- InformNapalm (Deutsch) - https://informnapalm.org/de -

„Joker“ im Fall des Volvo-Schleppers, der die verhängnisvolle BUK transportierte…

Am Vorabend des Jahrestages vom Absturz der Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines, Flug MH-17, wurden neue Fakten ermittelt, welche die Beteiligung der DVR-Söldner an dieser Flugkatastrophe bestätigen. Im Laufe einer exklusiven Untersuchung, die vom InformNapalmTeam durchgeführt wurde, wurden weitere Beweise des Einsatzes vom Volvo-Schlepper FH-13 offengelegt, der die Raketenwerfer „BUK-M1“ bereits vorher transportierte.

Im Video [1], das am 16. Oktober 2014 auf dem Youtube-Kanal „Sturm Mariupol“ veröffentlicht wurde, zeigte einer der Söldner einen Autopark mit kaputter Trophäen-Militärtechnik. In seiner Reportage versucht er die Zuschauer davon zu überzeugen, dass gerade die reparierten Trophäen und keine Waffenlieferungen aus Russland die „Hauptschlagkraft des Widerstandes“ sind.

Die Trophäen-Technik wurde höchstwahrscheinlich nach dem Ilowajsker Kessel, an dessen Erschaffung übrigens auch Abteilungen der Streitkräfte RF beteiligt waren, zum Absetzplatz gebracht. In den ersten Bildern des Videos sieht man unter den Panzern den weissen Schlepper Volvo FH-13 mit dem charakteristischen blauen Streifen, der bereits früher auf dem Video mit der Überführung des Raketenwerfers „BUK-M1“ festgehalten wurde, der die Boeing 777 am 17. Juli 2014 abgeschossen hat.

11 [2]

Der Autor des Videos auf dem Kanal „Sturm Mariupol“ mit dem Rufzeichen „Joker“ ist ein Vertreter der Gruppierung „Weisse Schwäne“. „Joker“ ist ein gebürtiger Mariupoler und ist ein „Kriegskorrespondent“ der illegalen bewaffneten Formationen der „DVR“

(https://archive.is/26pZP [3] ; https://archive.is/ZvsCF [4] ; https://archive.is/OaFiF [5] ; https://archive.is/OBSaE [6]).

12 [7]

Dass es genau der Schlepper ist, der über das von den Söldnern okkupierte Territorium den russischen Raketenwerfer „BUK-M1“ unter der Nummer 3*2 transportierte, ruft keinerlei Zweifel hervor. Auf den vorher veröffentlichten Photos sah man darauf eine Telefonnummer, die einer Firma in Donezk gehört, die sich mit dem Verleih von Spezialtechnik beschäftigt.

13 [8]

14 [9]

Auch ist bekannt, dass im Unternehmen „Baumechanisierung“ nur ein Schlepper Volvo FH-13 mit entsprechendem Anstrich vorhanden war, davon kann man sich überzeugen, wenn man sich mit der Preisliste für den Verleih von Spezialtechnik [10] dieser Firma vertraut macht.

Die erste Ermittlungskommission zum Fakt des Boeing-Absturzes kam nach Donbass am 21. Juli 2014. In Anknüpfung ans bereitgestellte Video vom 16. Oktober 2014 wird deutlich, dass all diese Zeit die Kommandeure der IBFs und „DVR“-Anführer über den Standort des Schleppers Volvo FH-13, der in den Resultaten der Untersuchungen internationaler Experten figuriert, nicht nur wussten, sondern ihn sogar für den Transport anderer Bewaffnungs- und Technikeinheiten nutzten.

Wir hoffen, dass unsere Untersuchung bei der Identifizierung der Personen helfen wird, die am Transport des Raketenwerfers „BUK-M1“ über das von den Söldnern okkupierte Territorium der Ukraine beteiligt waren.

Wir erinnern, dass Ende April 2015 InformNapalmTeam im sozialen Netzwerkprofil des russischen Militärangehörigen [11] der Einheit Nr. 83466 des 147. Kraftfahrzeugbataillons RF Dmitry Subow unwiderlegbare Beweise der Verlegung von mehreren Einheiten der Raketenwerfer „BUK-M1“ mithilfe der militärischen Schlepper zur ukrainischen Grenze gefunden hat. Die Verlegung der russischen Raketenwerfer fand genau 2 Wochen vor dem Abschuss der malaysischen Boeing statt. Ein Monat später wurden unsere Untersuchungen auch in den Berichten internationaler Experten verwendet.

UPD: Mithilfe der Geolokation wurde der genaue Standort des Techniklagers der Söldner [12] ermittelt: Stadt Snischne, unweit des Bergwerks Udarnik.

Man kann sich von der Genauigkeit der Standortbestimmung überzeugen, indem man das Satellitenbild des Lagers und das Video der Söldner vergleicht: das Gebäude der Kesselanlage mit dem Schornstein und die Reparaturwerkstatt hinter dem Schlepper Volvo.

Die grenznahe Lage der Stadt erlaubte es, auf dem Territorium des Lagers einen Umschlagplatz für Militärtechnik aus Russland zu erschaffen.

18 [13]

Dieses Material wurde von krmvictory [14] exklusiv für InformNapalm [15] vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel. [16] Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich.