{"id":11841,"date":"2015-11-14T20:45:21","date_gmt":"2015-11-14T20:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=11841"},"modified":"2015-11-16T21:07:21","modified_gmt":"2015-11-16T21:07:21","slug":"georgiens-ausradierte-grenzen-infolge-der-russischen-okkupation-die-fortsetzung-der-schleichenden-aggression-russlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/georgiens-ausradierte-grenzen-infolge-der-russischen-okkupation-die-fortsetzung-der-schleichenden-aggression-russlands\/","title":{"rendered":"Georgiens ausradierte Grenzen infolge der russischen Okkupation. Die Fortsetzung der schleichenden Aggression Russlands"},"content":{"rendered":"<p>Die internationale Freiwilligengemeinschaft <span style=\"color: #003366\"><strong>InformNapalm<\/strong><\/span> beleuchtet weiterhin Russlands milit\u00e4rische Aggression gegen Georgien von 2008 und wertet die darauffolgende Okkupation eines Teils des georgischen Gebiets aus, die bis zum heutigen Tage anh\u00e4lt. Infolge dessen, dass die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf den Beginn der russischen Expansion recht lasch ausfiel und die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung Russlands f\u00fcr seine Verbrechen keine Strafe davontrug, gab das Syndrom der Straffreiheit dem Kreml eine carte blanche f\u00fcr neue internationale Abenteuer, wie in der Ukraine so auch in Syrien.<\/p>\n<p>Die von uns ver\u00f6ffentlichte Information basiert auf der Untersuchung des <a href=\"https:\/\/idfi.ge\/ge\">IDFI<\/a> <em>(Institute for Development of Freedom of Information)<\/em> und zeigt die Resultate der milit\u00e4rischen Aggression Russlands gegen Georgien im Jahr 2008 auf, darunter auch die nach der Besetzung ver\u00e4nderten georgischen Grenzen bis zum Jahr 2015. Nach der bewaffneten Aggression Russlands, deren aktive Phase nur f\u00fcnf Tage dauerte, werden hunderte Tote, tausende Verletzte und Betroffene und zehntausende aus ihren H\u00e4usern vertriebene georgische Staatsb\u00fcrger gez\u00e4hlt. Das Material wird mit themenbezogenen Fotos aus dem Archiv von InformNapalm untermauert.<\/p>\n<p>Die sogenannten \u201eadministrativen\u201c Grenzen der von Russland besetzten georgischen Gebiete ver\u00e4ndern sich fortw\u00e4hrend. Der an der Grenze zur \u201eRepublik S\u00fcdossetien\u201c aufgestellte Banner wird immer n\u00e4her zu Georgiens zentraler Autobahn verschoben und immer mehr Gebiete landen auf der anderen Seite des Stacheldrahtes.<\/p>\n<p>Nach der, vom Verteidigungsministerium Georgiens zur Verf\u00fcgung gestellten <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49740\">Information<\/a>, fand sich ein Teil der Dorfbewohner von Didi und Patara Khurvaleti auf okkupiertem Territorium wieder. Nach <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49748\">Informationen<\/a> des georgischen Staatssicherheitsdienstes, die IDFI bereitgestellt wurden, fand sich ein Teil der Dorfbewohner von Gugutiantkari, nach einer weiteren Grenzverschiebung im Jahr 2013, ebenfalls auf besetztem Gebiet wieder. Nach Medienangaben wurden die D\u00f6rfer Zardiantkari und Gogoeti durch Stacheldraht geteilt und zum Teil auch die D\u00f6rfer Dvani, Ditsi, Tsitsigiantkari, Jariasheni, Adzvi und Kveshi. Im Jahr 2015 ist das Dorf Jariasheni praktisch vollst\u00e4ndig besetzt.<\/p>\n<p>Nach der in den Medien verbreiteten Information, stellen russische Okkupanten die zur Sowjetzeit existierenden \u201eadministrativen Grenzen\u201c des sogenannten \u201eS\u00fcdossetien\u201c wieder her. Nach russischem Plan wird die Grenze das Dorf Kiripala teilen und <strong>die \u201eBaku-Supsa\u201c Erd\u00f6l-Pipeline landet jenseits des Stacheldrahts.<\/strong><\/p>\n<p>Das Ackerland einer ganzen Reihe von D\u00f6rfern ist besetzt, w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung auf dem von Georgien kontrollierten Gebiet lebt. Es besteht jedoch die M\u00f6glichkeit, dass infolge der \u201eschleichenden Okkupation\u201c diese Ortschaften vollst\u00e4ndig unter die Kontrolle der separatistischen Beh\u00f6rden geraten. Sieht man sich die Karten bei Google an, kann man erkennen, dass sich in unmittelbarer N\u00e4he des Stacheldrahtes die D\u00f6rfer Zemo Nikozi, Ergneti, Ditsi, Mejvriskhevi, Plavismani, Tsitelubani, Karapila, Saribari, Tvaurebi und Avlevi befinden.