{"id":4029,"date":"2015-03-04T04:43:47","date_gmt":"2015-03-04T04:43:47","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=4029"},"modified":"2015-03-04T05:32:50","modified_gmt":"2015-03-04T05:32:50","slug":"gazeta-ru-untersuchung-zeitsoldaten-aus-murmansk-haben-sich-geweigert-in-die-ukraine-entsandt-zu-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/gazeta-ru-untersuchung-zeitsoldaten-aus-murmansk-haben-sich-geweigert-in-die-ukraine-entsandt-zu-werden\/","title":{"rendered":"Gazeta.Ru-Untersuchung: Zeitsoldaten aus Murmansk haben sich geweigert, in die Ukraine entsandt zu werden"},"content":{"rendered":"<p><em>Der russische Menschenrechtsrat berichtet \u00fcber Zeitsoldaten aus Murmansk, die sich geweigert haben, nach Donbass zu fahren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>von Wladimir Dergatschew<span lang=\"ru-RU\">, <\/span>Denis Telmanow<span lang=\"ru-RU\">, <\/span>Andrej Winokurow<span lang=\"ru-RU\">.<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Zeitsoldaten einer russischen Armeeeinheit gerieten in Konflikt mit ihren Vorgesetzten, als sie den Verdacht sch\u00f6pften, dass sie in die Ukraine geschickt werden k\u00f6nnen. Der russische Menschenrechtsrat schrieb eine Anfrage an das Verteidigungsministerium. &#8222;Gazeta.Ru&#8220; f\u00fchrte Nachforschungen durch und stellte die Nummer der Einheit fest, trat in Kontakt mit beiden Konfliktparteien und bekam die Aufnahme der Rede des Politoffiziers, in der er die Zeitsoldaten dazu motivierte, nach Donbass zu fahren. Der Politoffizier best\u00e4tigt die Echtheit der Aufnahme, beteuert aber, dass man ihn missverstanden h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Der Mitglied des Menschenrechtsrates Sergej Kriwenko schickte eine Anfrage an das russische Verteidigungsministerium, zu H\u00e4nden des stellvertretenden Ministers Nikolai Pankow, mit der Aufforderung die Information zu \u00fcberpr\u00fcfen, dass die Zeitsoldaten aus dem Murmansker Gebiet angeblich \u00fcber einen m\u00f6glichen Kampfeinsatz in der Ukraine informiert worden w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Zeitsoldaten der 536. selbst\u00e4ndigen Raketenartillerie-K\u00fcstenbrigade der Armeeeinheit \u211610544, stationiert im Murmansker Gebiet, gerieten in Konflikt mit ihren Vorgesetzten, als sie von einer m\u00f6glichen Entsendung in die Ukraine erfuhren.<\/p>\n<p>&#8222;Wie die Soldaten berichten, war die Rede von Einsatzbefehlen, die mit der Grenz\u00fcberschreitung verbunden sind. Als sie nach den Gr\u00fcnden fragten, sagte man ihnen: &#8222;Man muss seine Heimat lieben, dort sterben Russen, ihr m\u00fcsst sie sch\u00fctzen&#8220;, &#8211; erz\u00e4hlt der &#8222;Gazeta.Ru&#8220; Leiter der Menschenrechtsorganisation &#8222;B\u00fcrger, Recht, Armee&#8220; Sergej Kriwenko, der vor kurzem von der Dienstreise nach Murmansk zur\u00fcckgekehrt ist.<\/p>\n<p>Wie der Menschenrechtler sagt, sind solche Formulierungen des Kommandanten keine Rechtsgrundlage f\u00fcr den Einsatz der russischen Truppen im Ausland.<\/p>\n<p>&#8222;Gazeta.Ru&#8220; ist es gelungen, den Kontakt zu einem Zeitsoldaten herzustellen, der sich bereit erkl\u00e4rt hat, mir der Zeitschrift unter der Bedingung der Anonymit\u00e4t zu sprechen (&#8222;Gazeta.Ru&#8220; kennt seinen Namen und Dienstgrad, und Sergej Kriwenko liegt die pers\u00f6nliche Anfrage dieses Soldaten vor).<\/p>\n<p>Der Zeitsoldat hat erz\u00e4hlt, dass am 28. Januar 2015 er und 58 weitere Soldaten zu einer Besprechung mit den Vorgesetzten bestellt wurden. Dort wurde bekanntgegeben, dass die Zeitsoldaten zu der Einheit im Dorf Sputnik\/Murmansker Gebiet geschickt werden sollten, wo die 61. selbst\u00e4ndige Kirkenes Marinebrigade stationiert ist.<\/p>\n<p>Laut unserer Quelle wurden die Soldaten \u00fcber die weitere Entsendung nach Rostow informiert, und man deutete an, eine anschlie\u00dfende Verlegung nach Donbass sei m\u00f6glich. Allen, die damit nicht einverstanden waren, wurde vorgeschlagen, den Entlassungsantrag einzureichen. Davon gab es<span lang=\"ru-RU\"> 8 <\/span>Personen<span lang=\"ru-RU\">.<\/span><\/p>\n<p>In Sputnik haben die Soldaten eine ernsthafte Kampfausbildung absolviert, inklusive Schie\u00dftraining und \u00dcbungen mit Spezialtechnik. Unsere Quelle unterstreicht, dass weder er noch seine Kollegen passende Dienstkleidung erhielten: &#8222;Wir wurden dorthin mit den Sommerstiefeln und ohne Winteruniform geschickt. Wir dachten, dass wir dort nicht lange bleiben und bald nach Rostow kommen werden&#8220;. Einige Soldaten wurden deswegen krank<span lang=\"ru-RU\">.<\/span><\/p>\n<p>Au\u00dferdem bekamen sie andere milit\u00e4rische Berufe zugewiesen. &#8222;Ich bekam einen Marineposten als Sch\u00fctze&#8220;,- erkl\u00e4rt der Soldat und f\u00fcgt hinzu, dass ihnen keine Anordnungen, die das rechtfertigen w\u00fcrden, gezeigt wurden.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir m\u00fcssen in jeder Hinsicht helfen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Wegen der Unzufriedenheit der Soldaten kam am 31. Januar der Politoffizier der 10544. Einheit, Oberstleutnant Wjatscheslaw Okanew nach Sputnik. Er rief die Soldaten zu einem Gespr\u00e4ch zusammen, bei dem er die Geschichte \u00fcber die Notwendigkeit der Entsendung seiner Untergebenen in die Ukraine wiederholte. &#8222;Gazeta.Ru&#8220; verf\u00fcgt \u00fcber eine Aufnahme des Gespr\u00e4chs von Okanew mit den Zeitsoldaten, die 1 Stunde 12 Minuten dauert.<\/p>\n<p>&#8222;Sie alle f\u00fchren jetzt Gefechts\u00fcbungen durch. &lt;&#8230;&gt; Sie wurden auf eine Dienstreise geschickt, Sie kamen hierhin, nach Sputnik, zu den Gefechts\u00fcbungen. Sollte ein Befehl kommen, k\u00f6nnen Sie weiter auf eine Dienstreise gehen, zu den \u00dcbungen im unbekannten Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Dienstreise kann seinen Worten nach in jedes Milit\u00e4rbezirk gehen. &#8222;Es kann eine Situation geben, dass Sie an die ukrainische Grenze verlegt werden, das habe ich Ihnen schon erz\u00e4hlt, dort vor Ort k\u00f6nnte es zu einem Kampfeinsatz kommen, dann werden Sie die Einsatzbefehle befolgen. Im Moment interessieren Sie sich nat\u00fcrlich f\u00fcr den Fall der Nichtbefolgung des Befehls. Daf\u00fcr gibt es das Strafgesetzbuch, das Grundgesetz und die Allgemeine Dienstordnung, Innendienstordnung, in denen solche F\u00e4lle behandelt werden. Also befolgen Sie die Befehle<span lang=\"ru-RU\">&#8222;.<\/span><\/p>\n<p>Die Zeitsoldaten stellen auch Fragen zu den Problemen im allt\u00e4glichen Leben und Versorgung mit der Winterkleidung. Okanew verspricht, sich um die Alltagsprobleme zu k\u00fcmmern. Er sagt auch zu den Soldaten wiederholt, dass diejenigen, die die Befehle nicht befolgen wollen, den Entlassungsantrag einreichen und den Vertrag k\u00fcndigen sollen.<\/p>\n<p>&#8211; Bei uns hat noch keiner den Krieg erkl\u00e4rt, warum m\u00fcssen wir f\u00fcr ein anderes Land k\u00e4mpfen? &#8211; emp\u00f6rt sich einer der Soldaten.<\/p>\n<p>&#8211; Man hat uns gleich gesagt, dass wir in die Ukraine in den Krieg gehen, &#8211; sagt ein anderer.<\/p>\n<p>&#8211; Ich versuche es nochmal zu erkl\u00e4ren, &#8211; antwortet man den Soldaten. &#8211; Sie fahren zu den \u00dcbungen im unbekannten Gel\u00e4nde. Wo diese \u00dcbungen stattfinden werden &#8211; das ist eine andere Frage. Ob sie in Brjansk, im Woroneschski Gebiet, im Rostower Gebiet sind, da k\u00f6nnten Sie bleiben. <em><strong>Ich schlie\u00dfe nicht aus, dass es einen m\u00f6glichen Marsch ins Donezker oder Luhansker Gebiet geben kann, um dort unmittelbar Hilfe zu leisten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&#8211; Ja, der Krieg wurde nicht offiziell erkl\u00e4rt. Aber wir m\u00fcssen in jeder Hinsicht helfen, in menschlicher, ethischer, milit\u00e4rischer und jeder anderen Hinsicht. Warum wir das m\u00fcssen? Sie m\u00fcssen verstehen, dass wenn die Ukraine die Donezker und Luhansker Gebiete erdr\u00fcckt, dann werden alle Verbrechen, die auf dem Territorium der Donezker und Luhansker Gebiete von diesen Dreckskerlen ver\u00fcbt wurden- sie werden legalisiert, legitimiert, gerechtfertigt, und kein Gericht wird sie anerkennen.\u00a0Alle Verbrechen, die sie begangen haben, schaut doch in die Augen dieser Kinder, Frauen, Alten und sagt: &#8222;Ja, ich kam nicht euch zu verteidigen, weil es mir egal ist, dass ihr ermordet, vergewaltigt, ausgepl\u00fcndert wurdet, eure H\u00e4user zerst\u00f6rt wurden&#8220;.<\/p>\n<p>Auf die Frage der Soldaten, wer in dem Fall, wenn ihnen was passieren sollte, &#8222;in die Augen unserer Frauen und Kinder&#8220; sehen wird, erwidert der Politoffizier Folgendes:<\/p>\n<p>&#8211; Wenn Sie sie nicht verteidigen wollen, werden sie Donezk und Luhansk zerquetschen&#8230; <em><strong>Sie haben jetzt die Instabilit\u00e4t Russlands in den letzten 20 Jahren ausgenutzt und dass wir dort keine vern\u00fcnftige Arbeit durchf\u00fchrten.<\/strong><\/em> Sie kamen an die Macht. Die weitere Entwicklung wird dazu f\u00fchren, dass sie nach Stawropol, Krasnodarsker Region, Rostow, Brjansk und so weiter kommen werden, wenn Sie jetzt nicht dorthin gehen; wenn Sie die Leute dort nicht verteidigen k\u00f6nnen, werden Sie es hier auch nicht k\u00f6nnen, &#8211; sagt Okanew.<\/p>\n<p>&#8211; Bei den letzten \u00dcbungen habe ich die Grenze \u00fcberquert, &#8211; sagt einer von den Anwesenden. &#8211; Jetzt, zum zweiten Mal, werde ich mich nicht weigern. Aber eine Frage: wenn mir was passieren sollte, wie w\u00fcrde das gehandhabt? Wird meine Familie die Entsch\u00e4digung bekommen oder nicht? F\u00fcr die letzte Dienstreise habe ich noch keine Zahlungen bekommen, da komme ich nicht weiter. Jetzt wurde unsere Brigade hierhin geschickt. Ich war im Hauptquartier des Kommandeurs des letzten Marinebataillons, wir sind nicht in den Registern,<em> <strong>ich kann keinen Auszug aus dem Befehl bekommen<\/strong><\/em>, um an die Zahlungen f\u00fcr die Dienstreise zu kommen.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0<em><strong>Ja, Sie haben Recht, offiziell ist der Krieg nicht erkl\u00e4rt worden, man kann dort sterben oder zum Kr\u00fcppel werden, der Rechtsrahmen zu dieser Frage ist nicht festgesetzt, im Grunde gibt es ihn nicht,<\/strong><\/em> &#8211; sagte der Politoffizier und ging zu dem geopolitischen Faktor \u00fcber.- Aber Sie wissen genau, dass Sie dort nicht die Einzigen sind&#8230; Wenn etwas passieren sollte, kann ich Ihnen nicht garantieren, dass man Sie nicht vergessen wird, dass Ihre Familien die Zahlungen bekommen (missmutige Stimmen ert\u00f6nen). Aber da oben <em><strong>sitzen keine dummen Leute, sie sind jetzt wahrscheinlich dabei, dieses Problem zu l\u00f6sen,<\/strong><\/em> um die Zahlungen leisten zu k\u00f6nnen. Und dann die Rechtsgrundlage daf\u00fcr schaffen, dass man den Status eines Veteranen erh\u00e4lt, inklusive soziale Leistungen, Zahlungen, \u00e4rztliche Versorgung.