Auf dem Höhepunkt der letzten Konfliktverschärfung im Donbas ist eine russische Funkstation R-166-0,5 auf einem Fahrgestell K1Sch1 in Lohwynowe bei Debalzewe ins Bild geraten. Diese Funkstation gibt es in der Bewaffnung der russischen Armee seit 2005, sie wird seit 2011 sehr aktiv an verschiedene Truppenverbände ausgeliefert (nicht unter der Ebene einer Brigade bzw. Regiments).
Interessant dabei ist aber etwas anderes, denn diversen einzigartigen Metallschrott haben wir ja schon genügend gesehen. Wie man im Bild erkennen kann, wird die neueste russische Funkstation bei dieser Operation als Kampfgerät eingesetzt. Die Reichweite des geschützten Übertragungskanals beträgt bei diesem Gerät 500 bis 1000 Kilometer, wobei für einen derartigen Streifzug zur Gewährleistung von Funkverbindung das Vorhandensein von weitaus kompakteren Mitteln ausreichend gewesen wäre.
All dies weist darauf hin, dass die Leitung dieser Operation und die Datenübermittlung womöglich direkt aus Russland geführt wurde, aus Rostow oder gar Moskau, denn wenn die Reichweite dieser Maschine nicht ausreicht, gibt es hier noch die Möglichkeit der Verwendung einer Zwischenstation.
Autor: Dmitry I für InformNapalm; übersetzt von Irina Schlegel. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich.
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