{"id":24745,"date":"2017-07-14T03:09:52","date_gmt":"2017-07-14T03:09:52","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=24745"},"modified":"2017-07-14T03:14:39","modified_gmt":"2017-07-14T03:14:39","slug":"kubas-sanktionserfahrung-fuer-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/kubas-sanktionserfahrung-fuer-russland\/","title":{"rendered":"Kubas Sanktionserfahrung f\u00fcr Russland \u2013 es f\u00e4ngt alles erst an"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><strong>Am 15. Juni verabschiedete der US-Senat (Oberhaus des Kongresses) unwiderruflich neue Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration zusammen mit Sanktionen gegen den Iran. Europ\u00e4ische Politiker haben diese Neuigkeit zwiesp\u00e4ltig aufgenommen. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel <a href=\"https:\/\/www.unian.net\/world\/1979789-strannyiy-shag-ssha-merkel-raskritikovala-novyie-amerikanskie-sanktsii-protiv-rossii.html\">kritisierte<\/a> neben anderen ihrer Kollegen die neuen US-Sanktionen gegen Russland scharf. Die Gemeinschaft InformNapalm untersucht anhand einfacher Beispiele die Gr\u00fcnde f\u00fcr solch eine Reaktion. Interessante Analogien aus den Statistiken des Office Of Foreign Asset Control (OFAC) geben eine Vorstellung davon, dass amerikanische Sanktionen ernst sowie langfristig sind und es der russischen Wirtschaft nicht mehr gelingen wird, diese Schlinge abzusch\u00fctteln.<\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Bei der Betrachtung der neuen Runde des Sanktionskrieges, lohnt es sich, sich den Jackson-Vanik-Zusatzantrag (eng. Jackson-Vanik-amendment) des Handelsgesetzes ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Er wurde im Jahr 1974 angenommen und verh\u00e4ngte Handelsbeschr\u00e4nkungen gegen\u00fcber denjenigen Staaten, die ihren B\u00fcrgern die Auswanderung verwehrten. Obgleich das Gesetz seine Kraft nach Beginn der Perestroika verlor, wurde er offiziell jedoch im Falle Russlands erst 2012 aufgehoben und im Falle der Ukraine 2006, nach der \u201eOrangenen Revolution\u201c.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">US-Sanktionen werden langsam beschlossen, doch sie wirken auch sehr lange. <a href=\"https:\/\/www.loc.gov\/rr\/business\/cuba\/cuba_main.html\">Die ersten Sanktionen\u00a0<\/a>gegen Kuba wurden noch vor der Vollendung der Kubanischen Revolution beschlossen. Am 14. M\u00e4rz 1958 wurde ein Waffenembargo gegen Kuba verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Mit dem Antritt des kommunistischen Regimes wurden die Sanktionen Schritt f\u00fcr Schritt ausgeweitet und bisher noch nicht aufgehoben. \u00c4hnliche Sanktionen verh\u00e4ngte man gegen die UdSSR\/Russland, Syrien, den Iran, den Sudan, Nordkorea und viele andere Staaten. Es sind praktisch alle \u201eSchurkenstaaten\u201c in verschiedenen amerikanischen Sanktionslisten zugegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-38058\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/56561fe6c3618885778b45be.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"499\" \/><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Einhaltung des Sanktionsregimes \u00fcberwacht das Office Of Foreign Asset Control (<a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/Programs\/Pages\/Programs.aspx\">OFAC<\/a>). Die prim\u00e4re Aufgabe dieser Beh\u00f6rde ist die \u00dcberwachung der Ausf\u00fchrung von Sanktionen durch US-Unternehmen und US-B\u00fcrger. US-Unternehmen und ihre B\u00fcrger arbeiten jedoch weltweit und kontrollieren, neben der US-amerikanischen Wirtschaft (<a href=\"http:\/\/fakty.ictv.ua\/ru\/ukraine\/ekonomika\/20150724-1556969\/\">sch\u00e4tzungsweise 25% des weltweiten BIPs<\/a>), noch viele Auslandsaktiva. Deshalb erstreckt sich die Kontrolle des OFAC auf die ganze Welt und die US-amerikanischen Sanktionen haben im Grunde genommen einen exterritorialen Charakter.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Jedes Unternehmen der Welt k\u00f6nnte wegen Sanktionsbruchs unter Strafe durch amerikanische Beh\u00f6rden geraten. Jedes Jahr verdient das bescheidene Bundesamt hunderte Millionen Dollar, indem es ausl\u00e4ndische Unternehmen wegen Umgehung amerikanischer Sanktionen oder der Beihilfe zur Umgehung von Sanktionen durch US-Unternehmen und US-B\u00fcrger abstraft.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Somit ist es f\u00fcr die Mehrzahl der Markteilnehmer einfacher, auf Gesch\u00e4fte mit sanktionierten Staaten und Firmen zu verzichten, als zu riskieren, einen Deal zur Umgehung amerikanischer Sanktionen zu machen. De facto erstrecken sich inneramerikanische Sanktionen auf die gesamte Welt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Letztlich erscheinen auf der Webseite von OFAC h\u00e4ufig Meldungen \u00fcber die Verh\u00e4ngung von Strafen mit einer kurzen Beschreibung des Sanktionsbruchs auf. \u00dcberaus h\u00e4ufig werden ausl\u00e4ndische Unternehmen oder ihre Vertretungen in den USA unter Strafe gestellt.<\/p>\n<ul class=\"st-toggle\">\n<li class=\"\">\n<h3 class=\"toggle-title\">Liste der f\u00fcr Sanktionsbr\u00fcche verh\u00e4ngte Strafen<i class=\"icon-plus\"><\/i><i class=\"icon icon-minus\"><\/i><\/h3>\n<div class=\"toggle-content\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"txt-content\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Datum<\/th>\n<th>Sanktionsversto\u00df gegen<\/th>\n<th>H\u00f6he der strafe<\/th>\n<th>Beschreibung des verstosses<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170608.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.06.2017<\/a><\/td>\n<td>Kuba<\/td>\n<td>$87,255<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Die Tochtergesellschaft von American Honda Finance Corporation in Kanada billigte und finanzierte 13 Leasinggesch\u00e4fte f\u00fcr Mietw\u00e4gen zwischen dem Honda-H\u00e4ndler in Kanada und der kubanischen Botschaft<\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170307.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">07.03.2017<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$100,871,266<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Au\u00dfergerichtliche Streitschlichtung mit Zhongxing Telecommunications Equipment Corporation, ZTE Kangxun Telecommunications Ltd und den Tochtergesellschaften f\u00fcr 251 Lieferabkommen von sanktionierter Ware an den Iran <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170228.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28.02.2017<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$515,400<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Au\u00dfergerichtliche Streitschlichtung mit dem kalifornischen Unternehmen United Medical Instruments, Inc. wegen 56 Verst\u00f6\u00dfen bei der Lieferung von Sanit\u00e4tsger\u00e4ten im Zeitraum 2007-2009 an K\u00e4ufer aus dem Iran oder f\u00fcr den sp\u00e4teren Reexport von Ger\u00e4ten in den Iran \u00fcber die Firma an die Vereinigten Arabischen Emirate<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170113_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.01.2017<\/a><\/td>\n<td>Kuba, Iran<\/td>\n<td>$516,105<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Streitschlichtung mit der kanadischen Bank Toronto-Dominion Bank (TD Bank) und ihren Tochtergesellschaften Internaxx Bank SA und TD Waterhouse Investment Services\u00a0(Europe) Limited (TDWIS) wegen 167 Verst\u00f6\u00dfen bei der Finanzierung und Kontenbetreuung kubanischer und iranischer Kunden im Zeitraum 2003-2011<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170113_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.01.2017<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$17,500<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das indische Unternehmen Aban Offshoe Limited wegen dem Versuch, einen Lieferauftrag f\u00fcr \u00d6lf\u00f6rdermittel f\u00fcr eine Firma aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem sp\u00e4teren Reexport in den Iran zu erteilen<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20161114_44.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">14.11.2016<\/a><\/td>\n<td>Kuba, Iran, Sudan<\/td>\n<td>$5,976,028<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das US-amerikanische Unternehmen National Oilwell Varco, Inc. und dessen Tochtergesellschaften Dreco Energy Services, Ltd. und NOV Elma wegen der Finanzierung oder der Unterst\u00fctzung bei der Finanzierung von Verkaufsgesch\u00e4ften sanktionierter Ware in den Iran, nach Kuba und in den Sudan im Zeitraum 2002-2009.