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Soldat spricht:<\/p>\n<p>&#8211; Als wir umziehen sollten, sagte Sandschapow (der stellvertretende Kommandeur der Einheit), dass wir in die Rostower Region fahren. Ich ging, um die Grenze zu verteidigen, um diesen Abschaum nicht durchzulassen, hinter mir sind meine Mutter und mein Vater, da ist alles klar. Aber in die Ukraine &#8211; vielleicht war ich naiv, &#8211; <strong><em>dass wir die ukrainische Grenze \u00fcberqueren werden, das haben wir hier erfahren<\/em>,<\/strong> die genauen Informationen. Ich sage nicht, dass der Oberstleutnant Sandschapow uns get\u00e4uscht hat, vielleicht handelte er im guten Glauben, obwohl er alles genau wusste. Man hat aber alles so arrangiert, dass wir vor den vollendeten Tatsachen standen. &lt;&#8230;&gt; Bevor ich Sputnik verlasse, brauche ich eine Garantie, dass wir die Grenze nicht \u00fcberqueren werden, dass wir an der Grenze stehen und sie verteidigen werden. Wer gibt mir diese Garantie<span lang=\"ru-RU\">?<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Ich kann dir diese Garantie nicht geben,- sagt der Politoffizier.<\/p>\n<p>&#8211; Erlauben Sie die folgende Frage,- mischt sich ein anderer Soldat ein. &#8211; Gestern oder vorgestern habe ich mit den Jungs gesprochen, die dort gewesen sind. Keiner hat sie dazu gezwungen, die Grenze zu \u00fcberqueren. <em><strong>Man hat einfach den Befehl bekommen, ins Feld zu gehen<\/strong>,<\/em> jeder hat vier Patronenmagazine und Handgranaten mitgenommen. &#8222;Wir kamen aufs Feld, &#8211; sagen sie, &#8211; fahren weiter, sehen Spuren der Schie\u00dferei, dann Kamaz-Laster. Wir halten an, um nach Zigaretten zu fragen. Und, sagen wir, wo sind wir denn jetzt, wo ist Russland? <strong><em>Da, sagen sie, ist Luhansk hinter der Kurve, dort die Stra\u00dfe zum Flughafen. Wir waren geschockt, dass wir schon dort waren. Keiner hat uns gewarnt.<\/em><\/strong> Wenn wir weitergefahren w\u00e4ren, und da w\u00e4ren &#8222;Grad&#8220;-Raketenwerfer, Bleiregen, das w\u00e4re einfach schrecklich,da kommen einem die Tr\u00e4nen, wenn man denkt, warum wir dorthin gehen.<\/p>\n<p>Am Ende der Aufnahme schl\u00e4gt der Politoffizier vor, nicht zu &#8222;labern&#8220;, also die Informationen nicht au\u00dferhalb der Einheit weiterzugeben. Okanew gibt zu, dass es Fragen gibt, und verspricht, sie zusammen mit dem stellvertretenden Kommandeur Sandschapow zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Angst hat gro\u00dfe Augen, jemand dort treibt Machenschaften<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gazeta. Ru&#8220; ist es gelungen, mit dem Kommandeur der Einheit, Oberst Juri Rjasanzew zu sprechen, \u00fcber den sich die Zeitsoldaten beschwert haben. Er erkl\u00e4rte, dass er niemanden in die Ukraine schicken wollte, die Offiziere wurden einfach f\u00fcr einen Monat zu der 61. Marineinfanterie-Brigade entsandt, auf deren Basis man eine bataillon-taktische Gruppe des operativ-strategischen Kommandos &#8222;Sewer&#8220; (&#8222;Norden&#8220;) bildet.<\/p>\n<p>&#8222;Jetzt findet die Rekrutierung der Zeitsoldaten statt, aber um diese taktische Einheit komplett zu vervollst\u00e4ndigen, damit sie einsatzf\u00e4hig wird, entsandten wir dorthin f\u00fcr einen Monat 40 Soldaten mit dem bestehenden Zeitvertrag. In n\u00e4chster Zeit wird ihre Abkommandierung enden und sie werden zur\u00fcckkehren. Jemand hat ihnen einen Floh ins Ohr gesetzt, dass sie in die Ukraine geschickt werden. Ich habe mit ihnen gesprochen, der Politoffizier hat mit ihnen gesprochen &#8211; ihr fahrt nirgendwohin, nicht ins Rostower Gebiet, erst recht nicht in die Ukraine. Aber die Angst hat gro\u00dfe Augen, jemand dort treibt seine Machenschaften, erz\u00e4hlt Ammenm\u00e4rchen, &#8222;eine Tante hat gesagt&#8220;,- erkl\u00e4rte Rjasanzew.<\/p>\n<p>&#8222;Gazeta.Ru&#8220; ist es auch gelungen, mit dem Politoffizier der Einheit Okanew zu sprechen. Auf die Frage, ob es einen solchen Vortrag vor den Soldaten gegeben hat, sagte er folgendes:<\/p>\n<p>&#8211; Kann sein. H\u00f6chstwahrscheinlich habe ich es so gemeint: <em><strong>Donezker und Luhansker Gebiete haben ihre Selbstverteidigungskr\u00e4fte gebildet, die uns sozusagen sch\u00fctzen. Wenn sie uns nicht sch\u00fctzen und wir ihnen keine Hilfe nach Kr\u00e4ften in Form von humanit\u00e4ren Konvois zukommen lassen w\u00fcrden&#8230;<\/strong> <\/em>Weil die ukrainischen Politiker offiziell erkl\u00e4rt haben, dass sie es planen, in Sewastopol eine Parade abzuhalten. Dass sie innerhalb eines Monats einen Vorsto\u00df in Richtung Tschetschenische Region organisieren wollen, und dann kommen Rostower Region, Stawropol, Krasnodar, Brjansker Region. Im Grunde sch\u00fctzen die Leute, die Donezk und Luhansk verteidigen, unser Land, unsere Regionen und Gebiete. Und sollte der Oberbefehlshaber den Entschluss fassen, so werden wir sein Befehl entsprechend dem internationalen Recht befolgen, dann werden wir zur Verteidigung ausr\u00fccken, dazu m\u00fcssen wir bereit sein.<\/p>\n<p>Ich sprach aber theoretisch, &#8211; sagt der Politoffizier, &#8211; wir sind Milit\u00e4rs, wir m\u00fcssen in jedem Moment dazu bereit sein, unsere Aufgabe zu erf\u00fcllen. Wir zahlen, wir lernen und wir sind bereit, unsere Waffen zweckm\u00e4\u00dfig einzusetzen, aber den Anordnungen entsprechend. Ich bin weit davon entfernt zu denken, dass der Oberbefehlshaber eine Entscheidung entgegen dem Grundgesetz treffen wird. Das, was sie behaupten, wir h\u00e4tten dazu aufgerufen hinzufahren, &#8211; das ist eine aus dem Kontext gerissene Information. Ich konnte nat\u00fcrlich nicht gesagt haben, dass sie den Urlaub nehmen und mit mir zusammen nach Donezk oder Luhansk fahren sollten.