{"id":14754,"date":"2016-02-06T08:00:29","date_gmt":"2016-02-06T08:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=14754"},"modified":"2016-02-06T09:36:17","modified_gmt":"2016-02-06T09:36:17","slug":"andrej-teteruk-ueber-streitkraefte-fuer-spezialoperationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/andrej-teteruk-ueber-streitkraefte-fuer-spezialoperationen\/","title":{"rendered":"Perspektiven der ukrainischen Armee: Andrej Teteruk \u00fcber Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein Interview mit Andrej Teteruk \u00fcber Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen (SSO), Restrukturierung und Perspektiven der ukrainischen Armee. Andrej Teteruk ist Abgeordneter der Rada, Kommandeur eines Freiwilligenbataillons. Er war w\u00e4hrend seiner milit\u00e4rischen Karriere u.a. Kommandeur einer Aufkl\u00e4rungseinheit und im weiteren Verlauf Stabsoffizier (24.12.2015)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Guten Tag, Andrej! Angesichts der Tatsache, dass wir am 1. Januar 2016 unseren Verb\u00fcndeten eine Konzeption f\u00fcr Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen (SSO) vorlegen m\u00fcssen, w\u00e4re es sinnvoll die Diskussion zu dieser Thematik abzuschlie\u00dfen. Eine Frage an Sie, als jemanden, der mit beiden Seiten im Gespr\u00e4ch steht, also dem Generalstab und dem Kommando der SSO: Was wird zurzeit bez\u00fcglich der SSO unternommen? Wird es sorgf\u00e4ltig und rechtzeitig getan? Gibt es Aspekte, basierend auf welchen eine Sabotage des Prozesses des Aufstellens von Truppen wie den SSO in der gegebenen Zeit m\u00f6glich ist?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Ich w\u00fcrde die Bedeutung von \u201ewird unternommen\u201c hervorheben. Allerdings werden erst die Zeit und das finale Resultat zeigen, ob die Vorgehensweise korrekt war. Bis dato hat man bei uns bez\u00fcglich solcher Truppen nichts unternommen. Wir hatten die Luftlandetruppen, die als ein Werkzeug angesehen wurden, um jede erdenkliche Aufgabe zu l\u00f6sen. Au\u00dferdem gab eine Menge Einheiten des Innenministeriums, des SBU (ukrainischer Nachrichtendienst, Anm. d. \u00dcbers.), der milit\u00e4rischen Aufkl\u00e4rungsbeh\u00f6rde und des Verteidigungsministeriums, die individuelle spezielle Einsatzprofile aufweisen. Die Nachbarschaft zu Russland, die L\u00e4nge der Grenze und die direkte Bedrohung f\u00fcr die Ukraine haben dazu gef\u00fchrt, dass wir die SSO im Rahmen von Reformen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und des Generalstabs brauchen. Daran interessiert ist nicht nur die Ukraine, sondern auch unsere Verb\u00fcndeten, die in der Ukraine einen defensiven Vorposten sehen.<\/p>\n<p>Daher wird alles, was jetzt geschieht, einen positiven Abschluss finden: Es finden Gespr\u00e4che statt, Fristen werden gesetzt und Pl\u00e4ne geschmiedet. Nach dem Einreichen der Dokumente wird man erkennen, inwieweit unsere Entscheidungstr\u00e4ger bei milit\u00e4rischen Fragen in der Lage sind die Pl\u00e4ne selbst umzusetzen oder ob Unterst\u00fctzung bzw. Einmischung unserer milit\u00e4rischen Verb\u00fcndeten notwendig ist. Aktuell ist mein Eindruck, dass Oberst Kriwonos, der Kommandeur der ukrainischen SSO, den Fragen zur Aufstellung der Truppe, der Ausbildung und Entwicklung sehr viel Aufmerksamkeit widmet. Es gibt also begr\u00fcndeten Optimismus, von einem guten Endresultat auszugehen. Bezeichnend ist das Interesse unserer milit\u00e4rischen Verb\u00fcndeten, umgehend zu helfen beim Aufbau von \u00dcbungspl\u00e4tzen und Ausbildungszentren, in welchen die ersten Instrukteure geschult werden sollen. Diese wiederrum werden unsere eigenen Soldaten nach Programmen ausbilden, die der Methodik der Truppenausbildung moderner Armeen entwickelter Staaten entsprechen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass bestimmte Beziehungen zwischen gewissen Offizieren und Gener\u00e4len nicht die Ukraine dabei st\u00f6ren werden, Truppen auf die Beine zu stellen, die wir so sehr brauchen. Deswegen treten Emotionen in den Hintergrund, w\u00e4hrend Fehler uns einem positiven Resultat nicht n\u00e4her bringen. