{"id":21174,"date":"2016-12-17T09:49:58","date_gmt":"2016-12-17T09:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=21174"},"modified":"2018-04-13T23:40:34","modified_gmt":"2018-04-13T23:40:34","slug":"belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/","title":{"rendered":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em><strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/0.-Imantas.-Zaglavnoe-foto-642x336.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21188 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/0.-Imantas.-Zaglavnoe-foto-642x336.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"129\" \/><\/a>von Imantas Melianas, Ethnokonfliktologe (Vilnius, Litauen)<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mehrere Gr\u00fcnde wirkten sich auf die Wahl des Themas f\u00fcr diesen Artikel aus, allen voran war jedoch das Verst\u00e4ndnis dessen, dass das B\u00f6se niemals statisch ist \u2013 es zieht sich zur\u00fcck, wenn es auf entschlossenen Widerstand trifft, oder es setzt den Vorsto\u00df fort. Genau so kann man die Expansionspolitik beschreiben, die die heutige russische Regierung im Bezug auf ihre postsowjetischen Nachbarn betreibt.<\/strong><\/p>\n<p>Das vom Pr\u00e4sidenten W.Putin und seiner Umgebung gew\u00e4hlte Tempo f\u00fcr den Aufbau der Innen- und Au\u00dfenpolitik Russlands\u00a0erlaubt ihm keine Entspannung mehr, denn die Bev\u00f6lkerung, die von der jahrelangen imperialen Propaganda berauscht wurde und an die besondere Mission Russlands geglaubt hat, k\u00f6nnte daf\u00fcr wenig Verst\u00e4ndnis zeigen \u2013 mit allen daraus resultierenden Folgen. Dies bestimmt die unausweichliche Fortsetzung der territorialen Expansion vor, zu deren Objekten w\u00e4hrend der Regierungsjahren des Leningrader KGBlers schon Itschkerien, Georgien und Ukraine wurden, und, wenn man die noch w\u00e4hrend des\u00a0Zerfalls der UdSSR gesammelten \u201eVorr\u00e4te\u201c bedenkt, &#8211; auch Moldau und Aserbaidschan (das letztere \u2013 mittels der Ausbeutung der Idee eines \u201eGro\u00dfen Armeniens\u201c).<\/p>\n<p>Leider sind auch alle anderen L\u00e4nder des postsowjetischen Raums vor diesem Unheil nicht abgesichert \u2013 weder die Mitgliedsstaaten von NATO, EU und anderen internationalen Organisationen, in denen Russland Dominanz zeigt, noch diejenigen, die einen eigenen besonderen Weg zu gehen versuchen. Wie dem auch sei, kann der imperialistische Appetit der Kremlregierung nicht mehr durch derartig \u201eschonende\u201c Formen der Eroberung von Nachbarn gestillt werden, wie die zu einer Scheidungsagentur gewordene Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten, der scheinbar in einer parallelen Realit\u00e4t existierende \u201eUnionsstaat Russland und Belarus\u201c oder die nicht geboren werden wollende \u201eEurasische Union\u201c.<\/p>\n<p><strong>Es ist bekannt, dass Russland urspr\u00fcnglich 10 Verwaltungseinheiten der ersten Ebene (acht Gebiete, eine autonome Republik und eine Stadt mit Sonderstatus) von der Ukraine abzutrennen versuchte, also die H\u00e4lfte des Gesamtterritoriums dieses Staates.<\/strong> Jedoch konnten diese Pl\u00e4ne nur bez\u00fcglich der Autonomen Republik Krim, der Stadt Sewastopol und der sogenannten \u201ebestimmten Regionen der Gebiete Luhansk und Donezk\u201c, also nur f\u00fcr Teile dieser Gebiete, verwirklicht werden, was einem offensichtlichen Misserfolg von Kreml gleicht. Ein Misserfolg, den Moskau auf anderen Gebieten zu kompensieren versucht, denn anderenfalls k\u00f6nnte die untergebene Population die Allmacht des Imperiums und des regierenden \u201eNationalanf\u00fchrers\u201c anzweifeln. Hier dr\u00e4ngt sich eine Frage auf: in welchen Richtungen wird sich diese \u201ekompensatorische T\u00e4tigkeit\u201c zeigen?<\/p>\n<p>Der erste Kandidat in die \u201eneuen Subjekte der Russischen F\u00f6deration\u201c wurde noch letztes Jahr genannt &#8211; das ist die sogenannte \u201eRepublik S\u00fcdossetien\u201c. Die gesamte Drecksarbeit wurde in dieser Region schon gemacht: die Zchinwali Region wurde von Georgien, zu dem sie nach internationalem Recht geh\u00f6rt, abgetrennt; sie wurde schon von Russland und einigen Bananenrepubliken als \u201eunabh\u00e4ngiger Staat\u201c anerkannt, de facto ist sie schon in praktisch alle russischen Strukturen integriert worden, und die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung hat die russische Staatsb\u00fcrgerschaft. Es ist nicht mehr viel zu tun geblieben, man muss nur in dieser mikroskopisch kleinen Region ein Pseudoreferendum nach dem Krimer Vorbild abhalten, sie zu einem Subjekt der F\u00f6deration erkl\u00e4ren (die in Wirklichkeit ein ziemlich unit\u00e4rer Staat ist) und sie im tollpatschigen Versuch, die Spuren des Verbrechens zu verwischen, mit Nordossetien in ein \u201eEiniges Ossetien\u201c zusammenf\u00fcgen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30499 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2-Im.jpg\" alt=\"2-im\" width=\"637\" height=\"382\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unter anderem musste das zu einem mitrei\u00dfenden Vorbild f\u00fcr die zuk\u00fcnftige \u201eWiedervereinigung\u201c aller anderen \u201eabgetrennten\u201c Territorien werden (selbstverst\u00e4ndlich, als ein Bestandteil Russlands oder seines Satelliten Armeniens); allen voran \u2013 f\u00fcr die von Russen bev\u00f6lkerten Teile im Osten von Estland und Lettland und im Norden von Kasachstan, aber auch f\u00fcr die von Armeniern bev\u00f6lkerten Teile S\u00fcdgeorgiens, von Gagausen und Bulgaren bev\u00f6lkerten Territorien im ukrainischen und moldauischen Budjak, awarischen und lesgischen Teilen von Nordaserbaidschan, tadschikischen Teilen von S\u00fcdusbekistan usw.<\/p>\n<p>Wenn man den Kremlmedien blindes Vertrauen schenkt, m\u00fcsste Transnistrien zum n\u00e4chsten (nach der Zchinwali Region) \u201eSubjekt\u201c des Imperiums werden, dem in diesem Fall noch Belz, Gagausien und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taraclia\">Taraclia<\/a> folgen k\u00f6nnten, w\u00e4re nur die Entfernung zu Russland oder wenigstens zur von ihm besetzten und annektierten Krim nicht so gro\u00df. Es ist schwer vorstellbar, dass Moskau in der n\u00e4chsten Zeit erneut einen gro\u00df angelegten Krieg gegen die Ukraine ankurbelt, um sich nach Tiraspol durchzuschlagen, wenn es im Bezug auf Charkiw und Saporischschja (und weiter \u2013 bis zur Grenze mit Rum\u00e4nien) sogar w\u00e4hrend der aktiven Phase des Krieges in 2014-2015 nicht gelungen ist. Davon abgesehen spricht die Meuterei des sogenannten transnistrischen Parlaments gegen den gleicherma\u00dfen sogenannten transnistrischen Pr\u00e4sidenten, einen konsequenten Bef\u00fcrworter des Anschlusses von Transnistrien an Russland, eher daf\u00fcr, dass das wenigstens momentane Ziel von Kreml keine Aneignung dieses ideologisch verseuchten Territoriums, sondern seine Integration in den politischen K\u00f6rper der Republik Moldau \u201eauf der f\u00f6derativen Grundlage\u201c ist. Denn genau dasselbe kann man auch am Beispiel mit den terroristischen Formationen \u201eL\/DVR\u201c beobachten.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, es ist ganz offensichtlich, dass wir auf die falsche F\u00e4hrte gef\u00fchrt werden, was in Wirklichkeit bedeutet, dass der Kreml seinen Unfug an einem anderen Ort und wahrscheinlich in einer etwas anderen Form vorbereitet. Nachfolgend zeigen wir, dass das nicht nur im Bezug auf geographische Perspektiven der \u201erussischen Welt\u201c zutrifft.<\/p>\n<p>Trotz der scheinbaren \u00c4hnlichkeit der abchasischen Situation mit der in Zchinwali, w\u00e4re der Anschluss von Abchasien ziemlich problematisch. Es liegt daran, dass nach der Vertreibung der Mehrheit der Urbev\u00f6lkerung (Georgier) eine nationale Minderheit (Abchasen) daran zu glauben anfing, dass Abchasien in Wirklichkeit ein eigenst\u00e4ndiger und unabh\u00e4ngiger Staat w\u00e4re, und sie, die Abchasen, die tats\u00e4chlichen und einzigen Herren dieses \u201eLandes\u201c w\u00e4ren. Demzufolge fingen sie an, andere nationale Minderheiten anzup\u00f6beln \u2013 Armenier und sogar Russen. So werden beispielsweise einheimische Russen oft zu Opfern der gewaltsamen Entwendung ihrer Wohnungen und H\u00e4user; und der heutige \u201ePr\u00e4sident\u201c des Marionettenstaats Abchasien R.Hadjimba (damals war er jedoch nur ein \u201eVizepr\u00e4sident\u201c) behauptete mal, dass Armenier die Einigkeit \u201eder abchasischen Gesellschaft und des abchasischen Staates\u201c zerspalten k\u00f6nnten. Wom\u00f6glich braut sich in Abchasien ein neuer ethnischer Krieg zusammen, im Laufe dessen Russland sich zwischen den ehemaligen Verb\u00fcndeten\/Mandataren (Armenier oder Abchasier) entscheiden m\u00fcssen wird. Insbesondere nachdem Informationen aufgetaucht sind, dass der \u201eHeld von Neurussland\u201c A.Pawlow, besser bekannt als \u201eMotorola\u201c, von <a href=\"https:\/\/don-news.net\/news\/zakon-i-poryadok\/item\/325-motorolu-likvidirovali-abkhazskie-boeviki-s-pozvoleniya-kremlya.html\">keinen anderen beseitigt werden k\u00f6nnte<\/a>, als den K\u00e4mpfern der illegalen Bandenformation der \u201eDVR\u201c \u201ePjatnaschka\u201c, die von abchasischen Separatisten gebildet wurde.<\/p>\n<p>Unter diesen Umst\u00e4nden wird sich die Wiederholung der \u201eZchinwali Option\u201c in Abchasien schwierig gestalten. Aber wenn auch Abchasien verschlungen werden sollte, was soll W.Putin als n\u00e4chstes tun? Ob es einem gelingen w\u00fcrde, den imperialistischen Hunger mit solchen Happen zu stillen?<\/p>\n<div id=\"attachment_30500\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30500\" class=\"wp-image-30500 size-medium\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3-Im-200x300.jpg\" alt=\"3-im\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-30500\" class=\"wp-caption-text\">General A.Ter-Tadewosjan, der davon tr\u00e4umt, die Grenzen der \u201eRepublik Bergkarabach\u201c n\u00e4her an Russland heran zu verschieben.<\/p>\n<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man hier erw\u00e4hnen, dass laut einer im September letzten Jahres vom Gallup Institut durchgef\u00fchrten Umfrage \u00fcber die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Armeniens ihr Land <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/news\/2015\/11\/04\/54-naseleniya-armenii-za-prisoedinenie-k-rossii-opros\">gern als einen Teil Russlands sehen w\u00fcrde<\/a>. Das wirft aber eine Frage auf: was w\u00fcrde die andere H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung dieses Landes von solcher Entscheidung halten? Und wie w\u00fcrden darauf die russischen Nationalisten reagieren, die permanent \u00fcber die \u201e\u00dcberfremdung Russlands durch Kaukasier \u201c besorgt sind (geschweige von der Reaktion praktisch aller benachbarten L\u00e4nder)? In anderen Worten: ist das Unterfangen \u00fcberhaupt der M\u00fche wert? Hier sollte man jedoch anmerken, dass noch vor zwei Jahren der ehemalige sowjetische und sp\u00e4ter armenische Generalmajor und der \u201eHeld von Arzach\u201c Arkadij Ter-Tadewosjan sich dazu in derselben Art \u00e4u\u00dferte: <a href=\"http:\/\/hayasanews.com\/arkadii-ter-tadevosyan-komandos\">es sei an der Zeit<\/a>, die Grenzen der \u201eRepublik Bergkarabach\u201c n\u00e4her an Russland heran (oder umgekehrt) zu verschieben, also einen \u201eKorridor\u201c zwischen dieser Marionettenrepublik und dem russischen Dagestan durchzusto\u00dfen. In diesem Fall wird sich nicht nur die \u201eRepublik Bergkarabach\u201c, sondern ganz Armenien mit Russland vereinen k\u00f6nnen (sollte im Kreml die entsprechende Entscheidung getroffen werden).<\/p>\n<p>Eine verlockende Beute w\u00e4re auch Kasachstan, denn es ist allgemein bekannt, dass ein bedeutender Teil der Bev\u00f6lkerung seiner n\u00f6rdlichen Gebiete ethnische Russen sind, viele von denen ihre irredentische Stimmung nicht verheimlichen, dabei ist die kasachisch-russische Grenze praktisch ungesichert. Das stimmt zwar alles, aber jeder Versuch Russlands, Kasachstan oder seinen nordwestlichen Teil zu annektieren, w\u00fcrde unausweichlich dazu f\u00fchren, dass Moskaus Beziehungen mit Beijing sich noch schneller verschlechtern, als mit Br\u00fcssel und Washington. Und genau das versucht man im Kreml m\u00f6glichst\u00a0zu vermeiden, denn trotz der scheinbaren Unzurechnungsf\u00e4higkeit von Putins Regime sind bei diesen Typen die W\u00e4nde nicht mit Bleifarbe gestrichen. In anderen Worten ausgedr\u00fcckt, machen sie sich sehr wohl Gedanken dar\u00fcber, wie sie ihre kriminellen Pl\u00e4ne mit den geringsten Unkosten verwirklichen.<\/p>\n<p>Deswegen scheint die Republik Belarus angesichts der eventuellen\u00a0russischen Expansion am meisten verwundbar zu sein. Die kremlischen \u201eSammler russischer Territorien\u201c rechnen damit, dass ein bedeutender Teil der belarussischen Bev\u00f6lkerung einer Perspektive der Vereinigung ihres Landes mit Russland zustimmt\u00a0oder von dieser Perspektive nicht derma\u00dfen abgeneigt ist, als dass sie die Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit eigenes Landes mit Waffen verteidigen w\u00fcrde. Den belarussischen Beamten von Zentral- und Ortsverwaltungen wird st\u00e4ndig signalisiert, dass sie im Falle ihrer Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Idee der Allrussischen Einigkeit damit rechnen k\u00f6nnen, ihre \u00c4mter zu behalten, nachdem Belarus seine Souver\u00e4nit\u00e4t verliert. Au\u00dferdem geht man davon aus, dass die belarussischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen psychologisch nicht dazu bereit sind, auf ihre russischen Kollegen zu schie\u00dfen. Anders gesagt wird Belarus vom Kreml als eine Art Analogon von Krim betrachtet, nur mit der f\u00fcnffachen Bev\u00f6lkerungsanzahl.<\/p>\n<p>Bis zum Beginn\u00a0der Krimaff\u00e4re im Februar 2014 wurde die Meinung der \u00d6ffentlichkeit haupts\u00e4chlich prorussisch bearbeitet, und nur jetzt, in den letzten zweieinhalb Jahren, bekommt die belarussische Regierung und ein zunehmend gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung ein klares Verst\u00e4ndnis dessen, dass sie doch etwas zu verlieren haben und dass es sich lohnt, \u00a0dieses etwas zu verteidigen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es kein Geheimnis, dass in Russland schon seit recht langer Zeit die Bearbeitung der \u00f6ffentlichen Meinung eigener Bev\u00f6lkerung betrieben wird, im Laufe derer ein unsch\u00f6nes Bild von Belarus und seiner Regierung in den K\u00f6pfen von Russen verankert wird. Das offizielle Minsk wird beschuldigt, ein Komplott mit dem Westen zu schmieden und die Ideale der \u201eheiligen Rus\u201c verraten zu haben, sowie sich mit belarussischen Nationalisten angefreundet und sogar die Politik der \u201eBelarussifizierung\u201c des eigenen Landes angefangen zu haben.