{"id":14151,"date":"2016-02-20T10:40:45","date_gmt":"2016-02-20T10:40:45","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=14151"},"modified":"2016-02-20T18:48:06","modified_gmt":"2016-02-20T18:48:06","slug":"ukraine-wir-brauchen-keinen-krieg-bis-zum-siegreichen-ende-wir-brauchen-einen-frieden-zu-unseren-bedingungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/ukraine-wir-brauchen-keinen-krieg-bis-zum-siegreichen-ende-wir-brauchen-einen-frieden-zu-unseren-bedingungen\/","title":{"rendered":"Ukraine: Wir brauchen keinen Krieg bis zum siegreichen Ende, wir brauchen einen Frieden zu unseren Bedingungen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ian.valietov\/posts\/986540868048409?pnref=story\">Ian Valietov<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte mal einen sehr spezifischen Kumpel, er war ein Mensch eines sehr ungew\u00f6hnlichen Berufs und Biographie, etwas \u00e4lter als ich. Draussen waren die 90er, die Strassen und Autobahnen konnte man wohl kaum sicher nennen, der Wunsch zu \u00fcberleben und dabei doch noch sein Gesch\u00e4ft zu f\u00fchren forderte ein K\u00f6nnen, das wie ich damals dachte nie wieder gebraucht sein wird.<\/p>\n<p>Also, mein Bekannter brachte mir damals bei, dass man nie und nimmer seine Waffen herausholen und dem Gegner zeigen soll, wenn du nicht die Entscheidung getroffen hast, diese Waffe auch anzuwenden. Also, es kann auch sein, dass du sie nicht anwendest &#8211; vielleicht l\u00f6st sich die Situation ja von allein auf, aber niemals, sagte er, niemals sollst du Waffen herausholen, um damit zu drohen. Denn dann wirst du get\u00f6tet. Nur wenn du die Entscheidung getroffen hast, zu schiessen. Hast du sie herausgeholt &#8211; schiess. Oder sei sicher, dass du in einer Sekunde schie\u00dfen wirst &#8211; das sp\u00fcrt der Gegner. Er versteht, dass er entweder zur\u00fcckrudern muss, oder eine Kugel einfangen wird.<\/p>\n<p>Dieser Mensch ist lange nicht mehr am Leben, aber ich erinnere mich oft an diesen seinen Rat, denn die Situation, in der sich unser Land gerade befindet &#8211; sie ist wie auf der Strasse in den 1990ern. Als ob wir wieder auf den verdrogten Asi mit dem Opagewehr trafen. Oder auf eine Gruppe der Jungs in Sporthosen und mit chinesischen TT in den Taschen ihrer t\u00fcrkischen Lederjacken. Oder auf korrupte Polizisten, die gekommen sind, sich einen Teil abzudr\u00fccken&#8230;<\/p>\n<p>Also, wer damals lebte, der weiss noch.<\/p>\n<p>Damals \u00fcberlebten nicht die wahnsinnig Tapferen &#8211; es \u00fcberlebten die Klugen, die eine richtige Strategie und Taktik gew\u00e4hlt haben. Man konnte nat\u00fcrlich versuchen, die ganze Bande eigenh\u00e4ndig zu erschiessen oder die Polizisten ins Gef\u00e4ngnis zu bringen, wesentlich effektiver war aber die Sache so zu organisieren, dass die Polizisten die Banditen erschiessen und umgekehrt. In der postindustriellen Gesellschaft gewinnt nicht der St\u00e4rkste, nicht der R\u00fccksichtslosester &#8211; den Sieg erntet der Kl\u00fcgste und der Organisierteste. Die 90er sind l\u00e4ngst in der Vergangenheit, der Grossteil jener &#8222;Helden&#8220; liegt unter den Grabplatten und die Welt kommt wunderbar ohne sie aus. Darum, wenn von einer Seite geschrien wird, dass sie bald bis nach Lemberg kommen, und von der anderen &#8211; dass sie bald Moskau verbrennen, wird klar, dass es an der Zeit f\u00fcr die Sargtischler ist, ihre Instrumente herauszuholen.<\/p>\n<p>Kluge Menschen verfolgen den Dollarkurs, Gesch\u00e4fte an der Erd\u00f6l-B\u00f6rse und den Zustand der Goldreserven von Aggressorstaaten. Sehr kluge Menschen behalten noch den chinesischen Markt im Auge, wie auch die Schiefergastechnologien und die Quellen der alternativen Energie.