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    Krim: Die Geschichte einer Einheit in den Menschenschicksalen

    on 08/04/2015 | 0 Comment | Aktuell
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    „… wir mussten um jeden Preis Zeit gewinnen, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes wiederherzustellen. Deshalb war die Aufgabe unserer Truppen auf der Krim durchzuhalten. Durchzuhalten aus letzter Kraft, trotz der zahlreichen Provokationen. Im Grunde haben unsere Soldaten und Offiziere diese Aufgabe erfüllt… Es gab solche, die zu den Besatzern übergelaufen sind. Aber auch solche, die durchgehalten haben… Es ist uns letztendlich gelungen, Zeit zu gewinnen. In der Zeit haben wir das Parlament reanimiert, das Ministerkabinett versammelt, die örtliche Machtvertikale wiederhergestellt und eine kampffähige Armee gebildet…“ Aus dem Interview von A. Turtschinow mit Lb.ua, Juni 2014 (Oksana Kotowa, „Maidan“)

    Teil 1. Die Vorgesetzten

    Im Dezember 2010, als Ergebnis der personell-organisatorischen Maßnahmen, bekam die 36. selbständige Küstenschutz-Brigade der ukrainischen Seestreitkräfte eigene Artillerie aus Simferopol: aus dem Kontingent der 406. selbständigen Gruppe der Küstenartillerie wurde der Brigade eine Panzerartillerie-Abteilung zugeteilt, zusammen mit der Hauptwaffe – 122 mm Panzerhaubitzen 2S1 „Gwosdika“. Die Leitung der Abteilung, mit Oberstleutnant Oleksandr Grizajenko an der Spitze, wurde ebenfalls in die Brigade eingegliedert. Desweiteren wurden im Verband der Brigade eine Panzerabwehr- und eine Raketenartilleriebatterie gebildet, mit gekürztem Kontingent in der Zeit des Friedens.

    Obwohl die Abteilung praktisch von Grund auf neu gebildet wurde, hatte sie ruhmreiche Traditionen. Während der zahlreichen Truppenübungen, noch mit der 406. Artillerie-Gruppe, schärften die Artilleristen ihre Fertigkeiten im Kampf.

    Ihren Härtetest hat die Mannschaft der Abteilung im Jahr 2008 bestanden, der Höhepunkt dieses Jahres waren die Glanzleistungen der Artillerieeinheiten während der großangelegten Übungen „Seemannsknoten-2008“. Zum ersten mal in der Geschichte der ukrainischen Seestreitkräfte landete an der Küste zusammen mit der Marineinfanterie die Panzerartilleriebatterie mit den 122 mm Panzerhaubitzen 2S1 „Gwosdika“, die zur Feuerunterstützung der Marineinfanteristen dienten. Außerdem waren zum ersten mal die Reservisten an den Übungskampfeinsätzen beteiligt. (https://www.facebook.com/video.php?v=1580568418895506 ).

    In den Jahren 2009-2010 gab es ein intensives Kampftraining, Ergebnis davon waren die ausgezeichneten Leistungen während der komplexen Übungen „Zusammenarbeit-2010“. Es wurden neue Formen des Einsatzes der Artillerie im Verband der taktischen Einheiten der Küstenschutz-Truppen eingeführt. Es wurden die Rekrutierung und die Ausbildung der Soldaten durchgeführt, die einen Vertrag für den Wehrdienst als Reservisten unterzeichnet haben – ein ganz neues Phänomen für unsere Armee.

    1

    Die Panzerartilleriebatterie an den Feuerstellungen (Truppenübungsplatz Angar, Krim, Sommer 2009)

    Nach dem Stand zum 1. Januar 2014 bestand die Abteilung ausschließlich aus den Berufssoldaten, wie es für die Zeiten des Friedens vorgesehen ist, und glänzte in der Brigade mit den Spitzenleistungen, was den Zustand der Technik und die militärische Disziplin betraf.

    2

    Die Abteilung im Gelände unterwegs (Krim, Sommer 2013)

    Von 2011 bis 2012 wurde die Abteilung vom Oberstleutnant Oleksandr Grizajenko angeführt. Von 2012 und bis vor kurzem war der Oberstleutnant Sergij Musijenko Kommandeur der Einheit. Das Schicksal der beiden Männer nahm verschiedene Wege. Beide haben die obere Artillerie-Offiziersakademie in Sumy besucht. Beide waren Kommandeure dieser Abteilung. Beide sind jetzt Kommandeure der Artillerieeinheiten der Küstenschutz-Brigaden. Nur ist Sergij Musijenko Kommandeur der Artillerieeinheit der 36. selbständigen Küstenschutzbrigade der ukrainischen Seestreitkräfte (http://vk.com/a2802, http://vk.com/36obrbo), und Oleksandr Grizajenko – der 126. Küstenschutzbrigade der russischen Schwarzmeerflotte (https://vk.com/newpereval )… JEDER KRIEGER GEHT SEINEN EIGENEN WEG.

    3

    Oberstleutnant Sergij Musijenko an der Spitze der Kolonne der Abteilung (Perewalne, Krim, März 2014)

    4

    Oberstleutnant Oleksandr Grizajenko an der Spitze der Paradekolonne der russischen Truppen (Simferopol, der Jahrestag des „Krimer Frühlings“, 18. März 2015)

    Zwei Kommandeure – zwei Schicksale. Das eine Schicksal ist das eines Eidesbrechers, und das andere – eines treuen Sohnes des Vaterlandes…

    P.S.: Wenn Sie der Artillerieabteilung der 36. selbständigen Küstenschutzbrigade helfen möchten, können Sie die Offiziere direkt ansprechen.

    Tetjana – Offizierin im Personalwesen: https://www.facebook.com/tatyana.chornaya.54?ref=ts&fref=ts

    Mischa – http://vk.com/id26262913, https://www.facebook.com/misha.shiht.7?fref=ts

    Es werden gebraucht: Werkzeuge für die Reparatur der Technik, Ersatzteile zu den Motoren JaMS-238, Outdoor-Ausrüstung, Ersatz-Tarnkleidung und wasserfeste Übergangsschuhe, Panzer-Overalls (Ausführung wie die von NATO) für die Mannschaften…

    InformNapalmTeam; übersetzt von Olena Köpnick.

    Tags: ArmeeKrimUkraine

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