<\/p>\n<p><strong>Das Institute for Development of Freedom of Information (IDFI) beschloss herauszufinden, wie viele von Georgien kontrollierten Territorien sich zus\u00e4tzlich au\u00dferhalb der staatlichen Grenzen nach dem Krieg 2008 wiederfinden k\u00f6nnten und auf welche Weise sich die \u201eschleichende Okkupation\u201c abspielt, die von der ossetisch-separatistischen F\u00fchrung (tats\u00e4chlich jedoch durch die Macht und die Mittel der russischen Invasoren) vorangetrieben wird.<\/strong><\/p>\n<p>Um diese Information zu erhalten, wandte sich das IDFI an die Administration der georgischen Regierung, das Innenministerium, den Nationalen Sicherheitsrat, den Nationalen Sicherheitsdienst und an den Rat des Krisenmanagements. Als Antwort auf den verschickten Brief hat die Staatsverwaltung die Anfrage an den Rat des Krisenmanagements, das Verteidigungsministerium und an das Justizministerium weitergeleitet. Der Rat des Krisenmanagements wiederum bat den Nationalen Sicherheitsdienst, diese Information offen zu legen. Ihre Antr\u00e4ge haben auch das Justiz- und Innenministerium weitergeleitet.<\/p>\n<p>Der Staatssicherheitsdienst seinerseits legte eine Liste mit nur drei D\u00f6rfern vor, die nicht vom Staat kontrolliert werden.<\/p>\n<p>Der Rat der Nationalen Sicherheit wies lediglich auf den zweiten Absatz des Gesetzes \u00fcber \u201eOkkupierte Territorien\u201c hin, in dem ihre Definition festgehalten ist. Das IDFI wandte sich erneut an diese Beh\u00f6rde, mit dem Ergebnis, dass es nur <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49753\">einen Teil der anforderten Daten erhielt<\/a>.<\/p>\n<p>Nur Georgiens Verteidigungsministerium <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49744\">erteilte eine detaillierte Auskunft<\/a>, die weiter unten eingesehen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Ehemaliges <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdossetisches_Autonomes_Gebiet\">S\u00fcdossetisches Autonomes Gebiet<\/a> \u00a0\u2013 Region Zchinwali von Georgien<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u2013 1992, am Ende des bewaffneten Konflikts und unter Mitwirkung der Russischen F\u00f6deration (darunter die \u201eFriedenstruppen\u201c) sind folgende Teile dieser Region unter die Kontrolle der ossetischen Separatisten gefallen;<\/li>\n<li>\u2013 ein gro\u00dfer Teil der Region Zchinwali und die Stadt Zchinwali selbst;<\/li>\n<li>\u2013 die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Dschawa\">Munizipalit\u00e4t Dschawa<\/a>, <span lang=\"de-DE\">\u00a0mit dem Verwaltungszentrum Dschawa;<\/span><\/li>\n<li>\u2013 der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rajon_Snaur\">Rayon Snaur<\/a> <span lang=\"de-DE\">\u00a0mit dem Verwaltungszentrum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Snauri\">Snauri<\/a>.\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span lang=\"de-DE\">W\u00e4hrend dieser Zeit kontrollierte die georgische Regierung die Munizipalit\u00e4t <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Achalgori\">Achalgori<\/a> <\/span>\u00a0<span lang=\"de-DE\">(mit Ausnahme von f\u00fcnf ossetischen D\u00f6rfern &#8211; Tsinagori, Oduleti, Dzukata, Orchosani und Abrevi), die n\u00f6rdlich und \u00f6stlich von Zchinwali in den Bergschluchten des Gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Liachwi\">Liachwi<\/a> <\/span><span lang=\"de-DE\">\u00a0und des Kleinen Liachwi gelegenen D\u00f6rfer sowie sechs zum Rayon Snaur z\u00e4hlende D\u00f6rfer.<\/span> Dar\u00fcber hinaus stand der Norden der Munizipalit\u00e4t Dschawa, wo sich der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Mamison_Pass\">Mamison Pass<\/a>\u00a0und seine umliegenden Gebiete befinden, unter georgischer Rechtshoheit.<\/p>\n<p>\u2013 Nach Russlands milit\u00e4rischer Aggression gegen Georgien im Jahr 2008, wurden <strong>Vertreter staatlicher Beh\u00f6rden und ein gro\u00dfer Teil ethnischer Georgier aus den Ortschaften der ehemaligen autonomen Region S\u00fcdossetien vertrieben <\/strong>und ihr Gebiet (darunter die Munizipalit\u00e4t Achalgori und der Mamison Pass) ist vollst\u00e4ndig unter die Kontrolle ossetisch-separatistischer Kr\u00e4fte (in Realit\u00e4t russischer Okkupanten) gefallen. Georgien verlor die Kontrolle \u00fcber 135 Ortschaften, die gr\u00f6\u00dftenteils gemischten Typs waren \u2013 georgisch-ossetisch. Erw\u00e4hnenswert ist, dass die <strong>Ortschaften, die nur von ethnischen Georgiern bev\u00f6lkert waren, komplett zerst\u00f6rt wurden. Aus den gemischten D\u00f6rfern ist der georgische Bev\u00f6lkerungsteil vertrieben worden.