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Sie sitzen in den Kasernen eingesperrt&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Besuch des Politoffiziers Okanew wurde den Soldaten gestattet, \u00fcbers Wochenende nach Hause zu fahren, um die Winteruniform abzuholen. Danach kehrten sie nach Sputnik zur\u00fcck und jetzt, wie die Ehefrau eines Zeitsoldaten erz\u00e4hlt, sitzen sie praktisch in der Kaserne &#8222;eingesperrt&#8220;. Trotz der Tatsache, dass ihr Mann krank ist, sagt sie, gibt man ihm keine M\u00f6glichkeit nach Hause zu kommen, obwohl er nach dem Gesetz Recht darauf hat.<\/p>\n<p>Die Frau, die sich auf die Worte ihres Ehemanns beruft, behauptet, dass aus der Einheit \u211610544 in Sputnik nicht die erste Gruppe der Zeitsoldaten abkommandiert wird. Jedesmal werden die Argumente \u00fcber die Entlassung wiederholt. &#8222;Diejenigen, die sich weigern, einen Entlassungsantrag zu stellen, versucht man f\u00fcr dienstuntauglich zu erkl\u00e4ren&#8220;, &#8211; behauptet die Ehefrau des Soldaten.<\/p>\n<p>Nach den Angaben von &#8222;Gazeta.Ru&#8220; k\u00f6nnen \u00e4hnliche Machenschaften auch an anderen Truppenstandorten im Murmansker Gebiet stattfinden.<\/p>\n<p>Die Murmansker Menschenrechtsaktivistin Irina Paikatschewa beteuert, dass ein \u00e4hnlicher Vorfall sich letztes Jahr in der Region ereignet hat. Nach ihren Worten hat man den ehemaligen Wehrpflichtigen einen Vertrag f\u00fcr den weiteren Dienst mit einer m\u00f6glichen &#8222;Dienstreise&#8220; in die Ukraine angeboten. Daf\u00fcr hat man ihnen alle m\u00f6glichen Vorteile versprochen &#8211; angefangen bei dem Hypothekendarlehen bis hin zu einem Sonderurlaub mit der anschlie\u00dfenden M\u00f6glichkeit der Versetzung in &#8222;ruhigere&#8220; Einheiten.<\/p>\n<p><strong>&#8222;In die Ukraine schickten wir keinen, schicken wir keinen und werden auch keinen schicken&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die russische F\u00fchrung und das Verteidigungsministerium dementieren alle Anschuldigungen zu der Beteiligung an dem Ukraine-Konflikt kategorisch. Der Staatssekret\u00e4r des Verteidigungsministeriums Nikolai Pankow erkl\u00e4rte der &#8222;Gazeta. Ru&#8220;, dass dies nicht der erste Versuch sei, die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung der Entsendung von Soldaten und Offizieren in die Ukraine zu beschuldigen. Seinen Worten nach stellten sich diese Informationen bei n\u00e4herer Untersuchung als L\u00fcgen heraus.<\/p>\n<p>&#8222;Es gab schon \u00e4hnliche Behauptungen, ich hatte den ganzen Sommer mit ihnen zu tun, aber nicht ein Fakt davon wurde best\u00e4tigt, und der Menschenrechtsrat wei\u00df davon. Jetzt werden wir nat\u00fcrlich alles genau untersuchen, aber ich kann Ihnen versichern, dass wir in die Ukraine keinen schickten, keinen schicken und auch keinen schicken werden&#8220;,- sagte Pankow.<\/p>\n<p>Der Mitglied des Duma-Verteidigungsausschusses Wiktor Sawarsin meint, dass man die Handlungen der Menschenrechtsaktivisten, die \u00fcber solche Situationen berichten, nicht ernst nehmen darf, weil das ein Versuch sei, die gegebene Situation zu jemandes Gunsten auszunutzen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcrde den Ausdruck &#8222;die f\u00fcnfte Kolonne&#8220; nicht gebrauchen, aber jemand nutzt die Situation zu seinen Gunsten aus, jemand bezahlt das und jemand verdient daran. Es gibt keine Beweise. Zeigen Sie mir doch den Einsatzbefehl. Dieser l\u00e4cherliche Aufstand muss ein Ende finden. Dem m\u00fcssen wir entschieden entgegenhandeln&#8220;, &#8211; meint Sawarsin.<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe die Situation unter Kontrolle und wei\u00df hundertprozentig, dass keiner offiziell irgendwohin geschickt wird, man l\u00e4sst keinen aufmarschieren, es gibt keine Befehle, &#8211; so der Duma-Abgeordnete weiter. Es gibt den Grundsatz, dass wenn eine Person entlassen wurde oder im Urlaub ist, sie das Recht hat zu reisen, wohin sie will. Es gibt solche Vorf\u00e4lle, Offiziere und Soldaten fahren dorthin zum Einsatz. Und wir verheimlichen diese Vorf<span lang=\"ru-RU\">\u00e4<\/span>lle nicht<span lang=\"ru-RU\">.<\/span><\/p>\n<p><strong>&#8222;Wenn der Oberbefehlshaber befiehlt &#8211; dann werden alle gehen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufst\u00e4ndische und Koordinator der nichthumanit\u00e4ren Hilfe f\u00fcr DVR Alexandr Schutschkowski, mit dessen Hilfe man im Laufe des Krieges Tausende von Freiwilligen in den &#8222;Urlaub&#8220; nach Donbass geschickt hat, erkl\u00e4rte der &#8222;Gazeta.Ru&#8220;, dass man in Donbass mit &#8222;Wojentorg&#8220; <em>(rus. &#8222;Milit\u00e4rhandelsorganisation&#8220;)<\/em> oder manchmal &#8222;Nordwind&#8220; die Zeitsoldaten bezeichnet, die nach Donbass organisiert, aber freiwillig kommen:<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr gew\u00f6hnlich gehen die russischen Soldaten und Offiziere gerne nach Donbass, weil sie ideologisch motiviert sind und ihre Kenntnisse und F\u00e4higkeiten anwenden wollen, statt sich in der Kaserne zu langweilen&#8220;, &#8211; sinniert der Aufst\u00e4ndische.