{"id":27076,"date":"2018-02-26T14:08:16","date_gmt":"2018-02-26T14:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=27076"},"modified":"2018-02-28T10:03:08","modified_gmt":"2018-02-28T10:03:08","slug":"schroeders-merkel-ueber-die-bedrohung-die-der-bau-von-nord-stream-2-mit-sich-bringt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/schroeders-merkel-ueber-die-bedrohung-die-der-bau-von-nord-stream-2-mit-sich-bringt\/","title":{"rendered":"Schr\u00f6ders Merkel: \u00dcber die Bedrohung, die der Bau von \u201eNord Stream 2\u201c mit sich bringt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em>von <strong><a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/SergMarco\">Serg Marco\u00a0<\/a><\/strong>f\u00fcr <a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/merkel_sredera\"><em>P<\/em>etr&amp;Mazepa<\/a><\/em><\/p>\n<h5 style=\"text-align: right\"><em>Nach mir die Sintflut<\/em><br \/>\n<em> Marquise de Pompadour<\/em><\/h5>\n<p>Am 16. Februar fand ein nicht ganz triviales Ereignis in der Welt statt, das wiederum zeigt, dass deutsche Kanzler \u00e4hnlich der sprichw\u00f6rtlichen Katze, die das M\u00e4uschen st\u00e4ndig im Auge beh\u00e4lt, ihre Karriere trotz des Reichtums und der Bequemlichkeit der Europ\u00e4ischen Union bei russischen Energiekonzernen weiterf\u00fchren m\u00f6chten. Man m\u00f6chte jetzt schon dar\u00fcber spekulieren, ob m\u00f6glicherweise eine Frau zur n\u00e4chsten Vorsitzenden des Verwaltungsrates von \u201eRosneft\u201c gew\u00e4hlt wird. Aber analysieren wir das eigentliche Ereignis zuerst.<\/p>\n<p>Frau Merkel gab am 16. Februar bekannt, dass die deutsche Regierung keine Gefahr f\u00fcr die Diversifizierung der europ\u00e4ischen Energieversorgung durch den Bau der Pipeline \u201eNord Stream 2\u201c aus Russland nach Deutschland sehe. Die deutsche Regierungschefin betonte, dass Berlin das als ein rein wirtschaftliches Gesch\u00e4ftsprojekt zur Lieferung von russischem Gas durch die Ostsee nach Deutschland sehe.<\/p>\n<p><em>Just business<\/em> \u2013 deutet die Kanzlerin an. Unsere Gesch\u00e4ftsvorteile. Es k\u00f6nnte vorteilbringend sein, die Interessen der Europ\u00e4ischen Union zu verkaufen und Schritte in Richtung auf eine weitere Konflikteskalation auf dem Kontinent zu machen. Ist das zu laut gesagt? Das w\u00fcrde ich nicht behaupten\u2026<\/p>\n<p>Und deswegen ein wenig Geschichte:<\/p>\n<p>Der Sommer 2014 war nicht besonders sonnig f\u00fcr die von Russland unterst\u00fctzten Separatistenenklaven in der Ukraine. Russland konnte keinen ausreichenden Wiederstand gew\u00e4hrleisten, um den Vormarsch der ukrainischen Armee zu unterbrechen, die gr\u00f6\u00dftenteils aus wehrpflichtigen Soldaten bestand. Verb\u00e4nde der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und des Innenministeriums zusammen mit Freiwilligenverb\u00e4nden befreiten eine Stadt nach der anderen. Der Sieg war nah. Und f\u00fcr Russland blieben zwei Optionen \u2013 entweder sich aus dem Donbas zur\u00fcckzuziehen und mit der Krim zufriedenzugeben oder den Konflikt durch den Einsatz von regul\u00e4ren Verb\u00e4nden zur Eskalation zu bringen. Und dann marschierte die russische Armee vor. Zuerst \u00fcberfielen russische Verb\u00e4nde heimt\u00fcckisch die Verb\u00e4nde der ukrainischen Streitkr\u00e4fte entlang der Grenze mit dem grenz\u00fcbergreifendem Feuer der Gesch\u00fctz- und Raketenartillerie. Anschlie\u00dfend stie\u00dfen acht bataillon-taktische Gruppen der Streitkr\u00e4fte der RF auf ukrainisches Territorium vor und zerschlugen bei ihrem Vormarsch die durch monatelangen Krieg entkr\u00e4fteten Verb\u00e4nde der ukrainischen Armee. Ukrainische Truppen direkt an der Grenze bei Luhansk konnten sich den Weg durchk\u00e4mpfen. Die Truppengruppierung bei Ilowajsk wurde von den Russen vernichtet, nachdem ihnen ein \u201egr\u00fcner Korridor\u201c versichert worden war. Einer der traurigsten Tage dieses blutbefleckten Krieges: Ilowajsk.<\/p>\n<p>Auf die ins Innere der Ukraine marschierenden Kolonnen russischer Soldaten regneten Tonnen von Metall der Raketenartillerie nieder. Der Vormarsch der Russen wurde unterbunden. Heute kann man nur raten, was sie damals aufgehalten hat. M\u00f6glicherweise waren es unvergleichbare Verluste, oder es lag an der schlechten Zusammenarbeit von bataillon-taktischen Kampfgruppen, deren Verb\u00e4nde durch den \u201efriendly fire\u201c- Beschuss sowohl durch russisches Milit\u00e4r als auch Separatistenkr\u00e4fte umkamen, Verluste durch ballistische Boden-Boden Raketen k\u00f6nnten eine Rolle spielen, oder vielleicht war es die drohende Sprengung des Gasleitungsnetzes der Ukraine.