<\/p>\n<p>Weil der heutige Sieg nicht im Erw\u00fcrgen des Gegners beim Nahkampf liegt, sondern in seiner Sch\u00e4digung durch einen Laserstrahl w\u00e4hrend man selber ausserhalb der Wirkungszone seines Bajonetts ist.<\/p>\n<p>Am 11. Januar, als das Internet wegen einer neuen\u00a0&#8222;Srada&#8220;\u00a0zu knurren und spucken begann<em> (ukr. &#8222;Srada&#8220;- Ausdruck im Sinne von &#8222;Verrat!&#8220;)<\/em>, die sich in der Ankunft des russischen <a href=\"http:\/\/gordonua.com\/news\/war\/zn-gryzlov-v-kieve-provel-vstrechu-s-poroshenko-115087.html\">Flugzeugs mit Gryslow am Bord am wichtigsten ukrainischen Flughafen<\/a> ausdr\u00fcckte, habe ich mich an meinen spezifischen Bekannten und seine Ratschl\u00e4ge erinnert. Die Menschen, die auf dem Sofa sitzend mit den elektronischen Gewehren herumfuchteln und sich in virtuellen Bunkern vor virtuellen GRADen verstecken, wobei sie in imagin\u00e4rer K\u00e4lte\u00a0erfrieren und dabei schreien, dass die Trupps des Freiwilligen Korps vom Rechten Sektor unbedingt \u00fcber den Roten Platz zackig marschieren sollen &#8211; das ist wohl ein schwerer Fall.\u00a0Nat\u00fcrlich ist\u00a0das Erschlagen aller Feinde die endg\u00fcltige und offensichtlichste Probleml\u00f6sung. Nur kann ich mich an keinen einzigen Fall erinnern, wo es jemandem gelungen ist.<\/p>\n<p>Wenn jemand die Illusion haben sollte, dass wir mit der Linken das geschw\u00e4chte Russland k.o. schlagen &#8211; dann herzlich willkommen in der realen Welt, in der David Goliaf mit seiner Tapferkeit und Listigkeit besiegt, und ganz und gar nicht mit seiner Tapferkeit und Hirnschw\u00e4che.<\/p>\n<p>Ich sage mal wenig popul\u00e4re Sachen: Die Ukraine braucht keinen\u00a0Krieg bis zum siegreichen Ende. <strong>Die Ukraine braucht einen Frieden zu ihren Bedingungen<\/strong>. Die Ukraine muss sich mit ihrer Wirtschaft besch\u00e4ftigen und Muskeln aufbauen: Strassen bauen, Betriebswerke, Armee, das kleine und mittlere Gesch\u00e4ft st\u00e4rken, und nicht darauf wichsen, wie Jarosch Putin an dem Spasskaja Turm erh\u00e4ngt. \u00a0Dass zu uns Gryslow angeflogen kam &#8211; das ist keine &#8222;Srada!&#8220;, schanowny <em>(geehrte)<\/em> Mitb\u00fcrger, das ist ein\u00a0wirklich echter Sieg.<\/p>\n<p>Und dass der Pr\u00e4sident, unser Garant, sich mit dem Arsch zu Gryslow drehte und nach Schytomyr seine ukrainischen Sachen zu machen gefahren ist &#8211; das ist auch ein Sieg und keine &#8222;Srada!&#8220;. Denn der Pr\u00e4sident sollte sich auch nicht mit was wei\u00df ich wem treffen.\u00a0Und dass die Ukraine darauf verzichtete, bei Russland Gas f\u00fcr 212$ f\u00fcr 1000 Kubikmeter einzukaufen &#8211; das ist was? Einfach nur eine Nachricht? Und dass Russland pl\u00f6tzlich seine Rhetorik \u00e4nderte &#8211; das hat es wohl auch einfach so gemacht, die Rhetorik ge\u00e4ndert, hat pl\u00f6tzlich den Wunsch danach versp\u00fcrt, was?<\/p>\n<p>Freuen sollen wir uns, dar\u00fcber dass Russland nach Wegen sucht, sich mit uns zu einigen, denn einigen werden sie sich zu unseren Bedingungen m\u00fcssen. Einigen, m\u00f6chte ich mal anmerken, mit Faschisten, Junta, Banderas, Nazis, Bettvorlegern, Russophoben und amerikanischen Huren, an die Bruderschaft zu welchen sie sich nach dem Silvester-Kater pl\u00f6tzlich erinnert haben.<\/p>\n<p>Wieso? Wachst so auf, schaust &#8218;raus &#8211; und der Rubel f\u00e4llt da auf 80, 90, Erd\u00f6l n\u00e4hert sich 30&#8230; Und den Preis f\u00fcr URAL-LKWs laut zu sagen macht einem Angst. Und wenn man nicht den verr\u00fcckten Hasin liest, sondern seri\u00f6se Analytiker, so kann man h\u00f6ren, dass die Goldreserven nur bis zur Mitte des n\u00e4chsten Jahres reichen. Das ist, wissen Sie, sehr erfrischend und erweckt eben die kr\u00e4nkliche Bruderliebe wieder zum Leben.