<\/p>\n<p>Auf seiner Facebook-Seite \u00e4u\u00dferte Schutschkowski die Vermutung, dass die Vorf\u00e4lle mit den Wehrpflichtigen, die angeblich dazu gezwungen werden, Vertrag zu unterschreiben oder mit Zeitsoldaten, die gezwungen werden, den Entlassungsantrag zu stellen, mit den &#8222;vereinzelten Exzessen&#8220; zu tun haben.<\/p>\n<p>&#8222;Sagen wir, aus der Zentrale kam die Anordnung, so und so viele &#8222;Urlauber&#8220; f\u00fcr die Entsendung zu stellen, und in der Region fand man nicht genug Freiwillige; also wollten die lokalen Stabsoffiziere sich vor den Vorgesetzten gut stellen und f\u00fcr die &#8222;Planerf\u00fcllung&#8220; den Druck auf einige Soldaten ausge\u00fcbt. Die Journalisten haben Wind davon bekommen, und es fing an&#8230; <em><strong>Im Grunde tut man in der russischen Armee dasselbe, was auch wir seit dem Beginn des Konflikts tun &#8211; sie helfen einfach den Interessierten, organisiert an die Front zu gehen.<\/strong><\/em> Der Unterschied zu unseren Freiwilligen besteht nur darin, dass die &#8222;Urlauber&#8220; mit allem ausgestattet sind, was sie brauchen, um mit dem vollen Einsatz arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a name=\"_GoBack\"><\/a><\/p>\n<p>Der Zeitsoldat der Einheit \u211610544, der der &#8222;Gazeta.Ru&#8220; von den Problemen seiner Einheit erz\u00e4hlt hat, bittet darum, seine Taten nicht als Feigheit auszulegen. &#8222;Ich bin kein Anstifter, ich habe mein Vaterland nicht verraten, hier gibts es Jungs, die werden f\u00fcr ihr Vaterland in den Tod gehen, nicht f\u00fcr Abzeichen oder Auszeichnungen. Sollte der Oberbefehlshaber befehlen &#8211; dann werden alle gehen&#8220;, &#8211; res\u00fcmiert der Soldat sicher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/m.gazeta.ru\/politics\/2015\/02\/11_a_6408545.shtml\">gazeta.ru<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/olena.kopnick\">Olena K\u00f6pnick<\/a><\/em><\/p>\n<p>No comment&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Menschenrechtsrat berichtet \u00fcber Zeitsoldaten aus Murmansk, die sich geweigert haben, nach Donbass zu fahren. von&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4031,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[98,3],"tags":[66,208,43,168,12,13],"class_list":["post-4029","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-interviews","tag-donezk","tag-invasionskraefte","tag-invasionstruppen","tag-rostow","tag-russland","tag-ukraine"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - 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Der russische Menschenrechtsrat schrieb eine Anfrage an das Verteidigungsministerium. \"Gazeta.Ru\" f\u00fchrte Nachforschungen durch und stellte die Nummer der Einheit fest, trat in Kontakt mit beiden Konfliktparteien und bekam die Aufnahme der Rede des Politoffiziers, in der er die Zeitsoldaten dazu motivierte, nach Donbass zu fahren. 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Dort wurde bekanntgegeben, dass die Zeitsoldaten zu der Einheit im Dorf Sputnik\/Murmansker Gebiet geschickt werden sollten, wo die 61. selbst\u00e4ndige Kirkenes Marinebrigade stationiert ist.\r\n\r\nLaut unserer Quelle wurden die Soldaten \u00fcber die weitere Entsendung nach Rostow informiert, und man deutete an, eine anschlie\u00dfende Verlegung nach Donbass sei m\u00f6glich. Allen, die damit nicht einverstanden waren, wurde vorgeschlagen, den Entlassungsantrag einzureichen. Davon gab es<span lang=\"ru-RU\"> 8 <\/span>Personen<span lang=\"ru-RU\">.<\/span>\r\n\r\nIn Sputnik haben die Soldaten eine ernsthafte Kampfausbildung absolviert, inklusive Schie\u00dftraining und \u00dcbungen mit Spezialtechnik. Unsere Quelle unterstreicht, dass weder er noch seine Kollegen passende Dienstkleidung erhielten: \"Wir wurden dorthin mit den Sommerstiefeln und ohne Winteruniform geschickt. Wir dachten, dass wir dort nicht lange bleiben und bald nach Rostow kommen werden\". 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Er rief die Soldaten zu einem Gespr\u00e4ch zusammen, bei dem er die Geschichte \u00fcber die Notwendigkeit der Entsendung seiner Untergebenen in die Ukraine wiederholte. \"Gazeta.Ru\" verf\u00fcgt \u00fcber eine Aufnahme des Gespr\u00e4chs von Okanew mit den Zeitsoldaten, die 1 Stunde 12 Minuten dauert.\r\n\r\n\"Sie alle f\u00fchren jetzt Gefechts\u00fcbungen durch. &lt;...&gt; Sie wurden auf eine Dienstreise geschickt, Sie kamen hierhin, nach Sputnik, zu den Gefechts\u00fcbungen. Sollte ein Befehl kommen, k\u00f6nnen Sie weiter auf eine Dienstreise gehen, zu den \u00dcbungen im unbekannten Gel\u00e4nde.\r\n\r\nDie Dienstreise kann seinen Worten nach in jedes Milit\u00e4rbezirk gehen. \"Es kann eine Situation geben, dass Sie an die ukrainische Grenze verlegt werden, das habe ich Ihnen schon erz\u00e4hlt, dort vor Ort k\u00f6nnte es zu einem Kampfeinsatz kommen, dann werden Sie die Einsatzbefehle befolgen. Im Moment interessieren Sie sich nat\u00fcrlich f\u00fcr den Fall der Nichtbefolgung des Befehls. Daf\u00fcr gibt es das Strafgesetzbuch, das Grundgesetz und die Allgemeine Dienstordnung, Innendienstordnung, in denen solche F\u00e4lle behandelt werden. Also befolgen Sie die Befehle<span lang=\"ru-RU\">\".<\/span>\r\n\r\nDie Zeitsoldaten stellen auch Fragen zu den Problemen im allt\u00e4glichen Leben und Versorgung mit der Winterkleidung. Okanew verspricht, sich um die Alltagsprobleme zu k\u00fcmmern. Er sagt auch zu den Soldaten wiederholt, dass diejenigen, die die Befehle nicht befolgen wollen, den Entlassungsantrag einreichen und den Vertrag k\u00fcndigen sollen.