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In Makijiwka wurde die russische Störstation R-330Zh „Zhitel“ entdeckt

Im Lauf einer OSINT-Aufklärung vom InformNapalmTeam wurden Bilder eines russischen Söldners aus dem Bataillon (jetzt Brigade) „Wostok“ gefunden, auf denen eine UKW-Störstation R-330ZH „Zhitel“ zu sehen ist. (alle Bilder sind klickbar)

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Links zu Originalbildern: 1 [7], 2 [8], 3 [9], 4 [10], 5 [11], 6 [12].

Zunächst konnten wir den genauen Aufnahmeort nicht ermitteln, aber die Analyse vom Profil dieses Kämpfers und seiner Kameraden ergab, dass er in der Stadt Makijiwka wohnt und in der Makijiwka-Kompanie, im Bataillon (Brigade) „Wostok“ „dient“. Somit hatten wir den ungefähren Ort des Aufenthalts dieser UKW-Störstation P-330ZH „Zhitel“.

Ein paar Fotos beweisen die Zugehörigkeit dieses Kämpfers zum Bataillon „Wostok“:

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Bereits zum Abend haben aber gute Menschen uns geholfen, den Aufnahmeort zu bestimmen.

Genauer Ort der ermittelten russischen Störstation R-330Z „Zhitel“ in Makijiwka auf der Karte [16]:

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Zur funkelektronischen Störstation R-330Zh „Zhitel“:

Die Station wird zur Lösung folgender Aufgaben eingesetzt:

– Aufdeckung, Funkpeilung und Funkunterdrückung von mobilen Stationen der Satellitenverbindungssysteme Inmarsat und Iridium;

– Aufdeckung, Funkpeilung und Funkunterdrückung von Basisstationen der Mobilfunk-Systemen GSM 1900;

– Funkunterdrückung von Navigationsapparatur der Satellitenverbindungsnutzer der NAVSTAR (GPS)-Systeme.

Dieses Gerät arbeitet wie im autonomen Regime, so auch gepaart mit dem Komplex R-330KMK (kann dabei wie steuern, so auch gesteuert werden). Jedes oben genannte Signal wird im Radius von 20-30 Kilometern von der Störstation vollständig unterdrückt.

Radius von 30 Kilometern ist auf der Karte markiert:

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Eigene Funkverbindung wird auch gedämmt, deswegen wird vor dem Einschalten dieser Station ein vereinbartes Funksignal zwischen den Einheiten übermittelt, das absolute Funkstille und das Abschalten von Funkverbindungsmitteln meldet. Dieses Signal wird über LAN-Verbindung oder durch Bote usw. verschickt.
Die Aufklärungsmittel des Gegners können diese Station nicht auffinden, nachdem sie zu arbeiten beginnt, denn „Zhitel“ wird sie schlicht unterdrücken. Der Gegner kann aber versuchen, Raketen anzuwenden, die auf die Quellen der Funkstrahlung gerichtet werden, aber dafür gibt es bei Pioniereinheiten bestimmte Mittel zur Erzeugung von Funkstörungen, die die Raketen in eine andere Richtung lenken werden, und die Abwehrtruppen haben spezielle Imitationsmittel, die eine Induktionsfalle bilden können.

Stromquelle mit dem Sendeantennen-Block:

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Fahrzeug mit Menschen und Empfangsgeräten:

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Die Inneneinrichtung der Störstation:

Nach dem Anschauen dieses Videos und der Betrachtung des Inneren dieser Station wird jedem klar, dass für die Steuerung dieser komplizierten Technik spezielle Kenntnisse notwendig sind, die die „Bergarbeiter aus Donbass“ NICHT haben. Dafür besitzen aber solche Kenntnisse die Soldaten der Streitkräfte der Russischen Föderation…

Hilfe bei der OSINT-Aufklärung – @GirkinGirkin [21] und @5urpher [22].

Dieses Material wurde von @BuTaJIu4eK [23] exklusiv für InformNapalm [24] vorbereitet; übersetzt von Tatyana Nindel [25]Irina Schlegel [26]. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich.