{"id":28250,"date":"2018-08-31T07:00:46","date_gmt":"2018-08-31T07:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=28250"},"modified":"2018-08-31T07:46:39","modified_gmt":"2018-08-31T07:46:39","slug":"zur-lage-an-der-front-guten-morgen-vietnam-august-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/zur-lage-an-der-front-guten-morgen-vietnam-august-2018\/","title":{"rendered":"Zur Lage an der Front: Guten Morgen, Vietnam! August 2018"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em>von <strong><a href=\"https:\/\/petrimazepa.com\/Ronin\">Kirill Daniltschenko alias Ronin<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Tag der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine r\u00fcckt n\u00e4her und in voraussehbarer Weise begann auch eine Versch\u00e4rfung der Lage. Mithilfe derartiger Versch\u00e4rfungen kann man bereits mit Sicherheit Schl\u00fcsselverhandlungen, staatliche Feierlichkeiten und den Zeitpunkt voraussagen, an dem die andere Seite wieder mal Sodbrennen von weiteren Sanktionen bekommt.<\/p>\n<p>Denn, wenn man das Ganze vom taktischen Standpunkt aus betrachtet, was kann denn zum Beispiel in Primorje <em>(im K\u00fcstengebiet am Asowschen Meer)<\/em> passieren, wo es gerade wieder brenzlig ist? Was sollen sie denn machen? Das Aufmarschgebiet hinter dem Fluss Kalmius abschneiden, Derskaja einnehmen, noch ein paar Grad-Pakete abwerfen, einen H\u00fchnerstall verbrennen oder die Autos, die dort tanken? Und dann? Die Entfernung zwischen Schyrokyne und Nowoasowsk betr\u00e4gt 23 Kilometer, das ist eine halbe Stunde Autofahrt oder ein ein paar Tage dauernder Vorsto\u00df einer Brigade (unter relativ erbittertem Widerstand). Welche Aufgaben werden durch die Einnahme von Nowoasowsk &#8211; oder f\u00fcr die andere Seite die Einnahme von Schyrokyne gel\u00f6st? Werden etwa keine Drohnen mehr fliegen und die Artillerie auf den taktischen R\u00fccken richten, werden keine Scharfsch\u00fctzen mehr kommen, die auf jeden Wassertanker aus Panzerabwehrlenkraketen zum Preis einer Wohnung abschie\u00dfen, werden keine Panzer mehr zum Einsatz kommen, die ein paar Dutzend Geschosse auf einen St\u00fctzpunkt abfeuern und sich vor dem Beginn eines Gegenfeuers wieder zur\u00fcckziehen? Das alles kann man doch auch zehn Kilometer weiter \u00f6stlich oder auch westlich machen &#8211; bis Dnipro oder bis zur Grenze mit Russland. Das Gleiche betrifft die anderen Frontstellen. Weder lokale Vorst\u00f6\u00dfe in Kompanie-St\u00e4rke, noch K\u00e4mpfe in Brigaden-St\u00e4rke f\u00fcr ein Kreiszentrum, noch ein ernsthafter Vorsto\u00df \u00e0 la 2014 werden den Krieg stoppen k\u00f6nnen, solange der Kreml nicht m\u00fcde wird, Geld daf\u00fcr zu verschwenden &#8211; das ist ein Axiom.<\/p>\n<p>Eine Lageversch\u00e4rfung bei uns ist eine Sache f\u00fcr sich, die getrennt von der taktischen Lage existiert. Ja, an der Demarkationslinie findet eine Rackerei um Waldanlagen statt, feindliche St\u00fctzpunkte werden umzingelt, kleine Gruppen kommen zu &#8222;Besuch&#8220;, besonders in den W\u00e4ldern und Auen des Donez-Flusses. Aber das war&#8217;s dann auch. Beide Seiten spielen mit den Muskeln, zeigen auf Videos, wie sie die &#8222;Uragane&#8220; oder &#8222;Smertsch&#8220; aufstellen und selbstgemachte Raketen (IRAM) produzieren. Das ist die scharfe So\u00dfe zu Verhandlungen: Schauen Sie mal, wir haben hier ein Versch\u00e4rfungspotenzial, wir k\u00f6nnen euch das Leben unertr\u00e4glich machen, wenn n\u00f6tig. Denn trotz all der Geschichten, dass irgendjemand dort Mariupol gesichert hat, und ein anderer eine Waffenruhe erreicht hat &#8211; Donezk, Horliwka, Luhansk, Awdijiwka und Mariupol sind noch immer im Vernichtungsradius.<\/p>\n<p>Tja, es ist nunmal so gekommen, dass, wenn man Kramatorsk beschie\u00dfen kann, so kann man auch die anderen Orte beschie\u00dfen &#8211; nothing personal, just Geografie. Ein Dutzend ukrainischer Artilleriebrigaden k\u00f6nnen nat\u00fcrlich eine Bebauung auf der anderen Seite zu Staub verwandeln, aber es gibt keine einzige Aufgabe, die wir auf diese Weise l\u00f6sen k\u00f6nnten. In Russland wird es wohl auch kaum mehr Fl\u00fcchtlinge geben, als auf unserer Seite, wenn man nach der Bewegung durch die Checkpoints urteilt. Wir m\u00f6chten nur anmerken, dass 2018 zum Gl\u00fcck (darunter auch f\u00fcr diejenigen, die in der roten Zone leben) weder ein Jelzin noch ein Putin am Steuer der Ukraine stehen, sonst w\u00fcrden sie nicht vor dem Fernseher mit den Stories \u00fcber Strafkommandos verweilen, sondern l\u00e4ngst in den Kellern sitzen und Hunde essen.