\r\n\r\n- Bei uns hat noch keiner den Krieg erkl\u00e4rt, warum m\u00fcssen wir f\u00fcr ein anderes Land k\u00e4mpfen? - emp\u00f6rt sich einer der Soldaten.\r\n\r\n- Man hat uns gleich gesagt, dass wir in die Ukraine in den Krieg gehen, - sagt ein anderer.\r\n\r\n- Ich versuche es nochmal zu erkl\u00e4ren, - antwortet man den Soldaten. - Sie fahren zu den \u00dcbungen im unbekannten Gel\u00e4nde. Wo diese \u00dcbungen stattfinden werden - das ist eine andere Frage. Ob sie in Brjansk, im Woroneschski Gebiet, im Rostower Gebiet sind, da k\u00f6nnten Sie bleiben. <em><strong>Ich schlie\u00dfe nicht aus, dass es einen m\u00f6glichen Marsch ins Donezker oder Luhansker Gebiet geben kann, um dort unmittelbar Hilfe zu leisten.<\/strong><\/em>\r\n\r\n- Ja, der Krieg wurde nicht offiziell erkl\u00e4rt. Aber wir m\u00fcssen in jeder Hinsicht helfen, in menschlicher, ethischer, milit\u00e4rischer und jeder anderen Hinsicht. Warum wir das m\u00fcssen? Sie m\u00fcssen verstehen, dass wenn die Ukraine die Donezker und Luhansker Gebiete erdr\u00fcckt, dann werden alle Verbrechen, die auf dem Territorium der Donezker und Luhansker Gebiete von diesen Dreckskerlen ver\u00fcbt wurden- sie werden legalisiert, legitimiert, gerechtfertigt, und kein Gericht wird sie anerkennen.\u00a0Alle Verbrechen, die sie begangen haben, schaut doch in die Augen dieser Kinder, Frauen, Alten und sagt: \"Ja, ich kam nicht euch zu verteidigen, weil es mir egal ist, dass ihr ermordet, vergewaltigt, ausgepl\u00fcndert wurdet, eure H\u00e4user zerst\u00f6rt wurden\".\r\n\r\nAuf die Frage der Soldaten, wer in dem Fall, wenn ihnen was passieren sollte, \"in die Augen unserer Frauen und Kinder\" sehen wird, erwidert der Politoffizier Folgendes:\r\n\r\n- Wenn Sie sie nicht verteidigen wollen, werden sie Donezk und Luhansk zerquetschen... <em><strong>Sie haben jetzt die Instabilit\u00e4t Russlands in den letzten 20 Jahren ausgenutzt und dass wir dort keine vern\u00fcnftige Arbeit durchf\u00fchrten.<\/strong><\/em> Sie kamen an die Macht. Die weitere Entwicklung wird dazu f\u00fchren, dass sie nach Stawropol, Krasnodarsker Region, Rostow, Brjansk und so weiter kommen werden, wenn Sie jetzt nicht dorthin gehen; wenn Sie die Leute dort nicht verteidigen k\u00f6nnen, werden Sie es hier auch nicht k\u00f6nnen, - sagt Okanew.\r\n\r\n- Bei den letzten \u00dcbungen habe ich die Grenze \u00fcberquert, - sagt einer von den Anwesenden. - Jetzt, zum zweiten Mal, werde ich mich nicht weigern. Aber eine Frage: wenn mir was passieren sollte, wie w\u00fcrde das gehandhabt? Wird meine Familie die Entsch\u00e4digung bekommen oder nicht? F\u00fcr die letzte Dienstreise habe ich noch keine Zahlungen bekommen, da komme ich nicht weiter. Jetzt wurde unsere Brigade hierhin geschickt. Ich war im Hauptquartier des Kommandeurs des letzten Marinebataillons, wir sind nicht in den Registern,<em> <strong>ich kann keinen Auszug aus dem Befehl bekommen<\/strong><\/em>, um an die Zahlungen f\u00fcr die Dienstreise zu kommen.\r\n\r\n-\u00a0<em><strong>Ja, Sie haben Recht, offiziell ist der Krieg nicht erkl\u00e4rt worden, man kann dort sterben oder zum Kr\u00fcppel werden, der Rechtsrahmen zu dieser Frage ist nicht festgesetzt, im Grunde gibt es ihn nicht,<\/strong><\/em> - sagte der Politoffizier und ging zu dem geopolitischen Faktor \u00fcber.- Aber Sie wissen genau, dass Sie dort nicht die Einzigen sind... Wenn etwas passieren sollte, kann ich Ihnen nicht garantieren, dass man Sie nicht vergessen wird, dass Ihre Familien die Zahlungen bekommen (missmutige Stimmen ert\u00f6nen). Aber da oben <em><strong>sitzen keine dummen Leute, sie sind jetzt wahrscheinlich dabei, dieses Problem zu l\u00f6sen,<\/strong><\/em> um die Zahlungen leisten zu k\u00f6nnen. Und dann die Rechtsgrundlage daf\u00fcr schaffen, dass man den Status eines Veteranen erh\u00e4lt, inklusive soziale Leistungen, Zahlungen, \u00e4rztliche Versorgung.\r\n\r\nDer n\u00e4chste Soldat spricht:\r\n\r\n- Als wir umziehen sollten, sagte Sandschapow (der stellvertretende Kommandeur der Einheit), dass wir in die Rostower Region fahren. Ich ging, um die Grenze zu verteidigen, um diesen Abschaum nicht durchzulassen, hinter mir sind meine Mutter und mein Vater, da ist alles klar. Aber in die Ukraine - vielleicht war ich naiv, - <strong><em>dass wir die ukrainische Grenze \u00fcberqueren werden, das haben wir hier erfahren<\/em>,<\/strong> die genauen Informationen. Ich sage nicht, dass der Oberstleutnant Sandschapow uns get\u00e4uscht hat, vielleicht handelte er im guten Glauben, obwohl er alles genau wusste. Man hat aber alles so arrangiert, dass wir vor den vollendeten Tatsachen standen. &lt;...&gt; Bevor ich Sputnik verlasse, brauche ich eine Garantie, dass wir die Grenze nicht \u00fcberqueren werden, dass wir an der Grenze stehen und sie verteidigen werden. Wer gibt mir diese Garantie<span lang=\"ru-RU\">?<\/span>\r\n\r\n- Ich kann dir diese Garantie nicht geben,- sagt der Politoffizier.