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11845 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45.jpg\" alt=\"45\" width=\"702\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45.jpg 970w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45-300x195.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45-768x499.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11844 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37.jpg\" alt=\"37\" width=\"702\" height=\"514\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37.jpg 901w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37-300x220.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37-768x563.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11843 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28.jpg\" alt=\"28\" width=\"702\" height=\"524\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28.jpg 889w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28-300x224.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28-768x574.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von ossetischen Separatisten und russischen Besatzungsm\u00e4chten besetzte Gebiete:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11846 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54.jpg\" alt=\"54\" width=\"700\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54.jpg 850w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54-300x224.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54-768x575.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Eine Liste von den ossetischen Separatisten und Russlands Besatzungsm\u00e4chten besetzten Ortschaften nach der milit\u00e4rischen Aggression im Jahr 2008:<\/strong><\/p>\n<p><strong><span lang=\"de-DE\">D\u00f6rfer im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rajon_Snaur\">Rajon Snaur<\/a><\/span><span lang=\"de-DE\">:<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>1. Avnevi 2. Nuli 3. Alibari 4. Tigva 5. Shindara 6. Nabakevi<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>D\u00f6rfer in der Region Zchinwali:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>1. Kemerti 2. Kekhvi 3. Dzarsheni 4. Kurta 5. Zemo Achabeti 6. Kvemo Achabeti 7. Mamita 8. Kheiti 9. Tamaresheni 10. Prisi 11. Argvitsi 12. Berula 13. Eredvi 14. Ksusi 15. Vanati 16. Dzhordzhiani 17. Satskheneti 18. Biloti 19. Disevi<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Das Verwaltungszentrum und die D\u00f6rfer der Munizipalit\u00e4t Achalgori:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>1. Verwaltungszentrum Achalgori 2. Doliani 3. Ikoti 4. Mosabruni 5. Bazuani 6. Akhaldaba 7. Akhalsopeli 8. Akhmaji 9. Bejanaantkari 10. Garubani 11. Ereda 12. Vashlovani 13. Zemo Boli 14. Morbedaani 15. Kvemo Boli 16. Kanchaveti 17. Gdu 18. Boskelta 19. Zemo Gru 20. Tsikhissopeli 21. Tchandari 22. Doreatkari 23. Gavazi 24. Doguzaani 25. Velisa 26. Kara 27. Kutskhoveti 28. Sabarkleti 29. Tchkuneti 30. Dzangati 31. Kvemo Zakhori 32. Armazi 33. Velura 34. Zemo Zakhori 35. Zemo Tskhiloni 36. Zemo Tsiri 37. Zemo Tsolda 38. Zemo Tsubeni 39. Iketi 40. Nadaburi 41. Ukantsiri 42. Kvemo Tskhiloni 43. Kvemo Tsiri 44. Kvemo Tsilda 45. Kvemo Tsubeni 46. Kvitkiri 47. Kuloti 48. Shua Zakhori 49. Shua Tsiri 50. Shua Tsubeni 51. Chachamuri 52. Gezevreti 53. Korinta 54. Gudatsveri 55. Nakhidi 56. Sadzeguri Pirveli 57. Kvemo Alevi 58. Kurta 59. Kochiani 60. Shua Alevi 61. Tsirkoli 62. Kharkelani 63. Largvisi 64. Gareuti 65. Dabakneti 66. Dadianeti 67. Zodekhi 68. Tokhta 69. Martiani 70. Makhiareti 71. Mujukhi 72. Shvelieti 73. Ukanamkhari 74. Ukanubani 75. Kveldaba 76. Chitiani 77. Tskhvati 78. Kharbali 79. Khramistskali 80. Salbieri 81. Delkani 82. Nagomevi 83. Chorchani 84. Dzeglevi 85. Jvarisubani 86. Balaani 87. Eloiani 88. Tinikaani 89. Midelaani 90. Navikhevi 91. Okhiri 92. Pavliani 93. Kareltkari 94. Kenkaani 95. Chigoiani 96. Tsiptauri 97. Tchortchokhi 98. Khozueti 99. Gudita 100. Zemo Bagebi 101. Zemo Kure 102. Kitriuli 103. Monasteri 104. Mskhlebi 105. Kedigora 106. Kvemo Baghebi 107. Tsotaguri 108. Kodijvari 109. Mamulaani 110. Kvemo Gru<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11847 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63.jpg\" alt=\"63\" width=\"701\" height=\"528\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63.jpg 966w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63-300x226.