<\/p>\n<p>Im Sommer 2014 bereitete die Staatsleitung Pl\u00e4ne f\u00fcr die Sprengung des Gasleitungssystems der Ukraine vor. F\u00fcr den Fall, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Die Einf\u00fchrung des Kriegsrechts wurde in Betracht gezogen, und Russland vom europ\u00e4ischen Geld abzuschneiden w\u00e4re eine richtige Entscheidung gewesen. Andererseits hatte der europ\u00e4ische Markt Einw\u00e4nde gegen eine solche Entwicklung, weil sein Gesamtvolumen zu einem Drittel aus russischem Gas besteht, das durch das ukrainische GLS transportiert wurde.<\/p>\n<p>Aber der europ\u00e4ische Markt geh\u00f6rte nicht zu unseren Priorit\u00e4tsfragen. Der Krieg stand vor der T\u00fcr. Und w\u00e4hrend in Kyiw eine dem Unabh\u00e4ngigkeitstag gewidmete Parade stattfand, ging man bei der Regierung \u201eworst case\u201c- Szenarien durch. Wir haben Gl\u00fcck gehabt, und die Vorw\u00e4rtsbewegung der Russen kam zum Stillstand. Die Z\u00fcndschnur erlosch, und das Gasleitungssystem bestand fort.<\/p>\n<p>Nach der Analyse der heutigen Situation erh\u00f6hten die Russen den Druck auf Europa und die T\u00fcrkei, um Pipelines in Umgehung der Ukraine zu bauen. Ich pers\u00f6nlich war \u00fcberzeugt, dass der abgeschossene Milit\u00e4rjet und Erdogans Ego \u00fcberwiegen w\u00fcrden, aber das Geld setzte sich durch, und \u201eTurkish Stream\u201c ist in der Abschlussphase. Etwa 15% des Gesamtvolumens nimmt die Pipeline dem ukrainischen GLS ab, das momentan rund 3 Milliarden Dollar j\u00e4hrlich einbringt und ein Objekt von Gerichtsverhandlungen ist, die der Ukraine bedeutende Profite versprechen.<\/p>\n<p>Aber wenn Russland \u201eNord Stream 2\u201c zu Ende baut, trocknet das ukrainische GLS aus.<\/p>\n<p>Dann w\u00fcrde Putin nichts mehr von einem Angriff auf die Ukraine abhalten. Nat\u00fcrlich kann Frau Merkel behaupten, dass sie keine Voraussetzungen daf\u00fcr sehe. Aber stimmt das?<\/p>\n<p>Die Ukrainische OSINT-Gemeinschaft <strong>InformNapalm<\/strong> hat schon des \u00d6fteren Beweise f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s=kusminski\">fortlaufende Militarisierung in ukrainischer Grenzn\u00e4he geliefert<\/a>.\u00a0Dank der OSINT-Informationen aus offenen Quellen ist es bekannt geworden, dass zum Ende M\u00e4rz 2017 mindestens zwei Panzerbataillons <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/divisionen-rostow-grenze\/\">auf den russischen Truppen\u00fcbungsplatz Kusminski verlegt wurden<\/a>. Diese Verb\u00e4nde wurden aus Budjonnowsk in der Region Stawropol umstationiert. Seit dem Herbst 2016 wird dort (im Stationierungsort der 205. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade und 78. selbstst\u00e4ndigen Logistikbrigade) das neue 68. Panzerregiment (M\/E 91714) im Bestand der 150. Division der neu formierten 8. Gardearmee des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks mit Milit\u00e4rpersonal und Technik komplettiert.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wird in Maikop (Republik Adygeja) am Stationierungsort der mittlerweile ehemaligen 33. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Bergsch\u00fctzenbrigade die Komplettierung des 102. motorisierten Sch\u00fctzenregiments fortgesetzt, das noch im Februar 2017 in die neue Milit\u00e4rbasis nahe des Truppen\u00fcbungsplatzes Kadamowski im Rostower Gebiet verlegt werden sollte. Aus einer Reihe von Gr\u00fcnden \u2013 darunter der Mangel an Zeitsoldaten \u2013 wurde das Regiment immer noch nicht vollst\u00e4ndig aufgef\u00fcllt. Das st\u00f6rt den Kommandostab des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks Russlands aber nicht, Truppenteile in Kampfeins\u00e4tze zu schicken: eine taktische Kampfgruppe aus dem Bestand dieses Truppenverbandes wurde k\u00fcrzlich an die ukrainische Grenze abkommandiert.