{"id":16059,"date":"2016-05-01T06:47:33","date_gmt":"2016-05-01T06:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=16059"},"modified":"2019-01-20T13:09:37","modified_gmt":"2019-01-20T13:09:37","slug":"zur-propaganda-das-kino-ist-fuer-uns-die-wichtigste-aller-kuenste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/zur-propaganda-das-kino-ist-fuer-uns-die-wichtigste-aller-kuenste\/","title":{"rendered":"Zur Propaganda: &#8222;Das Kino ist f\u00fcr uns die wichtigste aller K\u00fcnste!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em>von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a><\/em><\/p>\n<p>Ein uns allen bekannter nuschelnder Zwerg sagte 1922 einen Satz, dessen Sinn lange Zeit in einem durchaus positiven Sinne interpretiert wurde, n\u00e4mlich als die F\u00e4higkeit des Zwergs &#8222;die helle Zukunft&#8220; vorauszusehen. Der Satz erlangte seine wirkliche Anerkennung und offenbarte seinen wahren Sinn aber erst vor zwei Jahren: &#8222;Das Kino ist f\u00fcr uns die wichtigste aller K\u00fcnste,&#8220; sagte damals einer der ersten und blutigsten Terroristen des XX. Jahrhunderts, der 1,50 Meter\u00a0&#8222;gro\u00dfe&#8220; Genosse mit der Schirmm\u00fctze,\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/14-zitaten-von-opa-lenin-oder-das-vermaechtnis-der-tschekisten\/\">W.I.Lenin<\/a>.<\/p>\n<p>Dieser Satz diente als der Anfang f\u00fcr Erschaffung einer neuen, auf den ersten Blick sogar \u00e4u\u00dferst humanen ABC-Waffe &#8211; einer, die keine physische Abrechnung mit dem K\u00f6rper des Menschen voraussetzt. Worin diese Waffe aber das menschliche Gehirn verwandeln kann, das wussten zum Zeitpunkt seiner Entstehung und nachfolgenden Einf\u00fchrung wahrscheinlich nicht mal die Terroristen selbst. Relativ schnell hatten sie wohl aber verstanden, dass die Erschaffung eines kitschigen Bildes, eines dazu auch noch beweglichen, durchaus f\u00e4hig ist, die ungebildete\u00a0Bev\u00f6lkerung dazu zu bringen, Hunger, K\u00e4lte, verschwindende Nachbarn und andere Kleinigkeiten des realen Lebens zu vergessen und das zu glauben, was vom Bildschirm in ihr Gehirn eindringt. Die virtuelle Realit\u00e4t ist ganz und gar nicht mit dem Aufkommen des Internets verbunden.<\/p>\n<p>Im gewissen Umfang existierte Propaganda bereits zu Zeiten des Ersten Weltkrieges, zur Vollendung wurde sie aber von den Deutschen gebracht, die ihr Wesen durchgesp\u00fcrt und durchanalysiert hatten, ein pr\u00e4gnantes System daraus bauten und ihr eine genaue Definition verpassten: &#8222;PROPAGANDA&#8220;, wobei sie diese Waffe zielgerichtet auch gleich gegen ihre eigenen B\u00fcrger anwendeten.<\/p>\n<p>Deutsche, die gewohnterweise zur klaren Strukturierung und Systematisierung jeglicher Ideen neigen, haben zwei Hauptkomponenten der neuen blutlosen Waffe herausgefiltert: &#8222;ANGST&#8220; und &#8222;ANERKENNUNG&#8220;. Nach dem ersten Weltkrieg war das deutsche Volk erniedrigt, geschlagen, bettelarm und in seinen Rechten verletzt. Man brauchte neue Mythen und neue Versprechungen. Zum ersten Versprechen wurde selbstverst\u00e4ndlich das ESSEN (im deutschen Verst\u00e4ndnis die Arbeit), zum ersten\u00a0Mythos die Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Volkes. Daf\u00fcr wurde eine alte Geschichte \u00fcber die von Germanen geschlagenen R\u00f6mer und das Gold ausgegraben, das irgendwo in den Tiefen des romantischen Rheins verborgen liegen soll: Die Nibelungen. Die Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Volkes, das trotz aller Feinde \u00fcberlebt hat. Feinde, die man nun versklaven und vernichten muss, um die einstige Gr\u00f6\u00dfe wiederherzustellen (und zugleich Essen zu bekommen).