{"id":14098,"date":"2016-01-16T10:54:26","date_gmt":"2016-01-16T10:54:26","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=14098"},"modified":"2016-03-20T13:23:34","modified_gmt":"2016-03-20T13:23:34","slug":"14098-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/14098-2\/","title":{"rendered":"Trauermarsch der russischen Gener\u00e4le: Statistik und Infografik"},"content":{"rendered":"<p>Es ist kein Geheimnis, dass russische Gener\u00e4le des \u00d6fteren pl\u00f6tzlich sterben und nicht immer eines\u00a0nat\u00fcrlichen Todes. In diesem Artikel haben wir uns darum bem\u00fcht, eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Liste von \u00e4u\u00dferst mysteri\u00f6sen oder auch weniger r\u00e4tselhaften Todesf\u00e4llen von Gener\u00e4len und Admiralen zu erstellen, mit denen die neueste Geschichte Russlands aufwartet. Die Umst\u00e4nde des Todes dieser Menschen wurden in vielen F\u00e4llen noch immer nicht aufgekl\u00e4rt, ihre Geheimnisse nahmen sie mit sich ins Grab. Wir lassen unsere Leser selber entscheiden, was davon\u00a0ein Unfall, Mord, Selbstmord, oder doch ein gew\u00f6hnlicher Krankheits- oder Alterstod war. Auch haben wir eine Infografik zu den Todesf\u00e4llen der russischen Gener\u00e4le erstellt, auf deren Skala wir zwei Epochen der Regierung russischer Pr\u00e4sidenten hervorgehoben haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\" rel=\"attachment wp-att-14137\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-14137 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\" alt=\"Rus_Generals_D01_DE\" width=\"3508\" height=\"2481\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png 3508w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE-300x212.png 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE-768x543.png 768w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE-1024x724.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 3508px) 100vw, 3508px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\" class=\"su-button su-button-style-default\" style=\"color:#FFFFFF;background-color:#2D89EF;border-color:#246ec0;border-radius:0px\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#6cadf4;border-radius:0px;text-shadow:none\">  Herunterladen *.PNG<\/span><\/a><\/p>\n<h4><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"color: #003366\"><strong>1991-1999<\/strong><\/span><\/span><\/h4>\n<p>UdSSR Marschall, Leiter des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte der UdSSR, erster stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR (1984-1988) <strong>Achromejew<\/strong> begeht Selbstmord in seinem Arbeitszimmer im Kreml am 24. August 1991 nach dem Putsch-Fiasko (zu der Zeit arbeitete Achromejew als Berater von Michail Gorbatschow in milit\u00e4rischen Fragen). Die Materialien zum Selbstmord-Fall strotzen\u00a0aber von Unstimmigkeiten und Merkw\u00fcrdigkeiten. Erstens ist die Art des Selbstmords auffallend: Der Milit\u00e4rangeh\u00f6rige beschlie\u00dft sich nicht zu erschiessen, sondern zu erh\u00e4ngen und dazu auch noch in sitzender Pose. Zweitens, entsprechend den hinterlassenen Notizen, gab es an ein- und demgleichen Tag sogar zwei Selbstmordversuche, es gibt aber Aussagen von Zeugen, die Achromejew an dem Tag gesehen und sogar Anweisungen von ihm per Telefon bekommen haben &#8211; in der Zeit zwischen den zwei Versuchen. Drittens sprach einer der Zeugen davon, dass in derselben Zwischenzeit jemand das Arbeitszimmer von Achromejew betrat und wieder ausging. Viertens wurde der Ermittler sehr lange nicht zum Tatort durchgelassen und es wurde ihm verboten, unbeteiligte Personen mitzubringen. Am 1. September 1991 wurde Marschall Achromejew am Trojekurowski Friedhof ohne jegliche Ehrenerweisungen beerdigt.<\/p>\n<p><strong>Generaloberst Gusew<\/strong> stirbt am 30. November 1992 bei einem Autounfall in Moskau. Es gab hartn\u00e4ckige Ger\u00fcchte, dass es in Wirklichkeit ein geplanter Mord war, denn Sekunden vor dem Aufprall verlor der Fahrer von Gusews Auto pl\u00f6tzlich das Bewusstsein. Die Ursache f\u00fcr sein pl\u00f6tzliches Unwohlsein ist bislang nicht ermittelt worden.<\/p>\n<p>Im Februar 1993, auf dem Weg zum Flughafen nahe Wladiwostok, stirbt infolge des Zusammenpralls von seinem Dienstauto &#8222;Wolga&#8220; und einem &#8222;SIL&#8220;-LKW der Leiter der milit\u00e4rischen Spionageabwehr der Pazifikflotte, <strong>Konteradmiral Jegorkin<\/strong>. Er befand sich auf dem Weg nach Moskau, zu einer Sitzung der Leiter von Geheimdiensten und Rechtsschutzbeh\u00f6rden Russlands zu Fragen des Kampfes gegen das organisierte Verbrechen und Korruption.<\/p>\n<p><strong>Armeegeneral Barannikow<\/strong>, in der Vergangenheit Innenminister der Russischen Sozialistischen Republik (1990-1991), letzter Innenminister der UdSSR (1991) und Sicherheitsminister Russlands (1992-1993). Besch\u00e4ftigte sich mit dem Karabach-Konflikt. Ist auch durch seine Mitwirkung bei der\u00a0Verhaftung des Verteidigungsministers der UdSSR Jasow nach dem August-Putsch 1991 bekannt. 1993 sa\u00df er kurz im Lefortowo-Gef\u00e4ngnis f\u00fcr die Organisation von Massenunruhen im September bis Oktober 1993. Starb am 21. Juli 1995 auf seiner Datscha infolge eines Schlaganfalls.<\/p>\n<p>Am 22. Mai 1996 f\u00e4hrt ein betrunkener Polizist einen Fu\u00dfg\u00e4nger an, infolge davon stirbt einer der Leiter vom GRU Generalstab Russlands, <strong>Generalmajor Lomanow<\/strong>.<\/p>\n<p>Am 18 . Juni 1996 begeht <strong>Generalmajor\u00a0der Panzertruppen<\/strong>\u00a0<strong>Wolkow <\/strong>Selbstmord. Er erschoss sich mit seiner eigenen Pistole, die ihm\u00a0von Jelzin verliehen\u00a0worden war. Wolkow war der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung von Kosaken-Truppen, ein Mitglied der tempor\u00e4ren Beobachtungskommission zur Regulierung des milit\u00e4rischen Konflikts in Tschetschenien, betreute\u00a0auch den Gefangenenaustausch.<\/p>\n<p>Am 5. Mai 1997 begeht <strong>Generalmajor des GRU Generalstabs Russlands Schipilow<\/strong> Selbstmord. Er sprang aus dem Fenster seiner eigenen Wohnung im Haus auf der Krylatski-Holmy-Strasse in Moskau. Hinterlie\u00df dabei keinen Abschiedsbrief. Die Ermittlung kam aber zu dem Schluss, dass zur Ursache des Selbstmordes die\u00a0Geistesst\u00f6rung von Schipilow wurde, die sich nach seiner R\u00fcckkehr aus Jugoslawien entwickelte. Schipilow bekleidete das Amt des Milit\u00e4rattach\u00e9s in Jugoslawien (arbeitete dort w\u00e4hrend der Kampfhandlungen), organisierte Verhandlungen im Lauf des jugoslawischen Konflikts.<\/p>\n<p><strong>Generalleutnant Rochlin<\/strong> leitete die Einnahme des pr\u00e4sidialen Palasts und einer Reihe von Wohnvierteln\u00a0in Grosny. Er war die Kontaktperson bei den Verhandlungsgespr\u00e4chen mit den tschetschenischen Feldkommandeuren. Er verzichtete auf die Auszeichung &#8222;Held Russlands&#8220; f\u00fcr die Einnahme von Grosny: <em>&#8222;In einem B\u00fcrgerkrieg k\u00f6nnen die Feldherren keinen Ruhm ernten. Der Krieg in Tschetschenien ist kein Ruhm f\u00fcr Russland, sondern sein Unheil&#8220;<\/em>. In 1997 erschafft Rochlin seine eigene politische Bewegung, befindet sich permanent in Opposition zur Regierung, nach einigen Ger\u00fcchten plante er gar einen milit\u00e4rischen Sturz, nach anderen ein <span class=\"null\">Amtsenthebungsverfahren <\/span>von Jelzin. In der Nacht auf den 3. Juli 1998 wurde er auf seiner eigenen Datscha erschossen aufgefunden. F\u00fcr den Mord an dem General wurde seine eigene Frau angeklagt.