<\/p>\n<p>Eine destillierte Kostprobe solcher Beschuldigungen (und Drohungen) wurde auf <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/10\/05\/zachem-belorussiya-provociruet-ocherednoy-konflikt-s-rossiey\">\u201eEurAsia daily\u201c am 5.Oktober<\/a> dieses Jahres vom professionellen \u201eBelarussologen\u201c Artur Grigorjew ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Suche nach den Geldern wurde zu einem der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entscheidung belarussischer Regierung f\u00fcr die \u201eMehrvektorpolitik\u201c, hinter der sich an erster Stelle das Bestreben nach der Obhut von der EU und den USA mit der unausweichlichen Umstellung auf die antirussische Haltung verbirgt. Abgesehen von dem Westen ist die Mehrvektorpolitik auch auf China gerichtet, in dem die belarussische Regierung naiv einen potentiellen Sponsor sieht. Zum Teil dieser au\u00dfenpolitischen Strategie wurden die seit 2008 gef\u00fchrte innere Politik der \u201eBelarussifizierung\u201c und die Verbreitung des Nationalismus mit polnisch-litauischen Wurzeln, die die Zustimmung und die Unterst\u00fctzung des Westens genie\u00dfen. Ohne R\u00fccksicht auf m\u00f6gliche Konsequenzen zu nehmen, entschloss sich die belarussische Regierung in ihrer Lust f\u00fcr geopolitische Spiele, die brenzliche Lage des Landes als Pufferzone zwischen Russland und dem Westen in ein Handelsgut zu verwandeln, das an beide Seiten verkauft werden kann\u201c.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/4-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30502 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/4-Im.jpg\" alt=\"4-im\" width=\"194\" height=\"194\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/5-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-30503\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/5-Im-214x300.jpg\" alt=\"5-im\" width=\"139\" height=\"194\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/6-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30504 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/6-Im-300x199.jpg\" alt=\"6-im\" width=\"266\" height=\"180\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30505 size-full alignnone\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7-Im.jpg\" alt=\"7-im\" width=\"259\" height=\"194\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Autoren der \u201eNekrologen\u201c an das belarussische Staatswesen Aleksej Dsermant (1), Pawel Swjatenkow (2), Michail Remisow (3) und Jurij Barantschik (4).<\/em><\/p>\n<p>Eine gr\u00fcndliche Analyse derartiger Propaganda bedarf einer ganzen Monografie, wenn nicht mehrerer. Nehmen wir deswegen 4 zuf\u00e4llige Tage im August dieses Jahres. So stellte Kolerows Portal <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/society\/2163476.html\">\u201eRegnum.ru\u201c<\/a> am 4. August eine Rednerb\u00fchne dem gut informierten belarussischen Politologen <strong>Aleksej Dsermant<\/strong> zur Verf\u00fcgung, der den Lesern mitteilte, dass \u201enach Lukaschenko\u201c \u201eein Vertreter der Geheimdienste oder\u00a0Innentruppen\u00a0zum neuen Staatschef wird<em> (diesem Umstand m\u00f6chte ich besondere Aufmerksamkeit schenken\u00a0&#8211; Anm.d.Autors)<\/em>, der sich auf Russlands Unterst\u00fctzung st\u00fctzen\u00a0wird\u201c. Er w\u00fcrde \u201eBelarus zu einer engeren Zusammenarbeit mit Russland und der Eurasischen Union anspornen\u201c und die Sicherheit von Belarus k\u00f6nne w\u00e4hrend seiner Amtszeit\u00a0\u201enur in einem engen Bund mit dem milit\u00e4risch-industriellen Komplex Russlands\u201c gew\u00e4hrleistet werden, dar\u00fcber hinaus \u201ewird die Frage\u00a0der Erh\u00f6hung des Beteiligungsprozentanteils von Belarus im staatlichen Verteidigungsauftrag\u00a0Russlands zu einer der Priorit\u00e4tsfragen\u201c.<\/p>\n<p>Wie man sieht, kritisiert Dsermant den Pr\u00e4sidenten Lukaschenko nicht einmal, sondern redet \u00fcber ihn einfach in der Vergangenheit. \u00dcber die Abschaffung des belarussischen Staates wird auch nicht offen geredet, aber es wird vorausgesetzt, dass er zum Anh\u00e4ngsel des russischen milit\u00e4risch-industriellen Komplex\u00a0werden soll, und folglich \u2013 zur Geisel russischer Milit\u00e4raff\u00e4ren (was der heutige Regierung immerhin zu vermeiden gelungen ist).<\/p>\n<p>Und schon am n\u00e4chsten Tag, am 5. August, beschuldigte ein anderer (diesmal russischer) Politologe, ehemaliger Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Nationalstrategie <strong>Pawel Swjatenkow<\/strong> die belarussische Regierung in einem anderen imperialistischen Portal <a href=\"http:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/08\/06\/osnovaniem-dlya-edinstva-rossii-i-belorussii-mozhet-byt-predstavlenie-o-edinom-russkom-narode\">\u201eEurAsia daily\u201c<\/a> dessen, dass <em>\u201esie immer von dem Ansatz ausgehen wird, dass es keine Bindungen zwischen Russland und Belarus gibt. Und sie erh\u00e4lt diesen Ansatz um jeden Preis aufrecht, obwohl die Unterst\u00fctzung solcher Konzepte der ukrainischen Regierung schon ein gesetzm\u00e4\u00dfiges Ende bereitet hat\u201c<\/em>. Eine seltsame Andeutung\u00a0auf den erb\u00e4rmlichen Abgang von Janukowitsch. Dagegen kann seiner Meinung nach \u201edie Vorstellung von einem einheitlichen russischen Volk zur Grundlage f\u00fcr die Einigkeit von Russland und Belarus werden\u201c.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens hier m\u00fcsste schon jedem klar werden, dass ein einiges Volk keine zwei Staaten braucht. Wir schlagen aber vor, besondere Aufmerksamkeit auf folgende Worte im Interview mit P.Swjatenkow zu richten: <strong><em>\u201eBelarus und Russland werden auch weiterhin voneinander abdriften, wenn sich irgendwas nicht schlagartig \u00e4ndert\u201c<\/em><\/strong>. Allem Anschein nach meinte der Politologe unter einer \u201eschlagartigen Ver\u00e4nderung\u201c alles andere als die anfallenden Wahlen in Belarus. In anderen Worten sieht er nicht nur keine Zukunft f\u00fcr den belarussischen Staat, sondern vermutet (oder sogar wei\u00df), dass die Existenz dieses Staatswesens durch bestimmte radikale (h\u00f6chstwahrscheinlich &#8211; gewaltsame) Mittel unterbrochen wird.<\/p>\n<p>An demselben Tag <a href=\"http:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/08\/06\/osnovoy-rossiysko-belorusskoy-integracii-mozhet-byt-alternativnyy-evropeyskiy-proekt-vo-glave-s-rossiey\">\u00e4u\u00dferte sich auf demselben Portal<\/a> zum selben Thema der Pr\u00e4sident desselben Instituts f\u00fcr Nationalstrategie Michail Remisow, der jedoch nicht so gnadenlos zu den Perspektiven des belarussischen Staatswesens war. Er erkannte zwar\u00a0die Unansehnlichkeit des Eurasischen Projekts f\u00fcr Belarus an (wie auch davor \u2013 f\u00fcr die Ukraine), schlug aber vor, das russische Integrationsprojekt als \u201eein anderes Europa\u201c zu positionieren. Anders gesagt, w\u00e4re das dieselbe superstaatliche Formation, wie die zuvor geplante Eurasische Union, nur mit einem anderen Namen, so eine Art \u201eanti-europ\u00e4isches Europa\u201c mit dem Zentrum in Moskau. In den restlichen Fragen betet Remisow Herrn Dsermant nach &#8211; auch er glaubt, dass die\u00a0Selbstverwirklichung\u00a0von Belarus nur im \u201eRaum der russischen Kooperation\u201c m\u00f6glich w\u00e4re, in dem Belarus \u00fcber eine \u201egr\u00f6\u00dfere Autonomie\u201c und sogar \u00fcber \u201edas akzeptable H\u00f6chstma\u00df an Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c verf\u00fcgen w\u00fcrde. Was unter diesen Wortf\u00fcgungen gemeint ist, hat Remisow nicht erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sollte man daran erinnert werden, dass in der Internetausgabe des Instituts f\u00fcr Nationalstrategie, <strong>\u201eAgentur f\u00fcr politische Nachrichten\u201c<\/strong> (die Zweigstellen in St.Petersburg, <a href=\"http:\/\/www.apn-nn.ru\/\">Nischni Nowgorod<\/a> und sogar <a href=\"http:\/\/www.apn.kz\/\">Kasachstan hat<\/a>), nicht nur M.Remisow und P.Swjatenkow ihre Ideen vorantreiben, sondern auch der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident der Russischen F\u00f6deration Dmitri Rogosin, der Hauptideologe des \u201eEurasientums\u201c Alexandr Dugin, der Vorsitzende des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isborsk-Klub\">\u201eIsborsk-Klubs\u201c<\/a> Alexandr Prochanow, der ehemalige Vorsitzende der New-Yorker Au\u00dfenstelle des Instituts f\u00fcr Demokratie und Zusammenarbeit (also der legalen Residentur der RF in den USA) und der Erfinder der Kollokation \u201eguter Hitler\u201c Andranik Migranjan, der Leiter des \u201eFonds f\u00fcr effektive Politik\u201c Gleb Pawlowski und weitere derartige Funktion\u00e4re.<\/p>\n<p>Am 6. August \u00e4u\u00dferte sich zum uns interessierenden Thema der Leiter des analytischen Informationsportals \u201eImperium\u201c und stellvertretende Direktor des Instituts f\u00fcr Informationskriege <strong>Jurij Barantschik<\/strong> auf \u201eRegnum.ru\u201c. Er <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/society\/2164093.html\">versuchte den Leser davon zu \u00fcberzeugen<\/a>, dass \u201edie Elite schon einen Nachfolger Lukaschenkos gew\u00e4hlt\u201c h\u00e4tte, und dass es entweder der Sohn des belarussischen Pr\u00e4sidenten und sein Assistent in Fragen nationaler Sicherheit Wiktor Lukaschenko oder der heutige Au\u00dfenminister Wladimir Makej sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die \u201eBarantschiks\u201c verstehen sehr wohl, dass die Dynastien postsowjetischer Herrscher kaum Begeisterung bei den B\u00fcrgern (sogar den russischen) finden, deswegen spitzen sie die Meinung der \u00d6ffentlichkeit im postsowjetischen Raum dagegen (und gleichzeitig \u2013 auch gegen den Pr\u00e4sidenten A.Lukaschenko) zu. Und der Chef der belarussischen Diplomatie wird g\u00e4nzlich als ein ausgefuchster Gauner dargestellt, der \u201ebei den Wahlen den Sohn des Pr\u00e4sidenten m\u00fchelos \u00fcberholen w\u00fcrde\u201c, wonach die ganze belarussische Elite (nach der Aussage von Barantschik) \u201esich dreinf\u00fcgen\u201c w\u00fcrde. Die Elite w\u00fcrde, \u201eohne dies vom Staatschef zu verheimlichen\u201c (unter seiner Mitwisserschaft vielleicht?), schon \u201eihren belarussischen Maidan vorbereiten\u201c.<\/p>\n<p>Und \u201eMaidan\u201c ist noch gar nichts. Wie es sich herausstellt, schl\u00e4gt der heimt\u00fcckische W.Makej dem Belarus auch \u201edie Europ\u00e4isierung, Katholisierung, Trennung von der russischen Welt und Entfernung des Landes vom Frontaufprall Russlands mit dem Westen\u201c<em> (was f\u00fcr ein Dreckskerl!)<\/em> und sogar \u201edie Transformation in die zweite (\u2026) Schweiz\u201c vor!<\/p>\n<p>Der wachsame Veteran der Informationskriege merkt an, dass \u201einfolge des weichen Souver\u00e4nit\u00e4tsspielchens Belarus schon in wenigen Jahren zum Element des polnischen (und in Wirklichkeit &#8211; amerikanischen) Konzepts des Intermariums mit allen daraus resultierenden Folgen\u201c wird. Nachstehend artikuliert Kolerows Autor eine strikte Warnung an die B\u00fcrger von Belarus, die sich nicht auf die Stufe von irgendeiner Schweiz zwischen zwei Meeren herablassen wollen, dass \u201ediese Situation nur in dem Fall eintreten w\u00fcrde, wenn Lukaschenko es nicht schafft, die Regierung an seinen Nachfolger noch zu Lebzeiten zu \u00fcbergeben\u201c (Gott sei dank, wurden in diesem Artikel keine Optionen der Macht\u00fcbergabe post mortem thematisiert).<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen also verzeichnen, dass Barantschiks Kuratoren folgendes dem belarussischen Pr\u00e4sidenten dringend anraten:<\/p>\n<ul>\n<li>vom Amt zur\u00fcckzutreten, bevor er von einem Ungl\u00fcck oder sonstigen unheilbaren Leiden heimgesucht wird;<\/li>\n<li>keine Versuche zu unternehmen, die Macht an seinen Filius zu \u00fcbergeben, denn Belarus ist kein Zentralasien, und die von W.Makej angef\u00fchrte Elite (oder vielleicht doch ganz andere Kr\u00e4fte?) wird ihn unverz\u00fcglich st\u00fcrzen;<\/li>\n<li>sich sofort von W.Makej und anderen \u201eAgenten von State Department\u201c zu trennen, die sich in der Umgebung des Pr\u00e4sidenten verschanzt haben;<\/li>\n<li>einen unauff\u00e4lligen uniformierten Funktion\u00e4r zum Nachfolger zu ernennen (diese Empfehlung kam aus dem Arsenal von A.Dsermant).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und schlie\u00dflich beklagte sich am 7. August im gleichen \u201eRegnum\u201c noch ein Politologe, <strong>Nikolaj Radow<\/strong>, \u00fcber die Uneinsichtigkeit des offiziellen Minsk<a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2164144.html\"> in dem von ihm ver\u00f6ffentlichten Artikel<\/a> \u201eWarum man in Belarus nach den \u201eHandlangern der russischen Welt\u201c zu suchen anfing?\u201c<\/p>\n<p>Ansonsten sind die Titel anderer Artikel dieses Autors nicht weniger informativ, zum Beispiel <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2132656.html\">\u201eBelarus f\u00e4ngt an, sich wie Ukraine zu benehmen\u201c<\/a> (16.05.2016), \u201e<a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2146814.html\">Vor wem will sich Belarus verteidigen?\u201c<\/a> (20.08.2016), <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2172319.html\">\u201eWozu will man in Belarus einen Krieg gegen Russland f\u00fchren?\u201c<\/a> (28.08.2016), <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2161354.html\">\u201eNeue Milit\u00e4rdoktrin von Belarus: gegen wen will Lukaschenko einen Krieg f\u00fchren?\u201c<\/a> (29.08.2016) und der in unserem Fall besonders interessante Artikel <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2140913.html\">\u201eDie Hysterie: Erwartet Belarus das Krim-Szenario?\u201c<\/a> (06.03.2016).<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten zugleich anmerken, dass es auf dem \u201eRegnum\u201c Portal sogar zwei antibelarussische Rubriken gibt \u2013 <strong>\u201eDie Erbauung der Nation in Belarus\u201c<\/strong> (in der es meistens darum geht, dass Belarussen ein k\u00fcnstlich entstandenes Volk sind) und die unheimliche <strong>\u201eZukunft von Belarus nach Lukaschenko\u201c<\/strong>. Man sollte nicht vergessen, dass N.Radow zusammen mit dem zuvor erw\u00e4hnten J.Barantschik, Nikolaj Scheljagowitsch, der den westpolesischen Separatismus k\u00fcnstlich zu sch\u00fcren versuchte, und Kirill Awerjanow, der die \u00f6stlichen Gebiete von Belarus an Russland \u201ezur\u00fcckgeben\u201c wollte, alle eine st\u00e4ndige Plattform auf der Seite <a href=\"http:\/\/www.14vn.com\/index.php?news=2064\">\u201eTreues Volk\u201c<\/a> haben (mehr zu diesen Personen k\u00f6nnen Sie in einem anderen Artikel des Autors nachlesen: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-ersatzvariante-des-kremls\/\">\u201eI.Melianas: Die Zergliederung von Belarus ist eine Ersatzvariante des Kremls\u201c<\/a> &#8211; IN). \u00dcbrigens rief <strong>K.Awerjanow<\/strong> nur vor kurzem Moskau<a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/10\/18\/belorusy-protiv-litvinov-ukrainskiy-scenariy-dlya-minska\"> wieder zu einer Invasion auf:<\/a> <em>\u201eHeute, wie auch in den alten Zeiten der litauisch-polnischen Herrschaft in der Wei\u00dfen Rus, wird die Hilfe aus dem br\u00fcderlichen Gro\u00dfrussland zur einzigen Hoffnung von Belarussen<\/em> (als Belarussen bezeichnet er nur den pro-russisch gesinnten Teil der Bev\u00f6lkerung des Landes, die pro-europ\u00e4isch gesinnten werden von ihm dagegen als \u201eLitvinen\u201c bezeichnet \u2013 I.M.)