<\/p>\n<p>Das Experiment war \u00e4u\u00dferst erfolgreich. Ein Millionenvolk mit Jahrhunderte alter Geschichte und einer Kultur, deren Vertreter faktisch alle Schichten der Weltkultur beeinflusst hatten, verwandelte sich in gerade mal sechs Jahren in eine vereinheitlichte Masse von Primaten, deren einziges Ziel ihre\u00a0Einflusszone zu erweitern geworden ist, ohne R\u00fccksicht auf die Existenz, W\u00fcnsche oder Rechte von anderen. Mehr noch, in eine Masse, die von der eigenen \u00dcberlegenheit, eigenem Recht und dem absoluten Auserw\u00e4hltsein \u00fcberzeugt war. G\u00f6ttlichkeit &#8211; die Ver\u00e4hnlichung mit Gott, die auserw\u00e4hlte Rasse, der Lenker der Schicksale von anderen.<\/p>\n<p>In einer Welt aber, in der die Menschen gezwungen sind zu koexistieren, ist es unm\u00f6glich ein auserw\u00e4hltes Volk zu sein, wenn auch jeder von uns irgendwo in den Tiefen seines Wesens gern zu so einer Meinung neigen m\u00f6chte: Die Kultur und Zivilisation, wie auch die W\u00fcnsche anderer schr\u00e4nken uns in derartigen Bestrebungen ein. Das nationalsozialistische Deutschland wurde von den V\u00f6lkern zerschlagen, die sich gegen seine imagin\u00e4re Gr\u00f6\u00dfe vereint hatten, und was am wichtigsten ist &#8211; die bewiesen hatten, dass ihr Recht auf Existenz, Selbstbestimmung und eigenes Leben in keinster Weise weniger wertvoll und wichtig ist, als das Recht eines jeden Deutschen.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der zivilisierten Welt hat wahrscheinlich damals die ganze Schw\u00e4che und Fatalit\u00e4t eines Systems begriffen, das die \u00dcberlegenheit eines Volkes \u00fcber ein anderes voraussetzt. Die Schrecken der niedrigen menschlichen Natur, die in jenem Krieg entbl\u00f6\u00dft wurden, waren derma\u00dfen beispielhaft und offensichtlich, dass es schien, dass so etwas in einem solchen Ausma\u00df nie mehr geschehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Leider entwickelt sich die menschliche Geschichte nicht auf einer geraden Linie sondern in einer Spirale. Wieder und wieder kommen die Menschen auf ungel\u00f6ste Fragen zur\u00fcck, nicht nur ihres eigenen Lebens, sondern auch ihrer Geschichte.<\/p>\n<p>Auf dem europ\u00e4ischen Kontinent existierte noch ein Imperium, das sich einst, noch am Anfang des XX. Jahrhunderts, die Maske eines gleichberechtigten Unionsstaats angezogen hatte, wobei es seine Spitze vernichtete und nebenbei auch den restlichen europ\u00e4isierten intelligenten Teil seiner Gesellschaft. Das Russische Imperium versteckte sich hinter der\u00a0Maske eines linksgerichteten Arbeiterstaates, das vom Volk geleitet\u00a0wird. In Wirklichkeit wurde die Macht im Imperium von linken Extremisten ergriffen, wie man sie heute nennen w\u00fcrde, von Menschen mit riesigen Selbstkomplexen und der Abwesenheit von ausreichender Bildung zur F\u00fchrung eines gro\u00dfen Landes. Auf der Stelle\u00a0lie\u00dfen diese Menschen das Land im blutigen Terror versinken. Im Prinzip haben sie es auch auf ihrer Fahne deutlich zu verstehen gegeben: ein Blutland mit Hammer und Sichel, im Grunde &#8211; eiserne Mordwaffen vor dem Hintergrund\u00a0des Bluts. Das Land des Terrors und der Gewalt. Aber auch diese Tiere verstanden, dass das Blut allein nicht ausreicht &#8211; man braucht \u00dcberzeugung. Und daf\u00fcr braucht man das bewegte Bild. Das Bild, das genau jene Realit\u00e4t erschafft, die die physische vergessen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Auswechslung\u00a0der\u00a0Realit\u00e4t