{"id":8926,"date":"2015-08-22T16:42:21","date_gmt":"2015-08-22T16:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?p=8926"},"modified":"2015-11-18T03:38:41","modified_gmt":"2015-11-18T03:38:41","slug":"yuri-felschtinski-der-goldene-traum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/yuri-felschtinski-der-goldene-traum\/","title":{"rendered":"Yuri Felschtinski- Der Goldene Traum"},"content":{"rendered":"<h6><i>Bild von Wassily\u00a0Wereschagin &#8222;Schlachtort am 18. Juli 1877&#8220;<\/i><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8928 alignleft\" src=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/5106631F-5E57-426B-BE25-FDFB5E783C6B_w268_r1-230x130.jpg\" alt=\"5106631F-5E57-426B-BE25-FDFB5E783C6B_w268_r1\" width=\"230\" height=\"130\" \/>von <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s=felschtinski&amp;submit=Search\">Yuri Felschtinski<\/a>, einem russischen Historiker<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es kann einen schon wundern: die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung des heutigen Russlands bei scheinbarem und formell deklariertem Antifaschismus sind Faschisten. Die Antipoden des Faschismus und Faschisten sind Demokratie und Demokraten. Ich versuche zu erkl\u00e4ren, was ich damit meine.<\/p>\n<p>\u00dcber die Demokratie ist uns alles klar. Aus dem altgriechischen \u00fcbersetzt bedeutet die \u201eDemokratie\u201c die \u201eMacht des Volkes\u201c. Dementsprechend wird diese Macht durch das Wahlsystem irgendwo besser, anderswo schlechter realisiert. Im Idealfall sollten die Wahlen absolut frei sein &#8211; ohne jegliche Zensur, ausser des Alter-Zensus. Nach diesem Ideal streben alle. Jemand ist dem n\u00e4her, der andere \u2013 noch nicht so ganz. Auf der Welt bleiben immer weniger Diktaturen \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Russland steht heute abseits und geh\u00f6rt zu einem anderen uns bekannten Staatstyp: dem faschistischen. Das Problem liegt gar nicht so sehr in der Regierung, die dieses Land anf\u00fchrt- genauer gesagt, nicht nur in der Regierung, sondern auch in der Bev\u00f6lkerung Russlands. Mit der Regierung ist die Sache einfach: in der heutigen historischen Etappe regiert in Russland eine Junta der KGB\/FSB-Offiziere. Sie haben die h\u00f6chsten staatlichen, politischen, verwaltenden, wirtschaftlichen und haush\u00e4lterischen Posten an sich gerissen. Wenn nicht alle Leiter der Grossunternehmen, Banken und Firmen FSB-Offiziere sind, so sind es ihre Stellvertreter, die an diese Posten abkommandiert wurden und das Gesch\u00e4ft in Interessen ihrer Organisation kontrollieren.<\/p>\n<p>Die FSB-Leute glauben an keine Demokratie und spielen auch nicht in diese &#8211; sie glauben nur an die St\u00e4rke und den Diktat. Man kann vieles Schlechte aufz\u00e4hlen, woran der FSB glaubt, und vieles Gute- woran er nicht glaubt. Unter anderem glaubt er nicht an das Recht des Volkes, sich an freien Wahlen zu beteiligen und dadurch seinen Staat zu f\u00fchren. In dieser Frage ist mit dem FSB noch eine Gruppe Funktion\u00e4re solidarisch, die sich als Etatisten wahrnehmen. Dazu geh\u00f6ren \u2013 aus dem Kreis bekannter Menschen- Alexander Woloschin und Anatoli Tschubais.<\/p>\n<p>Sie sind f\u00fcr die Priorit\u00e4t des Staates vor der Pers\u00f6nlichkeit und finden, dass in Interessen des Staates alles erlaubt ist, dass das Ziel die Mittel rechtfertigt, dass ein starker Staat immer gut ist, und ein schwacher- immer schlecht. Und wenn der einfachste und schnellste Weg einen starken Staat mit einer zentralisierten \u201eVertikale\u201c auszubauen die Macht in die H\u00e4nde vom FSB abzugeben bedeutet, sollte man eben FSB an die Macht bringen. Die Priorit\u00e4t des Staates vor der Pers\u00f6nlichkeit und die Nichtigkeit der Pers\u00f6nlichkeit vor dem Staat &#8211; das ist eigentlich auch der Faschismus. Also sind die Etatisten im heutigen Russland- Faschisten.