{"id":638,"date":"2014-10-11T15:32:00","date_gmt":"2014-10-11T15:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=638"},"modified":"2018-12-04T11:13:25","modified_gmt":"2018-12-04T11:13:25","slug":"rbc-untersuchung-woher-kommen-russische-soldaten-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/rbc-untersuchung-woher-kommen-russische-soldaten-in-der-ukraine\/","title":{"rendered":"RBK-Untersuchung: Woher kommen russische Soldaten in der Ukraine?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em><strong>Maxim Solopow<\/strong>\u00a0f\u00fcr RBK (RussianBusinessConsulting), den<\/em><em>\u00a0<strong>2. Oktober 2014<\/strong><\/em><\/p>\n<p><b>RBK hat Daten \u00fcber gefallene, verwundete und vermisste russische Soldaten in der Ukraine gesammelt und analysiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit von ihnen in f\u00fcnf Abteilungen der Luftlandetruppen gedient hat, die das russische Friedenskorps bilden. In der offiziellen Version, in der es hei\u00dft, \u00a0dass die Fallschirmspringer bei Man\u00f6vern im Gebiet Rostow gefallen und nur Freiwillige in den\u00a0Donbas\u00a0gegangen sind, wurden viele L\u00fccken entdeckt. Es hat sich auch herausgestellt, dass die staatlichen Medien gerade w\u00e4hrend der vermutlichen Beteiligung der russischen Armee am Konflikt \u00fcber den Andrang der Freiwilligen im Donbas zu sprechen anfingen.<\/b><\/p>\n<p>\u201eIch habe Kerzen f\u00fcr diejenigen aufgestellt, die gelitten haben oder ihr Leben daf\u00fcr gegeben haben, die Menschen in Neurussland zu besch\u00fctzen,\u201c sagte Wladimir Putin am 11. September, als er die Dreifaltigkeitskirche am Worobjewa-Berg in Moskau verlie\u00df. \u201eDer Pr\u00e4sident meinte nicht russische Armeeangeh\u00f6rige,\u201c erkl\u00e4rte sein Pressesprecher, Dmitry Peskow, Putins Worte: \u201eRussische Armeeangeh\u00f6rige waren da nie.\u201c<\/p>\n<p>Wer waren denn die Soldaten und die Offiziere, die aus der Ukraine lebendig oder tot zur\u00fcckgekommen sind, wieviele waren es, warum schlie\u00dflich, gelten (mindestens) drei von ihnen als vermisst?<\/p>\n<h2><b>Uljanowsker Fallschirmpringer<\/b><\/h2>\n<p>Am 28. August ver\u00f6ffentlichte Jegor Worobjew, Korrespondent des ukrainischen Fernsehsenders \u201eEspresso-TV\u201c, eine Reportage \u00fcber die gefangengenommenen Soldaten der 31. Luftsturmbrigade der Luftlandetruppen Russlands, die in Uljanowsk stationiert ist. In diesem Video berichteten die Fallschirmspringer Ruslan Achmetow und Arsenij Ilmitow, wie sie zu \u00dcbungen ins russische Gebiet Rostow gekommen waren und sich aber schon am n\u00e4chsten Tag in der Ukraine wiedergefunden haben. \u201eDie Patronen wurden uns an der Grenze ausgegeben,\u201c sagt Achmetow im Video. Erst nach dem ersten Beschuss habe er verstanden, f\u00e4hrt er fort, dass um ihn herum keine \u00dcbungen stattfinden.<\/p>\n<p>Das Video wurde im Dorf Mnohopillja in der N\u00e4he von Ilowajsk s\u00fcdostlich von Donezk aufgenommen, wo sich ukrainische Armeeangeh\u00f6rige der Freiwilligenbataillone \u201eDnipro-1\u201c und \u201eDonbas\u201c in der Einkesselung befanden. \u201eWir befinden uns in einem improvisierten Krankenhaus, im Geb\u00e4ude der \u00f6rtlichen Schule, hier wird ein Soldat der russischen Armee behandelt, der im Landesch\u00fctzenpanzer verbrannt ist,\u201c mit solchen Worten beendet der ukrainische Journalist seinen Bericht.<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter ist er selbst gefangengenommen worden, der Journalist sei noch immer nicht nach Hause gekommen, erz\u00e4hlt uns seine Ehefrau Jelena Solodwnikowa.<\/p>\n<p>Wie es aussieht, sind auch Ilmitow und Achmetow aus dem Krieg nicht zur\u00fcckgekommen. Bekannte der Uljanowsker Fallschirmspringer aus sozialen Netzwerken haben auf eine Bitte von RBK die zwei M\u00e4nner in einem Video des ukrainischen Journalisten identifiziert. In den Profilen der beiden Soldaten selbst gibt es keine neuere Informationen. Verwandte von Ilmitow und die Ehefrau von Achmetow haben ein Gespr\u00e4ch mit RBK verweigert.<\/p>\n<p>Der Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Innere Angelegenheiten der Ukraine, Anton Heraschtschenko, glaubt, dass die Fallschirmspringer w\u00e4hrend des Beschusses der ukrainischen Armeekolonne umgekommen sind. Wie Heraschenko RBK gegen\u00fcber erl\u00e4uterte, erfuhr er das von einem Kommandeur eines Freiwilligenbataillons. Der \u201eDnipro-1\u201c Bataillonskomandeur Jurij Beresa hat gegen\u00fcber RBK best\u00e4tigt, dass Ilmitow und Achmetow w\u00e4hrend der Schlachten bei Mnohopillja Ende August von seinen Soldaten in Gefangenschaft genommen wurden. \u201eIch habe pers\u00f6nlich Gespr\u00e4che mit ihrem Kommandeur gef\u00fchrt &#8211; Kampfname \u201eKljon,\u201c erz\u00e4hlte Beresa. Seinen Worten nach waren neben den im Video erschienenen Fallschirmspringern noch um die 20 weitere russische Soldaten von ukrainischen Soldaten in Gefangenschaft genommen worden. Dass die Gefangenen in der russischen Armee dienten, wurde dem ukrainischen Offizier nur aufgrund m\u00fcndlicher Angaben der Gefangenen selbst bekannt: Sie hatten keine Dokumente, und die w\u00e4hrend der Vernehmung aufgenommenen Protokolle gingen w\u00e4hrend des Ausbruchs aus der Einkesselung verloren.<\/p>\n<p>\u201eIch habe ein Offizier-Ehrenwort gegeben, dass wir die Gefangenen freilassen werden, wenn uns erlaubt wird, aus der Einkesselung auszubrechen. In jedem Auto sa\u00df ein russischer Gefangener,\u201c behauptet Beresa. Aber am 29. August wurde bei dem Dorf Nowokaterinywka das Feuer auf die Kolonne er\u00f6ffnet. \u201eDas Auto mit ihnen (Ilmitow und Achmetow) wurde vor meinen Augen zerschossen,\u201c berichtet der Kommandeur.<\/p>\n<p>In der Abteilung, in der die Fallschirmspringer gedient haben, wurde ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Beteiligung ihrer Soldaten an den ukrainischen Eins\u00e4tzen abgelehnt (so haben sich auch alle anderen Abteilungen verhalten, die weiter unten aufgef\u00fchrt werden).<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 31. selbst\u00e4ndige Garde-Luftlandebrigade ist im Gebiet Uljanowsk stationiert. Die Uljanowsker Fallschirmspringer haben an der Herstellung der Verfassungsordnung auf dem Territorium von Tschetschenien teilgenommen. Seit 2005 ist die Brigade vollst\u00e4ndig auf ein Vertragssystem umgestellt.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Nach vereinzelten Meldungen hat die 31. Luftsturmbrigade noch mindestens zwei Zeitsoldaten verloren. Im Milit\u00e4rkommissariat Baschkortostan wurde gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur \u201eBaschinform\u201c der Tod des 28-j\u00e4hrigen Soldaten Ilnur Kiltschinbajew aus dem Dorf Almjasowo im Gebiet Kugartschinsk best\u00e4tigt. \u00dcber Alexander Beloserow aus dem Dorf Nowaja Mayna im Kreis Melekessk, Gebiet Uljanowsk, wurde einmal im lokalen Fernsehen berichtet. Beide sind Ende August zu \u00dcbungen ins Gebiet Rostow verlegt worden, und beide kamen nach Informationen von Verwandten am 25. August ums Leben.<\/p>\n<p>\u201eUnser Landsmann Ilnur Kiltschinbajew ist den Heldentod gestorben, w\u00e4hrend der Verteidigung der zivilen Bev\u00f6lkerung der Ukraine,\u201c stand in der gel\u00f6schten, aber im Cache zug\u00e4nglichen Mitteilung auf der Website der Landsmannschaft des Gebiets Kugartschinsk. \u201eGefallen in Aus\u00fcbung des Dienstes\u201c steht lakonisch auf der Trauertafel in der Schule, die Beloserow besucht hatte.<\/p>\n<p>Die Profile der beiden sind l\u00e4ngst aus dem sozialen Netzwerk \u201eVkontakte\u201c entfernt worden, die Ehefrau von Kiltschinbajew hat ein Gespr\u00e4ch mit RBK verweigert, Verwandte von Beloserow zu finden ist uns nicht gelungen.<\/p>\n<h2><b>Fallschirmspringer aus Kostroma<\/b><\/h2>\n<p>\u201eSie haben sich nicht verlaufen, sie haben einfach die Landkarten von 2015 benutzt,\u201c erz\u00e4hlt die Vorsitzende des Soldatenm\u00fctterkommitees von Kostroma, Ludmila Hochlowa einen Witz aus den sozialen Netzwerken \u00fcber die Fallschirmspringer des in Kostroma stationierten 331. Garderegiments. Am 25. August hat der Sicherheitsdienst der Ukraine Bilder der Vernehmung von Zeitsoldaten aus Kostroma ver\u00f6ffentlicht, die einen Tag zuvor bei dem Dorf Serkalne im Gebiet Donezk der Ukraine festgenommen worden waren. Dieses liegt 36 Kilometer westlich der russischen Grenze und 10 Kilometer s\u00fcdlich von Mnohopillja, wo die Uljanowsker Fallschirmspringer festgenommen wurden.<\/p>\n<p>Auf dem Bildschirm sind 9 bedr\u00fcckt aussehende M\u00e4nner in Camouflage-Uniform ohne Abzeichen, die der Reihe nach erz\u00e4hlen, wie sie in den Krieg hineingeraten sind. Das Video sollte die Kyjiwer Version \u00fcber die Beteiligung der regul\u00e4ren russischen Armee an dem Konflikt best\u00e4tigen. Nach Aussagen der Soldaten sind sie zu den Man\u00f6ver\u00fcbungen ins Gebiet Rostow gekommen, wo sie bei dem Dorf Matwejew Kurgan stationiert wurden. Einige Zeit sp\u00e4ter haben die Fallschirmspringer den Befehl bekommen, eine Milit\u00e4rger\u00e4tkolonne zu begleiten. Die Grenze haben sie an einer unmarkierten Stelle \u00fcberquert und wurden noch am selben Tag von ukrainischen Soldaten festgenommen.<\/p>\n<p>Der offiziellen russischen Version zufolge haben sich die Fallschirmspringer w\u00e4hrend der \u00dcbungen verlaufen und sind zuf\u00e4llig auf das Territorium der Ukraine gekommen.<\/p>\n<p>Am 31. August wurden die Armeeangeh\u00f6rigen nach Verhandlungen zwischen den Pr\u00e4sidenten Russlands und der Ukraine in Minsk an Moskau \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Nachdem die neun Gefangenen einige Zeit in Rostow und dann im Milit\u00e4rspital Burdenko in Moskau verbracht haben, wurden sie zur\u00fcck nach Kostroma geschickt. Einer mit ernsthaften Brandverletzungen bleibt noch immer im Brandverletztenzentrum in Sankt-Petersburg (dieser Verwundete taucht nicht im Video des ukrainischen Sicherheitsdienstes auf), erz\u00e4hlten uns Verwandte der ehemaligen Gefangenen. Jetzt sind die freigelassenen Soldaten im Urlaub, auf Wunsch k\u00f6nnten sie den vertraglichen Dienst fortf\u00fchren, sagte uns der stellvertretende Kommandeur der 98. Division, Oberst Alexander Hotulew. Dar\u00fcber, ob es in dieser Abteilung Verluste gab, hat sich Hotulew geweigert zu sprechen. Die Verwandten der Fallschirmspringer erz\u00e4hlten dagegen, dass am 26. August genau dieser Offizier die Familien dar\u00fcber informiert habe, dass es in der Division zwei Gefallene und zehn Verwundete gibt.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 98. Luftlandedivision war in den Gebieten Iwanowo und Kostroma stationiert. Das 331. Regiment in Kostroma, das ein Teil dieser Division ist, war fr\u00fcher schon an der Beilegung der ethnischen Konflikte im S\u00fcdkaukasus, Transnistrien, Jugoslawien und Nordossetien beteiligt. Im Jahre 2008 nahmen die Fallschirmspringer aus Kostroma am georgisch-ossetischen Konflikt teil.