<\/p>\n<p>Im selben Juli 1998 stirbt in einem Autounfall der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung zur Bek\u00e4mpfung des organisierten Verbrechens im Innenministerium Russlands <strong>Generalmajor Baturin<\/strong>. Seinen Tod brachten einige russische Medien in Zusammenhang mit der Untersuchung des Mordes an dem Journalisten Dmitry Holodow, der sich ernsthaft mit dem Thema der Korruption im Verteidigungsministerium Russlands auseinandersetzte. Auf der Anklagebank in diesem Mordfall landete eine Gruppe von Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus dem 45. Speznas-Regiment der Luftlandetruppen, angeleitet vom Aufkl\u00e4rungsleiter der Luftlandetruppen Popowskich &#8211; das Gericht sprach sie alle frei. Es stellte sich heraus, dass das 45. Luftlanderegiment an den Sonderoperationen zur physischen Liquidation von russischen und ausl\u00e4ndischen B\u00fcrgern beteiligt war, wie innerhalb Russlands selbst, so auch im Ausland. Im Lauf der Untersuchung kam die Ermittlung auf die Hauptverwaltung zur Bek\u00e4mpfung des organisierten Verbrechens und auf Baturin selbst heraus, der die Deckungsdokumente f\u00fcr die Soldaten des 45. Regiments eigenh\u00e4ndig unterzeichnet hatte. Kurz darauf stirbt Baturin.<\/p>\n<p>Am 7. August 1999 im Stupinski Bezirk im Vorort von Moskau stirbt der Leiter der GRU-Verwaltung, <strong>Generalmajor Schalajew<\/strong>, infolge des Verlusts der Kontrolle \u00fcber sein Auto.<\/p>\n<h4><span style=\"text-decoration: underline\"><strong><span style=\"color: #003366;text-decoration: underline\">2000-2015<\/span><\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Am 31. Mai 2001, auf dem Territorium des Stabs der russischen milit\u00e4rischen Gruppierung im Dorf Chankala (Tschetschenien), stirbt pl\u00f6tzlich an einem\u00a0Herzanfall <strong>Admiral Ugrjumow<\/strong>. Der Rang eines Admirals wurde ihm am Vorabend verliehen, am 30. Mai. Ugrjumow bekleidete das Amt des stellvertretenden FSB-Leiters und leitete das Departement f\u00fcr Verfassungsschutz und Kampf gegen den Terrorismus. Seit 2011 kombinierte Ugrjumow diese Arbeit mit dem Dienst des Leiters des Regionalen\u00a0F\u00fchrungsstabs am Nordkaukasus.<\/p>\n<p><strong>Generalleutnant Lebed<\/strong> stirbt am 28. April 2002 bei einem Mi-8 Hubschrauberabsturz im Gebiet Krasnojarsk. General Leben wurde zusammen mit General Rochlin des \u00d6fteren zu den wahrscheinlichen Kandidaten gez\u00e4hlt, um einen milit\u00e4rischen Aufstand in Russland anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Am 11. September 2002 stirbt in einem Autounfall am 45. Kilometer des Kiewer Chaussee <strong>Generalmajor Gerzew<\/strong>, Leiter einer der Verwaltungen der Raketenartillerie-Hauptverwaltung der Streitkr\u00e4fte Russlands.<\/p>\n<p>Unweit von Tscheboksary wird <strong>Generalmajor des F\u00f6deralen Grenzdienstes Platoschin<\/strong>\u00a0in seinem &#8222;Mercedes&#8220; von einer zuf\u00e4lligen Mitfahrerin aus seiner eigenen Pistole erschossen. Der Name der Frau wurde dabei &#8222;im Interesse der Ermittlungen&#8220; ge\u00e4ndert. Der Vorfall ereignete sich im September 2002. Platoschin war der Luftwaffenkommandeur der F\u00f6deralen Grenzdienst-Gruppierung in Tadschikistan, befasste sich auch mit dem Kampf gegen den Drogenschmuggel durch die tadschikisch-afghanische Grenze.<\/p>\n<p>Am 4. Juni 2002 stirbt <strong>Armeegeneral Iwaschutin<\/strong>, der zwischen 1954 und 1963 der 1. stellvertretende Vorsitzende des KGB UdSSR, sp\u00e4ter i.V. des Vorsitzenden des KGB UdSSR (5-13. November 1961) und von 1963 bis 1986 GRU-Leiter und stellvertretender Generalstabsleiter der Streitkr\u00e4fte UdSSR war. In 2002 war Iwaschutin bereits in einem ziemlich hohen Alter, also starb er h\u00f6chstwahrscheinlich ruhig und ohne fremde Einwirkung.<\/p>\n<p><strong>Generalmajor Schewelew<\/strong> wird am 19. September 2002 verbrannt in seinem eigenen Auto im Bezirk Ramenski im Vorort von Moskau aufgefunden. Auf seiner Datscha wurden Spuren eines Einbruchs entdeckt. Nach Version der Ermittler haben gerade die Diebe Schewelew in seinem eigenen Auto verbrannt, wobei sie dieses Auto vorher in eine benachbarte Ortschaft brachten. Bis 1997 arbeitete Schewelew in der F\u00f6deralen Agentur f\u00fcr Regierungsfernmeldewesen und Information und bekleidete danach den Posten des stellvertretenden Direktors der offenen Aktiengesellschaft &#8222;Rostelekom&#8220;.<\/p>\n<p>Am 30. Oktober 2002 stirbt <strong>Generalmajor Kolesnik<\/strong>, wichtigster Entwickler der Erst\u00fcrmung vom Amin-Palast in Afghanistan. 1979 leitete Kolesnik die Aufstellung und Ausbildung des 154. selbstst\u00e4ndigen Speznas-Trupps, der Sonderaufgaben in Afghanistan ausf\u00fchrte. 1982 bis 92 bekleidete Kolesnik das Amt des Leiters der Verwaltung f\u00fcr Sonderaufkl\u00e4rung des GRU Generalstabs der Streitkr\u00e4fte UdSSR.<\/p>\n<p>Am 5. November 2002 stirbt in einem Autounfall <strong>Generalmajor Schatochin<\/strong>, ehemaliger Luftwaffenkommandeur des F\u00f6deralen Grenzdienstes Russlands. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand arbeitete Schatochin als stellvertretender Leiter der offenen Aktiengesellschaft &#8222;Aviasaptschast&#8220;.<\/p>\n<p>Am 15. November 2002 ger\u00e4t das Auto des F\u00f6deralen Dienstes f\u00fcr Spezialbau unter einen Beschuss in Grosny. Darin befand sich <strong>Generalmajor Schifrin<\/strong>, Leiter des milit\u00e4rischen Betriebs- und Instandsetzung-Fernmeldeamts des F\u00f6deralen Dienstes f\u00fcr Spezialbau. Schifrin erlag seinen Verletzungen.<\/p>\n<p>Am 17. November 2002 stirbt<strong> Armeegeneral Maximow<\/strong>. Von 1967 bis 69 war er Milit\u00e4rberater im Jemen, 1979 wurde er zum Befehlshaber der Streitkr\u00e4fte des\u00a0 Milit\u00e4rbezirks\u00a0Turkestan ernannt. Von 1984 an Oberbefehlshaber der Streitkr\u00e4fte der strategischen Ausrichtung S\u00fcd. Seit 1985 Oberbefehlshaber der Raketentruppen\u00a0 strategischer Ausrichtung, stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR. Seit 1991 Oberbefehlshaber der strategischen Raketentruppen der UdSSR. 1992 Befehlshaber der Strategischen Raketentruppen\u00a0der vereinten GUS-Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p><strong>Generaloberst Trofimow<\/strong> (Zwischen 1995 und 1997 Leiter der FSB-Verwaltung in Moskau und Moskauer Gebiet) wird am 10. April 2005 zusammen mit seiner Frau unweit von seinem Haus erschossen. Der M\u00f6rder trug eine Maske und agierte professionell, benutzte eine Pistole mit einem Schalld\u00e4mpfer. Der Mord wurde nie aufgekl\u00e4rt, aber der ehemalige Leiter der FSB-Verwaltung in Moskau Sawostjanow und der damals noch lebende Litwinenko waren \u00fcberzeugt, dass der General aus politischen Gr\u00fcnden ermordet wurde.<\/p>\n<p>Im Dezember 2007 stirbt pl\u00f6tzlich an einem &#8222;unvorhersehbaren Herzstillstand und begleitenden Schlaganfall&#8220; der erste stellvertretende Leiter des Spionageabwehr-Dienstes der zentralen FSB-Verwaltung <strong>Generaloberst Walery Petschenkin<\/strong>. Es existiert eine Version, dass der General pers\u00f6nlich an der nachteiligen Operation zur Liquidation von Alexander Litwinenko in London im November 2006 beteiligt war.<\/p>\n<p>Am 21. Februar 2008 erschiesst sich der stellvertretende Leiter des Bau- und Einquartierungsdienstes im Verteidigungsministerium Russlands, <strong>Generaloberst Wlasow<\/strong>, in seinem eigenen Arbeitszimmer.<\/p>\n<p><strong>Generaloberst Troschew<\/strong>, Befehlshaber bei den Kampfhandlungen in Tschetschenien und Dagestan (1995-2002), stirbt am 14. September 2008 beim Flugzeugabsturz einer Boeing-737-500 im Raum von Perm.<\/p>\n<p>Am 29. Dezember 2008 wird in Machatschkala der stellvertretende Leiter des Nordkaukasischen Regionalen Kommandostabs der Truppen des Innenministeriums Russlands ermordet, <strong>Generalmajor Lipinski<\/strong>. Das Auto von Lipinski wurde von Unbekannten beschossen. Der General wurde am Brustkorb verletzt, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo er am Blutverlust starb.<\/p>\n<p>Am 22. Februar 2009, in einem Toyota Land Cruiser, der am Restaurant &#8222;Parisienne&#8220; am Leningrader Prospekt in Moskau mit laufendem\u00a0Motor geparkt stand, wurde die Leiche des <strong>FSB-Generalmajors im Ruhestand Rogatschew<\/strong> entdeckt. Erst nahmen\u00a0die Polizisten an, dass Rogatschew eines nat\u00fcrlichen Todes infolge einer nicht definierten Krankheit gestorben sei, bei der n\u00e4heren Untersuchung im Leichenschauhaus wurde jedoch eine 9 mm Kugel aus dem Kopf des Verstorbenen herausgeholt. Da Rogatschew als ein sehr vorsichtiger Mensch galt, wurde er in seinem eigenen Auto erschossen, daher wurde angenommen, dass der General seinen M\u00f6rder sehr gut kannte und ihn in sein Auto selbst reingelassen hat.