durch eine andere. Auswechslung\u00a0des Imperiums durch einen &#8222;Unionsstaat unabh\u00e4ngiger Republiken&#8220;, Christentum durch Kommunismus, Zar durch KPdSU-Vorsitzenden, Besatzungskriege gegen die Nachbarl\u00e4nder durch den Kampf gegen die Kapitalisten, Vernichtung der Kultur der eigenen Nachbarn und ihr Genozid durch den Kampf gegen die Klassenelemente und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Leider befreite\u00a0die Tatsache, dass das Russische Imperium sich unter der Maske eines linken Staates am Krieg auf der Seite von anderen V\u00f6lkern beteiligte, dieses f\u00fcr lange Jahre von der Einmischung und der R\u00fcge anderer Staaten.\u00a0So sehr versuchte auch niemand hinter den Eisernen Vorhang der Tschekisten durchzudringen, hinter dem sie ein Unionsgef\u00e4ngnis der V\u00f6lker errichtet haben, in dem sie weiterhin jegliche Anzeichen von Individualit\u00e4t vernichteten.<\/p>\n<p>Am Ende ist das Imperium, das auf einer L\u00fcge aufgebaut war, die bereits bei seinen Staatssymbolen begann, auf nat\u00fcrliche Weise auseinander gefallen: Der Massenterror vom Anfang des\u00a0XX. Jahrhunderts auf dem Territorium eines derma\u00dfen riesigen Landes ist zum Ende des XX. Jahrhunderts unm\u00f6glich geworden. Es gab aber auch eine wesentlich prosaische Erkl\u00e4rung: Das Imperium verelendete und platzte aus allen N\u00e4hten. Die versklavten V\u00f6lker haben die\u00a0Eisengitter doch noch auseinandergebogen und st\u00fcrzten in die Flucht.<\/p>\n<p>Das Imperium versank im Chaos. Der langj\u00e4hrige Terror und die L\u00fcge liefen auf die Unf\u00e4higkeit der herrschenden Schicht zu f\u00fchren und beim Volk auf die Unf\u00e4higkeit selbstst\u00e4ndig zu denken hinaus. Viele andere Staaten sind zur Hilfe gekommen. Au\u00dferdem gab es, wie im alten russischen M\u00e4rchen \u00fcber Iwan den Dummen, im Land einen Schatz, der in den Tiefen des Landes lag und gro\u00dfen Wert f\u00fcr andere L\u00e4nder hatte. Zu diesem Schatz wurden\u00a0Erd\u00f6l und Gas.<\/p>\n<p>Unvorstellbare Geldmengen flossen ins Land. Aber wie das Reichtum des alten Russischen Imperiums durch die Tschekisten in ihren Besitz genommen wurde, so legten ihre Nachfahren (direkte sowie geistige) auch diesmal die Hand auf den unerwarteten Reichtum. Die Macht im Land wurde von jenen ergriffen, die seit ihren Kindheitsjahren in allen Methodiken von Tschekisten unterrichtet\u00a0wurden, nach ihren Regeln lebten und wahre Nachfolger ihrer Lehre waren.<\/p>\n<p>Eine gewisse Zeit lief alles gar nicht mal so schlecht: Es gab so viel Geld, dass dem Volk, das niemals Wohlstand gekannt hatte, selbst\u00a0die Kr\u00fcmel reichten, die f\u00fcr es abfielen. Bei den Tschekisten erwachte\u00a0aber von all dem in den Scho\u00df gefallenen Reichtum die Gier nach mehr. Geld reicht nie aus. Geld ist nur der Weg zur Macht. Und von dieser wollte man mehr. Erst im Land und dann au\u00dferhalb. Ein Gef\u00fchl der eigenen Auserw\u00e4hltheit. Gr\u00f6\u00dfe. Anerkennung seitens der restlichen Welt. Denn trotz des ganzen Geldes r\u00fcmpfte die Welt \u00fcber die Tschekisten genauso die Nase, wie \u00fcber ihre Vorfahren 100 Jahre zuvor.<\/p>\n<p>Und hier wurden die langj\u00e4hrigen Fertigkeiten des alten tschekistischen Schlags, die alte gepr\u00fcfte Waffe, die kurz ins Schuppen verfrachtet worden war, das Opium f\u00fcrs Volk, wieder herausgeholt: PROPAGANDA.