<\/p>\n<p>Am 4. August 2017 ver\u00f6ffentlichte die russische Tageszeitung \u201eIswestija\u201c einen Artikel \u00fcber <strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/mythen-realitaet-150-division-der-streitkraefte-russlands-im-xxi-jahrhundert\/\">die neue 150. motorisierte Sch\u00fctzendivision (MSD)<\/a><\/strong> mit einer \u201eeinzigartigen Organisations- und Personalstruktur\u201c, die sich in der N\u00e4he der ukrainischen Grenze im Rostower Gebiet Russlands befindet. Nach Angaben des Verlags, der sich auf eigene Quellen beim Verteidigungsministerium und auf Expertenwissen bezieht, besteht die \u201eEinzigartigkeit\u201c der neuen Division darin, dass ihre strukturellen Hauptkampfverb\u00e4nde statt der bisher \u00fcblichen drei motorisierten Sch\u00fctzenregiments (MSR) und eines Panzerregiments (PR) von jeweils zwei MSR und PR repr\u00e4sentiert werden. Dabei gibt es in jedem MSR verst\u00e4rkte Panzerbataillone, und in den Panzerregimentern \u2013 eigene Artillerieabteilungen. Dar\u00fcberhinaus geh\u00f6ren der Division Gesch\u00fctz- und Raketenartillerieregimenter und weitere Versorgungsverb\u00e4nde an. In der Ver\u00f6ffentlichung wird angemerkt, dass die 150. MSD beim russischen Milit\u00e4r schon den Spitznamen \u201eStahlungeheuer\u201c bekam, weil sie durch Personal- und Hilfstechnikk\u00fcrzung \u00fcber eine viel h\u00f6here Mobilit\u00e4t und Kampffeuerkraft verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Parallel dazu machen sich Ver\u00e4nderungen bei der <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/500-namen-der-militaerangehoerige-der-58-armee-russlands-video\/\">58. Armee des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks Russlands<\/a> bemerkbar. Unter anderem werden die 17. und 18. motorisierten Sch\u00fctzenbrigaden (stationiert in Tschetschenien) und das 70. und 71. Regimenter (unter Beibehaltung der Stationierungsorte in Schali und Kalinowskaja) umformatiert. Sie werden der 42. motorisierten Sch\u00fctzendivision angegliedert (die momentan die Aufbauphase durchl\u00e4uft).<\/p>\n<p>Ja, das ist dieselbe 58. Armee, die Georgien \u00fcberfiel. Formell wird sie im Nordkaukasus stationiert sein \u2013 in Wladikawkas, Chankala, Mosdok, etc. \u2013 aber in Wirklichkeit nimmt sie den ganzen Wurmfortsatz im S\u00fcdosten Russlands inklusive des unteren Dongebietes ein. Sie wird schon seit langem verst\u00e4rkt, jedoch wurden vor kurzem Formatierungspl\u00e4ne f\u00fcr neue motorisierte Sch\u00fctzendivisionen beschlossen, die mit der neusten Kampftechnik komplettiert werden. Faktisch wird ihre St\u00e4rke und Kampfbereitschaft verdoppelt \u2013 es sind am Ende drei vollblutige Divisionen.<\/p>\n<p>Dabei gibt es im Kaukasus keine Kampfaufgaben, f\u00fcr die derartige Kr\u00e4fte ben\u00f6tigt werden k\u00f6nnten. Sie k\u00f6nnten dort physikalisch keinen Platz finden, auch wenn man Georgien, Armenien und Aserbaidschan gleichzeitig einen Krieg erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Diese Armee ist f\u00fcr die Ukraine gedacht. F\u00fcr eine gro\u00dfangelegte Offensive.<\/p>\n<p>Manche k\u00f6nnten behaupten, es sei nicht m\u00f6glich. Man sollte sie an die Worte unserer Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus dem Jahr 2008 erinnern, als sie behaupteten, Russland werde eines Tages Krim besetzen. Als Russland seine Stellung in der Krim kontinuierlich ausbaute und gleichzeitig milit\u00e4rische Aufkl\u00e4rung mit der Einnahme von Leuchtt\u00fcrmen mit Hilfe der Marineinfanterie durchf\u00fchrte, waren ukrainische Landetruppen schnell auf der Krim und zeigten den n\u00f6rdlichen \u201eBr\u00fcdern\u201c die m\u00f6glichen Konsequenzen, wenn sie sich nicht beruhigten. Die Russen hoben ihre Pf\u00f6tchen, analysierten aber gleichzeitig die Reaktionszeit und Kampfbereitschaft der ukrainischen Streitkr\u00e4fte &#8211; und begannen mit den Vorbereitungen. Ukrainische Milit\u00e4rs haben die Annexion der Krim sechs Jahre vor dem eigentlichen Ereignis vorhergesagt. Wer hat ihnen zugeh\u00f6rt? Alle Stellungsverst\u00e4rkungsma\u00dfnahmen auf der Krim hat Russland mit der Konfrontation mit NATO begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die momentane Entwicklung verl\u00e4uft auf \u00e4hnliche Weise. Russland st\u00e4rkt seine Streitkr\u00e4fte, und \u201eNaftogas\u201c versucht alles, um das GLS zu erhalten, und ist bereit, \u201edie R\u00f6hren\u201c unter europ\u00e4ische F\u00fchrung zu \u00fcbertragen, nur damit der Bau von \u201eNord Stream 2\u201c gestoppt werden kann. Aber leider hat Russland viel gr\u00f6\u00dfere M\u00f6glichkeiten bei der deutschen Politik \u2013 die Russen haben unz\u00e4hlige Lobbyisten in Deutschland, vor allem wenn man bedenkt, wo momentan der ehemalige Kanzler momentan arbeitet. Russland gibt gern astronomische Betr\u00e4ge f\u00fcr Lobbyismus aus und besticht deutsche Politiker, bietet deutschen Unternehmen ultra-profitable Vertr\u00e4ge an. Und das resultiert in Merkels Rede. Es gehe nur ums Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Nein, Frau Merkel, es geht nicht nur ums Gesch\u00e4ft. Und ich erkl\u00e4re Ihnen, warum.