<\/p>\n<p>Am 21. Juni 2009 stirbt in Moskau <strong>Generalmajor Petrow<\/strong>, Anf\u00fchrer der Partei KPE <em>(&#8222;Konzeptuelle Partei &#8222;Einigkeit&#8220;)<\/em> und Leiter des gesellschaftlichen Projekts &#8222;Konzept der gesellschaftlichen Sicherheit&#8220;. Petrow nahm seiner Zeit an der Entwicklung und Erprobung des Raumfahrtsystems &#8222;Energie-Buran&#8220; teil. Trotz der offiziellen Version \u00fcber den nat\u00fcrlichen Tod, behaupten die Parteig\u00e4nger von Petrow noch immer, dass er vergiftet wurde.<\/p>\n<p><strong>Generalmajor Iwanow<\/strong>, stellvertretender Leiter des GRU Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands, stirbt unter \u00e4u\u00dferst seltsamen Umst\u00e4nden. Die verweste Leiche von Iwanow wurde am 16. August 2010 entdeckt (dies war \u00fcbrigens f\u00fcr viele Gener\u00e4le ein verh\u00e4ngnisvolles Jahr), und zwar von den Einwohnern eines t\u00fcrkischen Dorfes\u00a0an der K\u00fcste des Mittelmeeres. Lebend wurde der General zum letzten Mal auf dem gegen\u00fcberliegenden Ufer gesehen &#8211; in Syrien, als er eine Baustelle im ber\u00fcchtigten Tartus besuchte, wo zum dem Zeitpunkt neue Infrastrukturobjekte auf dem russischen Marinest\u00fctzpunkt der Schwarzmeerflotte gebaut wurden. Nach dem Besuch der Milit\u00e4rbasis in Tartus begab sich Iwanow auf den Weg zu einem Treffen mit syrischen Aufkl\u00e4rern. Irgendwann in dieser Zeit verschwand er auch. Man sollte auch die Tatsache erw\u00e4hnen, dass Iwanow faktisch der Zweite Mann in der russischen Verwaltung der milit\u00e4rischen GRU-Aufkl\u00e4rung war. Angeblich war er der Organisator einer Reihe von Morden an Tschetschenen, die im Ausland leben. Yuri Iwanow wird auch mit dem Flugzeugabsturz einer Tu-154 bei Smolensk in Zusammenhang gebracht, bei dem Polens Pr\u00e4sident Lech Kaczynski und fast das gesamte Milit\u00e4rkommando Polens gestorben war, wie auch eine Reihe von polnischen Politikern und Personen des \u00f6ffentlichen Lebens.<\/p>\n<p>Am 4. Oktober 2010 jagt sich <strong>Generalmajor Tschewrisow<\/strong>, ehemaliger Leiter der Aufkl\u00e4rungsverwaltung des Kommandos der Truppen des russischen Innenministeriums, eine Kugel in den Kopf, aus seiner eigenen Pistole, in seinem eigenen Hauseingang auf der Wejernaja Strasse in Moskau. Bemerkenswert ist hier die Tatsache, dass w\u00e4hrend des tschetschenischen Krieges Tschewrisow das Amt des stellvertretenden Leiters der Aufkl\u00e4rungsverwaltung zur F\u00fchrung und dem Einsatz von Speznas-Kr\u00e4ften bekleidete. Einige Tage sp\u00e4ter folgte Tschewrisow der FSB-Oberstleutnant Boris Smirnow, der sich in seiner Garage im Norden von Moskau erschoss.<\/p>\n<p><strong>Generalleutnant Dubrow<\/strong> stirbt pl\u00f6tzlich am 28. Oktober 2010, indem er von der Bahnplattform unter die S-Bahn im Balaschicha-Bezirk des Moskauer Gebiets f\u00e4llt. Dubrow bekleidete das Amt des Vorsitzenden des Pr\u00e4sidiums des Russischen Antifaschistischen Komitees und war ein Mitglied des Koordinationsrats von milit\u00e4risch-patriotischen, gesellschaftlichen Organisationen Russlands. Etwas fr\u00fcher, im Februar 2010, fand unter dem Vorsitz von General Dubrow die Allrussische Offizierssitzung statt, auf der eine Entscheidung zur\u00a0Vorbereitung von Absetzung des Regimes Putin-Medwedew getroffen wurde. Am 7. November sollte Dubrow auf der Kundgebung &#8222;Armee gegen Serdjukow&#8220; (zum damaligen Zeitpunkt war Serdjukow der Verteidigungsminister Russlands) auftreten. Interessant ist hier die Tatsache, dass auf dieser Kundgebung nicht nur Dubrow nicht mehr auftauchen konnte, sondern auch der Generalleutnant Debaschwili, der im Zentrum von Moskau tot aufgefunden wurde, wie auch der Generalleutnant Schamanow, der am 30. Oktober bei einem Autounfall in Tula starb.<\/p>\n<p>Am 30. Oktober 2010 wird die Leiche des <strong>Generalleutnants Debaschwili<\/strong> beim Haus Nr.28 auf dem Komsomolsk-Prospekt in Moskau entdeckt.<\/p>\n<p><strong>Generaloberst Atschalow<\/strong> stirbt aufgrund einer &#8222;schweren und langwierigen Krankheit&#8220; am 23. Juni 2011. Stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR (1990-1991), Verteidigungsminister Russlands (22. September bis 4.Oktober 1993). Atschalow war gut durch seine unvers\u00f6hnliche Haltung gegen\u00fcber dem Regime bekannt. Im Herbst 1993 war Atschalow unter den Anf\u00fchrern des Aufstands, der nach der Blockierung von Abgeordneten des Oberrats Russlands in Moskau begann. Nach dem Aufstand wurde er verhaftet, 1994 wurde er aber amnestiert. Sp\u00e4ter forderte er den R\u00fccktritt von Serdjukow, war einer der Hauptorganisatoren der November-Kundgebung 2010, am Vorabend welcher unter mysteri\u00f6sen Umst\u00e4nden die Gener\u00e4le Dubrow, Tschewrisow und Debaschwili starben, und General Schamanow zwar \u00fcberlebte, wegen Verletzungen infolge des Autounfalls aber im Krankenhaus bleiben musste und zur Kundgebung nicht erscheinen konnte.<\/p>\n<p>Am 26. August 2011 wird\u00a0<strong>Generalmajor Morew<\/strong> in seinem Arbeitszimmer mit einer Kugel im Kopf tot aufgefunden. Morew bekleidete das Amt des FSB-Leiters im Twerskaja Gebiet. Zuvor war Morew der FSB-Leiter in der Republik Saha-Jakutien.<\/p>\n<p><strong>Generalleutnant Schebarschin<\/strong>, Leiter der Aussenaufkl\u00e4rung der UdSSR (vom 06.02.1989 bis 22.09.1991) und Stellvertreter des Vorsitzenden des KGB der UdSSR (vom 22. bis 23. August 1991), begeht einen Selbstmord in seiner Wohnung auf der 2. Twerskaja-Jamskaja Strasse, indem er sich aus seiner eigenen Pistole erschie\u00dft. Schebarschin hatte einen Abschluss an der MGIMO\u00a0<em>(eine Elite-Uni in Russland)<\/em>, sprach vier Sprachen, arbeitete in Indien, Iran, Pakistan, Afghanistan. Schebarschin war Putins Vorgesetzter in der Zeit seiner Arbeit in der Ersten Hauptverwaltung des KGB.<\/p>\n<p><strong>Armeegeneral Gratschew<\/strong>,\u00a0Verteidigungsminister Russlands (1992-1996) stirbt am 23. September 2012 im Zentralen Milit\u00e4rhospital namens Wischnewski. Todesursache war ein Schlaganfall oder doch eine Vergiftung, wom\u00f6glich auch eine unheilbare Krankheit, die den General \u00fcber lange Zeit qu\u00e4lte: In der offiziellen Mitteilung des Verteidigungsministeriums steht, dass Gratschew an einer akuten Meningoenzephalitis starb. General Gratschew war eine epische Pers\u00f6nlichkeit, ein Mensch, der den Putsch 1991 plante, im letzten Moment aber zu Jelzin \u00fcberlief und sp\u00e4ter, in 1993, das Wei\u00dfe Haus zerschoss. Auch leitete\u00a0er den Abzug der Truppen aus Osteuropa, f\u00fchrte Verhandlungen zur Reduzierung des Atomwaffenbestands, befehligte die Einf\u00fchrung von Truppen auf das Territorium von Transnistrien, Abchasien und S\u00fcdossetien, wie auch die Verlegung von russischen Friedenstruppen nach Bosnien. In seiner Zeit fand der Erste Tschetschenische Krieg statt. General Gratschew wusste zweifellos sehr viel und dieses Wissen nahm er mit ins Grab, da er nach seiner Versetzung in den Ruhestand keine einzige Zeile Memoiren schrieb.<\/p>\n<p>Im Dezember 2012 stirbt in einer mysteri\u00f6sen Flugkatastrophe eines privaten Hubschraubers Robinson R-44 der Leiter von Aufkl\u00e4rungsverwaltung des Spionageabwehr-Dienstes des zentralen FSB-Apparats Russlands <strong>Generalleutnant Oleg Skopinzew<\/strong>, der im Gro\u00dfteil der Medienberichte \u00fcber diesen Vorfall einfach nur als ein &#8222;Einwohner von Moskau&#8220; bezeichnet wurde. Der Hauptakzent dieses Vorfalls wurde auf den Gesch\u00e4ftsmann Fjodor Zarew (der in kriminellen Kreisen unter dem Rufzeichen Torfzar bekannt war) verschoben, in dessen Gesellschaft sich der General im Hubschrauber aufhielt. Am Bord waren auch der Sohn des Ex-Vorsitzenden der\u00a0F\u00f6deralagentur f\u00fcr Verwaltung vom Staatsverm\u00f6gen Wasily Petrow, dessen Namen der FSB ebenfalls geheimzuhalten versuchte. Alle drei sind gestorben.