<\/p>\n<p>Des \u00d6fteren h\u00f6rte ich aus den Tiefen des Internets: &#8222;Du bist mir kein Bruder, Bandera-Nisse!&#8220;, und musste dar\u00fcber r\u00e4tseln, was mich denn mit Bandera verbindet? Um sich dann dessen bewusst zu werden, dass eigentlich auch nichts, ausser der Liebe zum Land, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, und dem Wunsch, dieses Land reich und frei zu sehen. Eigentlich haben wir ja auch wegen unseren \u00f6stlichen Opponenten angefangen, \u00fcberhaupt \u00fcber ihn mal nachzulesen!<\/p>\n<p>Nun,\u00a0meine Freunde und Widersacher, scheint es mir gerade, dass das Schicksal der Sanktionen, die gegen Russland angewendet werden, zwar unter der Patronage der USA und EU besiegelt wird, aber doch am Verhandlungstisch in Minsk. Und das wurde wohl auch in Moskau verstanden und gleich probierte man das Schafspelz an. Ja, das Schicksal der Sanktionen und die Bedingungen des Friedens sind von der Standhaftigkeit unserer Soldaten an der Front abh\u00e4ngig, stehen aber in keinem Zusammenhang mit einem Marsch \u00fcber den Roten Platz. Wir sind in dieser Geschichte der David. So ein schm\u00e4chtiger Knabe, der gegen den m\u00e4chtigen K\u00e4mpfer Goliat aufgetreten ist. Wir wollten das auch gar nicht, aber so kam es eben. Es gibt solche F\u00e4lle an der Knickstelle der\u00a0Geschichts- und Zivilisationsschemas. Wir waren ja an das friedliche Leben gew\u00f6hnt und verstanden nicht, dass das Recht auf die eigene Wahl unabh\u00e4ngig von unseren W\u00fcnschen verteidigt werden muss. Wer will denn bei gesundem Verstand einen Krieg?<\/p>\n<p>Ich erinnere mich, wie bitter es war, als die Amerikaner uns die begehrten Javeline nicht gegeben haben. Nach Ilowajsk wollte man zwischen den ukrainischen Sonnenblumen brennende russische Panzer sehen, und die Amerikaner haben nur Besorgnis und Beileid ausgedr\u00fcckt. Wir wollten Stahl und Brand, und Tausende Sofa- und Nicht-Sofa-K\u00e4mpfer schrien: &#8222;Srada! Wir wurden verraten! Gebt uns Waffen!&#8220; In Wirklichkeit wurde in dem Moment ein M\u00d6GLICHER Sieg geschmiedet, in der Stille der Bankb\u00fcros, von Wirtschaflern, Analytikern, Finanziers und Politikern.<\/p>\n<p>Als die R\u00f6mer an einer unbezwingbaren Festung ankamen, bestand die Frage nicht darin, ob man sie einnehmen wird oder nicht &#8211; nur\u00a0darin, <strong>wann<\/strong> sie eingenommen wird. Die R\u00f6mer hatten modernste Rammb\u00f6cke und m\u00e4chtige Armee, aber Blockade und Belagerung \u00f6ffneten die Festungstore schneller und zuverl\u00e4ssiger als jede Steinkugel.<\/p>\n<p>Ein Sieg ist nicht nur, wenn du den Fuss auf die\u00a0Leiche deines Feindes stellst. Ein Sieg ist wenn der Feind bereit ist, den Frieden zu deinen Bedingungen abzuschliessen.<\/p>\n<p>Also, vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sie uns damals die Javelins nicht gegeben hatten. Uns\u00a0wurde geholfen, die richtige Taktik zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) ist das Budget f\u00fcr 2016 schlecht, aber es wurde vom Internationalen W\u00e4hrungsfonds gutgehei\u00dft, was bedeutet, dass uns neue Tranche bewilligt werden und die Prognose \u00fcber den Wirtschaftswachstum um 1,5% sich bewahrheiten wird.<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir nicht die beste Regierung, aber wir sind noch immer nicht im Zustand eines Defaults und spielen im Gas-Spiel nicht nach russischen Regeln.<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir eine untaugliche Werchowna Rada, aber mit Knirschen\u00a0und Kreischen werden die gebrauchten Gesetze doch noch erlassen.<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir nicht die optimalste Taktik, aber in den strategischen Entscheidungen irren wir uns nicht.