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, dass Muschenko (als oberster milit\u00e4rischer Kommandeur der Streitkr\u00e4fte, Anm. d. \u00dcbers.) und andere am Konflikt Beteiligte genug Weisheit aufbringen, um zu verstehen, dass wir ein Hauptziel haben: Einen starken Staat und nicht pers\u00f6nliche Ambitionen. Genau das sollte das Ziel aller unserer Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen sein, die an den Reformen in der ukrainischen Armee mitwirken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg.png\" rel=\"attachment wp-att-14756\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14756\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg.png\" alt=\"03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg\" width=\"788\" height=\"788\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg.png 788w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg-150x150.png 150w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg-300x300.png 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg-768x768.png 768w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg-50x50.png 50w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg-125x125.png 125w\" sizes=\"auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Manche haben die Ansicht, dass wir die SSO nicht nur f\u00fcr uns und unsere nationalen Aufgaben aufstellen, sondern auch f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse unserer Verb\u00fcndeten. Um Information aus dem Konflikt mit Russland analysieren zu k\u00f6nnen. Was halten Sie davon?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Das kann schon sein. Ich habe von Anfang an gesagt und werde auch weiterhin sagen, dass auf unseren \u00dcbungspl\u00e4tzen, auf denen NATO-Ausbilder pr\u00e4sent sind, beiderseits ein Lernprozess stattfindet. Nicht nur wir werden ausgebildet, sondern es ist ein gegenseitiges Lernen. Unsere Offiziere und Soldaten, die im Rahmen der Anti-Terror-Operation gek\u00e4mpft haben, haben sowohl gegen Einheiten gek\u00e4mpft, die durch russische Ausbilder trainiert worden waren als auch gegen regul\u00e4re russische Truppen. Sie haben unbezahlbare Kampferfahrung und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Vorgehen in einem modernen Konflikt gesammelt. Schon die Kriege in Vietnam und Afghanistan hatten ihre Besonderheiten und jetzt werden K\u00e4mpfe mittels moderner Artilleriesysteme, pr\u00e4zisionsgelenkter Waffen und Panzerbataillons ausgetragen. Korrekte Positionswahl f\u00fcr eigene Truppen im Gel\u00e4nde, schnelles Reagieren auf feindliche Truppenaktivit\u00e4ten, auf Sabotage- und Aufkl\u00e4rungseinheiten sowie auf Beschuss durch Pr\u00e4zisionssch\u00fctzen. Letzteres hat gro\u00dfe Bedeutung in den aktuellen K\u00e4mpfen gehabt. Das alles sind immens wichtige Erfahrungen und die US-Amerikaner wollen daran teilhaben. Sie haben nach Irak die Dienstvorschrift ge\u00e4ndert \u2013 Jetzt beobachten sie ebenfalls aufmerksam wie die russische Armee vorgeht, wie sie Ziele aufkl\u00e4ren und bek\u00e4mpfen, wie sie offensive Operationen durchf\u00fchren, wie sie Umgruppierungen vornehmen und wie man bei dieser Art von Kriegsf\u00fchrung unbemannte Flugger\u00e4te einsetzt\u2026 Und die US-Amerikaner beobachten und lernen selbst \u2013 Aus dem Verst\u00e4ndnis heraus, dass sie selbst diese Erfahrungen in den n\u00e4chsten Jahren anwenden werden.<\/p>\n<p><em>Es hei\u00dft, dass die Verb\u00fcndeten nach einer Analyse der Reformen der Streitkr\u00e4fte (es geht hierbei nicht nur um die SSO, sondern um Reformen der gesamten Streitkr\u00e4fte der Ukraine) bei diesem Prozess intervenieren k\u00f6nnen, falls sie erkennen, dass Sabotage stattfindet. Wie wahrscheinlich ist das?