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der erste gefallene Zeitsoldat aus dieser Abteilung, \u00fcber den wir erfahren haben, war der am 2. September in Wladimir beerdigte Sergej Selesnew. Der Vertreter der Milit\u00e4rkommissariats sagte gegen\u00fcber der \u00f6rtlichen Zeitung \u201ePro Gorod\u201c, dass der Soldat w\u00e4hrend \u00dcbungen im Gebiet Rostow gefallen sei. Die Umst\u00e4nde des Todes eines anderen Fallschirmspringers, Andrej Piliptschuk, blieben ungekl\u00e4rt. \u00dcber seinen Tod sprachen seine Verwandte und Freunde in den sozialen Netzwerken, sp\u00e4ter wurden diese Information von ihnen \u00fcberall entfernt. Der Chefredakteur des \u201eHauptportals von Kostroma\u201c, Kirill Rubankow, behauptet, dass eine Verwandte von Piliptschuk das Faktum der Beerdigung des Fallschirmspringers ihm gegen\u00fcber best\u00e4tigt habe. Mit RBK zu reden hat sie sich geweigert.<\/p>\n<div id=\"attachment_641\" style=\"width: 496px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-641\" class=\"wp-image-641\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1.jpg\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1.jpg 700w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-641\" class=\"wp-caption-text\">Grabst\u00e4tte von Selesnew, Foto: Oleg Yakowlew, RBK<\/p>\n<\/div>\n<p>In der Verwaltung des Kostromaer Friedhofs hat man RBK \u00fcber die Beerdigung von drei \u201ein der Ukraine\u201c gefallenen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus Kostroma erz\u00e4hlt. In der \u201eAfghanen-Allee\u201c, in der traditionsgem\u00e4\u00df die in Brennpunkten Gefallenen beerdigt werden, tauchten nacheinander drei Grabst\u00e4tten auf. Den Todesdaten auf den Grabsteinen nach zu urteilen, sind der 26-j\u00e4hrige Sergei Gerassimow, der 32-j\u00e4hrige Aleksej Kasjanow und der 27-j\u00e4hrige Ewgen Kamenew am 24. und 25. August bzw. 3. September gefallen.<\/p>\n<div id=\"attachment_642\" style=\"width: 489px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-642\" class=\"wp-image-642\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow.jpg 700w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-642\" class=\"wp-caption-text\">Grabst\u00e4tte von Gerassimow, Foto: Ekaterina Kusmina, RBK<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Ehefrau eines Kollegen von Gerassimow berichtete gegen\u00fcber RBK, dass der junge Mann im Panzeraufkl\u00e4rungszug des 331. Regiments vertragsgem\u00e4\u00df diente. Sie selbst warte noch immer auf die R\u00fcckkehr ihres Mannes aus dem Gebiet Rostow. \u201eSie sagen: ja, wir waren in der Ukraine,\u201c behauptete unsere Gespr\u00e4chspartnerin, die ihren Namen nicht zu erw\u00e4hnen gebeten hat. Ihren Aussagen nach sei ihr Mann in den ersten Septembertagen vom Territorium der Ukraine ins Gebiet Rostow zur\u00fcckgekehrt: \u201eBuchst\u00e4blich gestern (am 3. September) hat man ihnen erlaubt zu telefonieren. Die Jungs wollen dort nicht bleiben.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_643\" style=\"width: 492px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-image-643\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow.jpg\" alt=\"\" width=\"482\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow.jpg 700w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-caption-text\">Grabst\u00e4tte von Kasjanow, Foto: Ekaterina Kusmina, RBK<\/p>\n<\/div>\n<p>Wieviele Fallschirmspringer aus Kostroma insgesamt zu \u00dcbungen in Rostow gefahren seien, weigerte sich Hutulew zu erl\u00e4utern. Milit\u00e4rangeh\u00f6rige behaupten, dass zumindest ein Bataillon ins Gebiet Rostow geschickt wurde (die Bataillonsst\u00e4rke liegt standardm\u00e4\u00dfig bei 400-500 Soldaten).<\/p>\n<p>\u201eIch denke, bald sind die \u00dcbungen zu Ende&#8230; Zusammen mit der Verbesserung der politischen Lage,\u201c sagte Hotulew gegen\u00fcber RBK, wobei er Kommentare \u00fcber die Beteiligung der russischen Armeeangeh\u00f6rigen an dem ukrainischen Konflikt verweigerte. \u201eDie M\u00fctter und die Nahestehenden haben sich beruhigt. Alles kehrt in seinen normalen Lauf zur\u00fcck,\u201c schlussfolgerte der Oberst.<\/p>\n<h2><b>Die Pskower, Neurussland- und Rjasansker Fallschirmspringer<\/b><\/h2>\n<p>Als erstes Zeugnis der m\u00f6glichen Beteiligung von Pskower Fallschirmspringern an den Gefechten in der Ukraine diente eine Mitteilung in ukrainischen Medien vom 20. August: In der N\u00e4he des Dorfs Heorhiiwka (russ. Georgijewka) im Gebiet Luhansk hat die ukrainische Armee einen Landesch\u00fctzenpanzer mit Dokumenten und Waffen von Armeeangeh\u00f6rigen der 76. Luftlandedivision, die bei Pskow stationiert ist, in ihren Besitz genommen. Ein Korrespondent des TV-Kanals \u201eInter\u201c, Roman Botschkala, ver\u00f6ffentlichte auf seiner Facebook-Seite Fotos, die dies belegen. Unter den im Panzer gefundenen Sachen waren je ein Pass und ein F\u00fchrerschein auf die Namen von Nikolai Krygin aus dem Pskower Gebiet und Ilya Maksimow aus dem Gebiet Saratow sowie ein Kontrollbuch.<\/p>\n<p>In dem Kontrollbuch befand sich eine lange Liste mit den Nachnamen von Fallschirmspringern. Beide russische B\u00fcrger dienten zu dem Zeitpunkt vertraglich in der Pskower Division, behaupten ihre Bekannten, die von RBK befragt wurden.<\/p>\n<p>Der offizielle Vertreter des Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow witzelte: \u201eZu den zahlreichen \u201eHeldentaten\u201c des ukrainischen Sicherheitsdienstes muss man nun noch etwas hinzuf\u00fcgen: den Ankauf von Diebesgut.\u201c<\/p>\n<p>Aber schon am 25. August wurden die Fallschirmspringer Leonid Kitschatkin und Alexander Osipow in Pskow\u00a0beerdigt, deren Namen in dem Kontrollbuch erw\u00e4hnt waren, das im Panzer gefunden worden war. Auf den Grabkreuzen stehen ihre Todesdaten: 19. und 20. August.<\/p>\n<div id=\"attachment_644\" style=\"width: 489px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-644\" class=\"wp-image-644\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin.jpg 700w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-644\" class=\"wp-caption-text\">Grabst\u00e4tte von Kitschatkin, Foto: Ilya Wasjunin<\/p>\n<\/div>\n<p>Dank der Untersuchung des \u00f6rtlichen Abgeordneten Lew Schlosberg und von Journalisten der Zeitung \u201ePskower Gubernija\u201c, die als erste von diesen Beerdigungen berichtet hatten, erfuhr das ganze Land von den Verlusten bei der 76. Division. Die Mutter von Maximow hielt sogar eine Pressekonferenz ab, auf der sie erkl\u00e4rte, dass sie keinerlei Informationen von den Milit\u00e4rs dar\u00fcber bekommen k\u00f6nne, wo sich ihr Sohn befindet. Er hat sich dann in Pskow eingefunden, erz\u00e4hlte sp\u00e4ter Maximowa unserer Redaktion, was seine Papiere in einem verbrannten Panzer in der Ukraine aber verloren haben, hat er bis jetzt nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 76. Gardeluftlandedivision ist im Pskower Gebiet stationiert. Die Pskower Fallschirmspringer waren an der Beilegung der ethnischen Konflikte in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kirgisistan, im Baltikum, Transnistrien, Nord- und S\u00fcdossetien beteiligt. Von 1994 bis 1995 nahm diese Division am bewaffneten Konflikt in Tschetschenien teil. 2008 waren sie am georgisch-ossetischen Konflikt beteiligt. Im August bedankte sich Verteidigungsminister Sergei Schojgu bei den Gardisten f\u00fcr ihre Teilnahme am Einsatz auf der Krim 2014.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Journalisten und die Nutzer der sozialen Netzwerke haben Dutzende VKontakte-Profile gefunden, die den Pskower Fallschirmspringern geh\u00f6ren und zum letzten Mal am 15. und 16. August von ihren Inhabern besucht wurden. Lokale Medien in Woronesch, Orenburg und Komi berichteten unter Verweis auf die Milit\u00e4rkommissariate und die Verwandten von Gefallenen \u00fcber den Tod von Anton Korolenko, Dmitry Ganin und Maxim Mesenzew (alle haben in der Pskower Division gedient). N\u00e4here Informationen \u00fcber ihre Todesumst\u00e4nde besa\u00dfen die Milit\u00e4rkommissariate nicht.<\/p>\n<p>Lew Schlosberg erkl\u00e4rte im Gespr\u00e4ch mit RBK, dass die Verwandten der Gefallenen \u00fcblicherweise ihre Informationen nicht mal anonym teilen. Seiner Meinung nach lassen sie sich ohne Hoffnung auf die R\u00fcckkehr ihrer Angeh\u00f6rigen von h\u00f6heren Armeer\u00e4ngen leichter beeinflussen, im Gegenzug f\u00fcr soziale Auszahlungen.<\/p>\n<p>Nach seiner Einsch\u00e4tzung wurden etwa 2.000 Soldaten der 76. Division an die Grenze mit der Ukraine verlegt.<\/p>\n<p>Au\u00dfer den Pskower, den Kostromaer und Uljanowsker Fallschirmspringern kamen im Laufe der Gefechte im Osten der Ukraine noch zwei Dutzend Fallschirmspringer aus anderen Abteilungen unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden ums Leben. Die Zeitung \u201eTschita.ru\u201c meldete unter Verweis auf das Milit\u00e4rkommissariat den Tod eines Tschitiners bei \u00dcbungen bei Rostow, Nikolai Scharaborin, der in Luftlandetruppen in Noworossijsk diente. In dieser Stadt ist die 7. Gardeluftlandedivision stationiert. Sp\u00e4ter wurde Scharaborin in einer Nachrichtensendung des staatlichen russischen Fernsehens als Freiwilliger bezeichnet, der sich der Volkswehr angeschlossen habe, und als sein Todesort wurde das Gebiet Donezk in der Ukraine angegeben.<\/p>\n<p>\u00dcber den Tod des 21-j\u00e4hrigen Astrachaners Ildar aus dem 137. Gardenregiment der 106. Gardenluftlandedivision, die im Gebiet Rjasan stationiert ist, berichtete ein Experte des Soldatenm\u00fctterkomitees, Anatolij Salin. Der Menschenrechtler nannte zwar den Namen nicht &#8211; nur das genaue Todesdatum ist angegeben: der 28. Juli. Seiner Mutter zufolge wurde der Soldat\u00a0kurz zuvor nach Nowoschachtinsk (Gebiet Rostow) verlegt. Die Zeitung \u201eKaspij.info\u201c nannte den Namen des Soldaten: Maksutow. Journalisten entdeckten im Profil des Fallschirmspringers im Netzwerk \u201eVKontakte\u201c folgende Statusmeldung: \u201eAuf in die Ukraine!\u201c. Salin sagt, dass die Soldatenmutter, die sich anfangs selbst an die B\u00fcrgerrechtler gewandt hatte, zu einem bestimmten Moment den Kontakt zu ihnen abgebrochen hat.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die\u00a07. Gardenluftlandedivision ist im Gebiet Krasnodar stationiert und in den St\u00e4dten Noworossijsk, Stawropol und Anapa untergebracht. Die Divisionssoldaten l\u00f6sten Friedensaufgaben in Abchasien und nahmen aktiv an Antiterroreins\u00e4tzen am Nordkaukasus teil. Die Gardeluftlandedivision ist im Gebiet Rjasan stationiert. Die Divisionssoldaten beteiligten sich an der Ordnungswiederherstellung w\u00e4hrend der antiarmenischen Unruhen in Aserbaidschan und an den Antiterroreins\u00e4tzen am Nordkaukasus.