<\/p>\n<p>Und zu unserem Marathon in finanzieller Sicht: Die Wirtschaft der Ukraine ist im dritten Quartal auf 3,6% gestiegen, Russland meldet 1,6% &#8211; das ist Stagnation, trotz des guten Preises f\u00fcr ein Barrel \u00d6l. Prognose f\u00fcr 2019 lautet 1,4%, ein R\u00fcckgang infolge der Erh\u00f6hung der MwSt. Jeder Versuch, ernsthaften Druck an der Front auszu\u00fcben, wird in einem neuen Sanktionspaket enden, zum Nachtisch wird es dann Zahlungssysteme geben, Erd\u00f6l im Austausch gegen Lebensmittel und Operationen mit den Staatsschulden im Fall des Versuches einer &#8222;N\u00f6tigung zum Frieden&#8220; mithilfe der Luftwaffe. Kein Donbas der Welt und kein &#8222;leidendes Volk von Horliwka&#8220; ist f\u00fcr den Kreml so viel Wert. Der Ernst des Westens kann von der Krim best\u00e4tigt werden, wo bereits Steine vom Himmel runterfallen, in Form von Visa und Mastercard, sowie Gesetzentw\u00fcrfe wegen NordStream II. Somit besteht ihre Hoffnung aus Turbulenzen w\u00e4hrend des Wahlkampfs und Sonderoperationen, keine Panzerduelle. Man muss auf ein derartiges Szenario des Geschehens vorbereitet sein.<\/p>\n<p>Wobei gedonnert wird entlang der ganzen Frontlinie, besonders aktiv im S\u00fcden. Einerseits ist es einfach zu sagen, das alles sei eine Show, Tarnung f\u00fcr Sonderaktionen vor den Wahlen in der Ukraine. Gerade bekommen Zehntausende K\u00e4mpfer der Informationsfront ihre Anweisungen, \u00fcber &#8222;die Parade w\u00e4hrend an der Front geschossen wird&#8220; zu erz\u00e4hlen, \u00fcber die Oligarchen und dar\u00fcber, wem der Krieg n\u00fctzlich sei. Das alles wird mit Sonderaktionen unterst\u00fctzt: Versch\u00e4rfungen an der Front, Versuchen einer Seeblockade, Einschleusung von russischen Agenten in Staatsbeh\u00f6rden. Andererseits wird es davon nicht leichter, unter russischen Raketen zu sitzen und sich von Monat zu Monat Geschichten anzuh\u00f6ren, wie vielleicht schon bald UN-Friedenstruppen hier einziehen werden. Man muss sich dessen sehr genau bewusst sein, man muss es schreiben, sagen, erl\u00e4utern: Der heutige Stellungskrieg ist das kleinere \u00dcbel. Wir brauchen Standhaftigkeit und Geduld, viel Standhaftigkeit und Geduld.<\/p>\n<p>&#8222;Grad&#8220;-Beschuss kam \u00fcber dem Switlodarsk-Bogen angeflogen &#8211; wie denn \u00a0auch die &#8222;Ernte&#8220;- und &#8222;Schule&#8220;-Waffenruhen ohne das gute alte Grad-Raketenpaket (\u00fcbrigens, zum ersten Mal seit mehreren Wochen). Wir denken, am Vorabend des Feiertags wird uns noch gratuliert, und nicht nur einmal &#8211; wie es all diese Jahre eben war. Die Zusammenst\u00f6\u00dfe haben sich sowohl am 17. August als auch schon fr\u00fcher im s\u00fcdlichen Seegebiet verst\u00e4rkt. Wenn das Zentrum dieses &#8222;Hufeisens&#8220; dicht bebaut ist und ein einheitliches Feuerf\u00fchrungssystem aus den n\u00e4chstliegenden D\u00f6rfern, H\u00f6hen und Halden darstellt, wo jede Versch\u00e4rfung weh tut, darunter auch dem Budget der nicht-anerkannten &#8222;Republiken&#8220; (wobei ihre halbtote Kommunalwirtschaft zus\u00e4tzlich belastet wird), so kann man sich in den Waldanlagen am Kalmius durchaus billig aber wirkungsvoll austoben. Die K\u00e4mpfe finden an der Linie Schyrokyne- Wodjane- Hnutowe- Pawlopil- Tschermalyk statt.\u00a0Das Aufmarschgebiet hinter dem Fluss und die D\u00f6rfer im Vorland stehen unter M\u00f6rserbeschuss, Beschuss aus gro\u00dfkalibrigen Maschinengewehren und Gewehrgranatwerfern. Des \u00d6fteren kommen Panzerfahrzeuge hinter dem Wald hinzu und feuern was r\u00fcber. Die 122-mm-Kanonen kommen nur sporadisch zum Einsatz, haupts\u00e4chlich auf den taktischen R\u00fccken, Fernsch\u00fcsse auf 15-20 km Entfernung gab es lange nicht mehr. Das Format der K\u00e4mpfe bleibt derselbe: M\u00f6rserbeschuss bei Tschermalyk, St\u00f6rfeuer aus Flakanlagen und Granatwerfern, Streifz\u00fcge kleinerer Gruppen, nicht nur der ber\u00fcchtigten Diversionsgruppen, sondern auch der Pioniere, Aufkl\u00e4rer usw. Der Krieg zwischen den Sch\u00fctzengr\u00e4bern setzt sich fort und nimmt Ressourcen und Leben mit.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend still ist es nach der sommerlichen Versch\u00e4rfung bei Horliwka &#8211; nichts lauter als M\u00f6rser und Panzerb\u00fcchsen, \u00e4u\u00dferst selten kommt etwas Gro\u00dfkalibriges. H\u00f6chstwahrscheinlich zeigte die Probe mit dem Aussch\u00fctten von Hunderten Geschossen auf beiden Seiten, dass ein Kampf um Vororte sich nicht lohnt. Den Ger\u00fcchten nach, hat der Gegner nach dem Vorsto\u00df der ukrainischen Streitkr\u00e4fte entlang des Flusses Schelesnaja, den K\u00e4mpfen um eine Halde und den Zusammenst\u00f6\u00dfen fast im privaten Sektor, regul\u00e4re russische Truppen nach Horliwka eingef\u00fchrt. Nach einem Geschoss-Abtausch wurde klar, dass sie uns zwar aus Tschigery und Juschny nicht abdr\u00e4ngen k\u00f6nnen, dass wir aber uns auf den Halden auch nicht werden festsetzen k\u00f6nnen, ohne die Stadt permanent zu beschie\u00dfen. Erwartungsgem\u00e4\u00df wurde alles wieder still und wird nur noch in Form von Feueraustausch oder irgendwelchen Versuchen fortgesetzt, eine Panzerabwehrlenkrakete in eine Schie\u00dfscharte einzuf\u00fchren &#8211; die Abteilungen verschanzen sich und machen Pioniervorbereitung auf neuen Stellungen. In der Vorhut von Donezk, im Raum von Bachmut und in Richtung von Krymske &#8211; Schusswechsel, St\u00f6rfeuer, Scharfsch\u00fctzenarbeit. Es wurde eine weitere Drohne russischer Herstellung abgeschossen &#8211; die Maschinen dieses Typs hatte der FSB noch 2015 eingekauft.<\/p>\n<p>Was den Raketenstart von ukrainischen Marschflugk\u00f6rpern &#8222;Neptun&#8220; angeht &#8211; das ist ein gro\u00dfer Schritt nach vorne, aber man sollte Euphorie in der Rhetorik vermeiden. Selbst wenn wir angefangen haben, einen Selbststeuerungskopf zu integrieren und neue Fernmessungswerte bekommen haben, sind es bis zum Produktionsstart noch Monate Arbeit und viele Millionen Dollar Geld. Es ist zwar lustig, \u00fcber die gesprengte Krimer Br\u00fccke Witze zu machen, aber nur so lange man sich nicht daran erinnert, dass die Russen 44 Raketenstartanlagen &#8222;Bal&#8220; mit derselben X-35-Rakete haben, die seit einem guten Jahrzehnt im Betrieb ist und aktiv ins Ausland verkauft wird, nach Venezuela. Witze und Trolling sind eine gute Sache, aber die Fragen der Umr\u00fcstung sollten wie eine chirurgische Operation angegangen werden. Wir nehmen Geld, schneiden den Furunkel raus, leben weiter ganz normal und denken nicht mehr \u00fcber das Problem nach. Unsere Aufgabe ist es nicht, Russland einzuholen und zu \u00fcberholen &#8211; das ist objektiv nicht m\u00f6glich, solange denen nicht eine weitere Stadt wie Kasanj abf\u00e4llt. Unsere Aufgabe ist es, jegliche Versuche, Druck mit Gewalt auf uns auszu\u00fcben, so kostspielig zu machen, damit sie diese Idee noch in der Planungsetappe verwerfen. Die Erschaffung von Gegenschiffsraketen an einer langen K\u00fcste von zwei Meeren in einem Land, das vom Export des Weizens und Metalls kritisch abh\u00e4ngig ist, ist eine Frage der nationalen Sicherheit und diese Frage muss auf dem normalen Arbeitsweg gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Bei der Paradeprobe wurden \u00fcbrigens &#8222;Warta&#8220;-Panzerfahrzeuge gesichtet, auf denen Javelins und Drohnen (sie wurden bereits letztes Jahr an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte geliefert) angebracht waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"align-center\" src=\"https:\/\/petrimazepa.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/thumbnail-tw-20180813131357-2850.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h5 class=\"caption caption-img align-center\" role=\"group\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/petrimazepa.