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Ich denke, dass der Pr\u00e4sident als oberster Kommandeur der Streitkr\u00e4fte, genug strategisches Gesp\u00fcr aufbringen wird, um zu entscheiden, was richtig ist und was nicht. Denn im Endeffekt tr\u00e4gt er die Verantwortung f\u00fcr die Reformen der Streitkr\u00e4fte und des Generalstabs sowie die f\u00fcr die Verbesserung der Wehrf\u00e4higkeit des Landes. Ich denke, wenn wir schlussendlich Streitkr\u00e4fte haben wollen, die unser Land verteidigen k\u00f6nnen, so muss er als erfahrener Politiker den Ratschl\u00e4gen unserer strategischen Partner Geh\u00f6r schenken. Und wenn er erf\u00e4hrt, dass jemand aus verschiedenen Gr\u00fcnden die Reformen sabotiert und blockiert, muss diese Person ersetzt werden. Weil wir ein gemeinsames Ziel haben \u2013 ein starkes Land. Ein starkes Land muss in der Lage sein, sich selbst\u00e4ndig oder mit Unterst\u00fctzung durch Verb\u00fcndete zu verteidigen. Um ein w\u00fcrdiger Verb\u00fcndeter zu sein, m\u00fcssen wir im milit\u00e4rischen Sinn stark sein. Sabotage ist in dieser Hinsicht daher vollkommen inakzeptabel.<\/p>\n<p><em>Vor kurzem war Poroschenko im Stab des nordatlantischen B\u00fcndnisses und hat sich mit dem Oberkommandeur der NATO getroffen. Gibt es da eine Verbindung zu den aktuellen Prozessen in der ukrainischen Armee?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Genau das ist eine Etappe der Reformen. Solche Treffen legen den Vektor fest und st\u00fctzen die Tatsache, dass die Ukraine sich gem\u00e4\u00df den NATO-Standards entwickelt. Da geht es nicht nur um Ausr\u00fcstung und Taktik, sondern um die Einsatzstrategie der ukrainischen Streitkr\u00e4fte. Es geht darum, zu verstehen wie wir die Streitkr\u00e4fte neu strukturieren und womit wir sie ausstatten. Wir k\u00f6nnen kein gleichberechtigter Partner der NATO sein, wenn wir in einem aktuellen Konflikt veraltete T-64-Panzer einsetzen, w\u00e4hrend die NATO-Staaten \u00fcber Panzer wie \u201eLeclerc\u201c, \u201eLeopard\u201c und \u201eAbrams\u201c verf\u00fcgen. Wir m\u00fcssen uns entsprechend entwickeln. Wir m\u00fcssen Ausr\u00fcstung erneuern, denn leider nutzen wir nachwievor sowjetisches Potenzial. Erst in den letzten eineinhalb Jahren haben wir bei der Festlegung des Budgets M\u00f6glichkeiten geschaffen, die der ukrainischen R\u00fcstungsindustrie erlauben gleichzeitig Ausr\u00fcstung instandzusetzen, neue Systeme zu entwickeln und alte Systeme zu gemeinsam mit anderen Verb\u00fcndeten zu modernisieren.<\/p>\n<p><em>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel anf\u00fchren?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Absolut. Es werden jetzt Panzer mit Nachtsichtsystemen ausger\u00fcstet. Diese arbeiten passiv bei einer Sichtweite von bis zu 800 Metern und erlauben im aktiven Modus (d.h. mit Beleuchtung), dass die Panzerbesatzung praktisch alles sieht, was im Kampfeinsatz notwendig ist \u2013 bei Tag oder bei Nacht. Man sieht alles unabh\u00e4ngig von Tageszeit und Witterung wie auf einem Pr\u00e4sentierteller. Solche Feuerleitanlagen und W\u00e4rmebildger\u00e4te steigern die Effektivit\u00e4t der Panzer enorm besonders vor dem Hintergrund, dass unsere Panzertruppen vor kurzem oft \u201eblind\u201c bei Nacht agieren mussten. Ein getarnter Panzer mit modernen Visieranlagen, der seine Stellung st\u00e4ndig wechselt, ist eine ausgesprochen m\u00e4chtige Waffe in fast jedem Gel\u00e4nde. Au\u00dferdem werden Truppen, die nachts nicht mehr \u201eblind\u201c sind, wesentlich die Effektivit\u00e4t von gegnerischen Aufkl\u00e4rungstrupps reduzieren. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Alle Ma\u00dfnahmen zielen darauf ab, die Effektivit\u00e4t im Kampf durch Aufr\u00fcstung zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><em>Zurzeit gibt es Kritik bez\u00fcglich der Tatsache, dass die Nationalgarde neue Ausr\u00fcstung erh\u00e4lt, w\u00e4hrend die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit alter Technik ausgestattet werden. Dabei kann man nicht sagen, dass die Nationalgarde eine neue Truppengattung ist. Eigentlich sind es die alten Truppen des Innenministeriums, die Reformen unterzogen worden sind. Sie erhalten neue Ausr\u00fcstung und die Streitkr\u00e4fte nicht. Woran liegt das?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Das h\u00e4ngt davon ab wie Budgets festgelegt werden, wie Ressourcen verwaltet werden und wie das Management der jeweiligen Organisation gestaltet ist. Das Verteidigungsministerium und die Nationalgarde sind zwei v\u00f6llig unterschiedliche Organisationen, die verschiedenen Ministern unterstehen. Der Stil der Verwaltung ist anders, die Aufgabenstellung und L\u00f6sungswege unterscheiden sich. Jemand ist erfolgreich, andere weniger erfolgreich, manche reagieren schneller als andere auf situative \u00c4nderungen und nutzen Situationen unterschiedlich. Das Ministerium f\u00fcr Verteidigung ist in allen L\u00e4ndern die konservativste Beh\u00f6rde von allen, was Entwicklungen betrifft. Daher ist es logisch, dass man dort mit Innovationen beh\u00e4big umgeht. Mich stimmt positiv, das Stepan Poltorak ein Ehemaliger der Nationalgarde ist und bereits einige Prozesse initiiert hat, als er noch Kommandeur der ukrainischen Nationalgarde war. Ich vertraue darauf, dass er mit seinen F\u00e4higkeiten auch in der Rolle des Verteidigungsministers gute Ergebnisse liefern wird. Er beurteilt die vor ihm stehenden Probleme sehr n\u00fcchtern und vern\u00fcnftig. Ich bin mehr als \u00fcberzeugt davon, dass er sie l\u00f6sen kann.<\/p>\n<p><em>Kommen wir zur\u00fcck zum Thema SSO. Welche Aufgaben, glauben Sie, sind f\u00fcr so wichtig, dass diese neue Truppengattung sie bereits 2016 angehen sollte?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Zuallererst \u2013 Die Bek\u00e4mpfung von Aufkl\u00e4rungs- und Sabotageeinheiten. Aktive Kampfhandlungen finden nicht statt und der Gegner wird zwecks Destabilisierung Sabotagetrupps einsetzen, die von ukrainischen Truppen genutzten Gebiete verminen und Kidnapping sowie andere \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren werden. Besch\u00e4ftigen muss man sich damit schon jetzt. Au\u00dferdem: SSO m\u00fcssen bereit daf\u00fcr sein, Spezialoperationen auf feindlichem Gebiet durchzuf\u00fchren. Unentdeckt.<\/p>\n<p><em>Und Informationskriegsf\u00fchrung? Denken Sie, dass unsere SSO so etwas schultern k\u00f6nnen? Ist das machbar?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Wenn ein Mensch mit Hingabe und einem gewissen Fanatismus das Ziel des Aufstellens solcher Truppen verfolgt, wird das Resultat sich bestimmt sehen lassen. Wenn aber das Projekt der SSO nur f\u00fcr die eigene Karriere genutzt wird, darf man ebenfalls auf entsprechende Ergebnisse sein. Warten wir die verwaltungspolitischen Entscheidungen dazu ab, dann werden wir besser unsere Perspektiven einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>So wie ich das sehe, treten Sie daf\u00fcr ein, dass Kriwonos und Muschenko sich einig werden?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Unbedingt. Kriwonos arbeitet in jedem Fall bereits in dieser Richtung. Und Muschenko ist verpflichtet, ihm entsprechende Mittel zu Verf\u00fcgung zu stellen, damit Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen auf die Beine gestellt werden, ausgebildet und trainiert werden sowie schlussendlich einsatzbereit sind. Man darf diese Truppen nicht nach Richtlinien infanteristischer Einheiten aufstellen. Es gilt zu differenzieren. Ich habe sowohl mit Kriwonos als auch Muschenko gesprochen: Es ist notwendig, dass die beiden pers\u00f6nliche Differenzen \u00fcberwinden, interne Konflikte l\u00f6sen