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><b>Die Grenadiere<\/b><\/h2>\n<p>Am 27. August gab der ukrainische Sicherheitsdienst die Festnahme eines weiteren russischen Soldaten bekannt &#8211; des 19-j\u00e4hrigen Peter Hochlow. In einem von der Beh\u00f6rde ver\u00f6ffentlichten Video behauptet der in Nowousensk (Gebiet Saratow) Geb\u00fcrtige, er sei Soldat der 9. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade, die in Nischnij Nowgorod stationiert ist. Er wurde von Roman Schubzow identifiziert, der mit ihm zusammen den Grundwehrdienst leistete. Schubzow hat seine Worte auch best\u00e4tigt. Des Weiteren erkl\u00e4rte er, Hochlow sei in einem Internat aufgewachsen, da seine Eltern verstorben waren.<\/p>\n<p>Der Soldat im Video sagt, dass er am 23. Mai 2013 seinen Grundwehrdienst angetreten hatte und neun Monate sp\u00e4ter einen Zeitvertrag \u00fcber den Dienst in der 9. Brigade unterschrieben habe. Zwei Monate sp\u00e4ter wurde sein Bataillon in Alarmbereitschaft versetzt, sie wurden in Z\u00fcge gesteckt und ins Rostower Gebiet geschickt. Dort hat sich die Truppe im Wald aufgestellt. Einen Monat sp\u00e4ter habe der Kommandeur befohlen, die Sch\u00fctzenpanzer auszufahren, sie zu einer Kolonne aufzustellen und alle Nummernschilder und andere Abzeichen abzuschmirgeln, erz\u00e4hlte der Soldat. Sp\u00e4ter, behauptet Hochlow, wurden 14 solcher Panzer an irgendwelche \u201eTschetschenen\u201c in der russischen Grenzstadt Donezk \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Aus Hochlows Erz\u00e4hlung folgt, dass er, sobald er von der Entlohnung geh\u00f6rt habe, die angeblich die Volkswehr bekomme, freiwillig seine Garnison verlassen und sich der Volkswehr angeschlossen habe. Am 8. August entfernte sich Hochlow mit seinem Dienstkollegen Ruslan Garafijew von der Truppe, und beide begaben sich ins ukrainische \u00a0Gebiet Luhansk. Dort gerieten sie am 27. August\u00a0bei dem Dorf Nowoswetlowka an die Ukrainer.<\/p>\n<h2><b>Das Waisenkind der 9. motorisierten Sch\u00fctzenbrigade<\/b><\/h2>\n<p>Jetzt versuchen sein Bruder Sergej Hochlow, der im Kinderheim mit ihm zusammen aufgewachsen ist, und die Braut des Soldaten Hochlow, Anna, mehr \u00fcber das Schicksal des Gefangenen zu erfahren. \u201eIm Milit\u00e4rkommissariat haben sie uns gesagt, er habe die Garnison verlassen. Ich glaube nicht, dass er einfach so nur f\u00fcr die Kamera redet. Er war bei den \u00dcbungen im Rostow. Wenn er beschlossen h\u00e4tte, irgendwohin zu gehen, h\u00e4tte er mich angerufen,\u201c sagte Sergej Hochlow unserer Redaktion. Verwandte von Ruslan Garafijew zu finden ist uns nicht gelungen. Im ukrainischen Sicherheitsdienst hat man sich geweigert, das Schicksal der russischen Soldaten zu kommentieren.<\/p>\n<p>Aber auch die Version, dass sich ein Soldat der 9. Brigade freiwillig in der Ukraine befand, ist zweifelhaft. Die \u201eKomsomolskaja Prawda\u201c hat die Geschichten von zwei anderen Zeitsoldaten aus derselben 9. Brigade &#8211; Armen Dawojan und Alexander Woronow &#8211; ver\u00f6ffentlicht, die \u201ean der Grenze zur Ukraine\u201c im russischen Gebiet Rostow gefallen sind. Angeblich haben ihre Dienstkollegen der Zeitung mitgeteilt, dass die jungen M\u00e4nner am 14. Juli starben, als sie Fl\u00fcchtlinge besch\u00fctzten und unter Beschuss kamen. Dieser Artikel wurde sp\u00e4ter von der Webseite der Zeitung entfernt.<\/p>\n<p>Der Brigadenvertreter, dessen Telefonnummer Sergej Hochlow vom Milit\u00e4rkommissariat erhalten hatte, legte sofort auf, als unser Korrespondent ihn anrief. Mit den Verwandten von Dawojan und Woronow in Verbindung zu treten ist uns auch nicht gelungen.<\/p>\n<p>Allem Anschein nach wurden bei den \u201e\u00dcbungen im Rostower Gebiet\u201c auch Grenadiere aus anderen Einheiten eingesetzt.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 21. selbstst\u00e4ndige motorisierte Sch\u00fctzenbrigade ist in der Gegend von Tozkoje im Gebiet Orenburg stationiert. Die Soldaten dieser Brigade nahmen an den Friedensoperationen in Transnistrien und Abchasien teil, sowie an den beiden tschetschenischen Kriegen.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ende August berichteten die Medien in Irkutsk, Astrachan und Baschkortostan unter Verweis auf Milit\u00e4rkommissariate und Verwandte \u00fcber die Beerdigungen von Wadim Larionow, Konstantin Kusmin und Marcel Araptanow aus der 17. und der 18. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Brigade, die in Tschetschenien stationiert sind. Alle drei sind nach der offiziellen Version \u201eim Dienst\u201c w\u00e4hrend der \u00dcbungen bei Rostow gestorben. Die Gr\u00fcnderin der Facebookgruppe \u201eGrus-200\u201c (\u201cFracht-200\u201d) Elena Wassiljewa ver\u00f6ffentlichte \u00a0die Kopie des Befehls zur Aufhebung jeglicher Verpflegung ab dem 4. September\u00a0f\u00fcr sechs Milit\u00e4rangeh\u00f6rige derselben Truppe: Der 25-j\u00e4hrige Unterfeldwebel Wiktor Karpuchin, der 27-j\u00e4hrige Grenadier Nikita Surkow, der 29-j\u00e4hrige Oberfeldwebel Witalij Gluschenko, der 35-j\u00e4hrige Stabsfeldwebel Alexander Nikulin, der 37-j\u00e4hrige Oberstabsfeldwebel Nikolai Mylnikow und der 35-j\u00e4hrige Oberstabsfeldwebel Sergej Dymow. Wassiljewa behauptet auch, dass sie alle ebenfalls gefallen sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Diese Informationen zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen ist uns zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieses Materials nicht gelungen.<\/p>\n<h2><b>Die Friedensstifter aus Samara<\/b><\/h2>\n<p>Bei den Man\u00f6vern im Rostower Gebiet befanden sich au\u00dferdem auch Soldaten der 15. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade der Friedenstruppen, die im Dorf Roschinskaja im Gebiet Samara stationiert sind, erz\u00e4hlte unserer Redaktion der Leiter der \u201eUnion der Luftlandetruppen- und SEK-Veteranen von Samara\u201c, Wiktor Kalinitschew. Zwei Verwandte der Soldaten sagten unter der Bedingung der Anonymit\u00e4t gegen\u00fcber RBK, dass die Soldaten am 3. September\u00a0nach einer langen Pause wieder Kontakt aufgenommen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Die Schwiegermutter eines Zeitsoldaten und der Bruder eines anderen behaupten, dass die Friedensstifter Ende August in der Ukraine waren. Am 2. September sind sie angeblich \u00fcbers ukrainische Krasnodon ins russische Gebiet Rostow zur\u00fcckgekommen und haben danach auf die n\u00e4chste Abkommandierung in die Ukraine gewartet.<\/p>\n<p>Die Ehefrau eines weiteren Zeitsoldaten aus der Samarer Brigade erz\u00e4hlte der Zeitung, dass ihr Mann, der lange keinen Kontakt mit ihr hatte, sie Ende August von einer ukrainischen Nummer angerufen habe. Ihr Mann sagte ihr, dass er sich irgendwo im Rostower Gebiet bei Man\u00f6vern befinde. Das Telefon mit der ukrainischen SIM-Karte habe der Mann angeblich von einem Fl\u00fcchtling bekommen.<\/p>\n<p>\u00dcber eventuelle Verluste beim Personal gibt es keine Informationen. Die Truppenabteilung weigerte sich, mit der Redaktion zu reden. \u201eEs gab \u00dcbungen im Rostower Gebiet, aber unsere Soldaten gibt es in der Ukraine nicht. Das hat schon unser Oberbefehlshaber erkl\u00e4rt,\u201c antwortete Kalinitschew kategorisch.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 15. selbstst\u00e4ndige motorisierte Brigade der Friedenstruppen ist in Tschernoretscheje, Samara stationiert. Es handelt sich um die erste Sondereinheit f\u00fcr Friedensschaffung, die Ende 2004 aufgestellt worden war. Sie wird mit Berufssoldaten komplettiert.<\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><b>Friedenskr\u00e4fte<\/b><\/h2>\n<p>\u201eDie Welt hat sich grundlegend ver\u00e4ndert. Wie man es aus der Vergangenheit gelernt hat, k\u00f6nnen Friedenstruppen unerwartet gebraucht werden,\u201c sagte Verteidigungsminister Sergej Schojgu, als er am 6. August die 15. Brigade besuchte. Damals konnten nicht alle in der Samarer Abteilung verstehen, was genau der Minister meint.<\/p>\n<p>Alle Milit\u00e4reinheiten, deren Soldaten w\u00e4hrend der \u00dcbungen im Rostower Gebiet gefallen oder in die ukrainische Gefangenschaft geraten sind (mit Ausnahme der motorisierten Brigaden) bilden die Basis der Friedenstruppen Russlands. Der stellvertretende Kommandeur der Luftlandetruppen in Sachen Friedenseins\u00e4tze, Generalmajor Alexander Wjasnikow, bezeichnete alle aufgef\u00fchrten Einheiten der Luftlandetruppen als Friedenstruppen. Seinen Worten nach wurde die Aufstellung der Friedenskr\u00e4fte mit \u00fcber 5.000 Mann St\u00e4rke exakt zum August 2014 beendet.<\/p>\n<p>Die Frage der Aufstellung von speziellen Friedenskr\u00e4ften kam nach der Operation in Ossetien vor f\u00fcnf Jahren\u00a0auf, erinnert sich der Leiter des Milit\u00e4rprognosezentrums Anatolij Zyganok. Seinen Worten nach unterscheiden sich die Friedenskr\u00e4fte von anderen Kr\u00e4ften durch eine Sprachenvorbereitung (alle lernen Englisch und andere Fremdsprachen), die F\u00e4higkeit, in Zeiten von Massenunruhen zu agieren und mit der Polizei und anderen Machtstrukturen anderer Staaten zusammenzuarbeiten, sowie durch die Bereitschaft nicht nur zu milit\u00e4rischen, sondern auch zu humanit\u00e4ren Operationen. Im Heute wurde der Status der Friedenskr\u00e4fte nur einer Brigade der Landtruppen und allen obengenannten Luftlandetruppeneinheiten zugewiesen, wobei es Friedenstruppen auch bei den inneren Truppen Russlands gibt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling nahmen die Kostromaer, die Pskower und die Uljanowsker Fallschirmspringer zusammen mit Soldaten aus anderen Einheiten an der Operation zum Anschluss der Krim teil. Als Schojgu den Suworow-Orden \u00fcberreichte, der der 76. Division durch den Pr\u00e4sidentenerlass vom 18. August verliehen wurde, bedankte er sich pers\u00f6nlich bei den Soldaten f\u00fcr die Teilnahme an der Krimoperation. Mit Medaillen f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Krim wurden auch der gefallene Zeitsoldat Kiltschinbajew sowie der bei Donezk festgenommene Kostromaer Fallschirmspringer Jegor Potschtojew ausgezeichnet. Es gibt Fotos von diesen Medaillen in vielen pers\u00f6nlichen Netzwerkprofilen von Soldaten aus den obengenannten Einheiten.<\/p>\n<h2><b>Wie gek\u00e4mpft wurde<\/b><\/h2>\n<p>Anfang August waren Donezk und Luhansk fast vollst\u00e4ndig blockiert. Das Territorium der selbsternannten DVR und LVR hatte sich seit dem Beginn der Kampfhandlungen auf ein Viertel verringert. Zur\u00fcckgetreten sind Alexander Bolotow und Alexander Borodaj &#8211; die zu dem Zeitpunkt auff\u00e4lligsten Leiter der DVR und LVR, am 14. August ist der Verteidigungsminister der DVR, Igor Strelkow, zur\u00fcckgetreten, der am Anfang des bewaffneten Widerstands gegen Kyjiw stand. Auf den Webseiten der russischen Nationalpatrioten tauchte der Ausdruck \u201eMoskau sp\u00fclt Neurussland weg\u201c auf.