<\/p>\n<p>Gehen wir weiter zu Abgeordneten, die in ihrer Mehrheit Putin unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr haben sie viele Gr\u00fcnde. In erster Linie sind die Abgeordneten \u2013 Staatsbeamten, die vom Staat abh\u00e4ngig sind, darum sind sie Etatisten. Heute in Russland ein Abgeordneter zu sein ist der lukrativste Beruf.<\/p>\n<p>Jemand l\u00e4sst sich bestechen, der andere verbindet die Arbeit f\u00fcr den Staat mit dem Privatgesch\u00e4ft, der dank dem von ihm belegten Posten m\u00f6glich wurde. Jemand kombiniert gar das erste, das zweite und das dritte oder setzt an die Spitze der Grossunternehmen die Mitglieder seiner Familie. Das Letzte, woran ein Abgeordneter interessiert ist, sind freie Wahlen und die Volkskontrolle \u00fcber seine T\u00e4tigkeit. In diesem Sinne ist das ganze russische Beamtentum auch faschistisch.<\/p>\n<p>Putin, der die Angaben \u00fcber das Immobilieneigentum der Abgeordneten f\u00fcr geheim erkl\u00e4rt (und das Immobilieneigentum ist auf der ganzen Welt die Hauptform der Aufbewahrung des erworbenen Kapitals), passt dem B\u00fcrokraten gut. Dem FSB passt dieses System auch, denn es erschafft die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Erpressung der Unbequemen und der Misshelligen. Darum gibt es im Staatsapparat Russlands auch keine Misshelligen. Das russische Beamtentum gibt\u00a0bedingungslose Unterst\u00fctzung Putin und dem FSB, unter welchen die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Korruption wahrlich grenzenlos geworden sind. Und das ist derselbe Grund, aus welchem wir unter den Abgeordneten keine \u00dcberl\u00e4ufer sehen oder solche, die freiwillig zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p><em>Die Hymne Russlands in der Ausf\u00fchrung der Popgruppe \u201eLjube\u201c:<\/em><\/p>\n<p>Der russische Business ist nat\u00fcrlich farbenreich. Im Unterschied zum freien Markt und der freien Konkurrenz im Europa und den USA ist das Gesch\u00e4ft in Russland auf anderen Prinzipien aufgebaut. Wenn die Hauptaufgabe der freien Welt die Nichtzulassung des Monopols ist, das die Konkurrenz t\u00f6tet und den wissenschaftlich-technischen Progress behindert, so ist die Aufgabe des russischen Gesch\u00e4fts \u2013 das Monopol zu erreichen, denn das gew\u00e4hrleistet den gr\u00f6ssten Gewinn. Viele finden nicht nur die Abst\u00fctzung auf die Staatsunterst\u00fctzung g\u00fcnstig, sondern auch die Verwandlung in eine staatliche oder halbstaatliche Struktur, denn diese Verwachsung macht Infusionen aus dem Staatsbudget ins Gesch\u00e4ft bei gleichzeitiger Privatisierung der Gewinne m\u00f6glich. Manchmal l\u00e4sst der Staat dem Business auch keine andere Wahl als sich zu ergeben. Oder er ersetzt zun\u00e4chst die Manager mit den \u201eseinen\u201c und f\u00fchrt erst dann die Reorganisation aus. All das unterscheidet sich nicht sonderlich von feindlichen \u00dcbernahmen.<\/p>\n<p>Die Fusion des Staates und des Grossunternehmens ist auch ein klassisches Element des faschistischen Regimes, wo das Gesch\u00e4ft an einem starken Staat, an den Regierungsauftr\u00e4gen und am Schutz vor ausl\u00e4ndischer Konkurrenz interessiert ist, und der Staat- an der Kontrolle \u00fcber dem Gesch\u00e4ft durch die M\u00f6glichkeit, Druck auf die Aktion\u00e4re und Manager auszu\u00fcben, und zwar bis zur Ruinierung des Gesch\u00e4fts und der Verhaftung der Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner selbst, wenn es \u201ein Interessen des Staates\u201c zweckentsprechend ist. Einen unabh\u00e4ngigen Business gibt es in Russland nicht.<\/p>\n<p>Das grosse Gesch\u00e4ft ist vom Staat &#8211; vertreten durch den FSB und die h\u00f6chsten Staatsbeamten &#8211; abh\u00e4ngig; die mittleren Unternehmen &#8211; von sonstigen Beamten und den Mitarbeitern der Gewaltorgane, und der kleine Business \u2013 von den lokalen Beh\u00f6rden, von denjenigen, die dort in jedem konkreten Fall die Macht repr\u00e4sentieren. Zur freien Marktwirtschaft hat all das keinerlei Bezug.