\r\n\r\n- Erlauben Sie die folgende Frage,- mischt sich ein anderer Soldat ein. - Gestern oder vorgestern habe ich mit den Jungs gesprochen, die dort gewesen sind. Keiner hat sie dazu gezwungen, die Grenze zu \u00fcberqueren. <em><strong>Man hat einfach den Befehl bekommen, ins Feld zu gehen<\/strong>,<\/em> jeder hat vier Patronenmagazine und Handgranaten mitgenommen. \"Wir kamen aufs Feld, - sagen sie, - fahren weiter, sehen Spuren der Schie\u00dferei, dann Kamaz-Laster. Wir halten an, um nach Zigaretten zu fragen. Und, sagen wir, wo sind wir denn jetzt, wo ist Russland? <strong><em>Da, sagen sie, ist Luhansk hinter der Kurve, dort die Stra\u00dfe zum Flughafen. Wir waren geschockt, dass wir schon dort waren. Keiner hat uns gewarnt.<\/em><\/strong> Wenn wir weitergefahren w\u00e4ren, und da w\u00e4ren \"Grad\"-Raketenwerfer, Bleiregen, das w\u00e4re einfach schrecklich,da kommen einem die Tr\u00e4nen, wenn man denkt, warum wir dorthin gehen.\r\n\r\nAm Ende der Aufnahme schl\u00e4gt der Politoffizier vor, nicht zu \"labern\", also die Informationen nicht au\u00dferhalb der Einheit weiterzugeben. Okanew gibt zu, dass es Fragen gibt, und verspricht, sie zusammen mit dem stellvertretenden Kommandeur Sandschapow zu l\u00f6sen.\r\n\r\n<strong>\"Angst hat gro\u00dfe Augen, jemand dort treibt Machenschaften<\/strong>\"\r\n\r\n\"Gazeta. Ru\" ist es gelungen, mit dem Kommandeur der Einheit, Oberst Juri Rjasanzew zu sprechen, \u00fcber den sich die Zeitsoldaten beschwert haben. Er erkl\u00e4rte, dass er niemanden in die Ukraine schicken wollte, die Offiziere wurden einfach f\u00fcr einen Monat zu der 61. Marineinfanterie-Brigade entsandt, auf deren Basis man eine bataillon-taktische Gruppe des operativ-strategischen Kommandos \"Sewer\" (\"Norden\") bildet.\r\n\r\n\"Jetzt findet die Rekrutierung der Zeitsoldaten statt, aber um diese taktische Einheit komplett zu vervollst\u00e4ndigen, damit sie einsatzf\u00e4hig wird, entsandten wir dorthin f\u00fcr einen Monat 40 Soldaten mit dem bestehenden Zeitvertrag. In n\u00e4chster Zeit wird ihre Abkommandierung enden und sie werden zur\u00fcckkehren. Jemand hat ihnen einen Floh ins Ohr gesetzt, dass sie in die Ukraine geschickt werden. Ich habe mit ihnen gesprochen, der Politoffizier hat mit ihnen gesprochen - ihr fahrt nirgendwohin, nicht ins Rostower Gebiet, erst recht nicht in die Ukraine. Aber die Angst hat gro\u00dfe Augen, jemand dort treibt seine Machenschaften, erz\u00e4hlt Ammenm\u00e4rchen, \"eine Tante hat gesagt\",- erkl\u00e4rte Rjasanzew.\r\n\r\n\"Gazeta.Ru\" ist es auch gelungen, mit dem Politoffizier der Einheit Okanew zu sprechen. Auf die Frage, ob es einen solchen Vortrag vor den Soldaten gegeben hat, sagte er folgendes:\r\n\r\n- Kann sein. H\u00f6chstwahrscheinlich habe ich es so gemeint: <em><strong>Donezker und Luhansker Gebiete haben ihre Selbstverteidigungskr\u00e4fte gebildet, die uns sozusagen sch\u00fctzen. Wenn sie uns nicht sch\u00fctzen und wir ihnen keine Hilfe nach Kr\u00e4ften in Form von humanit\u00e4ren Konvois zukommen lassen w\u00fcrden...<\/strong> <\/em>Weil die ukrainischen Politiker offiziell erkl\u00e4rt haben, dass sie es planen, in Sewastopol eine Parade abzuhalten. Dass sie innerhalb eines Monats einen Vorsto\u00df in Richtung Tschetschenische Region organisieren wollen, und dann kommen Rostower Region, Stawropol, Krasnodar, Brjansker Region. Im Grunde sch\u00fctzen die Leute, die Donezk und Luhansk verteidigen, unser Land, unsere Regionen und Gebiete. Und sollte der Oberbefehlshaber den Entschluss fassen, so werden wir sein Befehl entsprechend dem internationalen Recht befolgen, dann werden wir zur Verteidigung ausr\u00fccken, dazu m\u00fcssen wir bereit sein.\r\n\r\nIch sprach aber theoretisch, - sagt der Politoffizier, - wir sind Milit\u00e4rs, wir m\u00fcssen in jedem Moment dazu bereit sein, unsere Aufgabe zu erf\u00fcllen. Wir zahlen, wir lernen und wir sind bereit, unsere Waffen zweckm\u00e4\u00dfig einzusetzen, aber den Anordnungen entsprechend. Ich bin weit davon entfernt zu denken, dass der Oberbefehlshaber eine Entscheidung entgegen dem Grundgesetz treffen wird. Das, was sie behaupten, wir h\u00e4tten dazu aufgerufen hinzufahren, - das ist eine aus dem Kontext gerissene Information. Ich konnte nat\u00fcrlich nicht gesagt haben, dass sie den Urlaub nehmen und mit mir zusammen nach Donezk oder Luhansk fahren sollten.\r\n\r\n<strong>\"Sie sitzen in den Kasernen eingesperrt\"<\/strong>\r\n\r\nNach dem Besuch des Politoffiziers Okanew wurde den Soldaten gestattet, \u00fcbers Wochenende nach Hause zu fahren, um die Winteruniform abzuholen. Danach kehrten sie nach Sputnik zur\u00fcck und jetzt, wie die Ehefrau eines Zeitsoldaten erz\u00e4hlt, sitzen sie praktisch in der Kaserne \"eingesperrt\". Trotz der Tatsache, dass ihr Mann krank ist, sagt sie, gibt man ihm keine M\u00f6glichkeit nach Hause zu kommen, obwohl er nach dem Gesetz Recht darauf hat.\r\n\r\nDie Frau, die sich auf die Worte ihres Ehemanns beruft, behauptet, dass aus der Einheit \u211610544 in Sputnik nicht die erste Gruppe der Zeitsoldaten abkommandiert wird. Jedesmal werden die Argumente \u00fcber die Entlassung wiederholt. \"Diejenigen, die sich weigern, einen Entlassungsantrag zu stellen, versucht man f\u00fcr dienstuntauglich zu erkl\u00e4ren\", - behauptet die Ehefrau des Soldaten.\r\n\r\nNach den Angaben von \"Gazeta.Ru\" k\u00f6nnen \u00e4hnliche Machenschaften auch an anderen Truppenstandorten im Murmansker Gebiet stattfinden.