{"id":734,"date":"2014-10-24T21:03:41","date_gmt":"2014-10-24T21:03:41","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=734"},"modified":"2018-12-15T09:19:48","modified_gmt":"2018-12-15T09:19:48","slug":"andrej-subow-kreml-hat-angst-vor-einem-slawischen-fruehling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/andrej-subow-kreml-hat-angst-vor-einem-slawischen-fruehling\/","title":{"rendered":"Andrej Subow: Der Kreml hat Angst vor einem &#8222;slawischen Fr\u00fchling&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/\u0437\u0443\u0431\u043e\u04321.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-735 size-full\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/10\/\u0437\u0443\u0431\u043e\u04321.jpg\" alt=\"\u0437\u0443\u0431\u043e\u0432\" width=\"258\" height=\"150\" \/><\/a><em><strong>Abschrift der Rede\u00a0von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andrei_Borissowitsch_Subow\">Andrej Subow<\/a>\u00a0vor dem 3. Kongress der russischen Intelligenzija, 20. Oktober 2014.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Liebe Freunde! Ich versuche, hier von einem ganz anderen Ende als meine Redevorg\u00e4nger anzufangen.<\/p>\n<p>Es geht darum, dass sich Russland seit dem 17. Jahrhundert, seit den Zeiten des Zaren Alexej Michajlowitsch, und bis zum 17. Jahr des 20. Jahrhunderts in internationalen europ\u00e4ischen B\u00fcndnissen befand. Es hat nie versucht, sich der ganzen damaligen zivilisierten Welt entgegenzustellen.<\/p>\n<p>Es waren verschiedene Koalitionen: die Koalition gegen die T\u00fcrkei zwischen Alexej Michailowitsch und\u00a0Polen; die Koalition im Gro\u00dfen Nordischen Krieg zwischen Peter I. und\u00a0der Republik Venedig und schlie\u00dflich das gutbekannte Heilige B\u00fcndnis von Alexander I. gegen Napoleon. Und selbstverst\u00e4ndlich die Triple Entente im Ersten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Trotz der Tatsache, dass Russland ein eigent\u00fcmliches Land war &#8211; Tutschews Worten nach k\u00f6nnte man es nicht nach seiner Elle messen &#8211; verstanden russische Zaren ausgezeichnet, dass sie sich gegen Europa nicht behaupten\u00a0sollten, da wir viel zu viel gemeinsam haben: das Christentum, den byzantinisch-r\u00f6mischen Nachlass und vieles-vieles mehr. Unter anderem auch eine gemeinsame Kultur, in der Tolstoi, Dostojewski, Tschechow, Puschkin in Europa auf die gleiche Art aufgenommen werden wie in Russland.<\/p>\n<p>Eine Ver\u00e4nderung fand nach 1918 statt, weil es einen prinzipiellen Unterschied gab, zwischen der Aufgabe der Sowjetunion in der Erschaffung der Weltkommunismusstaatlichkeit, deren Symbol das sowjetische Wappen war &#8211; eine Erdkugel mit einem Hammer und Sichel drauf, und den Aufgaben der westlichen Demokratien, welche die gegenseitige Souver\u00e4nit\u00e4t anerkannten, was Freiheit voraussetzte. Im Westen hat sich der Freiraum zunehmend erweitert, sowohl der politische als auch der wirtschaftliche. F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung verbesserten sich die Bedingungen des gegenseitigen Austausches immer weiter. Und bei uns entstand aber eine Realit\u00e4t, in der sich die Sowjetunion der ganzen Welt entgegenstellte, die der UdSSR nicht unterstand.<\/p>\n<p>Im Unterschied zum Westen, wo es Beziehungen im Rahmen von B\u00fcndnissen zwischen England, Frankreich, den USA, Schweden und anderen L\u00e4ndern geben konnte, kannte die Sowjetunion keine Verb\u00fcndeten. Zu Friedenszeiten kannte sie nur die ihr absolut unterstellten Satelliten. Vor dem Krieg waren es zum Beispiel die Mongolei, Tuwa. Nach dem Krieg ist die Liste wesentlich gr\u00f6\u00dfer geworden. Au\u00dfer Satelliten kannte die Sowjetunion nur Feinde. Sogar als China in den 1960ern so stark wurde, dass es ein Satellit weder sein wollte noch konnte, konnte es kein Verb\u00fcndeter werden und wurde zum Feind.