<\/p>\n<p>2006 verwies <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/jegor-gaidar-die-verfuehrung-russlands-mit-dem-faschismus-ein-artikel-von-2006\/\">Jegor Gaidar<\/a> als einer der ersten auf die Entwicklung der herrschenden Schicht\u00a0des russischen Staates in Richtung eines faschistischen Regimes. G\u00f6ttlichkeit. Der Unterschied zu den Deutschen besteht hier darin, dass die russische Spitze die Auserw\u00e4hltheit des ganzen russischen Volkes nur propagiert, in Wirklichkeit aber nur an das Auserw\u00e4hltsein der Eilten glaubt, an die eigene Auserw\u00e4hltheit und Gr\u00f6\u00dfe. Die Gr\u00f6\u00dfe irgendeines engen Kreises der Menschen, die auf die eine oder andere Art mit dem Kreml zu tun haben.<\/p>\n<p>Wozu soll das Volk aber so etwas wissen. Das Volk begann man mit Geschichten \u00fcber seine, des Volkes, Auserw\u00e4hltheit und G\u00f6ttlichkeit zu bearbeiten, das Volk begann man mit Chauvinismus und Paranoia zu erziehen: Es hat sich herausgestellt, dass Russland, das einen Sechstel der Landfeste einnimmt, von allen Seiten von Feinden umkreist ist, die jederzeit bereit sind, es zu \u00fcberfallen. Dem Volk, das noch immer ein Holzklo drau\u00dfen im Hof hat, begann man \u00fcber die Schrecken von Gayeuropa und von verdammten Kapitalisten zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Und <span style=\"font-weight: 400\">voil\u00e0<\/span>! Trotz der Geschichte und aller bekannter Fakten, fast 70 Jahre sp\u00e4ter, ist es einem neuen Zwerg faktisch gelungen, das Gleiche zu machen. Wobei Goebbels von solchen Arbeitsbedingungen nur tr\u00e4umen k\u00f6nnte: Das bewegte Bild wohnt seit geraumer Zeit im Haus beinahe jedes Erdbewohners und ist f\u00fcr viele die einzige Freizeitbesch\u00e4ftigung. Mittels des Fernsehers ist die Bev\u00f6lkerung schnell in den gew\u00fcnschten Zustand gebracht und in einen Drogenrausch der eigenen Wichtigkeit und Gr\u00f6\u00dfe versetzt worden. Der d\u00fcnne \u00dcberzug von Zivilisation, Kultur und Humanismus flog ab und entbl\u00f6\u00dfte die ganze Rohheit der chauvinistischen Natur einer Landbev\u00f6lkerung, die sich noch immer als Bewohner eines gro\u00dfen Imperiums w\u00e4hnt, das in Wirklichkeit nur in dem Kasten existiert, der in dem Haus des Bewohners steht.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t in diesem Kasten wurde f\u00fcr diesen Bewohner viel wichtiger, als das Grau, die Armut und der Dreck hinter dem eigenen Fenster, wichtiger als die Tatsache, dass er zum T\u00f6ten in ein Nachbarland gefahren ist, um dort zum Invaliden zu werden oder gar zu sterben &#8211; f\u00fcr nichts, f\u00fcr das Bild in seinem entz\u00fcndeten Gehirn. Nach der rigorosesten Wertung wegen der\u00a0Machtgier jener, die dieses Bild f\u00fcr ihn erschaffen haben. Und denen es zutiefst egal ist, in was sich sein reales Leben verwandelt, denn sie haben sein Gehirn mit Opium gef\u00fcttert, das ihn ablenkte und all das \u00dcbel zu vergessen zwang, an dem sie Schuld tragen. Und was er niemals erfahren soll.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Lesen Sie zum Thema: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/information-frankenstein-oder-reale-folgen-des-informationskrieges\/\">&#8222;Information-Frankenstein oder reale Folgen des Informationskrieges&#8220;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"89\" height=\"42\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Material wurde von<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\"><strong> Irina Schlegel<\/strong><\/a> exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\"><strong>InformNapalm<\/strong><\/a> vorbereitet; editiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. Walter<\/a>.