<\/p>\n<p>Am 16. August, als die Gefechte schon auf die Vororte von Donezk und Luhansk \u00fcbergegriffen hatten, berichtete der neue Premierminister der DVR, Alexander Sachartschenko, pl\u00f6tzlich \u00fcber eine Verst\u00e4rkung: 150 Milit\u00e4rtechnikeinheiten (etwa 30 Panzer, der Rest sind Sch\u00fctzenpanzer, Landesch\u00fctzenpanzer und Sch\u00fctzenpanzerwagen) und \u201e1200 Mann Besatzung, die vier Monate lang eine Ausbildung auf dem Territorium Russlands gemacht haben\u201c. \u201eSie wurden in dem kritischsten Moment hier reingelassen,\u201c sagte Sachartschenko, als er bei der Sitzung des Oberrats der DVR auftrat. \u201eNur einzelne Personen in der Republikleitung wussten, dass es in den n\u00e4chsten Tagen ernsthafte Ver\u00e4nderungen geben und der Feind eine entscheidende Niederlage erleben wird,\u201c sagte der nach Moskau zur\u00fcckgekehrte Strelkow sp\u00e4ter unserer Redaktion.<\/p>\n<p>Im Endeffekt kam der ukrainische Vormarsch am 19. August zum Erliegen, und am 20. August begann der Gegenangriff der Volkswehr. In die russischen staatlichen Medien ist die Siegesrhetorik aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zur\u00fcckgekehrt: Man fing an, von Ilowajsker und Mariupoler \u201eKesseln\u201c zu sprechen, in welche die ukrainische Armee gekommen sei. Tats\u00e4chlich, am 27. August sind zwischen den Ortschaften Ilowajsk, Amwrosijiwka und Starobeschewe mehrere Tausende ukrainische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige eingekesselt worden. \u00d6stlich von Mariupol startete eine frische Gruppierung, die mit Milit\u00e4rtechnik aufger\u00fcstet war, eine Offensive gegen die Ukrainer.<\/p>\n<p>Am 28. August sprach der ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko zum ersten Mal \u00f6ffentlich \u00fcber die Invasion der russischen Armee in die Ukraine. Einige Stunden sp\u00e4ter stellte Putin in einer Ansprache an die Volkswehr \u201eernsthafte Erfolge in der Unterbindung der Kyjiwer Milit\u00e4roperation\u201c fest und rief dazu auf, \u201eeinen humanit\u00e4ren Korridor f\u00fcr die ukrainischen Milit\u00e4rs, die sich in der Einkesselung befinden, zu \u00f6ffnen\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_648\" style=\"width: 622px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-648\" class=\"wp-image-648 size-large\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht-1024x775.jpg\" alt=\"\" width=\"612\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht-300x227.jpg 300w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht-768x582.jpg 768w, https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht.jpg 1174w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-648\" class=\"wp-caption-text\">22.08.2014<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Gegenoffensive der Volkswehr konnte ohne die Unterst\u00fctzung der auf der Basis der regul\u00e4ren Armee aufgestellten bataillon-taktischen Gruppen nicht gelingen, findet der ukrainische Milit\u00e4rjournalist Konstantin Maschowetz. Das jetzige Vorgehen dieser Gruppen ist die taktische Basis der russischen Luftlandetruppen, sagt der russische Experte Anatolij Zyganok. Diese bataillon-taktischen Gruppen sind vor ungef\u00e4hr zehn Jahren aufgetaucht, vor der Operation in S\u00fcdossetien, wo sie ihr Bestes gegeben haben, sagt er. So eine Gruppe wird auf der Basis eines Regiments oder eines Bataillons aufgestellt, seltener auf der Basis einer Division oder einer Brigade, ihre St\u00e4rke ist der Standardst\u00e4rke eines motorisierten Bataillons (450-500 Soldaten) gleich. So eine Einheit wird mit Artillerie, Milit\u00e4rtechnik, sowie Soldaten und Offizieren verschiedener Berufszweige wie Aufkl\u00e4rer, Pioniere, Fernmeldem\u00e4nner usw. aufgef\u00fcllt. Die Verst\u00e4rkung der aus Fallschirmspringern aufgestellten bataillon-taktischen Gruppen durch Grenadiere und Panzersoldaten ist eine ganz normale Praxis, f\u00fcgt der Milit\u00e4rexperte Alexander Chramtschichin hinzu.<\/p>\n<p>Der Alliierte Oberbefehlshaber f\u00fcr Europa (SACEUR) der NATO-Armeekr\u00e4fte, General Philipp M. Breedlove, sch\u00e4tzte die maximale Anzahl der auf dem Gefechtsterritorium aktiven Kr\u00e4fte der russischen Armee auf 10 bataillon-taktische Gruppen. Der Journalist Maschowetz und der ukrainische Brigadekommandeur Beresa glauben, dass es mindestens drei bis vier bataillon-taktische Gruppen gibt. Die letzte Zahl entspricht ungef\u00e4hr der Ma\u00dfstabgr\u00f6\u00dfe der Verst\u00e4rkung, \u00fcber die Sachartschenko am Vorabend der entscheidenden Gegenoffensive gesprochen hatte.<\/p>\n<p>Im Verteigungsministerium Russlands wird die Aussage von Breedlove mit einem eigent\u00fcmlichen Humor widerlegt: \u201eVier Armeebataillone mit Technik ist keine Nadel im Heuhaufen. Und wir reden gar nicht \u00fcber die zehn bataillon-taktischen Gruppen, die sich dort angeblich schon vor einer Woche aufgehalten haben sollen. Solch&#8216; starke Aussagen seitens eines mehrsternigen Generals, der sich dabei ausschlie\u00dflich auf eigene Reflexionen st\u00fctzt, sind zumindest leichtsinnig,\u201c steht in der Pressemitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.<\/p>\n<p>Aber auf eine Anfrage von RBK mit einer Bitte um Aufkl\u00e4rung der Todesumst\u00e4nde von \u00fcber zehn Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus verschiedenen Einheiten w\u00e4hrend der \u00dcbungen im Rostower Gebiet, sowie \u00fcber das Schicksal von Ilmitow, Achmetow und Hochlow hat das Verteidigungsministerium nicht geantwortet.<\/p>\n<h2><b>Kein\u00a0Urlaub\u00a0an den Str\u00e4nden<\/b><\/h2>\n<p>Das Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte die Mehrheit der Fakten \u00fcber die Anwesenheit seiner Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen in der Ukraine damit, dass es sich um Freiwillige handele, die w\u00e4hrend ihres Urlaubs in den Krieg gefahren seien. In der DVR und LVR hat man sich an dieselbe Linie gehalten.<\/p>\n<p>Sobald die Weltmedien begannen, \u00fcber russische Soldaten zu sprechen, die in der Ukraine sterben, nahmen die russischen staatlichen Medien das Thema der im Donbas k\u00e4mpfenden Urlauber-Soldaten auf, was die Untersuchung der Firma \u201eMedialogie\u201c f\u00fcr RBK belegt. Nach Angaben des Monitorings und der Analyse der Medien sind im August und September auf den drei wichtigsten Fernsehsendern der Russischen F\u00f6deration 36 Sendungen mit Erw\u00e4hnungen von Armeefreiwilligen aus Russland ausgestrahlt worden. 34 davon wurden nach dem 25. August gesendet.<\/p>\n<p>Am 4. September wurde im Ersten TV-Kanal die Beerdigung des Kostromaer Fallschirmspringers Anatolij Trawkin gezeigt, der in der Ukraine gefallen ist. \u201eVor einem Monat ist er in den Donbas gefahren, ohne seinen Angeh\u00f6rigen etwas zu sagen. Das Abteilungskommando betont, dass Anatolij Urlaub genommen hat, um in die Gefechtszone zu fahren,\u201c sagt der Fernsehansager des Ersten TV-Kanals.<\/p>\n<p>Aber die Sendung ruft mehr Fragen hervor als Antworten zu geben. Es g\u00e4be in einer Einheit, dem 331. Luftlanderegiment in Kostroma, einen gefallenen \u201eFreiwilligen\u201c in der Ukraine, au\u00dferdem noch Gefallene \u201ebei \u00dcbungen im Rostower Gebiet\u201c, sowie zuf\u00e4llig in der Ukraine verirrte Zeitsoldaten, und sie alle sind\u00a0in Uniformen ohne jegliche Abzeichen gekleidet. Noch einer sei verwundet.<\/p>\n<p>Das ist die einzige Einheit, deren Kommando \u00fcber die eigenen Soldaten nicht sagen kann, dass sie alle freiwillig dort waren: Das Video der Verh\u00f6re von Soldaten im Dienst widerlegt es. Oberstleutnant Hotulew aus der Kostromaer Abteilung hat sich geweigert, RBK gegen\u00fcber die Ursache f\u00fcr die Verwundung des verirrten Fallschirmspringers zu erkl\u00e4ren. Die Todesursachen der \u00fcbrigen w\u00e4hrend der \u00dcbungen gefallenen Soldaten werden im S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirk untersucht, sagte der Offizier. Der Presseoffizier des Milit\u00e4rbezirks hat RBK nicht geantwortet.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verbietet ihr Vertrag den Milit\u00e4rs eine Teilnahme an Kriegsgefechten w\u00e4hrend ihres Urlaubs auf direkte Weise &#8211; darauf machte uns das Mitglied des Menschenrechtsrats beim russischen Pr\u00e4sidenten und Leiter der b\u00fcrgerrechtlichen Gruppe \u201eB\u00fcrger. Armee. Recht\u201c, Sergej Kriwenko, aufmerksam. \u201eDer Armeeangeh\u00f6rige teilt dem Kommando mit, wohin genau er in den Urlaub geht, und in die Kampfzone auf dem Territorium eines anderen Staates zu fahren ist gesetzwidrig,\u201d erkl\u00e4rte der B\u00fcrgerrechtler. Seinen Worten nach h\u00e4tte ein Fallschirmspringer, der sich auf den Weg in den Donbas machte, in diesem Fall seine Befehlhabenden bel\u00fcgen m\u00fcssen und keinen Anspruch auf soziale Garantien und Auszahlungen im Falle seiner Verwundung oder Tod erheben k\u00f6nnen, was auch f\u00fcr postume milit\u00e4rische Ehren gilt.<\/p>\n<p>Trotzdem sprechen viele Verwandte von Verwundeten und Gefallenen, die von RBK befragt wurden, von Versprechungen \u00fcber die Auszahlungen wegen Verwundung oder Tod.<\/p>\n<p>Am 2. September versprach der stellvertretende Verteidigungsminister Nikolai Pankow bei einem Treffen mit B\u00fcrgerrechtlern, die Todesumst\u00e4nde von jedem einzelnen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen bei \u201eRostower \u00dcbungen\u201c zu untersuchen. Kriwenko \u00fcberreichte daraufhin dem General die Liste aller Gefallenen, auf der seinen Worten nach 15 Nachnamen stehen. Eine Antwort hat er bis jetzt noch nicht bekommen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Wie NATO-General Breedlove behauptet, sind nach den Minsker Verhandlungen noch immer 4 bataillon-taktische Kampfgruppen der russischen Armee in der Ostukraine geblieben. Insgesamt handele es sich um bis zu 1500 Soldaten. Das Verteidigungsministerium Russlands erkl\u00e4rte diese Angaben als \u201eSpekulationen\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><i><b>Nachsatz: <\/b><\/i><\/span><span style=\"color: #000000\"><i>Wie sp\u00e4ter bekannt wurde, sind die Uljanowsker Fallschirmspringer Ruslan Achmetow und Arsenij Ilmitow, die von den Soldaten des bei Illowajsk eingekesselten Freiwilligenbatillons \u201eDnipro-1\u201c in Gefangenschaft genommen wurden, am Leben geblieben und sind in ihre Garnison der 31. Brigade zur\u00fcckgekehrt. Sie sind beim Durchbruch der Ukrainer aus der Einkesselung nicht get\u00f6tet worden, wie es der ukrainische Innenminister Anton Heraschtschenko behauptet hatte. Dies wurde aus einer am 6. September ver\u00f6ffentlichten Reportage von Lifenews bekannt.