<\/p>\n<p>Am Fu\u00dfe dieser ganzen Pyramide \u201eliegt\u201c das Volk. Sein kreativer Teil ist die Intelligenzija. Unter der Intelligenzija ist es am einfachsten, die Faschisten und die Demokraten herauszufischen, denn die Intelligenzija hat die Angewohnheit zu sprechen und zu schreiben. Demokraten gibt es prozentual sehr wenig. Ich werde ihre typischen Vertreter nicht nennen, um einerseits diese Menschen nicht einem zus\u00e4tzlichen Risiko auszusetzen, und andererseits jene nicht zu beleidigen, die ich nicht genannt habe.<\/p>\n<p>Aber ein Demokrat im heutigen Russland ist nicht nur ein Mensch, der f\u00fcr die Volksmacht, Meinungsfreiheit und Wahlfreiheit auftritt. Das ist auch noch ein Mensch, der gegen den russischen Staat auftritt, denn der heutige russische Staat, wie wir es bereits definierten, ist der FSB, der die Macht ergriff. Mit anderen Worten ist ein Demokrat im heutigen Russland ein Mensch, der gegen die heutige russische F\u00fchrung in all ihren Ans\u00e4tzen auftritt (denn positive Ans\u00e4tze besitzt die heutige russische F\u00fchrung nicht).<\/p>\n<p>Um meinen Standpunkt maximal verst\u00e4ndlich zu machen, erkl\u00e4re ich es so: ein Demokrat in Russland ist zurzeit jener, der w\u00e4hrend eines Fussballspiels Russland-Ukraine f\u00fcr die Ukraine ist, denn sein Land (Russland) ist der Aggressor, der gegen die Ukraine einen Krieg begann. Ein Demokrat im heutigen Russland ist ein Mensch, der Putin und seiner Regierung die Niederlage w\u00fcnscht. Und da Putin alle sportlichen Errungenschaften oder Niederlagen der russischen Sportler sehr zu Herzen nimmt, ist man gezwungen, auch den russischen Sportlern eine Niederlage zu w\u00fcnschen, damit die Zuschauer nicht ein weiteres Mal zu Kl\u00e4ngen der sowjetischen Hymne aufstehen m\u00fcssten.<\/p>\n<p><em>Die Hymne Russlands auf dem Strand im Dorf Lasarewskoje:<\/em><\/p>\n<p>Beachten wir den Fakt, dass entsprechend der vor kurzem in Russland durchgef\u00fchrten Umfrage nur 13% der Russen die Ergebnisse der Gerichtsverhandlung des JUKOS-Falls als gerecht bezeichneten und die Landesf\u00fchrung dazu aufriefen, \u201esich unterzuordnen und diesen Entscheid zu befolgen\u201c.\u00a0Vergleichen wir das mit der vorangegangenen Umfrage, entsprechend welcher 87% der Bev\u00f6lkerung die heutige Politik des Pr\u00e4sidenten Russlands bef\u00fcrworten, und wir bekommen eine ziemlich genaue Verteilung der Demokraten und allen anderen. Wer sind denn diese \u201eanderen\u201c (unter Ber\u00fccksichtigung dessen, dass auch die 87% der Unterst\u00fctzung eine \u00fcberh\u00f6hte Zahl sein k\u00f6nnte)?<\/p>\n<p>\u00dcber den LDPR-Anf\u00fchrer Wladimir Schirinowski und den Vizepremier Dmitry Rogosin brauche ich nicht lange zu schreiben. Schirinowski, der in der Duma eine Frau direkt vor den Kameraobjektiven an den Haaren zieht oder unter Putins Grinsen (hier bereits vor den TV-Kameras der ganzen Welt) auf der Krim erz\u00e4hlt, dass er die Kriminellen aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen und sie alle zur Leichenfledderei in die Ukraine schicken wird, und auf Polen einen pr\u00e4ventiven Atomschlag ausf\u00fchrt; Rogosin, der erkl\u00e4rt, dass er beim n\u00e4chsten Mal mit einem Bomber nach Moldawien kommt &#8211; das sind gew\u00f6hnliche Faschisten.<\/p>\n<p>Weiter kommen die zahlreichen russischen Journalisten und Schriftsteller a la Michail Leontjew, Dmitry Kiseljew, Eugen Popow, Alexander Prochanow. Als Etatisten glauben sie (aufrichtig oder f\u00fcr Geld) an die unbezwingbare St\u00e4rke des russischen Staates. Als \u201eVolkst\u00fcmler\u201c-Intelligenten behalten sie dem \u201eerhabenen russischen Volk\u201c das Recht vor, jedes andere Volk &#8211; per Definition kein erhabenes Volk &#8211; zu vernichten, denn die Einzigartigkeit des russischen Volkes besteht darin, dass es erhaben ist. Tolstoi und Tschaikowski dienen in dem Fall als