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Russland – Sponsor des internationalen Terrorismus vom IS bis „L(D)VR“

Erst vor kurzem ordnete der Präsident Russlands Wladimir Putin durch seinen Erlass ein neues Datum an – den Tag der Streitkräfte der Sonderbestimmung, der aus Anlass des Jahrestags der Okkupation eines Teils der Ukraine- der Krim- stattfindet. Was sind das denn für Streitkräfte, die ohne Abzeichen und Chevrone ihres Staates agieren? Sogar eine oberflächliche Untersuchung erlaubt es zu behaupten, dass zu solchen Streitkräften für Russland der internationale Terrorismus wurde. In diesem Artikel werden wir auf konkreten Beispielen die Verbindungen des Agentennetzes Russlands mit den Terroristen von IS und ihrem Auftauchen in der Ukraine zeigen…

Russland und sein regierendes Regime nutzen verschiedene radikale, separatistische und sogar terroristische Bewegungen längst wie auf ihrem eigenen Territorium so auch auf dem Territorium anderer Staaten aus. So geschah es am Kaukasus, in den Republiken des ehemaligen Jugoslawiens und nun- in der Ukraine. Waffenlieferungen an kriminelle Gruppierungen nach der Art der kolumbianischen Drogenmafia und der terroristischen Gruppen IS werden durch Vermittler aus Russland ausgeführt.

Mehr noch: es gibt immer mehr Fakten, die indirekt bestätigen, dass Putins Regime die Terroristen nicht nur unterstützt, sondern terroristische Formationen selber erschafft und ihre Arbeit auch leitet. Russische Geheimdienste wie FSB und GRU betreuen Verbindungen zu Terroristen, die sie sorgfältig geheimzuhalten versuchen. So haben sie auf einer Seite den Islamischen Staat zu einer terroristischen Organisation erklärt, belieferten in Wirklichkeit aber die Söldner mit Waffen, Geld, Kommunikationsmitteln, halfen die Propaganda im richtigen Fluss zu führen zu halten. Die Versorgung mit Waffen geschah mithilfe des Assad-Regimes unter dem Deckmantel der Trophäen.

Die Bewaffnung, über welche der IS verfügt, ist hauptsächlich russischer und sowjetischer Herkunft. Die IS-Anführer tragen eine Uniform, die jener, welche die in die Ukraine angereisten russischen Söldner tragen, sehr ähnlich ist. Man kann hier Spuren ein- und derselben terroristischen russischen „Waffenhandelsorganisation“ zurückverfolgen.

Für Kommunikation nutzen die IS-Söldner die gleiche mobile App –„Zello“– wie die russischen terroristischen Banden in der Ukraine. Über das eingefahrene Schema der Koordination von Terroristen mit ihren Kuratoren über dieses Kommunikationssystem schrieben wir in einer Reihe der Publikationen zu „Zello“:

„Zello-Terrorism oder Arbeitserfahrung der russischen Geheimdienste in der Ukraine“ [1] (englisch)

[2]Zello-Terrorism 2: Einbruch und Ansteckung Ihres Bewusstseins“ [2] (englisch)

Das bedeutet, dass russische Geheimdienste zumindest die Möglichkeit haben, die IS-Tätigkeit zu überwachen, jeden seinen Schritt zu verfolgen, und als Maximum können sie seine Tätigkeit dirigieren, koordinieren und ihnen Befehle geben. Die zweite Variante ist weitaus wahrscheinlicher, denn es gibt keine Fakten der Übergabe von irgendwelcher Information über die IS-Tätigkeit an die Geheimdienste der Koalitionsländer.

Zu Beginn seiner Entstehung erstellte der IS für die Spendensammlung für seine Tätigkeit Konten in den russischen Banken, im besonderen in der Sberbank Russlands.

Der IS wurde unter aktiver Mitwirkung von Offizieren der ehemaligen irakischen Geheimdienste gebildet, die nun faktisch die Gruppierung leiten. Sie werden von einer grossen Gruppe Söldner unterstützt, die aus Russland und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion eingetroffen sind. Ein Teil von ihnen wird einfach ausgenutzt, indem man sie mit der IS-Propaganda bearbeitet. Die anderen kennen aber alle Ursache-Wirkungsbeziehungen.

Unter den Bürgern der ehemaligen Sowjetunion tut sich einer der IS-Feldkommandeure besonders hervor- Umar Schischani. Fürs Erste hat er sich in die Reihen der syrischen Aufständischen eingeschlichen, die gegen das Assad-Regime kämpfen, und erst dann wechselte er zu ihren Feinden über.

2 [3]

Anmerkung: Omar (Umar) Al Schischani, echter Name Tarchan Batiraschwili, geb. im Pankissi-Tal, Georgien, ethnischer Kiste [4] (Tschetschenen, die im Nordosten Georgiens leben). Diente in der georgischen Armee während der russischen Aggression gegen Georgien im August 2008, kündigte in 2010, wurde eine gewisse Zeit später für illegalen Waffenbesitz verurteilt. Nach dem Absitzen einer kurzen Haftstrafe und darauffolgender Entlassung verschwand er nach Syrien in die Reihen der extremistischen Kräfte, die das Regime von Baschar al-Assad bekämpfen. In nur ein paar Jahren ging er den Weg von einem gemeinen Soldaten bis zum Kommandeur einer 30-tausendköpfigen Armee der terroristischen Organisation „Islamischer Staat“, die in Syrien und im Norden Iraks agiert, und wurde gar zu einem der Anführer dieser Organisation.

Sehen Sie auch: „Doppelschlag: Russland hat sich ein weiteres Mal den Moment nicht entgehen lassen, Georgien auf die Füsse zu treten.“ [5] (russisch)

Aber dem Putin-Regime fällt es immer schwerer, seine Beziehungen zum Islamischen Staat geheimzuhalten.

Erst vor kurzem haben die Geheimdienste der westlichen Länder und Israel einen geheimen Besuch eines hochrangigen Beamten aus Russland bei den IS-Anführern in Irak und Syrien registriert.

Ausserdem erinnern die Methoden der IS-Propaganda doch sehr an jene, die von der kremlischen Agitprop angewendet werden. Auf dem Höhepunkt der Kampfhandlungen zwischen den Kräften von Assad und den Aufständischen in Syrien taucht in den sozialen Netzwerken eine grosse Menge an Trollen auf, die auf einer Seite die Moslems zum Dschihad aufrufen und auf der anderen eine aktive und aggressive Kampagne gegen die syrischen Aufständischen und ihre Unterstützer führen.

Dieses Material wurde von Sergei Repin speziell für InformNapalm [6] vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel [7]. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unser Projekt erforderlich.