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Quelle: <strong>Maxim Solopow<\/strong> f\u00fcr<a href=\"http:\/\/top.rbc.ru\/politics\/02\/10\/2014\/542c0dcfcbb20f5d06c1d87a\"> rbc. ru<\/a>;\u00a0\u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel,<\/a>\u00a0korrigiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. Walter.<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maxim Solopow\u00a0f\u00fcr RBK (RussianBusinessConsulting), den\u00a02. 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Oktober 2014<\/strong><\/em><\/p>\r\n<b>RBK hat Daten \u00fcber gefallene, verwundete und vermisste russische Soldaten in der Ukraine gesammelt und analysiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit von ihnen in f\u00fcnf Abteilungen der Luftlandetruppen gedient hat, die das russische Friedenskorps bilden. In der offiziellen Version, in der es hei\u00dft, \u00a0dass die Fallschirmspringer bei Man\u00f6vern im Gebiet Rostow gefallen und nur Freiwillige in den\u00a0Donbas\u00a0gegangen sind, wurden viele L\u00fccken entdeckt. Es hat sich auch herausgestellt, dass die staatlichen Medien gerade w\u00e4hrend der vermutlichen Beteiligung der russischen Armee am Konflikt \u00fcber den Andrang der Freiwilligen im Donbas zu sprechen anfingen.<\/b>\r\n\r\n\u201eIch habe Kerzen f\u00fcr diejenigen aufgestellt, die gelitten haben oder ihr Leben daf\u00fcr gegeben haben, die Menschen in Neurussland zu besch\u00fctzen,\u201c sagte Wladimir Putin am 11. September, als er die Dreifaltigkeitskirche am Worobjewa-Berg in Moskau verlie\u00df. \u201eDer Pr\u00e4sident meinte nicht russische Armeeangeh\u00f6rige,\u201c erkl\u00e4rte sein Pressesprecher, Dmitry Peskow, Putins Worte: \u201eRussische Armeeangeh\u00f6rige waren da nie.\u201c\r\n\r\nWer waren denn die Soldaten und die Offiziere, die aus der Ukraine lebendig oder tot zur\u00fcckgekommen sind, wieviele waren es, warum schlie\u00dflich, gelten (mindestens) drei von ihnen als vermisst?\r\n<h2><b>Uljanowsker Fallschirmpringer<\/b><\/h2>\r\nAm 28. August ver\u00f6ffentlichte Jegor Worobjew, Korrespondent des ukrainischen Fernsehsenders \u201eEspresso-TV\u201c, eine Reportage \u00fcber die gefangengenommenen Soldaten der 31. Luftsturmbrigade der Luftlandetruppen Russlands, die in Uljanowsk stationiert ist. In diesem Video berichteten die Fallschirmspringer Ruslan Achmetow und Arsenij Ilmitow, wie sie zu \u00dcbungen ins russische Gebiet Rostow gekommen waren und sich aber schon am n\u00e4chsten Tag in der Ukraine wiedergefunden haben. \u201eDie Patronen wurden uns an der Grenze ausgegeben,\u201c sagt Achmetow im Video. Erst nach dem ersten Beschuss habe er verstanden, f\u00e4hrt er fort, dass um ihn herum keine \u00dcbungen stattfinden.\r\n\r\nDas Video wurde im Dorf Mnohopillja in der N\u00e4he von Ilowajsk s\u00fcdostlich von Donezk aufgenommen, wo sich ukrainische Armeeangeh\u00f6rige der Freiwilligenbataillone \u201eDnipro-1\u201c und \u201eDonbas\u201c in der Einkesselung befanden. \u201eWir befinden uns in einem improvisierten Krankenhaus, im Geb\u00e4ude der \u00f6rtlichen Schule, hier wird ein Soldat der russischen Armee behandelt, der im Landesch\u00fctzenpanzer verbrannt ist,\u201c mit solchen Worten beendet der ukrainische Journalist seinen Bericht.\r\n\r\nZwei Tage sp\u00e4ter ist er selbst gefangengenommen worden, der Journalist sei noch immer nicht nach Hause gekommen, erz\u00e4hlt uns seine Ehefrau Jelena Solodwnikowa.\r\n\r\nWie es aussieht, sind auch Ilmitow und Achmetow aus dem Krieg nicht zur\u00fcckgekommen. Bekannte der Uljanowsker Fallschirmspringer aus sozialen Netzwerken haben auf eine Bitte von RBK die zwei M\u00e4nner in einem Video des ukrainischen Journalisten identifiziert. In den Profilen der beiden Soldaten selbst gibt es keine neuere Informationen. Verwandte von Ilmitow und die Ehefrau von Achmetow haben ein Gespr\u00e4ch mit RBK verweigert.\r\n\r\nDer Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Innere Angelegenheiten der Ukraine, Anton Heraschtschenko, glaubt, dass die Fallschirmspringer w\u00e4hrend des Beschusses der ukrainischen Armeekolonne umgekommen sind. Wie Heraschenko RBK gegen\u00fcber erl\u00e4uterte, erfuhr er das von einem Kommandeur eines Freiwilligenbataillons. Der \u201eDnipro-1\u201c Bataillonskomandeur Jurij Beresa hat gegen\u00fcber RBK best\u00e4tigt, dass Ilmitow und Achmetow w\u00e4hrend der Schlachten bei Mnohopillja Ende August von seinen Soldaten in Gefangenschaft genommen wurden. \u201eIch habe pers\u00f6nlich Gespr\u00e4che mit ihrem Kommandeur gef\u00fchrt - Kampfname \u201eKljon,\u201c erz\u00e4hlte Beresa. Seinen Worten nach waren neben den im Video erschienenen Fallschirmspringern noch um die 20 weitere russische Soldaten von ukrainischen Soldaten in Gefangenschaft genommen worden. Dass die Gefangenen in der russischen Armee dienten, wurde dem ukrainischen Offizier nur aufgrund m\u00fcndlicher Angaben der Gefangenen selbst bekannt: Sie hatten keine Dokumente, und die w\u00e4hrend der Vernehmung aufgenommenen Protokolle gingen w\u00e4hrend des Ausbruchs aus der Einkesselung verloren.\r\n\r\n\u201eIch habe ein Offizier-Ehrenwort gegeben, dass wir die Gefangenen freilassen werden, wenn uns erlaubt wird, aus der Einkesselung auszubrechen. In jedem Auto sa\u00df ein russischer Gefangener,\u201c behauptet Beresa. Aber am 29. August wurde bei dem Dorf Nowokaterinywka das Feuer auf die Kolonne er\u00f6ffnet. \u201eDas Auto mit ihnen (Ilmitow und Achmetow) wurde vor meinen Augen zerschossen,\u201c berichtet der Kommandeur.\r\n\r\nIn der Abteilung, in der die Fallschirmspringer gedient haben, wurde ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Beteiligung ihrer Soldaten an den ukrainischen Eins\u00e4tzen abgelehnt (so haben sich auch alle anderen Abteilungen verhalten, die weiter unten aufgef\u00fchrt werden).\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 31. selbst\u00e4ndige Garde-Luftlandebrigade ist im Gebiet Uljanowsk stationiert. Die Uljanowsker Fallschirmspringer haben an der Herstellung der Verfassungsordnung auf dem Territorium von Tschetschenien teilgenommen. Seit 2005 ist die Brigade vollst\u00e4ndig auf ein Vertragssystem umgestellt.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nNach vereinzelten Meldungen hat die 31. Luftsturmbrigade noch mindestens zwei Zeitsoldaten verloren. Im Milit\u00e4rkommissariat Baschkortostan wurde gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur \u201eBaschinform\u201c der Tod des 28-j\u00e4hrigen Soldaten Ilnur Kiltschinbajew aus dem Dorf Almjasowo im Gebiet Kugartschinsk best\u00e4tigt. \u00dcber Alexander Beloserow aus dem Dorf Nowaja Mayna im Kreis Melekessk, Gebiet Uljanowsk, wurde einmal im lokalen Fernsehen berichtet. Beide sind Ende August zu \u00dcbungen ins Gebiet Rostow verlegt worden, und beide kamen nach Informationen von Verwandten am 25. August ums Leben.\r\n\r\n\u201eUnser Landsmann Ilnur Kiltschinbajew ist den Heldentod gestorben, w\u00e4hrend der Verteidigung der zivilen Bev\u00f6lkerung der Ukraine,\u201c stand in der gel\u00f6schten, aber im Cache zug\u00e4nglichen Mitteilung auf der Website der Landsmannschaft des Gebiets Kugartschinsk. \u201eGefallen in Aus\u00fcbung des Dienstes\u201c steht lakonisch auf der Trauertafel in der Schule, die Beloserow besucht hatte.\r\n\r\nDie Profile der beiden sind l\u00e4ngst aus dem sozialen Netzwerk \u201eVkontakte\u201c entfernt worden, die Ehefrau von Kiltschinbajew hat ein Gespr\u00e4ch mit RBK verweigert, Verwandte von Beloserow zu finden ist uns nicht gelungen.\r\n<h2><b>Fallschirmspringer aus Kostroma<\/b><\/h2>\r\n\u201eSie haben sich nicht verlaufen, sie haben einfach die Landkarten von 2015 benutzt,\u201c erz\u00e4hlt die Vorsitzende des Soldatenm\u00fctterkommitees von Kostroma, Ludmila Hochlowa einen Witz aus den sozialen Netzwerken \u00fcber die Fallschirmspringer des in Kostroma stationierten 331. Garderegiments. Am 25. August hat der Sicherheitsdienst der Ukraine Bilder der Vernehmung von Zeitsoldaten aus Kostroma ver\u00f6ffentlicht, die einen Tag zuvor bei dem Dorf Serkalne im Gebiet Donezk der Ukraine festgenommen worden waren. Dieses liegt 36 Kilometer westlich der russischen Grenze und 10 Kilometer s\u00fcdlich von Mnohopillja, wo die Uljanowsker Fallschirmspringer festgenommen wurden.\r\n\r\nAuf dem Bildschirm sind 9 bedr\u00fcckt aussehende M\u00e4nner in Camouflage-Uniform ohne Abzeichen, die der Reihe nach erz\u00e4hlen, wie sie in den Krieg hineingeraten sind. Das Video sollte die Kyjiwer Version \u00fcber die Beteiligung der regul\u00e4ren russischen Armee an dem Konflikt best\u00e4tigen. Nach Aussagen der Soldaten sind sie zu den Man\u00f6ver\u00fcbungen ins Gebiet Rostow gekommen, wo sie bei dem Dorf Matwejew Kurgan stationiert wurden. Einige Zeit sp\u00e4ter haben die Fallschirmspringer den Befehl bekommen, eine Milit\u00e4rger\u00e4tkolonne zu begleiten. Die Grenze haben sie an einer unmarkierten Stelle \u00fcberquert und wurden noch am selben Tag von ukrainischen Soldaten festgenommen.\r\n\r\nDer offiziellen russischen Version zufolge haben sich die Fallschirmspringer w\u00e4hrend der \u00dcbungen verlaufen und sind zuf\u00e4llig auf das Territorium der Ukraine gekommen.\r\n\r\nAm 31. August wurden die Armeeangeh\u00f6rigen nach Verhandlungen zwischen den Pr\u00e4sidenten Russlands und der Ukraine in Minsk an Moskau \u00fcbergeben.\r\n\r\nNachdem die neun Gefangenen einige Zeit in Rostow und dann im Milit\u00e4rspital Burdenko in Moskau verbracht haben, wurden sie zur\u00fcck nach Kostroma geschickt. Einer mit ernsthaften Brandverletzungen bleibt noch immer im Brandverletztenzentrum in Sankt-Petersburg (dieser Verwundete taucht nicht im Video des ukrainischen Sicherheitsdienstes auf), erz\u00e4hlten uns Verwandte der ehemaligen Gefangenen. Jetzt sind die freigelassenen Soldaten im Urlaub, auf Wunsch k\u00f6nnten sie den vertraglichen Dienst fortf\u00fchren, sagte uns der stellvertretende Kommandeur der 98. Division, Oberst Alexander Hotulew. Dar\u00fcber, ob es in dieser Abteilung Verluste gab, hat sich Hotulew geweigert zu sprechen. Die Verwandten der Fallschirmspringer erz\u00e4hlten dagegen, dass am 26. August genau dieser Offizier die Familien dar\u00fcber informiert habe, dass es in der Division zwei Gefallene und zehn Verwundete gibt.\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 98. Luftlandedivision war in den Gebieten Iwanowo und Kostroma stationiert. Das 331. Regiment in Kostroma, das ein Teil dieser Division ist, war fr\u00fcher schon an der Beilegung der ethnischen Konflikte im S\u00fcdkaukasus, Transnistrien, Jugoslawien und Nordossetien beteiligt. Im Jahre 2008 nahmen die Fallschirmspringer aus Kostroma am georgisch-ossetischen Konflikt teil.