ein unwiderlegbarer Beweis. Deutschland hatte auch grosse Kultur- Goethe, Wagner&#8230;<\/p>\n<p>Das hat die Alliierten zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges nicht sonderlich beeindruckt und den Deutschen nicht viel geholfen, obwohl Goethe noch immer gelesen wird, und Wagner- geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Kraft des Faschismus bestand schon immer in der leicht einzupr\u00e4genden Idee der Auserw\u00e4hltheit der eigenen Nation und ihres Vorteils vor den anderen. Die Verwundbarkeit des Faschismus besteht in seiner Selbstisolierung, Verschlossenheit in sich selbst, der Abwesenheit einer verlockenden internationalen Komponente. Sie stimmen mir doch zu, dass es einer multinationalen Menschheit schwer zu erkl\u00e4ren ist, dass deine Rasse die h\u00f6chste ist und darum das Recht besitzt, \u00fcber die restlichen zu herrschen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den inl\u00e4ndischen Verbrauch in Russland ist n\u00e4mlich der Punkt \u00fcber eine feindliche Umgebung sehr n\u00fctzlich, wo die ganze restliche Menschheit sich ausschliesslich vom Bestreben ern\u00e4hrt, deinem Land und deinem Volk den maximalen Schaden zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Wobei es v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich ist, warum die ganze Welt mit der manischen Idee Russland zu sch\u00e4digen befallen sein sollte; noch weniger verst\u00e4ndlich ist, warum zugleich Millionen der Vertreter des \u201eerhabenen russischen Volkes\u201c in verschiedene St\u00e4dte der Welt emigrieren, und die restlichen sich um eine zweite B\u00fcrgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung in einem der so von ihnen ungeliebten L\u00e4nder bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass die Mehrheit der Russen (und sogar jene, die erst vor kurzem freiwillig ihre Heimat verlassen haben) seelisch an der restlichen Welt leiden, die sie nicht liebt; oder liebt, aber nicht umsonst; oder ist h\u00f6flich, aber nicht aufrichtig; oder respektiert, aber sich vor ihnen nicht f\u00fcrchtet (also nicht genug respektiert).<\/p>\n<p>Dieselbe Mehrheit ist laut Umfragen bereit Freiheit gegen Stabilit\u00e4t einzutauschen, oder hat es schon eingetauscht; sie braucht keine unabh\u00e4ngigen Medien oder ehrliche Wahlen, unterst\u00fctzt die Besatzungen der Nachbarl\u00e4nder, besonders wenn in diesen L\u00e4ndern ethnische Russen leben oder wenn diese Staaten vollst\u00e4ndig oder nur teilweise irgendwann mal dem alten Rus, Russischem Imperium oder der UdSSR angeh\u00f6rten.<\/p>\n<p>Welche Schlussfolgerungen m\u00fcssen wir aus all dem ziehen? Man sollte schlussfolgern, dass Russland, das nie unter einer Demokratie lebte (mit Ausnahme der 9 Jelzin-Jahre), in der heutigen historischen Etappe v\u00f6llig den Kopf verlor und sich dem Faschismus zuneigte. Die Demokraten sind in bedeutender Minderheit geblieben.<\/p>\n<p>Aus der Geschichte wissen wir, dass man mit dem Faschismus nur von der Position der St\u00e4rke zu sprechen gezwungen ist, denn weder die in diesen L\u00e4ndern an die Macht gekommenen Menschen, noch das von ihnen verdummte Volk sind im Stande, selbstst\u00e4ndig den Weg des Krieges zu verlassen, wohin sie verschlagen wurden, nicht ganz verstehend, wie todbringend und gef\u00e4hrlich dieser Weg ist, in erster Linie &#8211; f\u00fcr sie selbst.<\/p>\n<p>Zu diesem im Grossen und Ganzen skeptischen Gem\u00e4lde sollte man mehrere hoffnungstr\u00e4chtige Striche machen. Die Ideologie, die auf dem Hass und der \u00dcberlegenheit eines Volkes \u00fcber dem anderen basiert (zum Beispiel der Russen \u00fcber den \u201e\u00e4rmlichen\u201c Ukrainern, nach dem Ausdruck des ber\u00fchmten russischen Schauspielers Oleg Tabakow), ist in der heutigen Welt zur Niederlage verdammt. Arm war am Ende gerade der Faschismus, der den Tod bringt und darum keine Zukunft hat.