<em>. Die Russische F\u00f6deration muss die belarussische Mehrheit, die einen stabilisierenden Faktor im westlichen Teil der russischen Welt darstellt, in Obhut nehmen. Andernfalls riskiert das in zwei Nationen zerteilte Belarus, den Weg der Ukraine zu wiederholen, wo die ukrainische politische Nation die russische in allen Sinnen des Wortes vernichtet\u201c.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/8-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-30508 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/8-Im-300x191.jpg\" alt=\"8-im\" width=\"300\" height=\"191\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/10-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-30510 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/10-Im-300x88.jpg\" alt=\"10-im\" width=\"300\" height=\"88\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Putins \u201eMinister ohne Gesch\u00e4ftsbereich in Fragen der Desintegration benachbarter L\u00e4nder\u201c W.Surkow mit seinem Chef und das Logo der Belarus-feindlichen Seite \u201eTreues Volk\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Herren N.Radow und J.Barantschik auf der Plattform des \u201eTreuen Volkes\u201c wurden nicht umsonst als ein Bindeglied zwischen den \u201eArchitekten\u201c (oder genauer gesagt \u2013 den \u201eZeichner\u201c) des geplanten Sturzes des belarussischen Staates N.Scheljagowitsch und K.Awerjanow (einerseits) und dem Gr\u00fcnder von \u201eRegnum\u201c <strong>M.Kolerow<\/strong> (andererseits) bezeichnet. Es handelt sich n\u00e4mlich um einen bekannten Funktion\u00e4r, dem die Einreise in eine ganze Reihe postsowjetischer Staaten verboten wurde und der mit den Orden von drei nicht anerkannten \u201eStaaten\u201c geehrt wurde, und der 2008 das <a href=\"http:\/\/www.iines.org\/\">\u201eInternationale Institut modernster Staaten\u201c<\/a> gr\u00fcndete, dessen Zweigstellen sich auf den von Russland oder seinen Satellitenstaaten besetzten Territorien befinden \u2013 auf der Krim, in Transnistrien, Abchasien, in der Region Zchinwali, Bergkarabach und sogar zwischen den D\u00fcnen \u201eSahrawiens\u201c (Westsahara). Bis vor kurzem wurden auf der Seite des \u201eInstituts\u201c, dessen Arbeit angeblich der Pr\u00e4vention ethnischer Konflikte gewidmet ist, die Partner des Instituts aufgelistet, wie beispielsweise andere Kolerows Seiten <a href=\"http:\/\/www.iarex.ru\/\">\u201eRex\u201c<\/a> und <a href=\"http:\/\/ostkraft.ru\/\">\u201eOstkraft\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus waren unter ihnen die Seiten des <a href=\"http:\/\/www.geopolityka.org\/\">\u201eEurop\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr geopolitische Analyse\u201c<\/a> des polnischen Eurasiers Mateusz Piskorski (mit dem Server in Polen), der <a href=\"http:\/\/pravanarodov.ru\/\">\u201eRegionalen gemeinn\u00fctzigen Organisation f\u00fcr Demokratie und V\u00f6lkerrechte\u201c<\/a>, separatistische (oder doch irredentische?) Seiten von \u201eunabh\u00e4ngigen\u201c <a href=\"http:\/\/apsnypress.info\/\">Abchasien<\/a> (seit 2005), <a href=\"http:\/\/cominf.org\/\">S\u00fcdossetien<\/a> (seit 2004, mit dem Server in Gro\u00dfbritannien), <a href=\"http:\/\/www.mfa-pmr.org\/\">Transnistrien<\/a> (mit dem Server in Russland) und <a href=\"http:\/\/www.nkr.am\/\">\u201eBergkarabach\u201c<\/a> (seit 2008, mit dem Server in Armenien).<\/p>\n<p>Interessant, dass man hier nicht nur die Seiten des formal legalen moldauischen <a href=\"http:\/\/www.gagauzia.md\/\">Gagausiens<\/a>, sondern auch die der mysteri\u00f6sen <a href=\"http:\/\/podkarpatrus.livejournal.com\/\">\u201eRepublik Subkarpatische Rus\u201c<\/a> in der Ukraine (erinnert etwas an \u201eJatwigien\u201c, nicht wahr? Serverstandort: USA), der \u201e<a href=\"http:\/\/www.spsrasd.info\/\">Arabischen Demokratischen Republik in Sahara\u201c<\/a> aus Marokko (mit dem Server in der Schweiz) und der <a href=\"http:\/\/kurdistan.ru\/\">Demokratischen Partei Kurdistans<\/a> (Serverstandort: Russland). Wir vermuten, dass es noch keine vollst\u00e4ndige Liste ist, denn keiner kann mit Sicherheit behaupten, ob sie nicht von irgendwelchen weiteren Wizebsker, Grodnoer oder Brest-Pinsker \u201eVolksrepubliken\u201c erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n<p>Nach einer gewissen Zeit wurde Kolerow wahrscheinlich von seinen Kuratoren darauf hingewiesen, dass die derma\u00dfen offensichtliche Demonstration der Unterst\u00fctzung all dieser pro-russischen \u201eSeparatismen\u201c aus einem Zentrum \u00fcberfl\u00fcssig ist, wonach die \u201ePartner\u201c des Kolerows Instituts von seiner Seite unauff\u00e4llig verschwunden sind\u2026<\/p>\n<p>Doch die oben aufgelisteten \u201ePartner\u201c des internationalen Instituts modernster Staaten geben noch keine vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht. Folgendes steht in den <a href=\"http:\/\/www.iines.org\/node\/1002\">\u201eGrundrichtungen und Zielen\u201c <\/a>einer Zweigstelle des Instituts namens Baltisches Forschungszentrum: <em>\u201eBei der Gr\u00fcndung des Baltischen Forschungszentrums ging das Internationale Institut modernster Staaten von dem grundlegenden Postulat der au\u00dfenpolitischen Doktrin der Russischen F\u00f6deration aus, das die sogenannten postsowjetischen L\u00e4nder als solche definiert, die im Laufe der Umwandlung sowjetischer sozialistischer Republiken, die souver\u00e4ne Teile der UdSSR repr\u00e4sentiert hatten, zu neuen Staaten entstanden sind, die keine Nachfolger oder Fortf\u00fchrer von davor existierenden staatlichen Formationen sind. Dieses Postulat wurde auch vom Gesetzgeber festgehalten, denn Russland \u00fcbernahm die Funktionen des Nachfolgerstaates von der UdSSR und der RFSSR\u201c.<\/em> Dies legt nahe, dass wir alle (also die, die im putin-kolerowschen Neusprech als \u201emodernste L\u00e4nder\u201c bezeichnet werden) nur dank der Gnade des \u201eNachfolgerstaates\u201c existieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/11-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-30512 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/11-Im-300x138.jpg\" alt=\"11-im\" width=\"300\" height=\"138\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/13-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-30513 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/13-Im-300x74.jpg\" alt=\"13-im\" width=\"300\" height=\"74\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>M.Kolerow und das Logo der Seite \u201eRegnum\u201c<\/em><\/p>\n<p>So sieht also das Institut und darin arbeitende Politologen aus \u2013 \u201eExperten in belarussischen Fragen\u201c, die allem Anschein nach dem putinschen \u201eMinister ohne Gesch\u00e4ftsbereich in Fragen der Desintegration benachbarter L\u00e4nder\u201c W.Surkow untergeordnet sind. Aber auch damit ist die Vielfalt der Informationssabotage von Kremls Dienerschaft gegen Belarus nicht ersch\u00f6pft. In ihrem Arsenal befinden sich auch die <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2192068.html\">Gr\u00fcndung der zuk\u00fcnftigen Regierungspartei<\/a> (sogar ein passender Name wurde schon vorgeschlagen \u2013 \u201eEiniges Belarus\u201c) und die sogenannte Wikipedia-Aggression, wenn dem Massennutzer von Wikipedia eine F\u00e4lschung vorgeschlagen wird, die die bevorstehenden Handlungen Russlands bez\u00fcglich der Nachbarstaaten rechtfertigen sollte.<\/p>\n<p>Zum Beispiel erschien vor kurzem, am 15. August 2016, im russisch-sprachigen Artikel namens <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/\u0421\u043f\u0438\u0441\u043e\u043a_\u0430\u043a\u0442\u0438\u0432\u043d\u044b\u0445_\u0441\u0435\u043f\u0430\u0440\u0430\u0442\u0438\u0441\u0442\u0441\u043a\u0438\u0445_\u0434\u0432\u0438\u0436\u0435\u043d\u0438\u0439_\u0432_\u0415\u0432\u0440\u043e\u043f\u0435#cite_ref-3\">\u201eDie Liste aktiver separatistischer Bewegungen in Europa\u201c<\/a> ein neuer Abschnitt, der Belarus gewidmet wurde. Diesem Artikel zufolge existieren ganze drei separatistische Bewegungen in Belarus: die polesische (in den Territorien mit polesischer Bev\u00f6lkerung), die entweder einen unabh\u00e4ngigen Polesischen Staat oder eine Vereinigung mit der Ukraine anstrebt, die eine Vereinigung mit Polen anstrebende polnische (im Westbelarus) und die russische Bewegung, die die Vereinigung mit Russland in Aussicht hat (im Ostbelarus). Auf diese Weise wird dem Wikipedia-Nutzer der Gedanke vermittelt, dass Belarus ein \u201ek\u00fcnstlicher\u201c und \u201enicht lebensf\u00e4higer Staat\u201c ist, der von verschiedenen Arten von Separatismus buchst\u00e4blich in St\u00fccke zerrissen wird.<\/p>\n<p><strong>In Wirklichkeit gibt es \u00fcberhaupt keinen polesischen (oder \u201ejatwjagischen\u201c) Separatismus, und Polen und Ukraine haben keine territorialen Anspr\u00fcche an Belarus und unterst\u00fctzen keine irredentistischen Stimmungen unter eigenen Landsleuten in diesem Land (auch wenn solche tats\u00e4chlich existiert h\u00e4tten). Wir haben es hier mit einem erneuten Versuch zu tun, antipolnische und antiukrainische (und dadurch &#8211; antiwestliche) Stimmung bei Belarussen zu verbreiten und dadurch Ausf\u00e4lle von polnischen und ukrainischen marginalen Radikalen zu provozieren. Aber das Hauptziel dieser Provokation ist es, die Vorbereitung zur Aggression seitens Russlands zu vertuschen und zu versuchen, die Verantwortung wenn nicht mit Warschau und Kiew (worauf sie sich niemals einlassen), dann wenigstens mit den zwar nicht zahlreichen, aber lauten (m\u00f6glicherweise auch vom Kreml finanzierten) Gruppen von polnischen und ukrainischen \u201eNational-Patrioten\u201c zu teilen. Dies alles erinnert an die Anstrengungen von Putins Propagandisten in 2014 \u2013 ihren Wunsch, Polen, Ungarn und Rum\u00e4nien an die Aufteilung der Ukraine heranzuziehen.<\/strong> Sie konnten aufrichtig nicht verstehen, warum die strohdummen Europ\u00e4er sich nicht \u00fcberst\u00fcrzen, die passende Gelegenheit zu nutzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/27-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30514 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/27-Im.jpg\" alt=\"27-im\" width=\"649\" height=\"372\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man kann sich nur wundern, warum es bis jetzt noch keine Anspr\u00fcche an Belarus von irgendwelchen Gruppen von litauischen National-Patrioten gab, besonders wenn es auch einen historischen Grund daf\u00fcr eigentlich g\u00e4be, denn laut des russisch-litauischen Abkommens vom 12. Juli 1920 sollen Grodno, Lida, Smorgon, Postavy und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Braslau\">Braslau<\/a> mit anliegenden Territorien an Litauen \u00fcbergehen. Obwohl es nicht ausgeschlossen ist, dass unsere litauischen\u00a0National-Patrioten nach Erhalt des entsprechenden Befehls von sich nicht h\u00f6ren lassen\u2026<\/p>\n<p>Immerhin scheint Kreml nicht davon \u00fcberzeugt zu sein, dass es ihm gelingt, Belarus genauso blutlos anzugliedern, wie die Krim, deswegen wurde vor kurzem in der N\u00e4he der belarussischen Grenze mit der Formierung eines neuen Truppenverbandes angefangen, deren Bestand nach Bedarf \u201einternationale Hilfe\u201c an irgendwelche Kriminelle und \u201egr\u00fcne M\u00e4nnchen\u201c leisten k\u00f6nnte, die zuf\u00e4llig irgendwo bei Wizebsk, Mahiljou oder Homel auftauchen k\u00f6nnten. Die Rede ist von der wiederherstellten <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/en\/new-russian-division-formed\/\">144. motorisierten Sch\u00fctzendivision in Jelnja<\/a> Smolensker Gebietes (etwa 10 000 Menschen) und der <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/28-motorisierte-schuetzenbrigade-aus-jekaterinburg-wird-nach-klinzy-verlegt\/\">28. motorisierten Sch\u00fctzenbrigade in Klinzy<\/a> Brjansker Gebietes (etwa 5000 Menschen), die in den Smolensker und Brjansker Gebieten auf der Basis von den hierher transportierten Truppen der 28. SMSBr aus Jekaterinburg komplettiert werden, die bedeutende Kampferfahrung aus Donbass haben.<\/p>\n<p>Zuerst hat man versucht, uns davon zu \u00fcberzeugen, dass die Ingangsetzung dieser (und zweier weiteren Divisionen an der ukrainischen Grenze) nur eine Antwort Russlands auf die Stationierung von vier NATO-Bataillonen in Polen, Litauen, Lettland und Estland sei. So hat auch Sergej Schoigu, der Verteidigungsminister Russlands, bei einer Tagung des gemeinsamen Ausschusses der Milit\u00e4rbeh\u00f6rden von RF und Belarus in Minsk <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/11\/02\/shoygu-ochagi-napryazhyonnosti-vplotnuyu-priblizilis-k-granicam-rossii\">behauptet<\/a>, dass <em>\u201edie Handlungen von USA und anderen NATO-Mitgliedern (\u2026) Russland dazu zwingen, Gegenma\u00dfnahmen der defensiven Art zu ergreifen, darunter auch in der westlichen strategischen Richtung\u201c.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/28-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-30515\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/28-Im-300x189.jpg\" alt=\"28-im\" width=\"280\" height=\"176\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/29-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30516\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/29-Im.jpg\" alt=\"29-im\" width=\"176\" height=\"176\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30517\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30-Im.jpg\" alt=\"30-im\" width=\"194\" height=\"94\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Gut informierte Personen, die ernsthaft (?) mit der M\u00f6glichkeit der ukrainischen Invasion ins Smolensker Gebiet rechnen: Russlands\u00a0Botschafter in Belarus A.Surikow und der Leiter des Zentrums f\u00fcr strategische Analysen und Technologien, Mitglied des \u00f6ffentlichen Rats des Verteidigungsministeriums RF R.Puchow. Darunter \u2013 das Logo des von Puchow geleiteten Zentrums.<\/em><\/p>\n<p>Schon m\u00f6glich, aber dann stellt sich die Frage, wie zweckm\u00e4\u00dfig das ist, den 4000 NATO-Soldaten die ganzen 30 000 \u201eheldenm\u00fctiger\u201c russischer Krieger entgegenzusetzen. Hier k\u00f6nnte es nur zwei Antworten geben \u2013 entweder sch\u00e4tzt Putin die Kampff\u00e4higkeit seiner Truppen als sehr gering ein, oder es sind gar keine NATO-Kr\u00e4fte, mit denen diese Truppen zu k\u00e4mpfen vorhaben.