<\/p>\n<p>Am 19. April 2013 begeht <strong>Generalmajor der Strategischen Raketentruppen Bondarew<\/strong> Selbstmord, ein Lektor an der Akademie des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands. Bondarew erh\u00e4ngte sich im Badezimmer seiner eigenen Wohnung.<\/p>\n<p>In der Nacht auf den 3. Januar 2014 erschiesst sich in der eigenen Wohnung in Sankt-Petersburg <strong>Vizeadmiral Ustimenko<\/strong>, ehemaliger stellvertretender Kommandeur der Nordflotte der Seestreitkr\u00e4fte Russlands.<\/p>\n<p>Am 7. Februar 2014 unternimmt <strong>Konteradmiral der Seestreitkr\u00e4fte Russlands Apanasenko<\/strong> einen Selbstmordversuch, er schie\u00dft sich aus seiner eigenen Pistole in den Kopf. Er starb im Krankenhaus einige Tage sp\u00e4ter. Die Tochter von Apanasenko sagte, dass die Ursache f\u00fcr den Selbstmord ihres krebskranken Vaters\u00a0die Abwesenheit von Schmerzmitteln war.<\/p>\n<p>Am 18. M\u00e4rz 2014 begeht <strong>Generalmajor der Streitkr\u00e4fte der UdSSR Saplin<\/strong> Selbstmord. Er erschoss sich ebenfalls aus seiner eigenen Pistole. Es wurde berichtet, dass sich Saplin \u00fcber schreckliche Kopfschmerzen beklagte, die durch Krebs im letzten Stadium verursacht\u00a0worden waren. Das stand auch in seinem Abschiedsbrief.<\/p>\n<p><strong>Generalmajor GRU Gudkow<\/strong> erschie\u00dft sich, ebenfalls aus eigener Pistole, am 8. Juni 2014 im S\u00fcden von Moskau. Gudkow &#8222;litt an einer schweren Erkrankung und beging Selbstmord aufgrund seiner Depressionen&#8220;.<\/p>\n<p>Am 16. Juni 2014 begeht der <strong>Polizei-Generalmajor Kolesnikow<\/strong> (von\u00a0 2012 bis 2014 war er der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung f\u00fcr Wirtschaftssicherheit und Korruptionsbek\u00e4mpfung im Innenministerium Russlands) direkt w\u00e4hrend der Vernehmung Selbstmord, indem er aus dem Fenster im 6. Stock des Ermittlungskomitee-Geb\u00e4udes springt. Die Ursachen und Umst\u00e4nde seines Todes sind bis heute nicht aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Am 21. Juli 2014 wird in seinem Arbeitszimmer die Leiche des <strong>Generalmajors Mischanin<\/strong> mit einer t\u00f6dlichen Schussverletzung am Kopf entdeckt. Mischanin bekleidete seit 2010 das Amt des Milit\u00e4rkommissars im Nischegorod-Gebiet. Davor befehligte\u00a0er die 205. selbstst\u00e4ndige motorisierte Sch\u00fctzenbrigade und die 122. motorisierte Sch\u00fctzendivision. Zur Todesursache wurde Selbstmord erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Am 3. Januar 2015 wird\u00a0<strong>Generalmajor Butschnew<\/strong>\u00a0mit einer t\u00f6dlichen Kopfverletzung in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Er war der Innenminister der Republik Mari El. Nach Version der Ermittlung beging er Selbstmord, indem er sich aus seiner eigenen Pistole erschoss.<\/p>\n<p>Am 6. Januar 2015 erh\u00e4ngt sich\u00a0<strong>Generalleutnant der Luftwaffe Russlands Kudrjawzew\u00a0<\/strong>an einem Schn\u00fcrsenkel, wegen &#8222;unertr\u00e4glichen Schmerzen&#8220; auf Grund seiner Krebserkrankung.<\/p>\n<p><strong>Generalmajor Schuschukin<\/strong>, stellvertretender Leiter des Luftlandetruppen-Generalstabs Russlands, stirbt am 27. Dezember 2015 durch &#8222;Herzstillstand&#8220;. Gerade General Schuschukin verwirklichte die Kampfplanung und befehligte die\u00a0Krim-Annexion 2014. In der Vergangenheit war er auch an den Kampfhandlungen am Nordkaukasus und in Jugoslawien beteiligt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/13942-2\/\">Generaloberst Sergun<\/a><\/strong>, Leiter der Hauptverwaltung f\u00fcr Aufkl\u00e4rung beim Generalstab der Streitkr\u00e4fte Russlands, stellvertretender Leiter des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands, stirbt nach offizieller Version der russischen Beh\u00f6rden an einem schweren Schlaganfall am 3. Januar 2016.<\/p>\n<p>Das Amt von Sergun spricht f\u00fcr sich selbst, nichtsdestotrotz sollte man anmerken, dass Sergun einen direkten Bezug nicht nur zur Annexion der Krim hatte, sondern auch zur Planung der gesamten Operation gegen die Ukraine. Auf seine Kosten geht wie die Vorbereitung des Bodens f\u00fcr die Einnahme der St\u00e4dte im ganzen S\u00fcdosten des Landes, so auch die Okkupation von Teilen der Donezker und Luhansker Gebiete durch regul\u00e4re Streitkr\u00e4fte Russlands und seine S\u00f6ldner. Unter feinf\u00fchliger F\u00fchrung von Sergun verwandelten sich diese Territorien in selbsternannte Pseudorepubliken &#8222;DVR&#8220; und &#8222;LVR&#8220;, wo bis zum heutigen Tag Gewalt, Pl\u00fcnderungen, Leichenfledderei und Menschenhandel prosperieren. Es macht auch Sinn, den Namen Sergun mit dem Abschuss der Boeing-777 MH17 in Verbindung zu bringen, die mit einer Boden-Luft-Rakete im Raum von Tores am 17. Juli 2014 abgeschossen wurde. Trotz der offiziellen Erkl\u00e4rung der russischen Seite dar\u00fcber, dass Sergun am akuten Herzversagen im Vorort von Moskau starb, berichtete die amerikanische private Aufkl\u00e4rungsfirma Stratfor, dass entsprechend ihren Angaben, Sergun in Wirklichkeit in Libanon am 1. Januar 2016 starb.<\/p>\n<p>Die Liste ist nicht vollst\u00e4ndig und wird noch erg\u00e4nzt. Es gibt alle Gr\u00fcnde anzunehmen, dass nach jeder bedeutenden Operation der Kreml eine Reihe von &#8222;S\u00e4uberungen&#8220; im Amt des h\u00f6chsten Milit\u00e4rkommandos durchf\u00fchrt. Die Ausma\u00dfe der Kriegsverbrechen Russlands in Syrien und der Ukraine lassen annehmen, dass ein weiterer &#8222;Sternenfall der Gener\u00e4le&#8220; gerade erst beginnt. F\u00fcr die Mehrheit der russischen Gener\u00e4le bleiben zwei Wege: Die Flucht und Beantragung des\u00a0politischen Asyls, wobei sie sp\u00e4ter\u00a0im Lauf eines milit\u00e4rischen Tribunals die Weltgemeinschaft \u00fcber die Einzelheiten der russischen Kriegsverbrechen aufkl\u00e4ren sollen, oder aber der Weg zu einem\u00a0weiteren &#8222;Fallschirmspringer&#8220; zu werden oder in einer Schlinge &#8222;an Krebs&#8220; zu sterben. Es gibt immer die Wahl&#8230;<\/p>\n<p><em>Dieses Material wurde von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christina.dobrovolska\" target=\"_blank\">Christina Dobrovolska<\/a>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/18682-generals\/\">InformNapalm<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>. <strong>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>CC BY 4.0<\/strong><\/em><\/p>\n<ul class=\"st-toggle\">\n<li class=\"\">\n<h3 class=\"toggle-title\">P.S. Schwarzer Humor und die Operation Postkarte<i class=\"icon-plus\"><\/i><i class=\"icon icon-minus\"><\/i><\/h3>\n<div class=\"toggle-content\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"txt-content\">\n<p>14. Januar 2016. Ziehen wir ein Fazit aus unserer kleinen Operation &#8222;Postkarte&#8220;, im Lauf welcher InformNapalm sich einen kleinen Spa\u00df mit den\u00a0russischen Gener\u00e4len erlaubte. Die &#8222;Postkarte&#8220; hatte einen Doppelboden &#8211; au\u00dfer der Auflistung\u00a0von seltsamen Todesf\u00e4llen russischer Gener\u00e4le haben wir eine Informationsbombe in&#8217;s Material reingelegt: Zum Punkt \u00fcber den Selbstmord von Generalmajor der Strategischen Truppen Bondarew (eines Dozenten an der Akademie des Generalstabs Russlands) legten wir ein Photo seines Namensvetters bei, des noch lebenden Oberbefehlshabers der Luftstreitkr\u00e4fte Russlands <strong>Generalmajors Wiktor Bondarew<\/strong>.<\/p>\n<p>Genau dieser General ist an den Hunderten Toden von Zivilisten Syriens schuld, die zur Folge\u00a0der russischen Luftangriffe wurden.<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/yyy-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-18714\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-18714\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/yyy-2.jpg\" alt=\"\u044b\u044b\u044b\" width=\"1508\" height=\"1067\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aufmerksame Leser haben diese &#8222;Einlage&#8220; in unserer Infografik gleich gesehen und beeilten sich, uns \u00fcber den begangenen &#8222;Fehler&#8220; aufzukl\u00e4ren. Sehr wahrscheinlich hat sein Gesicht auch der aktive Befehlshaber der Luftwaffe Russlands in unserer Liste erkannt. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass die Schwere der von ihm begangenen Verbrechen gegen die Menschheit auch ihn auf die Liste der seltsamen Tode der h\u00f6chsten Milit\u00e4rkommandos Russlands bringen wird&#8230; aber das wird wohl eine Fortsetzung dieser Geschichte sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kein Geheimnis, dass russische Gener\u00e4le des \u00d6fteren pl\u00f6tzlich sterben und nicht immer eines\u00a0nat\u00fcrlichen Todes. 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In diesem Artikel haben wir uns darum bem\u00fcht, eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Liste von \u00e4u\u00dferst mysteri\u00f6sen oder auch weniger r\u00e4tselhaften Todesf\u00e4llen von Gener\u00e4len und Admiralen zu erstellen, mit denen die neueste Geschichte Russlands aufwartet. Die Umst\u00e4nde des Todes dieser Menschen wurden in vielen F\u00e4llen noch immer nicht aufgekl\u00e4rt, ihre Geheimnisse nahmen sie mit sich ins Grab. Wir lassen unsere Leser selber entscheiden, was davon\u00a0ein Unfall, Mord, Selbstmord, oder doch ein gew\u00f6hnlicher Krankheits- oder Alterstod war. Auch haben wir eine Infografik zu den Todesf\u00e4llen der russischen Gener\u00e4le erstellt, auf deren Skala wir zwei Epochen der Regierung russischer Pr\u00e4sidenten hervorgehoben haben.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\" rel=\"attachment wp-att-14137\"><img class=\"aligncenter wp-image-14137 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\" alt=\"Rus_Generals_D01_DE\" width=\"3508\" height=\"2481\" \/><\/a>\r\n[su_button target=\"blank\" radius=\"square\" url=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/01\/Rus_Generals_D01_DE.png\"] Herunterladen *.PNG[\/su_button]\r\n<h4><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"color: #003366\"><strong>1991-1999<\/strong><\/span><\/span><\/h4>\r\nUdSSR Marschall, Leiter des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte der UdSSR, erster stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR (1984-1988) <strong>Achromejew<\/strong> begeht Selbstmord in seinem Arbeitszimmer im Kreml am 24. August 1991 nach dem Putsch-Fiasko (zu der Zeit arbeitete Achromejew als Berater von Michail Gorbatschow in milit\u00e4rischen Fragen). Die Materialien zum Selbstmord-Fall strotzen\u00a0aber von Unstimmigkeiten und Merkw\u00fcrdigkeiten. Erstens ist die Art des Selbstmords auffallend: Der Milit\u00e4rangeh\u00f6rige beschlie\u00dft sich nicht zu erschiessen, sondern zu erh\u00e4ngen und dazu auch noch in sitzender Pose. Zweitens, entsprechend den hinterlassenen Notizen, gab es an ein- und demgleichen Tag sogar zwei Selbstmordversuche, es gibt aber Aussagen von Zeugen, die Achromejew an dem Tag gesehen und sogar Anweisungen von ihm per Telefon bekommen haben - in der Zeit zwischen den zwei Versuchen. Drittens sprach einer der Zeugen davon, dass in derselben Zwischenzeit jemand das Arbeitszimmer von Achromejew betrat und wieder ausging. Viertens wurde der Ermittler sehr lange nicht zum Tatort durchgelassen und es wurde ihm verboten, unbeteiligte Personen mitzubringen. Am 1. September 1991 wurde Marschall Achromejew am Trojekurowski Friedhof ohne jegliche Ehrenerweisungen beerdigt.\r\n\r\n<strong>Generaloberst Gusew<\/strong> stirbt am 30. November 1992 bei einem Autounfall in Moskau. Es gab hartn\u00e4ckige Ger\u00fcchte, dass es in Wirklichkeit ein geplanter Mord war, denn Sekunden vor dem Aufprall verlor der Fahrer von Gusews Auto pl\u00f6tzlich das Bewusstsein. Die Ursache f\u00fcr sein pl\u00f6tzliches Unwohlsein ist bislang nicht ermittelt worden.\r\n\r\nIm Februar 1993, auf dem Weg zum Flughafen nahe Wladiwostok, stirbt infolge des Zusammenpralls von seinem Dienstauto \"Wolga\" und einem \"SIL\"-LKW der Leiter der milit\u00e4rischen Spionageabwehr der Pazifikflotte, <strong>Konteradmiral Jegorkin<\/strong>. Er befand sich auf dem Weg nach Moskau, zu einer Sitzung der Leiter von Geheimdiensten und Rechtsschutzbeh\u00f6rden Russlands zu Fragen des Kampfes gegen das organisierte Verbrechen und Korruption.\r\n\r\n<strong>Armeegeneral Barannikow<\/strong>, in der Vergangenheit Innenminister der Russischen Sozialistischen Republik (1990-1991), letzter Innenminister der UdSSR (1991) und Sicherheitsminister Russlands (1992-1993). Besch\u00e4ftigte sich mit dem Karabach-Konflikt. Ist auch durch seine Mitwirkung bei der\u00a0Verhaftung des Verteidigungsministers der UdSSR Jasow nach dem August-Putsch 1991 bekannt. 1993 sa\u00df er kurz im Lefortowo-Gef\u00e4ngnis f\u00fcr die Organisation von Massenunruhen im September bis Oktober 1993. Starb am 21. Juli 1995 auf seiner Datscha infolge eines Schlaganfalls.\r\n\r\nAm 22. Mai 1996 f\u00e4hrt ein betrunkener Polizist einen Fu\u00dfg\u00e4nger an, infolge davon stirbt einer der Leiter vom GRU Generalstab Russlands, <strong>Generalmajor Lomanow<\/strong>.\r\n\r\nAm 18 . Juni 1996 begeht <strong>Generalmajor\u00a0der Panzertruppen<\/strong>\u00a0<strong>Wolkow <\/strong>Selbstmord. Er erschoss sich mit seiner eigenen Pistole, die ihm\u00a0von Jelzin verliehen\u00a0worden war. Wolkow war der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung von Kosaken-Truppen, ein Mitglied der tempor\u00e4ren Beobachtungskommission zur Regulierung des milit\u00e4rischen Konflikts in Tschetschenien, betreute\u00a0auch den Gefangenenaustausch.\r\n\r\nAm 5. Mai 1997 begeht <strong>Generalmajor des GRU Generalstabs Russlands Schipilow<\/strong> Selbstmord. Er sprang aus dem Fenster seiner eigenen Wohnung im Haus auf der Krylatski-Holmy-Strasse in Moskau. Hinterlie\u00df dabei keinen Abschiedsbrief. Die Ermittlung kam aber zu dem Schluss, dass zur Ursache des Selbstmordes die\u00a0Geistesst\u00f6rung von Schipilow wurde, die sich nach seiner R\u00fcckkehr aus Jugoslawien entwickelte. Schipilow bekleidete das Amt des Milit\u00e4rattach\u00e9s in Jugoslawien (arbeitete dort w\u00e4hrend der Kampfhandlungen), organisierte Verhandlungen im Lauf des jugoslawischen Konflikts.\r\n\r\n<strong>Generalleutnant Rochlin<\/strong> leitete die Einnahme des pr\u00e4sidialen Palasts und einer Reihe von Wohnvierteln\u00a0in Grosny. Er war die Kontaktperson bei den Verhandlungsgespr\u00e4chen mit den tschetschenischen Feldkommandeuren. Er verzichtete auf die Auszeichung \"Held Russlands\" f\u00fcr die Einnahme von Grosny: <em>\"In einem B\u00fcrgerkrieg k\u00f6nnen die Feldherren keinen Ruhm ernten. Der Krieg in Tschetschenien ist kein Ruhm f\u00fcr Russland, sondern sein Unheil\"<\/em>. In 1997 erschafft Rochlin seine eigene politische Bewegung, befindet sich permanent in Opposition zur Regierung, nach einigen Ger\u00fcchten plante er gar einen milit\u00e4rischen Sturz, nach anderen ein <span class=\"null\">Amtsenthebungsverfahren <\/span>von Jelzin. In der Nacht auf den 3. Juli 1998 wurde er auf seiner eigenen Datscha erschossen aufgefunden. F\u00fcr den Mord an dem General wurde seine eigene Frau angeklagt.\r\n\r\nIm selben Juli 1998 stirbt in einem Autounfall der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung zur Bek\u00e4mpfung des organisierten Verbrechens im Innenministerium Russlands <strong>Generalmajor Baturin<\/strong>. Seinen Tod brachten einige russische Medien in Zusammenhang mit der Untersuchung des Mordes an dem Journalisten Dmitry Holodow, der sich ernsthaft mit dem Thema der Korruption im Verteidigungsministerium Russlands auseinandersetzte. Auf der Anklagebank in diesem Mordfall landete eine Gruppe von Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus dem 45. Speznas-Regiment der Luftlandetruppen, angeleitet vom Aufkl\u00e4rungsleiter der Luftlandetruppen Popowskich - das Gericht sprach sie alle frei. Es stellte sich heraus, dass das 45. Luftlanderegiment an den Sonderoperationen zur physischen Liquidation von russischen und ausl\u00e4ndischen B\u00fcrgern beteiligt war, wie innerhalb Russlands selbst, so auch im Ausland. Im Lauf der Untersuchung kam die Ermittlung auf die Hauptverwaltung zur Bek\u00e4mpfung des organisierten Verbrechens und auf Baturin selbst heraus, der die Deckungsdokumente f\u00fcr die Soldaten des 45. Regiments eigenh\u00e4ndig unterzeichnet hatte. Kurz darauf stirbt Baturin.