<\/p>\n<p>Das ist die Besonderheit des primitiven Denkens der sowjetischen Elite. Aber herbeigerufen wurde dieses durch die unterschiedliche Zielsetzung, durch unterschiedliche Ideologien.<br \/>\nDer Westen wollte sich selbst als einen Raum\u00a0der freien und relativ reichen Welt erhalten, die Sowjetunion wollte das alles besetzen und zu einem einheitlichen Staat machen.<\/p>\n<p>Als Resultat hatten wir die Konfrontation zuerst im hei\u00dfen Krieg und dann im Kalten, der \u00fcbrigens einmal unterbrochen wurde. Als der Sowjetunion die Gefahr eines realen Untergangs drohte, hatte sie keine Bedenken, das engste B\u00fcndnis mit England und der USA einzugehen, l\u00f6ste auf der Stelle das ideologische Paradigma ab und begann\u00a0Lieder dar\u00fcber zu singen, wie die russischen und englischen Seem\u00e4nner Zigaretten auf einem Kriegsschiff zusammen rauchen usw. Aber das war schnell wieder verschwunden.<\/p>\n<p>Also, meine lieben Freunde, wenn man jetzt von der internationalen Politik spricht, haben wir bei unserer Obrigkeit\u00a0mit einem Rezidiv des sowjetischen Bewusstseins des Kalten Krieges zu tun. Dieser R\u00fcckfall geschieht aus dem einfachen Grund, weil sie, die Nomenklaturisten, nichts anderes kennen. Sie k\u00f6nnen und f\u00fchlen sich auch nicht als Vertreter der europ\u00e4ischen kulturellen Welt, weil sie es einfach nicht sind. Und darum versuchen sie der ganzen inneren wie auch der \u00e4u\u00dferen Welt einzutrichtern, dass Russland eine besondere Zivilisation sei, wobei die Sowjetunion zweifellos eine besondere Zivilisation, eine sehr traurige Zivilisation war, aber auf keinen Fall das historische Russland.<\/p>\n<p>Und hier haben sie sich als Vertreter der Sowjetunion verwirklicht\u00a0und sich wem entgegengestellt? Der westlichen Welt. Schon wieder.<\/p>\n<p>Das zweite Phantom des sowjetischen Bewusstseins ist die Einflusssph\u00e4re. Als der Sozialdarwinismus von Herbert Spensor in Europa auftauchte, war es eine allgemeine Erscheinung, die zur Entstehung solcher Kategorien wie \u201eEinflussbereich\u201c f\u00fchrte. Und dieser Kampf um Einflusszonen hatte zu zwei Weltkriegen gef\u00fchrt. Der Westen hat sich von dieser Herangehensweise losgesagt. Er denkt nicht mehr in diesen Kategorien. Als Beweis dient allein schon die Tatsache, dass die Sieger sich keinen Quadratkilometer Land von Frankreich, Deutschland und Italien nach dem Zweiten Weltkrieg angeeignet und auch keine Kontributionen gefordert, sondern umgekehrt &#8211; den Marshallplan in Bezug auf die besiegten L\u00e4nder angewendet haben.<\/p>\n<p>Aber die Sowjetunion dachte\u00a0in Kategorien dieser kranken Politik, und dieses Denken wurde auch von der jetzigen Obrigkeit \u00fcbernommen. Sie denkt in Kategorien von Einflusszonen, von Einflusssph\u00e4ren. F\u00fcr den Westen ist es offensichtlich, dass wenn Polen in die NATO will, es dieser auch beitreten kann, wenn es ihren politischen Angaben, ihren Au\u00dfenverteidigungsparametern usw. entspricht. F\u00fcr uns ist es aber offensichtlich, dass Polen gar nichts wollen kann, und dass Polens Schicksal die USA, die alten Mitglieder der NATO und Russland entscheiden muss. Das ist schon wieder ein sch\u00e4dliches geopolitisches Bewusstsein.<\/p>\n<p>Wir unterscheiden uns durch ganze Epochen. Teilweise weil sich unsere Obrigkeit noch immer im Zustand des sowjetischen Bewusstseins befindet. Gerade das Letzte f\u00fchrte zum ukrainischen Krieg. Es liegt daran, dass die heutige Obrigkeit der Meinung war, dass der ganze postsowjetische Raum zum Einflussbereich von Russland geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Breschnew breitete die Doktrin der beschr\u00e4nkten Souver\u00e4nit\u00e4t auf Osteuropa aus. Wegen dieser kam es eigentlich auch 1968 zur Okkupation der Tschechoslowakei, und fast f\u00fchrte sie 1981 zur Okkupation Polens. Genau diese Doktrin bietet nun Putin in Bezug auf den postsowjetischen Raum an.