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nDer erste gefallene Zeitsoldat aus dieser Abteilung, \u00fcber den wir erfahren haben, war der am 2. September in Wladimir beerdigte Sergej Selesnew. Der Vertreter der Milit\u00e4rkommissariats sagte gegen\u00fcber der \u00f6rtlichen Zeitung \u201ePro Gorod\u201c, dass der Soldat w\u00e4hrend \u00dcbungen im Gebiet Rostow gefallen sei. Die Umst\u00e4nde des Todes eines anderen Fallschirmspringers, Andrej Piliptschuk, blieben ungekl\u00e4rt. \u00dcber seinen Tod sprachen seine Verwandte und Freunde in den sozialen Netzwerken, sp\u00e4ter wurden diese Information von ihnen \u00fcberall entfernt. Der Chefredakteur des \u201eHauptportals von Kostroma\u201c, Kirill Rubankow, behauptet, dass eine Verwandte von Piliptschuk das Faktum der Beerdigung des Fallschirmspringers ihm gegen\u00fcber best\u00e4tigt habe. Mit RBK zu reden hat sie sich geweigert.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_641\" align=\"aligncenter\" width=\"486\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1.jpg\"><img class=\"wp-image-641\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/grab1.jpg\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"324\" \/><\/a> Grabst\u00e4tte von Selesnew, Foto: Oleg Yakowlew, RBK[\/caption]\r\n\r\nIn der Verwaltung des Kostromaer Friedhofs hat man RBK \u00fcber die Beerdigung von drei \u201ein der Ukraine\u201c gefallenen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus Kostroma erz\u00e4hlt. In der \u201eAfghanen-Allee\u201c, in der traditionsgem\u00e4\u00df die in Brennpunkten Gefallenen beerdigt werden, tauchten nacheinander drei Grabst\u00e4tten auf. Den Todesdaten auf den Grabsteinen nach zu urteilen, sind der 26-j\u00e4hrige Sergei Gerassimow, der 32-j\u00e4hrige Aleksej Kasjanow und der 27-j\u00e4hrige Ewgen Kamenew am 24. und 25. August bzw. 3. September gefallen.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_642\" align=\"aligncenter\" width=\"479\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow.jpg\"><img class=\"wp-image-642\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/gerassimow.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"319\" \/><\/a> Grabst\u00e4tte von Gerassimow, Foto: Ekaterina Kusmina, RBK[\/caption]\r\n\r\nDie Ehefrau eines Kollegen von Gerassimow berichtete gegen\u00fcber RBK, dass der junge Mann im Panzeraufkl\u00e4rungszug des 331. Regiments vertragsgem\u00e4\u00df diente. Sie selbst warte noch immer auf die R\u00fcckkehr ihres Mannes aus dem Gebiet Rostow. \u201eSie sagen: ja, wir waren in der Ukraine,\u201c behauptete unsere Gespr\u00e4chspartnerin, die ihren Namen nicht zu erw\u00e4hnen gebeten hat. Ihren Aussagen nach sei ihr Mann in den ersten Septembertagen vom Territorium der Ukraine ins Gebiet Rostow zur\u00fcckgekehrt: \u201eBuchst\u00e4blich gestern (am 3. September) hat man ihnen erlaubt zu telefonieren. Die Jungs wollen dort nicht bleiben.\u201c\r\n\r\n[caption id=\"attachment_643\" align=\"aligncenter\" width=\"482\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow.jpg\"><img class=\"wp-image-643\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kasjanow.jpg\" alt=\"\" width=\"482\" height=\"321\" \/><\/a> Grabst\u00e4tte von Kasjanow, Foto: Ekaterina Kusmina, RBK[\/caption]\r\n\r\nWieviele Fallschirmspringer aus Kostroma insgesamt zu \u00dcbungen in Rostow gefahren seien, weigerte sich Hutulew zu erl\u00e4utern. Milit\u00e4rangeh\u00f6rige behaupten, dass zumindest ein Bataillon ins Gebiet Rostow geschickt wurde (die Bataillonsst\u00e4rke liegt standardm\u00e4\u00dfig bei 400-500 Soldaten).\r\n\r\n\u201eIch denke, bald sind die \u00dcbungen zu Ende... Zusammen mit der Verbesserung der politischen Lage,\u201c sagte Hotulew gegen\u00fcber RBK, wobei er Kommentare \u00fcber die Beteiligung der russischen Armeeangeh\u00f6rigen an dem ukrainischen Konflikt verweigerte. \u201eDie M\u00fctter und die Nahestehenden haben sich beruhigt. Alles kehrt in seinen normalen Lauf zur\u00fcck,\u201c schlussfolgerte der Oberst.\r\n<h2><b>Die Pskower, Neurussland- und Rjasansker Fallschirmspringer<\/b><\/h2>\r\nAls erstes Zeugnis der m\u00f6glichen Beteiligung von Pskower Fallschirmspringern an den Gefechten in der Ukraine diente eine Mitteilung in ukrainischen Medien vom 20. August: In der N\u00e4he des Dorfs Heorhiiwka (russ. Georgijewka) im Gebiet Luhansk hat die ukrainische Armee einen Landesch\u00fctzenpanzer mit Dokumenten und Waffen von Armeeangeh\u00f6rigen der 76. Luftlandedivision, die bei Pskow stationiert ist, in ihren Besitz genommen. Ein Korrespondent des TV-Kanals \u201eInter\u201c, Roman Botschkala, ver\u00f6ffentlichte auf seiner Facebook-Seite Fotos, die dies belegen. Unter den im Panzer gefundenen Sachen waren je ein Pass und ein F\u00fchrerschein auf die Namen von Nikolai Krygin aus dem Pskower Gebiet und Ilya Maksimow aus dem Gebiet Saratow sowie ein Kontrollbuch.\r\n\r\nIn dem Kontrollbuch befand sich eine lange Liste mit den Nachnamen von Fallschirmspringern. Beide russische B\u00fcrger dienten zu dem Zeitpunkt vertraglich in der Pskower Division, behaupten ihre Bekannten, die von RBK befragt wurden.\r\n\r\nDer offizielle Vertreter des Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow witzelte: \u201eZu den zahlreichen \u201eHeldentaten\u201c des ukrainischen Sicherheitsdienstes muss man nun noch etwas hinzuf\u00fcgen: den Ankauf von Diebesgut.\u201c\r\n\r\nAber schon am 25. August wurden die Fallschirmspringer Leonid Kitschatkin und Alexander Osipow in Pskow\u00a0beerdigt, deren Namen in dem Kontrollbuch erw\u00e4hnt waren, das im Panzer gefunden worden war. Auf den Grabkreuzen stehen ihre Todesdaten: 19. und 20. August.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_644\" align=\"aligncenter\" width=\"479\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin.jpg\"><img class=\"wp-image-644\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/kitschatkin.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"319\" \/><\/a> Grabst\u00e4tte von Kitschatkin, Foto: Ilya Wasjunin[\/caption]\r\n\r\nDank der Untersuchung des \u00f6rtlichen Abgeordneten Lew Schlosberg und von Journalisten der Zeitung \u201ePskower Gubernija\u201c, die als erste von diesen Beerdigungen berichtet hatten, erfuhr das ganze Land von den Verlusten bei der 76. Division. Die Mutter von Maximow hielt sogar eine Pressekonferenz ab, auf der sie erkl\u00e4rte, dass sie keinerlei Informationen von den Milit\u00e4rs dar\u00fcber bekommen k\u00f6nne, wo sich ihr Sohn befindet. Er hat sich dann in Pskow eingefunden, erz\u00e4hlte sp\u00e4ter Maximowa unserer Redaktion, was seine Papiere in einem verbrannten Panzer in der Ukraine aber verloren haben, hat er bis jetzt nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 76. Gardeluftlandedivision ist im Pskower Gebiet stationiert. Die Pskower Fallschirmspringer waren an der Beilegung der ethnischen Konflikte in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kirgisistan, im Baltikum, Transnistrien, Nord- und S\u00fcdossetien beteiligt. Von 1994 bis 1995 nahm diese Division am bewaffneten Konflikt in Tschetschenien teil. 2008 waren sie am georgisch-ossetischen Konflikt beteiligt. Im August bedankte sich Verteidigungsminister Sergei Schojgu bei den Gardisten f\u00fcr ihre Teilnahme am Einsatz auf der Krim 2014.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nJournalisten und die Nutzer der sozialen Netzwerke haben Dutzende VKontakte-Profile gefunden, die den Pskower Fallschirmspringern geh\u00f6ren und zum letzten Mal am 15. und 16. August von ihren Inhabern besucht wurden. Lokale Medien in Woronesch, Orenburg und Komi berichteten unter Verweis auf die Milit\u00e4rkommissariate und die Verwandten von Gefallenen \u00fcber den Tod von Anton Korolenko, Dmitry Ganin und Maxim Mesenzew (alle haben in der Pskower Division gedient). N\u00e4here Informationen \u00fcber ihre Todesumst\u00e4nde besa\u00dfen die Milit\u00e4rkommissariate nicht.\r\n\r\nLew Schlosberg erkl\u00e4rte im Gespr\u00e4ch mit RBK, dass die Verwandten der Gefallenen \u00fcblicherweise ihre Informationen nicht mal anonym teilen. Seiner Meinung nach lassen sie sich ohne Hoffnung auf die R\u00fcckkehr ihrer Angeh\u00f6rigen von h\u00f6heren Armeer\u00e4ngen leichter beeinflussen, im Gegenzug f\u00fcr soziale Auszahlungen.\r\n\r\nNach seiner Einsch\u00e4tzung wurden etwa 2.000 Soldaten der 76. Division an die Grenze mit der Ukraine verlegt.\r\n\r\nAu\u00dfer den Pskower, den Kostromaer und Uljanowsker Fallschirmspringern kamen im Laufe der Gefechte im Osten der Ukraine noch zwei Dutzend Fallschirmspringer aus anderen Abteilungen unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden ums Leben. Die Zeitung \u201eTschita.ru\u201c meldete unter Verweis auf das Milit\u00e4rkommissariat den Tod eines Tschitiners bei \u00dcbungen bei Rostow, Nikolai Scharaborin, der in Luftlandetruppen in Noworossijsk diente. In dieser Stadt ist die 7. Gardeluftlandedivision stationiert. Sp\u00e4ter wurde Scharaborin in einer Nachrichtensendung des staatlichen russischen Fernsehens als Freiwilliger bezeichnet, der sich der Volkswehr angeschlossen habe, und als sein Todesort wurde das Gebiet Donezk in der Ukraine angegeben.\r\n\r\n\u00dcber den Tod des 21-j\u00e4hrigen Astrachaners Ildar aus dem 137. Gardenregiment der 106. Gardenluftlandedivision, die im Gebiet Rjasan stationiert ist, berichtete ein Experte des Soldatenm\u00fctterkomitees, Anatolij Salin. Der Menschenrechtler nannte zwar den Namen nicht - nur das genaue Todesdatum ist angegeben: der 28. Juli. Seiner Mutter zufolge wurde der Soldat\u00a0kurz zuvor nach Nowoschachtinsk (Gebiet Rostow) verlegt. Die Zeitung \u201eKaspij.info\u201c nannte den Namen des Soldaten: Maksutow. Journalisten entdeckten im Profil des Fallschirmspringers im Netzwerk \u201eVKontakte\u201c folgende Statusmeldung: \u201eAuf in die Ukraine!\u201c. Salin sagt, dass die Soldatenmutter, die sich anfangs selbst an die B\u00fcrgerrechtler gewandt hatte, zu einem bestimmten Moment den Kontakt zu ihnen abgebrochen hat.\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die\u00a07. Gardenluftlandedivision ist im Gebiet Krasnodar stationiert und in den St\u00e4dten Noworossijsk, Stawropol und Anapa untergebracht. Die Divisionssoldaten l\u00f6sten Friedensaufgaben in Abchasien und nahmen aktiv an Antiterroreins\u00e4tzen am Nordkaukasus teil. Die Gardeluftlandedivision ist im Gebiet Rjasan stationiert. Die Divisionssoldaten beteiligten sich an der Ordnungswiederherstellung w\u00e4hrend der antiarmenischen Unruhen in Aserbaidschan und an den Antiterroreins\u00e4tzen am Nordkaukasus.