<\/p>\n<p>David h\u00e4tte Goliat nicht mal eine Minute im Nahkampf standgehalten, aber das Ergebnis des Kampfes wurde nicht durch rohe Kraft entschieden, sondern durch einen kleinen Stein, der mit einer festen Hand geworfen wurde. Denkt daran.<\/p>\n<p>Wir werden uns die Krim jetzt nicht zur\u00fcckholen k\u00f6nnen, aber wir k\u00f6nnen es so machen, dass sie in einer absehbaren Zukunft zu uns zur\u00fcckkommt. Unsere Kains zum Frieden zwingen und sie zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Donezk und Luhansk jetzt zur\u00fcckzuholen ist gleichzusetzen mit dem Essen eines verpesteten Fleischs, aber mit der Zeit, wenn man die okkupierten Territorien von der Grenze mit Russland abschneidet und die Separatisten somit ihrer Finanzierung beraubt, wird die Psychose abklingen und der Frieden wird nicht einfach nur m\u00f6glich werden &#8211; er wird unvermeidlich sein. Wenn man die Hunde des Krieges nicht mehr f\u00fcttert, werden sie gehen.<\/p>\n<p>Um das Ersehnte zu bekommen, brauchen wir keinen Marsch auf dem Roten Platz. Der Frieden zu unseren Bedingungen ist weitaus besser, als ein Krieg zu Bedingungen Russlands. Und das ist keine Srada <em>(ukr. &#8222;Verrat&#8220;)<\/em>, sondern die Einsicht in seine M\u00f6glichkeiten und Kr\u00e4fteverteilung.<\/p>\n<p>Es ist sehr viel einfacher, einen Krieg anzufangen als ihn zu beenden. Wir haben in diesem Krieg Territorien verloren und unsere besten Jungs, aber wir haben den Krieg nicht verloren, weil wir keine Territorien verteidigen, sondern unsere Zukunft.<\/p>\n<p>Sprecht nicht von Srada, wenn Ihr die strategischen Ziele nicht seht.<\/p>\n<p>Ruft nicht zum Krieg bis zum siegreichen Ende auf, denn die Waffen sollte man nur rausholen, wenn du diese anwenden willst. Wir brauchen den Feind nicht in die Ecke zu dr\u00e4ngen und ihn mit F\u00fcssen zu treten, denn eine in die Ecke gedr\u00e4ngte Motte kann sich als wesentlich gef\u00e4hrlicher entpuppen\u00a0als eine tollw\u00fctige Ratte. Wir haben schon genug tote Helden, wir brauchen lebendige Verteidiger unserer Heimat, wir brauchen Frieden, befestigte Grenze und sorgf\u00e4ltig ausgebaute Strategie f\u00fcr den wirtschaftlichen Wachstum und die R\u00fcckkehr der Territorien. Ja, daf\u00fcr braucht man Jahre. Ja, wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) ist das alles f\u00fcr Jahrzehnte. Ein Land aufzubauen &#8211; das ist immer ein langer Prozess. F\u00fcr seine Vernichtung braucht man just ein paar Jahre, aber nicht f\u00fcr seinen Aufbau. Eine falsche Wahl &#8211; und boom! &#8211; aus einer Erd\u00f6l-Supermacht wird man zu einem Taiga-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulus\">Ulus<\/a> <em>(Verwaltungsbezirk)<\/em> mit Vororten. Aber Ihr seid doch alle erwachsene Menschen und versteht, dass es keine Wunder gibt und dass jedes Wunder, wenn wir auch glauben, dass es ein Wunder ist, in Wirklichkeit das Resultat einer gut durchdachten Strategie und richtig gew\u00e4hlten Taktik ist.<\/p>\n<p>Entgegen dem Geschrei \u00fcber die Srada und den Sieg. Schritt f\u00fcr Schritt. Ruhig, kalkuliert, wohlbedacht, ohne Hysterie und unn\u00f6tige Emotionen. Vielleicht ist der Schleuder nicht unser, und den Stein haben auch nicht wir gefunden &#8211; wir sind in diesem Kampf trotzdem keine Statisten. Wir haben standgehalten. Wir sind nicht erfroren, nicht verhungert, nicht pleite gegangen und haben\u00a0uns nicht auf Kains Gnade ausgeliefert. Wir haben es geschafft, uns zum Besseren zu ver\u00e4ndern, vielleicht auch nur ein bisschen. Und wenn ein fremdes Flugzeug zu uns kam, um Frieden zu suchen, so ist es ein Sieg f\u00fcr uns und unsere\u00a0Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Ich spreche nicht von einer Vers\u00f6hnung mit dem Aggressor, ich spreche vom Frieden zu unseren Bedingungen, wenn jemandem dieses Wort vielleicht auch nicht gefallen mag.