<\/p>\n<p>Zweifellos versteht dies der Westen nicht. Versteht es nicht, denn jedes Land, jedes Volk ist ein Souver\u00e4n, der seinen eigenen Weg selbst bestimmt, genauso wie das russische, amerikanische, englische, ungarische, belarussische, kasachische Volk ein Souver\u00e4n ist, der \u00fcber sich selbst bestimmt. Also, hier wieder mal zwei verschiedene Mentalit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Vorbehaltlos hat mein Kollege Piontkowski Recht, wenn er sagt, dass sich die Obrigkeit am meisten vor einer Verbreitung der ukrainischen Revolution auf Russland\u00a0f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Es gab schon den \u201earabischen Fr\u00fchling\u201c, und darum war es das Hauptziel, keinen \u201eslawischen Fr\u00fchling\u201c zuzulassen. Es nicht zuzulassen, dass sich die ukrainischen Ereignisse durch die einheitliche Sprache, einheitliche Kultur, einheitliche historische Vergangenheit und massenhafte Familienb\u00fcndnisse auf Russland ausbreiten.<br \/>\nDie Hauptaufgabe war nicht die Krim, nicht der Donbas &#8211; das ist alles Quatsch, die Hauptaufgabe war, einen Keil zwischen die V\u00f6lker zu treiben, nach M\u00f6glichkeiten aber auch das Regime in der Ukraine zu ver\u00e4ndern, aber am wichtigsten: es zu erreichen, dass das Beispiel der Ukrainer auf keinen Fall ansteckend, sondern f\u00fcr Russland nur absto\u00dfend wirkt.<br \/>\nUnd das ist vollbracht worden, darin hat die ideologische Maschine einen vollkommenen Erfolg erzielt.<\/p>\n<p>Ja, schlussendlich ist der Krieg verloren. Russland ist isoliert von der ganzen Welt. Die Ukraine ist zweifellos nach Europa gegangen. Die NATO hat sich den Grenzen Russlands so sehr wie noch nie gen\u00e4hert, denn fr\u00fcher wurden die mit Gorbatschow getroffenen Vereinbarungen \u00fcber die Nicht-Stationierung der Waffen von gro\u00dfen NATO-L\u00e4ndern auf dem Territorium der neuen NATO-L\u00e4nder, die sich in den 1990ern angeschlossen haben, eingehalten. Und nun ist das alles abgeschafft, und dementsprechend werden in Rum\u00e4nien und Polen Milit\u00e4rbasen errichtet, Finnland und Schweden bitten offiziell um einen NATO-Beitritt. Sogar in diesem Punkt hat man verloren.<\/p>\n<p>Und dabei st\u00fcrzen wir wirtschaftlich in den Abgrund, wir laufen, wie es absolut richtig von meinem Kollegen Piontkowski aufgezeigt wurde, in die Arme vom China, dabei sind wir nicht imstande, uns mit dem Westen sogar in Bezug auf die wachsende Bedrohung vom S\u00fcden aus &#8211; den radikalen Islam, zu einigen.<\/p>\n<p>Jetzt lasst uns doch mal schauen, was f\u00fcr uns tats\u00e4chlich gef\u00e4hrlich ist und was tats\u00e4chlich erw\u00fcnscht. Ist f\u00fcr uns die NATO-Aggression, die Aggression Europas gef\u00e4hrlich, will Europa Russland besetzen? Nein, nat\u00fcrlich nicht. Wozu braucht Europa Russland? Es tr\u00e4gt schon die schwere B\u00fcrde der eigenen Wirtschaft. Es muss die Wirtschaft von Griechenland, der Pyren\u00e4en-L\u00e4ndern hochziehen. Hier braucht Europa Russland nicht. Es ist ein Risikogebiet f\u00fcr Europa. Aber was sind denn die Risikogebiete f\u00fcr Russland? Nur der S\u00fcden und der Osten. China und die radikalen Bewegungen der islamischen Welt, die sich unbeschreiblich schnell verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Hauptgefahr kommt hier von der Seite Chinas: Da sind der leere Ferne Osten und Sibirien und das \u00fcberbev\u00f6lkerte China. Leer sind sie, das stimmt, daf\u00fcr aber reich an Ressourcen, die China gerade nicht hat. Nach allen Regeln der sowjetischen Geopolitik werden der Ferne Osten und Sibirien ans China abbr\u00f6ckeln. F\u00fcr die russische territoriale Integrit\u00e4t ist dies ein f\u00fcrchterliches Risiko.