<\/p>\n<p>Je schneller Russland sich bewusst wird, dass es kein grosser, sondern ein normaler Staat mit seinem keinen erhabenen, sondern einem ganz gew\u00f6hnlichen Volk ist, desto kleiner wird der Preis f\u00fcr den Verzicht auf einen weiteren \u201eGoldenen Traum\u201c sein, in dem Russland nun versunken ist.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s=felschtinski&amp;submit=Search\">Yuri Felschtinski<\/a> in <a href=\"http:\/\/www.svoboda.org\/content\/article\/27167240.html\">svoboda.org<\/a> ; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild von Wassily\u00a0Wereschagin &#8222;Schlachtort am 18. 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Dementsprechend wird diese Macht durch das Wahlsystem irgendwo besser, anderswo schlechter realisiert. Im Idealfall sollten die Wahlen absolut frei sein - ohne jegliche Zensur, ausser des Alter-Zensus. Nach diesem Ideal streben alle. Jemand ist dem n\u00e4her, der andere \u2013 noch nicht so ganz. Auf der Welt bleiben immer weniger Diktaturen \u00fcbrig.\r\n\r\nRussland steht heute abseits und geh\u00f6rt zu einem anderen uns bekannten Staatstyp: dem faschistischen. Das Problem liegt gar nicht so sehr in der Regierung, die dieses Land anf\u00fchrt- genauer gesagt, nicht nur in der Regierung, sondern auch in der Bev\u00f6lkerung Russlands. Mit der Regierung ist die Sache einfach: in der heutigen historischen Etappe regiert in Russland eine Junta der KGB\/FSB-Offiziere. Sie haben die h\u00f6chsten staatlichen, politischen, verwaltenden, wirtschaftlichen und haush\u00e4lterischen Posten an sich gerissen. Wenn nicht alle Leiter der Grossunternehmen, Banken und Firmen FSB-Offiziere sind, so sind es ihre Stellvertreter, die an diese Posten abkommandiert wurden und das Gesch\u00e4ft in Interessen ihrer Organisation kontrollieren.\r\n\r\nDie FSB-Leute glauben an keine Demokratie und spielen auch nicht in diese - sie glauben nur an die St\u00e4rke und den Diktat. Man kann vieles Schlechte aufz\u00e4hlen, woran der FSB glaubt, und vieles Gute- woran er nicht glaubt. Unter anderem glaubt er nicht an das Recht des Volkes, sich an freien Wahlen zu beteiligen und dadurch seinen Staat zu f\u00fchren. In dieser Frage ist mit dem FSB noch eine Gruppe Funktion\u00e4re solidarisch, die sich als Etatisten wahrnehmen. Dazu geh\u00f6ren \u2013 aus dem Kreis bekannter Menschen- Alexander Woloschin und Anatoli Tschubais.\r\n\r\nSie sind f\u00fcr die Priorit\u00e4t des Staates vor der Pers\u00f6nlichkeit und finden, dass in Interessen des Staates alles erlaubt ist, dass das Ziel die Mittel rechtfertigt, dass ein starker Staat immer gut ist, und ein schwacher- immer schlecht. Und wenn der einfachste und schnellste Weg einen starken Staat mit einer zentralisierten \u201eVertikale\u201c auszubauen die Macht in die H\u00e4nde vom FSB abzugeben bedeutet, sollte man eben FSB an die Macht bringen. Die Priorit\u00e4t des Staates vor der Pers\u00f6nlichkeit und die Nichtigkeit der Pers\u00f6nlichkeit vor dem Staat - das ist eigentlich auch der Faschismus. Also sind die Etatisten im heutigen Russland- Faschisten.\r\n\r\nGehen wir weiter zu Abgeordneten, die in ihrer Mehrheit Putin unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr haben sie viele Gr\u00fcnde. In erster Linie sind die Abgeordneten \u2013 Staatsbeamten, die vom Staat abh\u00e4ngig sind, darum sind sie Etatisten. Heute in Russland ein Abgeordneter zu sein ist der lukrativste Beruf.\r\n\r\nJemand l\u00e4sst sich bestechen, der andere verbindet die Arbeit f\u00fcr den Staat mit dem Privatgesch\u00e4ft, der dank dem von ihm belegten Posten m\u00f6glich wurde. Jemand kombiniert gar das erste, das zweite und das dritte oder setzt an die Spitze der Grossunternehmen die Mitglieder seiner Familie. Das Letzte, woran ein Abgeordneter interessiert ist, sind freie Wahlen und die Volkskontrolle \u00fcber seine T\u00e4tigkeit. In diesem Sinne ist das ganze russische Beamtentum auch faschistisch.