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich\u00a0<\/em><em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a>\u00a0)<\/em><\/p>\n<p><em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Besuchen Sie uns beim Facebook:<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\"> InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Irina Schlegel Ein uns allen bekannter nuschelnder Zwerg sagte 1922 einen Satz, dessen Sinn lange Zeit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16908,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,707,228,15726],"tags":[73,508,190,106,12,179],"class_list":["post-16059","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-gesellschaft","category-informnapalm-eilmeldungen","category-irina-schlegel-aktuell","tag-europa","tag-imperium","tag-informationskrieg","tag-propaganda","tag-russland","tag-sowjetunion"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - 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Der Satz erlangte seine wirkliche Anerkennung und offenbarte seinen wahren Sinn aber erst vor zwei Jahren: \"Das Kino ist f\u00fcr uns die wichtigste aller K\u00fcnste,\" sagte damals einer der ersten und blutigsten Terroristen des XX. Jahrhunderts, der 1,50 Meter\u00a0\"gro\u00dfe\" Genosse mit der Schirmm\u00fctze,\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/14-zitaten-von-opa-lenin-oder-das-vermaechtnis-der-tschekisten\/\">W.I.Lenin<\/a>.\r\n\r\nDieser Satz diente als der Anfang f\u00fcr Erschaffung einer neuen, auf den ersten Blick sogar \u00e4u\u00dferst humanen ABC-Waffe - einer, die keine physische Abrechnung mit dem K\u00f6rper des Menschen voraussetzt. Worin diese Waffe aber das menschliche Gehirn verwandeln kann, das wussten zum Zeitpunkt seiner Entstehung und nachfolgenden Einf\u00fchrung wahrscheinlich nicht mal die Terroristen selbst. Relativ schnell hatten sie wohl aber verstanden, dass die Erschaffung eines kitschigen Bildes, eines dazu auch noch beweglichen, durchaus f\u00e4hig ist, die ungebildete\u00a0Bev\u00f6lkerung dazu zu bringen, Hunger, K\u00e4lte, verschwindende Nachbarn und andere Kleinigkeiten des realen Lebens zu vergessen und das zu glauben, was vom Bildschirm in ihr Gehirn eindringt. Die virtuelle Realit\u00e4t ist ganz und gar nicht mit dem Aufkommen des Internets verbunden.\r\n\r\nIm gewissen Umfang existierte Propaganda bereits zu Zeiten des Ersten Weltkrieges, zur Vollendung wurde sie aber von den Deutschen gebracht, die ihr Wesen durchgesp\u00fcrt und durchanalysiert hatten, ein pr\u00e4gnantes System daraus bauten und ihr eine genaue Definition verpassten: \"PROPAGANDA\", wobei sie diese Waffe zielgerichtet auch gleich gegen ihre eigenen B\u00fcrger anwendeten.\r\n\r\nDeutsche, die gewohnterweise zur klaren Strukturierung und Systematisierung jeglicher Ideen neigen, haben zwei Hauptkomponenten der neuen blutlosen Waffe herausgefiltert: \"ANGST\" und \"ANERKENNUNG\". Nach dem ersten Weltkrieg war das deutsche Volk erniedrigt, geschlagen, bettelarm und in seinen Rechten verletzt. Man brauchte neue Mythen und neue Versprechungen. Zum ersten Versprechen wurde selbstverst\u00e4ndlich das ESSEN (im deutschen Verst\u00e4ndnis die Arbeit), zum ersten\u00a0Mythos die Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Volkes. Daf\u00fcr wurde eine alte Geschichte \u00fcber die von Germanen geschlagenen R\u00f6mer und das Gold ausgegraben, das irgendwo in den Tiefen des romantischen Rheins verborgen liegen soll: Die Nibelungen. Die Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Volkes, das trotz aller Feinde \u00fcberlebt hat. Feinde, die man nun versklaven und vernichten muss, um die einstige Gr\u00f6\u00dfe wiederherzustellen (und zugleich Essen zu bekommen).