<br \/>\nWas den S\u00fcden angeht, die Islambedrohung: In Russland gibt es viele Regionen mit moslemischer Bev\u00f6lkerung. Dort gibt es nicht wenige hitzige K\u00f6pfe, und sogar genug russische, vielleicht nicht so viele, aber doch eine bedeutende Anzahl, die gerade zum Islam konvertieren. Dabei zweifellos &#8211; zum radikalen Islam.<\/p>\n<p>Was muss man denn tun? Welche positive Schlussfolgerung aus all dem gibt es, und was ist dementsprechend die Aufgabe unserer Intelligenz?<\/p>\n<p>Erstens, der bl\u00f6dsinnig aufgeblasene, zu sowjetischen Zeiten erfundene, nie zuvor existierende Antiamerikanismus und das Antiwestlertum m\u00fcssen von unserer Seite einer totalen Verspottung ausgesetzt werden. Wir m\u00fcssen diese Barbarei bek\u00e4mpfen. Das ist typischer Rassismus, typischer Nazismus, wenn bei uns Menschen Amerika nicht m\u00f6gen. Das ist dumm. Was bedeutet das? Das ist das Gleiche, dass in Amerika Russland nicht geliebt wird, und ich zum Beispiel Obervolta nicht mag. Das ist das Erste, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und den Menschen erkl\u00e4ren sollten, dass das Idiotie und ganz klar sowjetisches Erbe ist.<br \/>\nSoll doch die Obrigkeit nach ihrer sowjetischen Gewohnheit versuchen, an unsere nationale Einmaligkeit zu appellieren und andere V\u00f6lker zu verachten, wobei sie die Klassensolidarit\u00e4t gegen die Nationalsolidarit\u00e4t ausgetauscht hat, also von der kommunistischen Plattform auf eine faschistische wechselte &#8211; wir werden dem aber nicht nachgeben.<br \/>\nZweitens, wir m\u00fcssen uns klar werden, dass unsere Interessen, Russlands Interessen, und nicht irgendwelche unerwiderte Liebe, von uns ein B\u00fcndnis mit Europa zu suchen fordern, ein B\u00fcndnis mit der NATO, mit der Atlantischen Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Das ist das Einzige, was wir den Risiken aus dem S\u00fcden und Osten entgegensetzen k\u00f6nnen. Diese B\u00fcndnis hat unser Land 1941-1945 gerettet. Wenn es diese nicht gegeben h\u00e4tte, w\u00e4re jetzt alles anders.<\/p>\n<p>Es gab eine Idee von Gorbatschow: ein Europa von Lissabon bis Wladiwostok, und eigentlich war es auch Putins Idee: die Erschaffung eines Sicherheitssystems von Wladiwostok \u00fcber Moskau, Paris und Lissabon, bis nach Vancouver, einschlie\u00dflich Japan. Das ist alles nun kaputt. Unsere Aufgabe ist zu erkl\u00e4ren, dass unser einziger Weg ein Weg zum Erhalt unseres politischen und wirtschaftlichen Wohlstands ist.<\/p>\n<p>Man darf sich nicht mit jemandem anfreunden, der dich einnehmen m\u00f6chte, oder mit denjenigen, die nicht weiter entwickelt sind, als du es selbst bist. Du wirst nichts von ihnen bekommen, nur verlieren. Nur eine Welt, in der du Technologien, Ressourcen, Geld, Kultur, Bildung, Universit\u00e4ten bekommst, an denen die Kinder unserer Reichen \u00fcbrigens auch studieren, die Welt, in der\u00a0sich ihre Eltern \u00e4rztlich behandeln lassen, in der diese Menschen ihre Villen bauen &#8211; nur diese Welt ist ein begehrter Verb\u00fcndeter. Wir m\u00fcssen in diese Richtung gehen, sonst erleben wir eine Niederlage.<\/p>\n<p>Wir sind jetzt schon durch die falsche aggressive Au\u00dfenpolitik so abgetrennt vom Westen, dass die Wege zur\u00fcck sehr, sehr schwierig sein werden. Aber mit jedem Tag werden sie nur schwieriger.<\/p>\n<p>Je schneller wir, die russische Intelligenzija, diesen f\u00fcr Russland verderblichen Weg einer politischen und wirtschaftlichen Autarkie verlassen, um so einfacher werden unsere Kinder in 10, 20, 30 Jahren aufatmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Danke.