<\/p>\n<div id=\"attachment_30519\" style=\"width: 546px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/31-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30519\" class=\"wp-image-30519 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/31-Im.jpg\" alt=\"31-im\" width=\"536\" height=\"365\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-30519\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Foto: Neue Divisionen an der westlichen Grenze. Jelnja, Bogutschar, Nowotscherkassk \u2013 Stationierungsorte neuer Divisionen, deren Komplettierung f\u00fcr 2016 geplant ist. Allem Anschein nach wird die wiederherstellte 144. Motorisierte Sch\u00fctzendivision nicht f\u00fcr den Vorsto\u00df nach Kiew genutzt werden k\u00f6nnen, sondern nach Wizebsk, Mahiljou und Homel.<\/p>\n<\/div>\n<p>Es ist bemerkenswert, wie russische Redek\u00fcnstler schon kurz danach eine andere Platte auflegten und auffallend nerv\u00f6s sich zu rechtfertigen und zu bekunden anfingen, dass die Verst\u00e4rkung der russischen Truppengruppierung (der 1. Garde-Panzerarmee) auf der belarussischen Grenze \u201enur\u201c f\u00fcr die Invasion in die Ukraine bestimmt sei und deswegen keine Gefahr f\u00fcr Belarus darstellen w\u00fcrde. <em>\u201eUnd was Klinzy und die Entstehung dort einer Milit\u00e4rbasis angeht, was hat Belarus damit zu tun?\u201c<\/em>&#8211; <a href=\"http:\/\/sputnik.by\/politics\/20160609\/1023147257.html?utm_source=24smi.info&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=2326&amp;utm_content=225752&amp;utm_term=2007\">muckte<\/a> Russlands Botschafter in Belarus <strong>Aleksandr Surikow<\/strong>, der nachdr\u00fccklich betonte, dass die Entstehung der Milit\u00e4rbasis <em>\u201eeine pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahme der Reaktion auf die wachsende milit\u00e4rische Bedrohung der RF seitens der Ukraine\u201c<\/em> darstelle. Man m\u00f6chte sich sofort vorstellen, wie die ukrainischen Kriegstreiber mit ihren Bajonetten die Zuverl\u00e4ssigkeit russischer Grenzen irgendwo bei Smolensk nach Schwachstellen abgrasen\u2026<\/p>\n<p>Auch <strong><a href=\"http:\/\/pressmia.ru\/authors\/puhov\">Ruslan Petuchow<\/a><\/strong>, der Leiter des <a href=\"http:\/\/cast.ru\/\">Zentrums f\u00fcr strategische Analysen und Technologien<\/a> und zugleich Mitglied des Gemeinschaftsrates des Verteidigungsministeriums Russischer F\u00f6deration, hat etwas derartiges zu beweisen versucht. Herr Petuchow <a href=\"http:\/\/www.vedomosti.ru\/opinion\/articles\/2016\/07\/15\/649326-nasha-karta-afriki\">machte kund<\/a>, dass diese Truppenverb\u00e4nde <em>\u201ebei Bedarf (\u2026) in der Lage dazu sind, einen rasanten Vorsto\u00df nach Kiew zu unternehmen\u201c<\/em>; der \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Milit\u00e4ranalytiker <strong>Anton Lawrow<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rbc.ru\/politics\/02\/06\/2016\/5750035d9a7947a4b3b8a2c0?from=main\">betete ihm nach<\/a>, indem er all dies als <em>\u201edie Verst\u00e4rkung der Grenze mit der Ukraine\u201c<\/em> schilderte.<\/p>\n<p>An dieser Stelle kann man die zutreffende Bemerkung von<strong> Andrej Illarionow<\/strong> nicht bestreiten, der <a href=\"http:\/\/www.kasparov.ru\/material.php?id=57B6B10369F0E\">darauf hinweist<\/a>, dass die Entfernung zwischen beispielsweise Jelnja und der belarussischen Grenze kleiner als die Entfernung (und die Unwegsamkeit) zwischen Jelnja und der Grenze mit der Ukraine ist, d.h. die russischen Haudegen k\u00f6nnten sich genauso gut irgendwo bei Pskow auf die Invasion in die Ukraine vorbereiten.<\/p>\n<p><em>(Anmerkung der IN-Redaktion. Zum ersten Mal wurden die Vorteile der belarussischen Richtung f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/en\/new-russian-division-formed\/\">die 144. SMSBr in unserem Artikel beschrieben<\/a>, dem A.Illarionow die schematische Darstellung entnahm).<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/32-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-30520 alignnone\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/32-Im-300x168.jpg\" alt=\"32-im\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/33-Im.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-30521\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/33-Im-300x225.jpg\" alt=\"33-im\" width=\"224\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Wom\u00f6glich fiel die \u201ebelarussische Wahl\u201c Putins (das M\u00e4nnlein neben D.Peskow auf dem Bild links) auf F.Klinzewtsch (der Kerl im Fallschirmj\u00e4gerbarett auf dem Bild rechts).<\/em><\/p>\n<p>Wie man sehen kann, werden wir nicht nur bez\u00fcglich der Territorien belogen, die Putin in der n\u00e4chsten Zeit in die wunderbare \u201erussische Welt\u201c (oder doch in den \u201erussischen Krieg\u201c?) st\u00fcrzen m\u00f6chte. Genauso werden wir auch \u00fcber die tats\u00e4chlichen Absichten der Stationierung zus\u00e4tzlicher Streitkr\u00e4fte an der belarussischen Grenze und \u00fcber den mutma\u00dflichen \u201eNachfolger\u201c A.Lukaschenkos im Amt des belarussischen Staatschefs belogen. Es ist nicht grundlos anzunehmen, dass Moskau f\u00fcr diesen Posten nicht Wiktor Lukaschenko oder W.Makej in Betracht zieht, sondern den ehemaligen Politkommissar der Fallschirmj\u00e4ger, den professionellen Anf\u00fchrer der russischen Organisation der Veteranen von Afghanistan und Mitglied des Politb\u00fcros des \u201eEinigen Russlands\u201c <strong>Franz Klinzewitsch.<\/strong> Wie auch Putin selbst, ist Klinzewitsch ein B\u00fcrooberst, der schon Arbeitserfahrungen auf besetzten Territorien (2002 wurde er zum Sekret\u00e4r der Parteiorganisation des \u201eEinigen Russlands\u201c in neulich erobertem Itschkerien) gesammelt hat.<\/p>\n<p>Der aus der Vilnius Region stammende\u00a0Pole F.Klinzewitsch ist schon seit langem im Belarus-nahen politischen Umfeld zu sehen. Im Dezember 2011 wurde er zum Abgeordneten der russischen Staatsduma vom (ethnographisch gesehen) eigentlich belarussischen Smolensker Gebiet, einige Jahre sp\u00e4ter, im September 2015, wurde er zum Vertreter dieses Gebietes beim F\u00f6derationsrat der F\u00f6derationsversammlung RF. Abgesehen davon agiert er als der stellvertretende Leiter des Sicherheits- und Verteidigungskomitees des F\u00f6derationsrates und Mitglied des Ausschusses f\u00fcr Sicherheit und Verteidigung der Parlamentsversammlung des sogenannten \u201eUnionsstaates Russland und Belarus\u201c.<\/p>\n<p>Bis die vermutliche inoffizielle Entscheidung \u00fcber den m\u00f6glichen Einsatz von F.Klinzewitsch als \u201eRetter des belarussischen Volkes\u201c getroffen wurde, hat er sich niemals weder durch besondere politische Sichtweite noch durch seine Redegabe bemerkbar gemacht. Hier ist ein Beispiel seiner damaligen (Mai 2014) Interviews, in dem er <a href=\"http:\/\/echo.msk.ru\/programs\/korzun\/1310982-echo\">\u00fcber seine Lebensziele redet:<\/a> \u201e<em>Ich hatte vier Lebenstr\u00e4ume. Erstens, ein Pilot zu werden. Zweitens, ein General zu werden. Drittens, verdienter Sportmeister zu werden. Und viertens, Held der Sowjetunion zu werden\u201c<\/em> (F.Klinzewitsch wurde weder Pilot noch General, Sportmeister oder Held der Sowjetunion). Und hier gibt\u2019s mehr \u00fcber seine kulturellen Anspr\u00fcche: <em>\u201eIch sehe mir alles an, ich liebe das Fernsehen sehr. Alle, die mich kennen, wissen das. Ich kann nirgends sein, \u00fcberall muss es gute Sanit\u00e4rzellen, gutes Sofa oder Bett und einen Fernseher geben. Der Rest (\u2026) spielt keine Rolle. (\u2026) Zuhause habe ich \u00fcberall Sofas, sogar in der K\u00fcche\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Nachdem man so etwas liest, erscheint A.Lukaschenko geradezu als ein Akademiemitglied im Vergleich zu diesem Oberst (es ist bekannt, dass Putin von jeder Runde der Gespr\u00e4che mit belarussischem Pr\u00e4sidenten sehr entkr\u00e4ftet wird). Nichtsdestotrotz ist in Klinzewitsch vor einer bestimmten Zeit ein echter Staatsmann erwacht, der, wie es sich herausstellt, in den unterschiedlichsten Fragen der Theorie und Praxis des Daseins Experte ist, wie z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/newsader.com\/mention\/karabakhskiy-front-putina-o-paraziti\">in Fragen<\/a> der Ausr\u00e4umung der Streitigkeiten im Bergkarabach-Konflikt;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.m24.ru\/videos\/118296?autoplay=1&amp;utm_source=smi2?utm_source=CopyBuf\">in Fragen<\/a> nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Putschversuch in der T\u00fcrkei;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/politrussia.com\/world\/terakt-v-nitstse-421\">in Fragen<\/a> der Verwendung russischer Erfahrungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus durch den Westen;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/ren.tv\/novosti\/2016-05-27\/klincevich-sravnil-g7-s-otceplennym-ot-poezda-vagonom?utm_medium=referral&amp;utm_source=lentainform&amp;utm_campaign=ren.tv&amp;utm_term=1243288s14746&amp;utm_content=4357709\">in Fragen<\/a> dar\u00fcber, was die G-7 tats\u00e4chlich ist;<\/li>\n<li>und sogar <a href=\"http:\/\/politrussia.com\/society\/pokemon-go-upravlyaya-588\">in Fragen<\/a> der unheimlichen Rolle von Pokemons in der Zerst\u00f6rung russischer Spiritualit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es wird also auf diese Weise versucht, den Durchschnittsb\u00fcrger mit dem Gedanken anzufreunden, dass ein neuer unausl\u00f6schlicher Stern auf dem politischen Horizont aufgeht. Wir w\u00fcrden aber besondere Aufmerksamkeit auf die Bemerkungen dieses \u201eSterns\u201c richten, die Belarus unmittelbar betreffen, wie beispielsweise das, was er noch im April 2016 <a href=\"http:\/\/www.camarade.biz\/node\/21941\">\u00e4u\u00dferte<\/a>: \u201e<em>Belarus sollte keine Spielchen mit dem Westen spielen, das k\u00f6nnte zu traurigen f\u00fcr Belarus Folgen f\u00fchren\u201c.<\/em> Wenn das keine Drohung ist! Oder auf diese, <a href=\"http:\/\/www.souzveche.ru\/articles\/our-union\/33396\">relativ frische \u00c4u\u00dferung<\/a>: <em>\u201eDer Unionsstaat hat seine Funktion erf\u00fcllt, er hat unsere Sicherheit gew\u00e4hrleistet\u201c<\/em>. Sollte das stimmen, dann braucht man ihn nicht mehr, und es taucht eine neue Frage auf \u2013 welche Formel f\u00fcr die Unterordnung von Belarus hat man in diesem Fall im Kreml im Sinn? Lesen wir Klinzewitschs Ansprache weiter: <em>\u201eHeute (\u2026) wird eine massive Kampagne zur Diskreditierung Russlands gef\u00fchrt. Dadurch wird auch Belarus auf die Probe gestellt\u201c<\/em>. Ist dieser Hinweis klar?<\/p>\n<p><strong>Zugegebenerma\u00dfen liegt uns noch kein detaillierter von Putin unterschriebener Plan der Besetzung und Annexion von Belarus oder einem seiner Teile vor; wir haben auch keine Anweisungen von Surkow an einen belarussischen Medwedtschuk. Nichtsdestotrotz ist es offensichtlich, dass die dem Belarus drohende Gefahr ganz reell ist. Denn die Frage besteht\u00a0nur darin, wann genau die russische Aggression mit dem vorangehenden \u201eVolksaufstand gegen den Diktator, der sich dem Westen verkauft hat\u201c stattfindet. Deswegen muss die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung westlicher L\u00e4nder und internationaler Organisationen, die diese L\u00e4nder vereinen, entsprechende Vorkehrungen treffen, die auf den Erhalt der Unabh\u00e4ngigkeit und territorialen Integrit\u00e4t des belarussischen Staates gerichtet sind. Das ist die notwendige Bedingung f\u00fcr die Pr\u00e4vention der russischen Expansion in der westlichen Richtung<\/strong>.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"43\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Material wurde von<strong> Imantas Melianas<\/strong>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/30498-belarus-and-russian-expansionism\/\">InformNapalm<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/vovan.che\">Volodymyr Cernenko<\/a>; editiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.<\/em><\/p>\n<p><em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a> )<\/em><\/p>\n<p><em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Besuchen Sie uns beim Facebook: <strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\">InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Imantas Melianas, Ethnokonfliktologe (Vilnius, Litauen) Mehrere Gr\u00fcnde wirkten sich auf die Wahl des Themas f\u00fcr diesen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":21242,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,131,707,228],"tags":[203,757,128,12],"class_list":["post-21174","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-expertenmeinungen","category-gesellschaft","category-informnapalm-eilmeldungen","tag-belarus","tag-litauen","tag-nato","tag-russland"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"von Imantas Melianas, Ethnokonfliktologe (Vilnius, Litauen) Mehrere Gr\u00fcnde wirkten sich auf die Wahl des Themas f\u00fcr diesen...