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    Russische Panzer für die Söldner verrieten sich durch ihre taktischen Kennzeichen (Rhombus mit einem Punkt)

    on 14/12/2014 | 0 Comment | Aktuell | InformNapalm | Photo und Videobeweise
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    Gehen wir mal im nachfolgenden Artikel wieder zurück zur Nowoschachtinsker Kolonne. Betrachten wir zum Beispiel den dritten Panzer in dieser Kolonne, gleich den nach dem BMP-Schützenpanzer (https://www.youtube.com/watch?v=YCwvqsG_7uM)

    Dieser Panzer hier:

    panzer

    Er fährt auf einem Anhänger, am Turm auf der linken Seite des Panzers sehen Sie die „Konföderiertenfahne“ auf russische Art – ohne Sterne (wörtlich und im übertragenen Sinne: die „DVR“-Flagge sieht der amerikanischen Flagge der Konföderierten Staaten aus dem 19. Jahrhundert ziemlich ähnlich, sie hat nur im Gegensatz dazu keine Sterne). Außerdem ein weißer Fleck auf dem zweiten Rollenrad, und die Panzerkanone. Alles weist darauf hin, dass der russische Panzer bereit ist, ins Ausland geschickt zu werden, in die Ukraine.

    Irgendwo habe ich doch so eine Kombination mit Sicherheit schon gesehen… Genau! Die Panzer „für Horliwka“!

    horliwka

    Der weiße Fleck, die Flagge und die Glattrohrkanone sind genau an den richtigen Plätzen. Auch stimmt das Muster der seitlichen Reaktivpanzerung. Das heißt, dass der gleiche Panzer an verschiedenen Stellen seines Weges fotografiert wurde. Im Unterschied zum Video sieht man auf dem Foto die Beschriftung „für Horliwka“. Damit ist die Verbindung dieses Panzers T-72 mit der Fahne eines nicht existenten Landes zur russischen Aggression gegen die Ukraine hergestellt.

    Aber das ist nicht der einzige Panzer, der die rot-blaue Fahne auf seinem Turm trägt. Und was, wenn der Panzer „für Horliwka“ und „Tanjuscha“ aus dieser Videoszene „Die Volkswehrpanzer kommen aus Nowoasowsk“ der gleiche Panzer ist?

    Alles scheint gleich zu sein: Fleck und Flagge. Nur der Minenräumer wurde entfernt, was bei einer Tonne Gewicht ja kein Problem war.

    panzer2

    Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man: es sieht zwar so aus, aber es ist nicht so! Die Fahne des Panzers „für Horliwka“ war an zwei Behältern der Reaktivpanzerung und beim Panzer „Tanjuscha“ – auf Dreien. Am Panzer „für Horliwka“ fehlen mehrere Behälter der Reaktivpanzerung, und alle sind in standardgrün gefärbt; und beim Panzer „Tanjuscha“ sind alle Behälter der Reaktivpanzerung in verschiedenen Farben vorhanden. Vermutlich wurden diese von überall her eingesammelt.

    Natürlich kann es sein, dass die russischen Camouflage-Anstreicher einen besonderen Diensteifer an den Tag gelegt haben und an „Tanjuscha – Für Horliwka“ so viel herumgemalt haben, dass der leibliche  Kommandant seinen Panzer nicht mehr erkennen kann.

    Leider muss ich ab dieser Minute erkennen, dass mein Versuch, diese zwei Panzer T-72B in einen zu vereinen, zu keinem befriedigenden Resultat geführt hat. Zwischen den Panzern „Tanjuscha“ und „für Horliwka“ gibt es mehrere Unterschiede, welche mir nicht erlauben, über identische Panzer zu sprechen. Demzufolge haben wir also statt eines russischen Panzers sogar zwei davon: ein russischer Panzer, unterwegs in die ATO-Zone und einen zweiten…

    Auch „Tanjuscha“ erwies sich als russischer Panzer! Und dies wurde nicht nur wegen dieser Linie auf der zweiten Kettenrolle klar, sondern auch wegen des taktischen Zeichens einer Militärabteilung, welches auf einer Kiste dieses Panzers mit Einsatzteilen entdeckt wurde!

    panzer3

    Hier ist wieder das Zeichen, dieser verräterische kleine Rhombus, horizontal verlängert, mit einem Punkt darin, der sich vor den Augen der russischen Geheimdienstler und Militärmaler versteckt hatte. Aber wenn jemand beginnt, diesen Panzersoldaten zu beschuldigen, wozu er denn direkt vor der Kamera vorbeigefahren ist und eine Operation des Kremls vereitelt hat, sollte er beruhigt werden: Dieser Panzer „Tanjuscha“ mit diesem Rhombus-Zeichen wurde sogar zweimal gesichtet!

    pnazer4

    pnazer5

    Die Box mit Ersatzteilen ist auf der rechten Seite genauso mit diesem geheimnisvollem Rhombus „verunstaltet“, wie auf der linken! Somit stellen wir nach dieser sorgfältigen Untersuchung fest: Wir haben zwei T-72B, die bei den Kämpfen in der ATO-Zone eingesetzt wurden und dabei nicht nur irgendeinen Bezug zu Russland haben, sondern unmittelbar im Dienst der russischen Armee stehen. Das bedeutet, dass russische Streitkräfte an der  Besatzung von Nowoasowsk teilgenommen hatten, zwar nicht alle, aber Teil von ihnen definitiv. (Es ist uns gelungen, zwischen 9 und 13 Panzer T-72B zu entdecken). Es wäre nicht schlecht, dort noch Separatisten zu finden, wenn es die denn überhaupt gibt.

    In diesem Zusammenhang beunruhigt mich eine Frage. Auf der Vorderseite des Rumpfes des Panzers „Tanjuscha“ steht „LVR“. Und an den Seiten der „tschetschenische“ Slogan: „Für den Donbas“. Aber Donbas ist „DVR“, also eine ganz andere „Republik“. Ist es Russland egal, wohin es seine Panzer schickt? Oder gibt es aus der Sicht der Kremlführer des „Noworossija“-Projektes zwischen „DVR“ und „LVR“ sowieso keinen Unterschied? Wozu gründet Russland dann ganze zwei Republiken auf dem Territorium eines souveränen Staates, der Ukraine? Die Frage war rein rhetorisch.


    Dieses Material wurde vom Videomonitoring-Experten Al Gri speziell für InformNapalm vorbereitet; übersetzt von Natalija Tschirik. Beim Nachdruck des Materials ist ein Hinweis auf den Autor und unser Projekt erforderlich. 

    CC BY 4.0

    Tags: DonbassInvasionstruppenPanzerT-72Terroristen

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