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    Geheime Verluste des russischen GRU Speznas

    on 21/11/2016 | 0 Comment | Aktuell | InformNapalm | Photo und Videobeweise
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    Kürzlich erschien in einer russischen Regionalzeitung, „Rodnikowski Prospekt“, ein Artikel über den Tod eines Aufklärers, Sergei Petschalnow.

    Im Interview mit den Eltern des gestorbenen Militärangehörigen wird über den Dienst von Sergei beim GRU-Speznas und über seine Teilnahme an der Bodenoperation in Syrien erzählt. Es wird berichtet, dass der Offizier im Juni 2016 in Syrien auf eine Mine gelaufen war. Er und einer seiner Dienstkollegen wurden nach Moskau gebracht, ins Institut namens Burdenko. Trotz eines künstlichen Komas gelang es den Ärzten aber nicht, den Soldaten zu retten. Am 17. Juni 2016 wurde Sergei Petschalnow an seinem Geburtsort, im Dorf Michailowskoje des Rodnikowski Bezirks des Iwanowo-Gebiets Russlands beigesetzt.

    Irgendwelche andere Informationen zu seiner „Heldentat“, außer der obengenannten Publikation, gibt es weder in Verteidigungsministeriumsquellen noch in den russischen Medien.

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    Aus dem Interview mit dem Vater des gefallenen GRU-Soldaten wird klar, dass der zweite Soldat, der in Syrien auf die Mine gelaufen war, Oleg Archirejew war. Im August 2016 schrieb Ruslan Lewijew bereits über den Kapitän Oleg Archirejew und seinen Tod bei der Ausführung einer Kampfaufgabe. Also war Oleg ein Dienstkollege von Sergei Petschalnow.

    Im sozialen Netzwerkprofil der Ehefrau von Sergei Petschalnow, Victoria, gibt es ein Foto von einem Denkmal mit einer Gedenktafel.

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    Dieses Denkmal wurde allem Anschein nach auf dem Territorium der Militäreinheit 92154 im Militärstädtchen Senesch aufgestellt, das sich in der Stadt Solnetschnogorsk des Moskauer Gebiets befindet und in dem die Militäreinheit stationiert ist. Das wird nicht nur durch die Gebäuden auf dem Foto bestätigt, die an Kasernen erinnern, sondern auch durch die Namen von anderen Militärangehörigen, deren Andenken auf der Gedenktafel verewigt worden ist:

    1. suslov-grave2Kapitän Sergei Borisowitsch Suslow. Die Fotos seiner Grabstätte mit dem Todesdatum 14.06.2014 wurden ebenfalls vom CIT-Team im Artikel über gefallene GRU-Soldaten veröffentlicht. Sergei Suslow wurde postum mit dem Tapferkeitsorden  ausgezeichnet. Ruslan Lewijew nahm an, dass der Tod des Militärangehörigen im Zusammenhang mit den militärischen Aktivitäten der russischen Streitkräfte im Donbass steht.
    1. Oberstleutnant Alexander Iwanowitsch Kononow. Starb am 12. August 2014. Wohnte in Solnetschnogorsk. Dienststelle: Zentrum für Sonderzwecke „Senesch“. Er wurde postum mit dem Titel „Held Russlands“ ausgezeichnet. Nach offiziellen Angaben starb er angeblich in Dagestan. Es ist nicht auszuschließen, dass die tatsächlichen Verluste russischer Streitkräfte in der Ukraine durch Spezialoperationen in anderen Territorien verschleiert werden.

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    1. GRU-Oberleutnant Alexander Scharow. Starb am 11. August 2014.

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    Im CIT-Material wurden auch die syrischen Verluste der GRU-Spezialkräfte Russlands angeführt:

    1. Kapitän Maxim Alexandrowitsch Sorotschenko. Starb am 19. November 2015. Wurde postum mit dem Kutusow-Orden ausgezeichnet.
    1. Dasselbe Todesdatum, den 19. November 2015, sehen wir auch beim Kapitän Fjodor Wladimirowitsch Schurawlew, der ebenfalls in Syrien gefallen war.

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    Als letzte werden in der Liste die obengenannten Petschalnow und Archirejew aufgeführt, die im Juni 2016 in Syrien gefallen sind. Die Tatsache, dass Sergei Petschalnow nicht auf dem Friedhof nahe Solnetschnogorsk, wo normalerweise die Kämpfer der Spezialkräfte Russlands beigesetzt werden, sondern im heimischen Dorf begraben wurde, hat wohl dazu beigetragen, dass das Faktum seines Todes lange Zeit nicht publik gemacht wurde. Der Artikel über Sergei endet übrigens mit einer absolut rechtmässigen Frage an die höchste Militärführung Russlands, die auf jedwede Art die Teilnahme der russischen Streitkräfte an Kampfhandlungen auf dem Territorium anderer Staaten abstreitet:

    …Kürzlich startete das Verteidigungsministerium Russlands eine Ausschreibung zur Herstellung von über 10 000 Medaillen „Für einen Teilnehmer der Militäroperation in Syrien“. Diese Medaillen werden diejenigen erhalten, die das Glück gehabt haben, lebendig zurückzukommen. Was ist denn mit jenen Jungs, die gefallen sind? Wird man über sie erfahren? Wird man sich an die Helden erinnern, die ihr Leben im Krieg zu Friedenszeiten dahingaben?

     Siehe zum Thema: „Medaillenbilanz russischer Kriegsverbrecher: Datenbank&Infografik“


    Dieses Material wurde von Victory Krm exklusiv für InformNapalm vorbereitet; übersetzt von Irina Schlegel. Beim Nachdruck und Verwenden des Materials ist ein Hinweis auf unsere Ressource erforderlich.

    CC BY 4.0

    Wir rufen unsere Leser dazu auf, unsere Publikationen aktiver in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Verbreiten der Untersuchungen in der Öffentlichkeit kann den Verlauf von Informationskampagnen und Kampfhandlungen tatsächlich brechen.

    Tags: DonbassGefalleneGRUSeneschSpeznasSyrien

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