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160913.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.09.2016<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$4,320,000<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen PanAmerican Seed Co wegen der Lieferung von Saatgut und Blumensamen in 48 F\u00e4llen an iranische Vertriebsh\u00e4ndler f\u00fcr die sp\u00e4tere Lieferung in den Iran oder den Reexport in den Iran unter Umgehung von Sanktionen zwischen Mai 2009 und M\u00e4rz 2012<\/span> <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160907.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">07.09.2016<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$43,200<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das US-amerikanische Unternehmen World Class Technology Corporation f\u00fcr die Lieferung dental-medizinischer Ger\u00e4te nach Deutschland, in die Vereinigten Arabische Emirate und\/oder nach Libanon f\u00fcr den sp\u00e4teren Reexport in den Iran zwischen April 2008 und Juli 2010<\/span> <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160208.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.02.2016<\/a><\/td>\n<td>Simbabwe<\/td>\n<td>$2,485,890<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die US-merikanische Bank Barclays Bank Pls aufgrund von 159 Verst\u00f6\u00dfen gegen die Sanktionen gegen Simbabwe von Juli 2008 bis September 2013 in den USA oder der Bankfiliale in New York. Die Betreuung des Gesch\u00e4ftskunden Zimbabwe Limited, deren 50 Prozent und mehr der Aktien einer Person geh\u00f6ren, die auf der Sanktionsliste gelandet ist.<\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20151104.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">04.11.2015<\/a><\/td>\n<td>Iran<\/td>\n<td>$139,500<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die brasilianische Bank Banco do Brasil, die \u00fcber ihre Filiale in New York sieben gegen iranische Sanktionen verst\u00f6\u00dfende Transaktionen abwickelte<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20151020_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20.10.2015<\/a><\/td>\n<td>Sudan, Kuba, Birma, Iran<\/td>\n<td>$329,593,585<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die Investmentbank Cr\u00e9dit Agricole Corporate and Investment Bank wegen 4297 zwischen 2003 und 2008 durchgef\u00fchrte Transaktionen, die gegen die amerikanischen Sanktionen verstie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150827_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.08.2015<\/a><\/td>\n<td><\/td>\n<td>$1,700,100<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das Schweizer Unternehmen UBS AG wegen der Erm\u00f6glichung von 222 Gesch\u00e4ftstransaktionen \u00fcber das B\u00fcro in Z\u00fcrich, welche gegen die Verordnungen f\u00fcr den Kampf gegen den Terrorismus verschtie\u00dfen. Der Zeitraum der Gesch\u00e4fte \u2013 von Januar 2008 bis Januar 2013<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150806.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">06.08.2015<\/a><\/td>\n<td>Nordkorea, Iran, Kuba<\/td>\n<td>$271,815<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die Versicherungsfirma Navigators Insurance Company, die 48 Versicherungsdeals f\u00fcr Schiffe unter nordkoreanischer Flagge im Zeitraum Mai 2008 und April 2011 abgeschlossen hat<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150325_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">25.03.2015<\/a><\/td>\n<td>Iran, Kuba, Sudan<\/td>\n<td>$7,658,300<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das Unternehmen PayPal wegen 486 Transaktionen, die im Zeitraum von Oktober 2009 und April 2013 amerikanische Sanktionen unterliefen <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150312.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.03.2015<\/a><\/td>\n<td>Iran, Sudan<\/td>\n<td>$258,660,796<\/td>\n<td>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die deutsche Bank Commerzbank AG wegen 1595 unter Umgehung von Sanktionen durchgef\u00fchrten Transaktionen zwischen 2005 und 2010<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>In weniger als zweieinhalb Jahren wurden Strafen in Gesamth\u00f6he von 700 Mio Dollar verh\u00e4ngt. Auf der Webseite von OFAC werden nicht alle Verfahren ver\u00f6ffentlicht. In der abschlie\u00dfenden Pressemitteilung landen in der Regel die F\u00e4lle, die bereits in au\u00dfergerichtlichen Streitschlichtungen beigelegt wurden oder endg\u00fcltig abgeschlossen sind. Wir merken an, dass in den beschriebenen F\u00e4llen von 2015 &#8211; 2017 die Rede von den im Zeitraum zwischen 2002 und 2014 stattgefundenen Verst\u00f6\u00dfen war. Im Schnitt betreffen die Ermittlungen die F\u00e4lle der letzten f\u00fcnf bis zehn Jahre bis zum Zeitpunkt ihrer offiziellen Ver\u00f6ffentlichung auf der Webseite von OFAC. Es ist zu erwarten, dass wir in einigen Jahren die Entscheidungen und die Strafen f\u00fcr die Verletzung der Sanktionen hinsichtlich Russlands bewerten werden k\u00f6nnen, die nach der Krim-Annexion und dem Beginn der Kampfhandlungen gegen die Ukraine im Donbass beschlossen wurden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Neben dem OFAC kontrolliert auch das New York State Department of Financial Services (DFS) die globalen Finanzm\u00e4rkte. Auf der Webseite des Departments <a href=\"http:\/\/www.dfs.ny.gov\/about\/dfs_press.htm\">gibt es<\/a> Informationen \u00fcber Ermittlungen, an denen auch die OFAC beteiligt war oder die in \u00fcbergreifenden Bereichen stattfanden. Hier eine kleine Liste von Verfahren und Strafen, die in den letzten Jahren an die Presse \u00fcbergeben wurden, darunter denen, die mit Geldw\u00e4sche, Sanktionsbruch, Verst\u00f6\u00dfen gegen Regulierungsma\u00dfnahmen und Sonstigem in Verbindung stehen.<\/p>\n<ul class=\"st-toggle\">\n<li class=\"\">\n<h3 class=\"toggle-title\">Liste der Verletzer und die H\u00f6he der Strafen<i class=\"icon-plus\"><\/i><i class=\"icon icon-minus\"><\/i><\/h3>\n<div class=\"toggle-content\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"txt-content\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Datum<\/th>\n<th>H\u00f6he der Strafe<\/th>\n<th>Verletzer-unternehmen<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>24.05.2017<\/td>\n<td>$350 million<\/td>\n<td>BNP Paribas SA (Frankreich)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30.01.2017<\/td>\n<td>$425 million<\/td>\n<td>Deutsche Bank AG (Deutschland)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15.12.2016<\/td>\n<td>$235 million<\/td>\n<td>Intesa Sanpaolo S.p.A. (Italien)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>04.11.2016<\/td>\n<td>$215 million<\/td>\n<td>Agricultural Bank of China (China)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>19.08.2016<\/td>\n<td>$180 million<\/td>\n<td>Mega International Commercial Bank of Taiwan (Taiwan)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>18.11.2015<\/td>\n<td>$150 million<\/td>\n<td>Barclays (Gro\u00dfbritannien)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>04.11.2015<\/td>\n<td>$258 million<\/td>\n<td>Deutsche Bank (Deutschland)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>28.10.2015<\/td>\n<td>$50 million<\/td>\n<td>Goldman, Sachs &amp; Co. (USA)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20.10.2015<\/td>\n<td>$787 million<\/td>\n<td>Cr\u00e9dit Agricole (Frankreich, Ermittlungen wegen Sanktionsbruch)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20.05.2015<\/td>\n<td>$2.4 billion<\/td>\n<td>Barclays (Gro\u00dfbritannien)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>23.04.2015<\/td>\n<td>$2.5 billion<\/td>\n<td>Deutsche Bank (Deutschland)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12.03.2015<\/td>\n<td>$1.45 billion<\/td>\n<td>Commerzbank (Deutschland, Ermittlungen wegen Sanktionsbruch)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei den Ermittlungen wegen Sanktionsbr\u00fcchen treten auch oft Verletzungen der Finanzregulierungsstandards zu Tage, wof\u00fcr separate Strafen ausgestellt werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">W\u00e4hrend der Ermittlungen verh\u00e4ngen