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Quelle: <strong>Andrei Borissowitsch Subow<\/strong> beim\u00a0<a href=\"http:\/\/konan-vesti.blogspot.ru\/2014\/10\/blog-post_299.html\">Kongress der russischen Intelligenzija<\/a>;<\/em><br \/>\n<em> \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel <\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschrift der Rede\u00a0von Andrej Subow\u00a0vor dem 3. Kongress der russischen Intelligenzija, 20. Oktober 2014. Liebe Freunde! 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Kongress der russischen Intelligenzija, 20. Oktober 2014.<\/strong><\/em>\r\n\r\nLiebe Freunde! Ich versuche, hier von einem ganz anderen Ende als meine Redevorg\u00e4nger anzufangen.\r\n\r\nEs geht darum, dass sich Russland seit dem 17. Jahrhundert, seit den Zeiten des Zaren Alexej Michajlowitsch, und bis zum 17. Jahr des 20. Jahrhunderts in internationalen europ\u00e4ischen B\u00fcndnissen befand. Es hat nie versucht, sich der ganzen damaligen zivilisierten Welt entgegenzustellen.\r\n\r\nEs waren verschiedene Koalitionen: die Koalition gegen die T\u00fcrkei zwischen Alexej Michailowitsch und\u00a0Polen; die Koalition im Gro\u00dfen Nordischen Krieg zwischen Peter I. und\u00a0der Republik Venedig und schlie\u00dflich das gutbekannte Heilige B\u00fcndnis von Alexander I. gegen Napoleon. Und selbstverst\u00e4ndlich die Triple Entente im Ersten Weltkrieg.\r\n\r\nTrotz der Tatsache, dass Russland ein eigent\u00fcmliches Land war - Tutschews Worten nach k\u00f6nnte man es nicht nach seiner Elle messen - verstanden russische Zaren ausgezeichnet, dass sie sich gegen Europa nicht behaupten\u00a0sollten, da wir viel zu viel gemeinsam haben: das Christentum, den byzantinisch-r\u00f6mischen Nachlass und vieles-vieles mehr. Unter anderem auch eine gemeinsame Kultur, in der Tolstoi, Dostojewski, Tschechow, Puschkin in Europa auf die gleiche Art aufgenommen werden wie in Russland.\r\n\r\nEine Ver\u00e4nderung fand nach 1918 statt, weil es einen prinzipiellen Unterschied gab, zwischen der Aufgabe der Sowjetunion in der Erschaffung der Weltkommunismusstaatlichkeit, deren Symbol das sowjetische Wappen war - eine Erdkugel mit einem Hammer und Sichel drauf, und den Aufgaben der westlichen Demokratien, welche die gegenseitige Souver\u00e4nit\u00e4t anerkannten, was Freiheit voraussetzte. Im Westen hat sich der Freiraum zunehmend erweitert, sowohl der politische als auch der wirtschaftliche. F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung verbesserten sich die Bedingungen des gegenseitigen Austausches immer weiter. Und bei uns entstand aber eine Realit\u00e4t, in der sich die Sowjetunion der ganzen Welt entgegenstellte, die der UdSSR nicht unterstand.\r\n\r\nIm Unterschied zum Westen, wo es Beziehungen im Rahmen von B\u00fcndnissen zwischen England, Frankreich, den USA, Schweden und anderen L\u00e4ndern geben konnte, kannte die Sowjetunion keine Verb\u00fcndeten. Zu Friedenszeiten kannte sie nur die ihr absolut unterstellten Satelliten. Vor dem Krieg waren es zum Beispiel die Mongolei, Tuwa. Nach dem Krieg ist die Liste wesentlich gr\u00f6\u00dfer geworden. Au\u00dfer Satelliten kannte die Sowjetunion nur Feinde. Sogar als China in den 1960ern so stark wurde, dass es ein Satellit weder sein wollte noch konnte, konnte es kein Verb\u00fcndeter werden und wurde zum Feind.\r\n\r\nDas ist die Besonderheit des primitiven Denkens der sowjetischen Elite. Aber herbeigerufen wurde dieses durch die unterschiedliche Zielsetzung, durch unterschiedliche Ideologien.\r\nDer Westen wollte sich selbst als einen Raum\u00a0der freien und relativ reichen Welt erhalten, die Sowjetunion wollte das alles besetzen und zu einem einheitlichen Staat machen.