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Von Russlands Grenzsoldaten und ossetischen Separatisten verwendete Karten<\/strong><\/p>\n<p>Zur Bestimmung sogenannter Grenzen der durch Russland besetzten georgischen Gebiete, verwenden Russlands Grenzsoldaten und separatistische Regime topografische Karten, die 1976-86 f\u00fcr den Generalstab der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte ausgestellt wurden (Ma\u00dfst\u00e4be 1:50 000 und 1:100 000).<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert ist, dass Russlands Besatzungskr\u00e4fte und ossetische Separatisten Vorarbeiten f\u00fcr die Grenzbestimmungen der ehemaligen autonomen Republik S\u00fcdossetien und ihrer nachfolgenden Demarkation durchgef\u00fchrt haben:<\/p>\n<p>\u2013 Erstens wurden topografische Karten verwendet, die zwischen 1976 und 1986 f\u00fcr den Generalstab der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte ausgestellt wurden, auf denen andere Grenzen S\u00fcdossetiens eingezeichnet sind. <strong>Beispielsweise orientierte sich die russische Seite f\u00fcr die Grenzfestlegung auf dem Gebiet der Munizipalit\u00e4t <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Gori\">Gori<\/a>\u00a0nach der Karte des Generalstabs der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte aus dem Jahr 1988, auf welcher die Grenzen gem\u00e4\u00df dem Stand von 1984 gekennzeichnet sind;<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Zweitens verlor infolge von unvorhersehbaren Faktoren und durch das komplexe Relief S\u00fcdossetiens w\u00e4hrend der Ziehung von sogenannten Grenzen und durch die durchgef\u00fchrten Demarkationen von russischen Streitkr\u00e4ften und Separatisten, ein Teil der georgischen Bewohner das Recht das Gebiet zu nutzen, das jenseits des Stacheldrahtes landete.<\/p>\n<p><strong>Letztendlich verlor Georgien nach 2008 die Kontrolle \u00fcber 151 Ortschaften \u2013 135 in der Region Zchinwali, 16 im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kodori-Tal\">Kodori-Tal<\/a>. Nichtsdestotrotz schreitet die \u201eschleichende Okkupation\u201c voran und h\u00f6chstwahrscheinlich werden die ossetischen Separatisten mit Russlands Unterst\u00fctzung die sogenannte Grenzfestlegung nach der topografischen Karte des sowjetischen Generalstabs des Jahres 1988, mit der administrativen Grenze nach dem Stand von 1984, fortsetzen.<\/strong><\/p>\n<p>Weiteres themenbezogenes Material von InformNapalm \u00fcber die russische Besetzung von Georgien:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/fazit-der-russischen-aggression-gegen-georgien-2008\/\">Die Folgen der russischen milit\u00e4rischen Aggression gegen Georgien im Jahr 2008<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>&#8222;<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-welt-russische-soldaten-in-georgien-2008-video\/\">Russische Welt\u201c: Russische Soldaten in Georgien 2008 (Video)<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>&#8222;<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-friedensstifter-im-augustkrieg-2008\/\">Russische \u201eFriedensstifter\u201c im Augustkrieg 2008<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>&#8222;<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/08-08-08-zum-jahrestag-des-beginns-des-russischen-revanchismus\/\">08.08.08: Zum Jahrestag des Beginns des russischen Revanchismus<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>&#8222;<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-schleichende-okkupation-in-georgien\/\">Russische schleichende Okkupation in Georgien<\/a>&#8222;<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Das Material wurde von der