<\/p>\n<p><em>Autor: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ian.valietov\/posts\/986540868048409?pnref=story\">Ian Valietov<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Ian Valietov Ich hatte mal einen sehr spezifischen Kumpel, er war ein Mensch eines sehr ungew\u00f6hnlichen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":121,"featured_media":15207,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,3],"tags":[571,13],"class_list":["post-14151","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-interviews","tag-reformen","tag-ukraine"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - 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Draussen waren die 90er, die Strassen und Autobahnen konnte man wohl kaum sicher nennen, der Wunsch zu \u00fcberleben und dabei doch noch sein Gesch\u00e4ft zu f\u00fchren forderte ein K\u00f6nnen, das wie ich damals dachte nie wieder gebraucht sein wird.\r\n\r\nAlso, mein Bekannter brachte mir damals bei, dass man nie und nimmer seine Waffen herausholen und dem Gegner zeigen soll, wenn du nicht die Entscheidung getroffen hast, diese Waffe auch anzuwenden. Also, es kann auch sein, dass du sie nicht anwendest - vielleicht l\u00f6st sich die Situation ja von allein auf, aber niemals, sagte er, niemals sollst du Waffen herausholen, um damit zu drohen. Denn dann wirst du get\u00f6tet. Nur wenn du die Entscheidung getroffen hast, zu schiessen. Hast du sie herausgeholt - schiess. Oder sei sicher, dass du in einer Sekunde schie\u00dfen wirst - das sp\u00fcrt der Gegner. Er versteht, dass er entweder zur\u00fcckrudern muss, oder eine Kugel einfangen wird.\r\n\r\nDieser Mensch ist lange nicht mehr am Leben, aber ich erinnere mich oft an diesen seinen Rat, denn die Situation, in der sich unser Land gerade befindet - sie ist wie auf der Strasse in den 1990ern. Als ob wir wieder auf den verdrogten Asi mit dem Opagewehr trafen. Oder auf eine Gruppe der Jungs in Sporthosen und mit chinesischen TT in den Taschen ihrer t\u00fcrkischen Lederjacken. Oder auf korrupte Polizisten, die gekommen sind, sich einen Teil abzudr\u00fccken...\r\n\r\nAlso, wer damals lebte, der weiss noch.\r\n\r\nDamals \u00fcberlebten nicht die wahnsinnig Tapferen - es \u00fcberlebten die Klugen, die eine richtige Strategie und Taktik gew\u00e4hlt haben. Man konnte nat\u00fcrlich versuchen, die ganze Bande eigenh\u00e4ndig zu erschiessen oder die Polizisten ins Gef\u00e4ngnis zu bringen, wesentlich effektiver war aber die Sache so zu organisieren, dass die Polizisten die Banditen erschiessen und umgekehrt. In der postindustriellen Gesellschaft gewinnt nicht der St\u00e4rkste, nicht der R\u00fccksichtslosester - den Sieg erntet der Kl\u00fcgste und der Organisierteste. Die 90er sind l\u00e4ngst in der Vergangenheit, der Grossteil jener \"Helden\" liegt unter den Grabplatten und die Welt kommt wunderbar ohne sie aus. Darum, wenn von einer Seite geschrien wird, dass sie bald bis nach Lemberg kommen, und von der anderen - dass sie bald Moskau verbrennen, wird klar, dass es an der Zeit f\u00fcr die Sargtischler ist, ihre Instrumente herauszuholen.\r\n\r\nKluge Menschen verfolgen den Dollarkurs, Gesch\u00e4fte an der Erd\u00f6l-B\u00f6rse und den Zustand der Goldreserven von Aggressorstaaten. Sehr kluge Menschen behalten noch den chinesischen Markt im Auge, wie auch die Schiefergastechnologien und die Quellen der alternativen Energie.\r\n\r\nWeil der heutige Sieg nicht im Erw\u00fcrgen des Gegners beim Nahkampf liegt, sondern in seiner Sch\u00e4digung durch einen Laserstrahl w\u00e4hrend man selber ausserhalb der Wirkungszone seines Bajonetts ist.\r\n\r\nAm 11. Januar, als das Internet wegen einer neuen\u00a0\"Srada\"\u00a0zu knurren und spucken begann<em> (ukr. \"Srada\"- Ausdruck im Sinne von \"Verrat!