\r\n\r\nAls Resultat hatten wir die Konfrontation zuerst im hei\u00dfen Krieg und dann im Kalten, der \u00fcbrigens einmal unterbrochen wurde. Als der Sowjetunion die Gefahr eines realen Untergangs drohte, hatte sie keine Bedenken, das engste B\u00fcndnis mit England und der USA einzugehen, l\u00f6ste auf der Stelle das ideologische Paradigma ab und begann\u00a0Lieder dar\u00fcber zu singen, wie die russischen und englischen Seem\u00e4nner Zigaretten auf einem Kriegsschiff zusammen rauchen usw. Aber das war schnell wieder verschwunden.\r\n\r\nAlso, meine lieben Freunde, wenn man jetzt von der internationalen Politik spricht, haben wir bei unserer Obrigkeit\u00a0mit einem Rezidiv des sowjetischen Bewusstseins des Kalten Krieges zu tun. Dieser R\u00fcckfall geschieht aus dem einfachen Grund, weil sie, die Nomenklaturisten, nichts anderes kennen. Sie k\u00f6nnen und f\u00fchlen sich auch nicht als Vertreter der europ\u00e4ischen kulturellen Welt, weil sie es einfach nicht sind. Und darum versuchen sie der ganzen inneren wie auch der \u00e4u\u00dferen Welt einzutrichtern, dass Russland eine besondere Zivilisation sei, wobei die Sowjetunion zweifellos eine besondere Zivilisation, eine sehr traurige Zivilisation war, aber auf keinen Fall das historische Russland.\r\n\r\nUnd hier haben sie sich als Vertreter der Sowjetunion verwirklicht\u00a0und sich wem entgegengestellt? Der westlichen Welt. Schon wieder.\r\n\r\nDas zweite Phantom des sowjetischen Bewusstseins ist die Einflusssph\u00e4re. Als der Sozialdarwinismus von Herbert Spensor in Europa auftauchte, war es eine allgemeine Erscheinung, die zur Entstehung solcher Kategorien wie \u201eEinflussbereich\u201c f\u00fchrte. Und dieser Kampf um Einflusszonen hatte zu zwei Weltkriegen gef\u00fchrt. Der Westen hat sich von dieser Herangehensweise losgesagt. Er denkt nicht mehr in diesen Kategorien. Als Beweis dient allein schon die Tatsache, dass die Sieger sich keinen Quadratkilometer Land von Frankreich, Deutschland und Italien nach dem Zweiten Weltkrieg angeeignet und auch keine Kontributionen gefordert, sondern umgekehrt - den Marshallplan in Bezug auf die besiegten L\u00e4nder angewendet haben.\r\n\r\nAber die Sowjetunion dachte\u00a0in Kategorien dieser kranken Politik, und dieses Denken wurde auch von der jetzigen Obrigkeit \u00fcbernommen. Sie denkt in Kategorien von Einflusszonen, von Einflusssph\u00e4ren. F\u00fcr den Westen ist es offensichtlich, dass wenn Polen in die NATO will, es dieser auch beitreten kann, wenn es ihren politischen Angaben, ihren Au\u00dfenverteidigungsparametern usw. entspricht. F\u00fcr uns ist es aber offensichtlich, dass Polen gar nichts wollen kann, und dass Polens Schicksal die USA, die alten Mitglieder der NATO und Russland entscheiden muss. Das ist schon wieder ein sch\u00e4dliches geopolitisches Bewusstsein.\r\n\r\nWir unterscheiden uns durch ganze Epochen. Teilweise weil sich unsere Obrigkeit noch immer im Zustand des sowjetischen Bewusstseins befindet. Gerade das Letzte f\u00fchrte zum ukrainischen Krieg. Es liegt daran, dass die heutige Obrigkeit der Meinung war, dass der ganze postsowjetische Raum zum Einflussbereich von Russland geh\u00f6rt.\r\n\r\nBreschnew breitete die Doktrin der beschr\u00e4nkten Souver\u00e4nit\u00e4t auf Osteuropa aus. Wegen dieser kam es eigentlich auch 1968 zur Okkupation der Tschechoslowakei, und fast f\u00fchrte sie 1981 zur Okkupation Polens. Genau diese Doktrin bietet nun Putin in Bezug auf den postsowjetischen Raum an.