und gemeinsame Sache machen, um die Wehrf\u00e4higkeit des Landes zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><em><strong>Andrej Teteruk<\/strong> im Interview mit \u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/serg.marco?fref=ts\">Serg Marco<\/a>\u00a0f\u00fcr <a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/specopsteteruk.html\">petrimazepa.com<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/viktor.d.duke?fref=ts\">Viktor Duke<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit Andrej Teteruk \u00fcber Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen (SSO), Restrukturierung und Perspektiven der ukrainischen Armee. 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Andrej Teteruk ist Abgeordneter der Rada, Kommandeur eines Freiwilligenbataillons. Er war w\u00e4hrend seiner milit\u00e4rischen Karriere u.a. Kommandeur einer Aufkl\u00e4rungseinheit und im weiteren Verlauf Stabsoffizier (24.12.2015)<\/strong><\/em>\r\n\r\n<em>Guten Tag, Andrej! Angesichts der Tatsache, dass wir am 1. Januar 2016 unseren Verb\u00fcndeten eine Konzeption f\u00fcr Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen (SSO) vorlegen m\u00fcssen, w\u00e4re es sinnvoll die Diskussion zu dieser Thematik abzuschlie\u00dfen. Eine Frage an Sie, als jemanden, der mit beiden Seiten im Gespr\u00e4ch steht, also dem Generalstab und dem Kommando der SSO: Was wird zurzeit bez\u00fcglich der SSO unternommen? Wird es sorgf\u00e4ltig und rechtzeitig getan? Gibt es Aspekte, basierend auf welchen eine Sabotage des Prozesses des Aufstellens von Truppen wie den SSO in der gegebenen Zeit m\u00f6glich ist?<\/em>\r\n\r\n- Ich w\u00fcrde die Bedeutung von \u201ewird unternommen\u201c hervorheben. Allerdings werden erst die Zeit und das finale Resultat zeigen, ob die Vorgehensweise korrekt war. Bis dato hat man bei uns bez\u00fcglich solcher Truppen nichts unternommen. Wir hatten die Luftlandetruppen, die als ein Werkzeug angesehen wurden, um jede erdenkliche Aufgabe zu l\u00f6sen. Au\u00dferdem gab eine Menge Einheiten des Innenministeriums, des SBU (ukrainischer Nachrichtendienst, Anm. d. \u00dcbers.), der milit\u00e4rischen Aufkl\u00e4rungsbeh\u00f6rde und des Verteidigungsministeriums, die individuelle spezielle Einsatzprofile aufweisen. Die Nachbarschaft zu Russland, die L\u00e4nge der Grenze und die direkte Bedrohung f\u00fcr die Ukraine haben dazu gef\u00fchrt, dass wir die SSO im Rahmen von Reformen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und des Generalstabs brauchen. Daran interessiert ist nicht nur die Ukraine, sondern auch unsere Verb\u00fcndeten, die in der Ukraine einen defensiven Vorposten sehen.\r\n\r\nDaher wird alles, was jetzt geschieht, einen positiven Abschluss finden: Es finden Gespr\u00e4che statt, Fristen werden gesetzt und Pl\u00e4ne geschmiedet. Nach dem Einreichen der Dokumente wird man erkennen, inwieweit unsere Entscheidungstr\u00e4ger bei milit\u00e4rischen Fragen in der Lage sind die Pl\u00e4ne selbst umzusetzen oder ob Unterst\u00fctzung bzw. Einmischung unserer milit\u00e4rischen Verb\u00fcndeten notwendig ist. Aktuell ist mein Eindruck, dass Oberst Kriwonos, der Kommandeur der ukrainischen SSO, den Fragen zur Aufstellung der Truppe, der Ausbildung und Entwicklung sehr viel Aufmerksamkeit widmet. Es gibt also begr\u00fcndeten Optimismus, von einem guten Endresultat auszugehen. Bezeichnend ist das Interesse unserer milit\u00e4rischen Verb\u00fcndeten, umgehend zu helfen beim Aufbau von \u00dcbungspl\u00e4tzen und Ausbildungszentren, in welchen die ersten Instrukteure geschult werden sollen. Diese wiederrum werden unsere eigenen Soldaten nach Programmen ausbilden, die der Methodik der Truppenausbildung moderner Armeen entwickelter Staaten entsprechen.