inneramerikanische Ermittlungsbeh\u00f6rden Multimillionenstrafen gegen ausl\u00e4ndische Unternehmen. Selbstverst\u00e4ndlich haben ausl\u00e4ndische Unternehmen das Recht, die amerikanischen Spielregeln abzulehnen, doch dann werden sich die Amerikaner an lokale Gerichte wenden und die Tochtergesellschaften mit einer Geldstrafe belegen. Oder erschweren den Firmen die Arbeit auf dem US-Markt oder mit den amerikanischen Kunden. Deshalb wird der Gro\u00dfteil der Verfahren freiwillig gel\u00f6st. Im Endeffekt ist es f\u00fcr alle Unternehmen weltweit einfacher, nach den amerikanischen Regeln zu spielen, als sich gegen die globale Finanz-Supermacht zu stellen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">F\u00fcr die Harmonisierung der Exterritorialit\u00e4t der Sanktionen mit der lokalen Gesetzgebung schlie\u00dfen sich viele Staaten ebenfalls freiwillig an die amerikanischen Sanktionen an oder verh\u00e4ngen \u00e4hnliche. Im Falle der Europ\u00e4ischen Union werden die Sanktionen alle sechs Monate nach der Verl\u00e4ngerungsgenehmigung jedes EU-Landes verl\u00e4ngert. Man muss verstehen, dass je weiter, desto schwieriger wird es f\u00fcr die EU sein, ihre Sanktionen zu verl\u00e4ngern. Und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werden die europ\u00e4ischen Sanktionen h\u00f6chstwahrscheinlich nicht verl\u00e4ngert. Dies ist eine Frage der Zeit. Es bleibt nur zu mutma\u00dfen wie schnell das passieren wird, wer das schw\u00e4chste Glied sein wird (Ungarn? Zypern? \u00d6sterreich? <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-sanktionen-sigmar-gabriel-und-christian-kern-kritisieren-us-plaene-a-1152321.html\">Deutschland?<\/a>) und wie die Erkl\u00e4rung ausf\u00e4llt. Die amerikanischen Sanktionen werden jedoch auf Jahre hinaus bestehen bleiben und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck ausgeweitet. Die europ\u00e4ischen Unternehmen werden in Versuchung geraten, ohne formell die europ\u00e4ische Gesetzgebung zu verletzen, sich gegen amerikanische Sanktionen zu stellen. Das wird jedoch mit Multimillionenstrafen (Multimilliardenstrafen) enden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Es gibt h\u00f6chstwahrscheinlich bereits jetzt Versuche, die Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration zu umgehen, bei der Ausr\u00fcstungsfinanzierung oder dem -einkauf zu helfen oder zweifelhafte Gesch\u00e4fte abzuschlie\u00dfen. Doch von diesen werden wir erst in einigen Jahren erfahren, wenn die amerikanischen Ermittler die Verfahren abgeschlossen haben und die trockene Pressemitteilung mit der H\u00f6he der Geldstrafen an die Presse geht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-38059\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/havana-cuba-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"665\" \/><\/p>\n<p>Die Situation mit den Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration l\u00e4sst sich mit den Sanktionen gegen Kuba vergleichen. Kuba <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/\u0420\u0435\u0437\u043e\u043b\u044e\u0446\u0438\u0438_\u0413\u0410_\u041e\u041e\u041d_\u043e\u0431_\u0430\u043c\u0435\u0440\u0438\u043a\u0430\u043d\u0441\u043a\u043e\u0439_\u0431\u043b\u043e\u043a\u0430\u0434\u0435_\u041a\u0443\u0431\u044b\">k\u00e4mpft<\/a> seit Jahren f\u00fcr die Aufhebung der Sanktionen. Jedes Jahr auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen wird eine Resolution \u00fcber die Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten eingef\u00fchrten Blockade eingebracht. Man sollte meinen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Kuba in letzter Zeit etwas verbessert h\u00e4tten, doch das Sanktionsregime bleibt weiterhin bestehen. 2016 haben sich die Verbesserungen darin widergespiegelt, dass f\u00fcr gew\u00f6hnlich die USA und Israel nahezu ganz allein gegen solch eine Resolution stimmen, aber dieses Mal <a href=\"https:\/\/www.un.org\/press\/en\/2016\/ga11846.doc.htm\">enthielten sie sich<\/a> bei der Abstimmung einfach.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die kubanischen Diplomaten haben ihren Bericht f\u00fcr die UN (<a href=\"http:\/\/www.cubavsbloqueo.cu\/sites\/default\/files\/InformeBloqueo2016EN.pdf\">englische Version<\/a>) mit Beispielen von US-Sanktionen <a href=\"http:\/\/www.novosti.acn.cu\/images\/articulos\/Cuba\/INFORMEBLOQUEO2016Ruso.pdf\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>, die nach wie vor in Kraft sind und die Entwicklung der kubanischen Wirtschaft <a href=\"http:\/\/www.novosti.acn.cu\/\u043a\u0443\u0431\u0430\/1566-\u043a\u0443\u0431\u0430-\u043e\u0441\u0443\u0436\u0434\u0430\u0435\u0442-\u0431\u043b\u043e\u043a\u0430\u0434\u0443-\u0441\u0448\u0430-\u0438-\u0433\u043e\u0432\u043e\u0440\u0438\u0442,-\u0447\u0442\u043e-\u043e\u043d\u0430-\u0435\u0449\u0451-\u0432-\u0441\u0438\u043b\u0435\">bremsen<\/a>. Auf 50 Seiten beschreiben die kubanischen Diplomaten, womit sich Kuba im Heute konfrontiert sieht. Hunderte von Beispielen \u2013 von banalen Weigerungen, die Konten kubanischer Unternehmen oder Auslandsvertretungen zu betreuen, bis hin zu Einkaufsgeschichten von Ausr\u00fcstung \u00fcber Drittl\u00e4nder, mit einer Verdreifachung des Preises. Diese Erfahrung sollten die Russen mal unter die Lupe nehmen.<\/p>\n<ul class=\"st-toggle\">\n<li class=\"\">\n<h3 class=\"toggle-title\">Beispiele f\u00fcr die Wirkung der Sanktionen gegen Kuba<i class=\"icon-plus\"><\/i><i class=\"icon icon-minus\"><\/i><\/h3>\n<div class=\"toggle-content\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"txt-content\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em><em>\u2022\u00a0<\/em><\/em><span style=\"color: #000000\">Am 11. Februar 2016 weigerten sich die italienischen Banken Banco Popolare, Unicredit und Intensa San Paolo Transaktionen mit der Beteiligung der italienischen Firma SRL Sol, die den Absatz des kubanischen Rums \u201eBaradero\u201c in Italien betreibt, durchzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 6. April 2016 benachrichtigte das US-amerikanische Unternehmen PayPal die Danish-Cuban Association \u00fcber die Schlie\u00dfung ihres Kontos gem\u00e4\u00df den Vorschriften des Embargos gegen Kuba.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 25. April 2016 benachrichtigte die Tochtergesellschaft der niederl\u00e4ndischen Post TNT B.V. in der T\u00fcrkei die kubanische Botschaft in Ankara dar\u00fcber, dass sie im Zuge ihrer Fusion mit dem US-amerikanischen Unternehmen FedEx ab dem 1. Februar ihre Zustelldienste nach und von Kuba einstellt und dass sie ab dem 4. April keine Sendungen aus den Staaten mehr annehmen wird, die unter Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika stehen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im Juni 2016 l\u00f6ste ein spanisches Unternehmen den Kaufvertrag \u00fcber einen Server f\u00fcr die Verbesserung der Arbeit des Service-Systems der kubanischen Konsulats in Barcelona auf, mit Verweis darauf, dass die ausgelieferte Ausr\u00fcstung durch das amerikanische Unternehmen Dell gefertigt wurde.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im Juni 2016 verschickte das Handelsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika eine gerichtliche Vorladung an das chinesische Unternehmen Huawei, damit es das gesamte Datenmaterial der letzten f\u00fcnf Jahre vorlegt, die den Export und Reexport von amerikanischer Technologie an Kuba und andere L\u00e4nder betreffen, die unter Sanktionen stehen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Das Nationale Institut f\u00fcr Sport und Sporterziehung kann in den Vereinigten Staaten von Amerika keine Sportware der Marken Louisville, Wilson, Xbat, Rawlings, Atec und 3N2 f\u00fcr Baseball und Softball, sowie der Marken Easton und W&amp;W f\u00fcr Bogenschie\u00dfen erwerben, obwohl ihre Verwendung gem\u00e4\u00df den offiziellen Regeln der internationalen Verb\u00e4nde dieser Sportarten verpflichtend ist. Aus diesem Grund musste das Institut diese Sportger\u00e4te in Drittl\u00e4ndern einkaufen, was ihren reellen Preis um 20-30 % erh\u00f6ht hatte. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 F\u00fcr die Anschaffung eines Segelschiffs Hobie Cat 16 musste man auf die Dienstleistungen einer spanischen Firma zur\u00fcckgreifen. Im Falle eines Kaufs w\u00e4re der Preis um 30 Prozent gewachsen. Zum Erwerb des Segelschiffs ist es nicht gekommen, was sich negativ auf die Vorbereitung der Athleten in dieser Sportart ausgewirkt hat.