georgischen Redaktion von<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/14768-stertye-granytsy-gruzyy\"> InformNapalm<\/a> basierend auf Informationen von <a href=\"http:\/\/damoukidebloba.com\/c\/news\/saqartvelos_shecvlili_sazgvrebi\">damoukidebloba.com<\/a> und des <a href=\"https:\/\/idfi.ge\/ge\">IDFI<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kateryna.matey?fref=ts\">Kateryna Matey<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>(CC BY) Beim Nachdruck oder Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die internationale Freiwilligengemeinschaft InformNapalm beleuchtet weiterhin Russlands milit\u00e4rische Aggression gegen Georgien von 2008 und wertet die darauffolgende&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11848,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,3],"tags":[212,583],"class_list":["post-11841","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-interviews","tag-georgien","tag-suedossetien"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Georgiens ausradierte Grenzen infolge der russischen Okkupation. 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Infolge dessen, dass die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf den Beginn der russischen Expansion recht lasch ausfiel und die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung Russlands f\u00fcr seine Verbrechen keine Strafe davontrug, gab das Syndrom der Straffreiheit dem Kreml eine carte blanche f\u00fcr neue internationale Abenteuer, wie in der Ukraine so auch in Syrien.\r\n\r\nDie von uns ver\u00f6ffentlichte Information basiert auf der Untersuchung des <a href=\"https:\/\/idfi.ge\/ge\">IDFI<\/a> <em>(Institute for Development of Freedom of Information)<\/em> und zeigt die Resultate der milit\u00e4rischen Aggression Russlands gegen Georgien im Jahr 2008 auf, darunter auch die nach der Besetzung ver\u00e4nderten georgischen Grenzen bis zum Jahr 2015. Nach der bewaffneten Aggression Russlands, deren aktive Phase nur f\u00fcnf Tage dauerte, werden hunderte Tote, tausende Verletzte und Betroffene und zehntausende aus ihren H\u00e4usern vertriebene georgische Staatsb\u00fcrger gez\u00e4hlt. Das Material wird mit themenbezogenen Fotos aus dem Archiv von InformNapalm untermauert.\r\n\r\nDie sogenannten \u201eadministrativen\u201c Grenzen der von Russland besetzten georgischen Gebiete ver\u00e4ndern sich fortw\u00e4hrend. Der an der Grenze zur \u201eRepublik S\u00fcdossetien\u201c aufgestellte Banner wird immer n\u00e4her zu Georgiens zentraler Autobahn verschoben und immer mehr Gebiete landen auf der anderen Seite des Stacheldrahtes.\r\n\r\nNach der, vom Verteidigungsministerium Georgiens zur Verf\u00fcgung gestellten <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49740\">Information<\/a>, fand sich ein Teil der Dorfbewohner von Didi und Patara Khurvaleti auf okkupiertem Territorium wieder. Nach <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49748\">Informationen<\/a> des georgischen Staatssicherheitsdienstes, die IDFI bereitgestellt wurden, fand sich ein Teil der Dorfbewohner von Gugutiantkari, nach einer weiteren Grenzverschiebung im Jahr 2013, ebenfalls auf besetztem Gebiet wieder. Nach Medienangaben wurden die D\u00f6rfer Zardiantkari und Gogoeti durch Stacheldraht geteilt und zum Teil auch die D\u00f6rfer Dvani, Ditsi, Tsitsigiantkari, Jariasheni, Adzvi und Kveshi. Im Jahr 2015 ist das Dorf Jariasheni praktisch vollst\u00e4ndig besetzt.\r\n\r\nNach der in den Medien verbreiteten Information, stellen russische Okkupanten die zur Sowjetzeit existierenden \u201eadministrativen Grenzen\u201c des sogenannten \u201eS\u00fcdossetien\u201c wieder her. Nach russischem Plan wird die Grenze das Dorf Kiripala teilen und <strong>die \u201eBaku-Supsa\u201c Erd\u00f6l-Pipeline landet jenseits des Stacheldrahts.<\/strong>\r\n\r\nDas Ackerland einer ganzen Reihe von D\u00f6rfern ist besetzt, w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung auf dem von Georgien kontrollierten Gebiet lebt. Es besteht jedoch die M\u00f6glichkeit, dass infolge der \u201eschleichenden Okkupation\u201c diese Ortschaften vollst\u00e4ndig unter die Kontrolle der separatistischen Beh\u00f6rden geraten. Sieht man sich die Karten bei Google an, kann man erkennen, dass sich in unmittelbarer N\u00e4he des Stacheldrahtes die D\u00f6rfer Zemo Nikozi, Ergneti, Ditsi, Mejvriskhevi, Plavismani, Tsitelubani, Karapila, Saribari, Tvaurebi und Avlevi befinden.