\r\n\r\nPutin, der die Angaben \u00fcber das Immobilieneigentum der Abgeordneten f\u00fcr geheim erkl\u00e4rt (und das Immobilieneigentum ist auf der ganzen Welt die Hauptform der Aufbewahrung des erworbenen Kapitals), passt dem B\u00fcrokraten gut. Dem FSB passt dieses System auch, denn es erschafft die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Erpressung der Unbequemen und der Misshelligen. Darum gibt es im Staatsapparat Russlands auch keine Misshelligen. Das russische Beamtentum gibt\u00a0bedingungslose Unterst\u00fctzung Putin und dem FSB, unter welchen die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Korruption wahrlich grenzenlos geworden sind. Und das ist derselbe Grund, aus welchem wir unter den Abgeordneten keine \u00dcberl\u00e4ufer sehen oder solche, die freiwillig zur\u00fccktreten.\r\n\r\n<em>Die Hymne Russlands in der Ausf\u00fchrung der Popgruppe \u201eLjube\u201c:<\/em>\r\n\r\n[embed]https:\/\/youtu.be\/LY7AxfpLGPU[\/embed]\r\n\r\nDer russische Business ist nat\u00fcrlich farbenreich. Im Unterschied zum freien Markt und der freien Konkurrenz im Europa und den USA ist das Gesch\u00e4ft in Russland auf anderen Prinzipien aufgebaut. Wenn die Hauptaufgabe der freien Welt die Nichtzulassung des Monopols ist, das die Konkurrenz t\u00f6tet und den wissenschaftlich-technischen Progress behindert, so ist die Aufgabe des russischen Gesch\u00e4fts \u2013 das Monopol zu erreichen, denn das gew\u00e4hrleistet den gr\u00f6ssten Gewinn. Viele finden nicht nur die Abst\u00fctzung auf die Staatsunterst\u00fctzung g\u00fcnstig, sondern auch die Verwandlung in eine staatliche oder halbstaatliche Struktur, denn diese Verwachsung macht Infusionen aus dem Staatsbudget ins Gesch\u00e4ft bei gleichzeitiger Privatisierung der Gewinne m\u00f6glich. Manchmal l\u00e4sst der Staat dem Business auch keine andere Wahl als sich zu ergeben. Oder er ersetzt zun\u00e4chst die Manager mit den \u201eseinen\u201c und f\u00fchrt erst dann die Reorganisation aus. All das unterscheidet sich nicht sonderlich von feindlichen \u00dcbernahmen.\r\n\r\nDie Fusion des Staates und des Grossunternehmens ist auch ein klassisches Element des faschistischen Regimes, wo das Gesch\u00e4ft an einem starken Staat, an den Regierungsauftr\u00e4gen und am Schutz vor ausl\u00e4ndischer Konkurrenz interessiert ist, und der Staat- an der Kontrolle \u00fcber dem Gesch\u00e4ft durch die M\u00f6glichkeit, Druck auf die Aktion\u00e4re und Manager auszu\u00fcben, und zwar bis zur Ruinierung des Gesch\u00e4fts und der Verhaftung der Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner selbst, wenn es \u201ein Interessen des Staates\u201c zweckentsprechend ist. Einen unabh\u00e4ngigen Business gibt es in Russland nicht.\r\n\r\nDas grosse Gesch\u00e4ft ist vom Staat - vertreten durch den FSB und die h\u00f6chsten Staatsbeamten - abh\u00e4ngig; die mittleren Unternehmen - von sonstigen Beamten und den Mitarbeitern der Gewaltorgane, und der kleine Business \u2013 von den lokalen Beh\u00f6rden, von denjenigen, die dort in jedem konkreten Fall die Macht repr\u00e4sentieren. Zur freien Marktwirtschaft hat all das keinerlei Bezug.\r\n\r\nAm Fu\u00dfe dieser ganzen Pyramide \u201eliegt\u201c das Volk. Sein kreativer Teil ist die Intelligenzija. Unter der Intelligenzija ist es am einfachsten, die Faschisten und die Demokraten herauszufischen, denn die Intelligenzija hat die Angewohnheit zu sprechen und zu schreiben. Demokraten gibt es prozentual sehr wenig. Ich werde ihre typischen Vertreter nicht nennen, um einerseits diese Menschen nicht einem zus\u00e4tzlichen Risiko auszusetzen, und andererseits jene nicht zu beleidigen, die ich nicht genannt habe.\r\n\r\nAber ein Demokrat im heutigen Russland ist nicht nur ein Mensch, der f\u00fcr die Volksmacht, Meinungsfreiheit und Wahlfreiheit auftritt. Das ist auch noch ein Mensch, der gegen den russischen Staat auftritt, denn der heutige russische Staat, wie wir es bereits definierten, ist der FSB, der die Macht ergriff. Mit anderen Worten ist ein Demokrat im heutigen Russland ein Mensch, der gegen die heutige russische F\u00fchrung in all ihren Ans\u00e4tzen auftritt (denn positive Ans\u00e4tze besitzt die heutige russische F\u00fchrung nicht).