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im laufendem Schuljahr (ab September 2015 bis Juni 2016) werden 414 Personen in den Musikvorschulen in Kontrabass-, Geige-, Violoncello- und Bratschespielen geschult. Das kubanische Bildungssystem im Kulturbereich garantiert jedem Sch\u00fcler sein eigenes Instrument. Die Kosten f\u00fcr eine Geige Palatino VN350 Campus ViolinOutfit \u2013 \u00bd belaufen sich in den Vereinigten Staaten von Amerika auf 79 Dollar. Die kubanischen Organisationen m\u00fcssen entsprechende Instrumente jedoch in Drittl\u00e4ndern f\u00fcr einen Preis von 215 Dollar einkaufen. K\u00f6nnten diese Instrumente in den Vereinigten Staaten von Amerika gekauft werden, w\u00fcrde Kuba etwa 56 300 Dollar einsparen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Zum Beispiel importierte das Einfuhrunternehmen ABAPET des Topgremiums der Unternehmerf\u00fchrung CUPET Waren nach Kuba, die f\u00fcr eine Summe von 122 Millionen Dollar, haupts\u00e4chlich in China, erworben wurden. Diese Waren gibt es auf den M\u00e4rkten der Vereinigten Staaten von Amerika f\u00fcr einen 15 Prozent niedrigeren Importpreis und im Falle ihres Einkaufs in diesem Land, k\u00f6nnte Kuba etwa 18,3 Dollar sparen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Das kubanische Unternehmen ENERGOIMPORT setzte sich mit f\u00fcnf amerikanischen Herstellern zweicks dem Einkauf von elektrischen Anschl\u00fcssen f\u00fcr das Energiesystem Kubas, neben sonstiger Ger\u00e4te und Instrumente, in Verbindung. Darunter mit HUBBLLE BURNDY und HUBBLLE POWER SYSTEMS. Beide Unternehmen haben die Lieferung dieser Ware, mit dem Verweis auf das bestehende Embargo gegen Kuba, verweigert. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Schlie\u00dfung von Bankkonten: zwei europ\u00e4ische Banken.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Annullierung der SWIFT-Messaging-RMA-Codes: elf Institutionen, darunter sechs europ\u00e4ische, zwei lateinamerikanische und drei asiatische.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Zur\u00fcckhaltung von Fonds: f\u00fcnf Banken, von ihnen vier in Europa und eine in Nordamerika.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Verweigerung Bankdienstleistungen zu erbringen: zw\u00f6lf Institutionen, darunter drei europ\u00e4ische, acht lateinamerikanische und eine asiatische.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Absage in der Abwicklung und\/oder Avisierung von Akkreditiven: elf Einrichtungen, darunter drei europ\u00e4ische, sieben asiatische und eine lateinamerikanische.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Unn\u00f6tige Verz\u00f6gerung bei der Ausfertigung von Dokumenten, die Lizenzen von OFAC erfordern: zwei europ\u00e4ische Banken.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 R\u00fcckverrechnung von Bankgesch\u00e4ften: 21 Institutionen, darunter zw\u00f6lf europ\u00e4ische, f\u00fcnf lateinamerikanische, eine asiatische, eine US-amerikanische, eine afrikanische und eine Bank Ozeaniens. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Annullierung von vertraglichen Vereinbarungen: eine europ\u00e4ische Bank.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 16. September 2015 verweigerte das d\u00e4nische Unternehmen Scan Global Logistics A\/S (SGL) den privaten Seefrachtverkehr des diplomatischen Personals der kubanischen Botschaft in D\u00e4nemark, mit Verweis auf die von den Bestimmungen des Embargos vorgesehenen Warentransportbeschr\u00e4nkungen nach und von Kuba.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 16. Dezember 2015 informierte die kanadische Bank Royal Bank of Canada die Gesch\u00e4ftsvertretung der Fluggesellschaft \u201eCubana de Aviacion\u201c in Toronto von der Schlie\u00dfung ihres Bankkontos in US-Dollar am 28. Oktober 2015 aufgrund der Sanktionen gegen Kuba seitens der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Bank erkl\u00e4rte, dass in Zukunft f\u00fcr die Erbringung von Dienstleistungen an Kuba eine Lizenz von OFAC ben\u00f6tigt wird. Trotz der durch den US-amerikanischen Pr\u00e4sidenten beschlossenen Ma\u00dfnahmen, besteht praktisch nach wie vor nicht die M\u00f6glichkeit Finanzgesch\u00e4fte in US-Dollar abzuwickeln, was den Erhalt von Bezahlung f\u00fcr die Dienstleistungen von Fachkr\u00e4ften, die in verschiedenen L\u00e4ndern von Lateinamerika und Afrika arbeiten erschwert. Es ist nicht gelungen, 94.898 Dollar als Entgelt f\u00fcr in Ecuador erbrachte Dienstleistungen zu erbringen. In einer Bank \u00c4thiopiens werden weiterhin 26.685 Dollar zur\u00fcckgehalten, ausgezahlt f\u00fcr Dienstleistungen einer Gruppe von Fachkr\u00e4ften im Bereich Lehrlingsschulung<\/span>.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 In Guatemala beendeten 23 kubanische Fachkr\u00e4fte ihre Zusammenarbeit im Sportbereich aufgrund nicht m\u00f6glicher Bank\u00fcberweisungen der von ihnen f\u00fcr erbrachte Dienstleistungen verdienten L\u00f6hne nach Kuba. In diesem Land sind die Tochtergesellschaften mit den US-amerikanischen Banken verbunden, was die Abwicklung der obengenannten Transaktionen erschwert.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 12. Februar 2016 informierte die deutsche Bank Commerzbank die kubanische Botschaft in Berlin dar\u00fcber, dass der Botschaft innerhalb k\u00fcrzester Zeit mitgeteilt wird, dass ihr Bankkonto in acht Wochen geschlossen wird. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 18. April 2016 wurde bekannt, dass die italienische Bank Banco Popolare sich weigerte, drei Transaktionen im Auftrag des Reiseveranstalters Cubamar durchzuf\u00fchren, das sich auf MICE-Tourismus spezialisiert hat, da die Empf\u00e4ngerbank die kubanische Bank \u201eBanco Financiero Internacional\u201c war.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sogar die sich abschw\u00e4chenden Sanktionen wirken noch weiterhin und sch\u00e4digen die kubanische Wirtschaft. Unternehmen nehmen jedwede Zusammenarbeit mit Kuba mit R\u00fccksicht auf amerikanische Sanktionen unter die Lupe. F\u00fcr Unternehmen mit US-Kapital oder f\u00fcr diejenigen, die fest auf dem US-Markt arbeiten, ist es im Endeffekt einfacher, kubanische Kunden nicht zu bedienen, als sp\u00e4ter umfassende Strafen zu bezahlen. Dementsprechend pf\u00e4nden diejenigen, die mit Kuba arbeiten, ihre Risikopr\u00e4mie ein und selbst die banalsten Dienste werden f\u00fcr Kuba teurer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-38064\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/avstriets55_vs.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><\/p>\n<p>Im Grunde genommen, befindet sich Russland im Moment genau am Anfang eines Sanktionskrieges mit den USA. Die Russen haben keine Chance, in diesem Krieg zu gewinnen. Die Sanktionen werden nach und nach in alle Sektoren der russischen Wirtschaft eindringen und an den meist ungeahntesten Stellen Schaden anrichten. Mit zunehmender Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland und nach einigen verh\u00e4ngten Multimillionendollar-Strafen wird jedes Unternehmen, das mit der Russischen F\u00f6deration zusammenarbeitet, von solch einer Zusammenarbeit Abstand nehmen. Die geopolitischen Abenteuer des Kreml haben den Russen solch eine wirtschaftliche Schlinge um den Hals gelegt, f\u00fcr deren Beseitigung die R\u00fcckgabe der Krim und des Donbass nicht mehr ausreichen werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"37\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Material wurde\u00a0von<b>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/anton.pavlushko\">Anton Pawluschko\u00a0<\/a><\/b>exklusiv f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/38052-kubinskij-opyt-sanktsij-dlya-rossii-vsyo-tolko-nachinaetsya\/\">InformNapalm<\/a>\u00a0vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kateryna.matey\">Kateryna Matey<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich\u00a0<\/em><em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a>\u00a0)<\/em><\/p>\n<p><em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Besuchen Sie uns beim Facebook:<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\"> InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. 