\")<\/em>, die sich in der Ankunft des russischen <a href=\"http:\/\/gordonua.com\/news\/war\/zn-gryzlov-v-kieve-provel-vstrechu-s-poroshenko-115087.html\">Flugzeugs mit Gryslow am Bord am wichtigsten ukrainischen Flughafen<\/a> ausdr\u00fcckte, habe ich mich an meinen spezifischen Bekannten und seine Ratschl\u00e4ge erinnert. Die Menschen, die auf dem Sofa sitzend mit den elektronischen Gewehren herumfuchteln und sich in virtuellen Bunkern vor virtuellen GRADen verstecken, wobei sie in imagin\u00e4rer K\u00e4lte\u00a0erfrieren und dabei schreien, dass die Trupps des Freiwilligen Korps vom Rechten Sektor unbedingt \u00fcber den Roten Platz zackig marschieren sollen - das ist wohl ein schwerer Fall.\u00a0Nat\u00fcrlich ist\u00a0das Erschlagen aller Feinde die endg\u00fcltige und offensichtlichste Probleml\u00f6sung. Nur kann ich mich an keinen einzigen Fall erinnern, wo es jemandem gelungen ist.\r\n\r\nWenn jemand die Illusion haben sollte, dass wir mit der Linken das geschw\u00e4chte Russland k.o. schlagen - dann herzlich willkommen in der realen Welt, in der David Goliaf mit seiner Tapferkeit und Listigkeit besiegt, und ganz und gar nicht mit seiner Tapferkeit und Hirnschw\u00e4che.\r\n\r\nIch sage mal wenig popul\u00e4re Sachen: Die Ukraine braucht keinen\u00a0Krieg bis zum siegreichen Ende. <strong>Die Ukraine braucht einen Frieden zu ihren Bedingungen<\/strong>. Die Ukraine muss sich mit ihrer Wirtschaft besch\u00e4ftigen und Muskeln aufbauen: Strassen bauen, Betriebswerke, Armee, das kleine und mittlere Gesch\u00e4ft st\u00e4rken, und nicht darauf wichsen, wie Jarosch Putin an dem Spasskaja Turm erh\u00e4ngt. \u00a0Dass zu uns Gryslow angeflogen kam - das ist keine \"Srada!\", schanowny <em>(geehrte)<\/em> Mitb\u00fcrger, das ist ein\u00a0wirklich echter Sieg.\r\n\r\nUnd dass der Pr\u00e4sident, unser Garant, sich mit dem Arsch zu Gryslow drehte und nach Schytomyr seine ukrainischen Sachen zu machen gefahren ist - das ist auch ein Sieg und keine \"Srada!\". Denn der Pr\u00e4sident sollte sich auch nicht mit was wei\u00df ich wem treffen.\u00a0Und dass die Ukraine darauf verzichtete, bei Russland Gas f\u00fcr 212$ f\u00fcr 1000 Kubikmeter einzukaufen - das ist was? Einfach nur eine Nachricht? Und dass Russland pl\u00f6tzlich seine Rhetorik \u00e4nderte - das hat es wohl auch einfach so gemacht, die Rhetorik ge\u00e4ndert, hat pl\u00f6tzlich den Wunsch danach versp\u00fcrt, was?\r\n\r\nFreuen sollen wir uns, dar\u00fcber dass Russland nach Wegen sucht, sich mit uns zu einigen, denn einigen werden sie sich zu unseren Bedingungen m\u00fcssen. Einigen, m\u00f6chte ich mal anmerken, mit Faschisten, Junta, Banderas, Nazis, Bettvorlegern, Russophoben und amerikanischen Huren, an die Bruderschaft zu welchen sie sich nach dem Silvester-Kater pl\u00f6tzlich erinnert haben.\r\n\r\nWieso? Wachst so auf, schaust 'raus - und der Rubel f\u00e4llt da auf 80, 90, Erd\u00f6l n\u00e4hert sich 30... Und den Preis f\u00fcr URAL-LKWs laut zu sagen macht einem Angst. Und wenn man nicht den verr\u00fcckten Hasin liest, sondern seri\u00f6se Analytiker, so kann man h\u00f6ren, dass die Goldreserven nur bis zur Mitte des n\u00e4chsten Jahres reichen. Das ist, wissen Sie, sehr erfrischend und erweckt eben die kr\u00e4nkliche Bruderliebe wieder zum Leben.\r\n\r\nDes \u00d6fteren h\u00f6rte ich aus den Tiefen des Internets: \"Du bist mir kein Bruder, Bandera-Nisse!\", und musste dar\u00fcber r\u00e4tseln, was mich denn mit Bandera verbindet? Um sich dann dessen bewusst zu werden, dass eigentlich auch nichts, ausser der Liebe zum Land, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, und dem Wunsch, dieses Land reich und frei zu sehen. Eigentlich haben wir ja auch wegen unseren \u00f6stlichen Opponenten angefangen, \u00fcberhaupt \u00fcber ihn mal nachzulesen!