\r\n\r\nAm 7. August 1999 im Stupinski Bezirk im Vorort von Moskau stirbt der Leiter der GRU-Verwaltung, <strong>Generalmajor Schalajew<\/strong>, infolge des Verlusts der Kontrolle \u00fcber sein Auto.\r\n<h4><span style=\"text-decoration: underline\"><strong><span style=\"color: #003366;text-decoration: underline\">2000-2015<\/span><\/strong><\/span><\/h4>\r\nAm 31. Mai 2001, auf dem Territorium des Stabs der russischen milit\u00e4rischen Gruppierung im Dorf Chankala (Tschetschenien), stirbt pl\u00f6tzlich an einem\u00a0Herzanfall <strong>Admiral Ugrjumow<\/strong>. Der Rang eines Admirals wurde ihm am Vorabend verliehen, am 30. Mai. Ugrjumow bekleidete das Amt des stellvertretenden FSB-Leiters und leitete das Departement f\u00fcr Verfassungsschutz und Kampf gegen den Terrorismus. Seit 2011 kombinierte Ugrjumow diese Arbeit mit dem Dienst des Leiters des Regionalen\u00a0F\u00fchrungsstabs am Nordkaukasus.\r\n\r\n<strong>Generalleutnant Lebed<\/strong> stirbt am 28. April 2002 bei einem Mi-8 Hubschrauberabsturz im Gebiet Krasnojarsk. General Leben wurde zusammen mit General Rochlin des \u00d6fteren zu den wahrscheinlichen Kandidaten gez\u00e4hlt, um einen milit\u00e4rischen Aufstand in Russland anzuf\u00fchren.\r\n\r\nAm 11. September 2002 stirbt in einem Autounfall am 45. Kilometer des Kiewer Chaussee <strong>Generalmajor Gerzew<\/strong>, Leiter einer der Verwaltungen der Raketenartillerie-Hauptverwaltung der Streitkr\u00e4fte Russlands.\r\n\r\nUnweit von Tscheboksary wird <strong>Generalmajor des F\u00f6deralen Grenzdienstes Platoschin<\/strong>\u00a0in seinem \"Mercedes\" von einer zuf\u00e4lligen Mitfahrerin aus seiner eigenen Pistole erschossen. Der Name der Frau wurde dabei \"im Interesse der Ermittlungen\" ge\u00e4ndert. Der Vorfall ereignete sich im September 2002. Platoschin war der Luftwaffenkommandeur der F\u00f6deralen Grenzdienst-Gruppierung in Tadschikistan, befasste sich auch mit dem Kampf gegen den Drogenschmuggel durch die tadschikisch-afghanische Grenze.\r\n\r\nAm 4. Juni 2002 stirbt <strong>Armeegeneral Iwaschutin<\/strong>, der zwischen 1954 und 1963 der 1. stellvertretende Vorsitzende des KGB UdSSR, sp\u00e4ter i.V. des Vorsitzenden des KGB UdSSR (5-13. November 1961) und von 1963 bis 1986 GRU-Leiter und stellvertretender Generalstabsleiter der Streitkr\u00e4fte UdSSR war. In 2002 war Iwaschutin bereits in einem ziemlich hohen Alter, also starb er h\u00f6chstwahrscheinlich ruhig und ohne fremde Einwirkung.\r\n\r\n<strong>Generalmajor Schewelew<\/strong> wird am 19. September 2002 verbrannt in seinem eigenen Auto im Bezirk Ramenski im Vorort von Moskau aufgefunden. Auf seiner Datscha wurden Spuren eines Einbruchs entdeckt. Nach Version der Ermittler haben gerade die Diebe Schewelew in seinem eigenen Auto verbrannt, wobei sie dieses Auto vorher in eine benachbarte Ortschaft brachten. Bis 1997 arbeitete Schewelew in der F\u00f6deralen Agentur f\u00fcr Regierungsfernmeldewesen und Information und bekleidete danach den Posten des stellvertretenden Direktors der offenen Aktiengesellschaft \"Rostelekom\".\r\n\r\nAm 30. Oktober 2002 stirbt <strong>Generalmajor Kolesnik<\/strong>, wichtigster Entwickler der Erst\u00fcrmung vom Amin-Palast in Afghanistan. 1979 leitete Kolesnik die Aufstellung und Ausbildung des 154. selbstst\u00e4ndigen Speznas-Trupps, der Sonderaufgaben in Afghanistan ausf\u00fchrte. 1982 bis 92 bekleidete Kolesnik das Amt des Leiters der Verwaltung f\u00fcr Sonderaufkl\u00e4rung des GRU Generalstabs der Streitkr\u00e4fte UdSSR.\r\n\r\nAm 5. November 2002 stirbt in einem Autounfall <strong>Generalmajor Schatochin<\/strong>, ehemaliger Luftwaffenkommandeur des F\u00f6deralen Grenzdienstes Russlands. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand arbeitete Schatochin als stellvertretender Leiter der offenen Aktiengesellschaft \"Aviasaptschast\".\r\n\r\nAm 15. November 2002 ger\u00e4t das Auto des F\u00f6deralen Dienstes f\u00fcr Spezialbau unter einen Beschuss in Grosny. Darin befand sich <strong>Generalmajor Schifrin<\/strong>, Leiter des milit\u00e4rischen Betriebs- und Instandsetzung-Fernmeldeamts des F\u00f6deralen Dienstes f\u00fcr Spezialbau. Schifrin erlag seinen Verletzungen.\r\n\r\nAm 17. November 2002 stirbt<strong> Armeegeneral Maximow<\/strong>. Von 1967 bis 69 war er Milit\u00e4rberater im Jemen, 1979 wurde er zum Befehlshaber der Streitkr\u00e4fte des\u00a0 Milit\u00e4rbezirks\u00a0Turkestan ernannt. Von 1984 an Oberbefehlshaber der Streitkr\u00e4fte der strategischen Ausrichtung S\u00fcd. Seit 1985 Oberbefehlshaber der Raketentruppen\u00a0 strategischer Ausrichtung, stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR. Seit 1991 Oberbefehlshaber der strategischen Raketentruppen der UdSSR. 1992 Befehlshaber der Strategischen Raketentruppen\u00a0der vereinten GUS-Streitkr\u00e4fte.\r\n\r\n<strong>Generaloberst Trofimow<\/strong> (Zwischen 1995 und 1997 Leiter der FSB-Verwaltung in Moskau und Moskauer Gebiet) wird am 10. April 2005 zusammen mit seiner Frau unweit von seinem Haus erschossen. Der M\u00f6rder trug eine Maske und agierte professionell, benutzte eine Pistole mit einem Schalld\u00e4mpfer. Der Mord wurde nie aufgekl\u00e4rt, aber der ehemalige Leiter der FSB-Verwaltung in Moskau Sawostjanow und der damals noch lebende Litwinenko waren \u00fcberzeugt, dass der General aus politischen Gr\u00fcnden ermordet wurde.\r\n\r\nIm Dezember 2007 stirbt pl\u00f6tzlich an einem \"unvorhersehbaren Herzstillstand und begleitenden Schlaganfall\" der erste stellvertretende Leiter des Spionageabwehr-Dienstes der zentralen FSB-Verwaltung <strong>Generaloberst Walery Petschenkin<\/strong>. Es existiert eine Version, dass der General pers\u00f6nlich an der nachteiligen Operation zur Liquidation von Alexander Litwinenko in London im November 2006 beteiligt war.\r\n\r\nAm 21. Februar 2008 erschiesst sich der stellvertretende Leiter des Bau- und Einquartierungsdienstes im Verteidigungsministerium Russlands, <strong>Generaloberst Wlasow<\/strong>, in seinem eigenen Arbeitszimmer.\r\n\r\n<strong>Generaloberst Troschew<\/strong>, Befehlshaber bei den Kampfhandlungen in Tschetschenien und Dagestan (1995-2002), stirbt am 14. September 2008 beim Flugzeugabsturz einer Boeing-737-500 im Raum von Perm.\r\n\r\nAm 29. Dezember 2008 wird in Machatschkala der stellvertretende Leiter des Nordkaukasischen Regionalen Kommandostabs der Truppen des Innenministeriums Russlands ermordet, <strong>Generalmajor Lipinski<\/strong>. Das Auto von Lipinski wurde von Unbekannten beschossen. Der General wurde am Brustkorb verletzt, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo er am Blutverlust starb.\r\n\r\nAm 22. Februar 2009, in einem Toyota Land Cruiser, der am Restaurant \"Parisienne\" am Leningrader Prospekt in Moskau mit laufendem\u00a0Motor geparkt stand, wurde die Leiche des <strong>FSB-Generalmajors im Ruhestand Rogatschew<\/strong> entdeckt. Erst nahmen\u00a0die Polizisten an, dass Rogatschew eines nat\u00fcrlichen Todes infolge einer nicht definierten Krankheit gestorben sei, bei der n\u00e4heren Untersuchung im Leichenschauhaus wurde jedoch eine 9 mm Kugel aus dem Kopf des Verstorbenen herausgeholt. Da Rogatschew als ein sehr vorsichtiger Mensch galt, wurde er in seinem eigenen Auto erschossen, daher wurde angenommen, dass der General seinen M\u00f6rder sehr gut kannte und ihn in sein Auto selbst reingelassen hat.