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Juni verabschiedete der US-Senat (Oberhaus des Kongresses) unwiderruflich neue Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration zusammen mit Sanktionen gegen den Iran. Europ\u00e4ische Politiker haben diese Neuigkeit zwiesp\u00e4ltig aufgenommen. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel <a href=\"https:\/\/www.unian.net\/world\/1979789-strannyiy-shag-ssha-merkel-raskritikovala-novyie-amerikanskie-sanktsii-protiv-rossii.html\">kritisierte<\/a> neben anderen ihrer Kollegen die neuen US-Sanktionen gegen Russland scharf. Die Gemeinschaft InformNapalm untersucht anhand einfacher Beispiele die Gr\u00fcnde f\u00fcr solch eine Reaktion. Interessante Analogien aus den Statistiken des Office Of Foreign Asset Control (OFAC) geben eine Vorstellung davon, dass amerikanische Sanktionen ernst sowie langfristig sind und es der russischen Wirtschaft nicht mehr gelingen wird, diese Schlinge abzusch\u00fctteln.<\/strong><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Bei der Betrachtung der neuen Runde des Sanktionskrieges, lohnt es sich, sich den Jackson-Vanik-Zusatzantrag (eng. Jackson-Vanik-amendment) des Handelsgesetzes ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Er wurde im Jahr 1974 angenommen und verh\u00e4ngte Handelsbeschr\u00e4nkungen gegen\u00fcber denjenigen Staaten, die ihren B\u00fcrgern die Auswanderung verwehrten. Obgleich das Gesetz seine Kraft nach Beginn der Perestroika verlor, wurde er offiziell jedoch im Falle Russlands erst 2012 aufgehoben und im Falle der Ukraine 2006, nach der \u201eOrangenen Revolution\u201c.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">US-Sanktionen werden langsam beschlossen, doch sie wirken auch sehr lange. <a href=\"https:\/\/www.loc.gov\/rr\/business\/cuba\/cuba_main.html\">Die ersten Sanktionen\u00a0<\/a>gegen Kuba wurden noch vor der Vollendung der Kubanischen Revolution beschlossen. Am 14. M\u00e4rz 1958 wurde ein Waffenembargo gegen Kuba verh\u00e4ngt.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Mit dem Antritt des kommunistischen Regimes wurden die Sanktionen Schritt f\u00fcr Schritt ausgeweitet und bisher noch nicht aufgehoben. \u00c4hnliche Sanktionen verh\u00e4ngte man gegen die UdSSR\/Russland, Syrien, den Iran, den Sudan, Nordkorea und viele andere Staaten. Es sind praktisch alle \u201eSchurkenstaaten\u201c in verschiedenen amerikanischen Sanktionslisten zugegen.<\/p>\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-38058\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/56561fe6c3618885778b45be.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"499\" \/>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Einhaltung des Sanktionsregimes \u00fcberwacht das Office Of Foreign Asset Control (<a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/Programs\/Pages\/Programs.aspx\">OFAC<\/a>). Die prim\u00e4re Aufgabe dieser Beh\u00f6rde ist die \u00dcberwachung der Ausf\u00fchrung von Sanktionen durch US-Unternehmen und US-B\u00fcrger. US-Unternehmen und ihre B\u00fcrger arbeiten jedoch weltweit und kontrollieren, neben der US-amerikanischen Wirtschaft (<a href=\"http:\/\/fakty.ictv.ua\/ru\/ukraine\/ekonomika\/20150724-1556969\/\">sch\u00e4tzungsweise 25% des weltweiten BIPs<\/a>), noch viele Auslandsaktiva. Deshalb erstreckt sich die Kontrolle des OFAC auf die ganze Welt und die US-amerikanischen Sanktionen haben im Grunde genommen einen exterritorialen Charakter.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Jedes Unternehmen der Welt k\u00f6nnte wegen Sanktionsbruchs unter Strafe durch amerikanische Beh\u00f6rden geraten. Jedes Jahr verdient das bescheidene Bundesamt hunderte Millionen Dollar, indem es ausl\u00e4ndische Unternehmen wegen Umgehung amerikanischer Sanktionen oder der Beihilfe zur Umgehung von Sanktionen durch US-Unternehmen und US-B\u00fcrger abstraft.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Somit ist es f\u00fcr die Mehrzahl der Markteilnehmer einfacher, auf Gesch\u00e4fte mit sanktionierten Staaten und Firmen zu verzichten, als zu riskieren, einen Deal zur Umgehung amerikanischer Sanktionen zu machen. De facto erstrecken sich inneramerikanische Sanktionen auf die gesamte Welt.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Letztlich erscheinen auf der Webseite von OFAC h\u00e4ufig Meldungen \u00fcber die Verh\u00e4ngung von Strafen mit einer kurzen Beschreibung des Sanktionsbruchs auf. \u00dcberaus h\u00e4ufig werden ausl\u00e4ndische Unternehmen oder ihre Vertretungen in den USA unter Strafe gestellt.<\/p>\r\n[toggle]\r\n\r\n[toggle_item title =\"Liste der f\u00fcr Sanktionsbr\u00fcche verh\u00e4ngte Strafen\"]\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<th>Datum<\/th>\r\n<th>Sanktionsversto\u00df gegen<\/th>\r\n<th>H\u00f6he der strafe<\/th>\r\n<th>Beschreibung des verstosses<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170608.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.06.2017<\/a><\/td>\r\n<td>Kuba<\/td>\r\n<td>$87,255<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Die Tochtergesellschaft von American Honda Finance Corporation in Kanada billigte und finanzierte 13 Leasinggesch\u00e4fte f\u00fcr Mietw\u00e4gen zwischen dem Honda-H\u00e4ndler in Kanada und der kubanischen Botschaft<\/span><\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170307.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">07.03.2017<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$100,871,266<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Au\u00dfergerichtliche Streitschlichtung mit Zhongxing Telecommunications Equipment Corporation, ZTE Kangxun Telecommunications Ltd und den Tochtergesellschaften f\u00fcr 251 Lieferabkommen von sanktionierter Ware an den Iran <\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170228.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28.02.2017<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$515,400<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Au\u00dfergerichtliche Streitschlichtung mit dem kalifornischen Unternehmen United Medical Instruments, Inc. wegen 56 Verst\u00f6\u00dfen bei der Lieferung von Sanit\u00e4tsger\u00e4ten im Zeitraum 2007-2009 an K\u00e4ufer aus dem Iran oder f\u00fcr den sp\u00e4teren Reexport von Ger\u00e4ten in den Iran \u00fcber die Firma an die Vereinigten Arabischen Emirate<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170113_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.01.2017<\/a><\/td>\r\n<td>Kuba, Iran<\/td>\r\n<td>$516,105<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Streitschlichtung mit der kanadischen Bank Toronto-Dominion Bank (TD Bank) und ihren Tochtergesellschaften Internaxx Bank SA und TD Waterhouse Investment Services\u00a0(Europe) Limited (TDWIS) wegen 167 Verst\u00f6\u00dfen bei der Finanzierung und Kontenbetreuung kubanischer und iranischer Kunden im Zeitraum 2003-2011<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20170113_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.01.2017<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$17,500<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das indische Unternehmen Aban Offshoe Limited wegen dem Versuch, einen Lieferauftrag f\u00fcr \u00d6lf\u00f6rdermittel f\u00fcr eine Firma aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem sp\u00e4teren Reexport in den Iran zu erteilen<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20161114_44.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">14.11.2016<\/a><\/td>\r\n<td>Kuba, Iran, Sudan<\/td>\r\n<td>$5,976,028<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das US-amerikanische Unternehmen National Oilwell Varco, Inc. und dessen Tochtergesellschaften Dreco Energy Services, Ltd. und NOV Elma wegen der Finanzierung oder der Unterst\u00fctzung bei der Finanzierung von Verkaufsgesch\u00e4ften sanktionierter Ware in den Iran, nach Kuba und in den Sudan im Zeitraum 2002-2009.<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160913.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.09.2016<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$4,320,000<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen PanAmerican Seed Co wegen der Lieferung von Saatgut und Blumensamen in 48 F\u00e4llen an iranische Vertriebsh\u00e4ndler f\u00fcr die sp\u00e4tere Lieferung in den Iran oder den Reexport in den Iran unter Umgehung von Sanktionen zwischen Mai 2009 und M\u00e4rz 2012<\/span> <\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160907.