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Partisanen haben erbeutete GP-30 an den Söldnern geprüft

Diese Nachricht geben wir mit einiger Verspätung bekannt, damit die Spuren unserer Partisanen Zeit haben zu erkalten. Darum werden die Fakten einer weiteren Operation der Partisanengruppe im Gebiet Luhansk auch immer mindestens eine Woche alt sein.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober wurde eine „LVR“-Söldnergruppe in der Nähe von Krasny Lutsch durch eine Partisanentruppe aus erbeuteten GP-30 beschossen. Es wurden um die 20 Schüsse abgegeben.

Die Partisanen konnten von der Kampfstelle glimpflich abziehen, und erst am nächsten Tag kam ihre Aufklärungsgruppe wieder zurück, um die Folgen ihres „nächtlichen Zusammentreffens“ zu begutachten.

Auf der beschossenen Wiese haben sie Blutspuren, Schlauchbinden und aufgebrochene Schmerzmittelpackungen entdeckt. Leichen und Waffen gab es an der Gefechtsstelle nicht, aber der Gegner hat wohl Verluste davon getragen, zumindest Verwundete. Diesen Zwischenfall kann man ohne weiteres auf das Konto einer neuen kleinen Partisanengruppe schreiben, die eine der ersten Operationen zur Beeinträchtigung der gegnerischen Kräfte durchgeführt hat.

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Bodentrichter von der Explosion des Unterlauf-Granatwerfers GP-30

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Blutspuren, Schlauchbinden und Schmerzmittelpackungen

Die Informationen über diese Operation und die Fotobelege der Gefechtsfolgen wurden unserer Gruppe InformNapalm von den unmittelbaren Teilnehmern dieser Ereignisse übergeben.

Gemeinsam werden wir siegen!


Quelle: Roman Burko für InformNapalm [3]; übersetzt von Irina Schlegel [4]

CC BY 4.0