\r\n\r\nIch w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass bestimmte Beziehungen zwischen gewissen Offizieren und Gener\u00e4len nicht die Ukraine dabei st\u00f6ren werden, Truppen auf die Beine zu stellen, die wir so sehr brauchen. Deswegen treten Emotionen in den Hintergrund, w\u00e4hrend Fehler uns einem positiven Resultat nicht n\u00e4her bringen. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, dass Muschenko (als oberster milit\u00e4rischer Kommandeur der Streitkr\u00e4fte, Anm. d. \u00dcbers.) und andere am Konflikt Beteiligte genug Weisheit aufbringen, um zu verstehen, dass wir ein Hauptziel haben: Einen starken Staat und nicht pers\u00f6nliche Ambitionen. Genau das sollte das Ziel aller unserer Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen sein, die an den Reformen in der ukrainischen Armee mitwirken.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg.png\" rel=\"attachment wp-att-14756\"><img class=\"aligncenter size-full wp-image-14756\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/02\/03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg.png\" alt=\"03fa5601b1929053c6ec37d5befde5b7.jpeg\" width=\"788\" height=\"788\" \/><\/a>\r\n\r\n<em>Manche haben die Ansicht, dass wir die SSO nicht nur f\u00fcr uns und unsere nationalen Aufgaben aufstellen, sondern auch f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse unserer Verb\u00fcndeten. Um Information aus dem Konflikt mit Russland analysieren zu k\u00f6nnen. Was halten Sie davon?<\/em>\r\n\r\n- Das kann schon sein. Ich habe von Anfang an gesagt und werde auch weiterhin sagen, dass auf unseren \u00dcbungspl\u00e4tzen, auf denen NATO-Ausbilder pr\u00e4sent sind, beiderseits ein Lernprozess stattfindet. Nicht nur wir werden ausgebildet, sondern es ist ein gegenseitiges Lernen. Unsere Offiziere und Soldaten, die im Rahmen der Anti-Terror-Operation gek\u00e4mpft haben, haben sowohl gegen Einheiten gek\u00e4mpft, die durch russische Ausbilder trainiert worden waren als auch gegen regul\u00e4re russische Truppen. Sie haben unbezahlbare Kampferfahrung und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Vorgehen in einem modernen Konflikt gesammelt. Schon die Kriege in Vietnam und Afghanistan hatten ihre Besonderheiten und jetzt werden K\u00e4mpfe mittels moderner Artilleriesysteme, pr\u00e4zisionsgelenkter Waffen und Panzerbataillons ausgetragen. Korrekte Positionswahl f\u00fcr eigene Truppen im Gel\u00e4nde, schnelles Reagieren auf feindliche Truppenaktivit\u00e4ten, auf Sabotage- und Aufkl\u00e4rungseinheiten sowie auf Beschuss durch Pr\u00e4zisionssch\u00fctzen. Letzteres hat gro\u00dfe Bedeutung in den aktuellen K\u00e4mpfen gehabt. Das alles sind immens wichtige Erfahrungen und die US-Amerikaner wollen daran teilhaben. Sie haben nach Irak die Dienstvorschrift ge\u00e4ndert \u2013 Jetzt beobachten sie ebenfalls aufmerksam wie die russische Armee vorgeht, wie sie Ziele aufkl\u00e4ren und bek\u00e4mpfen, wie sie offensive Operationen durchf\u00fchren, wie sie Umgruppierungen vornehmen und wie man bei dieser Art von Kriegsf\u00fchrung unbemannte Flugger\u00e4te einsetzt\u2026 Und die US-Amerikaner beobachten und lernen selbst \u2013 Aus dem Verst\u00e4ndnis heraus, dass sie selbst diese Erfahrungen in den n\u00e4chsten Jahren anwenden werden.\r\n\r\n<em>Es hei\u00dft, dass die Verb\u00fcndeten nach einer Analyse der Reformen der Streitkr\u00e4fte (es geht hierbei nicht nur um die SSO, sondern um Reformen der gesamten Streitkr\u00e4fte der Ukraine) bei diesem Prozess intervenieren k\u00f6nnen, falls sie erkennen, dass Sabotage stattfindet. Wie wahrscheinlich ist das?