\r\n\r\nZweifellos versteht dies der Westen nicht. Versteht es nicht, denn jedes Land, jedes Volk ist ein Souver\u00e4n, der seinen eigenen Weg selbst bestimmt, genauso wie das russische, amerikanische, englische, ungarische, belarussische, kasachische Volk ein Souver\u00e4n ist, der \u00fcber sich selbst bestimmt. Also, hier wieder mal zwei verschiedene Mentalit\u00e4ten.\r\n\r\nVorbehaltlos hat mein Kollege Piontkowski Recht, wenn er sagt, dass sich die Obrigkeit am meisten vor einer Verbreitung der ukrainischen Revolution auf Russland\u00a0f\u00fcrchtet.\r\n\r\nEs gab schon den \u201earabischen Fr\u00fchling\u201c, und darum war es das Hauptziel, keinen \u201eslawischen Fr\u00fchling\u201c zuzulassen. Es nicht zuzulassen, dass sich die ukrainischen Ereignisse durch die einheitliche Sprache, einheitliche Kultur, einheitliche historische Vergangenheit und massenhafte Familienb\u00fcndnisse auf Russland ausbreiten.\r\nDie Hauptaufgabe war nicht die Krim, nicht der Donbas - das ist alles Quatsch, die Hauptaufgabe war, einen Keil zwischen die V\u00f6lker zu treiben, nach M\u00f6glichkeiten aber auch das Regime in der Ukraine zu ver\u00e4ndern, aber am wichtigsten: es zu erreichen, dass das Beispiel der Ukrainer auf keinen Fall ansteckend, sondern f\u00fcr Russland nur absto\u00dfend wirkt.\r\nUnd das ist vollbracht worden, darin hat die ideologische Maschine einen vollkommenen Erfolg erzielt.\r\n\r\nJa, schlussendlich ist der Krieg verloren. Russland ist isoliert von der ganzen Welt. Die Ukraine ist zweifellos nach Europa gegangen. Die NATO hat sich den Grenzen Russlands so sehr wie noch nie gen\u00e4hert, denn fr\u00fcher wurden die mit Gorbatschow getroffenen Vereinbarungen \u00fcber die Nicht-Stationierung der Waffen von gro\u00dfen NATO-L\u00e4ndern auf dem Territorium der neuen NATO-L\u00e4nder, die sich in den 1990ern angeschlossen haben, eingehalten. Und nun ist das alles abgeschafft, und dementsprechend werden in Rum\u00e4nien und Polen Milit\u00e4rbasen errichtet, Finnland und Schweden bitten offiziell um einen NATO-Beitritt. Sogar in diesem Punkt hat man verloren.\r\n\r\nUnd dabei st\u00fcrzen wir wirtschaftlich in den Abgrund, wir laufen, wie es absolut richtig von meinem Kollegen Piontkowski aufgezeigt wurde, in die Arme vom China, dabei sind wir nicht imstande, uns mit dem Westen sogar in Bezug auf die wachsende Bedrohung vom S\u00fcden aus - den radikalen Islam, zu einigen.\r\n\r\nJetzt lasst uns doch mal schauen, was f\u00fcr uns tats\u00e4chlich gef\u00e4hrlich ist und was tats\u00e4chlich erw\u00fcnscht. Ist f\u00fcr uns die NATO-Aggression, die Aggression Europas gef\u00e4hrlich, will Europa Russland besetzen? Nein, nat\u00fcrlich nicht. Wozu braucht Europa Russland? Es tr\u00e4gt schon die schwere B\u00fcrde der eigenen Wirtschaft. Es muss die Wirtschaft von Griechenland, der Pyren\u00e4en-L\u00e4ndern hochziehen. Hier braucht Europa Russland nicht. Es ist ein Risikogebiet f\u00fcr Europa. Aber was sind denn die Risikogebiete f\u00fcr Russland? Nur der S\u00fcden und der Osten. China und die radikalen Bewegungen der islamischen Welt, die sich unbeschreiblich schnell verst\u00e4rken.\r\n\r\nDie Hauptgefahr kommt hier von der Seite Chinas: Da sind der leere Ferne Osten und Sibirien und das \u00fcberbev\u00f6lkerte China. Leer sind sie, das stimmt, daf\u00fcr aber reich an Ressourcen, die China gerade nicht hat. Nach allen Regeln der sowjetischen Geopolitik werden der Ferne Osten und Sibirien ans China abbr\u00f6ckeln. F\u00fcr die russische territoriale Integrit\u00e4t ist dies ein f\u00fcrchterliches Risiko.\r\nWas den S\u00fcden angeht, die Islambedrohung: In Russland gibt es viele Regionen mit moslemischer Bev\u00f6lkerung. Dort gibt es nicht wenige hitzige K\u00f6pfe, und sogar genug russische, vielleicht nicht so viele, aber doch eine bedeutende Anzahl, die gerade zum Islam konvertieren. Dabei zweifellos - zum radikalen Islam.