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"InformNapalm (Deutsch)\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalm24\" \/>\n<meta property=\"article:author\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/oxanatinko\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-12-17T09:49:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-04-13T23:40:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"642\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"336\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\"},\"author\":{\"name\":\"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a\"},\"headline\":\"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben\",\"datePublished\":\"2016-12-17T09:49:58+00:00\",\"dateModified\":\"2018-04-13T23:40:34+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\"},\"wordCount\":5989,\"commentCount\":2,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg\",\"keywords\":[\"Belarus\",\"Litauen\",\"NATO\",\"Russland\"],\"articleSection\":[\"Aktuell\",\"Expertenmeinungen\",\"Gesellschaft\",\"InformNapalm\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\",\"url\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\",\"name\":\"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg\",\"datePublished\":\"2016-12-17T09:49:58+00:00\",\"dateModified\":\"2018-04-13T23:40:34+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg\",\"width\":642,\"height\":336},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\",\"name\":\"InformNapalm (Deutsch)\",\"description\":\"OSINT, HUMINT, Analytik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a\",\"name\":\"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d1216905db9b422860abe5e7af6a2cea590585d58c81a845d5f1b514360804f2?s=96&d=blank&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d1216905db9b422860abe5e7af6a2cea590585d58c81a845d5f1b514360804f2?s=96&d=blank&r=g\",\"caption\":\"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/informnapalm.org\/\",\"https:\/\/www.facebook.com\/oxanatinko\",\"https:\/\/x.com\/oxana_tinko\"],\"url\":\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/author\/oxana\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)","og_description":"von Imantas Melianas, Ethnokonfliktologe (Vilnius, Litauen) Mehrere Gr\u00fcnde wirkten sich auf die Wahl des Themas f\u00fcr diesen...","og_url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/","og_site_name":"InformNapalm (Deutsch)","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalm24","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/oxanatinko","article_published_time":"2016-12-17T09:49:58+00:00","article_modified_time":"2018-04-13T23:40:34+00:00","og_image":[{"width":642,"height":336,"url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e","twitter_misc":{"Verfasst von":"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/"},"author":{"name":"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a"},"headline":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben","datePublished":"2016-12-17T09:49:58+00:00","dateModified":"2018-04-13T23:40:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/"},"wordCount":5989,"commentCount":2,"image":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg","keywords":["Belarus","Litauen","NATO","Russland"],"articleSection":["Aktuell","Expertenmeinungen","Gesellschaft","InformNapalm"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/","url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/","name":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben - InformNapalm (Deutsch)","isPartOf":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg","datePublished":"2016-12-17T09:49:58+00:00","dateModified":"2018-04-13T23:40:34+00:00","author":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#primaryimage","url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg","contentUrl":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/unnamed.jpg","width":642,"height":336},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-im-visier-des-russischen-expansionismus-oder-was-die-stadt-klinzy-und-der-senator-klinzewitsch-gemeinsam-haben\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Belarus im Visier des russischen Expansionismus, oder was die Stadt Klinzy und der Senator Klinzewitsch gemeinsam haben"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#website","url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/","name":"InformNapalm (Deutsch)","description":"OSINT, HUMINT, Analytik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/96ae00c3b1d58255bc6559a1b070bf9a","name":"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d1216905db9b422860abe5e7af6a2cea590585d58c81a845d5f1b514360804f2?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d1216905db9b422860abe5e7af6a2cea590585d58c81a845d5f1b514360804f2?s=96&d=blank&r=g","caption":"\u041e\u043a\u0441\u0430\u043d\u0430 \u0422i\u043d\u044c\u043a\u043e"},"sameAs":["https:\/\/informnapalm.org\/","https:\/\/www.facebook.com\/oxanatinko","https:\/\/x.com\/oxana_tinko"],"url":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/author\/oxana\/"}]}},"views":7098,"post_src":"<p style=\"text-align: right\"><em><strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/0.-Imantas.-Zaglavnoe-foto-642x336.jpg\"><img class=\"wp-image-21188 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/12\/0.-Imantas.-Zaglavnoe-foto-642x336.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"129\" \/><\/a>von Imantas Melianas, Ethnokonfliktologe (Vilnius, Litauen)<\/strong><\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<strong>Mehrere Gr\u00fcnde wirkten sich auf die Wahl des Themas f\u00fcr diesen Artikel aus, allen voran war jedoch das Verst\u00e4ndnis dessen, dass das B\u00f6se niemals statisch ist \u2013 es zieht sich zur\u00fcck, wenn es auf entschlossenen Widerstand trifft, oder es setzt den Vorsto\u00df fort. Genau so kann man die Expansionspolitik beschreiben, die die heutige russische Regierung im Bezug auf ihre postsowjetischen Nachbarn betreibt.<\/strong>\r\n\r\nDas vom Pr\u00e4sidenten W.Putin und seiner Umgebung gew\u00e4hlte Tempo f\u00fcr den Aufbau der Innen- und Au\u00dfenpolitik Russlands\u00a0erlaubt ihm keine Entspannung mehr, denn die Bev\u00f6lkerung, die von der jahrelangen imperialen Propaganda berauscht wurde und an die besondere Mission Russlands geglaubt hat, k\u00f6nnte daf\u00fcr wenig Verst\u00e4ndnis zeigen \u2013 mit allen daraus resultierenden Folgen. Dies bestimmt die unausweichliche Fortsetzung der territorialen Expansion vor, zu deren Objekten w\u00e4hrend der Regierungsjahren des Leningrader KGBlers schon Itschkerien, Georgien und Ukraine wurden, und, wenn man die noch w\u00e4hrend des\u00a0Zerfalls der UdSSR gesammelten \u201eVorr\u00e4te\u201c bedenkt, - auch Moldau und Aserbaidschan (das letztere \u2013 mittels der Ausbeutung der Idee eines \u201eGro\u00dfen Armeniens\u201c).\r\n\r\nLeider sind auch alle anderen L\u00e4nder des postsowjetischen Raums vor diesem Unheil nicht abgesichert \u2013 weder die Mitgliedsstaaten von NATO, EU und anderen internationalen Organisationen, in denen Russland Dominanz zeigt, noch diejenigen, die einen eigenen besonderen Weg zu gehen versuchen. Wie dem auch sei, kann der imperialistische Appetit der Kremlregierung nicht mehr durch derartig \u201eschonende\u201c Formen der Eroberung von Nachbarn gestillt werden, wie die zu einer Scheidungsagentur gewordene Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten, der scheinbar in einer parallelen Realit\u00e4t existierende \u201eUnionsstaat Russland und Belarus\u201c oder die nicht geboren werden wollende \u201eEurasische Union\u201c.\r\n\r\n<strong>Es ist bekannt, dass Russland urspr\u00fcnglich 10 Verwaltungseinheiten der ersten Ebene (acht Gebiete, eine autonome Republik und eine Stadt mit Sonderstatus) von der Ukraine abzutrennen versuchte, also die H\u00e4lfte des Gesamtterritoriums dieses Staates.<\/strong> Jedoch konnten diese Pl\u00e4ne nur bez\u00fcglich der Autonomen Republik Krim, der Stadt Sewastopol und der sogenannten \u201ebestimmten Regionen der Gebiete Luhansk und Donezk\u201c, also nur f\u00fcr Teile dieser Gebiete, verwirklicht werden, was einem offensichtlichen Misserfolg von Kreml gleicht. Ein Misserfolg, den Moskau auf anderen Gebieten zu kompensieren versucht, denn anderenfalls k\u00f6nnte die untergebene Population die Allmacht des Imperiums und des regierenden \u201eNationalanf\u00fchrers\u201c anzweifeln. Hier dr\u00e4ngt sich eine Frage auf: in welchen Richtungen wird sich diese \u201ekompensatorische T\u00e4tigkeit\u201c zeigen?\r\n\r\nDer erste Kandidat in die \u201eneuen Subjekte der Russischen F\u00f6deration\u201c wurde noch letztes Jahr genannt - das ist die sogenannte \u201eRepublik S\u00fcdossetien\u201c. Die gesamte Drecksarbeit wurde in dieser Region schon gemacht: die Zchinwali Region wurde von Georgien, zu dem sie nach internationalem Recht geh\u00f6rt, abgetrennt; sie wurde schon von Russland und einigen Bananenrepubliken als \u201eunabh\u00e4ngiger Staat\u201c anerkannt, de facto ist sie schon in praktisch alle russischen Strukturen integriert worden, und die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung hat die russische Staatsb\u00fcrgerschaft. Es ist nicht mehr viel zu tun geblieben, man muss nur in dieser mikroskopisch kleinen Region ein Pseudoreferendum nach dem Krimer Vorbild abhalten, sie zu einem Subjekt der F\u00f6deration erkl\u00e4ren (die in Wirklichkeit ein ziemlich unit\u00e4rer Staat ist) und sie im tollpatschigen Versuch, die Spuren des Verbrechens zu verwischen, mit Nordossetien in ein \u201eEiniges Ossetien\u201c zusammenf\u00fcgen.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30499 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2-Im.jpg\" alt=\"2-im\" width=\"637\" height=\"382\" \/><\/a>\r\n\r\nUnter anderem musste das zu einem mitrei\u00dfenden Vorbild f\u00fcr die zuk\u00fcnftige \u201eWiedervereinigung\u201c aller anderen \u201eabgetrennten\u201c Territorien werden (selbstverst\u00e4ndlich, als ein Bestandteil Russlands oder seines Satelliten Armeniens); allen voran \u2013 f\u00fcr die von Russen bev\u00f6lkerten Teile im Osten von Estland und Lettland und im Norden von Kasachstan, aber auch f\u00fcr die von Armeniern bev\u00f6lkerten Teile S\u00fcdgeorgiens, von Gagausen und Bulgaren bev\u00f6lkerten Territorien im ukrainischen und moldauischen Budjak, awarischen und lesgischen Teilen von Nordaserbaidschan, tadschikischen Teilen von S\u00fcdusbekistan usw.\r\n\r\nWenn man den Kremlmedien blindes Vertrauen schenkt, m\u00fcsste Transnistrien zum n\u00e4chsten (nach der Zchinwali Region) \u201eSubjekt\u201c des Imperiums werden, dem in diesem Fall noch Belz, Gagausien und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taraclia\">Taraclia<\/a> folgen k\u00f6nnten, w\u00e4re nur die Entfernung zu Russland oder wenigstens zur von ihm besetzten und annektierten Krim nicht so gro\u00df. Es ist schwer vorstellbar, dass Moskau in der n\u00e4chsten Zeit erneut einen gro\u00df angelegten Krieg gegen die Ukraine ankurbelt, um sich nach Tiraspol durchzuschlagen, wenn es im Bezug auf Charkiw und Saporischschja (und weiter \u2013 bis zur Grenze mit Rum\u00e4nien) sogar w\u00e4hrend der aktiven Phase des Krieges in 2014-2015 nicht gelungen ist. Davon abgesehen spricht die Meuterei des sogenannten transnistrischen Parlaments gegen den gleicherma\u00dfen sogenannten transnistrischen Pr\u00e4sidenten, einen konsequenten Bef\u00fcrworter des Anschlusses von Transnistrien an Russland, eher daf\u00fcr, dass das wenigstens momentane Ziel von Kreml keine Aneignung dieses ideologisch verseuchten Territoriums, sondern seine Integration in den politischen K\u00f6rper der Republik Moldau \u201eauf der f\u00f6derativen Grundlage\u201c ist. Denn genau dasselbe kann man auch am Beispiel mit den terroristischen Formationen \u201eL\/DVR\u201c beobachten.\r\n\r\nWie dem auch sei, es ist ganz offensichtlich, dass wir auf die falsche F\u00e4hrte gef\u00fchrt werden, was in Wirklichkeit bedeutet, dass der Kreml seinen Unfug an einem anderen Ort und wahrscheinlich in einer etwas anderen Form vorbereitet. Nachfolgend zeigen wir, dass das nicht nur im Bezug auf geographische Perspektiven der \u201erussischen Welt\u201c zutrifft.\r\n\r\nTrotz der scheinbaren \u00c4hnlichkeit der abchasischen Situation mit der in Zchinwali, w\u00e4re der Anschluss von Abchasien ziemlich problematisch. Es liegt daran, dass nach der Vertreibung der Mehrheit der Urbev\u00f6lkerung (Georgier) eine nationale Minderheit (Abchasen) daran zu glauben anfing, dass Abchasien in Wirklichkeit ein eigenst\u00e4ndiger und unabh\u00e4ngiger Staat w\u00e4re, und sie, die Abchasen, die tats\u00e4chlichen und einzigen Herren dieses \u201eLandes\u201c w\u00e4ren. Demzufolge fingen sie an, andere nationale Minderheiten anzup\u00f6beln \u2013 Armenier und sogar Russen. So werden beispielsweise einheimische Russen oft zu Opfern der gewaltsamen Entwendung ihrer Wohnungen und H\u00e4user; und der heutige \u201ePr\u00e4sident\u201c des Marionettenstaats Abchasien R.Hadjimba (damals war er jedoch nur ein \u201eVizepr\u00e4sident\u201c) behauptete mal, dass Armenier die Einigkeit \u201eder abchasischen Gesellschaft und des abchasischen Staates\u201c zerspalten k\u00f6nnten. Wom\u00f6glich braut sich in Abchasien ein neuer ethnischer Krieg zusammen, im Laufe dessen Russland sich zwischen den ehemaligen Verb\u00fcndeten\/Mandataren (Armenier oder Abchasier) entscheiden m\u00fcssen wird. Insbesondere nachdem Informationen aufgetaucht sind, dass der \u201eHeld von Neurussland\u201c A.Pawlow, besser bekannt als \u201eMotorola\u201c, von <a href=\"https:\/\/don-news.net\/news\/zakon-i-poryadok\/item\/325-motorolu-likvidirovali-abkhazskie-boeviki-s-pozvoleniya-kremlya.html\">keinen anderen beseitigt werden k\u00f6nnte<\/a>, als den K\u00e4mpfern der illegalen Bandenformation der \u201eDVR\u201c \u201ePjatnaschka\u201c, die von abchasischen Separatisten gebildet wurde.\r\n\r\nUnter diesen Umst\u00e4nden wird sich die Wiederholung der \u201eZchinwali Option\u201c in Abchasien schwierig gestalten. Aber wenn auch Abchasien verschlungen werden sollte, was soll W.Putin als n\u00e4chstes tun? Ob es einem gelingen w\u00fcrde, den imperialistischen Hunger mit solchen Happen zu stillen?\r\n\r\n[caption id=\"attachment_30500\" align=\"alignright\" width=\"200\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30500 size-medium\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3-Im-200x300.jpg\" alt=\"3-im\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a> General A.Ter-Tadewosjan, der davon tr\u00e4umt, die Grenzen der \u201eRepublik Bergkarabach\u201c n\u00e4her an Russland heran zu verschieben.[\/caption]\r\n\r\nNat\u00fcrlich k\u00f6nnte man hier erw\u00e4hnen, dass laut einer im September letzten Jahres vom Gallup Institut durchgef\u00fchrten Umfrage \u00fcber die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Armeniens ihr Land <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/news\/2015\/11\/04\/54-naseleniya-armenii-za-prisoedinenie-k-rossii-opros\">gern als einen Teil Russlands sehen w\u00fcrde<\/a>. Das wirft aber eine Frage auf: was w\u00fcrde die andere H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung dieses Landes von solcher Entscheidung halten? Und wie w\u00fcrden darauf die russischen Nationalisten reagieren, die permanent \u00fcber die \u201e\u00dcberfremdung Russlands durch Kaukasier \u201c besorgt sind (geschweige von der Reaktion praktisch aller benachbarten L\u00e4nder)? In anderen Worten: ist das Unterfangen \u00fcberhaupt der M\u00fche wert? Hier sollte man jedoch anmerken, dass noch vor zwei Jahren der ehemalige sowjetische und sp\u00e4ter armenische Generalmajor und der \u201eHeld von Arzach\u201c Arkadij Ter-Tadewosjan sich dazu in derselben Art \u00e4u\u00dferte: <a href=\"http:\/\/hayasanews.com\/arkadii-ter-tadevosyan-komandos\">es sei an der Zeit<\/a>, die Grenzen der \u201eRepublik Bergkarabach\u201c n\u00e4her an Russland heran (oder umgekehrt) zu verschieben, also einen \u201eKorridor\u201c zwischen dieser Marionettenrepublik und dem russischen Dagestan durchzusto\u00dfen. In diesem Fall wird sich nicht nur die \u201eRepublik Bergkarabach\u201c, sondern ganz Armenien mit Russland vereinen k\u00f6nnen (sollte im Kreml die entsprechende Entscheidung getroffen werden).