\r\n\r\nNun,\u00a0meine Freunde und Widersacher, scheint es mir gerade, dass das Schicksal der Sanktionen, die gegen Russland angewendet werden, zwar unter der Patronage der USA und EU besiegelt wird, aber doch am Verhandlungstisch in Minsk. Und das wurde wohl auch in Moskau verstanden und gleich probierte man das Schafspelz an. Ja, das Schicksal der Sanktionen und die Bedingungen des Friedens sind von der Standhaftigkeit unserer Soldaten an der Front abh\u00e4ngig, stehen aber in keinem Zusammenhang mit einem Marsch \u00fcber den Roten Platz. Wir sind in dieser Geschichte der David. So ein schm\u00e4chtiger Knabe, der gegen den m\u00e4chtigen K\u00e4mpfer Goliat aufgetreten ist. Wir wollten das auch gar nicht, aber so kam es eben. Es gibt solche F\u00e4lle an der Knickstelle der\u00a0Geschichts- und Zivilisationsschemas. Wir waren ja an das friedliche Leben gew\u00f6hnt und verstanden nicht, dass das Recht auf die eigene Wahl unabh\u00e4ngig von unseren W\u00fcnschen verteidigt werden muss. Wer will denn bei gesundem Verstand einen Krieg?\r\n\r\nIch erinnere mich, wie bitter es war, als die Amerikaner uns die begehrten Javeline nicht gegeben haben. Nach Ilowajsk wollte man zwischen den ukrainischen Sonnenblumen brennende russische Panzer sehen, und die Amerikaner haben nur Besorgnis und Beileid ausgedr\u00fcckt. Wir wollten Stahl und Brand, und Tausende Sofa- und Nicht-Sofa-K\u00e4mpfer schrien: \"Srada! Wir wurden verraten! Gebt uns Waffen!\" In Wirklichkeit wurde in dem Moment ein M\u00d6GLICHER Sieg geschmiedet, in der Stille der Bankb\u00fcros, von Wirtschaflern, Analytikern, Finanziers und Politikern.\r\n\r\nAls die R\u00f6mer an einer unbezwingbaren Festung ankamen, bestand die Frage nicht darin, ob man sie einnehmen wird oder nicht - nur\u00a0darin, <strong>wann<\/strong> sie eingenommen wird. Die R\u00f6mer hatten modernste Rammb\u00f6cke und m\u00e4chtige Armee, aber Blockade und Belagerung \u00f6ffneten die Festungstore schneller und zuverl\u00e4ssiger als jede Steinkugel.\r\n\r\nEin Sieg ist nicht nur, wenn du den Fuss auf die\u00a0Leiche deines Feindes stellst. Ein Sieg ist wenn der Feind bereit ist, den Frieden zu deinen Bedingungen abzuschliessen.\r\n\r\nAlso, vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sie uns damals die Javelins nicht gegeben hatten. Uns\u00a0wurde geholfen, die richtige Taktik zu w\u00e4hlen.\r\n\r\nWom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) ist das Budget f\u00fcr 2016 schlecht, aber es wurde vom Internationalen W\u00e4hrungsfonds gutgehei\u00dft, was bedeutet, dass uns neue Tranche bewilligt werden und die Prognose \u00fcber den Wirtschaftswachstum um 1,5% sich bewahrheiten wird.\r\n\r\nWom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir nicht die beste Regierung, aber wir sind noch immer nicht im Zustand eines Defaults und spielen im Gas-Spiel nicht nach russischen Regeln.\r\n\r\nWom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir eine untaugliche Werchowna Rada, aber mit Knirschen\u00a0und Kreischen werden die gebrauchten Gesetze doch noch erlassen.\r\n\r\nWom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) haben wir nicht die optimalste Taktik, aber in den strategischen Entscheidungen irren wir uns nicht.\r\n\r\nDavid h\u00e4tte Goliat nicht mal eine Minute im Nahkampf standgehalten, aber das Ergebnis des Kampfes wurde nicht durch rohe Kraft entschieden, sondern durch einen kleinen Stein, der mit einer festen Hand geworfen wurde. Denkt daran.\r\n\r\nWir werden uns die Krim jetzt nicht zur\u00fcckholen k\u00f6nnen, aber wir k\u00f6nnen es so machen, dass sie in einer absehbaren Zukunft zu uns zur\u00fcckkommt. Unsere Kains zum Frieden zwingen und sie zur\u00fcckholen.