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In Suchodolsk wird an einem Eisenbahnknoten permanent Munition aus Russland entladen.

Ende Februar lenkte InformNapalm die Aufmerksamkeit der Leser auf die Tatsache, dass trotz der erklärten „Waffenruhe“ Russland weiterhin Munition mit Eisenbahnzügen nach Donbass einfährt. Insbesondere ging es um den Eisenbahnknoten der Stadt Suchodilsk (Luhansker Gebiet), die sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze mit Russland auf dem durch Söldner und russische Militärangehörige okkupierten Territorium befindet.

Bei uns gehen weiterhin Angaben und zusätzliche Fakten von unseren Insidern aus dem Luhansker Gebiet ein, dass zum Suchodilsker Eisenbahnknoten gewaltige Mengen an Munition aus Russland geliefert werden. Hauptsächlich sind es Geschosse für Artilleriegeschütze und Raketenwerfersysteme „GRAD“ und sogar für „Smertsch“.

Beobachter vermerken, dass für die Zufuhr der Munition nicht nur gedeckte Güterwagen benutzt werden, sondern auch die aus zivilen Personenwagen umgebaute Wagen. Für die Entladung der Wagen werden hauptsächlich Bergmänner eingesetzt, denen mit einer Kündigung vom Arbeitsplatz gedroht wird, wenn sie sich mit „zusätzlichen“ Arbeiten nicht einverstanden erklären. Der Wageninhalt wird auf die militärischen Planen-KAMAZe und Urale entladen, die auch aus Russland geliefert wurden. Außerdem wird vermerkt, dass die Lastwagen so dicht bei einander stehen- wie Sardinen in einer Dose- dass unter ihre Räder sogar die Bergmänner selbst kommen. Als Resultat gab es sogar letale Fälle.

Auf dem Hintergrund dessen kommen durch den von den russischen Militärs kontrollierten Zollpunkt „Iswarino“ täglich Planenwagen und Tankwagen mit Treibstoff für den Krieg im Luhansker Gebiet an.

Wir rufen die internationalen Beobachter dazu auf, besondere Aufmerksamkeit diesen Objekten zu widmen, wenn es ihnen natürlich gelingt, einen Zugang dazu zu bekommen.

Roman Burko für InformNapalm; übersetzt von Irina Schlegel

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