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KRIEGSVERBRECHEN: Russen exekutieren ukrainische Kriegsgefangene südlich von Krasnyj Partysan

on 27/01/2015 | Ein Kommentar | Aktuell | Photo und Videobeweise Print This Post Print This Post

Drei Videos mit denselben (toten) ukrainischen Soldaten sind aufgetaucht.

  • Erstes Video: 12 Soldaten, davon 2 verwundet und 3 tot.
  • Zweites Video: 4 tote Soldaten am Straßenrand.
  • Drittes Video: Ein längeres Video, das die gesamte Umgebung und 4 tote Soldaten zeigt

Die ersten beiden Videos sind von einem neuen, ansonsten leeren YouTube-Kanal:

POW 1

Das ist der Ort an dem die Videos gefilmt wurden:

POW 2

In einem größeren Maßstab:

POW 4

Es ist innerhalb des Gebietes, das jüngst der Ukraine abgenommen wurde (was absolut gegen das Minsker Abkommen verstößt!!!).

Das sind die Soldaten aus dem 1. Video:

POW 5b

POW 6b

Weiß = am Leben
Orange = verwundet, aber während der Aufnahme noch am Leben
Rot = tot

Die Kriegsgefangenen 9-12 sind die vier Toten im Video #2 (und #3):

POW 7

Sie können beispielsweise anhand von Schuhen, Hosen, Bartwuchs und (blutigen) Gesichtern identifiziert werden (gelbe Kreise).

Was am verstörendsten ist, sind die Einschusslöcher in der Wand, direkt hinter den Kriegsgefangenen, welche tot oder verwundet sind, sowie das frische Blut auf dem Boden neben ihnen.

POW 8b

POW 9

Der Großteil des Blutes auf dem Gesicht dieses Mannes kommt aus seinem rechten Auge und fließt am Rand seiner Kapuze entlang, sowie ÜBER den Rand und ÜBER seine Kapuze abwärts.

POW 42

Ebenso fließen die kleineren Blutspuren von unten rechts nach oben links über sein Gesicht, wie mit Pfeilen im Bildschirmfoto gekennzeichnet.

Das bedeutet, dass das Blut in exakt der Haltung über sein Gesicht gelaufen ist, in welcher er jetzt liegt. Also bekam er diese Verletzung EXAKT BEVOR er hingefallen ist und dann begann der Blutfluss.

Das ist eine Rekonstruktion des Todes dieses Mannes:

POW 43

Das ist eine Rekonstruktion wie der Kriegsgefangene #10 starb:

POW 41

Diese Bildschirmfotos zeigen die unnatürliche Position, in der sich dieser Mann befindet:

POW 44

Das bedeutet er STARB EXAKT DORT.

Er starb nicht im Gefecht, und seine Leiche wurde nicht später an diesen Ort gebracht. Er starb HIER.

Dieses Video von Thomas Steiner zeigt grafisch, was vor sich gegangen ist.

Bei Minute 2:40 im Video #1 können wir sehen, wie sich der Kriegsgefangene #9 noch bewegt, was bedeutet, er war in DIESEM Moment noch am Leben.

Das Blut neben ihm ist SEHR frisch:

POW 46

Später kann man ihn bei den 4 toten Soldaten sehen und er kann anhand seiner Hose zugeordnet werden.

Das bedeutet, er verblutete AN DIESER STELLE und es existiert ein Einschussloch hinter ihm in der Wand.

Ebenso ist bei Minute 1:35 der Kriegsgefangene #12 noch lebendig zu sehen. Später sieht man ihn tot. Er kann anhand seines Gesichts zugeordnet werden. Das bedeutet, dass auch er gefilmt wurde WÄHREND ER STARB. Verwundeten keine medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen ist schon ein Kriegsverbrechen an sich, ganz nebenbei.

Dieser Kriegsgefangene scheint mit dem Schaft einer Waffe an den Kopf geschlagen worden zu sein:

POW 37b

Der Abdruck an seinem Kopf ist zu gleichmäßig um ein normaler Kratzer zu sein. Es ist eindeutig der Abdruck eines Objekts.