<\/em>\r\n\r\n- Ich denke, dass der Pr\u00e4sident als oberster Kommandeur der Streitkr\u00e4fte, genug strategisches Gesp\u00fcr aufbringen wird, um zu entscheiden, was richtig ist und was nicht. Denn im Endeffekt tr\u00e4gt er die Verantwortung f\u00fcr die Reformen der Streitkr\u00e4fte und des Generalstabs sowie die f\u00fcr die Verbesserung der Wehrf\u00e4higkeit des Landes. Ich denke, wenn wir schlussendlich Streitkr\u00e4fte haben wollen, die unser Land verteidigen k\u00f6nnen, so muss er als erfahrener Politiker den Ratschl\u00e4gen unserer strategischen Partner Geh\u00f6r schenken. Und wenn er erf\u00e4hrt, dass jemand aus verschiedenen Gr\u00fcnden die Reformen sabotiert und blockiert, muss diese Person ersetzt werden. Weil wir ein gemeinsames Ziel haben \u2013 ein starkes Land. Ein starkes Land muss in der Lage sein, sich selbst\u00e4ndig oder mit Unterst\u00fctzung durch Verb\u00fcndete zu verteidigen. Um ein w\u00fcrdiger Verb\u00fcndeter zu sein, m\u00fcssen wir im milit\u00e4rischen Sinn stark sein. Sabotage ist in dieser Hinsicht daher vollkommen inakzeptabel.\r\n\r\n<em>Vor kurzem war Poroschenko im Stab des nordatlantischen B\u00fcndnisses und hat sich mit dem Oberkommandeur der NATO getroffen. Gibt es da eine Verbindung zu den aktuellen Prozessen in der ukrainischen Armee?<\/em>\r\n\r\n- Genau das ist eine Etappe der Reformen. Solche Treffen legen den Vektor fest und st\u00fctzen die Tatsache, dass die Ukraine sich gem\u00e4\u00df den NATO-Standards entwickelt. Da geht es nicht nur um Ausr\u00fcstung und Taktik, sondern um die Einsatzstrategie der ukrainischen Streitkr\u00e4fte. Es geht darum, zu verstehen wie wir die Streitkr\u00e4fte neu strukturieren und womit wir sie ausstatten. Wir k\u00f6nnen kein gleichberechtigter Partner der NATO sein, wenn wir in einem aktuellen Konflikt veraltete T-64-Panzer einsetzen, w\u00e4hrend die NATO-Staaten \u00fcber Panzer wie \u201eLeclerc\u201c, \u201eLeopard\u201c und \u201eAbrams\u201c verf\u00fcgen. Wir m\u00fcssen uns entsprechend entwickeln. Wir m\u00fcssen Ausr\u00fcstung erneuern, denn leider nutzen wir nachwievor sowjetisches Potenzial. Erst in den letzten eineinhalb Jahren haben wir bei der Festlegung des Budgets M\u00f6glichkeiten geschaffen, die der ukrainischen R\u00fcstungsindustrie erlauben gleichzeitig Ausr\u00fcstung instandzusetzen, neue Systeme zu entwickeln und alte Systeme zu gemeinsam mit anderen Verb\u00fcndeten zu modernisieren.\r\n\r\n<em>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel anf\u00fchren?<\/em>\r\n\r\n- Absolut. Es werden jetzt Panzer mit Nachtsichtsystemen ausger\u00fcstet. Diese arbeiten passiv bei einer Sichtweite von bis zu 800 Metern und erlauben im aktiven Modus (d.h. mit Beleuchtung), dass die Panzerbesatzung praktisch alles sieht, was im Kampfeinsatz notwendig ist \u2013 bei Tag oder bei Nacht. Man sieht alles unabh\u00e4ngig von Tageszeit und Witterung wie auf einem Pr\u00e4sentierteller. Solche Feuerleitanlagen und W\u00e4rmebildger\u00e4te steigern die Effektivit\u00e4t der Panzer enorm besonders vor dem Hintergrund, dass unsere Panzertruppen vor kurzem oft \u201eblind\u201c bei Nacht agieren mussten. Ein getarnter Panzer mit modernen Visieranlagen, der seine Stellung st\u00e4ndig wechselt, ist eine ausgesprochen m\u00e4chtige Waffe in fast jedem Gel\u00e4nde. Au\u00dferdem werden Truppen, die nachts nicht mehr \u201eblind\u201c sind, wesentlich die Effektivit\u00e4t von gegnerischen Aufkl\u00e4rungstrupps reduzieren. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Alle Ma\u00dfnahmen zielen darauf ab, die Effektivit\u00e4t im Kampf durch Aufr\u00fcstung zu erh\u00f6hen.\r\n\r\n<em>Zurzeit gibt es Kritik bez\u00fcglich der Tatsache, dass die Nationalgarde neue Ausr\u00fcstung erh\u00e4lt, w\u00e4hrend die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit alter Technik ausgestattet werden. Dabei kann man nicht sagen, dass die Nationalgarde eine neue Truppengattung ist. Eigentlich sind es die alten Truppen des Innenministeriums, die Reformen unterzogen worden sind. Sie erhalten neue Ausr\u00fcstung und die Streitkr\u00e4fte nicht. Woran liegt das?