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2><b>Die Grenadiere<\/b><\/h2>\r\nAm 27. August gab der ukrainische Sicherheitsdienst die Festnahme eines weiteren russischen Soldaten bekannt - des 19-j\u00e4hrigen Peter Hochlow. In einem von der Beh\u00f6rde ver\u00f6ffentlichten Video behauptet der in Nowousensk (Gebiet Saratow) Geb\u00fcrtige, er sei Soldat der 9. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade, die in Nischnij Nowgorod stationiert ist. Er wurde von Roman Schubzow identifiziert, der mit ihm zusammen den Grundwehrdienst leistete. Schubzow hat seine Worte auch best\u00e4tigt. Des Weiteren erkl\u00e4rte er, Hochlow sei in einem Internat aufgewachsen, da seine Eltern verstorben waren.\r\n\r\nDer Soldat im Video sagt, dass er am 23. Mai 2013 seinen Grundwehrdienst angetreten hatte und neun Monate sp\u00e4ter einen Zeitvertrag \u00fcber den Dienst in der 9. Brigade unterschrieben habe. Zwei Monate sp\u00e4ter wurde sein Bataillon in Alarmbereitschaft versetzt, sie wurden in Z\u00fcge gesteckt und ins Rostower Gebiet geschickt. Dort hat sich die Truppe im Wald aufgestellt. Einen Monat sp\u00e4ter habe der Kommandeur befohlen, die Sch\u00fctzenpanzer auszufahren, sie zu einer Kolonne aufzustellen und alle Nummernschilder und andere Abzeichen abzuschmirgeln, erz\u00e4hlte der Soldat. Sp\u00e4ter, behauptet Hochlow, wurden 14 solcher Panzer an irgendwelche \u201eTschetschenen\u201c in der russischen Grenzstadt Donezk \u00fcbergeben.\r\n\r\nAus Hochlows Erz\u00e4hlung folgt, dass er, sobald er von der Entlohnung geh\u00f6rt habe, die angeblich die Volkswehr bekomme, freiwillig seine Garnison verlassen und sich der Volkswehr angeschlossen habe. Am 8. August entfernte sich Hochlow mit seinem Dienstkollegen Ruslan Garafijew von der Truppe, und beide begaben sich ins ukrainische \u00a0Gebiet Luhansk. Dort gerieten sie am 27. August\u00a0bei dem Dorf Nowoswetlowka an die Ukrainer.\r\n<h2><b>Das Waisenkind der 9. motorisierten Sch\u00fctzenbrigade<\/b><\/h2>\r\nJetzt versuchen sein Bruder Sergej Hochlow, der im Kinderheim mit ihm zusammen aufgewachsen ist, und die Braut des Soldaten Hochlow, Anna, mehr \u00fcber das Schicksal des Gefangenen zu erfahren. \u201eIm Milit\u00e4rkommissariat haben sie uns gesagt, er habe die Garnison verlassen. Ich glaube nicht, dass er einfach so nur f\u00fcr die Kamera redet. Er war bei den \u00dcbungen im Rostow. Wenn er beschlossen h\u00e4tte, irgendwohin zu gehen, h\u00e4tte er mich angerufen,\u201c sagte Sergej Hochlow unserer Redaktion. Verwandte von Ruslan Garafijew zu finden ist uns nicht gelungen. Im ukrainischen Sicherheitsdienst hat man sich geweigert, das Schicksal der russischen Soldaten zu kommentieren.\r\n\r\nAber auch die Version, dass sich ein Soldat der 9. Brigade freiwillig in der Ukraine befand, ist zweifelhaft. Die \u201eKomsomolskaja Prawda\u201c hat die Geschichten von zwei anderen Zeitsoldaten aus derselben 9. Brigade - Armen Dawojan und Alexander Woronow - ver\u00f6ffentlicht, die \u201ean der Grenze zur Ukraine\u201c im russischen Gebiet Rostow gefallen sind. Angeblich haben ihre Dienstkollegen der Zeitung mitgeteilt, dass die jungen M\u00e4nner am 14. Juli starben, als sie Fl\u00fcchtlinge besch\u00fctzten und unter Beschuss kamen. Dieser Artikel wurde sp\u00e4ter von der Webseite der Zeitung entfernt.\r\n\r\nDer Brigadenvertreter, dessen Telefonnummer Sergej Hochlow vom Milit\u00e4rkommissariat erhalten hatte, legte sofort auf, als unser Korrespondent ihn anrief. Mit den Verwandten von Dawojan und Woronow in Verbindung zu treten ist uns auch nicht gelungen.\r\n\r\nAllem Anschein nach wurden bei den \u201e\u00dcbungen im Rostower Gebiet\u201c auch Grenadiere aus anderen Einheiten eingesetzt.\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 21. selbstst\u00e4ndige motorisierte Sch\u00fctzenbrigade ist in der Gegend von Tozkoje im Gebiet Orenburg stationiert. Die Soldaten dieser Brigade nahmen an den Friedensoperationen in Transnistrien und Abchasien teil, sowie an den beiden tschetschenischen Kriegen.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nEnde August berichteten die Medien in Irkutsk, Astrachan und Baschkortostan unter Verweis auf Milit\u00e4rkommissariate und Verwandte \u00fcber die Beerdigungen von Wadim Larionow, Konstantin Kusmin und Marcel Araptanow aus der 17. und der 18. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Brigade, die in Tschetschenien stationiert sind. Alle drei sind nach der offiziellen Version \u201eim Dienst\u201c w\u00e4hrend der \u00dcbungen bei Rostow gestorben. Die Gr\u00fcnderin der Facebookgruppe \u201eGrus-200\u201c (\u201cFracht-200\u201d) Elena Wassiljewa ver\u00f6ffentlichte \u00a0die Kopie des Befehls zur Aufhebung jeglicher Verpflegung ab dem 4. September\u00a0f\u00fcr sechs Milit\u00e4rangeh\u00f6rige derselben Truppe: Der 25-j\u00e4hrige Unterfeldwebel Wiktor Karpuchin, der 27-j\u00e4hrige Grenadier Nikita Surkow, der 29-j\u00e4hrige Oberfeldwebel Witalij Gluschenko, der 35-j\u00e4hrige Stabsfeldwebel Alexander Nikulin, der 37-j\u00e4hrige Oberstabsfeldwebel Nikolai Mylnikow und der 35-j\u00e4hrige Oberstabsfeldwebel Sergej Dymow. Wassiljewa behauptet auch, dass sie alle ebenfalls gefallen sein k\u00f6nnten.\r\n\r\nDiese Informationen zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen ist uns zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieses Materials nicht gelungen.\r\n<h2><b>Die Friedensstifter aus Samara<\/b><\/h2>\r\nBei den Man\u00f6vern im Rostower Gebiet befanden sich au\u00dferdem auch Soldaten der 15. selbstst\u00e4ndigen motorisierten Sch\u00fctzenbrigade der Friedenstruppen, die im Dorf Roschinskaja im Gebiet Samara stationiert sind, erz\u00e4hlte unserer Redaktion der Leiter der \u201eUnion der Luftlandetruppen- und SEK-Veteranen von Samara\u201c, Wiktor Kalinitschew. Zwei Verwandte der Soldaten sagten unter der Bedingung der Anonymit\u00e4t gegen\u00fcber RBK, dass die Soldaten am 3. September\u00a0nach einer langen Pause wieder Kontakt aufgenommen h\u00e4tten.\r\n\r\nDie Schwiegermutter eines Zeitsoldaten und der Bruder eines anderen behaupten, dass die Friedensstifter Ende August in der Ukraine waren. Am 2. September sind sie angeblich \u00fcbers ukrainische Krasnodon ins russische Gebiet Rostow zur\u00fcckgekommen und haben danach auf die n\u00e4chste Abkommandierung in die Ukraine gewartet.\r\n\r\nDie Ehefrau eines weiteren Zeitsoldaten aus der Samarer Brigade erz\u00e4hlte der Zeitung, dass ihr Mann, der lange keinen Kontakt mit ihr hatte, sie Ende August von einer ukrainischen Nummer angerufen habe. Ihr Mann sagte ihr, dass er sich irgendwo im Rostower Gebiet bei Man\u00f6vern befinde. Das Telefon mit der ukrainischen SIM-Karte habe der Mann angeblich von einem Fl\u00fcchtling bekommen.\r\n\r\n\u00dcber eventuelle Verluste beim Personal gibt es keine Informationen. Die Truppenabteilung weigerte sich, mit der Redaktion zu reden. \u201eEs gab \u00dcbungen im Rostower Gebiet, aber unsere Soldaten gibt es in der Ukraine nicht. Das hat schon unser Oberbefehlshaber erkl\u00e4rt,\u201c antwortete Kalinitschew kategorisch.\r\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"text-align: center\" width=\"100%\"><span style=\"color: #000080\"><i>Die 15. selbstst\u00e4ndige motorisierte Brigade der Friedenstruppen ist in Tschernoretscheje, Samara stationiert. Es handelt sich um die erste Sondereinheit f\u00fcr Friedensschaffung, die Ende 2004 aufgestellt worden war. Sie wird mit Berufssoldaten komplettiert.<\/i><\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2><b>Friedenskr\u00e4fte<\/b><\/h2>\r\n\u201eDie Welt hat sich grundlegend ver\u00e4ndert. Wie man es aus der Vergangenheit gelernt hat, k\u00f6nnen Friedenstruppen unerwartet gebraucht werden,\u201c sagte Verteidigungsminister Sergej Schojgu, als er am 6. August die 15. Brigade besuchte. Damals konnten nicht alle in der Samarer Abteilung verstehen, was genau der Minister meint.\r\n\r\nAlle Milit\u00e4reinheiten, deren Soldaten w\u00e4hrend der \u00dcbungen im Rostower Gebiet gefallen oder in die ukrainische Gefangenschaft geraten sind (mit Ausnahme der motorisierten Brigaden) bilden die Basis der Friedenstruppen Russlands. Der stellvertretende Kommandeur der Luftlandetruppen in Sachen Friedenseins\u00e4tze, Generalmajor Alexander Wjasnikow, bezeichnete alle aufgef\u00fchrten Einheiten der Luftlandetruppen als Friedenstruppen. Seinen Worten nach wurde die Aufstellung der Friedenskr\u00e4fte mit \u00fcber 5.000 Mann St\u00e4rke exakt zum August 2014 beendet.\r\n\r\nDie Frage der Aufstellung von speziellen Friedenskr\u00e4ften kam nach der Operation in Ossetien vor f\u00fcnf Jahren\u00a0auf, erinnert sich der Leiter des Milit\u00e4rprognosezentrums Anatolij Zyganok. Seinen Worten nach unterscheiden sich die Friedenskr\u00e4fte von anderen Kr\u00e4ften durch eine Sprachenvorbereitung (alle lernen Englisch und andere Fremdsprachen), die F\u00e4higkeit, in Zeiten von Massenunruhen zu agieren und mit der Polizei und anderen Machtstrukturen anderer Staaten zusammenzuarbeiten, sowie durch die Bereitschaft nicht nur zu milit\u00e4rischen, sondern auch zu humanit\u00e4ren Operationen. Im Heute wurde der Status der Friedenskr\u00e4fte nur einer Brigade der Landtruppen und allen obengenannten Luftlandetruppeneinheiten zugewiesen, wobei es Friedenstruppen auch bei den inneren Truppen Russlands gibt.\r\n\r\nIm Fr\u00fchling nahmen die Kostromaer, die Pskower und die Uljanowsker Fallschirmspringer zusammen mit Soldaten aus anderen Einheiten an der Operation zum Anschluss der Krim teil. Als Schojgu den Suworow-Orden \u00fcberreichte, der der 76. Division durch den Pr\u00e4sidentenerlass vom 18. August verliehen wurde, bedankte er sich pers\u00f6nlich bei den Soldaten f\u00fcr die Teilnahme an der Krimoperation. Mit Medaillen f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Krim wurden auch der gefallene Zeitsoldat Kiltschinbajew sowie der bei Donezk festgenommene Kostromaer Fallschirmspringer Jegor Potschtojew ausgezeichnet. Es gibt Fotos von diesen Medaillen in vielen pers\u00f6nlichen Netzwerkprofilen von Soldaten aus den obengenannten Einheiten.\r\n<h2><b>Wie gek\u00e4mpft wurde<\/b><\/h2>\r\nAnfang August waren Donezk und Luhansk fast vollst\u00e4ndig blockiert. Das Territorium der selbsternannten DVR und LVR hatte sich seit dem Beginn der Kampfhandlungen auf ein Viertel verringert. Zur\u00fcckgetreten sind Alexander Bolotow und Alexander Borodaj - die zu dem Zeitpunkt auff\u00e4lligsten Leiter der DVR und LVR, am 14. August ist der Verteidigungsminister der DVR, Igor Strelkow, zur\u00fcckgetreten, der am Anfang des bewaffneten Widerstands gegen Kyjiw stand. Auf den Webseiten der russischen Nationalpatrioten tauchte der Ausdruck \u201eMoskau sp\u00fclt Neurussland weg\u201c auf.