn noch immer nicht genug?!

Das ist mehr als genug für konkrete und unverzügliche Handlungen. Sonst wird die Welt morgen auf eine neue globale Gefahr treffen und sich an der Schwelle zur Katastrophe wiederfinden.


Roman Burko [5] für InformNapalm [6]; Illustration von Zora Klucnik [7]; übersetzt von Irina Schlegel [8]