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">07.09.2016<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$43,200<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das US-amerikanische Unternehmen World Class Technology Corporation f\u00fcr die Lieferung dental-medizinischer Ger\u00e4te nach Deutschland, in die Vereinigten Arabische Emirate und\/oder nach Libanon f\u00fcr den sp\u00e4teren Reexport in den Iran zwischen April 2008 und Juli 2010<\/span> <\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20160208.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.02.2016<\/a><\/td>\r\n<td>Simbabwe<\/td>\r\n<td>$2,485,890<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die US-merikanische Bank Barclays Bank Pls aufgrund von 159 Verst\u00f6\u00dfen gegen die Sanktionen gegen Simbabwe von Juli 2008 bis September 2013 in den USA oder der Bankfiliale in New York. Die Betreuung des Gesch\u00e4ftskunden Zimbabwe Limited, deren 50 Prozent und mehr der Aktien einer Person geh\u00f6ren, die auf der Sanktionsliste gelandet ist.<\/span><\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20151104.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">04.11.2015<\/a><\/td>\r\n<td>Iran<\/td>\r\n<td>$139,500<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die brasilianische Bank Banco do Brasil, die \u00fcber ihre Filiale in New York sieben gegen iranische Sanktionen verst\u00f6\u00dfende Transaktionen abwickelte<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20151020_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20.10.2015<\/a><\/td>\r\n<td>Sudan, Kuba, Birma, Iran<\/td>\r\n<td>$329,593,585<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die Investmentbank Cr\u00e9dit Agricole Corporate and Investment Bank wegen 4297 zwischen 2003 und 2008 durchgef\u00fchrte Transaktionen, die gegen die amerikanischen Sanktionen verstie\u00dfen.<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150827_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.08.2015<\/a><\/td>\r\n<td><\/td>\r\n<td>$1,700,100<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das Schweizer Unternehmen UBS AG wegen der Erm\u00f6glichung von 222 Gesch\u00e4ftstransaktionen \u00fcber das B\u00fcro in Z\u00fcrich, welche gegen die Verordnungen f\u00fcr den Kampf gegen den Terrorismus verschtie\u00dfen. Der Zeitraum der Gesch\u00e4fte \u2013 von Januar 2008 bis Januar 2013<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150806.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">06.08.2015<\/a><\/td>\r\n<td>Nordkorea, Iran, Kuba<\/td>\r\n<td>$271,815<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die Versicherungsfirma Navigators Insurance Company, die 48 Versicherungsdeals f\u00fcr Schiffe unter nordkoreanischer Flagge im Zeitraum Mai 2008 und April 2011 abgeschlossen hat<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150325_33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">25.03.2015<\/a><\/td>\r\n<td>Iran, Kuba, Sudan<\/td>\r\n<td>$7,658,300<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen das Unternehmen PayPal wegen 486 Transaktionen, die im Zeitraum von Oktober 2009 und April 2013 amerikanische Sanktionen unterliefen <\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"https:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/sanctions\/OFAC-Enforcement\/Pages\/20150312.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.03.2015<\/a><\/td>\r\n<td>Iran, Sudan<\/td>\r\n<td>$258,660,796<\/td>\r\n<td>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">Strafe gegen die deutsche Bank Commerzbank AG wegen 1595 unter Umgehung von Sanktionen durchgef\u00fchrten Transaktionen zwischen 2005 und 2010<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n[\/toggle_item]\r\n[\/toggle]\r\n\r\nIn weniger als zweieinhalb Jahren wurden Strafen in Gesamth\u00f6he von 700 Mio Dollar verh\u00e4ngt. Auf der Webseite von OFAC werden nicht alle Verfahren ver\u00f6ffentlicht. In der abschlie\u00dfenden Pressemitteilung landen in der Regel die F\u00e4lle, die bereits in au\u00dfergerichtlichen Streitschlichtungen beigelegt wurden oder endg\u00fcltig abgeschlossen sind. Wir merken an, dass in den beschriebenen F\u00e4llen von 2015 - 2017 die Rede von den im Zeitraum zwischen 2002 und 2014 stattgefundenen Verst\u00f6\u00dfen war. Im Schnitt betreffen die Ermittlungen die F\u00e4lle der letzten f\u00fcnf bis zehn Jahre bis zum Zeitpunkt ihrer offiziellen Ver\u00f6ffentlichung auf der Webseite von OFAC. Es ist zu erwarten, dass wir in einigen Jahren die Entscheidungen und die Strafen f\u00fcr die Verletzung der Sanktionen hinsichtlich Russlands bewerten werden k\u00f6nnen, die nach der Krim-Annexion und dem Beginn der Kampfhandlungen gegen die Ukraine im Donbass beschlossen wurden.\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Neben dem OFAC kontrolliert auch das New York State Department of Financial Services (DFS) die globalen Finanzm\u00e4rkte. Auf der Webseite des Departments <a href=\"http:\/\/www.dfs.ny.gov\/about\/dfs_press.htm\">gibt es<\/a> Informationen \u00fcber Ermittlungen, an denen auch die OFAC beteiligt war oder die in \u00fcbergreifenden Bereichen stattfanden. Hier eine kleine Liste von Verfahren und Strafen, die in den letzten Jahren an die Presse \u00fcbergeben wurden, darunter denen, die mit Geldw\u00e4sche, Sanktionsbruch, Verst\u00f6\u00dfen gegen Regulierungsma\u00dfnahmen und Sonstigem in Verbindung stehen.<\/p>\r\n[toggle]\r\n\r\n[toggle_item title =\"Liste der Verletzer und die H\u00f6he der Strafen\"]\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<th>Datum<\/th>\r\n<th>H\u00f6he der Strafe<\/th>\r\n<th>Verletzer-unternehmen<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>24.05.2017<\/td>\r\n<td>$350 million<\/td>\r\n<td>BNP Paribas SA (Frankreich)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>30.01.2017<\/td>\r\n<td>$425 million<\/td>\r\n<td>Deutsche Bank AG (Deutschland)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15.12.2016<\/td>\r\n<td>$235 million<\/td>\r\n<td>Intesa Sanpaolo S.p.A. (Italien)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>04.11.2016<\/td>\r\n<td>$215 million<\/td>\r\n<td>Agricultural Bank of China (China)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>19.08.2016<\/td>\r\n<td>$180 million<\/td>\r\n<td>Mega International Commercial Bank of Taiwan (Taiwan)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>18.11.2015<\/td>\r\n<td>$150 million<\/td>\r\n<td>Barclays (Gro\u00dfbritannien)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>04.11.2015<\/td>\r\n<td>$258 million<\/td>\r\n<td>Deutsche Bank (Deutschland)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>28.10.2015<\/td>\r\n<td>$50 million<\/td>\r\n<td>Goldman, Sachs &amp; Co. (USA)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>20.10.2015<\/td>\r\n<td>$787 million<\/td>\r\n<td>Cr\u00e9dit Agricole (Frankreich, Ermittlungen wegen Sanktionsbruch)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>20.05.2015<\/td>\r\n<td>$2.4 billion<\/td>\r\n<td>Barclays (Gro\u00dfbritannien)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>23.04.2015<\/td>\r\n<td>$2.5 billion<\/td>\r\n<td>Deutsche Bank (Deutschland)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>12.03.2015<\/td>\r\n<td>$1.45 billion<\/td>\r\n<td>Commerzbank (Deutschland, Ermittlungen wegen Sanktionsbruch)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n[\/toggle_item]\r\n[\/toggle]\r\n\r\nBei den Ermittlungen wegen Sanktionsbr\u00fcchen treten auch oft Verletzungen der Finanzregulierungsstandards zu Tage, wof\u00fcr separate Strafen ausgestellt werden.\r\n<p align=\"JUSTIFY\">W\u00e4hrend der Ermittlungen verh\u00e4ngen inneramerikanische Ermittlungsbeh\u00f6rden Multimillionenstrafen gegen ausl\u00e4ndische Unternehmen. Selbstverst\u00e4ndlich haben ausl\u00e4ndische Unternehmen das Recht, die amerikanischen Spielregeln abzulehnen, doch dann werden sich die Amerikaner an lokale Gerichte wenden und die Tochtergesellschaften mit einer Geldstrafe belegen. Oder erschweren den Firmen die Arbeit auf dem US-Markt oder mit den amerikanischen Kunden. Deshalb wird der Gro\u00dfteil der Verfahren freiwillig gel\u00f6st. Im Endeffekt ist es f\u00fcr alle Unternehmen weltweit einfacher, nach den amerikanischen Regeln zu spielen, als sich gegen die globale Finanz-Supermacht zu stellen.