\r\n\r\nUm meinen Standpunkt maximal verst\u00e4ndlich zu machen, erkl\u00e4re ich es so: ein Demokrat in Russland ist zurzeit jener, der w\u00e4hrend eines Fussballspiels Russland-Ukraine f\u00fcr die Ukraine ist, denn sein Land (Russland) ist der Aggressor, der gegen die Ukraine einen Krieg begann. Ein Demokrat im heutigen Russland ist ein Mensch, der Putin und seiner Regierung die Niederlage w\u00fcnscht. Und da Putin alle sportlichen Errungenschaften oder Niederlagen der russischen Sportler sehr zu Herzen nimmt, ist man gezwungen, auch den russischen Sportlern eine Niederlage zu w\u00fcnschen, damit die Zuschauer nicht ein weiteres Mal zu Kl\u00e4ngen der sowjetischen Hymne aufstehen m\u00fcssten.\r\n\r\n<em>Die Hymne Russlands auf dem Strand im Dorf Lasarewskoje:<\/em>\r\n\r\n[embed]https:\/\/youtu.be\/scIEdzRaCpA[\/embed]\r\n\r\nBeachten wir den Fakt, dass entsprechend der vor kurzem in Russland durchgef\u00fchrten Umfrage nur 13% der Russen die Ergebnisse der Gerichtsverhandlung des JUKOS-Falls als gerecht bezeichneten und die Landesf\u00fchrung dazu aufriefen, \u201esich unterzuordnen und diesen Entscheid zu befolgen\u201c.\u00a0Vergleichen wir das mit der vorangegangenen Umfrage, entsprechend welcher 87% der Bev\u00f6lkerung die heutige Politik des Pr\u00e4sidenten Russlands bef\u00fcrworten, und wir bekommen eine ziemlich genaue Verteilung der Demokraten und allen anderen. Wer sind denn diese \u201eanderen\u201c (unter Ber\u00fccksichtigung dessen, dass auch die 87% der Unterst\u00fctzung eine \u00fcberh\u00f6hte Zahl sein k\u00f6nnte)?\r\n\r\n\u00dcber den LDPR-Anf\u00fchrer Wladimir Schirinowski und den Vizepremier Dmitry Rogosin brauche ich nicht lange zu schreiben. Schirinowski, der in der Duma eine Frau direkt vor den Kameraobjektiven an den Haaren zieht oder unter Putins Grinsen (hier bereits vor den TV-Kameras der ganzen Welt) auf der Krim erz\u00e4hlt, dass er die Kriminellen aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen und sie alle zur Leichenfledderei in die Ukraine schicken wird, und auf Polen einen pr\u00e4ventiven Atomschlag ausf\u00fchrt; Rogosin, der erkl\u00e4rt, dass er beim n\u00e4chsten Mal mit einem Bomber nach Moldawien kommt - das sind gew\u00f6hnliche Faschisten.\r\n\r\nWeiter kommen die zahlreichen russischen Journalisten und Schriftsteller a la Michail Leontjew, Dmitry Kiseljew, Eugen Popow, Alexander Prochanow. Als Etatisten glauben sie (aufrichtig oder f\u00fcr Geld) an die unbezwingbare St\u00e4rke des russischen Staates. Als \u201eVolkst\u00fcmler\u201c-Intelligenten behalten sie dem \u201eerhabenen russischen Volk\u201c das Recht vor, jedes andere Volk - per Definition kein erhabenes Volk - zu vernichten, denn die Einzigartigkeit des russischen Volkes besteht darin, dass es erhaben ist. Tolstoi und Tschaikowski dienen in dem Fall als ein unwiderlegbarer Beweis. Deutschland hatte auch grosse Kultur- Goethe, Wagner...\r\n\r\nDas hat die Alliierten zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges nicht sonderlich beeindruckt und den Deutschen nicht viel geholfen, obwohl Goethe noch immer gelesen wird, und Wagner- geh\u00f6rt.\r\n\r\nDie Kraft des Faschismus bestand schon immer in der leicht einzupr\u00e4genden Idee der Auserw\u00e4hltheit der eigenen Nation und ihres Vorteils vor den anderen. Die Verwundbarkeit des Faschismus besteht in seiner Selbstisolierung, Verschlossenheit in sich selbst, der Abwesenheit einer verlockenden internationalen Komponente. Sie stimmen mir doch zu, dass es einer multinationalen Menschheit schwer zu erkl\u00e4ren ist, dass deine Rasse die h\u00f6chste ist und darum das Recht besitzt, \u00fcber die restlichen zu herrschen.