\r\n\r\n<strong>Das Institute for Development of Freedom of Information (IDFI) beschloss herauszufinden, wie viele von Georgien kontrollierten Territorien sich zus\u00e4tzlich au\u00dferhalb der staatlichen Grenzen nach dem Krieg 2008 wiederfinden k\u00f6nnten und auf welche Weise sich die \u201eschleichende Okkupation\u201c abspielt, die von der ossetisch-separatistischen F\u00fchrung (tats\u00e4chlich jedoch durch die Macht und die Mittel der russischen Invasoren) vorangetrieben wird.<\/strong>\r\n\r\nUm diese Information zu erhalten, wandte sich das IDFI an die Administration der georgischen Regierung, das Innenministerium, den Nationalen Sicherheitsrat, den Nationalen Sicherheitsdienst und an den Rat des Krisenmanagements. Als Antwort auf den verschickten Brief hat die Staatsverwaltung die Anfrage an den Rat des Krisenmanagements, das Verteidigungsministerium und an das Justizministerium weitergeleitet. Der Rat des Krisenmanagements wiederum bat den Nationalen Sicherheitsdienst, diese Information offen zu legen. Ihre Antr\u00e4ge haben auch das Justiz- und Innenministerium weitergeleitet.\r\n\r\nDer Staatssicherheitsdienst seinerseits legte eine Liste mit nur drei D\u00f6rfern vor, die nicht vom Staat kontrolliert werden.\r\n\r\nDer Rat der Nationalen Sicherheit wies lediglich auf den zweiten Absatz des Gesetzes \u00fcber \u201eOkkupierte Territorien\u201c hin, in dem ihre Definition festgehalten ist. Das IDFI wandte sich erneut an diese Beh\u00f6rde, mit dem Ergebnis, dass es nur <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49753\">einen Teil der anforderten Daten erhielt<\/a>.\r\n\r\nNur Georgiens Verteidigungsministerium <a href=\"http:\/\/opendata.ge\/ka\/request\/49744\">erteilte eine detaillierte Auskunft<\/a>, die weiter unten eingesehen werden kann.\r\n\r\n<strong>Ehemaliges <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdossetisches_Autonomes_Gebiet\">S\u00fcdossetisches Autonomes Gebiet<\/a> \u00a0\u2013 Region Zchinwali von Georgien<\/strong>\r\n<ul>\r\n\t<li>\u2013 1992, am Ende des bewaffneten Konflikts und unter Mitwirkung der Russischen F\u00f6deration (darunter die \u201eFriedenstruppen\u201c) sind folgende Teile dieser Region unter die Kontrolle der ossetischen Separatisten gefallen;<\/li>\r\n\t<li>\u2013 ein gro\u00dfer Teil der Region Zchinwali und die Stadt Zchinwali selbst;<\/li>\r\n\t<li>\u2013 die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Dschawa\">Munizipalit\u00e4t Dschawa<\/a>, <span lang=\"de-DE\">\u00a0mit dem Verwaltungszentrum Dschawa;<\/span><\/li>\r\n\t<li>\u2013 der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rajon_Snaur\">Rayon Snaur<\/a> <span lang=\"de-DE\">\u00a0mit dem Verwaltungszentrum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Snauri\">Snauri<\/a>.\u00a0<\/span><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<span lang=\"de-DE\">W\u00e4hrend dieser Zeit kontrollierte die georgische Regierung die Munizipalit\u00e4t <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Achalgori\">Achalgori<\/a> <\/span>\u00a0<span lang=\"de-DE\">(mit Ausnahme von f\u00fcnf ossetischen D\u00f6rfern - Tsinagori, Oduleti, Dzukata, Orchosani und Abrevi), die n\u00f6rdlich und \u00f6stlich von Zchinwali in den Bergschluchten des Gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Liachwi\">Liachwi<\/a> <\/span><span lang=\"de-DE\">\u00a0und des Kleinen Liachwi gelegenen D\u00f6rfer sowie sechs zum Rayon Snaur z\u00e4hlende D\u00f6rfer.<\/span> Dar\u00fcber hinaus stand der Norden der Munizipalit\u00e4t Dschawa, wo sich der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Mamison_Pass\">Mamison Pass<\/a>\u00a0und seine umliegenden Gebiete befinden, unter georgischer Rechtshoheit.