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Raketenartillerie des 7. russischen Okkupationsstützpunktes aus Abchasien an der Grenze zum Donbass

Im Kujbyschewski Bezirk des Rostower Gebiets wurde eine Raketenartillerie-Abteilung mit einem Mehrfachraketenwerfersystem „Grad“ entdeckt (vermutlich eine Geschützbatterie), die aus dem 7. Militärstützpunkt der russischen Invasionstruppen verlegt worden ist  (Stationierungsort Gudauta, okkupiertes Abchasien, Georgien).

Betrachtet man die Fotos und Kommentare, so befinden sich die Artilleristen des 7. Militärstützpunktes seit über einem Monat in der Nähe der russisch-ukrainischen Grenze und setzten ihre „Grad“-Systeme für Feuerführung auf die Grenzregionen der Ukraine während dieser Zeit mehr als nur einmal ein.

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Dies ist nicht der erste Beweis für die Präsenz der russischen Truppen aus Abchasien in der Rostower Gruppierung der Invasionstruppen. Bereits im August wurde eine Kolonne der Schützenpanzerwagen des 7. Militärstützpunktes nahe Sambek, Rostower Gebiet, registriert.

Im September wurde in den Medien über einen im Donbass getöteten Söldner aus der Militäreinheit №09332 namens Tereсhow berichtet, später wurden auch andere Namen genannt.

Anfang Oktober wurde im Matwjeyew-Kurganski Bezirk des Rostower Gebiets eine Batterie von Panzerhaubitzen „Akaziya“ aus dem 7. Militärstützpunkt gesichtet [8], die sich am Beschuss der ukrainischen Territorien beteiligte. Damals wurde das Vorhandensein von Raketenartillerie schon mal vermutet, was nun das vorliegende Bildmaterial bestätigt.

Zusätzlich zu den oben genannten Einheiten wurde in der Nähe der Bergwerke im Rostower Gebiet die Anwesenheit eines Arzttrupps aus dem 7. Militärstützpunkt registriert [9].

Auskunft: Der russische 7. Stützpunkt, Militäreinheit №09332, besteht aus Einheiten der 131. Maikop Brigade und ist seit 2008 im Einsatz in der Nähe der Stadt Gudauta (okkupiertes Abchasien, Georgien). Der Militärstützpunkt umfasst Infanterie, Luftabwehrsysteme (S-300) und Komponente der Luftwaffe (Flugplätze Bombora / Babushera).

 

Irakli Komaxidze [10] für InformNapalm [11]; übersetzt von Andrij Topchan [12]; editiert von Irina Schlegel [13]Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unsere Ressource erforderlich.