\r\n\r\nWas muss man denn tun? Welche positive Schlussfolgerung aus all dem gibt es, und was ist dementsprechend die Aufgabe unserer Intelligenz?\r\n\r\nErstens, der bl\u00f6dsinnig aufgeblasene, zu sowjetischen Zeiten erfundene, nie zuvor existierende Antiamerikanismus und das Antiwestlertum m\u00fcssen von unserer Seite einer totalen Verspottung ausgesetzt werden. Wir m\u00fcssen diese Barbarei bek\u00e4mpfen. Das ist typischer Rassismus, typischer Nazismus, wenn bei uns Menschen Amerika nicht m\u00f6gen. Das ist dumm. Was bedeutet das? Das ist das Gleiche, dass in Amerika Russland nicht geliebt wird, und ich zum Beispiel Obervolta nicht mag. Das ist das Erste, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und den Menschen erkl\u00e4ren sollten, dass das Idiotie und ganz klar sowjetisches Erbe ist.\r\nSoll doch die Obrigkeit nach ihrer sowjetischen Gewohnheit versuchen, an unsere nationale Einmaligkeit zu appellieren und andere V\u00f6lker zu verachten, wobei sie die Klassensolidarit\u00e4t gegen die Nationalsolidarit\u00e4t ausgetauscht hat, also von der kommunistischen Plattform auf eine faschistische wechselte - wir werden dem aber nicht nachgeben.\r\nZweitens, wir m\u00fcssen uns klar werden, dass unsere Interessen, Russlands Interessen, und nicht irgendwelche unerwiderte Liebe, von uns ein B\u00fcndnis mit Europa zu suchen fordern, ein B\u00fcndnis mit der NATO, mit der Atlantischen Gemeinschaft.\r\n\r\nDas ist das Einzige, was wir den Risiken aus dem S\u00fcden und Osten entgegensetzen k\u00f6nnen. Diese B\u00fcndnis hat unser Land 1941-1945 gerettet. Wenn es diese nicht gegeben h\u00e4tte, w\u00e4re jetzt alles anders.\r\n\r\nEs gab eine Idee von Gorbatschow: ein Europa von Lissabon bis Wladiwostok, und eigentlich war es auch Putins Idee: die Erschaffung eines Sicherheitssystems von Wladiwostok \u00fcber Moskau, Paris und Lissabon, bis nach Vancouver, einschlie\u00dflich Japan. Das ist alles nun kaputt. Unsere Aufgabe ist zu erkl\u00e4ren, dass unser einziger Weg ein Weg zum Erhalt unseres politischen und wirtschaftlichen Wohlstands ist.\r\n\r\nMan darf sich nicht mit jemandem anfreunden, der dich einnehmen m\u00f6chte, oder mit denjenigen, die nicht weiter entwickelt sind, als du es selbst bist. Du wirst nichts von ihnen bekommen, nur verlieren. Nur eine Welt, in der du Technologien, Ressourcen, Geld, Kultur, Bildung, Universit\u00e4ten bekommst, an denen die Kinder unserer Reichen \u00fcbrigens auch studieren, die Welt, in der\u00a0sich ihre Eltern \u00e4rztlich behandeln lassen, in der diese Menschen ihre Villen bauen - nur diese Welt ist ein begehrter Verb\u00fcndeter. Wir m\u00fcssen in diese Richtung gehen, sonst erleben wir eine Niederlage.\r\n\r\nWir sind jetzt schon durch die falsche aggressive Au\u00dfenpolitik so abgetrennt vom Westen, dass die Wege zur\u00fcck sehr, sehr schwierig sein werden. Aber mit jedem Tag werden sie nur schwieriger.\r\n\r\nJe schneller wir, die russische Intelligenzija, diesen f\u00fcr Russland verderblichen Weg einer politischen und wirtschaftlichen Autarkie verlassen, um so einfacher werden unsere Kinder in 10, 20, 30 Jahren aufatmen k\u00f6nnen.\r\n\r\nDanke.\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<em>Quelle: <strong>Andrei Borissowitsch Subow<\/strong> beim\u00a0<a href=\"http:\/\/konan-vesti.blogspot.ru\/2014\/10\/blog-post_299.html\">Kongress der russischen Intelligenzija<\/a>;<\/em>\r\n<em> \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel <\/a><\/em>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=734"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29041,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/734\/revisions\/29041"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}