<\/p>\n<p>Weil wenn in der Ukraine ein gro\u00dfangelegter Krieg beginnt, werden Sie die Staatsausgaben f\u00fcr die Verteidigung ihres Landes mehrfach erh\u00f6hen m\u00fcssen. \u00dcber wie viele einsatz- und kampfbereite Verb\u00e4nde verf\u00fcgen Sie? Sie haben doch schon die Anzahl und Ausgaben f\u00fcr Ihre Armee gek\u00fcrzt. Wie viele Panzer haben Sie? Allein die russische Kollaborationsarmee im Osten der Ukraine verf\u00fcgt momentan \u00fcber zwei Armeekorps und eine Panzerarmee, Deutschland hat dagegen keine. Denken Sie etwa, das w\u00fcrde den wohlhabenden und gem\u00e4chlichen deutschen B\u00fcrgern niemals zusto\u00dfen? Glauben Sie etwa, dass ein Land, dessen Hauptstolz aus dem Sieg gegen Deutschland und Autoaufklebern \u201eNach Berlin\u201c und \u201eWir wiederholen\u2018s\u201c besteht, sich niemals in Ihre Richtung ausbreiten w\u00fcrde, nachdem es jahrzehntelang die Ideologie des Hasses auf Europa und gegen europ\u00e4ische Werten gepflegt hatte? Wer wird Sie besch\u00fctzen? Gro\u00dfbritannien? Die USA?\u00a0Warum sollten sie, wenn Sie sich Ihr Grab selber graben?\u00a0Sind Sie bereit, Frau Merkel, Millionen von Ukrainern auf dem Territorium der EU zu empfangen? Keine Tausende \u2013 Millionen. Syrische Fl\u00fcchtlinge? Das w\u00e4re dann nur ein Vorspiel gewesen.<\/p>\n<p>Und deswegen kann ich die Reaktion des polnischen Ministerpr\u00e4sidenten Mateusz Morawiecki verstehen, der in der letzten Zeit alle Anstrengungen unternimmt, um den Bau der Pipeline f\u00fcr das russische Exportgas zu unterbinden und ukrainische Interessen in den Vordergrund zu stellen. Unabh\u00e4ngig vom Standpunkt Polens zu ukrainischen Nationalisten versteht Herr Morawiecki, dass die Zeit immer n\u00e4her r\u00fcckt, wenn ukrainische Nationalisten zusammen mit polnischen Nationalisten in denselben Sch\u00fctzengr\u00e4bern sitzen werden.<\/p>\n<p>Aber darauf begrenzen sich die Risiken nicht. Im Falle eines gro\u00dfangelegten Krieges w\u00e4re es beispielsweise unm\u00f6glich, die Unversehrtheit ukrainischer Atomkraftwerke zu garantieren.<\/p>\n<p>Ja, ich bin mir dessen bewusst, dass dieses Szenario nicht morgen stattfindet. In vielen Jahren. Vielleicht bringt Frau Merkels \u201eWirtschaftsprojekt\u201c sogar Gewinne f\u00fcr deutsche \u00d6l- und Gaskonzerne. Aber es wird auch riesige Verluste f\u00fcr NATO-Partnerl\u00e4nder mit sich ziehen, die Milliarden f\u00fcr die Reaktion auf die wachsende russische Bedrohung ausgeben werden m\u00fcssen. Welchen Sinn haben diese Ausgaben, wenn Sie mit einer Hand Unmengen an Geld gegen die russische Bedrohung ausgeben und mit der anderen zur Realisierung der M\u00f6glichkeiten Russlands beitragen, ein Monopol auf dem europ\u00e4ischen Energiemarkt zu etablieren und sein Gesch\u00e4ft auch nach der Invasion in die Ukraine fortzuf\u00fchren? Unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Frau Merkel, wenn russische Panzer vor den Toren der EU stehen, wird sich die Preisentwicklung f\u00fcr \u00d6l und Gas nicht nach der Wirtschaftlichkeit, sondern nach Russlands Interessen richten. Obwohl- \u00a0wenn Sie zu diesem Zeitpunkt schon bei \u201eGazprom\u201c arbeiten, dann werden Sie m\u00f6glicherweise nicht mehr in den Kategorien der deutschen Industrie denken\u2026<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, am 16. Februar fand ein historisches Ereignis statt. Ein Ereignis, das im Falle der Fertigstellung der Pipeline \u201eNord Stream 2\u201c und einer vollwertigen Milit\u00e4roperation der RF in der Ukraine dazu f\u00fchren wird, dass Sie, Frau Merkel, in die Geschichte eingehen \u2013 als jener Mensch, der den Kriegsvertrag unterschreibt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><i>Dieses Material wurde von\u00a0<\/i><a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/SergMarco\"><strong><i>Serg Marco<\/i><\/strong><\/a><i>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/merkel_sredera\">Petr&amp;Mazepa<\/a><\/i><b style=\"font-style: italic\">\u00a0<\/b><i>vorbereitet; \u00fcbersetzt v<\/i><em>on <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/vovan.che?fref=ts\">Volodymyr Cernenko<\/a>; <\/em><i>korrigiert\u00a0<\/i><em>von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H.Walter<\/a>\u00a0f\u00fcr <strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\">InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong>. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der \u00d6ffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tats\u00e4chlich brechen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Besuchen Sie uns auf Facebook:<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/informnapalmdeutsch\/\"><strong> InformNapalmDeutsch<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Serg Marco\u00a0f\u00fcr Petr&amp;Mazepa Nach mir die Sintflut Marquise de Pompadour Am 16. 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Februar fand ein nicht ganz triviales Ereignis in der Welt statt, das wiederum zeigt, dass deutsche Kanzler \u00e4hnlich der sprichw\u00f6rtlichen Katze, die das M\u00e4uschen st\u00e4ndig im Auge beh\u00e4lt, ihre Karriere trotz des Reichtums und der Bequemlichkeit der Europ\u00e4ischen Union bei russischen Energiekonzernen weiterf\u00fchren m\u00f6chten. Man m\u00f6chte jetzt schon dar\u00fcber spekulieren, ob m\u00f6glicherweise eine Frau zur n\u00e4chsten Vorsitzenden des Verwaltungsrates von \u201eRosneft\u201c gew\u00e4hlt wird. Aber analysieren wir das eigentliche Ereignis zuerst.\r\n\r\nFrau Merkel gab am 16. Februar bekannt, dass die deutsche Regierung keine Gefahr f\u00fcr die Diversifizierung der europ\u00e4ischen Energieversorgung durch den Bau der Pipeline \u201eNord Stream 2\u201c aus Russland nach Deutschland sehe. Die deutsche Regierungschefin betonte, dass Berlin das als ein rein wirtschaftliches Gesch\u00e4ftsprojekt zur Lieferung von russischem Gas durch die Ostsee nach Deutschland sehe.\r\n\r\n<em>Just business<\/em> \u2013 deutet die Kanzlerin an. Unsere Gesch\u00e4ftsvorteile. Es k\u00f6nnte vorteilbringend sein, die Interessen der Europ\u00e4ischen Union zu verkaufen und Schritte in Richtung auf eine weitere Konflikteskalation auf dem Kontinent zu machen. Ist das zu laut gesagt? Das w\u00fcrde ich nicht behaupten\u2026\r\n\r\nUnd deswegen ein wenig Geschichte:\r\n\r\nDer Sommer 2014 war nicht besonders sonnig f\u00fcr die von Russland unterst\u00fctzten Separatistenenklaven in der Ukraine. Russland konnte keinen ausreichenden Wiederstand gew\u00e4hrleisten, um den Vormarsch der ukrainischen Armee zu unterbrechen, die gr\u00f6\u00dftenteils aus wehrpflichtigen Soldaten bestand. Verb\u00e4nde der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und des Innenministeriums zusammen mit Freiwilligenverb\u00e4nden befreiten eine Stadt nach der anderen. Der Sieg war nah. Und f\u00fcr Russland blieben zwei Optionen \u2013 entweder sich aus dem Donbas zur\u00fcckzuziehen und mit der Krim zufriedenzugeben oder den Konflikt durch den Einsatz von regul\u00e4ren Verb\u00e4nden zur Eskalation zu bringen. Und dann marschierte die russische Armee vor. Zuerst \u00fcberfielen russische Verb\u00e4nde heimt\u00fcckisch die Verb\u00e4nde der ukrainischen Streitkr\u00e4fte entlang der Grenze mit dem grenz\u00fcbergreifendem Feuer der Gesch\u00fctz- und Raketenartillerie. Anschlie\u00dfend stie\u00dfen acht bataillon-taktische Gruppen der Streitkr\u00e4fte der RF auf ukrainisches Territorium vor und zerschlugen bei ihrem Vormarsch die durch monatelangen Krieg entkr\u00e4fteten Verb\u00e4nde der ukrainischen Armee. Ukrainische Truppen direkt an der Grenze bei Luhansk konnten sich den Weg durchk\u00e4mpfen. Die Truppengruppierung bei Ilowajsk wurde von den Russen vernichtet, nachdem ihnen ein \u201egr\u00fcner Korridor\u201c versichert worden war. Einer der traurigsten Tage dieses blutbefleckten Krieges: Ilowajsk.\r\n\r\nAuf die ins Innere der Ukraine marschierenden Kolonnen russischer Soldaten regneten Tonnen von Metall der Raketenartillerie nieder. Der Vormarsch der Russen wurde unterbunden. Heute kann man nur raten, was sie damals aufgehalten hat. M\u00f6glicherweise waren es unvergleichbare Verluste, oder es lag an der schlechten Zusammenarbeit von bataillon-taktischen Kampfgruppen, deren Verb\u00e4nde durch den \u201efriendly fire\u201c- Beschuss sowohl durch russisches Milit\u00e4r als auch Separatistenkr\u00e4fte umkamen, Verluste durch ballistische Boden-Boden Raketen k\u00f6nnten eine Rolle spielen, oder vielleicht war es die drohende Sprengung des Gasleitungsnetzes der Ukraine.