\r\n\r\nDie Murmansker Menschenrechtsaktivistin Irina Paikatschewa beteuert, dass ein \u00e4hnlicher Vorfall sich letztes Jahr in der Region ereignet hat. Nach ihren Worten hat man den ehemaligen Wehrpflichtigen einen Vertrag f\u00fcr den weiteren Dienst mit einer m\u00f6glichen \"Dienstreise\" in die Ukraine angeboten. Daf\u00fcr hat man ihnen alle m\u00f6glichen Vorteile versprochen - angefangen bei dem Hypothekendarlehen bis hin zu einem Sonderurlaub mit der anschlie\u00dfenden M\u00f6glichkeit der Versetzung in \"ruhigere\" Einheiten.\r\n\r\n<strong>\"In die Ukraine schickten wir keinen, schicken wir keinen und werden auch keinen schicken\"<\/strong>\r\n\r\nDie russische F\u00fchrung und das Verteidigungsministerium dementieren alle Anschuldigungen zu der Beteiligung an dem Ukraine-Konflikt kategorisch. Der Staatssekret\u00e4r des Verteidigungsministeriums Nikolai Pankow erkl\u00e4rte der \"Gazeta. Ru\", dass dies nicht der erste Versuch sei, die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung der Entsendung von Soldaten und Offizieren in die Ukraine zu beschuldigen. Seinen Worten nach stellten sich diese Informationen bei n\u00e4herer Untersuchung als L\u00fcgen heraus.\r\n\r\n\"Es gab schon \u00e4hnliche Behauptungen, ich hatte den ganzen Sommer mit ihnen zu tun, aber nicht ein Fakt davon wurde best\u00e4tigt, und der Menschenrechtsrat wei\u00df davon. Jetzt werden wir nat\u00fcrlich alles genau untersuchen, aber ich kann Ihnen versichern, dass wir in die Ukraine keinen schickten, keinen schicken und auch keinen schicken werden\",- sagte Pankow.\r\n\r\nDer Mitglied des Duma-Verteidigungsausschusses Wiktor Sawarsin meint, dass man die Handlungen der Menschenrechtsaktivisten, die \u00fcber solche Situationen berichten, nicht ernst nehmen darf, weil das ein Versuch sei, die gegebene Situation zu jemandes Gunsten auszunutzen.\r\n\r\n\"Ich w\u00fcrde den Ausdruck \"die f\u00fcnfte Kolonne\" nicht gebrauchen, aber jemand nutzt die Situation zu seinen Gunsten aus, jemand bezahlt das und jemand verdient daran. Es gibt keine Beweise. Zeigen Sie mir doch den Einsatzbefehl. Dieser l\u00e4cherliche Aufstand muss ein Ende finden. Dem m\u00fcssen wir entschieden entgegenhandeln\", - meint Sawarsin.\r\n\r\n\"Ich habe die Situation unter Kontrolle und wei\u00df hundertprozentig, dass keiner offiziell irgendwohin geschickt wird, man l\u00e4sst keinen aufmarschieren, es gibt keine Befehle, - so der Duma-Abgeordnete weiter. Es gibt den Grundsatz, dass wenn eine Person entlassen wurde oder im Urlaub ist, sie das Recht hat zu reisen, wohin sie will. Es gibt solche Vorf\u00e4lle, Offiziere und Soldaten fahren dorthin zum Einsatz. Und wir verheimlichen diese Vorf<span lang=\"ru-RU\">\u00e4<\/span>lle nicht<span lang=\"ru-RU\">.<\/span>\r\n\r\n<strong>\"Wenn der Oberbefehlshaber befiehlt - dann werden alle gehen\"<\/strong>\r\n\r\nDer Aufst\u00e4ndische und Koordinator der nichthumanit\u00e4ren Hilfe f\u00fcr DVR Alexandr Schutschkowski, mit dessen Hilfe man im Laufe des Krieges Tausende von Freiwilligen in den \"Urlaub\" nach Donbass geschickt hat, erkl\u00e4rte der \"Gazeta.Ru\", dass man in Donbass mit \"Wojentorg\" <em>(rus. \"Milit\u00e4rhandelsorganisation\")<\/em> oder manchmal \"Nordwind\" die Zeitsoldaten bezeichnet, die nach Donbass organisiert, aber freiwillig kommen:\r\n\r\n\"F\u00fcr gew\u00f6hnlich gehen die russischen Soldaten und Offiziere gerne nach Donbass, weil sie ideologisch motiviert sind und ihre Kenntnisse und F\u00e4higkeiten anwenden wollen, statt sich in der Kaserne zu langweilen\", - sinniert der Aufst\u00e4ndische.\r\n\r\nAuf seiner Facebook-Seite \u00e4u\u00dferte Schutschkowski die Vermutung, dass die Vorf\u00e4lle mit den Wehrpflichtigen, die angeblich dazu gezwungen werden, Vertrag zu unterschreiben oder mit Zeitsoldaten, die gezwungen werden, den Entlassungsantrag zu stellen, mit den \"vereinzelten Exzessen\" zu tun haben.\r\n\r\n\"Sagen wir, aus der Zentrale kam die Anordnung, so und so viele \"Urlauber\" f\u00fcr die Entsendung zu stellen, und in der Region fand man nicht genug Freiwillige; also wollten die lokalen Stabsoffiziere sich vor den Vorgesetzten gut stellen und f\u00fcr die \"Planerf\u00fcllung\" den Druck auf einige Soldaten ausge\u00fcbt. Die Journalisten haben Wind davon bekommen, und es fing an... <em><strong>Im Grunde tut man in der russischen Armee dasselbe, was auch wir seit dem Beginn des Konflikts tun - sie helfen einfach den Interessierten, organisiert an die Front zu gehen.<\/strong><\/em> Der Unterschied zu unseren Freiwilligen besteht nur darin, dass die \"Urlauber\" mit allem ausgestattet sind, was sie brauchen, um mit dem vollen Einsatz arbeiten zu k\u00f6nnen.\r\n\r\n<a name=\"_GoBack\"><\/a>\r\n\r\nDer Zeitsoldat der Einheit \u211610544, der der \"Gazeta.Ru\" von den Problemen seiner Einheit erz\u00e4hlt hat, bittet darum, seine Taten nicht als Feigheit auszulegen. \"Ich bin kein Anstifter, ich habe mein Vaterland nicht verraten, hier gibts es Jungs, die werden f\u00fcr ihr Vaterland in den Tod gehen, nicht f\u00fcr Abzeichen oder Auszeichnungen. Sollte der Oberbefehlshaber befehlen - dann werden alle gehen\", - res\u00fcmiert der Soldat sicher.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/m.gazeta.ru\/politics\/2015\/02\/11_a_6408545.shtml\">gazeta.ru<\/a>; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/olena.kopnick\">Olena K\u00f6pnick<\/a><\/em>\r\n\r\nNo comment...","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4029"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4035,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4029\/revisions\/4035"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}