\r\n\r\nDas Experiment war \u00e4u\u00dferst erfolgreich. Ein Millionenvolk mit Jahrhunderte alter Geschichte und einer Kultur, deren Vertreter faktisch alle Schichten der Weltkultur beeinflusst hatten, verwandelte sich in gerade mal sechs Jahren in eine vereinheitlichte Masse von Primaten, deren einziges Ziel ihre\u00a0Einflusszone zu erweitern geworden ist, ohne R\u00fccksicht auf die Existenz, W\u00fcnsche oder Rechte von anderen. Mehr noch, in eine Masse, die von der eigenen \u00dcberlegenheit, eigenem Recht und dem absoluten Auserw\u00e4hltsein \u00fcberzeugt war. G\u00f6ttlichkeit - die Ver\u00e4hnlichung mit Gott, die auserw\u00e4hlte Rasse, der Lenker der Schicksale von anderen.\r\n\r\nIn einer Welt aber, in der die Menschen gezwungen sind zu koexistieren, ist es unm\u00f6glich ein auserw\u00e4hltes Volk zu sein, wenn auch jeder von uns irgendwo in den Tiefen seines Wesens gern zu so einer Meinung neigen m\u00f6chte: Die Kultur und Zivilisation, wie auch die W\u00fcnsche anderer schr\u00e4nken uns in derartigen Bestrebungen ein. Das nationalsozialistische Deutschland wurde von den V\u00f6lkern zerschlagen, die sich gegen seine imagin\u00e4re Gr\u00f6\u00dfe vereint hatten, und was am wichtigsten ist - die bewiesen hatten, dass ihr Recht auf Existenz, Selbstbestimmung und eigenes Leben in keinster Weise weniger wertvoll und wichtig ist, als das Recht eines jeden Deutschen.\r\n\r\nDer Gro\u00dfteil der zivilisierten Welt hat wahrscheinlich damals die ganze Schw\u00e4che und Fatalit\u00e4t eines Systems begriffen, das die \u00dcberlegenheit eines Volkes \u00fcber ein anderes voraussetzt. Die Schrecken der niedrigen menschlichen Natur, die in jenem Krieg entbl\u00f6\u00dft wurden, waren derma\u00dfen beispielhaft und offensichtlich, dass es schien, dass so etwas in einem solchen Ausma\u00df nie mehr geschehen k\u00f6nnte.\r\n\r\nLeider entwickelt sich die menschliche Geschichte nicht auf einer geraden Linie sondern in einer Spirale. Wieder und wieder kommen die Menschen auf ungel\u00f6ste Fragen zur\u00fcck, nicht nur ihres eigenen Lebens, sondern auch ihrer Geschichte.\r\n\r\nAuf dem europ\u00e4ischen Kontinent existierte noch ein Imperium, das sich einst, noch am Anfang des XX. Jahrhunderts, die Maske eines gleichberechtigten Unionsstaats angezogen hatte, wobei es seine Spitze vernichtete und nebenbei auch den restlichen europ\u00e4isierten intelligenten Teil seiner Gesellschaft. Das Russische Imperium versteckte sich hinter der\u00a0Maske eines linksgerichteten Arbeiterstaates, das vom Volk geleitet\u00a0wird. In Wirklichkeit wurde die Macht im Imperium von linken Extremisten ergriffen, wie man sie heute nennen w\u00fcrde, von Menschen mit riesigen Selbstkomplexen und der Abwesenheit von ausreichender Bildung zur F\u00fchrung eines gro\u00dfen Landes. Auf der Stelle\u00a0lie\u00dfen diese Menschen das Land im blutigen Terror versinken. Im Prinzip haben sie es auch auf ihrer Fahne deutlich zu verstehen gegeben: ein Blutland mit Hammer und Sichel, im Grunde - eiserne Mordwaffen vor dem Hintergrund\u00a0des Bluts. Das Land des Terrors und der Gewalt. Aber auch diese Tiere verstanden, dass das Blut allein nicht ausreicht - man braucht \u00dcberzeugung. Und daf\u00fcr braucht man das bewegte Bild. Das Bild, das genau jene Realit\u00e4t erschafft, die die physische vergessen l\u00e4sst.