\r\n\r\nIm Sommer 2014 bereitete die Staatsleitung Pl\u00e4ne f\u00fcr die Sprengung des Gasleitungssystems der Ukraine vor. F\u00fcr den Fall, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Die Einf\u00fchrung des Kriegsrechts wurde in Betracht gezogen, und Russland vom europ\u00e4ischen Geld abzuschneiden w\u00e4re eine richtige Entscheidung gewesen. Andererseits hatte der europ\u00e4ische Markt Einw\u00e4nde gegen eine solche Entwicklung, weil sein Gesamtvolumen zu einem Drittel aus russischem Gas besteht, das durch das ukrainische GLS transportiert wurde.\r\n\r\nAber der europ\u00e4ische Markt geh\u00f6rte nicht zu unseren Priorit\u00e4tsfragen. Der Krieg stand vor der T\u00fcr. Und w\u00e4hrend in Kyiw eine dem Unabh\u00e4ngigkeitstag gewidmete Parade stattfand, ging man bei der Regierung \u201eworst case\u201c- Szenarien durch. Wir haben Gl\u00fcck gehabt, und die Vorw\u00e4rtsbewegung der Russen kam zum Stillstand. Die Z\u00fcndschnur erlosch, und das Gasleitungssystem bestand fort.\r\n\r\nNach der Analyse der heutigen Situation erh\u00f6hten die Russen den Druck auf Europa und die T\u00fcrkei, um Pipelines in Umgehung der Ukraine zu bauen. Ich pers\u00f6nlich war \u00fcberzeugt, dass der abgeschossene Milit\u00e4rjet und Erdogans Ego \u00fcberwiegen w\u00fcrden, aber das Geld setzte sich durch, und \u201eTurkish Stream\u201c ist in der Abschlussphase. Etwa 15% des Gesamtvolumens nimmt die Pipeline dem ukrainischen GLS ab, das momentan rund 3 Milliarden Dollar j\u00e4hrlich einbringt und ein Objekt von Gerichtsverhandlungen ist, die der Ukraine bedeutende Profite versprechen.\r\n\r\nAber wenn Russland \u201eNord Stream 2\u201c zu Ende baut, trocknet das ukrainische GLS aus.\r\n\r\nDann w\u00fcrde Putin nichts mehr von einem Angriff auf die Ukraine abhalten. Nat\u00fcrlich kann Frau Merkel behaupten, dass sie keine Voraussetzungen daf\u00fcr sehe. Aber stimmt das?\r\n\r\nDie Ukrainische OSINT-Gemeinschaft <strong>InformNapalm<\/strong> hat schon des \u00d6fteren Beweise f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s=kusminski\">fortlaufende Militarisierung in ukrainischer Grenzn\u00e4he geliefert<\/a>.\u00a0Dank der OSINT-Informationen aus offenen Quellen ist es bekannt geworden, dass zum Ende M\u00e4rz 2017 mindestens zwei Panzerbataillons <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/divisionen-rostow-grenze\/\">auf den russischen Truppen\u00fcbungsplatz Kusminski verlegt wurden<\/a>. Diese Verb\u00e4nde wurden aus Budjonnowsk in der Region Stawropol umstationiert. Seit dem Herbst 2016 wird dort (im Stationierungsort der 205. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade und 78. selbstst\u00e4ndigen Logistikbrigade) das neue 68. Panzerregiment (M\/E 91714) im Bestand der 150. Division der neu formierten 8. Gardearmee des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks mit Milit\u00e4rpersonal und Technik komplettiert.\r\n\r\nGleichzeitig wird in Maikop (Republik Adygeja) am Stationierungsort der mittlerweile ehemaligen 33. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Bergsch\u00fctzenbrigade die Komplettierung des 102. motorisierten Sch\u00fctzenregiments fortgesetzt, das noch im Februar 2017 in die neue Milit\u00e4rbasis nahe des Truppen\u00fcbungsplatzes Kadamowski im Rostower Gebiet verlegt werden sollte. Aus einer Reihe von Gr\u00fcnden \u2013 darunter der Mangel an Zeitsoldaten \u2013 wurde das Regiment immer noch nicht vollst\u00e4ndig aufgef\u00fcllt. Das st\u00f6rt den Kommandostab des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks Russlands aber nicht, Truppenteile in Kampfeins\u00e4tze zu schicken: eine taktische Kampfgruppe aus dem Bestand dieses Truppenverbandes wurde k\u00fcrzlich an die ukrainische Grenze abkommandiert.