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/20180813131339-2684.jpg\" alt=\"\" \/>Jedes Panzerfahrzeug &#8222;Warta&#8220; wird bei der Parade am 24. August mit einer Javelin und einem Kampfmodul mit der ukrainischen Panzerabwehrwaffe &#8222;Stugna&#8220; vervollst\u00e4ndigt sein. Foto: AUTO-consulting<\/h5>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es nicht ihre standardm\u00e4\u00dfige Stelle, aber es w\u00e4re ja dumm, die Jungs mit einer Tragetierlast zu Fu\u00df bei der Parade\u00a0laufen zu lassen. Bei dem Besuch von Turtschynow im Konstruktionsb\u00fcro &#8222;Lutsch&#8220; in Kyjiw wurde das t\u00fcrkische Panzerabwehrmodul &#8222;Aselsan&#8220; mit einem W\u00e4rmebildger\u00e4t, vier Raketen R-2S und einem Maschinengewehr gesichtet. Das Modul wurde zuvor am Truppen\u00fcbungsplatz getestet, inklusive Nachtfeuer. Es wurde bekannt gegeben, dass es sowohl mit &#8222;Kosak&#8220; als auch mit &#8222;Warta&#8220; kompatibel ist. Wenn man ber\u00fccksichtigt, dass 2017 73 &#8222;Warta&#8220; und &#8222;Kosak&#8220;-Panzerfahrzeuge allein an die Nationalgarde der Ukraine geliefert wurden, und es dar\u00fcberhinaus noch Lieferungen von Dutzenden Panzerfahrzeugen an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte gab, so haben wir einen Ersatz f\u00fcr den Opa 9P148. Das ist allerdings kein &#8222;Sturm-S&#8220; mit seinen 1865 mm H\u00f6he &#8211; &#8222;Warta&#8220; hat 2700 mm. Die Wahrscheinlichkeit, dass es selber was abbekommt, ist hoch, aber das W\u00e4rmebildger\u00e4t und die Rakete, die auf 5 km Entfernung treffen kann, erlauben doch aus der Tiefe der Kampfordnung zu agieren, von vorbereiteten Stellungen und nachts. In jedem Fall bedeutet eine gepanzerte Plattform keine B\u00fcndel am R\u00fccken und kein Bordwagen.<\/p>\n<p>Viele bleiben nun bei den Panzerhaubitzen &#8222;Bogdana&#8220; oder der M\u00f6glichkeit der Ukraine in absehbarer Zeit operativ-taktische Raketen zu produzieren, h\u00e4ngen, und unter der Paradetechnik sieht man nicht wenig Angenehmes: T-64BW, die mit W\u00e4rmebildger\u00e4ten und Datenfunkstationen modernisiert wurden, Dutzende gepanzerte &#8222;HMMWV&#8220;, Funkmessstationen 1L220UK &#8222;Zoopark-2&#8220; &#8211; eine Konterbatterie-Station heimischer Herstellung, die Artilleriefeuer bis zu 30 km erkennen kann. Nach der letzten Lieferung von zwei weiteren Radarstationen AN\/TPQ-36 haben wir davon nun 11 St\u00fcck &#8211; die gr\u00f6\u00dfte Gruppierung au\u00dferhalb der USA, inklusive der NATO-Verb\u00fcndeten, Golf-L\u00e4ndern, Jordanien und T\u00fcrkei, mit denen die USA seit Jahrzehnten arbeitet.<\/p>\n<p>In etwa einem Monat bekommen wir die n\u00e4chste Partie von Javelins, Dutzende kanadische Scharfsch\u00fctzengewehre und h\u00f6chstwahrscheinlich auch ein Paket der Luftabwehr &#8211; es ist noch unklar, ob nur Radarstationen oder was aus &#8222;t\u00f6dlichen Waffen&#8220;. Es werden Konturlinien aus Radarstationen und Drohnen geschaffen, aus Ketten von Satelliten und tropfsph\u00e4rischen Verbindungen auf operativer und strategischer Ebene.<\/p>\n<p>Mit jedem Monat degradieren die Gebiete im Osten immer mehr. Jeder, der die &#8222;Russische Welt&#8220; in seinem Zuhause willkommen hei\u00dft, kann nach Horliwka kommen und mal f\u00fcr den Durchschnittslohn der &#8222;Republik&#8220; und unter ihren abendlichen Ausgangsverboten leben, um zu verstehen, wie sehr er die Ukraine liebt.<\/p>\n<p>Mit jedem Monat steigt der Preis, den der Aggressor im Falle einer zweiten Runde Krieg zahlen wird, und macht diese immer unwahrscheinlicher. Wir befinden uns nun in der Lage S\u00fcdkoreas, nur steht uns gegen\u00fcber kein Norden mit seiner Wirtschaft und der chinesischen Faust im Arsch, sondern ein schmaler Streifen eines degradierenden Territoriums, mit der Faust eines Landes, das sich wegen der Sanktionen in Stagnation\u00a0befindet.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird der Kreml die richtige Wahl treffen. Es geht nur um Kosten, die er im Ergebnis seines Vorgehens tragen wird. Unsere Aufgabe ist es, unser Land weiter zu modernisieren und st\u00e4rker zu werden. Diese Aufgabe bleibt seit 2014 unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Bleiben Sie auf dem Laufenden und bleiben Sie mit uns. Wir werden siegen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Quelle:<a href=\"https:\/\/petrimazepa.com\/Ronin\"> Kirill Daniltschenko <\/a><\/strong>f\u00fcr<a href=\"https:\/\/petrimazepa.com\/dobroe_utro_vetnam_avgust_2018_go\"><strong> Petr&amp;Mazepa<\/strong><\/a>; \u00fcbersetzt von\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a><\/strong>; korrigiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. Walter<\/a><strong>.