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Militarisierung der Krim: Küstenraketenkomplexe „Bastion“ und „Bal“

Küstenraketenkomplex „Bastion“

Am 8. August 2016 verlegten die russischen Besatzungstruppen auf der Krim die Küstenraketenkomplexe „Bastion“ auf den Starokrymski-Truppenübungsplatz im Osten der Halbinsel.

Das Video mit der Verlegung des russischen Waffensystems wurde von einem Augenzeugen „Alim Aydamak“ bei YouTube veröffentlicht. Im Video ist eine Kolonne mit russischem Militärgerät festgehalten worden, die sich zum Starokrymski Truppenübungsplatz bewegt und in der zumindest 5 Küstenraketenkomplexe „Bastion“ gezählt werden konnten.

Der Küstenraketenkomplex „Bastion“ (GRAU-Index 3K55, NATO-Bezeichnung: SSC-5 „Stooge“) wurde durch ein russisches Maschinenbau-Unternehmen entwickelt und 2010 in den Dienst der russischen Streitkräfte gestellt. Dieses Waffensystem ist zur Bekämpfung von Schiffen verschiedenen Typs aus dem Bestand der Landungstruppen, Konvois, Schiffs- und Flugzeugträgerkampfgruppen, wie auch zur Bekämpfung von einzelnen Schiffen und Bodenzielen unter Bedingungen von intensiver Feuer- und funkelektronischer Konfrontation bestimmt.

Küstenraketenkomplex „BAL“

Im Februar 2016 hatte InformNapalm im Ergebnis einer OSINT-Untersuchung Angaben zum genauen Standort der anderen russischen Küstenraketenkomplexe, „BAL“, aus dem Bestand der neuaufgestellten 15. Raketenbrigade für Küstenverteidigung erfasst, deren Ausrüstung und Waffensysteme aus Dagestan auf die Krim verlegt worden waren. Näheres dazu hier: „Russischer Offizier gibt Geheimnisse über landbasierte Schiffsabwehrraketen auf der Krim preis“

Somit beobachten wir gerade die Fortsetzung der Militarisierung der Halbinsel und ihre Verwandlung in einen „schwimmenden Flugzeugträger“, was eine Bedrohung für die Weltsicherheit darstellt, insbesondere im Hinblick auf die Länder des Schwarzmeerraumes.


Dieses Material wurde exklusiv für InformNapalm vorbereitet. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich. 

CC BY 4.0

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