\r\n\r\nAm 4. August 2017 ver\u00f6ffentlichte die russische Tageszeitung \u201eIswestija\u201c einen Artikel \u00fcber <strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/mythen-realitaet-150-division-der-streitkraefte-russlands-im-xxi-jahrhundert\/\">die neue 150. motorisierte Sch\u00fctzendivision (MSD)<\/a><\/strong> mit einer \u201eeinzigartigen Organisations- und Personalstruktur\u201c, die sich in der N\u00e4he der ukrainischen Grenze im Rostower Gebiet Russlands befindet. Nach Angaben des Verlags, der sich auf eigene Quellen beim Verteidigungsministerium und auf Expertenwissen bezieht, besteht die \u201eEinzigartigkeit\u201c der neuen Division darin, dass ihre strukturellen Hauptkampfverb\u00e4nde statt der bisher \u00fcblichen drei motorisierten Sch\u00fctzenregiments (MSR) und eines Panzerregiments (PR) von jeweils zwei MSR und PR repr\u00e4sentiert werden. Dabei gibt es in jedem MSR verst\u00e4rkte Panzerbataillone, und in den Panzerregimentern \u2013 eigene Artillerieabteilungen. Dar\u00fcberhinaus geh\u00f6ren der Division Gesch\u00fctz- und Raketenartillerieregimenter und weitere Versorgungsverb\u00e4nde an. In der Ver\u00f6ffentlichung wird angemerkt, dass die 150. MSD beim russischen Milit\u00e4r schon den Spitznamen \u201eStahlungeheuer\u201c bekam, weil sie durch Personal- und Hilfstechnikk\u00fcrzung \u00fcber eine viel h\u00f6here Mobilit\u00e4t und Kampffeuerkraft verf\u00fcgt.\r\n\r\nParallel dazu machen sich Ver\u00e4nderungen bei der <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/500-namen-der-militaerangehoerige-der-58-armee-russlands-video\/\">58. Armee des S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirks Russlands<\/a> bemerkbar. Unter anderem werden die 17. und 18. motorisierten Sch\u00fctzenbrigaden (stationiert in Tschetschenien) und das 70. und 71. Regimenter (unter Beibehaltung der Stationierungsorte in Schali und Kalinowskaja) umformatiert. Sie werden der 42. motorisierten Sch\u00fctzendivision angegliedert (die momentan die Aufbauphase durchl\u00e4uft).\r\n\r\nJa, das ist dieselbe 58. Armee, die Georgien \u00fcberfiel. Formell wird sie im Nordkaukasus stationiert sein \u2013 in Wladikawkas, Chankala, Mosdok, etc. \u2013 aber in Wirklichkeit nimmt sie den ganzen Wurmfortsatz im S\u00fcdosten Russlands inklusive des unteren Dongebietes ein. Sie wird schon seit langem verst\u00e4rkt, jedoch wurden vor kurzem Formatierungspl\u00e4ne f\u00fcr neue motorisierte Sch\u00fctzendivisionen beschlossen, die mit der neusten Kampftechnik komplettiert werden. Faktisch wird ihre St\u00e4rke und Kampfbereitschaft verdoppelt \u2013 es sind am Ende drei vollblutige Divisionen.\r\n\r\nDabei gibt es im Kaukasus keine Kampfaufgaben, f\u00fcr die derartige Kr\u00e4fte ben\u00f6tigt werden k\u00f6nnten. Sie k\u00f6nnten dort physikalisch keinen Platz finden, auch wenn man Georgien, Armenien und Aserbaidschan gleichzeitig einen Krieg erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Diese Armee ist f\u00fcr die Ukraine gedacht. F\u00fcr eine gro\u00dfangelegte Offensive.\r\n\r\nManche k\u00f6nnten behaupten, es sei nicht m\u00f6glich. Man sollte sie an die Worte unserer Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus dem Jahr 2008 erinnern, als sie behaupteten, Russland werde eines Tages Krim besetzen. Als Russland seine Stellung in der Krim kontinuierlich ausbaute und gleichzeitig milit\u00e4rische Aufkl\u00e4rung mit der Einnahme von Leuchtt\u00fcrmen mit Hilfe der Marineinfanterie durchf\u00fchrte, waren ukrainische Landetruppen schnell auf der Krim und zeigten den n\u00f6rdlichen \u201eBr\u00fcdern\u201c die m\u00f6glichen Konsequenzen, wenn sie sich nicht beruhigten. Die Russen hoben ihre Pf\u00f6tchen, analysierten aber gleichzeitig die Reaktionszeit und Kampfbereitschaft der ukrainischen Streitkr\u00e4fte - und begannen mit den Vorbereitungen. Ukrainische Milit\u00e4rs haben die Annexion der Krim sechs Jahre vor dem eigentlichen Ereignis vorhergesagt. Wer hat ihnen zugeh\u00f6rt? Alle Stellungsverst\u00e4rkungsma\u00dfnahmen auf der Krim hat Russland mit der Konfrontation mit NATO begr\u00fcndet.\r\n\r\nDie momentane Entwicklung verl\u00e4uft auf \u00e4hnliche Weise. Russland st\u00e4rkt seine Streitkr\u00e4fte, und \u201eNaftogas\u201c versucht alles, um das GLS zu erhalten, und ist bereit, \u201edie R\u00f6hren\u201c unter europ\u00e4ische F\u00fchrung zu \u00fcbertragen, nur damit der Bau von \u201eNord Stream 2\u201c gestoppt werden kann. Aber leider hat Russland viel gr\u00f6\u00dfere M\u00f6glichkeiten bei der deutschen Politik \u2013 die Russen haben unz\u00e4hlige Lobbyisten in Deutschland, vor allem wenn man bedenkt, wo momentan der ehemalige Kanzler momentan arbeitet. Russland gibt gern astronomische Betr\u00e4ge f\u00fcr Lobbyismus aus und besticht deutsche Politiker, bietet deutschen Unternehmen ultra-profitable Vertr\u00e4ge an. Und das resultiert in Merkels Rede. Es gehe nur ums Gesch\u00e4ft.\r\n\r\nNein, Frau Merkel, es geht nicht nur ums Gesch\u00e4ft. Und ich erkl\u00e4re Ihnen, warum.