Originalfassung: 1. Dezember 2014
Zum Thema der putinschen „humanitären Konvois“ haben wir nicht wirklich viel Neues hinzuzufügen: Alles wurde bereits durchgekaut, die Routen der Fahrten wurden nachverfolgt, die militärische Bestimmung des Ladeguts wurde aufgedeckt.
Dass die LKW-Kolonnen, die Militärgut unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ in den Donbas liefern, von russischen Soldaten begleitet werden, wurde auch schon mehrmals besprochen, aber damit begnügte sich Russland nicht. In manchen Fällen wurden die humanitären Konvois von den Militärangehörigen der russischen Streitkräfte gefahren, die sich als Mitarbeiter des Notfallministeriums tarnten. Im besonderen wurden im Herbst 2014 die Fahrer des KfZ-Bataillons (Einheit Nr. 11385-2) der 69. Logistik-Brigade der 20. allgemeinen Truppenarmee des Westlichen Militärbezirks (Stationierungsort: Mulino, Gebiet Nischni Nowgorod) hinzugezogen.
Im bereitgestellten Fotomaterial erkennt man anschaulich die Verwandlung eines Soldaten der 69. Logistik-Brigade in einen Mitarbeiter des Notfallministeriums und wieder zurück. Auch führen wir Fotos von der Route des Konvois auf dem Territorium der Ukraine an.
Siehe Links zum Thema:
- „Über die Route eines weiteren putinschen humanitären Konvois Ende Oktober 2014“; (russisch)
- „Putinsche „humanitäre Hilfe“ wird von den Luftlandesoldaten aus Pskow und Tula transportiert“. (russisch)
Dieses Material wurde von Irakli Komaxidze exklusiv für InformNapalm vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.
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