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    Eine Drohnenkompanie der russischen 19. Brigade unterwegs im Donbass…

    on 28/12/2016 | 2 Comments | Aktuell | InformNapalm | Photo und Videobeweise
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    Im Mai 2015 hatte InformNapalm einige russische Militärangehörige aus einer Drohnenkompanie der 19. motorisierten Schützenbrigade (ME 20634, Wladikawkas, Nordossetien, Russland) der 58. Armee des Heeres (Militärbezirk Süd) aufgedeckt, die an den Kampfhandlungen im besetzten Donbass teilnahmen.

    Ende letzten Monats wurde in die Datenbasis von „Myrotworez“ ein russischer Zeitsoldat eingetragen, Alexander Fjodorowitsch Digurow, der in unserem damaligen Artikel ebenfalls figurierte.

    Auf dem ersten Foto unten aus dem Jahr 2016 sehen Sie A.Digurow mitsamt eines Chevrons der 19. SMSBr und auf dem zweiten glänzt an seiner Brust die Medaille „Für die Rückkehr der Krim“:

    Weiter unten sehen Sie ein Photo aus unserem Artikel vom letzten Jahr. Mit dem roten Pfeil ist Nikolay Belokobylenko markiert, links von ihm steht Ales Dschumagalijew. Beide waren unsere damaligen Untersuchungsobjekte. Und rechts von ihnen steht in der blauen Jacke Alexander Digurow.

    Dieses Foto wurde vor dem Hotel „Victoria“ gemacht, das direkt am Stadion „Donbass Arena“ in Donezk liegt.

    Und in nur 800 Meter Entfernung vom Aufnahmeort dieses Fotos wurde ein anderes gemacht – dieses allerdings schon im Winter 2015, als die Aufklärungskompanie der 19. SMSBr hauptsächlich an der Demarkationslinie im Raum von Donezk agierte.

    18

    Zweiter von link: Nikolay Belokobylenko aus dem vorjährigen Artikel und der in diesem Artikel identifizierte Alexander Michailow (mit rotem Pfeil markiert)

    Hinter den russischen Militärangehörigen sehen wir das Businesszentrum Ducat, das sich am Prospekt Mira 10 in Donezk befindet. Genaue Stelle im Service Yandex-Panorama.

    bts-ducat


    Ein Foto an der „Zar-Kanone“ – dem Denkmal, das jedem Donezker Einwohner bekannt ist. Auf dem Foto sehen wir Alexander Digurow, Nikolay Belokobylenko und Alexander Michailow.

    Alexander W. Michailow, nennt sich in sozialen Netzwerken Alexander Schmit.

    Ein Foto, auf dem der Name mit Initialien zu sehen ist: Michailow A.W.

    Ein Selfie von Digurow mit Michailow


    Im Fotoalbum von Alexander Digurow haben wir ein Foto gefunden, auf dem er und sein Dienstkollege Ales Dschumagalijew in Uniform mit entsprechenden Namensaufnähern posieren:

    Im damaligen Artikel hatten wir nur den Namen „Ales Dschumagalijew“ angegeben – das  neue Indiz mit den Initialen „Dschumagalijew A.S.“ erlaubte uns, den Namen genauer festzulegen.

    Hier sehen Sie seinen aktuellen Facebook-Account, in dem sein Ausbildungsort angegeben ist: Wolgograder Technische Universität (WolgGTU).

    Wir haben die Verordnung Nr. 381 dieser Uni vom 15. August 2015 über die Immatrikulation der Studenten für das erste Semester 2015 gefunden. In diesen Unterlagen wird der vollständige Name des russischen Kriegsverbrechers angeführt: Ales Sairowitsch Dschumagalijew.

    Seine Familie, inklusive Eltern und Verwandten, wohnt im Dorf Krasny Sori im Wolgograder Gebiet Russlands (das ist ein sehr kleines Dorf, insgesamt wohnen dort nur 190 Menschen).

    Im Lauf der Identifizierung wurde festgestellt, dass Ales Dschumagalijew seinen Wehrdienst im Luftaufklärungsbataillon leistete und später den Vertragsdienst bei derselben Militäreinheit Nr.20634 antrat. „8 Monate habe ich im Aufklärungsbataillon verbracht, bin dann nach Moskau, um Drohnen zu studieren. Bin nun in einer selbstständigen Drohnenkompanie. Luftaufklärung auch“.


    Bonus: Der Kriegsverbrecher Digurow grüsst mit seinem Videoclip „Enjoy Life“ alle Bürger Russlands, die seit ihrem berühmten „KrimNasch!“ viel besser zu leben scheinen:


    Dieses Material wurde von Vidal Sorokin exklusiv für InformNapalm vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.

    (Creative Commons — Attribution 4.0 International — CC BY 4.0 )

    Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der Öffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tatsächlich brechen.

    Tags: 19.Donezk

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    2 Responses to “Eine Drohnenkompanie der russischen 19. Brigade unterwegs im Donbass…”

    1. 31/05/2017

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