<\/em>\r\n\r\n- Das h\u00e4ngt davon ab wie Budgets festgelegt werden, wie Ressourcen verwaltet werden und wie das Management der jeweiligen Organisation gestaltet ist. Das Verteidigungsministerium und die Nationalgarde sind zwei v\u00f6llig unterschiedliche Organisationen, die verschiedenen Ministern unterstehen. Der Stil der Verwaltung ist anders, die Aufgabenstellung und L\u00f6sungswege unterscheiden sich. Jemand ist erfolgreich, andere weniger erfolgreich, manche reagieren schneller als andere auf situative \u00c4nderungen und nutzen Situationen unterschiedlich. Das Ministerium f\u00fcr Verteidigung ist in allen L\u00e4ndern die konservativste Beh\u00f6rde von allen, was Entwicklungen betrifft. Daher ist es logisch, dass man dort mit Innovationen beh\u00e4big umgeht. Mich stimmt positiv, das Stepan Poltorak ein Ehemaliger der Nationalgarde ist und bereits einige Prozesse initiiert hat, als er noch Kommandeur der ukrainischen Nationalgarde war. Ich vertraue darauf, dass er mit seinen F\u00e4higkeiten auch in der Rolle des Verteidigungsministers gute Ergebnisse liefern wird. Er beurteilt die vor ihm stehenden Probleme sehr n\u00fcchtern und vern\u00fcnftig. Ich bin mehr als \u00fcberzeugt davon, dass er sie l\u00f6sen kann.\r\n\r\n<em>Kommen wir zur\u00fcck zum Thema SSO. Welche Aufgaben, glauben Sie, sind f\u00fcr so wichtig, dass diese neue Truppengattung sie bereits 2016 angehen sollte?<\/em>\r\n\r\n- Zuallererst \u2013 Die Bek\u00e4mpfung von Aufkl\u00e4rungs- und Sabotageeinheiten. Aktive Kampfhandlungen finden nicht statt und der Gegner wird zwecks Destabilisierung Sabotagetrupps einsetzen, die von ukrainischen Truppen genutzten Gebiete verminen und Kidnapping sowie andere \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren werden. Besch\u00e4ftigen muss man sich damit schon jetzt. Au\u00dferdem: SSO m\u00fcssen bereit daf\u00fcr sein, Spezialoperationen auf feindlichem Gebiet durchzuf\u00fchren. Unentdeckt.\r\n\r\n<em>Und Informationskriegsf\u00fchrung? Denken Sie, dass unsere SSO so etwas schultern k\u00f6nnen? Ist das machbar?<\/em>\r\n\r\n- Wenn ein Mensch mit Hingabe und einem gewissen Fanatismus das Ziel des Aufstellens solcher Truppen verfolgt, wird das Resultat sich bestimmt sehen lassen. Wenn aber das Projekt der SSO nur f\u00fcr die eigene Karriere genutzt wird, darf man ebenfalls auf entsprechende Ergebnisse sein. Warten wir die verwaltungspolitischen Entscheidungen dazu ab, dann werden wir besser unsere Perspektiven einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen.\r\n\r\n<em>So wie ich das sehe, treten Sie daf\u00fcr ein, dass Kriwonos und Muschenko sich einig werden?<\/em>\r\n\r\n- Unbedingt. Kriwonos arbeitet in jedem Fall bereits in dieser Richtung. Und Muschenko ist verpflichtet, ihm entsprechende Mittel zu Verf\u00fcgung zu stellen, damit Streitkr\u00e4fte f\u00fcr Spezialoperationen auf die Beine gestellt werden, ausgebildet und trainiert werden sowie schlussendlich einsatzbereit sind. Man darf diese Truppen nicht nach Richtlinien infanteristischer Einheiten aufstellen. Es gilt zu differenzieren. Ich habe sowohl mit Kriwonos als auch Muschenko gesprochen: Es ist notwendig, dass die beiden pers\u00f6nliche Differenzen \u00fcberwinden, interne Konflikte l\u00f6sen und gemeinsame Sache machen, um die Wehrf\u00e4higkeit des Landes zu st\u00e4rken.\r\n\r\n<em><strong>Andrej Teteruk<\/strong> im Interview mit \u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/serg.marco?fref=ts\">Serg Marco<\/a>\u00a0f\u00fcr <a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/specopsteteruk.html\">petrimazepa.com<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/viktor.d.duke?fref=ts\">Viktor Duke<\/a><\/em>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14754"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14754\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14766,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14754\/revisions\/14766"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}