\r\n\r\nF\u00fcr den inl\u00e4ndischen Verbrauch in Russland ist n\u00e4mlich der Punkt \u00fcber eine feindliche Umgebung sehr n\u00fctzlich, wo die ganze restliche Menschheit sich ausschliesslich vom Bestreben ern\u00e4hrt, deinem Land und deinem Volk den maximalen Schaden zuzuf\u00fcgen.\r\n\r\nWobei es v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich ist, warum die ganze Welt mit der manischen Idee Russland zu sch\u00e4digen befallen sein sollte; noch weniger verst\u00e4ndlich ist, warum zugleich Millionen der Vertreter des \u201eerhabenen russischen Volkes\u201c in verschiedene St\u00e4dte der Welt emigrieren, und die restlichen sich um eine zweite B\u00fcrgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung in einem der so von ihnen ungeliebten L\u00e4nder bem\u00fchen.\r\n\r\nTatsache ist, dass die Mehrheit der Russen (und sogar jene, die erst vor kurzem freiwillig ihre Heimat verlassen haben) seelisch an der restlichen Welt leiden, die sie nicht liebt; oder liebt, aber nicht umsonst; oder ist h\u00f6flich, aber nicht aufrichtig; oder respektiert, aber sich vor ihnen nicht f\u00fcrchtet (also nicht genug respektiert).\r\n\r\nDieselbe Mehrheit ist laut Umfragen bereit Freiheit gegen Stabilit\u00e4t einzutauschen, oder hat es schon eingetauscht; sie braucht keine unabh\u00e4ngigen Medien oder ehrliche Wahlen, unterst\u00fctzt die Besatzungen der Nachbarl\u00e4nder, besonders wenn in diesen L\u00e4ndern ethnische Russen leben oder wenn diese Staaten vollst\u00e4ndig oder nur teilweise irgendwann mal dem alten Rus, Russischem Imperium oder der UdSSR angeh\u00f6rten.\r\n\r\nWelche Schlussfolgerungen m\u00fcssen wir aus all dem ziehen? Man sollte schlussfolgern, dass Russland, das nie unter einer Demokratie lebte (mit Ausnahme der 9 Jelzin-Jahre), in der heutigen historischen Etappe v\u00f6llig den Kopf verlor und sich dem Faschismus zuneigte. Die Demokraten sind in bedeutender Minderheit geblieben.\r\n\r\nAus der Geschichte wissen wir, dass man mit dem Faschismus nur von der Position der St\u00e4rke zu sprechen gezwungen ist, denn weder die in diesen L\u00e4ndern an die Macht gekommenen Menschen, noch das von ihnen verdummte Volk sind im Stande, selbstst\u00e4ndig den Weg des Krieges zu verlassen, wohin sie verschlagen wurden, nicht ganz verstehend, wie todbringend und gef\u00e4hrlich dieser Weg ist, in erster Linie - f\u00fcr sie selbst.\r\n\r\nZu diesem im Grossen und Ganzen skeptischen Gem\u00e4lde sollte man mehrere hoffnungstr\u00e4chtige Striche machen. Die Ideologie, die auf dem Hass und der \u00dcberlegenheit eines Volkes \u00fcber dem anderen basiert (zum Beispiel der Russen \u00fcber den \u201e\u00e4rmlichen\u201c Ukrainern, nach dem Ausdruck des ber\u00fchmten russischen Schauspielers Oleg Tabakow), ist in der heutigen Welt zur Niederlage verdammt. Arm war am Ende gerade der Faschismus, der den Tod bringt und darum keine Zukunft hat.\r\n\r\nJe schneller Russland sich bewusst wird, dass es kein grosser, sondern ein normaler Staat mit seinem keinen erhabenen, sondern einem ganz gew\u00f6hnlichen Volk ist, desto kleiner wird der Preis f\u00fcr den Verzicht auf einen weiteren \u201eGoldenen Traum\u201c sein, in dem Russland nun versunken ist.\r\n\r\n<em>Quelle: <a href=\"https:\/\/informnapalm.org\/de\/?s=felschtinski&amp;submit=Search\">Yuri Felschtinski<\/a> in <a href=\"http:\/\/www.svoboda.org\/content\/article\/27167240.html\">svoboda.org<\/a> ; \u00fcbersetzt von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kaspijka\">Irina Schlegel<\/a>.<\/em>","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/121"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8926"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8926\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8935,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8926\/revisions\/8935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informnapalm.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}