\r\n\r\nAm 21. Juni 2009 stirbt in Moskau <strong>Generalmajor Petrow<\/strong>, Anf\u00fchrer der Partei KPE <em>(\"Konzeptuelle Partei \"Einigkeit\")<\/em> und Leiter des gesellschaftlichen Projekts \"Konzept der gesellschaftlichen Sicherheit\". Petrow nahm seiner Zeit an der Entwicklung und Erprobung des Raumfahrtsystems \"Energie-Buran\" teil. Trotz der offiziellen Version \u00fcber den nat\u00fcrlichen Tod, behaupten die Parteig\u00e4nger von Petrow noch immer, dass er vergiftet wurde.\r\n\r\n<strong>Generalmajor Iwanow<\/strong>, stellvertretender Leiter des GRU Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands, stirbt unter \u00e4u\u00dferst seltsamen Umst\u00e4nden. Die verweste Leiche von Iwanow wurde am 16. August 2010 entdeckt (dies war \u00fcbrigens f\u00fcr viele Gener\u00e4le ein verh\u00e4ngnisvolles Jahr), und zwar von den Einwohnern eines t\u00fcrkischen Dorfes\u00a0an der K\u00fcste des Mittelmeeres. Lebend wurde der General zum letzten Mal auf dem gegen\u00fcberliegenden Ufer gesehen - in Syrien, als er eine Baustelle im ber\u00fcchtigten Tartus besuchte, wo zum dem Zeitpunkt neue Infrastrukturobjekte auf dem russischen Marinest\u00fctzpunkt der Schwarzmeerflotte gebaut wurden. Nach dem Besuch der Milit\u00e4rbasis in Tartus begab sich Iwanow auf den Weg zu einem Treffen mit syrischen Aufkl\u00e4rern. Irgendwann in dieser Zeit verschwand er auch. Man sollte auch die Tatsache erw\u00e4hnen, dass Iwanow faktisch der Zweite Mann in der russischen Verwaltung der milit\u00e4rischen GRU-Aufkl\u00e4rung war. Angeblich war er der Organisator einer Reihe von Morden an Tschetschenen, die im Ausland leben. Yuri Iwanow wird auch mit dem Flugzeugabsturz einer Tu-154 bei Smolensk in Zusammenhang gebracht, bei dem Polens Pr\u00e4sident Lech Kaczynski und fast das gesamte Milit\u00e4rkommando Polens gestorben war, wie auch eine Reihe von polnischen Politikern und Personen des \u00f6ffentlichen Lebens.\r\n\r\nAm 4. Oktober 2010 jagt sich <strong>Generalmajor Tschewrisow<\/strong>, ehemaliger Leiter der Aufkl\u00e4rungsverwaltung des Kommandos der Truppen des russischen Innenministeriums, eine Kugel in den Kopf, aus seiner eigenen Pistole, in seinem eigenen Hauseingang auf der Wejernaja Strasse in Moskau. Bemerkenswert ist hier die Tatsache, dass w\u00e4hrend des tschetschenischen Krieges Tschewrisow das Amt des stellvertretenden Leiters der Aufkl\u00e4rungsverwaltung zur F\u00fchrung und dem Einsatz von Speznas-Kr\u00e4ften bekleidete. Einige Tage sp\u00e4ter folgte Tschewrisow der FSB-Oberstleutnant Boris Smirnow, der sich in seiner Garage im Norden von Moskau erschoss.\r\n\r\n<strong>Generalleutnant Dubrow<\/strong> stirbt pl\u00f6tzlich am 28. Oktober 2010, indem er von der Bahnplattform unter die S-Bahn im Balaschicha-Bezirk des Moskauer Gebiets f\u00e4llt. Dubrow bekleidete das Amt des Vorsitzenden des Pr\u00e4sidiums des Russischen Antifaschistischen Komitees und war ein Mitglied des Koordinationsrats von milit\u00e4risch-patriotischen, gesellschaftlichen Organisationen Russlands. Etwas fr\u00fcher, im Februar 2010, fand unter dem Vorsitz von General Dubrow die Allrussische Offizierssitzung statt, auf der eine Entscheidung zur\u00a0Vorbereitung von Absetzung des Regimes Putin-Medwedew getroffen wurde. Am 7. November sollte Dubrow auf der Kundgebung \"Armee gegen Serdjukow\" (zum damaligen Zeitpunkt war Serdjukow der Verteidigungsminister Russlands) auftreten. Interessant ist hier die Tatsache, dass auf dieser Kundgebung nicht nur Dubrow nicht mehr auftauchen konnte, sondern auch der Generalleutnant Debaschwili, der im Zentrum von Moskau tot aufgefunden wurde, wie auch der Generalleutnant Schamanow, der am 30. Oktober bei einem Autounfall in Tula starb.\r\n\r\nAm 30. Oktober 2010 wird die Leiche des <strong>Generalleutnants Debaschwili<\/strong> beim Haus Nr.28 auf dem Komsomolsk-Prospekt in Moskau entdeckt.\r\n\r\n<strong>Generaloberst Atschalow<\/strong> stirbt aufgrund einer \"schweren und langwierigen Krankheit\" am 23. Juni 2011. Stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR (1990-1991), Verteidigungsminister Russlands (22. September bis 4.Oktober 1993). Atschalow war gut durch seine unvers\u00f6hnliche Haltung gegen\u00fcber dem Regime bekannt. Im Herbst 1993 war Atschalow unter den Anf\u00fchrern des Aufstands, der nach der Blockierung von Abgeordneten des Oberrats Russlands in Moskau begann. Nach dem Aufstand wurde er verhaftet, 1994 wurde er aber amnestiert. Sp\u00e4ter forderte er den R\u00fccktritt von Serdjukow, war einer der Hauptorganisatoren der November-Kundgebung 2010, am Vorabend welcher unter mysteri\u00f6sen Umst\u00e4nden die Gener\u00e4le Dubrow, Tschewrisow und Debaschwili starben, und General Schamanow zwar \u00fcberlebte, wegen Verletzungen infolge des Autounfalls aber im Krankenhaus bleiben musste und zur Kundgebung nicht erscheinen konnte.\r\n\r\nAm 26. August 2011 wird\u00a0<strong>Generalmajor Morew<\/strong> in seinem Arbeitszimmer mit einer Kugel im Kopf tot aufgefunden. Morew bekleidete das Amt des FSB-Leiters im Twerskaja Gebiet. Zuvor war Morew der FSB-Leiter in der Republik Saha-Jakutien.\r\n\r\n<strong>Generalleutnant Schebarschin<\/strong>, Leiter der Aussenaufkl\u00e4rung der UdSSR (vom 06.02.1989 bis 22.09.1991) und Stellvertreter des Vorsitzenden des KGB der UdSSR (vom 22. bis 23. August 1991), begeht einen Selbstmord in seiner Wohnung auf der 2. Twerskaja-Jamskaja Strasse, indem er sich aus seiner eigenen Pistole erschie\u00dft. Schebarschin hatte einen Abschluss an der MGIMO\u00a0<em>(eine Elite-Uni in Russland)<\/em>, sprach vier Sprachen, arbeitete in Indien, Iran, Pakistan, Afghanistan. Schebarschin war Putins Vorgesetzter in der Zeit seiner Arbeit in der Ersten Hauptverwaltung des KGB.\r\n\r\n<strong>Armeegeneral Gratschew<\/strong>,\u00a0Verteidigungsminister Russlands (1992-1996) stirbt am 23. September 2012 im Zentralen Milit\u00e4rhospital namens Wischnewski. Todesursache war ein Schlaganfall oder doch eine Vergiftung, wom\u00f6glich auch eine unheilbare Krankheit, die den General \u00fcber lange Zeit qu\u00e4lte: In der offiziellen Mitteilung des Verteidigungsministeriums steht, dass Gratschew an einer akuten Meningoenzephalitis starb. General Gratschew war eine epische Pers\u00f6nlichkeit, ein Mensch, der den Putsch 1991 plante, im letzten Moment aber zu Jelzin \u00fcberlief und sp\u00e4ter, in 1993, das Wei\u00dfe Haus zerschoss. Auch leitete\u00a0er den Abzug der Truppen aus Osteuropa, f\u00fchrte Verhandlungen zur Reduzierung des Atomwaffenbestands, befehligte die Einf\u00fchrung von Truppen auf das Territorium von Transnistrien, Abchasien und S\u00fcdossetien, wie auch die Verlegung von russischen Friedenstruppen nach Bosnien. In seiner Zeit fand der Erste Tschetschenische Krieg statt. General Gratschew wusste zweifellos sehr viel und dieses Wissen nahm er mit ins Grab, da er nach seiner Versetzung in den Ruhestand keine einzige Zeile Memoiren schrieb.\r\n\r\nIm Dezember 2012 stirbt in einer mysteri\u00f6sen Flugkatastrophe eines privaten Hubschraubers Robinson R-44 der Leiter von Aufkl\u00e4rungsverwaltung des Spionageabwehr-Dienstes des zentralen FSB-Apparats Russlands <strong>Generalleutnant Oleg Skopinzew<\/strong>, der im Gro\u00dfteil der Medienberichte \u00fcber diesen Vorfall einfach nur als ein \"Einwohner von Moskau\" bezeichnet wurde. Der Hauptakzent dieses Vorfalls wurde auf den Gesch\u00e4ftsmann Fjodor Zarew (der in kriminellen Kreisen unter dem Rufzeichen Torfzar bekannt war) verschoben, in dessen Gesellschaft sich der General im Hubschrauber aufhielt. Am Bord waren auch der Sohn des Ex-Vorsitzenden der\u00a0F\u00f6deralagentur f\u00fcr Verwaltung vom Staatsverm\u00f6gen Wasily Petrow, dessen Namen der FSB ebenfalls geheimzuhalten versuchte. Alle drei sind gestorben.\r\n\r\nAm 19. April 2013 begeht <strong>Generalmajor der Strategischen Raketentruppen Bondarew<\/strong> Selbstmord, ein Lektor an der Akademie des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands. Bondarew erh\u00e4ngte sich im Badezimmer seiner eigenen Wohnung.\r\n\r\nIn der Nacht auf den 3. Januar 2014 erschiesst sich in der eigenen Wohnung in Sankt-Petersburg <strong>Vizeadmiral Ustimenko<\/strong>, ehemaliger stellvertretender Kommandeur der Nordflotte der Seestreitkr\u00e4fte Russlands.