\r\n\r\nDie Auswechslung\u00a0der\u00a0Realit\u00e4t durch eine andere. Auswechslung\u00a0des Imperiums durch einen \"Unionsstaat unabh\u00e4ngiger Republiken\", Christentum durch Kommunismus, Zar durch KPdSU-Vorsitzenden, Besatzungskriege gegen die Nachbarl\u00e4nder durch den Kampf gegen die Kapitalisten, Vernichtung der Kultur der eigenen Nachbarn und ihr Genozid durch den Kampf gegen die Klassenelemente und so weiter und so fort.\r\n\r\nLeider befreite\u00a0die Tatsache, dass das Russische Imperium sich unter der Maske eines linken Staates am Krieg auf der Seite von anderen V\u00f6lkern beteiligte, dieses f\u00fcr lange Jahre von der Einmischung und der R\u00fcge anderer Staaten.\u00a0So sehr versuchte auch niemand hinter den Eisernen Vorhang der Tschekisten durchzudringen, hinter dem sie ein Unionsgef\u00e4ngnis der V\u00f6lker errichtet haben, in dem sie weiterhin jegliche Anzeichen von Individualit\u00e4t vernichteten.\r\n\r\nAm Ende ist das Imperium, das auf einer L\u00fcge aufgebaut war, die bereits bei seinen Staatssymbolen begann, auf nat\u00fcrliche Weise auseinander gefallen: Der Massenterror vom Anfang des\u00a0XX. Jahrhunderts auf dem Territorium eines derma\u00dfen riesigen Landes ist zum Ende des XX. Jahrhunderts unm\u00f6glich geworden. Es gab aber auch eine wesentlich prosaische Erkl\u00e4rung: Das Imperium verelendete und platzte aus allen N\u00e4hten. Die versklavten V\u00f6lker haben die\u00a0Eisengitter doch noch auseinandergebogen und st\u00fcrzten in die Flucht.\r\n\r\nDas Imperium versank im Chaos. Der langj\u00e4hrige Terror und die L\u00fcge liefen auf die Unf\u00e4higkeit der herrschenden Schicht zu f\u00fchren und beim Volk auf die Unf\u00e4higkeit selbstst\u00e4ndig zu denken hinaus. Viele andere Staaten sind zur Hilfe gekommen. Au\u00dferdem gab es, wie im alten russischen M\u00e4rchen \u00fcber Iwan den Dummen, im Land einen Schatz, der in den Tiefen des Landes lag und gro\u00dfen Wert f\u00fcr andere L\u00e4nder hatte. Zu diesem Schatz wurden\u00a0Erd\u00f6l und Gas.\r\n\r\nUnvorstellbare Geldmengen flossen ins Land. Aber wie das Reichtum des alten Russischen Imperiums durch die Tschekisten in ihren Besitz genommen wurde, so legten ihre Nachfahren (direkte sowie geistige) auch diesmal die Hand auf den unerwarteten Reichtum. Die Macht im Land wurde von jenen ergriffen, die seit ihren Kindheitsjahren in allen Methodiken von Tschekisten unterrichtet\u00a0wurden, nach ihren Regeln lebten und wahre Nachfolger ihrer Lehre waren.\r\n\r\nEine gewisse Zeit lief alles gar nicht mal so schlecht: Es gab so viel Geld, dass dem Volk, das niemals Wohlstand gekannt hatte, selbst\u00a0die Kr\u00fcmel reichten, die f\u00fcr es abfielen. Bei den Tschekisten erwachte\u00a0aber von all dem in den Scho\u00df gefallenen Reichtum die Gier nach mehr. Geld reicht nie aus. Geld ist nur der Weg zur Macht. Und von dieser wollte man mehr. Erst im Land und dann au\u00dferhalb. Ein Gef\u00fchl der eigenen Auserw\u00e4hltheit. Gr\u00f6\u00dfe. Anerkennung seitens der restlichen Welt. Denn trotz des ganzen Geldes r\u00fcmpfte die Welt \u00fcber die Tschekisten genauso die Nase, wie \u00fcber ihre Vorfahren 100 Jahre zuvor.\r\n\r\nUnd hier wurden die langj\u00e4hrigen Fertigkeiten des alten tschekistischen Schlags, die alte gepr\u00fcfte Waffe, die kurz ins Schuppen verfrachtet worden war, das Opium f\u00fcrs Volk, wieder herausgeholt: PROPAGANDA.\r\n\r\n2006 verwies <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/jegor-gaidar-die-verfuehrung-russlands-mit-dem-faschismus-ein-artikel-von-2006\/\">Jegor Gaidar<\/a> als einer der ersten auf die Entwicklung der herrschenden Schicht\u00a0des russischen Staates in Richtung eines faschistischen Regimes. G\u00f6ttlichkeit. Der Unterschied zu den Deutschen besteht hier darin, dass die russische Spitze die Auserw\u00e4hltheit des ganzen russischen Volkes nur propagiert, in Wirklichkeit aber nur an das Auserw\u00e4hltsein der Eilten glaubt, an die eigene Auserw\u00e4hltheit und Gr\u00f6\u00dfe. Die Gr\u00f6\u00dfe irgendeines engen Kreises der Menschen, die auf die eine oder andere Art mit dem Kreml zu tun haben.