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Ein weiterer hybrider „Bergarbeiter“ aus der russischen 17. motorisierten Schützenbrigade

Seit fast zwei Jahren weist der Kreml dreist und stur den Vorwurf von sich zurück, dass die russische Armee an den Kampfhandlungen in der Ukraine mitwirkt. Verlogene russische Behörden haben Tausende ideelle Verkünder mit Slogans a la „reguläre russische Armee gibt es in der Ukraine nicht“, „Beweist es!“, „Ihr lügt alles!“ usw. angeheuert. Nichtsdestotrotz belegen die Angaben aus offenen Quellen stets, dass in den Schmelztiegel des Krieges die kampffähigsten Einheiten der Streitkräfte Russlands im Bestand selbstständiger bataillon-taktischer Gruppen geworfen werden.

Diesmal haben wir einen Unterfeldwebel der russischen Streitkräfte als einen Teilnehmer des unerklärten Hybridkrieges identifiziert: Sergei Belosorow, geb. 12.12.1991, Schelesnowodsk, Rufzeichen „Weiss“. In 2012-2013 diente er in den Innentruppen des Innenministeriums Russlands („Edelweiss“, Einheit Nr. 6772), davor – in der Einheit 74814 in der Stadt Budjonnowsk, später in der Einheit 31853 in Krasnodar.

Zum Zeitpunkt der Invasion dieser Abteilung in die Ukraine (August-September 2014) war Belosorow ein Militärangehöriger der 17. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade (Einheit Nr. 65384, Schali, Tschetschenien, Südlicher Militärbezirk). Das wird durch folgende Fakten belegt:

Anfang August 2014 beteiligte sich Belosorow an den „Manövern“ am Kusminski Truppenübungsplatz im Rostower Gebiet, wo sie sich auf einen Durchbruch über die Grenze vorbereiteten: http://archive.is/avypUhttp://archive.is/MXx1W, http://archive.is/CecQE .

Der genaue Ort wird im VK-Profil durch den Geotag preisgegeben: http://archive.is/52biM .

In diesem Fall sind die Tricks mit der Verwandlung ausgesprochen musterhaft: da ist wieder die unvorschriftsmässige Uniform ohne Abzeichen, mit den berühmten weissen Identifikationsstreifen und dem üblichen Geotag „Rostower Gebiet“: http://archive.is/IuaUO . OK: http://archive.is/77vka .

Nach der Mimikry und Grenzüberquerung sehen wir im Profil des russischen Terroristen Belosorow Folgendes:

– oder verbrannte Panzerfahrzeuge:
http://archive.is/p9tAj
http://archive.is/CX8MZ

Es besteht kein Zweifel daran, dass es das Territorium der Ukraine ist. Alles ist mit dem Ende August 2014 datiert. Belosorow liess sich gar schmunzelnd vor unseren Bauernhäusern in der altbekannten „rostower“ unvorschriftsmässigen Uniform fotografieren (http://archive.is/D0NNG ).

Beispielhaft ist auch das Foto dieses Terroristen aus Russland in einem Schützengraben, wieder mit den weissen Armbinden, das mit dem folgenden Kommentar versehen ist: „Das ist nur ein Abzeichen“: http://archive.is/gsNpI.

So etwas gab es in 1941, als die Deutschen in die UdSSR eingedrungen waren und sich genauso schmunzelnd vor brennenden Häusern und Panzern fotografieren liessen. Alles faktisch 1 zu 1. Im Unterschied zu heutigen Russen, schämten sich die Deutschen aber wenigstens nicht für ihre Armee und trugen ihre eigenen Abzeichen.

Und schließlich noch eine Kleinigkeit: auf den Photos wurde ein kleines Feldlager der Okkupanten festgehalten, September 2014:
http://archive.is/LjqSx
http://archive.is/ZaK5U
http://archive.is/0dp6B
http://archive.is/OrpUC

Nach der Teilnahme an den Kampfhandlungen war Belosorow im Bestand der 17. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade, zumindest bis Februar 2015, allem Anschein nach hatte er einen Dreijahresvertrag unterzeichnet: http://archive.is/4n39n.

Dann beobachtet man eine kleine Pause, in der er als Zivilist auftritt, und bereits im Mai 2015 taucht der Unterfeldwebel auf den Photos in der GRU-Uniform mit der tradizionellen Nelke und einem Anker (?) im Zentrum auf: http://archive.is/lnnoP, oder hier: http://archive.is/bGHee).

Vermutlich wurde das Foto auf der Krim gemacht, auf einem der sogenannten Marine-Aufklärungspunkten des GRU. Achten Sie bitte darauf, dass Belosorow jedes Mal auf seine Uniform einen anderen fremden Namen dranmacht („Wjasowzew“, „Butenko“ usw.). Das ist nur eine weitere Bestätigung dafür, dass der Unterfeldwebel ein Berufssoldat der russischen Streitkräfte ist, mit langer Diensterfahrung. Eine andere Sache ist es, dass der Verbrecher sich in keiner Einheit allzu lange aufhielt und seinen Dienstort oft wechselte.

So sieht eben der übliche „lokale Bergarbeiter“ und „Teilnehmer des Bürgerkrieges“ in der Ukraine aus. Wir möchten auch anmerken, dass es bei weitem nicht der erste Fall ist, dass die Terroristen aus der 17. SMSBr in der Ukraine registriert worden sind.

Zum Schluss noch ein Photo aus dem Album von Belosorow, auf dem das berühmte Denkmal für die Soldaten aus der 17. selbstständigen motorisieren Schützenbrigade abgelichtet ist, die Mehrheit derer gerade im August 2014 unter „geheimnisvollen Umständen“ gestorben war: https://archive.is/2h3vP.

Archive des Terroristen

Und hier unsere Untersuchungen zur 17. SMSBr in der Ukraine:


Dieses Material wurde von Nikolay Mahno exklusiv für InformNapalm vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich. 

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