\r\n\r\nEine verlockende Beute w\u00e4re auch Kasachstan, denn es ist allgemein bekannt, dass ein bedeutender Teil der Bev\u00f6lkerung seiner n\u00f6rdlichen Gebiete ethnische Russen sind, viele von denen ihre irredentische Stimmung nicht verheimlichen, dabei ist die kasachisch-russische Grenze praktisch ungesichert. Das stimmt zwar alles, aber jeder Versuch Russlands, Kasachstan oder seinen nordwestlichen Teil zu annektieren, w\u00fcrde unausweichlich dazu f\u00fchren, dass Moskaus Beziehungen mit Beijing sich noch schneller verschlechtern, als mit Br\u00fcssel und Washington. Und genau das versucht man im Kreml m\u00f6glichst\u00a0zu vermeiden, denn trotz der scheinbaren Unzurechnungsf\u00e4higkeit von Putins Regime sind bei diesen Typen die W\u00e4nde nicht mit Bleifarbe gestrichen. In anderen Worten ausgedr\u00fcckt, machen sie sich sehr wohl Gedanken dar\u00fcber, wie sie ihre kriminellen Pl\u00e4ne mit den geringsten Unkosten verwirklichen.\r\n\r\nDeswegen scheint die Republik Belarus angesichts der eventuellen\u00a0russischen Expansion am meisten verwundbar zu sein. Die kremlischen \u201eSammler russischer Territorien\u201c rechnen damit, dass ein bedeutender Teil der belarussischen Bev\u00f6lkerung einer Perspektive der Vereinigung ihres Landes mit Russland zustimmt\u00a0oder von dieser Perspektive nicht derma\u00dfen abgeneigt ist, als dass sie die Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit eigenes Landes mit Waffen verteidigen w\u00fcrde. Den belarussischen Beamten von Zentral- und Ortsverwaltungen wird st\u00e4ndig signalisiert, dass sie im Falle ihrer Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Idee der Allrussischen Einigkeit damit rechnen k\u00f6nnen, ihre \u00c4mter zu behalten, nachdem Belarus seine Souver\u00e4nit\u00e4t verliert. Au\u00dferdem geht man davon aus, dass die belarussischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen psychologisch nicht dazu bereit sind, auf ihre russischen Kollegen zu schie\u00dfen. Anders gesagt wird Belarus vom Kreml als eine Art Analogon von Krim betrachtet, nur mit der f\u00fcnffachen Bev\u00f6lkerungsanzahl.\r\n\r\nBis zum Beginn\u00a0der Krimaff\u00e4re im Februar 2014 wurde die Meinung der \u00d6ffentlichkeit haupts\u00e4chlich prorussisch bearbeitet, und nur jetzt, in den letzten zweieinhalb Jahren, bekommt die belarussische Regierung und ein zunehmend gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung ein klares Verst\u00e4ndnis dessen, dass sie doch etwas zu verlieren haben und dass es sich lohnt, \u00a0dieses etwas zu verteidigen.\r\n\r\nDar\u00fcber hinaus ist es kein Geheimnis, dass in Russland schon seit recht langer Zeit die Bearbeitung der \u00f6ffentlichen Meinung eigener Bev\u00f6lkerung betrieben wird, im Laufe derer ein unsch\u00f6nes Bild von Belarus und seiner Regierung in den K\u00f6pfen von Russen verankert wird. Das offizielle Minsk wird beschuldigt, ein Komplott mit dem Westen zu schmieden und die Ideale der \u201eheiligen Rus\u201c verraten zu haben, sowie sich mit belarussischen Nationalisten angefreundet und sogar die Politik der \u201eBelarussifizierung\u201c des eigenen Landes angefangen zu haben.\r\n\r\nEine destillierte Kostprobe solcher Beschuldigungen (und Drohungen) wurde auf <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/10\/05\/zachem-belorussiya-provociruet-ocherednoy-konflikt-s-rossiey\">\u201eEurAsia daily\u201c am 5.Oktober<\/a> dieses Jahres vom professionellen \u201eBelarussologen\u201c Artur Grigorjew ver\u00f6ffentlicht:\r\n\r\n<em>\u201eDie Suche nach den Geldern wurde zu einem der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entscheidung belarussischer Regierung f\u00fcr die \u201eMehrvektorpolitik\u201c, hinter der sich an erster Stelle das Bestreben nach der Obhut von der EU und den USA mit der unausweichlichen Umstellung auf die antirussische Haltung verbirgt. Abgesehen von dem Westen ist die Mehrvektorpolitik auch auf China gerichtet, in dem die belarussische Regierung naiv einen potentiellen Sponsor sieht. Zum Teil dieser au\u00dfenpolitischen Strategie wurden die seit 2008 gef\u00fchrte innere Politik der \u201eBelarussifizierung\u201c und die Verbreitung des Nationalismus mit polnisch-litauischen Wurzeln, die die Zustimmung und die Unterst\u00fctzung des Westens genie\u00dfen. Ohne R\u00fccksicht auf m\u00f6gliche Konsequenzen zu nehmen, entschloss sich die belarussische Regierung in ihrer Lust f\u00fcr geopolitische Spiele, die brenzliche Lage des Landes als Pufferzone zwischen Russland und dem Westen in ein Handelsgut zu verwandeln, das an beide Seiten verkauft werden kann\u201c.<\/em>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/4-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30502 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/4-Im.jpg\" alt=\"4-im\" width=\"194\" height=\"194\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/5-Im.jpg\"><img class=\"alignleft wp-image-30503\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/5-Im-214x300.jpg\" alt=\"5-im\" width=\"139\" height=\"194\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/6-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30504 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/6-Im-300x199.jpg\" alt=\"6-im\" width=\"266\" height=\"180\" \/><\/a>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30505 size-full alignnone\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7-Im.jpg\" alt=\"7-im\" width=\"259\" height=\"194\" \/><\/a>\r\n\r\n<em>Autoren der \u201eNekrologen\u201c an das belarussische Staatswesen Aleksej Dsermant (1), Pawel Swjatenkow (2), Michail Remisow (3) und Jurij Barantschik (4).<\/em>\r\n\r\nEine gr\u00fcndliche Analyse derartiger Propaganda bedarf einer ganzen Monografie, wenn nicht mehrerer. Nehmen wir deswegen 4 zuf\u00e4llige Tage im August dieses Jahres. So stellte Kolerows Portal <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/society\/2163476.html\">\u201eRegnum.ru\u201c<\/a> am 4. August eine Rednerb\u00fchne dem gut informierten belarussischen Politologen <strong>Aleksej Dsermant<\/strong> zur Verf\u00fcgung, der den Lesern mitteilte, dass \u201enach Lukaschenko\u201c \u201eein Vertreter der Geheimdienste oder\u00a0Innentruppen\u00a0zum neuen Staatschef wird<em> (diesem Umstand m\u00f6chte ich besondere Aufmerksamkeit schenken\u00a0- Anm.d.Autors)<\/em>, der sich auf Russlands Unterst\u00fctzung st\u00fctzen\u00a0wird\u201c. Er w\u00fcrde \u201eBelarus zu einer engeren Zusammenarbeit mit Russland und der Eurasischen Union anspornen\u201c und die Sicherheit von Belarus k\u00f6nne w\u00e4hrend seiner Amtszeit\u00a0\u201enur in einem engen Bund mit dem milit\u00e4risch-industriellen Komplex Russlands\u201c gew\u00e4hrleistet werden, dar\u00fcber hinaus \u201ewird die Frage\u00a0der Erh\u00f6hung des Beteiligungsprozentanteils von Belarus im staatlichen Verteidigungsauftrag\u00a0Russlands zu einer der Priorit\u00e4tsfragen\u201c.\r\n\r\nWie man sieht, kritisiert Dsermant den Pr\u00e4sidenten Lukaschenko nicht einmal, sondern redet \u00fcber ihn einfach in der Vergangenheit. \u00dcber die Abschaffung des belarussischen Staates wird auch nicht offen geredet, aber es wird vorausgesetzt, dass er zum Anh\u00e4ngsel des russischen milit\u00e4risch-industriellen Komplex\u00a0werden soll, und folglich \u2013 zur Geisel russischer Milit\u00e4raff\u00e4ren (was der heutige Regierung immerhin zu vermeiden gelungen ist).\r\n\r\nUnd schon am n\u00e4chsten Tag, am 5. August, beschuldigte ein anderer (diesmal russischer) Politologe, ehemaliger Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Nationalstrategie <strong>Pawel Swjatenkow<\/strong> die belarussische Regierung in einem anderen imperialistischen Portal <a href=\"http:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/08\/06\/osnovaniem-dlya-edinstva-rossii-i-belorussii-mozhet-byt-predstavlenie-o-edinom-russkom-narode\">\u201eEurAsia daily\u201c<\/a> dessen, dass <em>\u201esie immer von dem Ansatz ausgehen wird, dass es keine Bindungen zwischen Russland und Belarus gibt. Und sie erh\u00e4lt diesen Ansatz um jeden Preis aufrecht, obwohl die Unterst\u00fctzung solcher Konzepte der ukrainischen Regierung schon ein gesetzm\u00e4\u00dfiges Ende bereitet hat\u201c<\/em>. Eine seltsame Andeutung\u00a0auf den erb\u00e4rmlichen Abgang von Janukowitsch. Dagegen kann seiner Meinung nach \u201edie Vorstellung von einem einheitlichen russischen Volk zur Grundlage f\u00fcr die Einigkeit von Russland und Belarus werden\u201c.\r\n\r\nSp\u00e4testens hier m\u00fcsste schon jedem klar werden, dass ein einiges Volk keine zwei Staaten braucht. Wir schlagen aber vor, besondere Aufmerksamkeit auf folgende Worte im Interview mit P.Swjatenkow zu richten: <strong><em>\u201eBelarus und Russland werden auch weiterhin voneinander abdriften, wenn sich irgendwas nicht schlagartig \u00e4ndert\u201c<\/em><\/strong>. Allem Anschein nach meinte der Politologe unter einer \u201eschlagartigen Ver\u00e4nderung\u201c alles andere als die anfallenden Wahlen in Belarus. In anderen Worten sieht er nicht nur keine Zukunft f\u00fcr den belarussischen Staat, sondern vermutet (oder sogar wei\u00df), dass die Existenz dieses Staatswesens durch bestimmte radikale (h\u00f6chstwahrscheinlich - gewaltsame) Mittel unterbrochen wird.\r\n\r\nAn demselben Tag <a href=\"http:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/08\/06\/osnovoy-rossiysko-belorusskoy-integracii-mozhet-byt-alternativnyy-evropeyskiy-proekt-vo-glave-s-rossiey\">\u00e4u\u00dferte sich auf demselben Portal<\/a> zum selben Thema der Pr\u00e4sident desselben Instituts f\u00fcr Nationalstrategie Michail Remisow, der jedoch nicht so gnadenlos zu den Perspektiven des belarussischen Staatswesens war. Er erkannte zwar\u00a0die Unansehnlichkeit des Eurasischen Projekts f\u00fcr Belarus an (wie auch davor \u2013 f\u00fcr die Ukraine), schlug aber vor, das russische Integrationsprojekt als \u201eein anderes Europa\u201c zu positionieren. Anders gesagt, w\u00e4re das dieselbe superstaatliche Formation, wie die zuvor geplante Eurasische Union, nur mit einem anderen Namen, so eine Art \u201eanti-europ\u00e4isches Europa\u201c mit dem Zentrum in Moskau. In den restlichen Fragen betet Remisow Herrn Dsermant nach - auch er glaubt, dass die\u00a0Selbstverwirklichung\u00a0von Belarus nur im \u201eRaum der russischen Kooperation\u201c m\u00f6glich w\u00e4re, in dem Belarus \u00fcber eine \u201egr\u00f6\u00dfere Autonomie\u201c und sogar \u00fcber \u201edas akzeptable H\u00f6chstma\u00df an Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c verf\u00fcgen w\u00fcrde. Was unter diesen Wortf\u00fcgungen gemeint ist, hat Remisow nicht erl\u00e4utert.\r\n\r\nAn dieser Stelle sollte man daran erinnert werden, dass in der Internetausgabe des Instituts f\u00fcr Nationalstrategie, <strong>\u201eAgentur f\u00fcr politische Nachrichten\u201c<\/strong> (die Zweigstellen in St.Petersburg, <a href=\"http:\/\/www.apn-nn.ru\/\">Nischni Nowgorod<\/a> und sogar <a href=\"http:\/\/www.apn.kz\/\">Kasachstan hat<\/a>), nicht nur M.Remisow und P.Swjatenkow ihre Ideen vorantreiben, sondern auch der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident der Russischen F\u00f6deration Dmitri Rogosin, der Hauptideologe des \u201eEurasientums\u201c Alexandr Dugin, der Vorsitzende des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isborsk-Klub\">\u201eIsborsk-Klubs\u201c<\/a> Alexandr Prochanow, der ehemalige Vorsitzende der New-Yorker Au\u00dfenstelle des Instituts f\u00fcr Demokratie und Zusammenarbeit (also der legalen Residentur der RF in den USA) und der Erfinder der Kollokation \u201eguter Hitler\u201c Andranik Migranjan, der Leiter des \u201eFonds f\u00fcr effektive Politik\u201c Gleb Pawlowski und weitere derartige Funktion\u00e4re.\r\n\r\nAm 6. August \u00e4u\u00dferte sich zum uns interessierenden Thema der Leiter des analytischen Informationsportals \u201eImperium\u201c und stellvertretende Direktor des Instituts f\u00fcr Informationskriege <strong>Jurij Barantschik<\/strong> auf \u201eRegnum.ru\u201c. Er <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/society\/2164093.html\">versuchte den Leser davon zu \u00fcberzeugen<\/a>, dass \u201edie Elite schon einen Nachfolger Lukaschenkos gew\u00e4hlt\u201c h\u00e4tte, und dass es entweder der Sohn des belarussischen Pr\u00e4sidenten und sein Assistent in Fragen nationaler Sicherheit Wiktor Lukaschenko oder der heutige Au\u00dfenminister Wladimir Makej sein w\u00fcrden.\r\n\r\nDie \u201eBarantschiks\u201c verstehen sehr wohl, dass die Dynastien postsowjetischer Herrscher kaum Begeisterung bei den B\u00fcrgern (sogar den russischen) finden, deswegen spitzen sie die Meinung der \u00d6ffentlichkeit im postsowjetischen Raum dagegen (und gleichzeitig \u2013 auch gegen den Pr\u00e4sidenten A.Lukaschenko) zu. Und der Chef der belarussischen Diplomatie wird g\u00e4nzlich als ein ausgefuchster Gauner dargestellt, der \u201ebei den Wahlen den Sohn des Pr\u00e4sidenten m\u00fchelos \u00fcberholen w\u00fcrde\u201c, wonach die ganze belarussische Elite (nach der Aussage von Barantschik) \u201esich dreinf\u00fcgen\u201c w\u00fcrde. Die Elite w\u00fcrde, \u201eohne dies vom Staatschef zu verheimlichen\u201c (unter seiner Mitwisserschaft vielleicht?), schon \u201eihren belarussischen Maidan vorbereiten\u201c.\r\n\r\nUnd \u201eMaidan\u201c ist noch gar nichts. Wie es sich herausstellt, schl\u00e4gt der heimt\u00fcckische W.Makej dem Belarus auch \u201edie Europ\u00e4isierung, Katholisierung, Trennung von der russischen Welt und Entfernung des Landes vom Frontaufprall Russlands mit dem Westen\u201c<em> (was f\u00fcr ein Dreckskerl!)<\/em> und sogar \u201edie Transformation in die zweite (\u2026) Schweiz\u201c vor!\r\n\r\nDer wachsame Veteran der Informationskriege merkt an, dass \u201einfolge des weichen Souver\u00e4nit\u00e4tsspielchens Belarus schon in wenigen Jahren zum Element des polnischen (und in Wirklichkeit - amerikanischen) Konzepts des Intermariums mit allen daraus resultierenden Folgen\u201c wird. Nachstehend artikuliert Kolerows Autor eine strikte Warnung an die B\u00fcrger von Belarus, die sich nicht auf die Stufe von irgendeiner Schweiz zwischen zwei Meeren herablassen wollen, dass \u201ediese Situation nur in dem Fall eintreten w\u00fcrde, wenn Lukaschenko es nicht schafft, die Regierung an seinen Nachfolger noch zu Lebzeiten zu \u00fcbergeben\u201c (Gott sei dank, wurden in diesem Artikel keine Optionen der Macht\u00fcbergabe post mortem thematisiert).\r\n\r\nWir k\u00f6nnen also verzeichnen, dass Barantschiks Kuratoren folgendes dem belarussischen Pr\u00e4sidenten dringend anraten:\r\n<ul>\r\n \t<li>vom Amt zur\u00fcckzutreten, bevor er von einem Ungl\u00fcck oder sonstigen unheilbaren Leiden heimgesucht wird;<\/li>\r\n \t<li>keine Versuche zu unternehmen, die Macht an seinen Filius zu \u00fcbergeben, denn Belarus ist kein Zentralasien, und die von W.Makej angef\u00fchrte Elite (oder vielleicht doch ganz andere Kr\u00e4fte?) wird ihn unverz\u00fcglich st\u00fcrzen;<\/li>\r\n \t<li>sich sofort von W.Makej und anderen \u201eAgenten von State Department\u201c zu trennen, die sich in der Umgebung des Pr\u00e4sidenten verschanzt haben;<\/li>\r\n \t<li>einen unauff\u00e4lligen uniformierten Funktion\u00e4r zum Nachfolger zu ernennen (diese Empfehlung kam aus dem Arsenal von A.Dsermant).