\r\n\r\nAm 7. Februar 2014 unternimmt <strong>Konteradmiral der Seestreitkr\u00e4fte Russlands Apanasenko<\/strong> einen Selbstmordversuch, er schie\u00dft sich aus seiner eigenen Pistole in den Kopf. Er starb im Krankenhaus einige Tage sp\u00e4ter. Die Tochter von Apanasenko sagte, dass die Ursache f\u00fcr den Selbstmord ihres krebskranken Vaters\u00a0die Abwesenheit von Schmerzmitteln war.\r\n\r\nAm 18. M\u00e4rz 2014 begeht <strong>Generalmajor der Streitkr\u00e4fte der UdSSR Saplin<\/strong> Selbstmord. Er erschoss sich ebenfalls aus seiner eigenen Pistole. Es wurde berichtet, dass sich Saplin \u00fcber schreckliche Kopfschmerzen beklagte, die durch Krebs im letzten Stadium verursacht\u00a0worden waren. Das stand auch in seinem Abschiedsbrief.\r\n\r\n<strong>Generalmajor GRU Gudkow<\/strong> erschie\u00dft sich, ebenfalls aus eigener Pistole, am 8. Juni 2014 im S\u00fcden von Moskau. Gudkow \"litt an einer schweren Erkrankung und beging Selbstmord aufgrund seiner Depressionen\".\r\n\r\nAm 16. Juni 2014 begeht der <strong>Polizei-Generalmajor Kolesnikow<\/strong> (von\u00a0 2012 bis 2014 war er der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung f\u00fcr Wirtschaftssicherheit und Korruptionsbek\u00e4mpfung im Innenministerium Russlands) direkt w\u00e4hrend der Vernehmung Selbstmord, indem er aus dem Fenster im 6. Stock des Ermittlungskomitee-Geb\u00e4udes springt. Die Ursachen und Umst\u00e4nde seines Todes sind bis heute nicht aufgekl\u00e4rt.\r\n\r\nAm 21. Juli 2014 wird in seinem Arbeitszimmer die Leiche des <strong>Generalmajors Mischanin<\/strong> mit einer t\u00f6dlichen Schussverletzung am Kopf entdeckt. Mischanin bekleidete seit 2010 das Amt des Milit\u00e4rkommissars im Nischegorod-Gebiet. Davor befehligte\u00a0er die 205. selbstst\u00e4ndige motorisierte Sch\u00fctzenbrigade und die 122. motorisierte Sch\u00fctzendivision. Zur Todesursache wurde Selbstmord erkl\u00e4rt.\r\n\r\nAm 3. Januar 2015 wird\u00a0<strong>Generalmajor Butschnew<\/strong>\u00a0mit einer t\u00f6dlichen Kopfverletzung in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Er war der Innenminister der Republik Mari El. Nach Version der Ermittlung beging er Selbstmord, indem er sich aus seiner eigenen Pistole erschoss.\r\n\r\nAm 6. Januar 2015 erh\u00e4ngt sich\u00a0<strong>Generalleutnant der Luftwaffe Russlands Kudrjawzew\u00a0<\/strong>an einem Schn\u00fcrsenkel, wegen \"unertr\u00e4glichen Schmerzen\" auf Grund seiner Krebserkrankung.\r\n\r\n<strong>Generalmajor Schuschukin<\/strong>, stellvertretender Leiter des Luftlandetruppen-Generalstabs Russlands, stirbt am 27. Dezember 2015 durch \"Herzstillstand\". Gerade General Schuschukin verwirklichte die Kampfplanung und befehligte die\u00a0Krim-Annexion 2014. In der Vergangenheit war er auch an den Kampfhandlungen am Nordkaukasus und in Jugoslawien beteiligt.\r\n\r\n<strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/13942-2\/\">Generaloberst Sergun<\/a><\/strong>, Leiter der Hauptverwaltung f\u00fcr Aufkl\u00e4rung beim Generalstab der Streitkr\u00e4fte Russlands, stellvertretender Leiter des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte Russlands, stirbt nach offizieller Version der russischen Beh\u00f6rden an einem schweren Schlaganfall am 3. Januar 2016.\r\n\r\nDas Amt von Sergun spricht f\u00fcr sich selbst, nichtsdestotrotz sollte man anmerken, dass Sergun einen direkten Bezug nicht nur zur Annexion der Krim hatte, sondern auch zur Planung der gesamten Operation gegen die Ukraine. Auf seine Kosten geht wie die Vorbereitung des Bodens f\u00fcr die Einnahme der St\u00e4dte im ganzen S\u00fcdosten des Landes, so auch die Okkupation von Teilen der Donezker und Luhansker Gebiete durch regul\u00e4re Streitkr\u00e4fte Russlands und seine S\u00f6ldner. Unter feinf\u00fchliger F\u00fchrung von Sergun verwandelten sich diese Territorien in selbsternannte Pseudorepubliken \"DVR\" und \"LVR\", wo bis zum heutigen Tag Gewalt, Pl\u00fcnderungen, Leichenfledderei und Menschenhandel prosperieren. Es macht auch Sinn, den Namen Sergun mit dem Abschuss der Boeing-777 MH17 in Verbindung zu bringen, die mit einer Boden-Luft-Rakete im Raum von Tores am 17. Juli 2014 abgeschossen wurde. Trotz der offiziellen Erkl\u00e4rung der russischen Seite dar\u00fcber, dass Sergun am akuten Herzversagen im Vorort von Moskau starb, berichtete die amerikanische private Aufkl\u00e4rungsfirma Stratfor, dass entsprechend ihren Angaben, Sergun in Wirklichkeit in Libanon am 1. Januar 2016 starb.\r\n\r\nDie Liste ist nicht vollst\u00e4ndig und wird noch erg\u00e4nzt. Es gibt alle Gr\u00fcnde anzunehmen, dass nach jeder bedeutenden Operation der Kreml eine Reihe von \"S\u00e4uberungen\" im Amt des h\u00f6chsten Milit\u00e4rkommandos durchf\u00fchrt. Die Ausma\u00dfe der Kriegsverbrechen Russlands in Syrien und der Ukraine lassen annehmen, dass ein weiterer \"Sternenfall der Gener\u00e4le\" gerade erst beginnt. F\u00fcr die Mehrheit der russischen Gener\u00e4le bleiben zwei Wege: Die Flucht und Beantragung des\u00a0politischen Asyls, wobei sie sp\u00e4ter\u00a0im Lauf eines milit\u00e4rischen Tribunals die Weltgemeinschaft \u00fcber die Einzelheiten der russischen Kriegsverbrechen aufkl\u00e4ren sollen, oder aber der Weg zu einem\u00a0weiteren \"Fallschirmspringer\" zu werden oder in einer Schlinge \"an Krebs\" zu sterben. Es gibt immer die Wahl...\r\n\r\n<em>Dieses Material wurde von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christina.dobrovolska\" target=\"_blank\">Christina Dobrovolska<\/a>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/18682-generals\/\">InformNapalm<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>. <strong>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.\u00a0<\/strong><\/em>\r\n\r\n<em><strong>CC BY 4.0<\/strong><\/em>\r\n\r\n[toggle]\r\n[toggle_item title =\"P.S. Schwarzer Humor und die Operation Postkarte\"]\r\n\r\n14. Januar 2016. Ziehen wir ein Fazit aus unserer kleinen Operation \"Postkarte\", im Lauf welcher InformNapalm sich einen kleinen Spa\u00df mit den\u00a0russischen Gener\u00e4len erlaubte. Die \"Postkarte\" hatte einen Doppelboden - au\u00dfer der Auflistung\u00a0von seltsamen Todesf\u00e4llen russischer Gener\u00e4le haben wir eine Informationsbombe in's Material reingelegt: Zum Punkt \u00fcber den Selbstmord von Generalmajor der Strategischen Truppen Bondarew (eines Dozenten an der Akademie des Generalstabs Russlands) legten wir ein Photo seines Namensvetters bei, des noch lebenden Oberbefehlshabers der Luftstreitkr\u00e4fte Russlands <strong>Generalmajors Wiktor Bondarew<\/strong>.\r\n\r\nGenau dieser General ist an den Hunderten Toden von Zivilisten Syriens schuld, die zur Folge\u00a0der russischen Luftangriffe wurden.<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/yyy-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-18714\"><img class=\"aligncenter size-full wp-image-18714\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/yyy-2.jpg\" alt=\"\u044b\u044b\u044b\" width=\"1508\" height=\"1067\" \/><\/a>\r\n\r\nAufmerksame Leser haben diese \"Einlage\" in unserer Infografik gleich gesehen und beeilten sich, uns \u00fcber den begangenen \"Fehler\" aufzukl\u00e4ren. Sehr wahrscheinlich hat sein Gesicht auch der aktive Befehlshaber der Luftwaffe Russlands in unserer Liste erkannt. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass die Schwere der von ihm begangenen Verbrechen gegen die Menschheit auch ihn auf die Liste der seltsamen Tode der h\u00f6chsten Milit\u00e4rkommandos Russlands bringen wird... aber das wird wohl eine Fortsetzung dieser Geschichte sein.\r\n\r\n[\/toggle_item]\r\n[\/toggle]","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/121"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14098"}],"version-history":[{"count":44,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15315,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14098\/revisions\/15315"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}