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Zeitsoldaten aus Maikop wegen Verweigerung eines Einsatzes im Donbass zu Freiheitsentzug verurteilt

on 20/10/2015 | Ein Kommentar | Aktuell | Gesellschaft Print This Post Print This Post

von Evgenij Titov

Militärangehörige bzw. Zeitsoldaten der Einheit Nr. 22179 in Maikop sind zu unterschiedlichen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Anatolij Kudrin zu einer Strafe von sechs Monaten, Alexander Ewenko, Iwan Schewkunow, Alexander Jenenko und Pawel Tyntschenko zu einem Jahr. Die längste Strafe erhielt dabei Alexander Jenenko, der am aktivsten mit der Presse kommuniziert hatte. (Anm. d. Übers.: Militärangehörige der übergeordneten ursprünglichen 131. Brigade hatten zu Beginn des 1. Tschetschenien-Krieges sehr schwere Verluste in Grozny erlitten)

„Das ist schrecklich“, meint Svetlana Kimnatnaja, Iwan Schewkunows Mutter. „Alle Einschätzungen waren positiv, eine Menge Leute haben sich für ihn verbürgt, viele aus seiner Einheit haben sich für direkt für ihn eingesetzt. Wir haben auf Bewährungsstrafen gehofft.“

Zur Erinnerung, im Herbst 2014 wurden Militärangehörige der Einheit Nr. 22179 zum Truppenübungsplatz „Kadamowski“ im Rostower Gebiet verlegt. Später kam es dazu, dass viele Zeitsoldaten den Übungsplatz verließen. Viele reichten Kündigungen ihres Dienstvertrages ein, welche von den Befehlshabern nicht vorschriftsmäßig bearbeitet wurden. Die Soldaten klagten über schlechte Versorgung und befürchteten, dass man sie in den Krieg in die Ukraine schickt.

Was die Verhältnisse bei der Dienstausübung betrifft, sprachen die Soldaten davon, dass man auf Brettern schlafen musste und dass es oft weder Elektrizität noch vorschriftsgemäße Verpflegung gab. Das Thema „Ukraine“ kam deswegen auf, weil sich in der Nähe des Übungsplatzes ein Lager der Separatisten der „Donezker Volksrepublik“ („DVR“) befand. Eltern der Soldaten sagten, die Separatisten haben Rekrutierungsmaßnahmen durchgeführt und dabei angeboten, bei Bezahlung in den Donbass zu fahren und dort zu kämpfen.

Später erhob man gegen die Militärangehörigen Anklage gemäß dem Paragraph 337, Teil 4: „Eigenmächtiges Fernbleiben vom Stützpunkt länger als einen Monat“. Es wurde außerdem bekannt, dass man ihnen keinerlei Zulage für die Dienstreise (ins Rostower Gebiet) zahlte. Einem Soldat, Alexander Ewenko, der bereits am Tschetschenien-Krieg teilgenommen hat, zahlte man anschließend 30000 Rubel.

Im Verlauf der Untersuchung berichtete Alexander Jenenko der „Novaya Gazeta“ mehrfach über gesetzwidrige Untersuchungsmethoden, Ausübung von psychologischem Druck und Drohungen. Um diese Information zu verifizieren richtete die „Novaya Gazeta“ eine Anfrage an die Oberste Militärische Untersuchungskommission der Bundesanwaltschaft der russischen Föderation. Aus der Antwort geht hervor, dass „kein Kommentar [zum Vorgang] möglich sei“.

Wie Alexander Ewenko (nicht zu verwechseln mit Jenenko) angab, ist er bereit gegen das Urteil des Garnisonsmilitärgerichts von Maikop in Berufung zu gehen. Die Anhörung dazu findet am 22. Oktober im Militärgericht des Kreises Nordkaukasus in Rostow am Don statt.

Quelle: Novaya Gazeta; übersetzt von Viktor Duke

Tags: MaikopZeitsoldaten

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One Response to “Zeitsoldaten aus Maikop wegen Verweigerung eines Einsatzes im Donbass zu Freiheitsentzug verurteilt”

  1. 29/08/2017

    Mythen&Realität: 150. Division der Streitkräfte Russlands im XXI. Jahrhundert - InformNapalm (Deutsch) Zum Antworten anmelden

    […] Bis vor kurzem war er Stellvertretender Kommandeur mit Zuständigkeit für den Personalbestand der ehemaligen 33. motorisierten Schützenbrigade, die in Maikop (Adygeja) stationiert war, auf deren Basis die motorisierten Schützenregimente der 150. Division aufgestellt wurden. Dubkow kommt in einem Skandal aus dem Jahr 2014 vor, der mit dem Verzicht von vier Zeitsoldaten der 33. Brigade auf den Kriegsdienst in der Ukraine im Zusammenhang stand. […]

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