<\/li>\r\n<\/ul>\r\nUnd schlie\u00dflich beklagte sich am 7. August im gleichen \u201eRegnum\u201c noch ein Politologe, <strong>Nikolaj Radow<\/strong>, \u00fcber die Uneinsichtigkeit des offiziellen Minsk<a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2164144.html\"> in dem von ihm ver\u00f6ffentlichten Artikel<\/a> \u201eWarum man in Belarus nach den \u201eHandlangern der russischen Welt\u201c zu suchen anfing?\u201c\r\n\r\nAnsonsten sind die Titel anderer Artikel dieses Autors nicht weniger informativ, zum Beispiel <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2132656.html\">\u201eBelarus f\u00e4ngt an, sich wie Ukraine zu benehmen\u201c<\/a> (16.05.2016), \u201e<a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2146814.html\">Vor wem will sich Belarus verteidigen?\u201c<\/a> (20.08.2016), <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2172319.html\">\u201eWozu will man in Belarus einen Krieg gegen Russland f\u00fchren?\u201c<\/a> (28.08.2016), <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2161354.html\">\u201eNeue Milit\u00e4rdoktrin von Belarus: gegen wen will Lukaschenko einen Krieg f\u00fchren?\u201c<\/a> (29.08.2016) und der in unserem Fall besonders interessante Artikel <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2140913.html\">\u201eDie Hysterie: Erwartet Belarus das Krim-Szenario?\u201c<\/a> (06.03.2016).\r\n\r\nWir m\u00f6chten zugleich anmerken, dass es auf dem \u201eRegnum\u201c Portal sogar zwei antibelarussische Rubriken gibt \u2013 <strong>\u201eDie Erbauung der Nation in Belarus\u201c<\/strong> (in der es meistens darum geht, dass Belarussen ein k\u00fcnstlich entstandenes Volk sind) und die unheimliche <strong>\u201eZukunft von Belarus nach Lukaschenko\u201c<\/strong>. Man sollte nicht vergessen, dass N.Radow zusammen mit dem zuvor erw\u00e4hnten J.Barantschik, Nikolaj Scheljagowitsch, der den westpolesischen Separatismus k\u00fcnstlich zu sch\u00fcren versuchte, und Kirill Awerjanow, der die \u00f6stlichen Gebiete von Belarus an Russland \u201ezur\u00fcckgeben\u201c wollte, alle eine st\u00e4ndige Plattform auf der Seite <a href=\"http:\/\/www.14vn.com\/index.php?news=2064\">\u201eTreues Volk\u201c<\/a> haben (mehr zu diesen Personen k\u00f6nnen Sie in einem anderen Artikel des Autors nachlesen: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/belarus-ersatzvariante-des-kremls\/\">\u201eI.Melianas: Die Zergliederung von Belarus ist eine Ersatzvariante des Kremls\u201c<\/a> - IN). \u00dcbrigens rief <strong>K.Awerjanow<\/strong> nur vor kurzem Moskau<a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/10\/18\/belorusy-protiv-litvinov-ukrainskiy-scenariy-dlya-minska\"> wieder zu einer Invasion auf:<\/a> <em>\u201eHeute, wie auch in den alten Zeiten der litauisch-polnischen Herrschaft in der Wei\u00dfen Rus, wird die Hilfe aus dem br\u00fcderlichen Gro\u00dfrussland zur einzigen Hoffnung von Belarussen<\/em> (als Belarussen bezeichnet er nur den pro-russisch gesinnten Teil der Bev\u00f6lkerung des Landes, die pro-europ\u00e4isch gesinnten werden von ihm dagegen als \u201eLitvinen\u201c bezeichnet \u2013 I.M.)<em>. Die Russische F\u00f6deration muss die belarussische Mehrheit, die einen stabilisierenden Faktor im westlichen Teil der russischen Welt darstellt, in Obhut nehmen. Andernfalls riskiert das in zwei Nationen zerteilte Belarus, den Weg der Ukraine zu wiederholen, wo die ukrainische politische Nation die russische in allen Sinnen des Wortes vernichtet\u201c.<\/em>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/8-Im.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-30508 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/8-Im-300x191.jpg\" alt=\"8-im\" width=\"300\" height=\"191\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/10-Im.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-30510 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/10-Im-300x88.jpg\" alt=\"10-im\" width=\"300\" height=\"88\" \/><\/a>\r\n\r\n<em>Putins \u201eMinister ohne Gesch\u00e4ftsbereich in Fragen der Desintegration benachbarter L\u00e4nder\u201c W.Surkow mit seinem Chef und das Logo der Belarus-feindlichen Seite \u201eTreues Volk\u201c<\/em>\r\n\r\nDie Herren N.Radow und J.Barantschik auf der Plattform des \u201eTreuen Volkes\u201c wurden nicht umsonst als ein Bindeglied zwischen den \u201eArchitekten\u201c (oder genauer gesagt \u2013 den \u201eZeichner\u201c) des geplanten Sturzes des belarussischen Staates N.Scheljagowitsch und K.Awerjanow (einerseits) und dem Gr\u00fcnder von \u201eRegnum\u201c <strong>M.Kolerow<\/strong> (andererseits) bezeichnet. Es handelt sich n\u00e4mlich um einen bekannten Funktion\u00e4r, dem die Einreise in eine ganze Reihe postsowjetischer Staaten verboten wurde und der mit den Orden von drei nicht anerkannten \u201eStaaten\u201c geehrt wurde, und der 2008 das <a href=\"http:\/\/www.iines.org\/\">\u201eInternationale Institut modernster Staaten\u201c<\/a> gr\u00fcndete, dessen Zweigstellen sich auf den von Russland oder seinen Satellitenstaaten besetzten Territorien befinden \u2013 auf der Krim, in Transnistrien, Abchasien, in der Region Zchinwali, Bergkarabach und sogar zwischen den D\u00fcnen \u201eSahrawiens\u201c (Westsahara). Bis vor kurzem wurden auf der Seite des \u201eInstituts\u201c, dessen Arbeit angeblich der Pr\u00e4vention ethnischer Konflikte gewidmet ist, die Partner des Instituts aufgelistet, wie beispielsweise andere Kolerows Seiten <a href=\"http:\/\/www.iarex.ru\/\">\u201eRex\u201c<\/a> und <a href=\"http:\/\/ostkraft.ru\/\">\u201eOstkraft\u201c<\/a>.\r\n\r\nDar\u00fcber hinaus waren unter ihnen die Seiten des <a href=\"http:\/\/www.geopolityka.org\/\">\u201eEurop\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr geopolitische Analyse\u201c<\/a> des polnischen Eurasiers Mateusz Piskorski (mit dem Server in Polen), der <a href=\"http:\/\/pravanarodov.ru\/\">\u201eRegionalen gemeinn\u00fctzigen Organisation f\u00fcr Demokratie und V\u00f6lkerrechte\u201c<\/a>, separatistische (oder doch irredentische?) Seiten von \u201eunabh\u00e4ngigen\u201c <a href=\"http:\/\/apsnypress.info\/\">Abchasien<\/a> (seit 2005), <a href=\"http:\/\/cominf.org\/\">S\u00fcdossetien<\/a> (seit 2004, mit dem Server in Gro\u00dfbritannien), <a href=\"http:\/\/www.mfa-pmr.org\/\">Transnistrien<\/a> (mit dem Server in Russland) und <a href=\"http:\/\/www.nkr.am\/\">\u201eBergkarabach\u201c<\/a> (seit 2008, mit dem Server in Armenien).\r\n\r\nInteressant, dass man hier nicht nur die Seiten des formal legalen moldauischen <a href=\"http:\/\/www.gagauzia.md\/\">Gagausiens<\/a>, sondern auch die der mysteri\u00f6sen <a href=\"http:\/\/podkarpatrus.livejournal.com\/\">\u201eRepublik Subkarpatische Rus\u201c<\/a> in der Ukraine (erinnert etwas an \u201eJatwigien\u201c, nicht wahr? Serverstandort: USA), der \u201e<a href=\"http:\/\/www.spsrasd.info\/\">Arabischen Demokratischen Republik in Sahara\u201c<\/a> aus Marokko (mit dem Server in der Schweiz) und der <a href=\"http:\/\/kurdistan.ru\/\">Demokratischen Partei Kurdistans<\/a> (Serverstandort: Russland). Wir vermuten, dass es noch keine vollst\u00e4ndige Liste ist, denn keiner kann mit Sicherheit behaupten, ob sie nicht von irgendwelchen weiteren Wizebsker, Grodnoer oder Brest-Pinsker \u201eVolksrepubliken\u201c erg\u00e4nzt wird.\r\n\r\nNach einer gewissen Zeit wurde Kolerow wahrscheinlich von seinen Kuratoren darauf hingewiesen, dass die derma\u00dfen offensichtliche Demonstration der Unterst\u00fctzung all dieser pro-russischen \u201eSeparatismen\u201c aus einem Zentrum \u00fcberfl\u00fcssig ist, wonach die \u201ePartner\u201c des Kolerows Instituts von seiner Seite unauff\u00e4llig verschwunden sind\u2026\r\n\r\nDoch die oben aufgelisteten \u201ePartner\u201c des internationalen Instituts modernster Staaten geben noch keine vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht. Folgendes steht in den <a href=\"http:\/\/www.iines.org\/node\/1002\">\u201eGrundrichtungen und Zielen\u201c <\/a>einer Zweigstelle des Instituts namens Baltisches Forschungszentrum: <em>\u201eBei der Gr\u00fcndung des Baltischen Forschungszentrums ging das Internationale Institut modernster Staaten von dem grundlegenden Postulat der au\u00dfenpolitischen Doktrin der Russischen F\u00f6deration aus, das die sogenannten postsowjetischen L\u00e4nder als solche definiert, die im Laufe der Umwandlung sowjetischer sozialistischer Republiken, die souver\u00e4ne Teile der UdSSR repr\u00e4sentiert hatten, zu neuen Staaten entstanden sind, die keine Nachfolger oder Fortf\u00fchrer von davor existierenden staatlichen Formationen sind. Dieses Postulat wurde auch vom Gesetzgeber festgehalten, denn Russland \u00fcbernahm die Funktionen des Nachfolgerstaates von der UdSSR und der RFSSR\u201c.<\/em> Dies legt nahe, dass wir alle (also die, die im putin-kolerowschen Neusprech als \u201emodernste L\u00e4nder\u201c bezeichnet werden) nur dank der Gnade des \u201eNachfolgerstaates\u201c existieren.\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/11-Im.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-30512 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/11-Im-300x138.jpg\" alt=\"11-im\" width=\"300\" height=\"138\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/13-Im.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-30513 aligncenter\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/13-Im-300x74.jpg\" alt=\"13-im\" width=\"300\" height=\"74\" \/><\/a><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center\"><em>M.Kolerow und das Logo der Seite \u201eRegnum\u201c<\/em><\/p>\r\nSo sieht also das Institut und darin arbeitende Politologen aus \u2013 \u201eExperten in belarussischen Fragen\u201c, die allem Anschein nach dem putinschen \u201eMinister ohne Gesch\u00e4ftsbereich in Fragen der Desintegration benachbarter L\u00e4nder\u201c W.Surkow untergeordnet sind. Aber auch damit ist die Vielfalt der Informationssabotage von Kremls Dienerschaft gegen Belarus nicht ersch\u00f6pft. In ihrem Arsenal befinden sich auch die <a href=\"https:\/\/regnum.ru\/news\/polit\/2192068.html\">Gr\u00fcndung der zuk\u00fcnftigen Regierungspartei<\/a> (sogar ein passender Name wurde schon vorgeschlagen \u2013 \u201eEiniges Belarus\u201c) und die sogenannte Wikipedia-Aggression, wenn dem Massennutzer von Wikipedia eine F\u00e4lschung vorgeschlagen wird, die die bevorstehenden Handlungen Russlands bez\u00fcglich der Nachbarstaaten rechtfertigen sollte.\r\n\r\nZum Beispiel erschien vor kurzem, am 15. August 2016, im russisch-sprachigen Artikel namens <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/\u0421\u043f\u0438\u0441\u043e\u043a_\u0430\u043a\u0442\u0438\u0432\u043d\u044b\u0445_\u0441\u0435\u043f\u0430\u0440\u0430\u0442\u0438\u0441\u0442\u0441\u043a\u0438\u0445_\u0434\u0432\u0438\u0436\u0435\u043d\u0438\u0439_\u0432_\u0415\u0432\u0440\u043e\u043f\u0435#cite_ref-3\">\u201eDie Liste aktiver separatistischer Bewegungen in Europa\u201c<\/a> ein neuer Abschnitt, der Belarus gewidmet wurde. Diesem Artikel zufolge existieren ganze drei separatistische Bewegungen in Belarus: die polesische (in den Territorien mit polesischer Bev\u00f6lkerung), die entweder einen unabh\u00e4ngigen Polesischen Staat oder eine Vereinigung mit der Ukraine anstrebt, die eine Vereinigung mit Polen anstrebende polnische (im Westbelarus) und die russische Bewegung, die die Vereinigung mit Russland in Aussicht hat (im Ostbelarus). Auf diese Weise wird dem Wikipedia-Nutzer der Gedanke vermittelt, dass Belarus ein \u201ek\u00fcnstlicher\u201c und \u201enicht lebensf\u00e4higer Staat\u201c ist, der von verschiedenen Arten von Separatismus buchst\u00e4blich in St\u00fccke zerrissen wird.\r\n\r\n<strong>In Wirklichkeit gibt es \u00fcberhaupt keinen polesischen (oder \u201ejatwjagischen\u201c) Separatismus, und Polen und Ukraine haben keine territorialen Anspr\u00fcche an Belarus und unterst\u00fctzen keine irredentistischen Stimmungen unter eigenen Landsleuten in diesem Land (auch wenn solche tats\u00e4chlich existiert h\u00e4tten). Wir haben es hier mit einem erneuten Versuch zu tun, antipolnische und antiukrainische (und dadurch - antiwestliche) Stimmung bei Belarussen zu verbreiten und dadurch Ausf\u00e4lle von polnischen und ukrainischen marginalen Radikalen zu provozieren. Aber das Hauptziel dieser Provokation ist es, die Vorbereitung zur Aggression seitens Russlands zu vertuschen und zu versuchen, die Verantwortung wenn nicht mit Warschau und Kiew (worauf sie sich niemals einlassen), dann wenigstens mit den zwar nicht zahlreichen, aber lauten (m\u00f6glicherweise auch vom Kreml finanzierten) Gruppen von polnischen und ukrainischen \u201eNational-Patrioten\u201c zu teilen. Dies alles erinnert an die Anstrengungen von Putins Propagandisten in 2014 \u2013 ihren Wunsch, Polen, Ungarn und Rum\u00e4nien an die Aufteilung der Ukraine heranzuziehen.<\/strong> Sie konnten aufrichtig nicht verstehen, warum die strohdummen Europ\u00e4er sich nicht \u00fcberst\u00fcrzen, die passende Gelegenheit zu nutzen.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/27-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30514 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/27-Im.jpg\" alt=\"27-im\" width=\"649\" height=\"372\" \/><\/a>\r\n\r\nMan kann sich nur wundern, warum es bis jetzt noch keine Anspr\u00fcche an Belarus von irgendwelchen Gruppen von litauischen National-Patrioten gab, besonders wenn es auch einen historischen Grund daf\u00fcr eigentlich g\u00e4be, denn laut des russisch-litauischen Abkommens vom 12. Juli 1920 sollen Grodno, Lida, Smorgon, Postavy und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Braslau\">Braslau<\/a> mit anliegenden Territorien an Litauen \u00fcbergehen. Obwohl es nicht ausgeschlossen ist, dass unsere litauischen\u00a0National-Patrioten nach Erhalt des entsprechenden Befehls von sich nicht h\u00f6ren lassen\u2026\r\n\r\nImmerhin scheint Kreml nicht davon \u00fcberzeugt zu sein, dass es ihm gelingt, Belarus genauso blutlos anzugliedern, wie die Krim, deswegen wurde vor kurzem in der N\u00e4he der belarussischen Grenze mit der Formierung eines neuen Truppenverbandes angefangen, deren Bestand nach Bedarf \u201einternationale Hilfe\u201c an irgendwelche Kriminelle und \u201egr\u00fcne M\u00e4nnchen\u201c leisten k\u00f6nnte, die zuf\u00e4llig irgendwo bei Wizebsk, Mahiljou oder Homel auftauchen k\u00f6nnten. Die Rede ist von der wiederherstellten <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/en\/new-russian-division-formed\/\">144. motorisierten Sch\u00fctzendivision in Jelnja<\/a> Smolensker Gebietes (etwa 10 000 Menschen) und der <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/28-motorisierte-schuetzenbrigade-aus-jekaterinburg-wird-nach-klinzy-verlegt\/\">28. motorisierten Sch\u00fctzenbrigade in Klinzy<\/a> Brjansker Gebietes (etwa 5000 Menschen), die in den Smolensker und Brjansker Gebieten auf der Basis von den hierher transportierten Truppen der 28. SMSBr aus Jekaterinburg komplettiert werden, die bedeutende Kampferfahrung aus Donbass haben.