\r\n\r\nWeil wenn in der Ukraine ein gro\u00dfangelegter Krieg beginnt, werden Sie die Staatsausgaben f\u00fcr die Verteidigung ihres Landes mehrfach erh\u00f6hen m\u00fcssen. \u00dcber wie viele einsatz- und kampfbereite Verb\u00e4nde verf\u00fcgen Sie? Sie haben doch schon die Anzahl und Ausgaben f\u00fcr Ihre Armee gek\u00fcrzt. Wie viele Panzer haben Sie? Allein die russische Kollaborationsarmee im Osten der Ukraine verf\u00fcgt momentan \u00fcber zwei Armeekorps und eine Panzerarmee, Deutschland hat dagegen keine. Denken Sie etwa, das w\u00fcrde den wohlhabenden und gem\u00e4chlichen deutschen B\u00fcrgern niemals zusto\u00dfen? Glauben Sie etwa, dass ein Land, dessen Hauptstolz aus dem Sieg gegen Deutschland und Autoaufklebern \u201eNach Berlin\u201c und \u201eWir wiederholen\u2018s\u201c besteht, sich niemals in Ihre Richtung ausbreiten w\u00fcrde, nachdem es jahrzehntelang die Ideologie des Hasses auf Europa und gegen europ\u00e4ische Werten gepflegt hatte? Wer wird Sie besch\u00fctzen? Gro\u00dfbritannien? Die USA?\u00a0Warum sollten sie, wenn Sie sich Ihr Grab selber graben?\u00a0Sind Sie bereit, Frau Merkel, Millionen von Ukrainern auf dem Territorium der EU zu empfangen? Keine Tausende \u2013 Millionen. Syrische Fl\u00fcchtlinge? Das w\u00e4re dann nur ein Vorspiel gewesen.\r\n\r\nUnd deswegen kann ich die Reaktion des polnischen Ministerpr\u00e4sidenten Mateusz Morawiecki verstehen, der in der letzten Zeit alle Anstrengungen unternimmt, um den Bau der Pipeline f\u00fcr das russische Exportgas zu unterbinden und ukrainische Interessen in den Vordergrund zu stellen. Unabh\u00e4ngig vom Standpunkt Polens zu ukrainischen Nationalisten versteht Herr Morawiecki, dass die Zeit immer n\u00e4her r\u00fcckt, wenn ukrainische Nationalisten zusammen mit polnischen Nationalisten in denselben Sch\u00fctzengr\u00e4bern sitzen werden.\r\n\r\nAber darauf begrenzen sich die Risiken nicht. Im Falle eines gro\u00dfangelegten Krieges w\u00e4re es beispielsweise unm\u00f6glich, die Unversehrtheit ukrainischer Atomkraftwerke zu garantieren.\r\n\r\nJa, ich bin mir dessen bewusst, dass dieses Szenario nicht morgen stattfindet. In vielen Jahren. Vielleicht bringt Frau Merkels \u201eWirtschaftsprojekt\u201c sogar Gewinne f\u00fcr deutsche \u00d6l- und Gaskonzerne. Aber es wird auch riesige Verluste f\u00fcr NATO-Partnerl\u00e4nder mit sich ziehen, die Milliarden f\u00fcr die Reaktion auf die wachsende russische Bedrohung ausgeben werden m\u00fcssen. Welchen Sinn haben diese Ausgaben, wenn Sie mit einer Hand Unmengen an Geld gegen die russische Bedrohung ausgeben und mit der anderen zur Realisierung der M\u00f6glichkeiten Russlands beitragen, ein Monopol auf dem europ\u00e4ischen Energiemarkt zu etablieren und sein Gesch\u00e4ft auch nach der Invasion in die Ukraine fortzuf\u00fchren? Unverst\u00e4ndlich.\r\n\r\nFrau Merkel, wenn russische Panzer vor den Toren der EU stehen, wird sich die Preisentwicklung f\u00fcr \u00d6l und Gas nicht nach der Wirtschaftlichkeit, sondern nach Russlands Interessen richten. Obwohl- \u00a0wenn Sie zu diesem Zeitpunkt schon bei \u201eGazprom\u201c arbeiten, dann werden Sie m\u00f6glicherweise nicht mehr in den Kategorien der deutschen Industrie denken\u2026\r\n\r\nWie dem auch sei, am 16. Februar fand ein historisches Ereignis statt. Ein Ereignis, das im Falle der Fertigstellung der Pipeline \u201eNord Stream 2\u201c und einer vollwertigen Milit\u00e4roperation der RF in der Ukraine dazu f\u00fchren wird, dass Sie, Frau Merkel, in die Geschichte eingehen \u2013 als jener Mensch, der den Kriegsvertrag unterschreibt.\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<i>Dieses Material wurde von\u00a0<\/i><a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/SergMarco\"><strong><i>Serg Marco<\/i><\/strong><\/a><i>\u00a0exklusiv f\u00fcr <a href=\"http:\/\/petrimazepa.com\/merkel_sredera\">Petr&amp;Mazepa<\/a><\/i><b style=\"font-style: italic\">\u00a0<\/b><i>vorbereitet; \u00fcbersetzt v<\/i><em>on <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/vovan.che?fref=ts\">Volodymyr Cernenko<\/a>; <\/em><i>korrigiert\u00a0<\/i><em>von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H.Walter<\/a>\u00a0f\u00fcr <strong><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/\">InformNapalmDeutsch<\/a><\/strong>. <\/em>\r\n\r\n<em>Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. 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