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    Russische 203-mm PzH 2S7M „Malka“ nahe der Grenze zur Ukraine

    on 2022-02-09 | 0 Comment | Aktuell | Gesellschaft | Lageberichte
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    Russische 203-mm PzH 2S7M Malka nahe der Grenze zur Ukraine

    Am 8. Februar wurde am Bahnhof des russischen Dorfes Weselaja Lopan in der Region Belgorod russische Militärausrüstung, darunter Panzerhaubitzen (PzH), abgeladen. Das Dorf liegt 17 km von der ukrainischen Grenze mit der Region Charkiw entfernt.

    Kürzlich wurde im Internet ein Video veröffentlicht, das mehrere russische 203-mm Panzerhaubitzen 2S7M „Malka“ zeigt. 2S7M „Malka“ ist eine Modernisierung der sowjetischen PzH 2C7 „Pion“. Dieses System kann mit einem aktiven Jet-Projektil auf eine Entfernung von bis zu 47 km schießen. Beim Schießen auf eine solche Entfernung nimmt die Genauigkeit jedoch erheblich ab, was es schwierig macht, das Ziel zu treffen.

    203-mm PzH 2С7 „Pion“ in der Ostukraine

    Nicht nur nahe der ukrainischen Grenze werden in regelmäßigen Abständen schwere russische Panzerhaubitzen beobachtet. In den Jahren 2014-2015 registrierte InformNapalm das Vorhandensein dieser schweren russischen Waffentypen in der besetzten Ostukraine.

    203-mm PzH 2С7 „Pion“ in der OstukraineAußerdem setzte die russische Besatzungsmacht diese Panzerhaubitze in den Kämpfen bei Debalzewe ein.

    Место съёмки российских САУ 2С7 “Пион” в Макеевке конца января 2015-го – проспект 50-летия СССР, напротив бывшего магазина “Лимон” (48.099615, 37.959848). pic.twitter.com/fyaen9S3XA

    — Askai (@askai707) February 8, 2018

    Der OSINT-Ermittler @Askai707 gibt Beispiele für Beobachtungen dieser gepanzerten Artilleriefahrzeuge in der Stadt Makijiwka in der besetzten Region Donezk.

    Der Beobachtungspunkt für die Panzerhaubitzen 2C7 „Pion“ im Video ist 48.099615, 37.959848 Ende Januar 2015. Das Video wurde gegenüber dem Limon-Geschäft am „50. Jahrestag der Sowjetunion“ in der Stadt Makijiwka aufgenommen.

    Schlussfolgerung

    Seit Beginn des Krieges im Jahr 2014 hat Russland auf verschiedene hybride Maßnahmen zurückgegriffen, um seine Aggression in der Ostukraine zu vertuschen. Ziel ist es, eskalierende internationale Sanktionen zu vermeiden. Der Kreml liefert nicht nur schwere Waffen und Militärpersonal. Darüber hinaus ergreift der Kreml auch heimtückische Maßnahmen wie den Beschuss der Ukraine und ihrer Verteidiger über die Grenze hinweg.

    Military at Vesela Lopan, Belgorod region https://t.co/DVVOFj8lm6 pic.twitter.com/fsezaYoric via @herooftheday10

    — Liveuamap (@Liveuamap) February 8, 2022

    Weitere Beobachtungen schwerer Waffensysteme könnten auf Russlands Absicht hindeuten, die Feindseligkeiten zu eskalieren und psychologischen Druck auf die Ukraine und die NATO-Staaten auszuüben. Möglich ist auch, dass die Waffen am Bahnhof Weselaja Lopan in der Region Belgorod in die besetzte Ostukraine geliefert werden. Auf diese Weise kann der Kreml seine hybride militärische Aggression weiterhin verschleiern und sie wie einen „innerukrainischen Konflikt“ aussehen lassen.

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