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">F\u00fcr die Harmonisierung der Exterritorialit\u00e4t der Sanktionen mit der lokalen Gesetzgebung schlie\u00dfen sich viele Staaten ebenfalls freiwillig an die amerikanischen Sanktionen an oder verh\u00e4ngen \u00e4hnliche. Im Falle der Europ\u00e4ischen Union werden die Sanktionen alle sechs Monate nach der Verl\u00e4ngerungsgenehmigung jedes EU-Landes verl\u00e4ngert. Man muss verstehen, dass je weiter, desto schwieriger wird es f\u00fcr die EU sein, ihre Sanktionen zu verl\u00e4ngern. Und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werden die europ\u00e4ischen Sanktionen h\u00f6chstwahrscheinlich nicht verl\u00e4ngert. Dies ist eine Frage der Zeit. Es bleibt nur zu mutma\u00dfen wie schnell das passieren wird, wer das schw\u00e4chste Glied sein wird (Ungarn? Zypern? \u00d6sterreich? <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-sanktionen-sigmar-gabriel-und-christian-kern-kritisieren-us-plaene-a-1152321.html\">Deutschland?<\/a>) und wie die Erkl\u00e4rung ausf\u00e4llt. Die amerikanischen Sanktionen werden jedoch auf Jahre hinaus bestehen bleiben und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck ausgeweitet. Die europ\u00e4ischen Unternehmen werden in Versuchung geraten, ohne formell die europ\u00e4ische Gesetzgebung zu verletzen, sich gegen amerikanische Sanktionen zu stellen. Das wird jedoch mit Multimillionenstrafen (Multimilliardenstrafen) enden.<\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Es gibt h\u00f6chstwahrscheinlich bereits jetzt Versuche, die Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration zu umgehen, bei der Ausr\u00fcstungsfinanzierung oder dem -einkauf zu helfen oder zweifelhafte Gesch\u00e4fte abzuschlie\u00dfen. Doch von diesen werden wir erst in einigen Jahren erfahren, wenn die amerikanischen Ermittler die Verfahren abgeschlossen haben und die trockene Pressemitteilung mit der H\u00f6he der Geldstrafen an die Presse geht.<\/p>\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-38059\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/havana-cuba-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"665\" \/>\r\n\r\nDie Situation mit den Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration l\u00e4sst sich mit den Sanktionen gegen Kuba vergleichen. Kuba <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/\u0420\u0435\u0437\u043e\u043b\u044e\u0446\u0438\u0438_\u0413\u0410_\u041e\u041e\u041d_\u043e\u0431_\u0430\u043c\u0435\u0440\u0438\u043a\u0430\u043d\u0441\u043a\u043e\u0439_\u0431\u043b\u043e\u043a\u0430\u0434\u0435_\u041a\u0443\u0431\u044b\">k\u00e4mpft<\/a> seit Jahren f\u00fcr die Aufhebung der Sanktionen. Jedes Jahr auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen wird eine Resolution \u00fcber die Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten eingef\u00fchrten Blockade eingebracht. Man sollte meinen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Kuba in letzter Zeit etwas verbessert h\u00e4tten, doch das Sanktionsregime bleibt weiterhin bestehen. 2016 haben sich die Verbesserungen darin widergespiegelt, dass f\u00fcr gew\u00f6hnlich die USA und Israel nahezu ganz allein gegen solch eine Resolution stimmen, aber dieses Mal <a href=\"https:\/\/www.un.org\/press\/en\/2016\/ga11846.doc.htm\">enthielten sie sich<\/a> bei der Abstimmung einfach.\r\n<p align=\"JUSTIFY\">Die kubanischen Diplomaten haben ihren Bericht f\u00fcr die UN (<a href=\"http:\/\/www.cubavsbloqueo.cu\/sites\/default\/files\/InformeBloqueo2016EN.pdf\">englische Version<\/a>) mit Beispielen von US-Sanktionen <a href=\"http:\/\/www.novosti.acn.cu\/images\/articulos\/Cuba\/INFORMEBLOQUEO2016Ruso.pdf\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>, die nach wie vor in Kraft sind und die Entwicklung der kubanischen Wirtschaft <a href=\"http:\/\/www.novosti.acn.cu\/\u043a\u0443\u0431\u0430\/1566-\u043a\u0443\u0431\u0430-\u043e\u0441\u0443\u0436\u0434\u0430\u0435\u0442-\u0431\u043b\u043e\u043a\u0430\u0434\u0443-\u0441\u0448\u0430-\u0438-\u0433\u043e\u0432\u043e\u0440\u0438\u0442,-\u0447\u0442\u043e-\u043e\u043d\u0430-\u0435\u0449\u0451-\u0432-\u0441\u0438\u043b\u0435\">bremsen<\/a>. Auf 50 Seiten beschreiben die kubanischen Diplomaten, womit sich Kuba im Heute konfrontiert sieht. Hunderte von Beispielen \u2013 von banalen Weigerungen, die Konten kubanischer Unternehmen oder Auslandsvertretungen zu betreuen, bis hin zu Einkaufsgeschichten von Ausr\u00fcstung \u00fcber Drittl\u00e4nder, mit einer Verdreifachung des Preises. Diese Erfahrung sollten die Russen mal unter die Lupe nehmen.<\/p>\r\n[toggle]\r\n\r\n[toggle_item title =\"Beispiele f\u00fcr die Wirkung der Sanktionen gegen Kuba\"]\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><em><em>\u2022\u00a0<\/em><\/em><span style=\"color: #000000\">Am 11. Februar 2016 weigerten sich die italienischen Banken Banco Popolare, Unicredit und Intensa San Paolo Transaktionen mit der Beteiligung der italienischen Firma SRL Sol, die den Absatz des kubanischen Rums \u201eBaradero\u201c in Italien betreibt, durchzuf\u00fchren.<\/span>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 6. April 2016 benachrichtigte das US-amerikanische Unternehmen PayPal die Danish-Cuban Association \u00fcber die Schlie\u00dfung ihres Kontos gem\u00e4\u00df den Vorschriften des Embargos gegen Kuba.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 25. April 2016 benachrichtigte die Tochtergesellschaft der niederl\u00e4ndischen Post TNT B.V. in der T\u00fcrkei die kubanische Botschaft in Ankara dar\u00fcber, dass sie im Zuge ihrer Fusion mit dem US-amerikanischen Unternehmen FedEx ab dem 1. Februar ihre Zustelldienste nach und von Kuba einstellt und dass sie ab dem 4. April keine Sendungen aus den Staaten mehr annehmen wird, die unter Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika stehen.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im Juni 2016 l\u00f6ste ein spanisches Unternehmen den Kaufvertrag \u00fcber einen Server f\u00fcr die Verbesserung der Arbeit des Service-Systems der kubanischen Konsulats in Barcelona auf, mit Verweis darauf, dass die ausgelieferte Ausr\u00fcstung durch das amerikanische Unternehmen Dell gefertigt wurde.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im Juni 2016 verschickte das Handelsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika eine gerichtliche Vorladung an das chinesische Unternehmen Huawei, damit es das gesamte Datenmaterial der letzten f\u00fcnf Jahre vorlegt, die den Export und Reexport von amerikanischer Technologie an Kuba und andere L\u00e4nder betreffen, die unter Sanktionen stehen.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Das Nationale Institut f\u00fcr Sport und Sporterziehung kann in den Vereinigten Staaten von Amerika keine Sportware der Marken Louisville, Wilson, Xbat, Rawlings, Atec und 3N2 f\u00fcr Baseball und Softball, sowie der Marken Easton und W&amp;W f\u00fcr Bogenschie\u00dfen erwerben, obwohl ihre Verwendung gem\u00e4\u00df den offiziellen Regeln der internationalen Verb\u00e4nde dieser Sportarten verpflichtend ist. Aus diesem Grund musste das Institut diese Sportger\u00e4te in Drittl\u00e4ndern einkaufen, was ihren reellen Preis um 20-30 % erh\u00f6ht hatte. <\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 F\u00fcr die Anschaffung eines Segelschiffs Hobie Cat 16 musste man auf die Dienstleistungen einer spanischen Firma zur\u00fcckgreifen. Im Falle eines Kaufs w\u00e4re der Preis um 30 Prozent gewachsen. Zum Erwerb des Segelschiffs ist es nicht gekommen, was sich negativ auf die Vorbereitung der Athleten in dieser Sportart ausgewirkt hat.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Im laufendem Schuljahr (ab September 2015 bis Juni 2016) werden 414 Personen in den Musikvorschulen in Kontrabass-, Geige-, Violoncello- und Bratschespielen geschult. Das kubanische Bildungssystem im Kulturbereich garantiert jedem Sch\u00fcler sein eigenes Instrument. Die Kosten f\u00fcr eine Geige Palatino VN350 Campus ViolinOutfit \u2013 \u00bd belaufen sich in den Vereinigten Staaten von Amerika auf 79 Dollar. Die kubanischen Organisationen m\u00fcssen entsprechende Instrumente jedoch in Drittl\u00e4ndern f\u00fcr einen Preis von 215 Dollar einkaufen. K\u00f6nnten diese Instrumente in den Vereinigten Staaten von Amerika gekauft werden, w\u00fcrde Kuba etwa 56 300 Dollar einsparen.