\r\n\r\nWozu soll das Volk aber so etwas wissen. Das Volk begann man mit Geschichten \u00fcber seine, des Volkes, Auserw\u00e4hltheit und G\u00f6ttlichkeit zu bearbeiten, das Volk begann man mit Chauvinismus und Paranoia zu erziehen: Es hat sich herausgestellt, dass Russland, das einen Sechstel der Landfeste einnimmt, von allen Seiten von Feinden umkreist ist, die jederzeit bereit sind, es zu \u00fcberfallen. Dem Volk, das noch immer ein Holzklo drau\u00dfen im Hof hat, begann man \u00fcber die Schrecken von Gayeuropa und von verdammten Kapitalisten zu erz\u00e4hlen.\r\n\r\nUnd <span style=\"font-weight: 400\">voil\u00e0<\/span>! Trotz der Geschichte und aller bekannter Fakten, fast 70 Jahre sp\u00e4ter, ist es einem neuen Zwerg faktisch gelungen, das Gleiche zu machen. Wobei Goebbels von solchen Arbeitsbedingungen nur tr\u00e4umen k\u00f6nnte: Das bewegte Bild wohnt seit geraumer Zeit im Haus beinahe jedes Erdbewohners und ist f\u00fcr viele die einzige Freizeitbesch\u00e4ftigung. Mittels des Fernsehers ist die Bev\u00f6lkerung schnell in den gew\u00fcnschten Zustand gebracht und in einen Drogenrausch der eigenen Wichtigkeit und Gr\u00f6\u00dfe versetzt worden. Der d\u00fcnne \u00dcberzug von Zivilisation, Kultur und Humanismus flog ab und entbl\u00f6\u00dfte die ganze Rohheit der chauvinistischen Natur einer Landbev\u00f6lkerung, die sich noch immer als Bewohner eines gro\u00dfen Imperiums w\u00e4hnt, das in Wirklichkeit nur in dem Kasten existiert, der in dem Haus des Bewohners steht.\r\n\r\nDie Realit\u00e4t in diesem Kasten wurde f\u00fcr diesen Bewohner viel wichtiger, als das Grau, die Armut und der Dreck hinter dem eigenen Fenster, wichtiger als die Tatsache, dass er zum T\u00f6ten in ein Nachbarland gefahren ist, um dort zum Invaliden zu werden oder gar zu sterben - f\u00fcr nichts, f\u00fcr das Bild in seinem entz\u00fcndeten Gehirn. Nach der rigorosesten Wertung wegen der\u00a0Machtgier jener, die dieses Bild f\u00fcr ihn erschaffen haben. Und denen es zutiefst egal ist, in was sich sein reales Leben verwandelt, denn sie haben sein Gehirn mit Opium gef\u00fcttert, das ihn ablenkte und all das \u00dcbel zu vergessen zwang, an dem sie Schuld tragen. Und was er niemals erfahren soll.\r\n<ul>\r\n \t<li><em>Lesen Sie zum Thema: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/information-frankenstein-oder-reale-folgen-des-informationskrieges\/\">\"Information-Frankenstein oder reale Folgen des Informationskrieges\"<\/a><\/em><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: center\"><em><img class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"89\" height=\"42\" \/><\/em><\/p>\r\n<em>Dieses Material wurde von<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\"><strong> Irina Schlegel<\/strong><\/a> exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\"><strong>InformNapalm<\/strong><\/a> vorbereitet; editiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. Walter<\/a>.\u00a0<\/em>\r\n\r\n<em>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich\u00a0<\/em><em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a>\u00a0)<\/em>\r\n\r\n<em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. 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