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>CC BY 4.0<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Kirill Daniltschenko alias Ronin Der Tag der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine r\u00fcckt n\u00e4her und in voraussehbarer Weise&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28270,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,707,78],"tags":[13425,806,517],"class_list":["post-28250","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-gesellschaft","category-lagebericht","tag-daniltschenko","tag-donbas","tag-lagebericht"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zur Lage an der Front: Guten Morgen, Vietnam! 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Mithilfe derartiger Versch\u00e4rfungen kann man bereits mit Sicherheit Schl\u00fcsselverhandlungen, staatliche Feierlichkeiten und den Zeitpunkt voraussagen, an dem die andere Seite wieder mal Sodbrennen von weiteren Sanktionen bekommt.\r\n\r\nDenn, wenn man das Ganze vom taktischen Standpunkt aus betrachtet, was kann denn zum Beispiel in Primorje <em>(im K\u00fcstengebiet am Asowschen Meer)<\/em> passieren, wo es gerade wieder brenzlig ist? Was sollen sie denn machen? Das Aufmarschgebiet hinter dem Fluss Kalmius abschneiden, Derskaja einnehmen, noch ein paar Grad-Pakete abwerfen, einen H\u00fchnerstall verbrennen oder die Autos, die dort tanken? Und dann? Die Entfernung zwischen Schyrokyne und Nowoasowsk betr\u00e4gt 23 Kilometer, das ist eine halbe Stunde Autofahrt oder ein ein paar Tage dauernder Vorsto\u00df einer Brigade (unter relativ erbittertem Widerstand). Welche Aufgaben werden durch die Einnahme von Nowoasowsk - oder f\u00fcr die andere Seite die Einnahme von Schyrokyne gel\u00f6st? Werden etwa keine Drohnen mehr fliegen und die Artillerie auf den taktischen R\u00fccken richten, werden keine Scharfsch\u00fctzen mehr kommen, die auf jeden Wassertanker aus Panzerabwehrlenkraketen zum Preis einer Wohnung abschie\u00dfen, werden keine Panzer mehr zum Einsatz kommen, die ein paar Dutzend Geschosse auf einen St\u00fctzpunkt abfeuern und sich vor dem Beginn eines Gegenfeuers wieder zur\u00fcckziehen? Das alles kann man doch auch zehn Kilometer weiter \u00f6stlich oder auch westlich machen - bis Dnipro oder bis zur Grenze mit Russland. Das Gleiche betrifft die anderen Frontstellen. Weder lokale Vorst\u00f6\u00dfe in Kompanie-St\u00e4rke, noch K\u00e4mpfe in Brigaden-St\u00e4rke f\u00fcr ein Kreiszentrum, noch ein ernsthafter Vorsto\u00df \u00e0 la 2014 werden den Krieg stoppen k\u00f6nnen, solange der Kreml nicht m\u00fcde wird, Geld daf\u00fcr zu verschwenden - das ist ein Axiom.\r\n\r\nEine Lageversch\u00e4rfung bei uns ist eine Sache f\u00fcr sich, die getrennt von der taktischen Lage existiert. Ja, an der Demarkationslinie findet eine Rackerei um Waldanlagen statt, feindliche St\u00fctzpunkte werden umzingelt, kleine Gruppen kommen zu \"Besuch\", besonders in den W\u00e4ldern und Auen des Donez-Flusses. Aber das war's dann auch. Beide Seiten spielen mit den Muskeln, zeigen auf Videos, wie sie die \"Uragane\" oder \"Smertsch\" aufstellen und selbstgemachte Raketen (IRAM) produzieren. Das ist die scharfe So\u00dfe zu Verhandlungen: Schauen Sie mal, wir haben hier ein Versch\u00e4rfungspotenzial, wir k\u00f6nnen euch das Leben unertr\u00e4glich machen, wenn n\u00f6tig. Denn trotz all der Geschichten, dass irgendjemand dort Mariupol gesichert hat, und ein anderer eine Waffenruhe erreicht hat - Donezk, Horliwka, Luhansk, Awdijiwka und Mariupol sind noch immer im Vernichtungsradius.\r\n\r\nTja, es ist nunmal so gekommen, dass, wenn man Kramatorsk beschie\u00dfen kann, so kann man auch die anderen Orte beschie\u00dfen - nothing personal, just Geografie. Ein Dutzend ukrainischer Artilleriebrigaden k\u00f6nnen nat\u00fcrlich eine Bebauung auf der anderen Seite zu Staub verwandeln, aber es gibt keine einzige Aufgabe, die wir auf diese Weise l\u00f6sen k\u00f6nnten. In Russland wird es wohl auch kaum mehr Fl\u00fcchtlinge geben, als auf unserer Seite, wenn man nach der Bewegung durch die Checkpoints urteilt. Wir m\u00f6chten nur anmerken, dass 2018 zum Gl\u00fcck (darunter auch f\u00fcr diejenigen, die in der roten Zone leben) weder ein Jelzin noch ein Putin am Steuer der Ukraine stehen, sonst w\u00fcrden sie nicht vor dem Fernseher mit den Stories \u00fcber Strafkommandos verweilen, sondern l\u00e4ngst in den Kellern sitzen und Hunde essen.