<\/span><\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Zum Beispiel importierte das Einfuhrunternehmen ABAPET des Topgremiums der Unternehmerf\u00fchrung CUPET Waren nach Kuba, die f\u00fcr eine Summe von 122 Millionen Dollar, haupts\u00e4chlich in China, erworben wurden. Diese Waren gibt es auf den M\u00e4rkten der Vereinigten Staaten von Amerika f\u00fcr einen 15 Prozent niedrigeren Importpreis und im Falle ihres Einkaufs in diesem Land, k\u00f6nnte Kuba etwa 18,3 Dollar sparen.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Das kubanische Unternehmen ENERGOIMPORT setzte sich mit f\u00fcnf amerikanischen Herstellern zweicks dem Einkauf von elektrischen Anschl\u00fcssen f\u00fcr das Energiesystem Kubas, neben sonstiger Ger\u00e4te und Instrumente, in Verbindung. Darunter mit HUBBLLE BURNDY und HUBBLLE POWER SYSTEMS. Beide Unternehmen haben die Lieferung dieser Ware, mit dem Verweis auf das bestehende Embargo gegen Kuba, verweigert. <\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Schlie\u00dfung von Bankkonten: zwei europ\u00e4ische Banken.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Annullierung der SWIFT-Messaging-RMA-Codes: elf Institutionen, darunter sechs europ\u00e4ische, zwei lateinamerikanische und drei asiatische.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Zur\u00fcckhaltung von Fonds: f\u00fcnf Banken, von ihnen vier in Europa und eine in Nordamerika.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Verweigerung Bankdienstleistungen zu erbringen: zw\u00f6lf Institutionen, darunter drei europ\u00e4ische, acht lateinamerikanische und eine asiatische.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Absage in der Abwicklung und\/oder Avisierung von Akkreditiven: elf Einrichtungen, darunter drei europ\u00e4ische, sieben asiatische und eine lateinamerikanische.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Unn\u00f6tige Verz\u00f6gerung bei der Ausfertigung von Dokumenten, die Lizenzen von OFAC erfordern: zwei europ\u00e4ische Banken.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 R\u00fcckverrechnung von Bankgesch\u00e4ften: 21 Institutionen, darunter zw\u00f6lf europ\u00e4ische, f\u00fcnf lateinamerikanische, eine asiatische, eine US-amerikanische, eine afrikanische und eine Bank Ozeaniens. <\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Annullierung von vertraglichen Vereinbarungen: eine europ\u00e4ische Bank.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 16. September 2015 verweigerte das d\u00e4nische Unternehmen Scan Global Logistics A\/S (SGL) den privaten Seefrachtverkehr des diplomatischen Personals der kubanischen Botschaft in D\u00e4nemark, mit Verweis auf die von den Bestimmungen des Embargos vorgesehenen Warentransportbeschr\u00e4nkungen nach und von Kuba.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #800000\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 16. Dezember 2015 informierte die kanadische Bank Royal Bank of Canada die Gesch\u00e4ftsvertretung der Fluggesellschaft \u201eCubana de Aviacion\u201c in Toronto von der Schlie\u00dfung ihres Bankkontos in US-Dollar am 28. Oktober 2015 aufgrund der Sanktionen gegen Kuba seitens der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Bank erkl\u00e4rte, dass in Zukunft f\u00fcr die Erbringung von Dienstleistungen an Kuba eine Lizenz von OFAC ben\u00f6tigt wird. Trotz der durch den US-amerikanischen Pr\u00e4sidenten beschlossenen Ma\u00dfnahmen, besteht praktisch nach wie vor nicht die M\u00f6glichkeit Finanzgesch\u00e4fte in US-Dollar abzuwickeln, was den Erhalt von Bezahlung f\u00fcr die Dienstleistungen von Fachkr\u00e4ften, die in verschiedenen L\u00e4ndern von Lateinamerika und Afrika arbeiten erschwert. Es ist nicht gelungen, 94.898 Dollar als Entgelt f\u00fcr in Ecuador erbrachte Dienstleistungen zu erbringen. In einer Bank \u00c4thiopiens werden weiterhin 26.685 Dollar zur\u00fcckgehalten, ausgezahlt f\u00fcr Dienstleistungen einer Gruppe von Fachkr\u00e4ften im Bereich Lehrlingsschulung<\/span>.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 In Guatemala beendeten 23 kubanische Fachkr\u00e4fte ihre Zusammenarbeit im Sportbereich aufgrund nicht m\u00f6glicher Bank\u00fcberweisungen der von ihnen f\u00fcr erbrachte Dienstleistungen verdienten L\u00f6hne nach Kuba. In diesem Land sind die Tochtergesellschaften mit den US-amerikanischen Banken verbunden, was die Abwicklung der obengenannten Transaktionen erschwert.<\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 12. Februar 2016 informierte die deutsche Bank Commerzbank die kubanische Botschaft in Berlin dar\u00fcber, dass der Botschaft innerhalb k\u00fcrzester Zeit mitgeteilt wird, dass ihr Bankkonto in acht Wochen geschlossen wird. <\/span><\/p>\r\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u2022 Am 18. April 2016 wurde bekannt, dass die italienische Bank Banco Popolare sich weigerte, drei Transaktionen im Auftrag des Reiseveranstalters Cubamar durchzuf\u00fchren, das sich auf MICE-Tourismus spezialisiert hat, da die Empf\u00e4ngerbank die kubanische Bank \u201eBanco Financiero Internacional\u201c war.<\/span><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n[\/toggle_item]\r\n[\/toggle]\r\n\r\nSogar die sich abschw\u00e4chenden Sanktionen wirken noch weiterhin und sch\u00e4digen die kubanische Wirtschaft. Unternehmen nehmen jedwede Zusammenarbeit mit Kuba mit R\u00fccksicht auf amerikanische Sanktionen unter die Lupe. F\u00fcr Unternehmen mit US-Kapital oder f\u00fcr diejenigen, die fest auf dem US-Markt arbeiten, ist es im Endeffekt einfacher, kubanische Kunden nicht zu bedienen, als sp\u00e4ter umfassende Strafen zu bezahlen. Dementsprechend pf\u00e4nden diejenigen, die mit Kuba arbeiten, ihre Risikopr\u00e4mie ein und selbst die banalsten Dienste werden f\u00fcr Kuba teurer.\r\n\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-38064\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/avstriets55_vs.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/>\r\n\r\nIm Grunde genommen, befindet sich Russland im Moment genau am Anfang eines Sanktionskrieges mit den USA. Die Russen haben keine Chance, in diesem Krieg zu gewinnen. Die Sanktionen werden nach und nach in alle Sektoren der russischen Wirtschaft eindringen und an den meist ungeahntesten Stellen Schaden anrichten. Mit zunehmender Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland und nach einigen verh\u00e4ngten Multimillionendollar-Strafen wird jedes Unternehmen, das mit der Russischen F\u00f6deration zusammenarbeitet, von solch einer Zusammenarbeit Abstand nehmen. Die geopolitischen Abenteuer des Kreml haben den Russen solch eine wirtschaftliche Schlinge um den Hals gelegt, f\u00fcr deren Beseitigung die R\u00fcckgabe der Krim und des Donbass nicht mehr ausreichen werden.\r\n\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: center\"><em><img class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/fr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/12\/InformNapalm_logo_05.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"37\" \/><\/em><\/p>\r\n<em>Dieses Material wurde\u00a0von<b>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/anton.pavlushko\">Anton Pawluschko\u00a0<\/a><\/b>exklusiv f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/38052-kubinskij-opyt-sanktsij-dlya-rossii-vsyo-tolko-nachinaetsya\/\">InformNapalm<\/a>\u00a0vorbereitet; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kateryna.matey\">Kateryna Matey<\/a>.<\/em>\r\n\r\n<em>Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich\u00a0<\/em><em>(Creative Commons \u2014 Attribution 4.0 International \u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a>\u00a0)<\/em>\r\n\r\n<em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em>\r\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Besuchen Sie uns beim Facebook:<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\"> InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong><\/p>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24745"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24745\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24754,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24745\/revisions\/24754"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}