\r\n\r\nAm 16. August, als die Gefechte schon auf die Vororte von Donezk und Luhansk \u00fcbergegriffen hatten, berichtete der neue Premierminister der DVR, Alexander Sachartschenko, pl\u00f6tzlich \u00fcber eine Verst\u00e4rkung: 150 Milit\u00e4rtechnikeinheiten (etwa 30 Panzer, der Rest sind Sch\u00fctzenpanzer, Landesch\u00fctzenpanzer und Sch\u00fctzenpanzerwagen) und \u201e1200 Mann Besatzung, die vier Monate lang eine Ausbildung auf dem Territorium Russlands gemacht haben\u201c. \u201eSie wurden in dem kritischsten Moment hier reingelassen,\u201c sagte Sachartschenko, als er bei der Sitzung des Oberrats der DVR auftrat. \u201eNur einzelne Personen in der Republikleitung wussten, dass es in den n\u00e4chsten Tagen ernsthafte Ver\u00e4nderungen geben und der Feind eine entscheidende Niederlage erleben wird,\u201c sagte der nach Moskau zur\u00fcckgekehrte Strelkow sp\u00e4ter unserer Redaktion.\r\n\r\nIm Endeffekt kam der ukrainische Vormarsch am 19. August zum Erliegen, und am 20. August begann der Gegenangriff der Volkswehr. In die russischen staatlichen Medien ist die Siegesrhetorik aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zur\u00fcckgekehrt: Man fing an, von Ilowajsker und Mariupoler \u201eKesseln\u201c zu sprechen, in welche die ukrainische Armee gekommen sei. Tats\u00e4chlich, am 27. August sind zwischen den Ortschaften Ilowajsk, Amwrosijiwka und Starobeschewe mehrere Tausende ukrainische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige eingekesselt worden. \u00d6stlich von Mariupol startete eine frische Gruppierung, die mit Milit\u00e4rtechnik aufger\u00fcstet war, eine Offensive gegen die Ukrainer.\r\n\r\nAm 28. August sprach der ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko zum ersten Mal \u00f6ffentlich \u00fcber die Invasion der russischen Armee in die Ukraine. Einige Stunden sp\u00e4ter stellte Putin in einer Ansprache an die Volkswehr \u201eernsthafte Erfolge in der Unterbindung der Kyjiwer Milit\u00e4roperation\u201c fest und rief dazu auf, \u201eeinen humanit\u00e4ren Korridor f\u00fcr die ukrainischen Milit\u00e4rs, die sich in der Einkesselung befinden, zu \u00f6ffnen\u201c.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_648\" align=\"aligncenter\" width=\"612\"]<a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht.jpg\"><img class=\"wp-image-648 size-large\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/karteecht-1024x775.jpg\" alt=\"\" width=\"612\" height=\"463\" \/><\/a> 22.08.2014[\/caption]\r\n\r\nDie Gegenoffensive der Volkswehr konnte ohne die Unterst\u00fctzung der auf der Basis der regul\u00e4ren Armee aufgestellten bataillon-taktischen Gruppen nicht gelingen, findet der ukrainische Milit\u00e4rjournalist Konstantin Maschowetz. Das jetzige Vorgehen dieser Gruppen ist die taktische Basis der russischen Luftlandetruppen, sagt der russische Experte Anatolij Zyganok. Diese bataillon-taktischen Gruppen sind vor ungef\u00e4hr zehn Jahren aufgetaucht, vor der Operation in S\u00fcdossetien, wo sie ihr Bestes gegeben haben, sagt er. So eine Gruppe wird auf der Basis eines Regiments oder eines Bataillons aufgestellt, seltener auf der Basis einer Division oder einer Brigade, ihre St\u00e4rke ist der Standardst\u00e4rke eines motorisierten Bataillons (450-500 Soldaten) gleich. So eine Einheit wird mit Artillerie, Milit\u00e4rtechnik, sowie Soldaten und Offizieren verschiedener Berufszweige wie Aufkl\u00e4rer, Pioniere, Fernmeldem\u00e4nner usw. aufgef\u00fcllt. Die Verst\u00e4rkung der aus Fallschirmspringern aufgestellten bataillon-taktischen Gruppen durch Grenadiere und Panzersoldaten ist eine ganz normale Praxis, f\u00fcgt der Milit\u00e4rexperte Alexander Chramtschichin hinzu.\r\n\r\nDer Alliierte Oberbefehlshaber f\u00fcr Europa (SACEUR) der NATO-Armeekr\u00e4fte, General Philipp M. Breedlove, sch\u00e4tzte die maximale Anzahl der auf dem Gefechtsterritorium aktiven Kr\u00e4fte der russischen Armee auf 10 bataillon-taktische Gruppen. Der Journalist Maschowetz und der ukrainische Brigadekommandeur Beresa glauben, dass es mindestens drei bis vier bataillon-taktische Gruppen gibt. Die letzte Zahl entspricht ungef\u00e4hr der Ma\u00dfstabgr\u00f6\u00dfe der Verst\u00e4rkung, \u00fcber die Sachartschenko am Vorabend der entscheidenden Gegenoffensive gesprochen hatte.\r\n\r\nIm Verteigungsministerium Russlands wird die Aussage von Breedlove mit einem eigent\u00fcmlichen Humor widerlegt: \u201eVier Armeebataillone mit Technik ist keine Nadel im Heuhaufen. Und wir reden gar nicht \u00fcber die zehn bataillon-taktischen Gruppen, die sich dort angeblich schon vor einer Woche aufgehalten haben sollen. Solch' starke Aussagen seitens eines mehrsternigen Generals, der sich dabei ausschlie\u00dflich auf eigene Reflexionen st\u00fctzt, sind zumindest leichtsinnig,\u201c steht in der Pressemitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.\r\n\r\nAber auf eine Anfrage von RBK mit einer Bitte um Aufkl\u00e4rung der Todesumst\u00e4nde von \u00fcber zehn Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus verschiedenen Einheiten w\u00e4hrend der \u00dcbungen im Rostower Gebiet, sowie \u00fcber das Schicksal von Ilmitow, Achmetow und Hochlow hat das Verteidigungsministerium nicht geantwortet.\r\n<h2><b>Kein\u00a0Urlaub\u00a0an den Str\u00e4nden<\/b><\/h2>\r\nDas Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte die Mehrheit der Fakten \u00fcber die Anwesenheit seiner Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen in der Ukraine damit, dass es sich um Freiwillige handele, die w\u00e4hrend ihres Urlaubs in den Krieg gefahren seien. In der DVR und LVR hat man sich an dieselbe Linie gehalten.\r\n\r\nSobald die Weltmedien begannen, \u00fcber russische Soldaten zu sprechen, die in der Ukraine sterben, nahmen die russischen staatlichen Medien das Thema der im Donbas k\u00e4mpfenden Urlauber-Soldaten auf, was die Untersuchung der Firma \u201eMedialogie\u201c f\u00fcr RBK belegt. Nach Angaben des Monitorings und der Analyse der Medien sind im August und September auf den drei wichtigsten Fernsehsendern der Russischen F\u00f6deration 36 Sendungen mit Erw\u00e4hnungen von Armeefreiwilligen aus Russland ausgestrahlt worden. 34 davon wurden nach dem 25. August gesendet.\r\n\r\nAm 4. September wurde im Ersten TV-Kanal die Beerdigung des Kostromaer Fallschirmspringers Anatolij Trawkin gezeigt, der in der Ukraine gefallen ist. \u201eVor einem Monat ist er in den Donbas gefahren, ohne seinen Angeh\u00f6rigen etwas zu sagen. Das Abteilungskommando betont, dass Anatolij Urlaub genommen hat, um in die Gefechtszone zu fahren,\u201c sagt der Fernsehansager des Ersten TV-Kanals.\r\n\r\nAber die Sendung ruft mehr Fragen hervor als Antworten zu geben. Es g\u00e4be in einer Einheit, dem 331. Luftlanderegiment in Kostroma, einen gefallenen \u201eFreiwilligen\u201c in der Ukraine, au\u00dferdem noch Gefallene \u201ebei \u00dcbungen im Rostower Gebiet\u201c, sowie zuf\u00e4llig in der Ukraine verirrte Zeitsoldaten, und sie alle sind\u00a0in Uniformen ohne jegliche Abzeichen gekleidet. Noch einer sei verwundet.\r\n\r\nDas ist die einzige Einheit, deren Kommando \u00fcber die eigenen Soldaten nicht sagen kann, dass sie alle freiwillig dort waren: Das Video der Verh\u00f6re von Soldaten im Dienst widerlegt es. Oberstleutnant Hotulew aus der Kostromaer Abteilung hat sich geweigert, RBK gegen\u00fcber die Ursache f\u00fcr die Verwundung des verirrten Fallschirmspringers zu erkl\u00e4ren. Die Todesursachen der \u00fcbrigen w\u00e4hrend der \u00dcbungen gefallenen Soldaten werden im S\u00fcdlichen Milit\u00e4rbezirk untersucht, sagte der Offizier. Der Presseoffizier des Milit\u00e4rbezirks hat RBK nicht geantwortet.\r\n\r\nAu\u00dferdem verbietet ihr Vertrag den Milit\u00e4rs eine Teilnahme an Kriegsgefechten w\u00e4hrend ihres Urlaubs auf direkte Weise - darauf machte uns das Mitglied des Menschenrechtsrats beim russischen Pr\u00e4sidenten und Leiter der b\u00fcrgerrechtlichen Gruppe \u201eB\u00fcrger. Armee. Recht\u201c, Sergej Kriwenko, aufmerksam. \u201eDer Armeeangeh\u00f6rige teilt dem Kommando mit, wohin genau er in den Urlaub geht, und in die Kampfzone auf dem Territorium eines anderen Staates zu fahren ist gesetzwidrig,\u201d erkl\u00e4rte der B\u00fcrgerrechtler. Seinen Worten nach h\u00e4tte ein Fallschirmspringer, der sich auf den Weg in den Donbas machte, in diesem Fall seine Befehlhabenden bel\u00fcgen m\u00fcssen und keinen Anspruch auf soziale Garantien und Auszahlungen im Falle seiner Verwundung oder Tod erheben k\u00f6nnen, was auch f\u00fcr postume milit\u00e4rische Ehren gilt.\r\n\r\nTrotzdem sprechen viele Verwandte von Verwundeten und Gefallenen, die von RBK befragt wurden, von Versprechungen \u00fcber die Auszahlungen wegen Verwundung oder Tod.\r\n\r\nAm 2. September versprach der stellvertretende Verteidigungsminister Nikolai Pankow bei einem Treffen mit B\u00fcrgerrechtlern, die Todesumst\u00e4nde von jedem einzelnen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen bei \u201eRostower \u00dcbungen\u201c zu untersuchen. Kriwenko \u00fcberreichte daraufhin dem General die Liste aller Gefallenen, auf der seinen Worten nach 15 Nachnamen stehen. Eine Antwort hat er bis jetzt noch nicht bekommen.\r\n\r\n-------\r\n\r\nWie NATO-General Breedlove behauptet, sind nach den Minsker Verhandlungen noch immer 4 bataillon-taktische Kampfgruppen der russischen Armee in der Ostukraine geblieben. Insgesamt handele es sich um bis zu 1500 Soldaten. Das Verteidigungsministerium Russlands erkl\u00e4rte diese Angaben als \u201eSpekulationen\u201c.\r\n\r\n<span style=\"color: #000000\"><i><b>Nachsatz: <\/b><\/i><\/span><span style=\"color: #000000\"><i>Wie sp\u00e4ter bekannt wurde, sind die Uljanowsker Fallschirmspringer Ruslan Achmetow und Arsenij Ilmitow, die von den Soldaten des bei Illowajsk eingekesselten Freiwilligenbatillons \u201eDnipro-1\u201c in Gefangenschaft genommen wurden, am Leben geblieben und sind in ihre Garnison der 31. Brigade zur\u00fcckgekehrt. Sie sind beim Durchbruch der Ukrainer aus der Einkesselung nicht get\u00f6tet worden, wie es der ukrainische Innenminister Anton Heraschtschenko behauptet hatte. Dies wurde aus einer am 6. September ver\u00f6ffentlichten Reportage von Lifenews bekannt.<\/i><\/span>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<em>Quelle: <strong>Maxim Solopow<\/strong> f\u00fcr<a href=\"http:\/\/top.rbc.ru\/politics\/02\/10\/2014\/542c0dcfcbb20f5d06c1d87a\"> rbc. ru<\/a>;\u00a0\u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel,<\/a>\u00a0korrigiert von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/khwalter\">Klaus H. 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