\r\n\r\nUnd zu unserem Marathon in finanzieller Sicht: Die Wirtschaft der Ukraine ist im dritten Quartal auf 3,6% gestiegen, Russland meldet 1,6% - das ist Stagnation, trotz des guten Preises f\u00fcr ein Barrel \u00d6l. Prognose f\u00fcr 2019 lautet 1,4%, ein R\u00fcckgang infolge der Erh\u00f6hung der MwSt. Jeder Versuch, ernsthaften Druck an der Front auszu\u00fcben, wird in einem neuen Sanktionspaket enden, zum Nachtisch wird es dann Zahlungssysteme geben, Erd\u00f6l im Austausch gegen Lebensmittel und Operationen mit den Staatsschulden im Fall des Versuches einer \"N\u00f6tigung zum Frieden\" mithilfe der Luftwaffe. Kein Donbas der Welt und kein \"leidendes Volk von Horliwka\" ist f\u00fcr den Kreml so viel Wert. Der Ernst des Westens kann von der Krim best\u00e4tigt werden, wo bereits Steine vom Himmel runterfallen, in Form von Visa und Mastercard, sowie Gesetzentw\u00fcrfe wegen NordStream II. Somit besteht ihre Hoffnung aus Turbulenzen w\u00e4hrend des Wahlkampfs und Sonderoperationen, keine Panzerduelle. Man muss auf ein derartiges Szenario des Geschehens vorbereitet sein.\r\n\r\nWobei gedonnert wird entlang der ganzen Frontlinie, besonders aktiv im S\u00fcden. Einerseits ist es einfach zu sagen, das alles sei eine Show, Tarnung f\u00fcr Sonderaktionen vor den Wahlen in der Ukraine. Gerade bekommen Zehntausende K\u00e4mpfer der Informationsfront ihre Anweisungen, \u00fcber \"die Parade w\u00e4hrend an der Front geschossen wird\" zu erz\u00e4hlen, \u00fcber die Oligarchen und dar\u00fcber, wem der Krieg n\u00fctzlich sei. Das alles wird mit Sonderaktionen unterst\u00fctzt: Versch\u00e4rfungen an der Front, Versuchen einer Seeblockade, Einschleusung von russischen Agenten in Staatsbeh\u00f6rden. Andererseits wird es davon nicht leichter, unter russischen Raketen zu sitzen und sich von Monat zu Monat Geschichten anzuh\u00f6ren, wie vielleicht schon bald UN-Friedenstruppen hier einziehen werden. Man muss sich dessen sehr genau bewusst sein, man muss es schreiben, sagen, erl\u00e4utern: Der heutige Stellungskrieg ist das kleinere \u00dcbel. Wir brauchen Standhaftigkeit und Geduld, viel Standhaftigkeit und Geduld.\r\n\r\n\"Grad\"-Beschuss kam \u00fcber dem Switlodarsk-Bogen angeflogen - wie denn \u00a0auch die \"Ernte\"- und \"Schule\"-Waffenruhen ohne das gute alte Grad-Raketenpaket (\u00fcbrigens, zum ersten Mal seit mehreren Wochen). Wir denken, am Vorabend des Feiertags wird uns noch gratuliert, und nicht nur einmal - wie es all diese Jahre eben war. Die Zusammenst\u00f6\u00dfe haben sich sowohl am 17. August als auch schon fr\u00fcher im s\u00fcdlichen Seegebiet verst\u00e4rkt. Wenn das Zentrum dieses \"Hufeisens\" dicht bebaut ist und ein einheitliches Feuerf\u00fchrungssystem aus den n\u00e4chstliegenden D\u00f6rfern, H\u00f6hen und Halden darstellt, wo jede Versch\u00e4rfung weh tut, darunter auch dem Budget der nicht-anerkannten \"Republiken\" (wobei ihre halbtote Kommunalwirtschaft zus\u00e4tzlich belastet wird), so kann man sich in den Waldanlagen am Kalmius durchaus billig aber wirkungsvoll austoben. Die K\u00e4mpfe finden an der Linie Schyrokyne- Wodjane- Hnutowe- Pawlopil- Tschermalyk statt.\u00a0Das Aufmarschgebiet hinter dem Fluss und die D\u00f6rfer im Vorland stehen unter M\u00f6rserbeschuss, Beschuss aus gro\u00dfkalibrigen Maschinengewehren und Gewehrgranatwerfern. Des \u00d6fteren kommen Panzerfahrzeuge hinter dem Wald hinzu und feuern was r\u00fcber. Die 122-mm-Kanonen kommen nur sporadisch zum Einsatz, haupts\u00e4chlich auf den taktischen R\u00fccken, Fernsch\u00fcsse auf 15-20 km Entfernung gab es lange nicht mehr. Das Format der K\u00e4mpfe bleibt derselbe: M\u00f6rserbeschuss bei Tschermalyk, St\u00f6rfeuer aus Flakanlagen und Granatwerfern, Streifz\u00fcge kleinerer Gruppen, nicht nur der ber\u00fcchtigten Diversionsgruppen, sondern auch der Pioniere, Aufkl\u00e4rer usw. Der Krieg zwischen den Sch\u00fctzengr\u00e4bern setzt sich fort und nimmt Ressourcen und Leben mit.