\r\n\r\n\u2013 Nach Russlands milit\u00e4rischer Aggression gegen Georgien im Jahr 2008, wurden <strong>Vertreter staatlicher Beh\u00f6rden und ein gro\u00dfer Teil ethnischer Georgier aus den Ortschaften der ehemaligen autonomen Region S\u00fcdossetien vertrieben <\/strong>und ihr Gebiet (darunter die Munizipalit\u00e4t Achalgori und der Mamison Pass) ist vollst\u00e4ndig unter die Kontrolle ossetisch-separatistischer Kr\u00e4fte (in Realit\u00e4t russischer Okkupanten) gefallen. Georgien verlor die Kontrolle \u00fcber 135 Ortschaften, die gr\u00f6\u00dftenteils gemischten Typs waren \u2013 georgisch-ossetisch. Erw\u00e4hnenswert ist, dass die <strong>Ortschaften, die nur von ethnischen Georgiern bev\u00f6lkert waren, komplett zerst\u00f6rt wurden. Aus den gemischten D\u00f6rfern ist der georgische Bev\u00f6lkerungsteil vertrieben worden.<\/strong>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45.jpg\"><img class=\"aligncenter wp-image-11845 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/45.jpg\" alt=\"45\" width=\"702\" height=\"456\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37.jpg\"><img class=\"aligncenter wp-image-11844 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/37.jpg\" alt=\"37\" width=\"702\" height=\"514\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28.jpg\"><img class=\"aligncenter wp-image-11843 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/28.jpg\" alt=\"28\" width=\"702\" height=\"524\" \/><\/a>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<strong>Von ossetischen Separatisten und russischen Besatzungsm\u00e4chten besetzte Gebiete:<\/strong>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54.jpg\"><img class=\"aligncenter wp-image-11846 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/54.jpg\" alt=\"54\" width=\"700\" height=\"523\" \/><\/a>\r\n<strong>Eine Liste von den ossetischen Separatisten und Russlands Besatzungsm\u00e4chten besetzten Ortschaften nach der milit\u00e4rischen Aggression im Jahr 2008:<\/strong>\r\n\r\n<strong><span lang=\"de-DE\">D\u00f6rfer im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rajon_Snaur\">Rajon Snaur<\/a><\/span><span lang=\"de-DE\">:<\/span><\/strong>\r\n<ul>\r\n\t<li>1. Avnevi 2. Nuli 3. Alibari 4. Tigva 5. Shindara 6. Nabakevi<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<strong>D\u00f6rfer in der Region Zchinwali:<\/strong>\r\n<ul>\r\n\t<li>1. Kemerti 2. Kekhvi 3. Dzarsheni 4. Kurta 5. Zemo Achabeti 6. Kvemo Achabeti 7. Mamita 8. Kheiti 9. Tamaresheni 10. Prisi 11. Argvitsi 12. Berula 13. Eredvi 14. Ksusi 15. Vanati 16. Dzhordzhiani 17. Satskheneti 18. Biloti 19. Disevi<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<strong>Das Verwaltungszentrum und die D\u00f6rfer der Munizipalit\u00e4t Achalgori:<\/strong>\r\n<ul>\r\n\t<li>1. Verwaltungszentrum Achalgori 2. Doliani 3. Ikoti 4. Mosabruni 5. Bazuani 6. Akhaldaba 7. Akhalsopeli 8. Akhmaji 9. Bejanaantkari 10. Garubani 11. Ereda 12. Vashlovani 13. Zemo Boli 14. Morbedaani 15. Kvemo Boli 16. Kanchaveti 17. Gdu 18. Boskelta 19. Zemo Gru 20. Tsikhissopeli 21. Tchandari 22. Doreatkari 23. Gavazi 24. Doguzaani 25. Velisa 26. Kara 27. Kutskhoveti 28. Sabarkleti 29. Tchkuneti 30. Dzangati 31. Kvemo Zakhori 32. Armazi 33. Velura 34. Zemo Zakhori 35. Zemo Tskhiloni 36. Zemo Tsiri 37. Zemo Tsolda 38. Zemo Tsubeni 39. Iketi 40. Nadaburi 41. Ukantsiri 42. Kvemo Tskhiloni 43. Kvemo Tsiri 44. Kvemo Tsilda 45. Kvemo Tsubeni 46. Kvitkiri 47. Kuloti 48. Shua Zakhori 49. Shua Tsiri 50. Shua Tsubeni 51. Chachamuri 52. Gezevreti 53. Korinta 54. Gudatsveri 55. Nakhidi 56. Sadzeguri Pirveli 57. Kvemo Alevi 58. Kurta 59. Kochiani 60. Shua Alevi 61. Tsirkoli 62. Kharkelani 63. Largvisi 64. Gareuti 65. Dabakneti 66. Dadianeti 67. Zodekhi 68. Tokhta 69. Martiani 70. Makhiareti 71. Mujukhi 72. Shvelieti 73. Ukanamkhari 74. Ukanubani 75. Kveldaba 76. Chitiani 77. Tskhvati 78. Kharbali 79. Khramistskali 80. Salbieri 81. Delkani 82. Nagomevi 83. Chorchani 84. Dzeglevi 85. Jvarisubani 86. Balaani 87. Eloiani 88. Tinikaani 89. Midelaani 90. Navikhevi 91. Okhiri 92. Pavliani 93. Kareltkari 94. Kenkaani 95. Chigoiani 96. Tsiptauri 97. Tchortchokhi 98. Khozueti 99. Gudita 100. Zemo Bagebi 101. Zemo Kure 102. Kitriuli 103. Monasteri 104. Mskhlebi 105. Kedigora 106. Kvemo Baghebi 107. Tsotaguri 108. Kodijvari 109. Mamulaani 110. Kvemo Gru<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63.jpg\"><img class=\"aligncenter wp-image-11847 \" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/11\/63.jpg\" alt=\"63\" width=\"701\" height=\"528\" \/><\/a>\r\n\r\n<strong>Von Russlands Grenzsoldaten und ossetischen Separatisten verwendete Karten<\/strong>\r\n\r\nZur Bestimmung sogenannter Grenzen der durch Russland besetzten georgischen Gebiete, verwenden Russlands Grenzsoldaten und separatistische Regime topografische Karten, die 1976-86 f\u00fcr den Generalstab der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte ausgestellt wurden (Ma\u00dfst\u00e4be 1:50 000 und 1:100 000).