Schlussfolgerung:

Der ukrainische Stützpunkt südlich von Krasnyj Partysan scheint überraschend eingenommen worden zu sein, wobei sich 12 Soldaten ergaben. Sie wurden an die Wand des Hauses gesetzt, in dem sie Schutz gesucht hatten.

Fünf von ihnen wurden erschossen, wobei vier von ihnen an Ort und Stelle starben. Einer der in dieses Verbrechen involvierten Soldaten filmte die Szenerie nach der Tat, WÄHREND manche von ihnen starben.

Sie warfen die Leichen übereinander an den Straßenrand, damit ein Auto sie einsammelt. Der Soldat filmte diese erneut als Trophäe für diejenigen, die sie getötet hatten.

Video #3 wurde gefilmt um im russischen Fernsehen zu zeigen, wie sie erfolgreich einen ukrainischen Stützpunkt angegriffen und eingenommen haben, wobei sie ukrainische Soldaten töteten.

Was mit den verwundeten und lebenden Kriegsgefangenen passiert ist, ist unklar. Manchmal töten sie einige, damit die anderen problemlos gehorchen. Vielleicht benutzen sie sie, um Gräber und Schützengräben auszuheben, wie es bereits früher der Fall war. Vielleicht wurden sie auch woanders hingebracht, um dort ermordet zu werden.

Und DANN kommen andere „Journalisten“, um ihren Agitprop zu kreieren:

B8UPl-fIUAAc0Ux b

Sehen sie, was sie tun? WER diese Körper dort ‚wie Hunde‘ positioniert hat?
Erinnern sie sich, dass Sachartschenko gesagt hat: „Wir nehmen keine Gefangenen“?

POW 11Link.

Dieses Video stammt von Al Jazeera und bietet einen qualitativ hohen Eindruck der Umgebung.

Dieser Mann „Dedouka“ ist hier zu sehen:

POW 18

Er zeigt den Reportern diese Kamera:

POW 17

Wir können hier Fragmente des Kriegsgefangenenfilms (#1) sehen.

Das bedeutet, dass „Dedouka“ dieses Video aufgenommen hat.

Das ist Kommandant „Duschman“ der Brigade ‚Wostok‘, der den Befehl zur Exekution gab:

POW 22

Falls jemand weitere Informationen hat, lassen Sie es mich bitte wissen.

In diesem Video ist ein Priester zu sehen, der die Leichen schwankend auf einen LKW lädt.

POW 24

POW 25

Er scheint Duschman gut zu kennen:

POW 26

Das ist sein ok.ru Profil. Sein echter Name lautet Juri Prozenko (russ. „Юрий Проценко“), geboren 1963 in Konstantiniwka, wohnhaft in Druschkiwka. Hier ein archiviertes Interview mit ihm in Saur Mohyla, in dem er sagt, dass er in Afghanistan gekämpft hatte.


Quelle: Ukraine@War,  übersetzt von Oleg Morosow.

CC BY 4.0

Tags: DonbasKrasnyj PartysanKriegsverbrechenRussische Kriegsverbrechen

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One Response to “KRIEGSVERBRECHEN: Russen exekutieren ukrainische Kriegsgefangene südlich von Krasnyj Partysan”

  1. 11/01/2017

    Identifikation von Personen, die an der Exekution von ukrainischen Militärangehörigen bei Debalzewe im Februar 2015 beteiligt waren - InformNapalm.org (Deutsch)

    […] P.S. Ende Januar 2015 hatten wir schon mal einen Artikel über die Exekution von ukrainischen Militärangehörigen durch russische Terroristen veröffentlicht. Damals war daran selbst ein russischer Pfarrer beteiligt: „KRIEGSVERBRECHEN: Russen exekutieren ukrainische Kriegsgefangene südlich von Krasny Partisan…. […]

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