\r\n\r\nDonezk und Luhansk jetzt zur\u00fcckzuholen ist gleichzusetzen mit dem Essen eines verpesteten Fleischs, aber mit der Zeit, wenn man die okkupierten Territorien von der Grenze mit Russland abschneidet und die Separatisten somit ihrer Finanzierung beraubt, wird die Psychose abklingen und der Frieden wird nicht einfach nur m\u00f6glich werden - er wird unvermeidlich sein. Wenn man die Hunde des Krieges nicht mehr f\u00fcttert, werden sie gehen.\r\n\r\nUm das Ersehnte zu bekommen, brauchen wir keinen Marsch auf dem Roten Platz. Der Frieden zu unseren Bedingungen ist weitaus besser, als ein Krieg zu Bedingungen Russlands. Und das ist keine Srada <em>(ukr. \"Verrat\")<\/em>, sondern die Einsicht in seine M\u00f6glichkeiten und Kr\u00e4fteverteilung.\r\n\r\nEs ist sehr viel einfacher, einen Krieg anzufangen als ihn zu beenden. Wir haben in diesem Krieg Territorien verloren und unsere besten Jungs, aber wir haben den Krieg nicht verloren, weil wir keine Territorien verteidigen, sondern unsere Zukunft.\r\n\r\nSprecht nicht von Srada, wenn Ihr die strategischen Ziele nicht seht.\r\n\r\nRuft nicht zum Krieg bis zum siegreichen Ende auf, denn die Waffen sollte man nur rausholen, wenn du diese anwenden willst. Wir brauchen den Feind nicht in die Ecke zu dr\u00e4ngen und ihn mit F\u00fcssen zu treten, denn eine in die Ecke gedr\u00e4ngte Motte kann sich als wesentlich gef\u00e4hrlicher entpuppen\u00a0als eine tollw\u00fctige Ratte. Wir haben schon genug tote Helden, wir brauchen lebendige Verteidiger unserer Heimat, wir brauchen Frieden, befestigte Grenze und sorgf\u00e4ltig ausgebaute Strategie f\u00fcr den wirtschaftlichen Wachstum und die R\u00fcckkehr der Territorien. Ja, daf\u00fcr braucht man Jahre. Ja, wom\u00f6glich (und sogar wahrscheinlich) ist das alles f\u00fcr Jahrzehnte. Ein Land aufzubauen - das ist immer ein langer Prozess. F\u00fcr seine Vernichtung braucht man just ein paar Jahre, aber nicht f\u00fcr seinen Aufbau. Eine falsche Wahl - und boom! - aus einer Erd\u00f6l-Supermacht wird man zu einem Taiga-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulus\">Ulus<\/a> <em>(Verwaltungsbezirk)<\/em> mit Vororten. Aber Ihr seid doch alle erwachsene Menschen und versteht, dass es keine Wunder gibt und dass jedes Wunder, wenn wir auch glauben, dass es ein Wunder ist, in Wirklichkeit das Resultat einer gut durchdachten Strategie und richtig gew\u00e4hlten Taktik ist.\r\n\r\nEntgegen dem Geschrei \u00fcber die Srada und den Sieg. Schritt f\u00fcr Schritt. Ruhig, kalkuliert, wohlbedacht, ohne Hysterie und unn\u00f6tige Emotionen. Vielleicht ist der Schleuder nicht unser, und den Stein haben auch nicht wir gefunden - wir sind in diesem Kampf trotzdem keine Statisten. Wir haben standgehalten. Wir sind nicht erfroren, nicht verhungert, nicht pleite gegangen und haben\u00a0uns nicht auf Kains Gnade ausgeliefert. Wir haben es geschafft, uns zum Besseren zu ver\u00e4ndern, vielleicht auch nur ein bisschen. Und wenn ein fremdes Flugzeug zu uns kam, um Frieden zu suchen, so ist es ein Sieg f\u00fcr uns und unsere\u00a0Verb\u00fcndeten.\r\n\r\nIch spreche nicht von einer Vers\u00f6hnung mit dem Aggressor, ich spreche vom Frieden zu unseren Bedingungen, wenn jemandem dieses Wort vielleicht auch nicht gefallen mag.\r\n\r\n<em>Autor: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ian.valietov\/posts\/986540868048409?pnref=story\">Ian Valietov<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a><\/em>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/121"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14151"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15225,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14151\/revisions\/15225"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}