\r\n\r\nErw\u00e4hnenswert ist, dass Russlands Besatzungskr\u00e4fte und ossetische Separatisten Vorarbeiten f\u00fcr die Grenzbestimmungen der ehemaligen autonomen Republik S\u00fcdossetien und ihrer nachfolgenden Demarkation durchgef\u00fchrt haben:\r\n\r\n\u2013 Erstens wurden topografische Karten verwendet, die zwischen 1976 und 1986 f\u00fcr den Generalstab der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte ausgestellt wurden, auf denen andere Grenzen S\u00fcdossetiens eingezeichnet sind. <strong>Beispielsweise orientierte sich die russische Seite f\u00fcr die Grenzfestlegung auf dem Gebiet der Munizipalit\u00e4t <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munizipalit%C3%A4t_Gori\">Gori<\/a>\u00a0nach der Karte des Generalstabs der sowjetischen Luftstreitkr\u00e4fte aus dem Jahr 1988, auf welcher die Grenzen gem\u00e4\u00df dem Stand von 1984 gekennzeichnet sind;<\/strong>\r\n\r\n- Zweitens verlor infolge von unvorhersehbaren Faktoren und durch das komplexe Relief S\u00fcdossetiens w\u00e4hrend der Ziehung von sogenannten Grenzen und durch die durchgef\u00fchrten Demarkationen von russischen Streitkr\u00e4ften und Separatisten, ein Teil der georgischen Bewohner das Recht das Gebiet zu nutzen, das jenseits des Stacheldrahtes landete.\r\n\r\n<strong>Letztendlich verlor Georgien nach 2008 die Kontrolle \u00fcber 151 Ortschaften \u2013 135 in der Region Zchinwali, 16 im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kodori-Tal\">Kodori-Tal<\/a>. Nichtsdestotrotz schreitet die \u201eschleichende Okkupation\u201c voran und h\u00f6chstwahrscheinlich werden die ossetischen Separatisten mit Russlands Unterst\u00fctzung die sogenannte Grenzfestlegung nach der topografischen Karte des sowjetischen Generalstabs des Jahres 1988, mit der administrativen Grenze nach dem Stand von 1984, fortsetzen.<\/strong>\r\n\r\nWeiteres themenbezogenes Material von InformNapalm \u00fcber die russische Besetzung von Georgien:\r\n<ul>\r\n\t<li>\"<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/fazit-der-russischen-aggression-gegen-georgien-2008\/\">Die Folgen der russischen milit\u00e4rischen Aggression gegen Georgien im Jahr 2008<\/a>\"<\/li>\r\n\t<li>\"<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-welt-russische-soldaten-in-georgien-2008-video\/\">Russische Welt\u201c: Russische Soldaten in Georgien 2008 (Video)<\/a>\"<\/li>\r\n\t<li>\"<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-friedensstifter-im-augustkrieg-2008\/\">Russische \u201eFriedensstifter\u201c im Augustkrieg 2008<\/a>\"<\/li>\r\n\t<li>\"<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/08-08-08-zum-jahrestag-des-beginns-des-russischen-revanchismus\/\">08.08.08: Zum Jahrestag des Beginns des russischen Revanchismus<\/a>\"<\/li>\r\n\t<li>\"<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/russische-schleichende-okkupation-in-georgien\/\">Russische schleichende Okkupation in Georgien<\/a>\"<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<em>Das Material wurde von der georgischen Redaktion von<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/14768-stertye-granytsy-gruzyy\"> InformNapalm<\/a> basierend auf Informationen von <a href=\"http:\/\/damoukidebloba.com\/c\/news\/saqartvelos_shecvlili_sazgvrebi\">damoukidebloba.com<\/a> und des <a href=\"https:\/\/idfi.ge\/ge\">IDFI<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kateryna.matey?fref=ts\">Kateryna Matey<\/a>.<\/em>\r\n\r\n<strong><em>(CC BY) Beim Nachdruck oder Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich.<\/em><\/strong>\r\n\r\n&nbsp;","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11841"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11984,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11841\/revisions\/11984"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}