\r\n\r\nZuerst hat man versucht, uns davon zu \u00fcberzeugen, dass die Ingangsetzung dieser (und zweier weiteren Divisionen an der ukrainischen Grenze) nur eine Antwort Russlands auf die Stationierung von vier NATO-Bataillonen in Polen, Litauen, Lettland und Estland sei. So hat auch Sergej Schoigu, der Verteidigungsminister Russlands, bei einer Tagung des gemeinsamen Ausschusses der Milit\u00e4rbeh\u00f6rden von RF und Belarus in Minsk <a href=\"https:\/\/eadaily.com\/ru\/news\/2016\/11\/02\/shoygu-ochagi-napryazhyonnosti-vplotnuyu-priblizilis-k-granicam-rossii\">behauptet<\/a>, dass <em>\u201edie Handlungen von USA und anderen NATO-Mitgliedern (\u2026) Russland dazu zwingen, Gegenma\u00dfnahmen der defensiven Art zu ergreifen, darunter auch in der westlichen strategischen Richtung\u201c.<\/em>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/28-Im.jpg\"><img class=\"alignnone wp-image-30515\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/28-Im-300x189.jpg\" alt=\"28-im\" width=\"280\" height=\"176\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/29-Im.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-30516\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/29-Im.jpg\" alt=\"29-im\" width=\"176\" height=\"176\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30-Im.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-30517\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30-Im.jpg\" alt=\"30-im\" width=\"194\" height=\"94\" \/><\/a>\r\n\r\n<em>Gut informierte Personen, die ernsthaft (?) mit der M\u00f6glichkeit der ukrainischen Invasion ins Smolensker Gebiet rechnen: Russlands\u00a0Botschafter in Belarus A.Surikow und der Leiter des Zentrums f\u00fcr strategische Analysen und Technologien, Mitglied des \u00f6ffentlichen Rats des Verteidigungsministeriums RF R.Puchow. Darunter \u2013 das Logo des von Puchow geleiteten Zentrums.<\/em>\r\n\r\nSchon m\u00f6glich, aber dann stellt sich die Frage, wie zweckm\u00e4\u00dfig das ist, den 4000 NATO-Soldaten die ganzen 30 000 \u201eheldenm\u00fctiger\u201c russischer Krieger entgegenzusetzen. Hier k\u00f6nnte es nur zwei Antworten geben \u2013 entweder sch\u00e4tzt Putin die Kampff\u00e4higkeit seiner Truppen als sehr gering ein, oder es sind gar keine NATO-Kr\u00e4fte, mit denen diese Truppen zu k\u00e4mpfen vorhaben.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_30519\" align=\"alignnone\" width=\"536\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/31-Im.jpg\"><img class=\"wp-image-30519 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/31-Im.jpg\" alt=\"31-im\" width=\"536\" height=\"365\" \/><\/a> Auf dem Foto: Neue Divisionen an der westlichen Grenze. Jelnja, Bogutschar, Nowotscherkassk \u2013 Stationierungsorte neuer Divisionen, deren Komplettierung f\u00fcr 2016 geplant ist. Allem Anschein nach wird die wiederherstellte 144. Motorisierte Sch\u00fctzendivision nicht f\u00fcr den Vorsto\u00df nach Kiew genutzt werden k\u00f6nnen, sondern nach Wizebsk, Mahiljou und Homel.[\/caption]\r\n\r\nEs ist bemerkenswert, wie russische Redek\u00fcnstler schon kurz danach eine andere Platte auflegten und auffallend nerv\u00f6s sich zu rechtfertigen und zu bekunden anfingen, dass die Verst\u00e4rkung der russischen Truppengruppierung (der 1. Garde-Panzerarmee) auf der belarussischen Grenze \u201enur\u201c f\u00fcr die Invasion in die Ukraine bestimmt sei und deswegen keine Gefahr f\u00fcr Belarus darstellen w\u00fcrde. <em>\u201eUnd was Klinzy und die Entstehung dort einer Milit\u00e4rbasis angeht, was hat Belarus damit zu tun?\u201c<\/em>- <a href=\"http:\/\/sputnik.by\/politics\/20160609\/1023147257.html?utm_source=24smi.info&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=2326&amp;utm_content=225752&amp;utm_term=2007\">muckte<\/a> Russlands Botschafter in Belarus <strong>Aleksandr Surikow<\/strong>, der nachdr\u00fccklich betonte, dass die Entstehung der Milit\u00e4rbasis <em>\u201eeine pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahme der Reaktion auf die wachsende milit\u00e4rische Bedrohung der RF seitens der Ukraine\u201c<\/em> darstelle. Man m\u00f6chte sich sofort vorstellen, wie die ukrainischen Kriegstreiber mit ihren Bajonetten die Zuverl\u00e4ssigkeit russischer Grenzen irgendwo bei Smolensk nach Schwachstellen abgrasen\u2026\r\n\r\nAuch <strong><a href=\"http:\/\/pressmia.ru\/authors\/puhov\">Ruslan Petuchow<\/a><\/strong>, der Leiter des <a href=\"http:\/\/cast.ru\/\">Zentrums f\u00fcr strategische Analysen und Technologien<\/a> und zugleich Mitglied des Gemeinschaftsrates des Verteidigungsministeriums Russischer F\u00f6deration, hat etwas derartiges zu beweisen versucht. Herr Petuchow <a href=\"http:\/\/www.vedomosti.ru\/opinion\/articles\/2016\/07\/15\/649326-nasha-karta-afriki\">machte kund<\/a>, dass diese Truppenverb\u00e4nde <em>\u201ebei Bedarf (\u2026) in der Lage dazu sind, einen rasanten Vorsto\u00df nach Kiew zu unternehmen\u201c<\/em>; der \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Milit\u00e4ranalytiker <strong>Anton Lawrow<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rbc.ru\/politics\/02\/06\/2016\/5750035d9a7947a4b3b8a2c0?from=main\">betete ihm nach<\/a>, indem er all dies als <em>\u201edie Verst\u00e4rkung der Grenze mit der Ukraine\u201c<\/em> schilderte.\r\n\r\nAn dieser Stelle kann man die zutreffende Bemerkung von<strong> Andrej Illarionow<\/strong> nicht bestreiten, der <a href=\"http:\/\/www.kasparov.ru\/material.php?id=57B6B10369F0E\">darauf hinweist<\/a>, dass die Entfernung zwischen beispielsweise Jelnja und der belarussischen Grenze kleiner als die Entfernung (und die Unwegsamkeit) zwischen Jelnja und der Grenze mit der Ukraine ist, d.h. die russischen Haudegen k\u00f6nnten sich genauso gut irgendwo bei Pskow auf die Invasion in die Ukraine vorbereiten.\r\n\r\n<em>(Anmerkung der IN-Redaktion. Zum ersten Mal wurden die Vorteile der belarussischen Richtung f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/en\/new-russian-division-formed\/\">die 144. SMSBr in unserem Artikel beschrieben<\/a>, dem A.Illarionow die schematische Darstellung entnahm).<\/em>\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/32-Im.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-30520 alignnone\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/32-Im-300x168.jpg\" alt=\"32-im\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/33-Im.jpg\"><img class=\"alignnone wp-image-30521\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/33-Im-300x225.jpg\" alt=\"33-im\" width=\"224\" height=\"168\" \/><\/a>\r\n\r\n<em>Wom\u00f6glich fiel die \u201ebelarussische Wahl\u201c Putins (das M\u00e4nnlein neben D.Peskow auf dem Bild links) auf F.Klinzewtsch (der Kerl im Fallschirmj\u00e4gerbarett auf dem Bild rechts).<\/em>\r\n\r\nWie man sehen kann, werden wir nicht nur bez\u00fcglich der Territorien belogen, die Putin in der n\u00e4chsten Zeit in die wunderbare \u201erussische Welt\u201c (oder doch in den \u201erussischen Krieg\u201c?) st\u00fcrzen m\u00f6chte. Genauso werden wir auch \u00fcber die tats\u00e4chlichen Absichten der Stationierung zus\u00e4tzlicher Streitkr\u00e4fte an der belarussischen Grenze und \u00fcber den mutma\u00dflichen \u201eNachfolger\u201c A.Lukaschenkos im Amt des belarussischen Staatschefs belogen. Es ist nicht grundlos anzunehmen, dass Moskau f\u00fcr diesen Posten nicht Wiktor Lukaschenko oder W.Makej in Betracht zieht, sondern den ehemaligen Politkommissar der Fallschirmj\u00e4ger, den professionellen Anf\u00fchrer der russischen Organisation der Veteranen von Afghanistan und Mitglied des Politb\u00fcros des \u201eEinigen Russlands\u201c <strong>Franz Klinzewitsch.<\/strong> Wie auch Putin selbst, ist Klinzewitsch ein B\u00fcrooberst, der schon Arbeitserfahrungen auf besetzten Territorien (2002 wurde er zum Sekret\u00e4r der Parteiorganisation des \u201eEinigen Russlands\u201c in neulich erobertem Itschkerien) gesammelt hat.\r\n\r\nDer aus der Vilnius Region stammende\u00a0Pole F.Klinzewitsch ist schon seit langem im Belarus-nahen politischen Umfeld zu sehen. Im Dezember 2011 wurde er zum Abgeordneten der russischen Staatsduma vom (ethnographisch gesehen) eigentlich belarussischen Smolensker Gebiet, einige Jahre sp\u00e4ter, im September 2015, wurde er zum Vertreter dieses Gebietes beim F\u00f6derationsrat der F\u00f6derationsversammlung RF. Abgesehen davon agiert er als der stellvertretende Leiter des Sicherheits- und Verteidigungskomitees des F\u00f6derationsrates und Mitglied des Ausschusses f\u00fcr Sicherheit und Verteidigung der Parlamentsversammlung des sogenannten \u201eUnionsstaates Russland und Belarus\u201c.\r\n\r\nBis die vermutliche inoffizielle Entscheidung \u00fcber den m\u00f6glichen Einsatz von F.Klinzewitsch als \u201eRetter des belarussischen Volkes\u201c getroffen wurde, hat er sich niemals weder durch besondere politische Sichtweite noch durch seine Redegabe bemerkbar gemacht. Hier ist ein Beispiel seiner damaligen (Mai 2014) Interviews, in dem er <a href=\"http:\/\/echo.msk.ru\/programs\/korzun\/1310982-echo\">\u00fcber seine Lebensziele redet:<\/a> \u201e<em>Ich hatte vier Lebenstr\u00e4ume. Erstens, ein Pilot zu werden. Zweitens, ein General zu werden. Drittens, verdienter Sportmeister zu werden. Und viertens, Held der Sowjetunion zu werden\u201c<\/em> (F.Klinzewitsch wurde weder Pilot noch General, Sportmeister oder Held der Sowjetunion). Und hier gibt\u2019s mehr \u00fcber seine kulturellen Anspr\u00fcche: <em>\u201eIch sehe mir alles an, ich liebe das Fernsehen sehr. Alle, die mich kennen, wissen das. Ich kann nirgends sein, \u00fcberall muss es gute Sanit\u00e4rzellen, gutes Sofa oder Bett und einen Fernseher geben. Der Rest (\u2026) spielt keine Rolle. (\u2026) Zuhause habe ich \u00fcberall Sofas, sogar in der K\u00fcche\u201c.<\/em>\r\n\r\nNachdem man so etwas liest, erscheint A.Lukaschenko geradezu als ein Akademiemitglied im Vergleich zu diesem Oberst (es ist bekannt, dass Putin von jeder Runde der Gespr\u00e4che mit belarussischem Pr\u00e4sidenten sehr entkr\u00e4ftet wird). Nichtsdestotrotz ist in Klinzewitsch vor einer bestimmten Zeit ein echter Staatsmann erwacht, der, wie es sich herausstellt, in den unterschiedlichsten Fragen der Theorie und Praxis des Daseins Experte ist, wie z.B.:\r\n<ul>\r\n \t<li><a href=\"http:\/\/newsader.com\/mention\/karabakhskiy-front-putina-o-paraziti\">in Fragen<\/a> der Ausr\u00e4umung der Streitigkeiten im Bergkarabach-Konflikt;<\/li>\r\n \t<li><a href=\"http:\/\/www.m24.ru\/videos\/118296?autoplay=1&amp;utm_source=smi2?utm_source=CopyBuf\">in Fragen<\/a> nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Putschversuch in der T\u00fcrkei;<\/li>\r\n \t<li><a href=\"http:\/\/politrussia.com\/world\/terakt-v-nitstse-421\">in Fragen<\/a> der Verwendung russischer Erfahrungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus durch den Westen;<\/li>\r\n \t<li><a href=\"http:\/\/ren.tv\/novosti\/2016-05-27\/klincevich-sravnil-g7-s-otceplennym-ot-poezda-vagonom?utm_medium=referral&amp;utm_source=lentainform&amp;utm_campaign=ren.tv&amp;utm_term=1243288s14746&amp;utm_content=4357709\">in Fragen<\/a> dar\u00fcber, was die G-7 tats\u00e4chlich ist;<\/li>\r\n \t<li>und sogar <a href=\"http:\/\/politrussia.com\/society\/pokemon-go-upravlyaya-588\">in Fragen<\/a> der unheimlichen Rolle von Pokemons in der Zerst\u00f6rung russischer Spiritualit\u00e4t.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nEs wird also auf diese Weise versucht, den Durchschnittsb\u00fcrger mit dem Gedanken anzufreunden, dass ein neuer unausl\u00f6schlicher Stern auf dem politischen Horizont aufgeht. Wir w\u00fcrden aber besondere Aufmerksamkeit auf die Bemerkungen dieses \u201eSterns\u201c richten, die Belarus unmittelbar betreffen, wie beispielsweise das, was er noch im April 2016 <a href=\"http:\/\/www.camarade.biz\/node\/21941\">\u00e4u\u00dferte<\/a>: \u201e<em>Belarus sollte keine Spielchen mit dem Westen spielen, das k\u00f6nnte zu traurigen f\u00fcr Belarus Folgen f\u00fchren\u201c.<\/em> Wenn das keine Drohung ist! Oder auf diese, <a href=\"http:\/\/www.souzveche.ru\/articles\/our-union\/33396\">relativ frische \u00c4u\u00dferung<\/a>: <em>\u201eDer Unionsstaat hat seine Funktion erf\u00fcllt, er hat unsere Sicherheit gew\u00e4hrleistet\u201c<\/em>. Sollte das stimmen, dann braucht man ihn nicht mehr, und es taucht eine neue Frage auf \u2013 welche Formel f\u00fcr die Unterordnung von Belarus hat man in diesem Fall im Kreml im Sinn? Lesen wir Klinzewitschs Ansprache weiter: <em>\u201eHeute (\u2026) wird eine massive Kampagne zur Diskreditierung Russlands gef\u00fchrt. Dadurch wird auch Belarus auf die Probe gestellt\u201c<\/em>. Ist dieser Hinweis klar?\r\n\r\n<strong>Zugegebenerma\u00dfen liegt uns noch kein detaillierter von Putin unterschriebener Plan der Besetzung und Annexion von Belarus oder einem seiner Teile vor; wir haben auch keine Anweisungen von Surkow an einen belarussischen Medwedtschuk. Nichtsdestotrotz ist es offensichtlich, dass die dem Belarus drohende Gefahr ganz reell ist. Denn die Frage besteht\u00a0nur darin, wann genau die russische Aggression mit dem vorangehenden \u201eVolksaufstand gegen den Diktator, der sich dem Westen verkauft hat\u201c stattfindet. Deswegen muss die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung westlicher L\u00e4nder und internationaler Organisationen, die diese L\u00e4nder vereinen, entsprechende Vorkehrungen treffen, die auf den Erhalt der Unabh\u00e4ngigkeit und territorialen Integrit\u00e4t des belarussischen Staates gerichtet sind. Das ist die notwendige Bedingung f\u00fcr die Pr\u00e4vention der russischen Expansion in der westlichen Richtung<\/strong>.\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<em><img class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"43\" \/><\/em>\r\n\r\n<em>Dieses Material wurde von<strong> Imantas Melianas<\/strong>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/30498-belarus-and-russian-expansionism\/\">InformNapalm<\/a> vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/vovan.che\">Volodymyr Cernenko<\/a>; editiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.<\/em>\r\n\r\n<em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a> )<\/em>\r\n\r\n<em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em>\r\n<p style=\"text-align: center\"><em>Besuchen Sie uns beim Facebook: <strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\">InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong><\/em><\/p>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21174"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21244,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21174\/revisions\/21244"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}