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Ins Luhansker Gebiet kommt weiterhin per Eisenbahn die tödliche Fracht

Wir bekommen wieder Informationen darüber, dass an den Eisenbahnknotenpunkten im Krasnodonski Bezirk des Luhansker Gebietes die Bergleute von den Söldnern gezwungen werden, die Munition von den Zügen zu entladen. Die Einheimischen berichten, dass die Arbeiter dabei vor physischer und nervöser Erschöpfung fast umfallen. Laut Augenzeugen wurden bereits mehrere Personen vom Einsatzort mit dem Krankenwagen abtransportiert.

Von den Güterzügen auf die Planen-LKWs wird Munition verladen, unter anderem die Munition für „Grad“-Mehrfachraketenwerfer, mit denen die Söldner regelmäßig provokatorisch die Stellungen der ukrainischen Armee beschießen.

Ende Februar berichtete Inform Napalm, dass aus Russland trotz der vereinbarten „Waffenruhe“ immer noch Munition angeliefert wird, und zwar nicht nur über den Grenzübergang Iswarino, sondern auch per Eisenbahn, unter anderem in die Stadt Suchodilsk.

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Ende März ließ auch der stellvertretende Befehlshaber der ATO, Oberst Walentin Feditschew, verlauten, dass nach Krasnodon erneut ein Güterzug mit der Munition aus Russland kam.

Anscheinend gibt es einiges, was die internationalen Beobachter der OSZE-Mission interessieren könnte. Und die Eisenbahn, die in die besetzten Gebiete fährt, wird zum Beförderungsmittel für die tödliche Fracht, durch die nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilisten ums Leben kommen.

Roman Burko [2] für InformNapalm [3]; übersetzt von Olena Köpnick [4]