\r\n\r\n\u00dcberraschend still ist es nach der sommerlichen Versch\u00e4rfung bei Horliwka - nichts lauter als M\u00f6rser und Panzerb\u00fcchsen, \u00e4u\u00dferst selten kommt etwas Gro\u00dfkalibriges. H\u00f6chstwahrscheinlich zeigte die Probe mit dem Aussch\u00fctten von Hunderten Geschossen auf beiden Seiten, dass ein Kampf um Vororte sich nicht lohnt. Den Ger\u00fcchten nach, hat der Gegner nach dem Vorsto\u00df der ukrainischen Streitkr\u00e4fte entlang des Flusses Schelesnaja, den K\u00e4mpfen um eine Halde und den Zusammenst\u00f6\u00dfen fast im privaten Sektor, regul\u00e4re russische Truppen nach Horliwka eingef\u00fchrt. Nach einem Geschoss-Abtausch wurde klar, dass sie uns zwar aus Tschigery und Juschny nicht abdr\u00e4ngen k\u00f6nnen, dass wir aber uns auf den Halden auch nicht werden festsetzen k\u00f6nnen, ohne die Stadt permanent zu beschie\u00dfen. Erwartungsgem\u00e4\u00df wurde alles wieder still und wird nur noch in Form von Feueraustausch oder irgendwelchen Versuchen fortgesetzt, eine Panzerabwehrlenkrakete in eine Schie\u00dfscharte einzuf\u00fchren - die Abteilungen verschanzen sich und machen Pioniervorbereitung auf neuen Stellungen. In der Vorhut von Donezk, im Raum von Bachmut und in Richtung von Krymske - Schusswechsel, St\u00f6rfeuer, Scharfsch\u00fctzenarbeit. Es wurde eine weitere Drohne russischer Herstellung abgeschossen - die Maschinen dieses Typs hatte der FSB noch 2015 eingekauft.\r\n\r\nWas den Raketenstart von ukrainischen Marschflugk\u00f6rpern \"Neptun\" angeht - das ist ein gro\u00dfer Schritt nach vorne, aber man sollte Euphorie in der Rhetorik vermeiden. Selbst wenn wir angefangen haben, einen Selbststeuerungskopf zu integrieren und neue Fernmessungswerte bekommen haben, sind es bis zum Produktionsstart noch Monate Arbeit und viele Millionen Dollar Geld. Es ist zwar lustig, \u00fcber die gesprengte Krimer Br\u00fccke Witze zu machen, aber nur so lange man sich nicht daran erinnert, dass die Russen 44 Raketenstartanlagen \"Bal\" mit derselben X-35-Rakete haben, die seit einem guten Jahrzehnt im Betrieb ist und aktiv ins Ausland verkauft wird, nach Venezuela. Witze und Trolling sind eine gute Sache, aber die Fragen der Umr\u00fcstung sollten wie eine chirurgische Operation angegangen werden. Wir nehmen Geld, schneiden den Furunkel raus, leben weiter ganz normal und denken nicht mehr \u00fcber das Problem nach. Unsere Aufgabe ist es nicht, Russland einzuholen und zu \u00fcberholen - das ist objektiv nicht m\u00f6glich, solange denen nicht eine weitere Stadt wie Kasanj abf\u00e4llt. Unsere Aufgabe ist es, jegliche Versuche, Druck mit Gewalt auf uns auszu\u00fcben, so kostspielig zu machen, damit sie diese Idee noch in der Planungsetappe verwerfen. Die Erschaffung von Gegenschiffsraketen an einer langen K\u00fcste von zwei Meeren in einem Land, das vom Export des Weizens und Metalls kritisch abh\u00e4ngig ist, ist eine Frage der nationalen Sicherheit und diese Frage muss auf dem normalen Arbeitsweg gel\u00f6st werden.\r\n\r\nBei der Paradeprobe wurden \u00fcbrigens \"Warta\"-Panzerfahrzeuge gesichtet, auf denen Javelins und Drohnen (sie wurden bereits letztes Jahr an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte geliefert) angebracht waren.\r\n\r\n<img class=\"align-center\" src=\"https:\/\/petrimazepa.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/thumbnail-tw-20180813131357-2850.jpg\" alt=\"\" \/>\r\n<h5 class=\"caption caption-img align-center\" role=\"group\"><img class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/petrimazepa.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/20180813131339-2684.jpg\" alt=\"\" \/>Jedes Panzerfahrzeug \"Warta\" wird bei der Parade am 24. August mit einer Javelin und einem Kampfmodul mit der ukrainischen Panzerabwehrwaffe \"Stugna\" vervollst\u00e4ndigt sein. Foto: AUTO-consulting<\/h5>\r\nNat\u00fcrlich ist es nicht ihre standardm\u00e4\u00dfige Stelle, aber es w\u00e4re ja dumm, die Jungs mit einer Tragetierlast zu Fu\u00df bei der Parade\u00a0laufen zu lassen. Bei dem Besuch von Turtschynow im Konstruktionsb\u00fcro \"Lutsch\" in Kyjiw wurde das t\u00fcrkische Panzerabwehrmodul \"Aselsan\" mit einem W\u00e4rmebildger\u00e4t, vier Raketen R-2S und einem Maschinengewehr gesichtet. Das Modul wurde zuvor am Truppen\u00fcbungsplatz getestet, inklusive Nachtfeuer. Es wurde bekannt gegeben, dass es sowohl mit \"Kosak\" als auch mit \"Warta\" kompatibel ist. Wenn man ber\u00fccksichtigt, dass 2017 73 \"Warta\" und \"Kosak\"-Panzerfahrzeuge allein an die Nationalgarde der Ukraine geliefert wurden, und es dar\u00fcberhinaus noch Lieferungen von Dutzenden Panzerfahrzeugen an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte gab, so haben wir einen Ersatz f\u00fcr den Opa 9P148. Das ist allerdings kein \"Sturm-S\" mit seinen 1865 mm H\u00f6he - \"Warta\" hat 2700 mm. Die Wahrscheinlichkeit, dass es selber was abbekommt, ist hoch, aber das W\u00e4rmebildger\u00e4t und die Rakete, die auf 5 km Entfernung treffen kann, erlauben doch aus der Tiefe der Kampfordnung zu agieren, von vorbereiteten Stellungen und nachts. In jedem Fall bedeutet eine gepanzerte Plattform keine B\u00fcndel am R\u00fccken und kein Bordwagen.\r\n\r\nViele bleiben nun bei den Panzerhaubitzen \"Bogdana\" oder der M\u00f6glichkeit der Ukraine in absehbarer Zeit operativ-taktische Raketen zu produzieren, h\u00e4ngen, und unter der Paradetechnik sieht man nicht wenig Angenehmes: T-64BW, die mit W\u00e4rmebildger\u00e4ten und Datenfunkstationen modernisiert wurden, Dutzende gepanzerte \"HMMWV\", Funkmessstationen 1L220UK \"Zoopark-2\" - eine Konterbatterie-Station heimischer Herstellung, die Artilleriefeuer bis zu 30 km erkennen kann. Nach der letzten Lieferung von zwei weiteren Radarstationen AN\/TPQ-36 haben wir davon nun 11 St\u00fcck - die gr\u00f6\u00dfte Gruppierung au\u00dferhalb der USA, inklusive der NATO-Verb\u00fcndeten, Golf-L\u00e4ndern, Jordanien und T\u00fcrkei, mit denen die USA seit Jahrzehnten arbeitet.\r\n\r\nIn etwa einem Monat bekommen wir die n\u00e4chste Partie von Javelins, Dutzende kanadische Scharfsch\u00fctzengewehre und h\u00f6chstwahrscheinlich auch ein Paket der Luftabwehr - es ist noch unklar, ob nur Radarstationen oder was aus \"t\u00f6dlichen Waffen\". Es werden Konturlinien aus Radarstationen und Drohnen geschaffen, aus Ketten von Satelliten und tropfsph\u00e4rischen Verbindungen auf operativer und strategischer Ebene.\r\n\r\nMit jedem Monat degradieren die Gebiete im Osten immer mehr. Jeder, der die \"Russische Welt\" in seinem Zuhause willkommen hei\u00dft, kann nach Horliwka kommen und mal f\u00fcr den Durchschnittslohn der \"Republik\" und unter ihren abendlichen Ausgangsverboten leben, um zu verstehen, wie sehr er die Ukraine liebt.\r\n\r\nMit jedem Monat steigt der Preis, den der Aggressor im Falle einer zweiten Runde Krieg zahlen wird, und macht diese immer unwahrscheinlicher. Wir befinden uns nun in der Lage S\u00fcdkoreas, nur steht uns gegen\u00fcber kein Norden mit seiner Wirtschaft und der chinesischen Faust im Arsch, sondern ein schmaler Streifen eines degradierenden Territoriums, mit der Faust eines Landes, das sich wegen der Sanktionen in Stagnation\u00a0befindet.\r\n\r\nFr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird der Kreml die richtige Wahl treffen. Es geht nur um Kosten, die er im Ergebnis seines Vorgehens tragen wird. Unsere Aufgabe ist es, unser Land weiter zu modernisieren und st\u00e4rker zu werden. Diese Aufgabe bleibt seit 2014 unver\u00e4ndert.\r\n\r\nBleiben Sie auf dem Laufenden und bleiben Sie mit uns. Wir werden siegen.\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<em><strong>Quelle:<a href=\"https:\/\/petrimazepa.com\/Ronin\"> Kirill Daniltschenko <\/a><\/strong>f\u00fcr<a href=\"https:\/\/petrimazepa.com\/dobroe_utro_vetnam_avgust_2018_go\"><strong> Petr&amp;Mazepa<\/strong><\/a>; \u00fcbersetzt von\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a><\/strong>; korrigiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. Walter<\/a><strong>.<\/strong><\/em>\r\n\r\n<em><strong>CC BY 4.0<\/strong><\/em>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28250"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28274,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28250\/revisions\/28274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28270"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}